Olga Tokarczuk Taghaus, Nachthaus

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Inhaltsangabe zu „Taghaus, Nachthaus“ von Olga Tokarczuk

Ein Haus in den Bergen: Hier verweben sich auf geheimnisvolle Weise Erzähltes und Träume ... Poetisch, mythisch, phantastisch – ein Roman voller ineinander verwobener Geschichten.

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  • Rezension zu "Taghaus, Nachthaus" von Olga Tokarczuk

    Taghaus, Nachthaus

    KollegeKraftwagen

    26. June 2008 um 17:10

    Dieser Roman ist wirklich ein Meisterwerk. Im Zentrum steht ein Haus im ehemaligen Schlesien, nahe der tschechischen Grenze, bewohnt von der Ich-Erzählerin, die nun von Haus, Garten, Nachbarn, Landschaft und Geschichte dieses besonderen Fleckens Erde berichtet. Also keine fortlaufende Handlung, sondern Anekdoten, Beobachtungen, Klatsch und Familiengeschichten, populäre Mythen, ergreifende Binnenerzählungen. Sehr ähnlich zu Stasiuks "Welt hinter Dukla" in der Innigkeit und Intensität, mit der hier das Erleben einer vertrauten Landschaft heraufbeschworen wird, aber in "Taghaus, Nachthaus" steckt noch mehr. Da ist vor allem die polnische Sicht auf die deutsch-polnische Geschichte, eine Sicht von unten zudem - die Deutschen sind wie Untote noch immer präsent in Form von Geschichten, von unerwarteten Schatzfunden, kulturell, architektonisch, etc. Da sind die erwähnten Binnenerzählungen, die auch in dem Band "Der Schrank" teilweise abgedruckt sind (und diesen überflüssig machen, wenn man das "Taghaus..." hat). Da ist eine noch größere sinnliche Intensität, eine von den schwierigen Lebensbedingungen verstärkte Melancholie, eine dichte mythische Aufladung, durch die man gelegentlich fast einem 'Chor der polnischen Landbewohner' zu lauschen meint und nicht einem streng durchkomponierten Roman. Ein ganz besonderes Buch, keine ganz leichte Lektüre, aber wer sich von Tokarczuks Pathos gefangennehmen läßt, wird das Buch lieben. Gelegentlich war es mir dann etwas zu mystisch, aber für fünf Punkte reichts allemal! Das ist Weltliteratur!

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