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Boergdahl

vor 1 Monat

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Das Leben kennt so merkwürdige Wege, beschreibt mit einem Windhauch das Schicksal eines Menschen, tilgt die Hoffnung und lässt dann die Liebe aufbegehren.

Wir sind immer einer dieser Menschen...


Julies Liebe zu dem Bauernsohn Onoo wird auf eine harte Probe gestellt. Sie verlässt Französisch-Polynesien und beginnt im australischen Brisbane ein neues Leben. Als Julie wenig später erfährt, dass sie ein Kind erwartet, bereut sie ihre Flucht.

https://boergdahl.wordpress.com/inhalt-2/


An die Teilnehmer der Leserunde verteile ich 20 eBooks.
Leider gibt es den Roman nur als eBook.

Autor: Ole R. Börgdahl
Buch: Zwischen meinen Inseln

Boergdahl

vor 1 Monat

Zwischen meinen Inseln

Auf den Marquesas 1903
Zum Weinen.
Zum Lachen.
Zum Sterben.
Zum Leben.
Zum Leiden.
Zur Freude.
In Secula Seculorum.
Dies ist kein Buch. Ein Buch, ein schlechtes Buch selbst, ist eine große Sache. Irgendeine Wendung, ausgezeichnet im vierten Kapitel, wäre unpassend im Zweiten. Nicht jeder ist vom Handwerk.

"Paul" wenige Wochen vor seinem Tod.

Boergdahl

vor 1 Monat

Zwischen meinen Inseln

Vorwort
Das Gesamtmaterial der Tagebücher von Madame Julie Jasoline umfasst fünfzehn gebundene Schreibhefte, dabei haben elf der Hefte eine Stärke von vierundsechzig Seiten und vier Hefte eine Stärke von achtundvierzig Seiten. Die Hefte haben etwa das Format fünfzehn mal zweiundzwanzig Zentimeter. Sie sind gegenüber dem Material, dass sowohl die Mutter, als auch die Schwester verwendet haben, von schlechterer Qualität und ähneln eher Schulheften. Auf die Einheitlichkeit der Umschlagsfarben hat Madame Jasoline weniger Wert gelegt, es erscheint eher so, dass sie ihr Material nach dem gewählt hat, was in ihrer Umgebung gerade zu erhalten war...

Boergdahl

vor 1 Monat

Zwischen meinen Inseln

...Die Einträge sind ebenfalls nach Datum und Ort gegliedert. Das verwendete Schreibgerät variiert sehr häufig. Die ersten Einträge wurden mit einem Grafitstift vorgenommen, später hat Madame Jasoline aber auch einen Füllfederhalter verwendet, ist aber immer wieder zu ihrem vermeintlichen Lieblingsschreibgerät, dem Grafitstift, zurückgekehrt. Dann gab es noch eine Besonderheit. Die Mutter und die Schwester haben zeit ihres Lebens auf Französisch geschrieben, dies war auch so, als Madame Yvette Jasoline für einige Jahre in England gelebt hat. Madame Julie Jasoline hat die ersten Jahre ebenfalls auf Französisch geschrieben. In Australien begann sie dann nach kurzer Zeit ihre Einträge auch auf Englisch zu verfassen. Ohne dass wir ein System dahinter erkennen konnten, schrieb Madame Jasoline mal auf Englisch und mal auf Französisch. Wir glauben, dass es ihr irgendwann selbst nicht mehr bewusst war. Die nun folgenden Tagebücher sind Auszüge aus den Jahren 1909 bis 1958. Der Autorin sind laut ihrer Aufzeichnungen zahlreiche Menschen begegnet. Am Ende dieser Dokumentation findet sich daher ein alphabetisches Personenverzeichnis.

Boergdahl

vor 1 Monat

Zwischen meinen Inseln

Taiohae, 17. März 1909
Ich habe heute Geburtstag. Ich bin vierzehn geworden. Dies sind also die ersten beiden Sätze, die ich in dieses Heft schreibe. Es soll mein Tagejournal werden. Ich will es zumindest versuchen, ein Journal oder Tagebuch zu schreiben. Es war Vaters Geburtstagsgeschenk, eines seiner Geschenke. Ich habe eine Kette bekommen und Ohrringe, beides mit diesen schwarzen Perlen besetzt, die es auf Tahiti zu kaufen gibt. Vater hat sie in Papeete besorgt, als er letzten Monat dort war. Das war aber noch nicht alles, was er mir geschenkt hat. Ich darf mir auch zwei Kleider schneidern lassen. So, den ersten Absatz habe ich mit Worten gefüllt. Es war gar nicht so schwer und es hat Spaß gemacht. Ich weiß nicht, ob ich immer die Muße finden werde, alles aufzuschreiben, was passiert. Ich werde es auf jeden Fall versuchen.

Boergdahl

vor 1 Monat

Zwischen meinen Inseln

Taiohae, 2. April 1909
In den letzten Wochen habe ich viele Muscheln am Strand gesammelt. Ich will unsere Möbel verzieren. Im letzten Jahr auf Tahiti habe ich solche Möbel gesehen. Die Türen von Schränken und die Schubladen von Kommoden waren mit einem glänzenden Material belegt. Es sind Intarsien und das Material ist Perlmutt. Das Perlmutt soll von Muscheln stammen. An unseren Stränden habe ich solche Muscheln bisher noch nicht gefunden, solche, die genauso glänzen wie dieses Perlmutt. Es gibt welche, die ähnlich sind, flach und fast ebenmäßig, aber die sind selten und besitzen nicht den Glanz, den ich auf Tahiti gesehen habe. Meine Muscheln sind doch wenigstens flach, sodass ich sie mit Leim auf den Möbeln anbringen kann. Ich habe mir zunächst nur ein Schränkchen aus meinem Zimmer vorgenommen, denn ich weiß ja nicht, wie geschickt ich mich anstelle und ob es überhaupt eine Verschönerung ist. Es wäre besser, wenn ich diese silberglänzenden Muscheln hätte, aber sie zu kaufen würde eine Menge Geld kosten.

Boergdahl

vor 1 Monat

Zwischen meinen Inseln

Das Leben kennt so merkwürdige Wege, beschreibt mit einem Windhauch das Schicksal eines Menschen, tilgt die Hoffnung und lässt dann die Liebe aufbegehren.
Wir sind immer einer dieser Menschen...

Boergdahl

vor 4 Wochen

Zwischen meinen Inseln

Taiohae, 4. Oktober 1909
Ein großes Kriegsschiff hat heute in der Bucht geankert. Vater war bei den Offizieren, er kennt ja noch so viele von den Offizieren. Es gibt Neuigkeiten über die Snidergewehre. Das Schiff, das wir bei Hatutu gesehen haben, war mit fünfunddreißig Kisten beladen, in jeder Kiste zwölf dieser Gewehre. Viele waren schon alt und unbrauchbar, aber die meisten sollen noch geschossen haben. Die Marine hat die Waffen beschlagnahmt und die Leute auf dem Schiff in Haft gesetzt haben. Alles geht jetzt nach Tahiti, dort soll es dann eine Gerichtsverhandlung geben. Vater hat eine Zeugenaussage gemacht. Vielleicht muss ich das auch noch machen, denn ich habe das Schiff ja auch gesehen. Ich kann bezeugen, dass es bei Hatutu lag. Vater sagt aber, dass seine Aussage vorerst reicht. Er hat auch angegeben, dass ich gar nicht mit auf Eiao war. Er hat Angst, dass mich die Behörden nachher auch noch bei der Verhandlung haben wollen, damit ich als Zeugin aussage. Vater meint, es wäre besser, wenn keiner wüsste, dass ich auch etwas gesehen habe.

Boergdahl

vor 4 Wochen

Zwischen meinen Inseln

Es gab für mich jedoch einen offenen Punkt! In “Fälschung” führt das Schicksal der französischen Familie Jasoline zur Auflösung des Rätsels. Hierzu hatte ich mir eine kleine Vita für Yvette und Victor Jasoline und für die beiden Töchter Julie und Thérèse erdacht. Ich habe es immer weiter gesponnen, viele Lebensereignisse hinzugefügt, die in Fälschung nur angerissen waren oder dort gar nicht behandelt wurden. Ich habe alles in Form eines Tagebuchromans geschrieben. Yvette und ihre beiden Töchter führen Tagebuch und berichten über einen Zeitraum von 1890 bis 1961 über ihr Leben. Ich habe Historisches mit Persönlichem vermischt.

Boergdahl

vor 4 Wochen

Zwischen meinen Inseln

Die stillen Worte sind es, die den Sturm bringen...

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