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Boergdahl

vor 2 Jahren

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Das Licht zuckte unruhig über die nassen Felsen, blieb kurz stehen und wanderte dann weiter. Der Regen glänzte silbrig im Schein der Laterne. Der Wind hatte das Schlauchboot zwischen die Steine gedrückt. Die Gummiwulst war eingerissen und das Boot steckte schlapp in einer Felsspalte. Der Mann mit der Laterne bückte sich, sein schwarzer Regenmantel berührte den Boden. Er zog das Schlauchboot aus der Spalte, betrachtete die Überreste. Dann richtete er sich wieder auf und hielt sein Licht auf die Brandung.

Michael spürte nicht, wie sein Kopf zur Seite gelegt wurde, wie ihm jemand unter die Arme griff, ihn hochhob und von den Felsen zog. Erst als man ihn an der Taille hielt, stöhnte er auf. Er merkte, dass man ihn trug, dass jemand seine Beine über die Felsen hob. Dann wurde er wieder bewusstlos.

 

"Faro"

ein historischer Roman (eBook)

von Ole R. Börgdahl

 

1943, Weltkrieg, Francos Spanien ist neutral. Michael ist der einzige Überlebende von U-810. Paulus versteckt ihn vor der Guardia Civil. Am „Faro“, dem Leuchtturm von Maspalomas, verliebt sich Michael in Serina. Sie öffnet ihm die Augen für die Lügen des Nazi-Regimes. Er beginnt ein neues Leben fernab von Krieg und Hass. Dann holt ihn die Vergangenheit ein. Ohne es zu wissen, hat er ein Geheimnis mit auf die Insel gebracht. Sie spüren ihn auf, seine Verfolger sind gnadenlos, bis Serina ihm das Leben rettet. Aber es ist noch nicht zu Ende. Jahre später führt ein neues Abenteuer Serina und Michael auf der „Rattenlinie“ nach Argentinien. Erst jetzt kann Michael mit allem abschließen.


(nur als eBook erhältlich - es werden 20 eBooks verlost)

 

Leseprobe: http://boergdahl.wordpress.com/leseprobe-3/

Gran Canaria: http://boergdahl.wordpress.com/gran-canaria-und-der-faro-de-maspalomas/

Maspalomas antier: http://boergdahl.wordpress.com/maspalomas-antier-2/

Autor: Ole R. Börgdahl
Buch: Faro

Boergdahl

vor 2 Jahren

Über das Buch...

Während des 2. Weltkriegs war Obertorpedo-Maat Michael Stromm nicht der einzige U-Boot-Mann, den es an den Strand von Maspalomas verschlagen hatte. Es gab die Havarie von U-167, das am 6. April 1943 ebenfalls nach einem Fliegerangriff von der Mannschaft aufgegeben werden musste. Der Vorfall ereignete sich aber direkt vor der Küste. Die gesamte Mannschaft konnte sich retten und wurde durch Agenten außer Landes gebracht. Lediglich der II WO verblieb noch eineinhalb Jahre auf Gran Canaria, um als Schriftoffizier aufschwimmende Papiere und Ausrüstungsgegenstände des gesunkenen U-Bootes zu bergen und zu sammeln, um sie danach zu vernichten.

Boergdahl

vor 2 Jahren

Über das Buch...

Ein Entkommen von Gran Canaria war Michael Stromm nicht gelungen, so dass seine Geschichte eine ganz andere Wendung nehmen konnte. Nach zwei Fluchtversuchen kehrte er endgültig wieder zum „Faro“ zurück und blieb dort bis zum Kriegsende. Der „Faro de Maspalomas“ hat dem Roman schließlich auch den Titel gegeben. Dieses Bauwerk ist authentisch und auch seine Lage und seine Architektur sind weitgehend authentisch. Der „Faro“ wurde in den Jahren 1886 bis 1889 von Juan de Leon y Castillo entworfen und gebaut. Während der Bauzeit lebten die Arbeiter in einem steinernen Schuppen, der vor gut zehn Jahren einem Hotelgarten in Maspalomas weichen musste. Der „Faro“ wurde am 1. Februar 1890 in Betrieb genommen und ist noch heute in Betrieb. Einen Leuchtturmwärter, wie es Paulus Cavarro war, gibt es schon lange nicht mehr.

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widder1987

vor 2 Jahren

Leserunde - Kapitel 1 und 2

Werde mal beginnen zu lesen...

Boergdahl

vor 2 Jahren

Leserunde - Kapitel 1 und 2
@widder1987

Schön, dass Du jetzt beginnst.
Ich war ein paar Tage am Faro, habe alte Freunde besucht.
Leider wird der Faro noch renoviert. Mich hat man aber hineingelassen und ich bin...
...aber das wirst Du selbst noch erleben...

Boergdahl

vor 1 Jahr

Fazit

Kurz, aber nicht so schlimm..
Diese Leserunde ist jetzt beendet.
Ich danke für das Interesse.
Bis zum nächsten Mal.

Gruß
Ole

buchstabensuechtig

vor 2 Monaten

Leserunde - Kapitel 1 und 2

Sorry, bin die ganze letzte Woche mit grippalem Infekt im Bett gelegen, und am ipad mit der automatischen Rechtschreibverdrehung ist das Rezensieren oft Schwerstarbeit. Ich war erst ein bisschen skeptisch ob der 1000 Seiten und der technischen Details in Kapitel 2 - ob das für mich das richtige Buch war? Aber "Faro" entwickelte sich zum Pageturner, ich habe das Buch nicht mehr weglegen können und habe mich dann erinnert an einen Urlaub in Kuba, in dem ich aus Verzweiflung über zu wenig Lesestoff auch ein Buch über die deutsche Flotte im 2. WK gelesen habe und wo ich mich damals schon über die Härte der Menschen, die die Kargheit eines U-Boots ertragen haben, gewundert habe. In Faro wurde das noch eindrücklicher dargestellt.

buchstabensuechtig

vor 2 Monaten

Wer liest mit...

Ich bin ein bisschen erstaunt, dass die "letzten" Aktivitäten ein Jahr alt sind? Ich habe das Buch doch erst vor zwei Wochen "gewonnen"? Irgendwie habe ich da ein Zeitloch....

buchstabensuechtig

vor 2 Monaten

Leserunde - Kapitel 1 und 2
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Zurück zu Kapitel 1 und 2: Michael, der junge Torpedomechaniker, ist auf Weihnachtsurlaub zu Hause, weil das U-Boot U810, auf dem er Dienst tut, bei einer Hafenausfahrt beschädigt wurde. Nach seiner Rückkehr verfolgen wir die Beladung des U-Boots, die Zusammenstellung der neuen Mannschaft (nachdem einige ausgefallen sind), das Leben der U-Boot Teams in Lorient, einem Hafen in Frankreich. Michael ist von seiner Sache überzeugt und möchte auch auf die Offiziersanwärterschule kommen - diese Fahrt soll seine Letzte sein.
Nach einigen Problemen (Enddetonierer bei den Torpedos, klemmende Luken bei den Torpedorohren, Wassereintritt) und einer verwirrenden Irrfahrt, wo die U-810 von einem chilenischen Frachter etwas annimmt, wird U-810 bombadiert und von Fliegerbomben versenkt. Michael kann sich mit Kaleun Sieber in ein Schlauchboot retten, doch noch bevor sie an einem Strand nahe Gran Canaria angeschwemmt werden, stirbt Kaleun Sieber an seinen Verletzungen. Michael nimmt noch seinen Ring, sein Feuerzeug und ein geheimnisvolles Paket, dass der Kaleun mit sich führt, an sich und versucht dann mit dem Boot auf eine andere Insel zu kommen, kommt dabei aber fast in Welle und Strömung um und wird schlussendlich in der Nähe des Faro von Gran Canaria wieder angespült. Paulus, der Leuchtturmwächter, und eine junge Dame aus dem Dorf, Serina, die einst in Wien wohnte und Deutsch versteht, verarzten Michael, helfen ihm, wieder zu Kräften zu kommen und verstecken ihn vor der Guarda Civil.

buchstabensuechtig

vor 2 Monaten

Leserunde - Kapitel 3 bis 5
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Michael ist langsam wieder genesen. Und auch wenn er spürt, dass es in Faro alle gut mit ihm meine, will er seinen Dienst wieder aufnehmen und möchte irgendwie nach Frankreich, nach Lorient kommen. Erst besorgen ihm Paulus und Serina eine neue Identität als Sohn von Paulus verstorbener Schwester aus Schweden und besorgen ihm schwedische Papiere (bzw. hat Paulus einen schwedischen Personalausweis gefunden und bearbeitet den entsprechend). Dann versucht Michael, auf ein Schiff in Maspalomas und später dann in Teneriffa zu kommen, um zumindest bis Spanien zu gelangen - er glaubt, sich dann irgendwie bis zu seiner Einheit in Frankreich durchschlagen zu können. Doch seine Pläne scheitern, und aufgrund der Informationen aus den Feindsendern (genial: Thomas Mann's Kommentare "Deutsche Hörer", die über die BBC ausgestrahlt wurden) erkennt Michael mehr und mehr, dass nicht alles ganz wahr ist, was die deutsche Propaganda ihren Soldaten weiszumachen versucht.

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