Oliver Becker Das Geheimnis der Krähentochter

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Krähentochter“ von Oliver Becker

Der Schwarzwald im Jahre 1636: Ein abgeschiedenes Tal wird von den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges erreicht. Eine Gruppe von Söldnern überfällt den Petersthal-Hof, mordet und verschwindet wieder im Dunkel der Wälder. Es gibt nur eine Überlebende: die Magd Bernina. Sie wird von einer Frau gerettet, die in der ganzen Gegend als Hexe verschrien ist und nur die „Krähenfrau“ genannt wird. Welche Geschichte verbirgt sich hinter dem geheimnisvollen Bild, das Bernina in den Trümmern des abgebrannten Hofes findet? Bald steht die junge Frau nicht nur vor dem Rätsel der Zeichnung, sondern auch vor der Entscheidung zwischen zwei Männern …

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  • Leserunde zu "Hendlmord" von Ida Ding

    Hendlmord

    IdaDing

    • 694
  • Leserunde zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    Lilia

    Lust auf einen düsteren historischen Roman? Dann mach mit bei der neuen Leserunde zu „Das Geheimnis der Krähentochter“ von Oliver Becker und bewirb dich für eines von 15 Testleseexemplaren. Darum geht’s in dem Buch: Die Stille eines abgelegenen Schwarzwaldtals und das gewaltige Tosen des Dreißigjährigen Krieges. Eine junge Frau – und zwei rätselhafte Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die wahre Liebe – und das wahre Böse. Der Schwarzwald im Jahre 1636: Ein abgeschiedenes Tal wird von den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges erreicht. Eine Gruppe von Söldnern überfällt den Petersthal-Hof, mordet und verschwindet wieder im Dunkel der Wälder. Es gibt nur eine Überlebende: die Magd Bernina. Sie wird von einer Frau gerettet, die in der ganzen Gegend als Hexe verschrien ist und nur die "Krähenfrau" genannt wird. Welche Geschichte verbirgt sich hinter dem geheimnisvollen Bild, das Bernina in den Trümmern des abgebrannten Hofes findet? Bald steht die junge Frau nicht nur vor dem Rätsel der Zeichnung, sondern auch vor der Entscheidung zwischen zwei Männern ...  15 Testleser gesucht! Wer nun gemeinsam mit anderen Lesern über dieses Buch diskutieren und es anschließend rezensieren möchte, kann sich im Unterthema „Bewerbung als Testleser“ für eines der 15 Testleseexemplare bewerben, die der Gmeiner-Verlag netterweise spendiert. Beantwortet bis Donnerstag, 22.11.2012 nur eine Frage: Wie lautet der Vorname der Magd in dem Roman? Selbstverständlich ist auch jeder, der das Buch nicht gewinnt, herzlich eingeladen mit dabei zu sein und uns beim Lesen und dem Austausch zu begleiten! Du hast das Buch bereits? Dann bist du natürlich ebenfalls herzlich zur Leserunde eingeladen! Bedingung wie immer das zeitnahe Mitlesen in der Leserunde und eine anschließende Rezension – am liebsten auch auf Verkaufsplattformen wie Amazon und Co. Oliver Becker wuchs in Blumberg/Schwarzwald auf und lebt heute in Frankfurt am Main, wo er für eine internationale Werbeagentur tätig ist. Nach den beiden erfolgreichen historischen „Krähentochter“-Romanen erschien mit „Schmetterlingstod“ der erste Kriminalroman des Autors. Im Frühjahr 2013 folgt der dritte Roman um die „Krähentochter“. Bisherige Veröffentlichungen im Gmeiner-Verlag: Schmetterlingstod (2012) Die Sehnsucht der Krähentochter (2012) Das Geheimnis der Krähentochter (2010) Andere Veröffentlichungen: Kleinstadtghetto Ballade (2010, Plöttner-Verlag) Kristin, wo steckst du? (2011, Satzweiss-Verlag)

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  • Das Geheimnis der Krähentochter - Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    Cysiay

    19. May 2013 um 01:24

    Die Stille eines abgelegenen Schwarzwaldtals und das gewaltige Tosen des Dreißigjährigen Krieges. Eine schöne Frau - und zwei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die wahre Liebe - und das wahre Böse.Der Schwarzwald im Jahre 1636: Ein abgeschiedenes Tal wird von den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges erreicht. Eine Gruppe von Söldnern überfällt den Petersthal-Hof, mordet und verschwindet wieder im Dunkel der Wälder. Es gibt nur eine überlebende: die Magd Bernina. Sie wird von einer Frau gerettet, die in der ganzen Gegend als Hexe verschrien ist und nur die "Krähenfrau" genannt wird. Welche Geschichte verbirgt sich hinter dem geheimnisvollen Bild, das Bernina in den Trümmern des abgebrannten Hofes findet? Bald steht die junge Frau nicht nur vor dem Rätsel der Zeichnung, sondern auch vor der Entscheidung zwischen zwei Männern ...(Quelle: Klappentext) Man wird direkt mit dem recht rasanten Überfall auf den Petersthal-Hof in die Geschichte geworfen und bekommt sofort die düstere Atmosphäre des 30 Jährigen Krieges zu spüren. Diese Stimmung zieht sich meines Erachtens auch durch das gesamte Buch, gepaart mit einem guten Schuss Mystik. Insgesamt ist dies eine rein Fiktive Geschichte die im Schwarzwald spielt. Auch konnte ich ansonsten keine Personen ausmachen, die es wirklich mal gegeben haben könnte. Besonders spannend fand ich gewisse Fragen, die sich erst zum Ende hin lösen. ZB. Was es mit dem Mädchen aus dem Gemälde auf sich hat oder wer der schwarze Reiter vor dem Schloss ist. Leider muss ich sagen das einzelne Emotionen an mich persönlich gar nicht ran kamen. Die Charaktere sind sehr bildlich vorgeführt und auch der Kreis der Hauptfiguren wurde beschaulich gehalten, so das tatsächlich jeder Charakter ein ganz eines Wesen werden durfte und man sich nicht Personenverzeichnissen bedienen musste. Das Geheimnis der Krähentochter wird im übrigen aus der 3. Person erzählt. Für mich ist Oliver Becker eine echte Autoren Überraschung, ich kannte Oliver bis vor ein paar Wochen noch gar nicht, jedoch ist sein Schreibstil wirklich anspruchsvoll. Dies macht den Roman zu etwas tollem, jedoch bedeutet sprachlich anspruchsvoll meist auch ein wenig anstrengender im Lesefluss. Dies wird nicht mein letzter Oliver Becker - Roman sein!! Mein Persönliches Fazit: Ich würde dieses Buch gerne Lesern weiterempfehlen die sich schon im Genre Historische Romane auskennen. Ich denke, das es demjenigen, der sein erstes Historisches Buch lesen will, vermutlich ehr nicht so zusagen wird. Von mir gibt es 87 Punkte oder auch 4 Sterne für den Auftakt dieser wirklich spannenden Trilogie, welche ich mit Sicherheit weiter lesen werde.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    Cappuccino-Mama

    06. February 2013 um 07:58

    Ich lese sehr gerne historische Romane – gerne auch Serien. Bei dem Roman DAS GEHEIMNIS DER KRÄHENTOCHTER handelt es sich um den ersten Band einer Serie. Meine Favoriten sind zwar meist Mittelalter-Romane, wobei ich auch gerne Romane aus anderen Zeitepochen lese. Bei diesem Roman spielt sich die Handlung im Dreißigjährigen Krieg (1618 – 1648) ab. Das Cover: Auf einem dunkelgrünen, sehr düster wirkenden Hintergrund sind einige Krähen abgebildet. Im Vordergrund sieht man eine blonde junge Frau, die an einem Brunnen (?) steht und ängstlich nach hinten blickt. In der Hand hält sie eine Metallkanne, ich vermute, dass diese aus Kupfer ist. Das Motiv mit den Krähen und das Bildnis des Mädchens wirken wie zwei eigenständige Motive – schon alleine durch die unterschiedlichen Darstellungsformen (Gemälde und, wie ich vermute, einem Kupferstich). Der Autor: Oliver Becker, 1969 im Schwarzwald geboren, ist ein Autor, der außer historischen Romanen auch schon einen Krimi mit dem Titel SCHMETTERLINGSTOD geschrieben hat. DAS GEHEIMNIS DER KRÄHENTOCHTER war sein erster historischer Roman. Die Handlung: 1638 – In einem abgeschiedenen Tal des Schwarzwaldes muss die junge Magd Bernina miterleben, wie die Bauernfamilie, die ihr auf dem Petersthal-Hof ein Zuhause gab, von fremden Reitern ermordet wird und das Haus in Brand gesetzt wird. Unter den Opfern ist auch ihre Freundin Hildegard, die Tochter des Bauern Wolfram Vogt, die Bernina stets wie eine Schwester war. Bernina überlebt den Überfall als einzige und macht die Bekanntschaft der „Krähenfrau“, die sich selbst Cornix nennt, und die in der ganzen Gegend als Hexe verschrien ist. Die geheimnisvolle Frau kümmert sich um die verstörte Bernina und gibt ihr ein neues Zuhause. Bald schon entwickelt sich eine enge Beziehung zwischen den beiden Frauen, denn Cornix behandelt Bernina wie eine eigene Tochter. In den Trümmern des Petersthal-Hofes macht Bernina eine Entdeckung, die sie nicht versteht – was hat es mit dem geheimnisvollen Zimmer auf sich, das sie nie zuvor betreten hatte? Doch eines Tages taucht eine Gaukler-Gruppe auf. Bernina ist fasziniert von den fremd wirkenden Leuten und ihrem freien Leben, das sie führen. Vor allem in dem jungen Anselmo findet sie guten Freund und als die Gaukler weiterziehen, schließt Bernina sich ihnen an – ohne Abschied flüchtet sie heimlich aus der Hütte ihrer Ziehmutter. Bernina und Anselmo beschließen zu heiraten, doch die alte Seherin Rosa, die ihnen den Ehesegen geben soll, lehnt Bernina ab, denn sie ist sich sicher, dass Bernina Unglück über sie alle bringen wird. Und dann trennt das Schicksal die beiden Liebenden und Bernina macht auf der Suche nach Anselmo die Bekanntschaft des Oberst Jakob von Falkenberg, der sie gleichermaßen fasziniert, aber auch abschreckt. Und immer wieder begegnet sie dem „schwarzen Reiter“, jenen Mann, den sie an dem Tag sah, als ihr das Zuhause genommen wurde. Wer ist dieser geheimnisvolle, furchteinflößende Mann? Welches Geheimnis hat die „Krähenfrau“? Und wird Bernina Anselmo wiederfinden oder sich einem fremden Mann zuwenden? Meine Meinung: Das Buch fesselt von der ersten Seite an. Gleich zu Beginn des Buches wird eine spannende Atmosphäre erzeugt, die den Leser fesselt. Und die Ereignisse überschlagen sich gleich am Anfang – was hat es mit den vielen Büchern auf sich, die Bernina in dem verwüsteten Bauernhaus entdeckt, was hat es mit der Fahne mit der Blume und dem Schwert auf sich, was mit der Zeichnung eines kleinen Mädchens? Der Bauernhof birgt jede Menge Geheimnisse. Bernina selbst wirkt ebenfalls geheimnisvoll. Woher kommt sie, was hat es mit dem blonden Mädchen auf sich, dem sie immer wieder begegnet – handelt es sich um ein Wesen aus Fleisch und Blut, oder doch eher um ein Trugbild? Bernina ist eine Person, die in meinen Augen sehr liebenswert erscheint, sehr warmherzig und trotz Schicksalsschlägen macht sie einen starken Eindruck. Selbst als Gehilfin des Feldarztes Melchert Poppel gibt sie ein gutes Bild ab – sie schreckt vor keinerlei Behandlungen der Kriegsverletzten zurück, sondern ist dem Arzt eine große Hilfe. Und dann ist da Cornix, die „Krähenfrau“ - eine Außenseiterin, die man fürchtet, nicht zuletzt wegen ihrer Freunde, den Krähen, die sich in ihrer Nähe befinden. Und so lebt die heilkundige Frau auch abgeschieden in einer einfachen Hütte – fern ihren Mitmenschen. Anselmo machte auf mich einen charmanten Eindruck. Er wirkt freundlich und man versteht, dass Bernina von dem südländisch wirkenden Mann und seinem Lebensstil so fasziniert ist. Sie, die nie ihre nähere Umgebung verlassen hat – er, der stets unterwegs ist, um die Leute zu unterhalten. Verständlich, dass Bernina sich magisch von Anselmo angezogen fühlt. Anselmo wirkte auf mich sympathisch, wobei ich anfangs befürchtete, dass er es mit Bernina nicht ernst meint. Doch da ist noch der Gegenpart in Person des Oberst Jakob von Falkenberg. Er wirkt freundlich und höflich auf Bernina, andererseits ist er aber der brutale Kriegsherr. Als Leser kann man ihn kaum einschätzen – mag man ihn, oder hasst, bzw. verachtet man ihn?! Und so geht es, ohne dass ich an dieser Stelle zuviel verraten möchte, übrigens auch Bernina. Dass Jakob von Falkenberg so seine Geheimnisse hat, wird schnell klar. Aber er ist und bleibt undurchschaubar. Und dennoch fühlt sich Bernina auf eine seltsame Art und Weise mit Jakob verbunden, ja er erscheint ihr in gewisser Art und Weise vertraut. Einer meiner „Lieblinge“ ist aber eindeutig Melchert Poppel, der Feldarzt. Er wirkt väterlich und freundlich, hat immer ein gutes Wort für Bernina übrig und respektiert die junge Frau, die ihm mit ihrem Wissen kompetent zur Seite steht, was ja zu diesen Zeiten leider nicht selbstverständlich war. Bewundernswert fand ich die Gräfin Helene, in der Bernina im fernen Franken eine echte Freundin fand, die ihr mit Rat und Tat zur Seite stand. Dabei passten die Frauen auf den ersten Blick so gar nicht zusammen – eine Gräfin, um die vierzig, die übergewichtig ist und ein einfaches Mädchen aus dem Volke, um die zwanzig, schlank und attraktiv. Der „schwarze Reiter“ blieb lange Zeit ein Phantom. Und schnell stellt man fest, das er eiskalt ist – ein wahrer Teufel in Menschengestalt, der kein Mitleid kennt und dessen Weg mit Leichen gepflastert ist. Vermisst habe ich eine Karte am Buchanfang, denn diese verschafft einen Überblick über die Lage der einzelnen Handlungsorte, des weiteren hilft sie, die Entfernungen einzuschätzen. Ich selbst blättere in Romanen immer gerne mal zur Karte zurück, auch bei Stadtplänen. Und selbst fiktive Orte, wie sie in diesem Buch mitunter vorkommen hätte man eintragen können. Hilfreich finde ich ebenfalls ein Personenverzeichnis, bei dem die Personen, die wirklich gelebt haben, markiert sind (gerne mit Geburts- und Sterbejahr) hier z.B. Wallenstein (der allerdings nur indirekt mitwirkt). Von der Anzahl der Protagonisten her, muss ich nun jetzt nach dem Lesen sagen, behält man leicht den Überblick. Gewünscht hätte ich mir eventuell ein Nachwort über zwei oder drei Seiten zur damaligen Situation, den Personen, die im Buch erwähnt werden, z.B. die Kriegsherren (wer diente als Vorbild,...). Am Buchende befindet sich bei historischen Romanen oft ein mehr oder weniger umfangreiches Glossar, (ich suche mir dieses meist schon vor Lesebeginn heraus) doch auch hier leider Fehlanzeige. Und in Hinblick auf das fehlende Glossar musste ich feststellen, dass es in diesem Buch vollkommen fehl am Platze gewesen wäre. Die Handlung ist wirklich sehr eingängig und auch leicht verständlich. Bedenken hatte ich etwas wegen des Handlungszeitraumes. Der Krieg ist schon um die 20 Jahre in Gange und ich hatte damit gerechnet, dass ausschweifend über Kampfhandlungen geschrieben werden würde, sowie über politische Beziehungen und sonstige Themen. Mitunter trübt dies bei mir die Lesefreude, denn mitunter mutiert so mancher historische Roman fast schon zu einem Geschichtsbuch. Doch hier hat der Autor, zu meiner Freude, auf ausschweifende „Kriegsberichte“ und Kampfhandlungen verzichtet. Dass der Krieg schon so lange andauert merkt man in so mancher Szene – man hat resigniert, sich beinahe an den Krieg gewöhnt, sich damit arrangiert, oder arrangieren müssen. Man versteckt sich bei Angriffen und führt danach sein Leben einfach weiter – der Krieg ist Alltag geworden. Das Cover finde ich sehr passend zu diesem Buch. Zwar entspricht die junge Frau auf dem Bild nicht unbedingt dem heutigen Schönheitsideal, doch das Cover passt hervorragend zu den Gemälden der damaligen Zeit. Die Krähen wirken wie ein alter Kupferstich. Das Krähenmotiv findet man übrigens auch auf der Innenseite der Buchdeckel wieder, sowie zu Beginn und am Ende des Buches. Wiedersehen würde ich in den Fortsetzungen gerne den adligen Wirbelwind Helene und Balthasar. Wer letzterer ist, das verrate ich hier nicht – lasst Euch überraschen. Und zum Autor – sein historischer Roman und sein Krimi haben einiges gemeinsam: in beiden Büchern wird gemordet, in beiden Büchern ist man auf der Suche nach dem Mörder – eigentlich bin ich fast versucht zu behaupten, dass dies ein historischer Krimi ist – aber das würde dann vielleicht doch zu weit gehen... Fazit: Ein sehr gut geschriebener Roman mit sehr unterschiedlichen und sehr interessanten Protagonisten, der ohne viel Kampfhandlungen auskommt und dennoch Spannung pur beinhaltet – und dies durchweg. Der Leser wird so manche Überraschung und unerwartete Wendung erleben, mit der er nicht gerechnet hätte. Auch als Neuling dieses Genres muss man sich nicht fürchten – die Handlung ist klar und verständlich, der Schreibstil flüssig und leicht lesbar. Ich will und kann diesem Buch nur 5 Sterne geben.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    saba

    Deutschland zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges. Die Magd Bernina lebt zwar bescheiden, aber dennoch zufrieden auf dem Petersthal-Hof im Schwarzwald. Bis zu jenem Tag als bewaffneter Söldner den Hof überfallen und all seine Bewohner töten. Einzig der geheimnisvollen Krähenfrau Cornix, um die sich im Dorf viele Gerüchte ranken ist es zu verdanken, dass ausgerechnet Bernina mit dem Leben davonkommt. Cornix nimmt Bernina zunächst bei sich in ihrer kleinen Hütte auf. Bald schon lernt Bernina auf einem Spaziergang den Gaukler Anselmo kennen und verliebt sich in ihn. Trotz aller Warnungen der Krähenfrau beschließt Bernina mit Anselmo und seiner Gauklertruppe fortzuziehen. Doch die Gefahren des grausamen Krieges machen auch vor dem jungen Paar nicht halt. Oliver Becker zählt für mich zu einer meiner Neuentdeckungen im Leseherbst 2012. Seine Geschichte um die Magd Bernina ist so mitreißend und spannend erzählt, dass ich das Buch in knapp zwei Tagen verschlungen habe. Der Autor bedient sich in seinem Roman einer sehr gegenwartsnahen Sprache, was die Authentizität zwar etwas einschränkt, den Lesefluss aber positiv beeinflusst. Im Gegensatz zu vielen anderen historischen Romanen, bei denen die Autoren sich einem Personenregister bedienen müssen, um die Charaktere alle aufzulisten, gelingt es Oliver Becker die Protagonisten in einem überschaubaren Rahmen zu halten und jede Figur passend zur Handlung behutsam einzuführen. Die Handlung an sich ist bestimmt von allerlei Rätsel und ungeklärten Fragen, von denen viele bis kurz vor Schluss offen bleiben. Die mystisch angehauchte Atmosphäre in dem Buch trägt zusätzlich zum Spannungsaufbau bei. Zum Ende hin gelingt es Oliver Becker die Geschichte stimmig aufzulösen. Mängel finden sich vor allem in der schlechten Ausstattung des Buches, dessen Buchrücken so unflexibel ist, dass sich beim Aufklappen ganze Seitenblöcke lösen.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    Fannie

    02. February 2013 um 16:10

    Wenn aus Worten Bilder werden Der Schwarzwald im 17. Jahrhundert: Die junge Bernina lebt als Magd auf einem abgelegenen Bauernhof. Ihr Leben verläuft friedlich - bis zu dem Tag, an dem eine Schar fremder Reiter auf den Hof drängt, die kaltblütig dessen Bewohner ermorden und das Anwesen den Flammen übergeben. Bernina kann als einzige Überlebende in den Wald fliehen. Von nun an ist nichts mehr so, wie es einmal wahr: Große Umbrüche stehen der jungen Frau bevor. Der Dreißigjährige Krieg tobt im Land und fordert unzählige Opfer. Immer öfter tauchen Krähen über Bernina auf. Diese Vögel werden von den Menschen angstvoll als unheilbringend angesehen. Doch was es mit den Krähen tatsächlich auf sich hat, erfährt Bernina erst viel später... Oliver Beckers historischer Roman "Das Geheimnis der Krähentochter" beginnt ohne Umschweife mit dem grausamen Überfall auf den Petersthal-Hof, auf dem Bernina lebt. Der fulminante Anfang des Buches nimmt den Leser vollkommen gefangen und ist derart atmosphärisch geschrieben, dass man mit Haut und Haaren in Berninas Welt eintaucht. Der aufsteigende Nebel, der Geruch des regenfeuchten Waldes und die Rufe der Krähen: In diesem Buch werden aus Worten Bilder! Mit Spannung und einem guten Schuss Mystik begleitet Oliver Becker den aufregenden und ruhelosen Weg der liebenswerten Bernina. Das sehr hohe Anfangslevel kann der Autor dabei leider nicht durchgehend aufrecht erhalten, aber dennoch ist "Das Geheimnis der Krähentochter" eine abenteuerliche Geschichte, bei der man sich bis zum Schluss auf der Spur von allerhand Geheimnissen befindet und die nicht den geringsten Ansatz von Langeweile bietet. Im März 2012 erschien mit "Die Sehnsucht der Krähentochter" ein weiterer Band um Bernina. Auch dieses Buch werde ich mir auf jeden Fall zu Gemüte führen, denn Oliver Becker schreibt einfach toll!

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. January 2013 um 09:32

    Ein brutaler Überfall steht am Beginn des Buches. Auf einem abgelegenen Hof im Schwarzwald, zur Zeit des 30-Jährigen Krieges überlebt nur die Magd Bernina, durch die Hilfe der Krähenfrau Cornix. Der Hof in Schutt und Asche sind alle anderen Bewohner ums Leben gekommen, sodass sich die junge Waise Cornix anschließt. Abgeschieden lebt diese mitten im Wald, einem idealen Ort, um das Erlebte zu verarbeiten, doch Bernina zieht es bald aus der Abgeschiedenheit und sie lernt den Gaukler Anselmo kennen. Gemeinsam ziehen sie durch das Land, doch durch die Kriegswirren ist ihr Glück nicht von langer Dauer. Die beiden werden getrennt und Bernina begibt sich auf die Suche nach ihrem Geliebten. Die abenteuerliche Suche nach Anselmo führt sie zu den unterschiedlichsten Charakteren, die sehr gut beschrieben sind. Die mittlerweile junge Frau begibt sich auch auf die Suche nach ihrer teils rätselhaften Vergangenheit und muss sich zwischen zwei Männern entscheiden. Der spannende historische Kriminalroman hat mich gefesselt und erhält eine absolute Leseempfehlung von mir! Der bildhafte Schreibstil hat mich in eine andere Zeit entführt und daher freue ich mich auf die Fortsetzung! Eigentlich war ich immer der Auffassung, dass ein Autor entweder gute moderne ODER gute historische Bücher schreiben kann. Oliver Becker hat mich da eines Besseren belehrt!

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    elisabethjulianefriederica

    07. January 2013 um 16:10

    Das Buch beginnt mit einem brutalen Überfall auf einem entlegenen Hof im Schwarzwald zur Zeit des Dreissigjährigen Krieges. Die einzige Überlebende des Petersthal-Hofes ist die Magd Bernina, die von der Heilerin Cornix gerettet und aufgenommen wird. Bernina lernt wenig später den Gaukler Anselmo kennen und schließt sich dessen Truppe an, mit der sie in die Wirren des Krieges gerät. Die beiden werden getrennt, Bernina macht sich auf die Suche nach dem Geliebten, bei der sie eine Menge erlebt, eine neue Liebe findet und ihre eigene Familiengeschichte entdeckt. Die Auflösung kommt etwas überraschend, aber logisch nachvollziehbar ganz am Schluss. Ich war von Anfang an von der Handlung dieses spannend und flüssig erzählten historischen Kriminalromans gefesselt, eine klare Leseempfehlung ! Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzungen .

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    jackdeck

    20. December 2012 um 08:49

    Die junge Magd Bernina muss mit ansehen wie der versteckte Bauernhof auf dem sie lebte in Schutt und Asche gelegt wird. Alle Bewohner sind tot nur Bernina wird auf magische Weise von der Krähenfrau gerettet. Diese lebt in einer versteckten Hütte ganz allein im Wald, sie wird von den Menschen gemieden da sie sich mit Kräutern und Heilkunst beschäftigt. Bei ihr kommt Bernina unter und versucht erst einmal das Geschehene zu verarbeiten. Doch lang hält es die junge Magd nicht aus in der Abgeschiedenheit aus, bei ihrem Ausflügen im Wald trifft sie den Gaukler Anselmo. Zusammen ziehen sie durch das Land doch das Glück hält nicht lange an. Sie geraten in die Wirrungen des 30 Jährigen Krieges der das Land fest im Griff hat. Die beiden werden getrennt, keiner weiß ob der andere noch lebt. Bernina getrieben von der Suche nach ihrer Wahrheit, Geschichte und Liebe macht eine Wandlung von der Magd zur selbstbewussten jungen Dame. Sie trifft auf viele verschieden Menschen die ihr zur Seite stehen, manche führen sie auch hinters Licht. Was mir besonders am dem Buch gefallen hat ist die Beschreibung der verschieden Charaktere, besonders ans Herz gewachsen sind mir neben Bernina, der väterliche Freund Feldarzt Poppel und Oberst Falkenberg. Sehr guter Spannungsaufbau, während es lesen stellte ich die verschiedensten Thesen an, wie das Ende wohl ausgeht. Ich konnte das Buch mehr aus der Hand legen und das Beste war es ging anders aus als ich vermutete. Sehr guter historischer Roman , toller bildlicher Schreibstil ich freu mich auf die Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    irismaria

    15. December 2012 um 10:37

    Die Geschichte beginnt in einem abgelegenen Schwarzwaldtal mitten im Dreißigjährigen Krieg. Bei einem fürchterlichen Überfall durch marodierende Söldner kommen alle Menschen des Petershofes ums Leben. Übrig bleibt nur die Magd Bernina, die von der Krähenfrau, einer einsam lebenden „Kräuterhexe“ gerettet wird. Der Leser begleitet Bernina auf die Suche nach ihrer Vergangenheit, die einige Rätsel bereithält und lässt sie die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges, aber auch Liebe und Freundschaft erleben. Dabei spielen immer wieder mystische Erfahrungen eine Rolle und weisen ihr den Weg. Die wunderschöne bildliche Sprache Oliver Beckers zog mich den ganzen Roman über in ihren Bann und ließ mich in die Geschichte eintauchen. Die Welt des 30jährigen Krieges war realistisch, aber nicht übertrieben grausam dargestellt, Bernina eine sympathische Hauptperson. Die Grundidee der Geschichte – eine junge Frau meistert immer wieder Abenteuer, löst Rätsel über ihre Vergangenheit und muss sich zwischen zwei Männern entscheiden – ist für historische Romane nicht ganz neu, aber immer wieder schön zu lesen. Ein kleines Minus hat das Buch: die Schrift ist sehr klein gedruckt, was den Lesegenuss etwas schmälert.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    Dreamworx

    11. December 2012 um 13:34

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Das Geheimnis der Krähentochter“ von Oliver Becker lesen. Es war mein zweites Buch des Autors. Vorher habe ich einen zeitgenössischen Krimi von ihm gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Nun also einen historischen Roman. Die Handlung findet zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges statt. Die 20 jährige Hauptprotagonistin Bernina ist eine Waise und arbeitet als Magd auf dem Petersthaler Hof im Schwarzwald. Als der Hof überfallen wird, flüchtet sie als einzige Überlebende in den Wald und findet Unterschlupf bei einer Krähenfrau. Einige Zeit später begegnet sie dem Gaukler Anselmo und geht mit ihm und seiner Gauklertruppe auf Wanderschaft. Nach einem Streit mit Anselmo ist dieser plötzlich spurlos verschwunden und Bernina begibt sich auf die Suche nach ihm und nach Lösungen einiger Rätsel, die ihr Leben betreffen. Ich möchte hier nicht zuviel vorweg nehmen, um künftigen Lesern die Spannung zu erhalten. Der Schreibstil von Oliver Becker ist wieder einmal hervorragend. Flüssig, voller Geheimnisse und mit steigender Spannung zieht er den Leser regelrecht in die Handlung herein, man kann sich dem Buch gar nicht entziehen. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und auch die Hintergrundinformationen sind hervorragend recherchiert. Dies ist sicherlich nicht mein letztes Buch von Oliver Becker gewesen. Mit Spannung erwarte ich den zweiten Teil dieses Romans. Dieses herrliche Buch kann ich mit gutem Gewissen jedem empfehlen, der eine Vorliebe für historische Romane hat. Er wird sehr gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    tigerbea

    10. December 2012 um 20:54

    Schwarzwald, 1636. Der Petersthal-Hof wird überfallen, die Bewohner ermordet. Nur die Magd Bernina überlebt. Sie wird von der sogenannten Krähenfrau gerettet. In den Überresten des Hofes findet Bernina ein Gemälde, daß eine junge Frau zeigt. Auf der Suche nach dem Geheinmis ihrer Vergangenheit lernt sie Anselmo, den Gaukler kennen und lieben. Doch es gibt noch mehr geheimnisvolle Leute, die ihren Weg kreuzen... Oliver Becker hat einen tollen historischen Roman geschaffen. Man ist sofort im Geschehen, kann sich sehr gut in die Zeit und die Handlung hineinversetzen und sieht die Landschaft und das damalige Leben bildlich vor sich. Das Buch kommt sehr geheimnisvoll rüber, ohne dabei die Geschichte Bernina´s aus den Augen zu verlieren. Ein Buch, daß begeistert!

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    gusaca

    10. December 2012 um 14:00

    Das Geheimnis der Krähentochter ist ein spannendner historischer Roman,der zur Zeit des 30-jährigen Krieges spielt. Bernina ist eine einfache MAgd, die durch eine schicksalhafte Erscheinung vor dem Söldnerüberfall ihres Heimathofes bewahrt wird. Die Krähenfrau, eine Heilerin, die zurückgezogen im Wald lebt, nimmt sie auf und bringt ihr vieles über Heilkräuter bei. In dieser ZEit lernt sie Anselmo, einen herumziehenden Gaukler, kennen und lieben und beschließt mit ihm weiterzuziehen. Der Autor hat es geschafft, dass man sich als Leser sofort in diese düstere Zeit und in das Geschehen um Bernina hineinversetzen kann. Die Spannung wird durch viele aufkommene Fragen , die sich erst zum Ende des Buches alle aufklären, schnell hochgetrieben. Die Charaktere werden alle bildhaft und in sich logisch dargestellt. Und die Grauen diesess Krieges kommen auch nicht zu kurz. Für alle , die gerne historische Romane lesen, indenen der geschichtliche HIntergrund auch gut dargestellt wird, nur zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    Susi180

    07. December 2012 um 18:09

    Ich war auf den ersten Seiten noch etwas skeptisch... ich muss zugeben das mich das buch nicht von der ersten seite an gepackt hat und mitreisen konnte... aber ab dem zweiten kapitel konnte ich es dann nicht mehr aus der hand legen... der schreibstil des autors hat mir sehr gut gefallen... es liest sich leicht und flüssig und das mag ich an romanen sehr... auch das cover hat mich angesprochen, dieses leicht düstere und geheimnisvolle... die geschichte ist sehr verfahren teilweise, so das man wirklich nicht auf das entgültige ende kommt, was ich sehr gut finde... klar hatte ich auch ab und zu meine ahnungen wie es weitergehen könnte oder in welchem zusammenhang bernina zu gewissen personen steht, aber ich hatte nicht immer recht mit meinen vermutungen... am ende siegt natürlich das gute und das finde ich schön... das ende ist außerdem so gut geschrieben das man sicherlich gut auf eine fortsetzung aufbauen könnte... und mir ist als hörte ich auch das es einen zweiten teil geben soll... ich habe dieses buch auf jedenfall sehr gerne gelesen... es war ein genuss und ich kann es auch jedem weiterempfehlen der gerne historische romane liest und die leichte schreibweise zu schätzen weiss.... bernina ist mir richtig ans herz gewachsen, die personen allgemein sind in diesem roman sehr sympatisch... jedenfalls die meisten :) ein super schönes buch....

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  • Rezension zu "Das Geheimnis der Krähentochter" von Oliver Becker

    Das Geheimnis der Krähentochter

    Lilia

    30. August 2012 um 10:46

    Ein absolut faszinierender Streifzug durch die wilde Zeit des 30jährigen Krieges! Schon aufgrund der starken Charaktere lohnt es sich, das Buch zu lesen - der mysteriöse "Reiter in Schwarz", die eigenwillige Kräuterhexe und die junge schöne Magd Bernina, die sich zwischen zwei Männern entscheiden muss: dem lebenslustigen Gaukler und dem verwegenen Offizier, bei dem man nie weiß, ob er zu den "Guten" oder den "Bösen" gehört ... Und über allem schweben, drohend und unheilvoll, die Krähen. Einfach großartig! Man sieht förmlich vor sich, wie die Edelleute hinter Palastmauern ihre Feste mit gebratenem Fasan und Kaiserstuhlwein feiern. Und gleichzeitig leidet man mit den Bürgern der badischen Städte, die sich buchstäblich in die Erde wühlen, um den Schrecken durch marodierende Söldnerheere zu entgehen. Das alles ist anschaulich und packend beschrieben. Sehr schön geschildert wird auch die (Hass-)Liebesgeschichte, in die sich die Hauptfigur Bernina verstrickt. Und die Idee mit den rätselhaften, immer wieder auftauchenden Gemälden ist richtig gut. Zuerst dachte ich nur, "schön, ein tolles Buch", aber es ist noch viel mehr: Spätestens ab S. 80, 90 entwickelt die Geschichte einen echten Sog, und man muss einfach bis zum Ende weiterlesen. Ein starker historischer Schmöker - und gleichzeitig sehr originell, irgendwie anders". Der Autor scheint neu zu sein. Von dem erscheint bald noch ein zweites Buch, aber kein historisches: kleinstadtghetto ballade - ich möchte auf jeden Fall mehr von ihm lesen.

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