Olga Vogt War sie eine Romanowa?

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Inhaltsangabe zu „War sie eine Romanowa?“ von Olga Vogt

Olga Vogt hat in ihrem ersten Buch "Geschichten aus der Rodina" die ungewöhnliche Lebensgeschichte ihrer Eltern aufgeschrieben. Als vierzehntes von fünfzehn Kindern 1948 geboren, berichtet sie hier sehr ausführlich über ihr Leben und beginnt, nach der Herkunft ihrer Mutter zu fragen.

Ihre ausdauernde Mühe gilt nun der Suche nach der wahren Identität einer Frau, um die sich bis heute eine Geheimnis rankt.

Eine schöne Lebensgeschichte, aber leider hat es nichts mit den Romanows zu tun

— Esse74

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  • Eine interessante Lebensgeschichte, aber eine Zarentochter war die Mutter leider nicht

    War sie eine Romanowa?

    Esse74

    17. March 2018 um 17:37

    Es gibt viele Bücher, in denen Menschen behaupten, sie seien Mitglieder der letzten Zarenfamilie gewesen- mal meinte jemand, er sei Alexei, dann gab es mehrere Marias, eine Tatjana, eine Olga und so weiter. Bevor man per DNA- Untersuchung die Gebeine der Familie um Zar Nikolaus II. von Russland eindeutig identifizieren konnte, war es auch noch möglich Behauptungen aufzustellen- man denke an die bekannte Anna Anderson- doch nachdem man nun alle Familienmitglieder gefunden hat, sie eindeutig identifiziert sind- ist eine derartige Behauptung leider völlig haltlos. Zitat: "Meine Mutter ist 1982 gestorben. Ich habe mich viel mit ihr unterhalten, wollte mehr über das wissen, was sie uns als Kinder immer und immer wieder erzählt hat. Ich habe gespürt, dass es da etwas gab, was niemand von uns ahnte. Viele Jahre nach ihrem Tod bekam ich einen Brief von meiner Schwester aus Amerika, in dem sie schrieb: „Ich schicke Dir Bilder, ich glaube, unsere Mutter war die Zarentochter Maria.“Nett, Frau Vogt, aber aus mehreren Gründen unwahrscheinlich. Maria ist mittlerweile eindeutig per DNA- Untersuchung identifiziert, bzw. ihre Gebeine und sie war die einzige Überträgerin der Bluterkrankheit unter ihren Schwestern. Maria hatte als Kind eine Mandeloperation, nach der es ungewöhnlich starke Blutungen gab, bei jeder Verletzung blutete sie sehr stark- wie bei den meisten Überträgerinnen üblich- sprich, sie hätte Schußwunden nur schwerlich überstanden, zudem sie als einzige kein Korsett mit eingenähten Perlen trug, wie ihre Schwestern. Die Lebensgeschichte der Mutter von Frau Vogt ist interessant, zugegeben- wie sie aus Russland kam, floh mit ihrem Bruder, sich ein neues Leben aufbauen musste in Deutschland...das alles liest sich gut, aber im Hinblick auf die Tatsache, daß Frau Vogt gerne eine Zarentochter als Mutter gehabt hätte, leider nicht empfehlenswert, da völlig an den Haaren herbeigezogen und eben falsch.

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