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Tectum_Verlag

vor 8 Monaten

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Liebe Lovelybookerinnen und -booker,
unser neues Sachbuch beschäftigt sich mit dem aktuellen Thema Zero Waste. Dazu konnten wir eine echte Expertin gewinnen, die Zero Waste selbst lebt und weiterhin Mitbegründerin des ersten verpackungsfreien Ladens in Köln ist. Sie schildert in Ihrem Bericht, wie Sie selbst zu diesem Thema kam, wie Sie es mit Ihrer Familie im Alltag lebt und gibt praktische Tipps, wie jeder von uns anfangen kann, diese Lebenseinstellung nach und nach zu leben.
Um an der Leserunde teilzunehmen, beantwortet bitte die folgende Frage:
Wie versucht ihr, jeden Tag Müll zu vermeiden?

Autor: Olga Witt
Buch: Ein Leben ohne Müll

Sannnnnni

vor 8 Monaten

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Es ist in der heutigen Gesellschaft wahnsinnig schwer auf Müll zu verzichten! Alle Lebensmittel in den Geschäften sind verpackt - Müll Müll Müll. Teilweise sind Produkte sogar mehrfach verpackt - unglaublich!

Wir versuchen so gut es geht hier und da auf Verpackung zu verzichten zB Obst und Gemüse nicht in diesen du nen Plastiktütchen sondern lose oder in einem eigenen Beutel mitnehmen. Backwaren nehmen wir ebenfalls in unserer eigenen Tragetasche mit nah Hause, aber ist noch ganz ganz ganz. URL Potenzial nach oben. Daher würde ich gern dieses Fachbuch gewinnen und der Umwelt ein Stück näher kommen zum Schutz!

LaureenSanoo

vor 8 Monaten

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Das Buch klingt wirklich sehr interessant. Das würde ich sehr gerne lesen!

Ich versuche im Alltag so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Verzichte komplett auf Plastikflasche. Benutze auch keine Plastiktüten, sondern hab meine Einkaufsbeutel. Da wo es sich nicht vermeiden lässt, achte ich darauf, dass die Verpackung recycelbar ist :) bin auf die Tipps aus dem Buch gespannt!

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aspecialkate

vor 6 Monaten

Abschnitt 2: S. 33-90

Ich bin ebenfalls mit dem zweiten Abschnitt durch. Ich freue mich, dass ich einiges schon wie selbstverständlich im Alltag umsetze und es war für mich nochmals eine gute Bewusstwerdung.

Einige neue Lösungsansätze haben mir sehr geholfen und ich setze sie Schritt für Schritt um. Vor allem bei den Einwegprodukten muss ich noch meine alten Gewohnheiten ablegen (Küchenrolle, Serviette). Ich verwende beim Putzen viel zu viel Küchenrolle. Mit dem Verwenden von Abschminktüchern kann ich mich nicht so anfreunden, denn wenn ich diese wasche, dann wohl nicht mit der Hand, sondern in der Waschmaschine. Das Risiko, dass meine empfindliche Haut dann durch das Waschmittel (verwende zwar ökologische) noch gereizter wird, möchte ich nicht eingehen. Da werde ich weiterhin eine "Umweltsünderin" bleiben, dafür jedoch in anderen Bereichen achtsamer sein.

Beim Lebensmitteleinkauf habe ich bereits vor diesem Buch schon vieles verändert. Mehrweg anstatt Plastikflaschen, kein verpacktes Obst- und Gemüse kaufen. Wir holen uns auch viele Lebensmittel vom Biobauern ums Eck und achten sehr auf saisonale, regionale Produkte. Das Kapitel "Problemfall Backen" war für mich sehr spannend, da ich liebend gerne backe. Die Tipps waren für mich sehr hilfreich und auch gut in den Alltag integrierbar. Und mit dem "Vegetarisch, veganem Rezeptteil" hat mir die Autorin auch große Freude bereitet, denn ich wollte schon immer wissen, wie man tierfreie Cuisine herstellt ;-)

aspecialkate

vor 6 Monaten

Abschnitt 2: S. 33-90
@wolkenbruch

Mir geht es ähnlich wie dir, aber ich habe mich mittlerweile schon mit dem Gedanken angefreundet, dass Zero waste mein Lebensprojekt ist, das ich Schritt für Schritt und ohne Stress umsetzen werde. Ich habe mir eine kleine Unterstützung ausgedacht und halte meine Zero-Waste-Erfolge in einem kleinen Buch fest. Ich denke, wenn man es dann mal durchblättert und sich bewusst macht, was man schon alles geändert und dadurch verändert hat, kann man sicher stolz auf sich sein ;-)

Für mich persönlich kommen einige Dinge überhaupt nicht infrage, denn manches ist für mich auch schwer in den Alltag zu integrieren. Ich stoße auch bei einigen Bekannten auf taube Ohren, vor allem wenn ich sie auf gewisse Umstände aufmerksam mache und ihnen vor Augen führe, welche Lösungsmöglichkeiten es gibt. Das Problem ist, dass es vielen zu aufwändig ist und sie zu bequem sind, um "zero-waste" zu Leben. Die alten Gewohnheiten haben sich schon so eingeschlichen, das manche gar nicht bereit oder offen für Veränderung sind (so nach dem Motto "Macht eh jeder so, bringt nichts, wenn ich der Einzige bin, der darauf schaut").

Gucci2104

vor 6 Monaten

Abschnitt 3: S. 91-159
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Auf Seite 91 beginnt die Autorin wieder mit drastischen Vergleichen (Sklaverei und Kinder schlagen), denen ich so wieder nicht ganz zustimme, aber das hier nur am Rande. Auf diesen Seiten ist mir so viel Neues begegnet, das ich eine Weile gebraucht habe um alles für mich zu realisieren und zu verarbeiten. Der Hinweis mit den Seiten, auf welchen man die Produkte testen kann, ist super. Seitdem nutze ich die CodeCheck-App und bin regelrecht erschrocken, das sogar namhafte Hersteller, Produkte anbieten, welche mit Hormonen vollgestopft sind!! Da lässt Frau die Pille bewusst weg, damit sie keine Hormone mehr zu sich nimmt und macht dies immer noch unbewusst. Das finde ich gruselig. Am Wochenende habe ich mich dazu durchgerungen und meine gesamten Produkte gescannt. Ich weiß die Autorin hat gesagt, man solle sie wenigstens noch aufbrauchen, aber ganz ehrlich ich konnte es einfach nicht. Alle Cremes und Puder waren hormonbelastet oder mit Stoffen voll welche in Amerika, Österreich oder der Schweiz verboten sind. Und in Deutschland machen sie damit noch Werbung wie weich die Haut doch dadurch wird!!! Was bitte läuft denn hier verkehrt?!

Das Thema Mikroplastik ist mir im Buch zum ersten Mal begegnet. Ich wusste nicht, das es in fast alles Make Ups vorhanden ist, was den Abrieb der Synthetikstoffe angeht ist logisch, aber auch da habe ich mir keinerlei Gedanken darüber gemacht.

Auch das Palmöl in so vielen alltäglichen Produkten steckt, war mir bisher nicht bewusst. Hier war es wirklich schwer Ersatzprodukte zu finden. Selbst in Hartseifen ist es drin. Aber wer suchet der findet ;-)

Was den Austausch unserer Produkte angeht wie z.B. Handys...nun ja ich würde mein Handy ja gern weiter verwenden aber dank der "geplanten" Obsoleszenz, welche es ja "natürlich" gar nicht gibt, quittieren sie exakt nach 1,5 Jahren ihren Dienst. Und so ist es auch mit so ziemlich allen anderen Elektrogeräten. Langlebigkeit ist doch schließlich nicht mehr gewollt.

Die Tipps mit den Reinigungsmitteln werde ich sobald die restlichen aufgebraucht sind auf jeden Fall mal umsetzen. Die Idee finde ich sehr gut.

aspecialkate

vor 6 Monaten

Abschnitt 3: S. 91-159

Auch ich habe mir schon einige Gedanken darüber gemacht, welche Bedeutung "Zero waste" für mich hat. Die Einleitung über "Zero waste" gefällt mir im Großen und Ganzen sehr gut, jedoch finde ich den Verzicht hinsichtlich Sklavenarbeit und Gewalt gegenüber Kindern etwas überspitzt.

"Zero waste" bedeutet für mich persönlich, sich darüber bewusst zu werden, worauf man verzichten möchte/kann. Im Vorfeld ist eine gute Recherche über Alternativen sehr ratsam und genau dafür bietet sich dieses Buch sehr gut an. Auch für mich gibt es einige Produkte, bei denen es mir schwer fällt, darauf zu verzichten. Ich konsumiere diese jedoch eher selten (das ist für mich ein bewusster Fehltritt, den ich mir ab und an gönne). Solche Fehltritte akzeptiere ich auch und deswegen achte ich bei anderen Bereichen wieder vermehrt darauf, nachhaltiger zu leben. Nachhaltig leben, bedeutet für mich, bewusst auf Dinge zurückzugreifen, die einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt/Welt haben.

Ich verwende auch die Codecheck App, vor allem bei Produkten, bei denen ich mir sehr unsicher bin. Sie hat mir schon von einigen Produkten abgeraten, die ich sonst gekauft hätte. Für mich hat sich das dann nicht wie ein Verzicht angefühlt, sondern es war eher eine Bewusstwerdung darüber, welche schädigenden Inhaltsstoffe viele Produkte enthalten, die nicht nur der Umwelt, sondern auch meiner Gesundheit schaden. Als mir das klar war, habe ich liebend gern auf neue Kosmetikprodukte, die ich unbedingt ausprobieren wollte, verzichtet. Es fiel mir überhaupt nicht schwer ;-) Ich bin bereits seit einiger Zeit auf Naturkosmetik umgestiegen und spiele auch schon mit dem Gedanken, mir selbst welche herzustellen.

Was immer noch ein präsentes, alltagsrelevantes Thema ist, ist mein persönlicher "Alltagsfeind" Kunststoff. Ich achte zwar sehr genau auf Recycling, schaffe es aber noch immer nicht ganz, komplett auf Kunststoff zu verzichten. Diesbezüglich besteht hier noch Verbesserungsbedarf. Auch die Glas- und Altpapiertrennung ist mir persönlich sehr wichtig und diese gehört auch schon zu meiner Alltags-Mülltrennungs-Routine. Seit ich eine Reportage über Palmöl gesehen habe, verzichte ich komplett darauf. Da gibt es keine Kompromisse. Ich achte auch beim Einkauf darauf, ob Palmöl in den Produkten enthalten sind und stelle es zurück, falls dies der Fall ist. Erschreckenderweise ist in vielen Produkten Palmöl enthalten.

Was mir sehr zu denken gibt, ist das Thema Altkleidersammlung. In den Medien ist sie ja oftmals ein Thema und wenn man sieht, wohin die Kleidung kommt und welchen Zweck es erfüllt, verursacht das in mir eher gemischte Gefühle. Ich habe auch irgendwie eine Scheu davor, wirklich jeden Stoff in den Container zu geben, auch wenn die Autorin das anders sieht. Es ist zwar anonym, aber ich habe meine Skrupel, kaputte Kleidung in den Container zu werfen. Ich persönlich denke nicht, dass sich die Industrie deswegen neue Recycling-Ideen ausdenkt. Darüber muss ich mir noch mehr Gedanken machen ;-) Da ich ein Mensch bin, der sehr wenig Kleidung "konsumiert" und ich meine Kleidung sehr lange trage, weil mir "Trends" usw. überhaupt nicht wichtig sind, kommt es eher selten vor, dass ich Kleidung in den Altkleidercontainer gebe.

Besonders gut hat mir das Kapitel "Reinigungsmittel" gefallen. Ich habe noch nie selbst Reinigungsmittel hergestellt, würde dies jedoch mal in Betracht ziehen, weil es mich einfach neugierig macht ;-) Die Tipps finde ich wirklich sehr hilfreich und habe ich noch in keiner Weise derart detailliert wahrgenommen.

Was mir besonders gefällt, ist auch das Kapitel "Zero waste im Alter". Es macht nochmal darauf aufmerksam, dass man das Altern auch als wichtigen Lebensprozess anerkennen soll, mit all seinen Alterserscheinungen ;-) Es hat mich sehr gefreut, dies zu lesen, denn es sind mittlerweile drei Jahre, in denen ich nicht mehr meine Haare gefärbt habe und zu meinen ersten grauen Haare stehe ;-) Anfangs war es überhaupt nicht einfach für mich, da ich erst 33 bin und leider schon einige graue Haare habe. Für mich ist das mittlerweile normal, nicht mehr meine Haare zu färben und glücklich mit meiner Naturhaarfarbe zu sein ;-) Es ist auch viel gesünder und schont gleichzeitig auch die Umwelt.

Ein sehr gelungenes Kapitel mit zahlreichen Tipps rundum Haushaltsmittel und Kosmetik, die alltagstauglich und umsetzbar sind.

Queenelyza

vor 6 Monaten

Abschnitt 3: S. 91-159

aspecialkate schreibt:
Seit ich eine Reportage über Palmöl gesehen habe, verzichte ich komplett darauf. Da gibt es keine Kompromisse. Ich achte auch beim Einkauf darauf, ob Palmöl in den Produkten enthalten sind und stelle es zurück, falls dies der Fall ist. Erschreckenderweise ist in vielen Produkten Palmöl enthalten.

Der komplette Verzicht auf Palmöl ist sicher löblich, aber auch wieder so eine Sache. Denn dann müssen die Öle woanders herkommen, und wir haben dann mit einem neuen Öl auf Dauer auch wieder ein Problem. Die Ölpalme ist zudem eine Nutzpflanze, die auf kleinstem Raum wahnsinnig ergiebig ist, alle anderen Alternativen bräuchten, um die gleiche Menge Öl zu gewinnen, mindestens das Dreifache an Anbaufläche, was das Problem dann auch wieder nur verlagert und verstärkt.

Bei Kosmetik gibt es mittlerweile nachhaltige Palmölkonzepte, auf die man achten kann. Wenn Du eh schon auf Naturkosmetik umgestellt hast, bist Du da eh schon sensibilisiert dafür, und dieses Palmöl bzw. die Produkte kann man meiner Meinung nach guten Gewissens nutzen. Die Siegel schützen den Regenwald zwar nicht immanent, aber sie sind ein guter Weg, finde ich. Bei allen anderen Dingen, nun ja, dann überlege ich halt, ob ich wirklich einen Schokoriegel oder einen Keks essen muss. Alleine die Bewusstmachen und die Reduktion ist schon ein guter Schritt.

easyday

vor 6 Monaten

Fazit/Rezension
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Vielen Dank für das Buch.
Hier meine Rezi:
https://www.lovelybooks.de/autor/Olga-Witt/Ein-Leben-ohne-M%C3%BCll-1359720912-w/rezension/1444333217/
Diese wird natürlich auch auf Amazon veröffentlicht.

aspecialkate

vor 5 Monaten

Fazit/Rezension

Vielen Dank, dass auch ich die Möglichkeit zum Lesen dieses wertvollen Buches bekommen habe ;-)

Anbei meine Rezension, die ich auch auf Amazon veröffentlicht habe:

https://www.lovelybooks.de/autor/Olga-Witt/Ein-Leben-ohne-M%C3%BCll-1359720912-w/rezension/1449303315/

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