Olga Grjasnowa

 4 Sterne bei 283 Bewertungen
Autorenbild von Olga Grjasnowa (© René Fietzeck)

Lebenslauf von Olga Grjasnowa

Die deutsche Schriftstellerin Olga Grjasnowa wurde am 14.11.1984 in Baku, Aserbaidschan geboren. Sie wuchs im Kaukasus auf. 1996 zog sie gemeinsam mit ihrer Familie nach Deutschland, wo sie noch heute in Berlin lebt. Nach ihrem Abitur nahm sie zunächst im Jahr 2005 ein Studium der Kunstgeschichte in Göttingen auf, ehe sie dann aber ans Deutsche Literaturinstitut Leipzig wechselte. Neben Studienaufenthalten in Polen und Israel studierte sie auch an der UDK in Berlin und am Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau. Olga Grjasnowa nahm 2007 am Klagenfurter Literaturkurs teil und wurde ein Jahr später Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung. 2010 besuchte sie die Jürgen-Ponto-Schreibwerkstatt. Im gleichen Jahr wurde sie mit dem Dramatikerpreis der Wiener Wortstätten für ihr Debütstück "Mitfühlende Deutsche" ausgezeichnet. 2011 erhielt sie das Grenzgängerstipendium der Robert Bosch Stiftung. Mit ihrem 2012 erschienenen Romandebüt "Der Russe ist einer, der Birken liebt" geriet sie sofort in den Fokus der Öffentlichkeit und wurde von bedeutenden Kritikern in diversen Feuilletons gewürdigt. Ihr Debütroman schaffte auf Anhieb den Sprung in die Longlist des Deutschen Buchpreises 2012.

Neue Bücher

Der verlorene Sohn

Erscheint am 07.09.2020 als Hardcover bei Aufbau Verlag.

Alle Bücher von Olga Grjasnowa

Cover des Buches Der Russe ist einer, der Birken liebt9783423142465

Der Russe ist einer, der Birken liebt

 (167)
Erschienen am 01.09.2013
Cover des Buches Gott ist nicht schüchtern9783746634395

Gott ist nicht schüchtern

 (77)
Erschienen am 17.08.2018
Cover des Buches Die juristische Unschärfe einer Ehe9783423144902

Die juristische Unschärfe einer Ehe

 (30)
Erschienen am 22.04.2016
Cover des Buches Der verlorene Sohn9783351037833

Der verlorene Sohn

 (0)
Erscheint am 07.09.2020
Cover des Buches Der Russe ist einer, der Birken liebt9783899033649

Der Russe ist einer, der Birken liebt

 (7)
Erschienen am 17.02.2012
Cover des Buches Die juristische Unschärfe einer Ehe9783899038422

Die juristische Unschärfe einer Ehe

 (2)
Erschienen am 01.09.2014

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Neue Rezensionen zu Olga Grjasnowa

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Rezension zu "Gott ist nicht schüchtern" von Olga Grjasnowa

Lebensbedrohlich
Buchstabenliebhaberinvor 4 Monaten

Der Syrienkrieg ist immer noch in vollem Gange. Die Menschen flüchten immer noch, fürchten um ihr Leben. Berichten die Nachrichten darüber, schalte ich weg. Wie berichtet man über Krieg? Wie bringt man den Menschen, die nie einen Krieg erlebt haben, das Grauen nahe? Wie erklärt man, warum Revolutionen scheitern, warum sie blutig niedergeschlagen werden?

Olga Grjasnowa weiß, worüber sie schreibt. Sie kam selber mit elf Jahren als sogenannter Kontingentflüchtling nach Deutschland, ihr Ehemann ist Syrer. Die beiden haben eine Zeitlang in Istanbul gewohnt, wurden dort täglich mit dem Schicksal der syrischen Flüchtlinge konfrontiert.

In "Gott ist nicht schüchtern" geht es um Amal und Hammoudi. Amal, eine junge Schauspielerin mit vermögendem Vater, spielt mit der Gefahr. Sie besucht die Demonstrationen des arabischen Frühlings. Sie vertraut darauf, dass die westlichen Medien darüber berichten und dass die dringend nötige Revolution das gewünschte Ergebnis hervor bringt. Ein fataler Irrtum. 

Hammoudi lebt in Paris, er ist ein aufstrebender junger Chirurg, der sich in Frankreich ein wunderbares Leben aufgebaut hat. Er reist nach Syrien, um eine Formalie zu erledigen, er muss seinen Pass verlängern. Ihm wird die Ausreise verweigert, von einer Sekunde auf die andere verändert sich sein Leben radikal.

Grjasnowa schafft es, dem Leser die politische Situation anhand der beiden Protagonisten nahe zu bringen. Dabei schont sie niemand. Schonungslos berichtet sie, wie Amal durch ihre bloße Beteiligung an Demonstrationen ins Visier des Geheimdienstes rückt, wie ihr Leben von heute auf morgen auf dem Spiel steht und sie mehrere Male nur doch einflussreiche Beziehungen und viel Schmiergeld überlebt. Trotzdem wird auch sie Opfer von Gewalt und Demütigung, ihr Freund landet im Gefängnis, wird gefoltert. Beide müssen flüchten.

Hammoudi ist gezwungen, in Syrien zu bleiben, er verliert seinen neuen Job in Paris, seine Beziehung geht in die Brüche. Er erkennt, dass die Revolution im Land viele Verletzte hervorbringt - und dass das Regime den Ärzten verbietet, diesen Menschen zu helfen. Er engagiert sich, aus dem einst oberflächlichen, unpolitischen Jungspund wird ein engagierter Arzt, der hilft wo er nur kann. Bis auch sein Leben in Gefahr ist und er schnellstmöglich flüchten muss.

Die lebensgefährliche Flucht übers Mittelmeer, die Ankunft in Europa, der Aufbau eines neuen Lebens für Amal, für Hammoudi. Was für ein Abstieg für die beiden jungen Menschen, deren Leben so vielversprechend begann.

In kurzen Kapiteln erzählt Grjasnowa abwechselnd, was den beiden widerfährt. Dabei erfährt man viel über die politische Lage im Land, wie sich der Terror konkret in den Familien auswirkt. Das Grauen und die Verzweiflung ist deutlich spürbar, das Buch verlangt dem Leser viel ab. Nun ja, das Grauen des Buches spielt sich in der eigenen Fantasie ab, wobei mir das Geschehen sehr realistisch vorkommt. Sie schreibt schonungslos und spannend, und trotzdem mit sehr viel Gefühl.

"Oft kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, aber die Nazis kennen keinen Krieg und ziehen deshalb meistens den Kürzeren."(S.305)

Dieser Zitat sagt für mich so viel aus über dieses Buch. 

Bücher wie dieses sind wichtig für unsere Gesellschaft. Leseempfehlung!

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Rezension zu "Gott ist nicht schüchtern" von Olga Grjasnowa

Brisanter Roman mit politisch aktueller Thematik.
DerMedienbloggervor 8 Monaten

Die in Aserbaidschan geborene Schriftstellerin Olga Grjasnowa kam 1996 nach Hessen. Sie studierte u.a. am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig „Literarisches Schreiben“ und erwarb dort ihren Bachelor. 2012 erschien ihr Romandebüt unter dem Titel „Der Russe ist einer, der Birken liebt“. Aufgrund der politisch thematischen Aktualität ihrer Werke wurde an unserer Schule eine Lesung mit der Bestsellerautorin veranstaltet, in der sie ihr neuestes Buch „Gott ist nicht schüchtern“ präsentieren durfte. Aufgrund der aufrüttelnden Realitätsebene und einigen interessanten inhaltlichen Ansätzen im anschließenden Fragegespräch entschied ich mich für den Kauf der signierten Lektüre. Ob ich diese Entscheidung nachträglich bereue, erfährst du in der folgenden Rezension.


Amal und Hammoudi sind zwei junge Protagonisten, die der syrischen Oberschicht der Stadt Damaskus entstammen. Das Lesepublikum verfolgt die Handlungsstränge beider Figuren mit, die sich konstant parallel zueinander entwickeln und nur vereinzelt schneiden. Sie sind überzeugte Anhänger der Revolution gegen die Regierung und den diktatorischen Präsidenten Baschar al-Assad und geraten somit in das Visier des Geheimdiensts.


Grjasnowa rückt die realitätsferne Ebene Syrien in den Fokus dieses Unterhaltungsromans und ermöglicht ihren Lesern einen Empathie weckenden Einblick in die Lebenssituation der jungen Charaktere. Dass sie ihre umfassende Figurenhandlung in dieses sozial-ethische Korsett gießt und das Interesse der Leserschaft auf die dort herrschenden Umstände lenkt, erscheint mir hier mehrerer lobenden Worte wert.


Kritik äußert die Autorin nur unterschwellig; sie berichtet neutral die Geschichte aus neutraler Perspektive. Und hier entpuppt sich gleich die größte Schwäche des Romans, mit der viel Wind aus den Segeln genommen und Potenzial geraubt wird: Die Figurenausarbeitung in „Gott ist nicht schüchtern“ führt völlig ins Leere. Ich hatte bis zum Ende der Lektüre nicht das Gefühl, in das Innenleben der Personen eingetaucht zu sein oder in ihren inneren Konflikten zur Seite stehen gekonnt zu haben. Sie sind in dem Maße verschlossen, dass ihre Motivationen nur skizzenhaft angerissen sind und sich ihre Entscheidungen sich als sprunghaft, teilweise sogar unverständlich herausstellen; eine deutliche innere charakterliche Entwicklung ist über die Spannweite der Handlung nicht erkennbar. Das störte mich während dem Lesen immens und nimmt dem Roman seine tragende Kraft, da er durch seine flach bleibenden, hüllenleeren Charaktere leider oftmals in die Belanglosigkeit abzudriften droht.


Wo die Tragweite des unterdrückenden Regimes hingegen besonders deutlich wird, sind die expliziten Gewaltszenen, die in „Gott ist nicht schüchtern“ durchaus vorkommen. Hier fängt die Autorin gelungen eine aussichtslos einschüchternde, beklemmende Atmosphäre ein, die im Leser Mitgefühl auslöst und die aufgegriffene Wut gegenüber der Obrigkeit legitimiert. Grjasnowa zeigt durch diese angespitzte Ausarbeitung ihre eigene Einstellung gegenüber dem politischen System in Syrien, kann diese inhaltliche Stärke jedoch nicht durchgehend beibehalten.


Sie behält größtenteils ein gelungenes Gleichgewicht zwischen Unterhaltung und Literatur, die den Menschen die Augen öffnen und wachrütteln möchte. Einen wirklichen Spannungsbogen gibt es jedoch nicht; es gleicht eher einem phasenweise anschwellenden Dynamikanstieg und –fall, der den Handlungsfortschritt teilweise etwas schleppend macht. Grjasnowa hat, und das kann man ihr nicht vorwerfen, durchgängig ein klares Ziel vor Augen, das durch den Klappentext bereits vorweggenommen wird. So brilliert sie vor allem gut im letzten Drittel, in der sie die Flucht aus Syrien schildert und für den Leser bildhaft zumindest im Ansatz begreifbar macht. Und da muss man sich erst einmal bewusst machen, dass es die beiden Hauptfiguren durch ihre vorhergegebene finanzielle Herkunft verhältnismäßig gut erwischt hat.


Trotz des spannungsarmen Schreibstils und der vernachlässigten Figurengestaltung möchte ich mögliche Interessenten am Roman „Gott ist nicht schüchtern“ (dessen Titel übrigens hervorragend gewählt wurde) nicht vergraulen. Denn bietet es einen interessanten Blick in ein politisch brisantes Ressort und arbeitet mit schonungslosen Bildern, die den Leser gefangen halten und Empathie wecken.


„Gott ist nicht schüchtern“ ist ein brisanter Roman mit politisch aktueller Thematik, der mit einigen erzähltechnischen Schwächen zu kämpfen hat.


Deswegen möchte ich gerne drei von fünf möglichen Sternen vergeben.

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Rezension zu "Gott ist nicht schüchtern" von Olga Grjasnowa

Arabischer Frühling und seine Folgen
gstvor 10 Monaten

Der Syrier Hammoudi kommt aus einer privilegierten Familie, die es ihm ermöglichte, in Paris Medizin zu studieren. Um seine Stelle an einem Krankenhaus in Paris anzutreten, muss er noch einmal in die Heimat, um seinen Pass zu verlängern. Niemals hätte er sich vorstellen können, dass dies eine Reise ohne Wiederkehr sein wird.
Amal ist eine selbstbewusste junge Frau in Damaskus, die Schauspiel studiert. Ihre russische Mutter hat die Familie verlassen, als Amal elf Jahre alt war. Seitdem spricht der Vater nicht mehr von der schönen Frau.
Beide jungen Leute haben Auslandserfahrung und sind nicht mit der Assad-Regierung einverstanden. Sie demonstrieren für Freiheit und begeben sich dadurch in Gefahr.

Olga Grjasnowa hat ihren Roman in kurzen, prägnanten Sätzen abgefasst. Mir kam er fast wie ein Tatsachenbericht vor und zog mich unmittelbar ins Geschehen, so dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Da sie und ihr Mann selbst Flüchtlingserfahrungen haben (sie ist in Aserbaidschan geboren, er stammt aus Syrien) schreibt sie sehr glaubhaft. Nur das Ende ihres Romans empfand ich konstruiert. Doch das schadet dem aufwühlenden Gesamtwerk nicht, das die Flüchtlingsursachen sowie die Flucht selbst sehr anschaulich vor dem Leser ausbreitet.

Fazit: Sehr lesenswert!

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Gespräche aus der Community

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LovelyBooks lädt auch im Jahr 2020 zu spannenden Challenges ein.

Und auf euch warten tolle Gewinne.
Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist natürlich 2020 wieder dabei!

Liest du gerne Bücher mit Niveau?
Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.


15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 lesen.

Es gelten nur Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.
Auch Neuauflagen – 2020 erschienen - von Klassikern.

Die Regeln:

Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an.

Einstieg ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts.

Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein.

Es gelten nur Bücher (Achtung: keine Hörbücher, keine Bildergeschichten, keine Graphic Novels), die an diesem Beitrag angehängt sind!

Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Nimmst du die Herausforderung an?

Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2020 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.

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Teilnehmer:

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Caro_Lesemaus

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Zum Thema
Cover des Buches Der Russe ist einer, der Birken liebtundefined
Liebe Leser, mein Roman "Der Russe ist einer, der Birken liebt" erschien vor einem Monat beim Hanser Verlag. Heute möchte ich eine Leserunde starten und freue mich schon sehr auf sie. Ich verlose 20 Bücher. In "meinem Russen" geht um um Mascha: Sie ist Jüdin, Deutsche, Russin, Aserbaidschanerin und, wenn nötig, Türkin oder Französin. Sie ist polyglott, anpassungsfähig und immer zum raschen Davonlaufen bereit. Als Kind hat sie das Pogrom an den Armeniern in Baku und die kaukasischen Kriege miterlebt. Über die Angst und die Machtlosigkeit von damals legte sich in Deutschland die Erfahrung der Immigration und der Sprachlosigkeit. Sie ist stets auf der Suche nach etwas, das ihr Stabilität bieten kann – sei es ein Ort oder eine Person, Mann oder Frau. Bei ihrem Freund Elias kommt Mascha endlich zur Ruhe. Sie steht kurz vor einem Studienabschluss der Dolmetscherwissenschaften und hat große Pläne, was ihre Karriere angeht. Nach außen hin ist Mascha glücklich und selbstbewusst. Innerlich ist sie unsicher und misstrauisch. Ihre Eltern sind an Deutschland gescheitert: Ein verhinderter Kosmonaut und eine alternde Konzertpianistin waren nicht genau das, worauf Deutschland gewartet hatte. Wonach Mascha sich sehnt ist keine Identität, die ist ihrer Meinung nach in heutigen Metropolen nicht mehr aktuell. Mascha und ihre Freunde, junge Erwachsene mit Hochschulabschüssen und „Migrationshintergrund“, setzten eher auf Staatsbürgerschaften, Visa und Aufenthaltsgenehmigungen, als auf die Zugehörigkeit zu einem Kollektiv. Trotzdem treffen in ihrem Kreis immer wieder unterschiedliche Traditionen, Lebensentwürfe und Verletzungen aufeinander. Die meisten davon wurden bereits von früheren Generationen eingeschleppt, aber dadurch sind sie nicht weniger mächtig. Elias stirbt unerwartet an den Folgen eines Oberschenkelknochenbruchs. Sein Tod löst bei Mascha einen Schock aus: Zuerst versucht sie, seinen Tod zu verdrängen. Doch die Realität holt sie ein und vermischt sich allmählich mit den Erinnerungen an das Pogrom. Als der Verlust von Elias von ihrem Kriegstrauma überlagert wird, beschließt sie, die Trauer mit einer weiteren Migration zu überschreiben. Sie geht nach Israel. Doch auch das Gelobte Land entpuppt sich als Enttäuschung. Ich freue mich auf euch!
422 Beiträge

Zusätzliche Informationen

Olga Grjasnowa wurde am 14. November 1984 in Baku (Aserbaidschan) geboren.

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