Olen Steinhauer Last Exit

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Inhaltsangabe zu „Last Exit“ von Olen Steinhauer

James Bond kann einpacken, hier kommt Milo Weaver Nachdem ihn der letzte Einsatz fast das Leben gekostet hat, spielt Agent Milo Weaver mit dem Gedanken, endgültig auszusteigen, doch der CIA entkommt man nicht. Weaver wird erneut für den aktiven Dienst rekrutiert. Um seine Loyalität zu beweisen, soll er ein 15-jähriges Mädchen töten. Weaver weigert sich und verschafft dem Mädchen heimlich eine neue Identität. Als die Aktion auffliegt, gerät er in tödliche Gefahr. Milo Weaver ist Tourist, Agent einer geheimen Unterorganisation der CIA. Touristen arbeiten allein, sie haben keine Heimat, keine Identität, keine Moral. Weaver, seit vielen Jahren im Dienst, ist längst nicht mehr hundertprozentig dabei. Er hat das Agentendasein satt, will ein bürgerliches Leben führen, doch den Fängen der CIA entkommt man nicht. Weaver lässt sich erneut für den aktiven Dienst rekrutieren, muss jedoch zunächst seine Loyalität beweisen. Kein Problem, denkt Weaver, bis er den Auftrag erhält, die 15-jährige Adriana Stanescu zu töten. Für Milo Weaver ein Ding der Unmöglichkeit. Er entführt Adriana und gibt sie in Obhut seines Vaters, um ihr ein Leben unter neuer Identität zu ermöglichen. Unterdessen versucht er herauszufinden, warum sie sterben soll. Doch wenig später wird Adriana ermordet aufgefunden, und der Verdacht fällt auf Weaver. Er gerät ins Visier der Company, und keiner weiß besser als Milo Weaver, was das bedeutet.

Ich habe ewig gebraucht, um in die Geschichte hinein zu finden, danach aber extrem spannend und kurzweilig.

— Krimifee86
Krimifee86

startet recht spannend, um dann blass farblos und steif konstruiert in belanglosigkeit zu verenden.

— Pashtun Valley Leader Commander
Pashtun Valley Leader Commander

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  • So viele Namen, Personen, Orte…

    Last Exit
    Krimifee86

    Krimifee86

    22. December 2016 um 13:34

    Klappentext: Nachdem ihn der letzte Einsatz fast das Leben gekostet hat, spielt Agent Milo Weaver mit dem Gedanken, endgültig auszusteigen, doch der CIA entkommt man nicht. Weaver wird erneut für den aktiven Dienst rekrutiert. Um seine Loyalität zu beweisen, soll er ein 15-jähriges Mädchen töten. Weaver weigert sich und verschafft dem Mädchen heimlich eine neue Identität. Als die Aktion auffliegt, gerät er in tödliche Gefahr. Milo Weaver ist Tourist, Agent einer geheimen Unterorganisation der CIA. Touristen arbeiten allein, sie haben keine Heimat, keine Identität, keine Moral. Weaver, seit vielen Jahren im Dienst, ist längst nicht mehr hundertprozentig dabei. Er hat das Agentendasein satt, will ein bürgerliches Leben führen, doch den Fängen der CIA entkommt man nicht. Weaver lässt sich erneut für den aktiven Dienst rekrutieren, muss jedoch zunächst seine Loyalität beweisen. Kein Problem, denkt Weaver, bis er den Auftrag erhält, die 15-jährige Adriana Stanescu zu töten. Für Milo Weaver ein Ding der Unmöglichkeit. Er entführt Adriana und gibt sie in Obhut seines Vaters, um ihr ein Leben unter neuer Identität zu ermöglichen. Unterdessen versucht er herauszufinden, warum sie sterben soll. Doch wenig später wird Adriana ermordet aufgefunden, und der Verdacht fällt auf Weaver. Er gerät ins Visier der Company, und keiner weiß besser als Milo Weaver, was das bedeutet.Cover: Mir gefällt das Cover ganz gut, da es meiner Meinung nach auch gut zum Titel passt. Es zeigt ein graues Tor, das mit einem Schloss gesichert ist. Meine persönliche Interpretation ist, dass es den versperrten Ausgang (eben den last exit) darstellen soll. Ich finde es ansprechend und gut umgesetzt.Schreibstil: Der Schreibstil des Autors hat mir relativ gut gefallen. Relativ, weil ich definitiv die ganzen Namen kritisieren muss, die in diesem Buch verwendet werden. Nicht nur die vielen unaussprechlichen Namen diversester Nationalitäten, sondern vor allem auch die vielen Decknamen, Echtnamen, neue Decknamen etc. pp. sind einfach unglaublich verwirrend. Meiner Meinung nach hätte der Autor hier mehr Rücksicht auf den Leser nehmen müssen.Auch muss ich einige der Charaktere ein wenig kritisieren. So war mir insbesondere Milo viel zu wankelmütig und er hat mich leider doch des Öfteren sehr genervt. Ebenso wie sein verrückter, drogensüchtiger Kollege. Am meisten gemocht habe ich die Familie Stanescu sowie die Dame und ihren Assistenten Oskar aus Bayern. Diese Personen waren in meinen Augen realistisch und glaubwürdig dargestellt und haben mir entsprechend gut gefallen. Die Story: In der Geschichte geht es um wesentlich mehr als der Klappentext suggeriert. Tatsächlich geht es nämlich weniger um den Mord an Adriana, der zwar einer der Auslöser für so einiges ist, als viel mehr um den Versuch eines chinesischen Spions, die Unterorganisation „Tourismus“ innerhalb der CIA zu zerstören. Wenn man das erst einmal herausgefunden hat (was nach etwa der Hälfte des Buches bei mir der Fall war), versteht man auch die Geschichte. Und dann wird es auch richtig spannend. Bis zu diesem Zeitpunkt jedoch ist es wahnsinnig schwierig durchzublicken und zu verstehen, worum es eigentlich geht. Fazit: „Last exit“ ist wohl der zweite Teil der Reihe rund um Milo Weaver. Die Geschichte an sich ist zwar unabhängig, aber dadurch, dass die ganzen Touristen auch noch Decknamen (gerne auch mehrere benutzen), hat es wirklich extrem lange gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe. So viele Namen, so viele Personen, so viele Orte, die alle irgendwie in einen logischen Zusammenhang gebracht werden müssen. Nachdem ich das nach der Hälfte des Buchs geschafft hatte, hat das Lesen aber Spaß gemacht. Die Geschichte war sehr spannend und in den Konsequenzen logisch. Dennoch bin ich unschlüssig, ob ich die Reihe weiterverfolgen soll und vergebe für „Last exit“ erst einmal drei Punkte.

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  • Schade, scheisse kann schon ml passieren!

    Last Exit
    Pashtun Valley Leader Commander

    Pashtun Valley Leader Commander

    31. December 2014 um 19:18

    Ich habe den ersten Band verpasst. Dieser Titel ist der ZWEITE Band. OK!  Ich habe weder das Recht zu kritisieren, dass der Mord an einer 14jährigen durch einen amerikanischen Dienst recht unplausibel wirkt, noch dass solche ein Plott als "an der Haaren herbeigezogen" schein mag, dient diese AKtion doch dazu, deutsches Leitungspersonal aus dem "Reich der Schlapphüte" enger an amerikanische Sichtweisen zu binden. Ein Detail auch in Unkenntnis des ersten Bandes, belegt dann doch eklatante Mängel in der Recherche des Autors, die "Damen kommen nicht mehr aus Moldawien, sondern aus "Transnistrien", eine russischen Exklave in Moldawien, in der das organisierte Verbrechen das politische System infiltrirt hat. Die Beschreibung der Abteilungsleiterin eines deutschen Dienstes in Pullach erinnert ein wenig an "Eine kleine Stadt in Deutschland" und den unbeabsichtigten HÖHEPUNKT des stellt das Kidnapping eines amerikanischen Geheimdienstlers durch Angehörige des BND dar, die diesen ausserhalb der Arbeitszeit in Warschau einsammeln un genüsslich im Keller eines Reihenhauses im Münchner Speckgürtels mit Hilfe von banalen  Haushaltsgegenständen (Zigaretten spielen eine wesentliche Rolle) intensiv verhören. Ansonsten sinnloses Locationhopping, viele Schauplätze und ein hohes Lied auf die Familie. Sowohl die des Helden, dieser erhält ein paar Kugeln auf der Schwelle der ehemals gemeinsamen Wohnung, die sich auch in einer Partherapie bei einer barfüssigen Inderin vergnügt; wie die des Mordopfers die anfängt selber Rache nehmen zu wollen. Vielleicht mein Fehler, mit dem zweiten Band ingestiegen zu sein, definitiv also kein "Standalone", aber unabhängig hiervon -flach, oberflächlich, banal-. Ausgelöst wurde dieser Ringelpietz mit Umlegen, durch die missglückte Aktion eines amerikanischen Dienstes im Sudan, in deren Folgen der Sohn ein chinesischen Geheimdienstlers "zerhackt" wurde.... Nun sinnt Daddy auf Rache und mischt den Dienst auf.

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  • Rezension zu "Last Exit" von Olen Steinhauer

    Last Exit
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    16. June 2011 um 12:58

    Andere „Touristen“ „Der Tourist“ hat Ole Steinhauer weltweit bekannt gemacht. Als einen Autor, der nicht dem großen Knall und der überbordenden Action sich verpflichtet sieht, sondern dem intelligenten, mit vielfachen Täuschungen und Gegentäuschungen versehen Erzählen, dass in Ruhe und doch knisternder, innerer Spannung seinen Lauf nimmt. In diesem Stil ist „Last Exit“ eine Bestätigung der Schreibkunst Steinhauers, die auf hohem, sprachlichen Niveau eine intelligent und in sich stimmige Geschichte konstruiert, bei welcher der Leser, ähnlich wie die Hauptfigur des Romans, bis fast ganz zum Schluss mit im Dunklen der geheimdienstlichen Verstrickungen tappt. Die „Touristen“ kommen übrigens auch in tragender Rolle wieder vor, auch Milo Weaver ist wieder mit von der Partie, obwohl er sich eigentlich aus dem aktiven Dienst verabschiedet hatte. In „Last Exit“ sind jene Touristen eine Sondereinheit der CIA für ganz besondere Aufgaben. Eine Einheit, der auch Milo Weaver angehört. Zumindest solange, bis er, der eigentlich sich nach dem Ausstieg und dem bürgerlichem Leben sehnt, einer, der nicht ganz so unabhängig ist wie die anderen „Touristen“, weil er Vater einer Tochter ist, bis jener Milo Weaver den Auftrag erhält, ein 15jähriges Mädchen zu töten. Hier ist Schluss für ihn. Er rettet das Mädchen, bringt es in ein sicheres Versteck (wie er glaubt) und geht der Frage mit all seinen Fähigkeiten nach, warum dieses Mädchen sterben soll. Doch alle seine Ermittlungen verlaufen zunächst im Sande und, schlimmer noch, letztendlich kann er Adriana, das Mädchen, nicht beschützen, Ein anderer erledigt den Auftrag und tötet das Mädchen. Doch die Hintermänner in den Geheimdiensten haben nicht mit Milo gerechnet, der nun seine profunde Ausbildung und seine außerordentlichen Fähigkeiten für die Aufklärung des Mordes einsetzt. Und in immer größere Gefahr gerät, je mehr er den wahren Motiven des Geschehens nahe kommt. Und auch die Seinen entsprechend hohen Gefahren aussetzt. Anders als reine Helden a la James Bond legt Ole Steinhauer die Figur des Milo Weaver deutlich realistischer und verwundbarer an. Dies zusammen mit der intelligenten, fintenreichen Geschichte und der hohen sprachlichen Qualität auch dieses Buches von Steinhauer, zieht den Leser durchaus in den Bann. Grauzonen durchziehen dabei die Geschichte, Vertrauen wird enttäuscht werden und kaum etwas und kaum jemand ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Ein starker Nachfolger von „Der Tourist“ und zu Recht wird Steinhauer in einem Atemzug mit John le Carre und anderen seit langem erfolgreichen Thrillerautoren genannt.

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