Olen Steinhauer

 4 Sterne bei 49 Bewertungen
Autor von Der Tourist, Die Kairo-Affäre und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Olen Steinhauer

Olen Steinhauer wurde am 21. Juni 1970 in Baltimore, Maryland, USA geboren und wuchs in Virginia auf. Er besuchte die die Lock Haven University in Pennsylvania und die University of Texas und schloss mit einem Master in Kreativem Schreiben am Emerson College in Boston ab. Sein Debütroman »Die Seufzerbrücke« veröffentlichte er 2003 als Auftakt zu einer fünfteiligen Reihe als Chronik des Kalten Krieges in Osteuropa. Mit dem 2009 veröffentlichten »The Tourist« verließ Steinhauer die Thematik des Kalten Krieges und wandte sich einer Spionagegeschichte und der CIA zu, es handelt sich dabei um den Auftakt einer geplanten Trilogie. Der Nachfolger »The Nearest Exit« ist in den USA bereits erschienen und erhielt ebenballs sehr positive Kritiken. Steinhauer lebt seit 2003 mit seiner Frau und Tochter in Ungarn, nachdem er in verschiedenen Ländern Europa lebte und arbeitete.

Alle Bücher von Olen Steinhauer

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Der Tourist

Der Tourist

 (16)
Erschienen am 05.01.2010
Die Kairo-Affäre

Die Kairo-Affäre

 (11)
Erschienen am 08.09.2015
Der Anruf

Der Anruf

 (10)
Erschienen am 14.08.2017
Last Exit

Last Exit

 (9)
Erschienen am 04.05.2011
Die Spinne

Die Spinne

 (3)
Erschienen am 11.08.2014
The Confession

The Confession

 (0)
Erschienen am 07.07.2005
The Istanbul Variations

The Istanbul Variations

 (0)
Erschienen am 18.10.2011
The Bridge of Sighs

The Bridge of Sighs

 (0)
Erschienen am 12.02.2004

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Rezension zu "Die Kairo-Affäre" von Olen Steinhauer

Bittere Geschichte vor dem Hintergrund des Ägyptischen Frühlings
SalanderLisbethvor einem Monat

Später hasste sie sich dafür, dass sie den Killer angesehen hatte und nicht ihren Mann. Sie hätte Emmett ansehen, ihm einen letzten Augenblick des Mitleids, der Zärtlichkeit, der Liebe schenken müssen. Aber sie hatte es nicht getan, weil sie das nicht erwartet hatte. (Auszug Seite 37)


Emmett und Sophie

Der US-amerikanische Diplomat Emmett Kohl sitzt mit seiner Frau Sophie in einem Budapester Restaurant. Seit einigen Monaten ist er als stellvertretender Generalkonsul in Ungarn stationiert. Davor lebten sie jahrelang in Ägypten und fühlten sich da sehr wohl, bis auf die letzten Monate, in denen Emmett gereizt und nervös war. Er konfrontiert seine Frau mit dem Wissen um ihre Affäre mit einem befreundeten CIA-Mitarbeiter in Kairo. Noch bevor sie sich richtig aussprechen können, stürzt ein Fremder ins „Chez Daniel“ und erschießt Emmett kaltblütig vor den Augen seiner Frau. Die schockierte Sophie reist auf eigene Faust heimlich nach Kairo, da sie hier die Drahtzieher für den Mordauftrag an ihrem Mann vermutet. Sie nutzt auch ihre Verbindungen als Diplomatenfrau, als sie sich mit ihrem Ex-Liebhaber, dem CIA-Agenten Stan Bertolli trifft.

Olen Steinhauer hat seinen Thriller „Die Kairo-Affäre“ mit den Ereignissen rund um den „Ägyptischen Frühling“ verknüpft. Anfang des Jahres 2011 rufen ägyptische Aktivisten zum Widerstand auf und der Tahrir-Platz wird zum Zentrum der Demonstrationen. Der langjährige Staatspräsident Mubarak tritt zurück, das Militär übernimmt die Macht und es kommt zu den ersten Unruhen in Libyen. Diese aufgeheizte Revolutionsatmosphäre mit Protesten und Aufständen erlebte das Diplomatenpaar Kohl in Kairo live mit.


Der Plan Stumbler

Die USA schauen mit Sorge auf diesen Prozess und lassen zum Wohle ihres Landes, beziehungsweise um amerikanische Wirtschaftsinteressen zu schützen, die CIA einen Plan namens „Stumbler“ entwickeln, der vorsieht, mithilfe libyscher Exilanten Diktator Gaddafi zu stürzen. In einem anderen Handlungsstrang geht es um dieses längst verworfene Vorhaben.

In Washington hat der junge CIA-Analytiker Jibril Aziz vor einiger Zeit diesen Plan für einen politischen Umsturz in seinem ehemaligen Heimatland Libyen entwickelt. Obwohl längst zu den Akten gelegt, befürchtet Aziz, aufgrund verschiedener Hinweise, dass die Amerikaner Stumbler nun doch umsetzen und die Revolution für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen. Noch kurz vor Emmett Kohls Exekution hatte Aziz Kontakt mit ihm aufgenommen, denn der Botschaftsangehörige zählte zu den erklärten Gegnern von Stumbler. Mit seinem Wunsch, die Hintergründe aufzuklären, löst der von Gewissensbissen gequälte Aziz eine Kettenreaktion aus, denn es bleibt nicht bei dem einen Todesfall. Auch ein weiteres Mitglied der Botschaft und der CIA-Mann Stan Bertolli werden ermordet und Azis verschwindet wenig später spurlos in der libyschen Wüste. Versucht der US-Geheimdienst fieberhaft und mit allen Mitteln eine aus der Kontrolle geratene Operation zu vertuschen und die Aufdeckung seiner Machenschaften zu verhindern?

Immer wieder werden Episoden aus der Vergangenheit des Ehepaares Kohls eingestreut. Vor 20 Jahren führte die Hochzeitsreise der damals schon politisch Interessierten nach Osteuropa. Sehr ausführlich werden die zum Teil grausamen Erlebnisse während des Bürgerkrieges 1991 auf dem Balkan geschildert. Erst durch die vielen Rückblenden entwirren sich so langsam die Fäden der Erzählstränge, die der Autor geschickt miteinander verwoben hat.


Durch Beschreibungen des exotischen Kairo und spannende Szenen in der libyschen Wüste schafft der amerikanische Autor eine stimmige Atmosphäre. Olen Steinhauer hat einen sehr anspruchsvollen aber auch verwirrenden Spionagethriller geschrieben mit einer sorgfältig aufgebauten Handlung. Die Spannung entsteht aufgrund ständig wechselnder Perspektiven, Zeiten und Orte, um dann, und das fand ich besonders raffiniert, das gleiche Geschehen noch mal leicht zeitversetzt aus der Perspektive einer anderen Figur zu schildern. Der Leser erhält dadurch neue Hintergrundinformationen und es ergibt sich wieder ein ganz anderes Bild. Hier muss man aber auch sehr konzentriert bei der Sache bleiben, sonst verliert man den Überblick.


Das gleiche gilt für das hervorragend dargestellte Figurenensemble. Jeder der vielen Charaktere ist mit einem Geheimnis ausgestattet, lügt und betrügt und vertraut niemanden. Freunde können schnell zu erbitterten Feinden werden. Bis zum Schluss werden noch wichtige Figuren eingeführt oder können auch wieder geopfert werden, wie zum Beispiel der große schwarze Söldner John mit einem Hang zur Lyrik oder der ältere Omar Halawi, ein kluger Mann und Mitglied des ägyptischen Geheimdienstes, mit dem noch mal richtig Fahrt in die Geschichte kommt. Es bedarf volle Konzentration, um nicht den Überblick zu verlieren, wer hier mit wem oder gegen wen arbeitet. Das ist sicher auch die Absicht des Autors, denn sein umfangreiches Personal durchschaut die Intrigen schon lange nicht mehr.


Steinhauers ambitionierter Thriller führt in die paranoide Welt der Spionage und es ist eine bittere Geschichte.

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Rezension zu "Last Exit" von Olen Steinhauer

So viele Namen, Personen, Orte…
Krimifee86vor 2 Jahren

Klappentext: Nachdem ihn der letzte Einsatz fast das Leben gekostet hat, spielt Agent Milo Weaver mit dem Gedanken, endgültig auszusteigen, doch der CIA entkommt man nicht. Weaver wird erneut für den aktiven Dienst rekrutiert. Um seine Loyalität zu beweisen, soll er ein 15-jähriges Mädchen töten. Weaver weigert sich und verschafft dem Mädchen heimlich eine neue Identität. Als die Aktion auffliegt, gerät er in tödliche Gefahr. Milo Weaver ist Tourist, Agent einer geheimen Unterorganisation der CIA. Touristen arbeiten allein, sie haben keine Heimat, keine Identität, keine Moral. Weaver, seit vielen Jahren im Dienst, ist längst nicht mehr hundertprozentig dabei. Er hat das Agentendasein satt, will ein bürgerliches Leben führen, doch den Fängen der CIA entkommt man nicht. Weaver lässt sich erneut für den aktiven Dienst rekrutieren, muss jedoch zunächst seine Loyalität beweisen. Kein Problem, denkt Weaver, bis er den Auftrag erhält, die 15-jährige Adriana Stanescu zu töten. Für Milo Weaver ein Ding der Unmöglichkeit. Er entführt Adriana und gibt sie in Obhut seines Vaters, um ihr ein Leben unter neuer Identität zu ermöglichen. Unterdessen versucht er herauszufinden, warum sie sterben soll. Doch wenig später wird Adriana ermordet aufgefunden, und der Verdacht fällt auf Weaver. Er gerät ins Visier der Company, und keiner weiß besser als Milo Weaver, was das bedeutet.

Cover: Mir gefällt das Cover ganz gut, da es meiner Meinung nach auch gut zum Titel passt. Es zeigt ein graues Tor, das mit einem Schloss gesichert ist. Meine persönliche Interpretation ist, dass es den versperrten Ausgang (eben den last exit) darstellen soll. Ich finde es ansprechend und gut umgesetzt.

Schreibstil: Der Schreibstil des Autors hat mir relativ gut gefallen. Relativ, weil ich definitiv die ganzen Namen kritisieren muss, die in diesem Buch verwendet werden. Nicht nur die vielen unaussprechlichen Namen diversester Nationalitäten, sondern vor allem auch die vielen Decknamen, Echtnamen, neue Decknamen etc. pp. sind einfach unglaublich verwirrend. Meiner Meinung nach hätte der Autor hier mehr Rücksicht auf den Leser nehmen müssen.
Auch muss ich einige der Charaktere ein wenig kritisieren. So war mir insbesondere Milo viel zu wankelmütig und er hat mich leider doch des Öfteren sehr genervt. Ebenso wie sein verrückter, drogensüchtiger Kollege. Am meisten gemocht habe ich die Familie Stanescu sowie die Dame und ihren Assistenten Oskar aus Bayern. Diese Personen waren in meinen Augen realistisch und glaubwürdig dargestellt und haben mir entsprechend gut gefallen.

Die Story: In der Geschichte geht es um wesentlich mehr als der Klappentext suggeriert. Tatsächlich geht es nämlich weniger um den Mord an Adriana, der zwar einer der Auslöser für so einiges ist, als viel mehr um den Versuch eines chinesischen Spions, die Unterorganisation „Tourismus“ innerhalb der CIA zu zerstören. Wenn man das erst einmal herausgefunden hat (was nach etwa der Hälfte des Buches bei mir der Fall war), versteht man auch die Geschichte. Und dann wird es auch richtig spannend. Bis zu diesem Zeitpunkt jedoch ist es wahnsinnig schwierig durchzublicken und zu verstehen, worum es eigentlich geht.

Fazit: „Last exit“ ist wohl der zweite Teil der Reihe rund um Milo Weaver. Die Geschichte an sich ist zwar unabhängig, aber dadurch, dass die ganzen Touristen auch noch Decknamen (gerne auch mehrere benutzen), hat es wirklich extrem lange gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe. So viele Namen, so viele Personen, so viele Orte, die alle irgendwie in einen logischen Zusammenhang gebracht werden müssen. Nachdem ich das nach der Hälfte des Buchs geschafft hatte, hat das Lesen aber Spaß gemacht. Die Geschichte war sehr spannend und in den Konsequenzen logisch. Dennoch bin ich unschlüssig, ob ich die Reihe weiterverfolgen soll und vergebe für „Last exit“ erst einmal drei Punkte.

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Rezension zu "Der Anruf" von Olen Steinhauer

Ein "harmloses" Dinner zu zweit.
Gulanvor 2 Jahren

Sie zieht die Arme zurück in den Schoß und senkt den Blick. „Möchtest du unsere Unterhaltung nicht mitschneiden?“
Ich schüttle den Kopf und tippe mir an die Schläfe. „Lieber nicht, falls Interpol später danach fragt. Vielleicht sagst du etwas, das du nicht an die große Glocke hängen willst.“
Ihr Gesicht drückt aus, dass sie meine Diskretion zu schätzen weiß. Dann erscheint ihre Hand erneut und schiebt sich nach vorn, um nach meiner zu fassen. „Du passt auf mich auf, nicht wahr?“
„Natürlich“, lüge ich. (S.68)

Wien 2006: Eine Gruppe islamischer Terroristen entführt eine Passagiermaschine. Sie fordern die Freilassung von Gleichgesinnten aus österreichischen und deutschen Gefängnissen. Es werden offizielle Verhandlungen geführt. Im Hintergrund mischt auch die CIA-Dependance in Wien mit, die Amerikaner haben sogar einen Mann im Flugzeug. Doch auf einmal endet die Geiselnahme in der Katastrophe: Alle Personen im Flugzeug kommen ums Leben. Einige Jahre später wird das Geschehen noch einmal CIA-intern aufgerollt. Was geschah damals in dieser Nacht? Und wer tätigte den ominösen Anruf aus den CIA-Räumlichkeiten, der das Fiasko auslöste?

Stoff für einen wilden, actiongeladenen Spionagethriller – doch weit gefehlt. Slow down, relax. Autor Olen Steinhauer hat sich was ganz anderes einfallen lassen: Ein „harmloses“ Dinner zu zweit. Ein Kammerspiel zwischen zwei CIA-Agenten, die damals vor Ort waren. Henry Pelham, damals Agent im Außendienst, zapfte Quellen an, ist heute immer noch im Dienst. Er soll zu den Ereignissen noch einmal intern ermitteln. Dazu nimmt er Kontakt zu Celia Favreau auf. Sie war Analystin im Innendienst, ist heute nicht mehr für die Agency tätig. Beide waren damals liiert, er fragte sie am besagten Abend sogar, ob sie zusammenziehen sollen, doch nach den Ereignissen zerbrach die Beziehung, sie heirate einen anderen, zog nach Kalifornien und ist inzwischen zweifache Mutter. Henry hat bis heute die Trennung kaum verwunden.

Sie treffen sich also nun in Carmel-by-the-Sea (war Eastwood da nicht mal Bürgermeister?) in einem hippen Restaurant namens Rendez-vous und beginnen mit Plaudereien, trinken viel Wein. Henry spielt die Bedeutung des Gesprächs Celia gegenüber bewusst herunter. Aber: Je länger das Dinner dauert, desto mehr belauern sich beide und desto rauer wird die Atmosphäre. Es wird nicht nur ein Verräter gesucht, sondern auch eine gescheiterte Beziehung aufgearbeitet.

Voller Hochachtung vor ihrer absoluten Selbstbeherrschung nicke ich zu ihrer Lüge. Was weiß sie? Sie weiß, weil ich es ihr erzählt habe, dass ich das Flughafenfiasko untersucht habe. Sie weiß, weil ich es angedeutet habe, dass ich die Telefonaufzeichnungen geprüft habe. Und trotzdem, wenn ich sie so ansehe mit dem schlanken Gelenk, das zu den Sehnen der völlig reglosen Hand führt, habe ich das Gefühl, dass sie völlig mit sich im Reinen ist. Oder sie spielt mir eine perfekte Komödie vor. […]

Als sie den Kopf zu Seite neigt und mich betrachtet, spüre ich es mit einem Mal im Magen. Er zieht sich zusammen und dreht sich, als hätte ihr Blick eine Welle bitterer Säure ausgelöst. Sie weiß es, keine Frage. Sie weiß genau, was ich vorhabe. Ich muss auf der Hut sein. (S.166)

Olen Steinhauer ist inzwischen in die erste Riege der Spionagethriller-Autoren aufgestiegen, nach der Milo-Weaver-Trilogie war er von zwei Jahren auch mit „Die Kairo-Affäre“ sehr erfolgreich. Nun also ein etwas unkonventioneller Thriller, inspiriert von der Fernsehadaption des Gedichts „The Song Of Lunch“, die ausschließlich an einem Restauranttisch spielt. Steinhauer beherrscht die literarischen Kniffe, wechselt die Perspektive zwischen beiden, lässt sie in Rückblenden erzählen, bricht die Form, indem er plötzlich das Gespräch als Protokoll wiedergibt.

Die Geschichte ist interessant konzipiert und klug aufgebaut. „Der Anruf“ ist definitiv ein gutes Buch. Und dennoch: Ich hatte mir irgendwie noch mehr erwartet. Es gibt zwei ein, zwei Überraschungen, aber insgesamt hatte ich gehofft, dass der Autor noch mehr mit den Erwartungen des Lesers spielt. Außerdem bleiben für mich auch nach Rekapitulation des Buches noch ein paar Ungereimtheiten. Ein Jammern auf hohem Niveau, das muss man allerdings zugeben.

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Zusätzliche Informationen

Olen Steinhauer wurde am 21. Juni 1970 in Baltimore, Maryland (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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