Oliver Becker Die Entscheidung der Krähentochter

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Inhaltsangabe zu „Die Entscheidung der Krähentochter“ von Oliver Becker

Der Schwarzwald während des Dreißigjährigen Krieges. In Teichdorf sorgt ein rätselhafter Fremder für Unruhe. Bernina, die „Krähentochter“, gewährt ihm dennoch Unterschlupf. Am nächsten Tag ist er verschwunden - und mit ihm die wertvolle Familienchronik.

Der dritte Band dieser Buchreihe ist ein gelungener Abschluss - spannend und geheimnisvoll. Bernina und Nils habe ich ins Herz geschlossen.

— Cappuccino-Mama
Cappuccino-Mama

Historische Bücher sind langweilig? Nein - denn hier sind Spannung, Action und Kampf vor historischen Hintergrund. Lesenswert!

— passionelibro
passionelibro

Auf der Suche nach der Familienchronik erlebt Bernina viele Abenteuer. Ein empfehlenswerter historischer Krimi.

— Taluzi
Taluzi

Spannend erzählt, fesselend geschrieben. So muss ein historischer Roman sein!

— nirak03
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  • Leserunde zu "Henkersmarie" von Astrid Fritz

    Henkersmarie
    Astrid_Fritz

    Astrid_Fritz

    Leserunde zu meinem neuen historischen Roman „Henkersmarie“ Es ist so weit: Demnächst erscheint die „Henkersmarie“, mein neuer, fast 500 Seiten dicker Schicksalsroman, zu dem ich eine Leserunde starten möchte. Es geht darin um die junge Maria, die um 1540 als Henkerstochter in einer schäbigen Rothenburger Gasse heranwächst. Nur allzu deutlich spürt sie, dass sie gemieden wird – gelten Henker und ihre Familien doch als „Unehrliche“, mit denen man nicht in Berührung kommen soll. Als sie ihren Vater zum ersten Mal bei seinem „Handwerk“ erlebt, bleibt ihr das als grauenhaftes Ereignis in Erinnerung. Aber sie genießt auch viele Freiheiten: Sie lernt wie ihre Brüder Lesen und Schreiben, und wenn ihr Vater von der Heilkunde erzählt, auf die er sich wie jeder Henker seiner Zeit versteht, ist sie sogar stolz auf ihn. Doch dann, als sie achtzehn ist, die Schreckensnachricht: Sie soll Caspar, den Sohn und baldigen Nachfolger des Freiburger Henkers, heiraten. Bleibt ihr nur die Flucht? Zu dieser gemeinsamen Leserunde, für die der Rowohlt Verlag 20 Freiexemplare zur Verfügung stellt, möchte ich euch ganz herzlich einladen. Bewerbt euch einfach bis Samstag, den 30. Mai 2015, um ein Leseexemplar und beantwortet mir dabei bitte die folgende Frage: Was für ein Bild habt ihr vor Augen, wenn ihr an die Figur des Henkers zum Ende des Mittelalters denkt? Bei mehr als 20 Teilnehmern werde ich die Freiexemplare am Tag nach der Anmeldefrist verlosen, die Gewinner bekommen von mir umgehend Bescheid. Auch wer leer ausgehen sollte, ist ganz herzlich eingeladen mitzumachen! Und wenn der Buchversand zügig klappt, können wir um den 10. Juni mit Lesen loslegen! Und wer jetzt schon mal reinschmökern möchte: Hier der Link zur Leseprobe. Mehr Informationen zu meinen Büchern und meiner Vita findet ihr übrigens im Internet unter www.astrid-fritz.de Ich freu mich schon sehr auf den Austausch mit euch! Herzlichst und bis bald Astrid Fritz PS: Wollen wir uns wieder, wie bei der letzten Leserunde, alle duzen?

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  • Rezension zu "Die Entscheidung der Krähentochter" von Oliver Becker

    Die Entscheidung der Krähentochter
    tigerbea

    tigerbea

    02. December 2014 um 09:25

    Schwarzwald während des 30jährigen Krieges. Bernina und ihr Mann Nils leben auf dem Petersthaler Hof und führen ein ruhiges Leben. Doch es taucht ein Fremder auf, der Rätsel aufgibt. Bernina nimmt ihn für eine Nacht auf. Doch am nächsten Morgen der große Schreck: der Fremde ist verschwunden, genauso wie die wertvolle Familienchronik. Bernina begibt sich n Freiburg auf die Suche... Dies ist der dritte und letzte Band um Bernina. Und auch diesem Buch fehlt es nicht an Spannung. Der Leser ist von der ersten bis zur letzten Seite an die Handlung gefesselt. Die Spannung braucht sich hier nicht erst aufbauen, nein, sie ist sofort da und läßt den Leser nicht mehr los. Oliver Becker hat einen ganz tollen Schreibstil, der den Leser sofort mit in die damalige Zeit nimmt und vor Augen führt, wie hart das Leben damals war. Man lebt mit den Charakteren und kann sich alles sehr gut vorstellen. Ebenso schafft er es, historisch belegbare Geschehnisse so geschickt in die erfundene Geschichte einzuweben, daß man tatsächlich hier noch ein wenig Geschichte mitnimmt. Besonders gut finde ich, daß im Nachwort erklärt wird, was nun Wahrheit und was Fiktion ist. Durch die kleinen Rückblenden in die vorherigen Bücher kann man diesen dritten Band auch getrost ohne Vorkenntnisse lesen. Was allerdings bei dieser schönen Serie sehr schade wäre!    

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  • Krähentochter Band 3

    Die Entscheidung der Krähentochter
    manu1983

    manu1983

    30. December 2013 um 23:17

    Da ich schon zwei Werke von Oliver Becker gelesen hatte, durfte dieses in meiner Sammlung nicht fehlen. Auf dem Cover sieht man auf dunklem Hintergrund eine Frau, die ein Schwert in den Armen hält und neben ihr kann man schemenhaft eine Krähe erkennen. Bei dieser Frau handelt es sich wahrscheinlich um Bernina, die Hauptfigur. Bernina ist ein junges Mädchen, welches auf einem Hof im Schwarzwald aufgewachsen ist. Nachdem ein Fremder Unterkunft von ihr gewährt bekommt und dieser das Haus wieder verlässt, verschwindet mit ihm die Familienchronik. Bernina macht sich auf die Suche nach dieser. Kein einfaches Vorhaben in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, der mittlerweile Freiburg schon erreicht hat. Bernina und ihre Begleiter geraten in große Gefahr. Leider waren die Kapitel für meinen Geschmack etwas zu lang, aber der spannende und flüssige Schreibstil veranlassten mich dennoch, die Seiten zu verschlingen. Die Geschichte spielt in Freiburg, dem Höllental und der Umgebung. In diesem Gebiet bin ich selbst ab und zu unterwegs, da ich aus der Nähe komme. Ich finde, der Autor hat die Gegend sehr detailliert beschrieben. Auch in die Figuren konnte ich mich gut hineinversetzen. Bernina wuchs mir ganz schnell ans Herz und auch ihren Knecht Baldus mochte ich sehr gerne. Die Szenen, in denen die Kämpfe des Dreißigjährigen Krieges beschrieben wurden, konnte ich mir bildhaft vorstellen. Richtig grausam muss es da zugegangen sein. Den zweiten Teil dieser Reihe habe ich bisher noch nicht gelesen, trotzdem konnte ich mich in der Geschichte gut zurecht finden. Vom Ende war ich überrascht, habe mich aber gefreut, dass es so ausgegangen ist. Fazit: Ein toller historischer Roman aus meiner Heimat. Er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen. 

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  • Leserunde zu "Die Entscheidung der Krähentochter" von Oliver Becker

    Die Entscheidung der Krähentochter
    Oliver_Becker

    Oliver_Becker

    Lust auf meinen neuen historischen Roman? Dann macht mit bei der neuen Leserunde zu meinem Roman „Die Entscheidung der Krähentochter“ – und bewerbt euch für eines von 15 Testleseexemplaren. Gerne beantworte ich während der Leserunde natürlich alle Fragen, die ihr habt. „Die Entscheidung der Krähentochter“ ist der dritte Band meiner „Krähentochter“-Trilogie. Doch keine Sorge: Auch alle, die den ersten und den zweiten Band („Das Geheimnis der Krähentochter“ und „Die Sehnsucht der Krähentochter“) nicht kennen, sind herzlich eingeladen. Jeder Band kann ganz einfach „für sich“ gelesen werden. Darum geht’s (laut Presse) bei den „Krähentochter“-Romanen: „Eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Spannung, Romantik und Humor, die nicht nur für geschichtlich Interessierte für genügend Abwechslung sorgt.“ Der Schwarzwald während des Dreißigjährigen Krieges. In Teichdorf sorgt ein rätselhafter Fremder für Unruhe. Bernina, die „Krähentochter“, gewährt ihm dennoch Unterschlupf. Am nächsten Tag ist er verschwunden – und mit ihm die wertvolle Familienchronik. Bernina reist zu den Freiburger Markttagen und plötzlich ist der Diebstahl ihr kleinstes Problem: Eine große Armee zieht ihren tödlichen Ring um Freiburg. Schon bald ertönt Kanonendonner – die Schlacht steht unmittelbar bevor und Bernina sitzt in der Falle… 15 Testleser gesucht! Wer nun gemeinsam mit anderen Lesern über dieses Buch diskutieren und es anschließend rezensieren möchte, kann sich im Unterthema „Bewerbung als Testleser“ für eines der 15 Testleseexemplare bewerben, die der Gmeiner-Verlag netterweise spendiert. Beantwortet bis Mittwoch, 01. Mai 2013 nur eine Frage: Was wird Bernina, der „Krähentochter““ gestohlen? Selbstverständlich ist auch jeder, der das Buch nicht gewinnt, herzlich eingeladen, mit dabei zu sein und uns beim Lesen und den Austausch zu begleiten! Und gerne auch alle, die das Buch bereits besitzen. Bedingung wie immer das zeitnahe Mitlesen in der Leserunde und eine anschließende Rezension – am liebsten auch auf Verkaufsplattformen wie Amazon und co. Hier noch ein paar Angaben zu mir: Ich wuchs in Blumberg/Schwarzwald auf und lebe heute in Frankfurt am Main, wo ich für eine internationale Werbeagentur tätig bin. Nach den erfolgreichen historischen „Krähentochter“-Romanen erschien mit „Schmetterlingstod“ mein erster Kriminalroman. Im März 2013 folgte der zweite Krimi „Der Totengräber“. Bisherige Veröffentlichungen im Gmeiner-Verlag: Die Entscheidung der Krähentochter (März 2013) Schmetterlingstod (2012) Die Sehnsucht der Krähentochter (2012) Das Geheimnis der Krähentochter (2010) Weitere Veröffentlichungen: Der Totengräber (SWB-Verlag) Kleinstadtghetto Ballade (2010, Plöttner-Verlag) Kristin, wo steckst du? (2011, Satzweiss-Verlag)

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    CHRISSYTINA

    CHRISSYTINA

    24. July 2013 um 19:36
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    Cappuccino-Mama schreibt ...ich schreibe nebenbei immer schon die Rezi, aber da kommen dann noch Eindrücke dazu, die mir noch dazu einfallen - so neu ist die Rezi also nicht, sondern vielmehr in Form gebracht, denn ich ...

    Ah, so läuft das :) Hut ab, tolle Rezi!

  • Freund oder Feind?

    Die Entscheidung der Krähentochter
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    24. July 2013 um 01:01

    Von mir sehnlichst erwartet: Der dritte Teil der Krähentochter-Reihe. Die beiden Vörgänger-Bücher konnten mich restlos überzeugen, sowohl durch die spannende Handlung, als auch durch den mitreißenden, gut lesbaren Schreibstil. Einen kleinen Wehmutstropfen gibt es dennoch – es handelt sich bei der Krähentochter-Reihe um eine Trilogie - soll nach diesem Buch wirklich Schluss sein? Doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt... Das Cover: Wie schon bei den beiden vorherigen Krähentochter-Bänden, ist hier das Titelbild aus einem Gemälde der damaligen Zeit entnommen (in etwa) – diesmal wurde das Bild „Hl. Katharina von Alexandrien“ von Caravaggio ausgewählt. Dieses Bild gefällt mir aufgrund des Aussehens und der Farbgebung übrigens am Besten von den dreien. Einen Hinweis zum Originalgemälde: Bei dem Coverbild handelt es sich nur um einen Bildausschnitt, wobei die Farben verändert wurden und das Bild in der gespiegelten Form verwendet wurde. Das Entstehungsdatum ist nicht konkret angegeben – die Angaben reichen von 1595 bis 1598. Insofern datiert das Bild auf die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648). Einen Unterschied weist die Cover-Gestaltung dennoch auf. Bislang waren die Cover dieser Serie komplett matt gestaltet, bei diesem Band jedoch wurde die junge Frau auf dem Umschlagbild erstmals glänzend hervorgehoben. Einerseits wirkt dies sehr edel und auch schön, andererseits ist es damit um einen Teil des einheitlichen Gestaltungsstils geschehen, was mich persönlich allerdings nicht im geringsten stört. Ein weiteres Gestaltungselement, das sich bei allen drei Bänden wiederholt, sind die schwarzen Krähen auf dem dunkelgrünen Grund, die den Hintergrund für das Titelmotiv bilden. Hierbei variiert aber sowohl die Gestaltung, als auch der Farbton etwas. Die Innenseiten der Buchdeckel sind ebenfalls mit einem Krähenmotiv bedruckt. Was mir immer wieder gefällt: Dem Buch liegt ein Lesezeichen bei, das auf einer Seite einen Ausschnitt des Covers zeigt, auf der anderen eine Krähe, sowie den Slogan von Gmeiner - „Wir machen' s spannend“. Die Handlung: Schwarzwald um 1644 – die letzten Kriegsjahre sind angebrochen. Bernina und und der Schwede Nils Norby, der einst Offizier beim Schwedenkönig Gustav Adolf war, sind inzwischen verheiratet und leben auf dem Petersthal-Hof. Doch eines trübt die Beziehung der beiden Eheleute: Das heiß ersehnte Töchterlein der beiden kam tot zur Welt und Bernina, regelrecht betäubt durch den erlittenen Verlust, versinkt in ihrem Kummer um das verlorene Kind. Eines Tages taucht ein geheimnisvoller Fremder, er nennt sich Mentiri, auf dem Petersthal-Hof auf und Bernina gewährt dem Reisenden eine Unterkunft. Nachdem der Fremde am nächsten Tag verschwunden ist, stellt Bernina fest, dass die Familienchronik, die ihr Vater einst verfasst hatte, verschwunden ist. Bald darauf macht Bernina sich, in Begleitung ihres treuen Knechts Baldus, auf den Weg nach Freiburg. Dort findet der Markt statt und Bernina freut sich auf ein Wiedersehen mit ihrer Freundin Helene. Doch leider geraten Bernina und Baldus in Freiburg in Gefahr: Die Stadt wird belagert und Bernina und Baldus treffen einen geheimnisvollen Mann, der der jungen Frau überraschenderweise bekannt vorkommt. Doch leider sind auch Bösewichte in Freiburg unterwegs, die den beiden nicht wohlgesonnen sind, und Bernina und Baldus sind in der Stadt gefangen – ohne Aussicht auf Flucht... Meine Meinung: Die Ereignisse der Vorgängerbücher scheinen sich zu wiederholen: Wieder tauchen fremde Reiter im Dorf auf – diesmal drei Stück an der Zahl. Und wie schon früher, verbreiten auch diese Männer wieder einmal Angst und Schrecken. Und dann unterläuft Bernina ein folgenschwerer Fehler: Sie bietet einem Herrn namens Mentiri eine Übernachtungsmöglichkeit und muss feststellen, dass dieser Herr ihr zum Dank die Familienchronik entwendet, die Berninas verstorbener Vater einst verfasst hat. Doch was will ein wildfremder Mensch mit diesem Schriftstück, welchen Nutzen zieht er aus dem Diebstahl desselben? Nachdem Bernina schon soviel durchmachen musste, hätte sie da nicht weniger leichtgläubig und misstrauischer dem Fremden gegenüber sein müssen? Aber wieder einmal bemerkt man, auch im dritten Band der Krähentochter-Reihe, dass Bernina ein herzensguter und auch mutiger Mensch ist. Dass Baldus, der treue Knecht, auch im dritten Band stets an Berninas Seite ist und ihr hilfreich zur Seite steht, gefällt mir sehr gut, habe ich den „Gnom“ (als dieser wird der kleinwüchsige, „verwachsene“ Mann bezeichnet) doch schon im vorherigen Buch in mein Herz geschlossen. Erleichtert habe ich auch festgestellt, dass Bernina und Nils Norby ein gemeinsames Leben führen. Nils, der sich einst so sehr für Bernina eingesetzt hatte, um ihre Liebe kämpfte und von dem Bernina schließlich ein Kind erwartete. Schon im letzten Buch habe ich Nils in mein Herz geschlossen, trotz seines „Vorlebens“. Schade, dass Autor Oliver Becker der jungen Frau ihr Mutterglück nicht „gönnte“, dass Bernina einen weiteren, schweren Schicksalsschlag verkraften musste: Den Verlust des sehnlichst erwarteten Kindes. Bernina ist zwar eine sehr starke Frau, doch der Verlust des Kindes setzt ihr sehr zu – verständlicherweise. Aber mehr noch: Bernina wirft dieses Ereignis regelrecht aus der Bahn. Sie leidet still vor sich hin und „vergisst“ darüber fast die Beziehung zu ihrem Mann Nils, der ebenfalls unter dieser „Entfremdung“ leidet. Im dritten Band erscheint ein weiterer neuer Protagonist auf der Bildfläche: Gotthold von Mollenhauer. Ein äußerst spannender Charakter, schwer einzuordnen, ebenso schwer (bzw. gar nicht) durchschaubar. Bernina kommt der Mann seltsam bekannt vor, doch wo hat sie ihn schon einmal gesehen? Und sie grübelt, ob er nun Freund oder Feind ist. Ich mochte diesen geheimnisvollen Mann eigentlich recht gerne. Auf mich wirkte der alte Herr zwar wie ein Spitzbube und Hochstapler, aber er wirkte dabei dennoch eher wie ein Gentleman, als wie ein Verbrecher. Doch wer steckt nur hinter diesem Herrn von Mollenhauer? Und dann ist da noch Jan Simons, ein Bibliothekar aus Prag, der im Zusammenhang mit verschwundenen Büchern Erwähnung findet. Welche Rolle spielt er in diesem Buch? Aus der Heidelberger Bibliothek verschwanden damals übrigens wirklich Bücher – Oliver Becker hat auch dieses Ereignis hervorragend in seinen Roman eingearbeitet. Und auch ein Feldherr, namens Franz von Lorathot, erscheint in diesem dritten Band erstmals auf der Bildfläche, um einen Gegner „auszuschalten“. Doch hinter wem ist dieser Mann so vehement her? Hier tappte ich lange Zeit im Dunkeln – trotz einiger Vermutungen diesbezüglich. Dann wären da noch eine junge Frau namens Alwine, die es wirklich schwer hatte, in ihrem Leben. Das weckte in mir erst einmal das Mitleid, doch dann veränderte sich meine Meinung im Laufe der Handlung ins Negative. Lorentz, Alwines Freund hatte sicherlich einen äußerst schlechten Einfluss auf sie, doch auch Baldus hatte es nie leicht und dennoch meisterte er, allen Widrigkeiten zum Trotz, sein Leben. Noch eine Anmerkung: Nach all den Kriegsjahren, man befindet sich in den letzten Jahren des Dreißigjährigen Kriegs, wird deutlich, dass nicht jeder das Ende des Krieges herbeisehnt, während das normale Volk sich von ganzem Herzen nichts mehr als den Frieden wünscht. Denn Kriegsherren und Söldner leben vom Krieg und sichern sich dadurch einen gewissen Wohlstand – so mancher gelangt dadurch gar zu Reichtum. Krieg bedeutet für sie ein geregeltes Einkommen, Frieden dagegen einen finanziellen Verlust, da das Geld auf andere Art und Weise verdient werden muss. Dies wurde hier sehr anschaulich wiedergegeben. In diesem Band hatte ich sowieso den Eindruck, der Krieg würde nochmals so richtig wüten – sich nochmals aufbäumen. Es herrscht größte Not, die Bevölkerung hungert. Nicht immer tobte in dieser Serie der Krieg so unbarmherzig, doch hier erlebt man die ganze Macht dieser Bestie, die alles zerstört. Wie auch schon in den anderen Bänden, fand ich es auch hier toll, dass man trotz der herrschenden Kriegszeiten, dennoch beim Lesen nicht von Kampfhandlungen und politischen Hintergründen „erschlagen“ wird. Schade, dass nicht jeder der Protagonisten, die ich mochte, am Ende des Romans noch lebt. Aber dies wäre zu schön gewesen – aber auch unrealistisch, vor allem zu Kriegszeiten. Allerdings mag es mitunter unrealistisch wirken, dass verwundete Männer gegen gesunde kämpfen und siegen, dass sich Personen aus aussichtslosen Lagen befreien können,..., ABER: Würde man immer alles nur realistisch schildern, so wäre die Handlung entweder todlangweilig, oder die Helden wären bereits im zweiten Kapitel tot – und das wünscht man sich als Leser ja wahrlich nicht! Ein kleines Glossar, bzw. Anmerkungen in Form von Fußnoten auf der jeweiligen Seite, hätte ich mir diesmal gewünscht. So wurde beispielsweise die Größe von Nils mit sechs Fuß angegeben. Leider ohne Hinweis darauf, wieviel dies in der heutigen Zeit als Meterangabe ist. Recherchiert habe ich letztendlich, dass sechs Fuß wohl einer Größe von etwa 1,80 m entspricht – für die damalige Zeit war Nils also in der Tat ein Hüne. Aber auch Phiole, Latrine,... wären geeignete „Kandidaten“ für ein Glossar oder eine Fußnote gewesen – nicht, dass ich die Erklärungen benötigt hätte, aber es gibt ja (glücklicherweise) auch jüngere Leute, die historische Romane lesen, oder auch „Neueinsteiger“. Sehr schön fand ich, dass es in diesem Buch (zum ersten Mal übrigens) noch ein Nachwort des Autors gibt – in Form von Anmerkungen zum Schreiben eines historischen Romans, zur Recherche, Verweis auf andere Bücher, Fiktion und Wirklichkeit,... und einer Danksagung. Einen kleinen Wehmutstropfen gibt es allerdings leider doch noch, was aber nichts mit der Handlung zu tun hat, sondern vielmehr mit dem Buch selbst: Die beiden vorherigen Bücher aus der Serie sahen nach dem Lesen noch wie neu aus – von Leserillen keine Spur. Dieser dritte Band wurde, ich habe beim Verlag nachgefragt, in einer anderen Druckerei gedruckt. Das Buch soll anders gebunden sein und dadurch robuster sein. Leider geht das auf Kosten der Optik. Trotz sorgfältigster Behandlung gibt es hier nun nach dem Lesen einige leichte Leserillen und das Buch ist „rundgelesen“. Schade eigentlich, denn mir sind Bücher sozusagen heilig – sie bleiben in meinem Regal und ich freue mich immer sehr, wenn die Bücher dann, rein optisch gesehen, schön dastehen. Fazit: Wie bereits erwartet, hat auch dieses Buch mich in keiner Weise enttäuscht. Eine gelungene Fortsetzung mit so manchen Überraschungen – ein Roman voll Spannung, Hoffnung und den Kampf um die Liebe. Der Schreibstil von Oliver Becker gefällt mir sehr gut, da er sich gut und angenehm lesen lässt. Die Handlung ist spannend und kurzweilig, ohne irgendwelche Längen. Auch wenn man die beiden ersten Bände nicht gelesen hat, kann man dieses Buch sicherlich dennoch problemlos und ohne irgendwelche Vorkenntnisse lesen – aber am schönsten ist es doch immer, wenn man eine tolle Serie komplett liest. Ich hoffe, dass man sich doch noch irgendwann auf ein Wiedersehen mit Bernina und Nils freuen darf. Von mir erhält dieser historische Roman eine absolute Leseempfehlung und somit 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Entscheidung der Krähentochter" von Oliver Becker

    Die Entscheidung der Krähentochter
    dorli

    dorli

    19. June 2013 um 14:14

    Schwarzwald. Der 30-jährige Krieg dauert an. Bernina lebt mit ihrem Mann Nils Norby auf dem Petersthal-Hof nahe Teichdorf. Nachdem Bernina einem geheimnisvollen Fremden für eine Nacht Obdach gewährt hat, ist am nächsten Morgen nicht nur der Unbekannte verschwunden, sondern mit ihm auch ihre wertvolle Familienchronik. Kurz darauf macht Bernina sich mit ihrem Knecht Baldus nach Freiburg auf, Bernina freut sich auf die Markttage und darauf, ihre Freundin Helene wiederzusehen. Doch plötzlich kommt alles anders: ein Belagerungsring zieht sich um Freiburg, Bernina und Baldus sind in der Stadt eingeschlossen, Kanonendonner hallt durch die Straßen. Und dann glaubt Bernina, den mysteriösen Fremden erkannt zu haben… „Die Entscheidung der Krähentochter“ ist bereits der dritte Teil der Krähentochter-Trilogie. Aber auch ohne Kenntnis der beiden Vorgänger-Bände hatte ich beim Lesen dieses Buches zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir irgendwelche Informationen fehlen würden. Die Beschreibungen der Figuren, Geschehnisse und Handlungsorte sind so gut gelungen, dass man schnell mitten im Geschehen ist. Oliver Becker zeichnet ein vielschichtiges Bild des 30-jährigen Krieges. Die Schrecken und das große Leid der Bevölkerung kommen genauso zum Vorschein, wie die Hoffnung, dass dieser scheinbar endlos andauernde Krieg bald vorbei sein möge. Die Sehnsucht nach Alltäglichkeit ist groß und dem Autor gelingt es hervorragend, den Wunsch der Menschen nach Frieden und Normalität zu schildern. Besonders interessant fand ich, dass Oliver Becker auch eine andere Seite beleuchtet und Menschen hervorhebt, die den Krieg wollen bzw. ihn brauchen. Da ist zum Beispiel Franz von Lorathot, der im Kampf den Sinn seines Lebens sieht oder auch Paul Holzapfel, der als Söldner unterwegs ist, damit er seine Familie ernähren kann. Dem Autor gelingt es ausgezeichnet, Berninas Gedanken und Gefühle zu vermitteln. Nicht nur ihren Wunsch, Nils bald wieder in die Arme zu schließen, als sie in Freiburg ausharren muss, konnte ich gut nachempfinden, auch ich war irgendwann von Mentiri und seiner Geheimniskrämerei genauso genervt wie Bernina, weil ich endlich wissen wollte, was seine Heimlichkeiten zu bedeuten haben. Aber hier lässt der Autor Bernina und den Leser bis fast zum Schluss zappeln, die Bedeutung, die hinter Mentiris Handlungsweise steckt, gibt er erst am Ende der Geschichte preis. Ein fesselnder historischer Roman, der mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat.

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  • Die Entscheidung der Krähentochter

    Die Entscheidung der Krähentochter
    Mine_B

    Mine_B

    17. June 2013 um 12:47

    Das Buch „Die Entscheidung der Krähentochter“ von Oliver Becker ist ein historischer Kriminalroman und Teil einer Serie. Hierbei handelt es sich um den dritten Teil aus der Krähentochter- Trilogie. Jedoch kann der dritte Teil auch ohne Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden gelesen werden, macht aber definitiv Lust auf mehr.   Dieses Buch spielt zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges in der Region des Schwarzwaldes. Dort wohnen in der Nähe eines kleinen Dorfes namens Teichdorf Bernina mit ihrem Mann Nils und dessen Knecht Baldus auf einem Hof – dem Petershof. Bernina ist noch mit ihrer eigenen Trauer um die totgeborene Tochter beschäftigt und distanziert sich immer mehr von ihrem Mann. Als in Teichdorf ein Unbekannter auftaucht, sorgt dies für Unruhe und Misstrauen. Bernina nimmt ihn jedoch auf und lässt ihn in einer Kammer übernachten. Als er plötzlich am nächsten Tag verschwunden ist, merkt sie kurz darauf, dass der Unbekannte ihre Familienchronik gestohlen hat. Kurze Zeit später tauchen drei unbekannte schwarzgekleidete Reiter auf und erkunden sich nach dem Fremden – dabei sorgen sie ebenfalls für Schrecken und Misstrauen. Als Bernina in Anwesenheit von Baldus nach Freiburg reisen möchte, um die dortigen Markttage zu besuchen und eine Freundin anzutreffen, nimmt das Schicksal seinen Lauf.   Der Schreibstil von Oliver Becker hat mir sehr gut gefallen. Er hat einen sehr guten Stil, der durch seine bildhafte Weise einen sofort in das Geschehen des Buches eintauchen lässt. Man fiebert mit den einzelnen Personen mit und kann ihre Gedanken und Gefühlen mitempfinden. Die einzelnen Charaktere wirken sehr lebendig und wirken durch die detaillierten Beschreibungen ihren Gefühls- und Gedankenwelt sehr real. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und wirken zum wesentlichen Teil der Geschichte bei. Durch ihre Eigenarten und Fehler wirken die Charaktere sehr menschlich, auch wenn es Situationen gibt, wo dies manchmal etwas überspitzt dargestellt wird. Innerhalb des Buches müssen die Protagonisten viele Abenteuer meistern und oftmals kommen sie ohne wirkliche Konsequenzen aus den jeweiligen Situationen wieder heraus. Schon von Anfang der Geschichte wird Spannung aufgebaut, wobei diese kontinuierlich aufrechterhalten wird. Durch das Einführen von neuen Charakteren wird die Geschichte immer lebendiger und erhält neuen Schwung und Vielseitigkeit, wobei niemals die Übersichtlichkeit verloren geht. Gut gefallen hat mir auch, dass die Krähen immer wieder in der Erzählung auftauchen und dem Ganzen etwas Mystisches geben – sie sind Vorboten des Unglückes. In den Anmerkungen am Ende des Buches macht der Autor noch einmal deutlich, wie schwer es ist, einen historischen Roman zu schreiben. Es ist nicht einfach, zwischen Fiktion und historisch belegten Fakten eine interessante Erzählung zu schreiben. Ich finde jedoch, dass Oliver Becker diesen Spagat sehr gut gemeistert hat. Dies sind Beweggründe, warum dies zwar mein erstes Buch von Oliver Becker war, aber definitiv nicht mein letztes. Besonders der Schreibstil hat mich von dem mir bisher unbekannten Autor überzeugt.   Mein Fazit ist, dass dies ein gelungener historischer Kriminalroman ist, den ich nur empfehlen kann. Es lohnt sich in die Geschichte der Krähentochter einzutauchen und mit ihr gemeinsame Abenteuer und Ereignisse zu erleben. Das Buch lässt sich auch sehr gut lesen, wenn man die ersten beiden Teile aus der Trilogie noch nicht kennt.

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  • Die Krähentochter

    Die Entscheidung der Krähentochter
    Goch9

    Goch9

    30. May 2013 um 17:43

    Der Schwarzwald während des 30-jährigen Krieges. Erst wird ihr die Familienchronik gestohlen, dann machen drei schwarze Reiter die Gegend um den Petersthal-Hof unsicher und wilde Gerüchte verschrecken die Landbevölkerung. Bernina und Nils Norby, die glaubten sich auf dem Petersthal-Hof eine ruhige Existenz aufgebaut zu haben, werden von den Kämpfen des 30-jährigen Krieges eingeholt. Bernina hält sich in Freiburg auf, wo sie ihre Freundin treffen will, als sich wie ein tödlicher Ring die Belagerung durch die Armee des Feldmarschalls Franz von Lorathot um die Stadt schließt. Bernina und Nils haben einen langen und aufreibenden Kampf um ihr Leben und ihre Zukunft vor sich. Dieses Buch ist der dritte Teil einer Trilogie um Bernina, der Krähentochter. Auch wer die ersten beiden Teile nicht gelesen hat, wird von dieser Geschichte in seinen Bann gezogen. Nah an den historischen Begebenheiten wird hier von den Abenteuern einer jungen Frau mit bewegender Vergangenheit und ihrem Ehemann, einem ehemaligen berühmt berüchtigten Kämpfer aus Gustav II. Adolf – Armee erzählt. Manches Mal erschien mir Bernina zu naiv und vertrauensselig, manchmal war mir Nils etwas zu widerstandsfähig und ausdauernd im Kampf, aber die Mischung aus Geschichtlichem, Gefühl und Kampfesgeist haben daraus einen spannenden und unterhaltsamen historischen Roman gemacht. „Die Anmerkungen des Autors“ haben mir nochmal deutlich vor Augen geführt, wie schwierig der Spagat zwischen historischer Authentizität und Unterhaltung ist. Als Leser historischer Romane bin ich immer wieder darüber begeistert, dass es Autoren gibt, die sich durch trockene, teilweise schwer zu lesende Quellen kämpfen um mir dann einen Einblick in eine bestimmte vergangene Zeitspanne zu geben. Es ist dabei durchaus nachvollziehbar, dass die geschichtlichen Ereignisse der Spannung wegen auch mal etwas gebeugt oder verändert werden. Und wenn in der Nachbetrachtung alles richtiggestellt wird, dann haben wir auch noch etwas gelernt.

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  • Die Entscheidung der Krähentochter

    Die Entscheidung der Krähentochter
    silver111

    silver111

    29. May 2013 um 10:54

    „Die Entscheidung der Krähentochter“ ist der dritte Teil um die Protagonistin Bernina. Ein Band, der in sich abgeschlossen ist und gelesen werden kann, auch ohne die anderen Teile zu kennen. Vor dem Geschehen des 30-jährigen Krieges spielt die Handlung im Schwarzwald, wo Bernina mit ihrem Mann Nils Norby zurückgezogen in der Nähe von Teichdorf, auf dem Petershof lebt. Bernina trauert immer noch um ihrer totgeborene Tochter, sie ist in ihrer Gefühlswelt gefangen und hat sich ihrem Mann entfremdet. Da es in Kriegszeiten immer wieder zu Unruhen kommt, hat ihr Mann Nils zusammen mit den Teichdorfern eine Bürgerwehr gegründet, die die Gegend kontrolliert. Auch jetzt wieder treibt sich ein Unbekannter in der Umgebung herum. Bernina nimmt ihn in ihrer Gutherzigkeit auf, am nächsten Tag ist nicht nur der unbekannte Mann, sondern auch die Familienchronik ihres Vaters verschwunden. Tage später bricht Bernina mit dem Knecht Baldus auf die Reise nach Freiburg auf, um eine Freundin zu treffen und befindet sich plötzlich inmitten des Krieges und der Belagerung von Freiburg. Der Autor Oliver Becker beschreibt seine Protagonisten sehr lebendig, im Mittelpunkt steht Bernina und ihr Mann Nils, die einerseits versuchen ihre Ehe wieder zu beleben und nebenbei in ein großes Abenteuer geraten. In Freiburg trifft Bernina den geheimnisvollen Unbekannten wieder, immer wieder gibt es gefährliche Situationen, aus denen sie nur mit knapper Not entkommen kann. Sie lernt zwielichtige Gestalten kennen, wird als Geisel gehalten und muss um ihr Leben kämpfen. Und immer wieder geht es um die Familienchronik, die Bernina so wichtig ist. Die Handlung ist ereignisreich, bietet einiges an Action und steuert auf ein Ende hin, das ab dem letzten Drittel vorauszuahnen ist. Was der Geschichte jedoch nicht schadet. "Die Entscheidung der Krähentochter" ist ein spannender, atmosphärischer historischer Krimi den ich sehr empfehlen kann.

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  • Großartiger dritter Teil der Serie!

    Die Entscheidung der Krähentochter
    philblock

    philblock

    28. May 2013 um 16:23

    Durch Zufall auf die "Krähentochter"-Serie aufmerksam geworden, unglücklicherweise mit dem dritten Teil begonnen, trotzdem gut reingefunden in die Story - und jetzt TOTAL  BEGEISTERT. So sehr begeistert, dass ich auch die Teile 1 und 2 haben muss. Denn: Hier steckt alles, drin, was drin sein soll. Eine spannende, sehr abwechslungsreiche Handlung, bestens ausgearbeitete Figuren (gute wie böse, ohne plumpe Schwarz-Weiß-Malerei) und ein interessanter, gut recherchierter historischer Rahmen, in den auch weniger bekannte tatsächliche Begebenheiten wunderbar eingebettet sind. Zum Beispiel der "Bücherdiebstahl" der Heidelberger Bibliothek.  Hinzu kommt eine klasse "Schreibe". Man ist sofort mitten im Geschehen, es wird an keiner Stelle langweilig, die Sprache ist stets auf schönem Niveau und zieht den Leser richtig "rein". Wie gesagt: her mit Teil 1 und 2. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Die Entscheidung der Krähentochter"

    Die Entscheidung der Krähentochter
    CHRISSYTINA

    CHRISSYTINA

    28. May 2013 um 12:51

    Zum Inhalt: Teichdorf im Schwarzwald während des Dreißigjährigen Krieges (um 1640): Die "Krähentochter" Bernina lebt mit ihrem Mann Nils auf einem Hof in Teichdorf. Vor kurzem hat sie ein Kind verloren. Dieses Ereignis lähmt sie nach wie vor, weil sie einfach nicht darüber hinwegkommt. Eines Tages bittet ein fremder Mann Bernina, auf ihrem Hof übernachten zu dürfen. Bernina gewährt im Unterschlupf und stellt am nächsten Tag fest, dass der Fremde mitsamt ihrer Familienchronik verschwunden ist. Kurz darauf fährt Berina nach Freiburg, obwohl der Krieg nach wie vor seinen Tribut in der Gegend fordert. Dort passieren viele Dinge, für die Bernina zunächst keine Erklärung hat. Aber nach und nach gelingt es ihr, das Geheimnis um den fremden Mann zu lüften und dabei noch viel mehr zu bewirken, als sie je gedacht hätte. Meine Meinung: Mir hat die Sprache dieses historischen Krimis vom ersten Satz an sehr gut gefallen. Auch die Charaktere waren recht gut ausgearbeitet. Das erste Drittel des Buches fand ich sehr, sehr gut. Aber da ziemlich viele Dinge im Laufe der Geschichte passieren, empfand ich sie auf Dauer als zu ereignisreich, wobei das natürlich Geschmackssache ist. Ich sehe nicht gern Actionfilme und mag dieses "Zuviel" daher auch nicht so gern bei Büchern. Zudem hat sich der Ausgang der Geschichte meiner Meinung nach zu früh abgezeichnet und sie büßte deshalb etwas an Spannung ein. Fazit: Insgesamt nicht schlecht, aber leider nicht ganz mein Geschmack.

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  • Rezension zu Die Entscheidung der Krähentochter

    Die Entscheidung der Krähentochter
    Cysiay

    Cysiay

    26. May 2013 um 14:59

    Der Schwarzwald zwischen Kriegsfurcht und Friedenshoffnung. Eine Frau zwischen Trauer und Lebensmut. Und eine geheimnisvolle Macht, die im Hintergrund unsichtbare Fäden spinnt.Der Schwarzwald während des Dreißigjährigen Krieges. In Teichdorf sorgt ein rätselhafter Fremder für Unruhe. Bernina, die Krähentochter , gewährt ihm dennoch Unterschlupf. Am nächsten Tag ist er verschwunden und mit ihm die wertvolle Familienchronik. (Quelle: Klappentext) Eine wirklich spannende Fortsetzung des ersten Band „Das Geheimnis der Krähentochter“. Mit dem 3ten Band der Trilogie hat Oliver Becker sich selbst um weiten selbst übertroffen. Selten lese ich Buch Reihen wo die Nachfolge Bücher noch besser werden wie der Erste Band. Viele Pluspunkte erhält das Buch unter anderem dafür das es als eigenständiges Buch gelesen werden kann, ohne die zwei vorherigen Bücher gelesen haben zu müssen. Eingebaut wurden ein paar samtene Rückblenden, die aber so in die Geschichte eingewoben worden sind, das man sie als solche gar nicht richtig wahrnimmt. Betont werden sollte auch, dass es jede menge Historische Parallelen zur wirklichen Geschichte gibt. So gab es sowohl die große Schlacht um Freiburg wie auch Maximilian I. Kurfürsten von Bayern. Besonders schön umgesetzt ist die Weiterentwicklung der Protagonistin Bernina. Sie ist richtig erwachsen geworden und hat sich somit in einen wissbegierigen und tiefgründigen Charakter entwickelt. Eine Weiterentwicklung bei Roman Figuren macht für mich eine wirklich gute Buchreihe im übrigen unter anderem mit aus. Spannend, dramatisch, realistisch und äußerst bildhaft hat Oliver Becker verstanden die Geschichte um Bernina und Nils, die Schlacht von Freiburg und die Schrecken der Zeit um dem 30 Jährigen Krieg herum zu erzählen, ohne in überflüssigen Details unter zu gehen. „Mit dumpfer Klarheit wurde Norby bewusst dass er in seinem Leben niemals auf einen besseren Fechter getroffen war. Hast du Angst?, pochte urplötzlich eine lautlose Frage in seinem Kopf. Hast du Angst, dass du es nicht schaffst? Zum ersten Mal? Sein Herz klopfte derart heftig, dass es schmerzte.“ Schreibstil technisch ist dieses Buch auch um Längen besser wie schon Band 1. Trotz des anspruchsvollen Schreibstil ist ein super Lesefluss absolut gegeben. Auch die Emotionen die mich im Band 1 nicht erreicht haben, kamen in Band 3 total an mich ran. Die düstere Atmosphäre hat sich Kriegszeiten entsprechend gehalten. Abgerundet wird der Roman letztendlich durch ein bewegendes Ende und dem wirklich tollen Nachwort des Autors. Ich selber bin begeistert von diesem Roman und werde auch noch Band 2 nachträglich lesen!!! Von mir gibt es wirklich guten Gewissens 95 Punkte und somit 5 Sterne.Empfehlen kann ich dieses Buch in erster Linie Lesern die sich für Historische Romane interessieren. Unter anderem auch Leser die quasi „Anfänger im Genre Historische Romane sind“. Danke an dieser Stelle an Oliver Becker und den Gmeiner Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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  • Spannung und Action in der Vergangenheit

    Die Entscheidung der Krähentochter
    passionelibro

    passionelibro

    26. May 2013 um 12:42

    "Die Entscheidung der Krähentochter" von Oliver Becker ist im Gmeiner Verlag erschienen, umfasst 465 Seiten und ist der 3. Teil der Reihe "Krähentochter". Die Geschichte spielt zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges im südlichen Schwarzwald. Bernina ist mit einem ehemaligen schwedischen Offizier verheiratet und hat einen schweren Verlust hinnehmen müssen, die Totgeburt ihrer Tochter. Während sie sich mit Trauer umgibt, regt ein rätselhafter Fremder im naheliegenden Dorf für Aufsehen. Dennoch hilft Bernina ihm und lässt ihn im Haus eine Nacht schlafen, als ihr Ehemann nicht da war. Am nächsten Morgen ist er verschwunden und mit ihm ihre Familienchronik. Sie ist verwundert, kann sich dafür keinen Grund vorstellen und wenig später reist sie nach Freiburg zu den Markttagen und um sich mit ihrer Freundin zu treffen. Der Krieg steht vor der Tür und es beginnt eine spannende und actionreiche Geschichte, die wahrlich viele Überraschungen bereithält. Der Stil, die Sprache, aber auch der spannende Inhalt machen aus dem Buch eine interessante Lektüre, die sich schnell lesen lässt, da man doch wissen möchte, wie es letztendlich zu Ende geht. Wer sich bisher gescheut hat, historische Romane zu lesen, weil er Angst hatte, sie wären zu „trocken“, sollte es mit diesem Buch versuchen – er wird nicht enttäuscht werden!  

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  • Die Entscheidung der Krähentochter

    Die Entscheidung der Krähentochter
    buchleserin

    buchleserin

    22. May 2013 um 11:52

    Klappentext: Der Schwarzwald während des Dreißigjährigen Krieges. In Teichdorf sorgt ein rätselhafter Fremder für Unruhe. Bernina, die „Krähentochter“, gewährt ihm dennoch Unterschlupf. Am nächsten Tag ist er verschwunden – und mit ihm die wertvolle Familienchronik. Bernina reist zu den Freiburger Markttagen und plötzlich ist der Diebstahl ihr kleinstes Problem: Eine große Armee zieht ihren tödlichen Ring um Freiburg. Schon bald ertönt Kanonendonner – die Schlacht steht unmittelbar bevor und Bernina sitzt in der Falle… Autor: Oliver Becker, geboren 1969, wuchs in Blumberg im Schwarzwald auf und lebt heute in Frankfurt am Main, wo er für eine internationale Werbeagentur tätig ist. Meinung: Die „Entscheidung der Krähentochter“ ist der dritte Band der Krähentochter-Trilogie. Man kann den dritten Band auch lesen, wenn man Band 1 „Das Geheimnis der Krähentochter“ und Band 2 „Die Sehnsucht der Krähentochter“ noch nicht kennt, da jeder Band für sich gelesen werden kann. Der Roman ist spannend und unterhaltsam. Die spannende Atmosphäre fesselt einen schon gleich zu Anfang. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Im Schwarzwald tobt der Dreißigjährige Krieg und Bernina gewährt einem mysteriösen Fremden Unterkunft. Der Fremde verschwindet jedoch am nächsten Tag mit der Familienchronik. Bernina reist zu den Markttagen nach Freiburg und die Armee kommt immer näher. Nach ihrer Flucht aus Freiburg treffen sie auf die Bewohner Teichdorfs und auch auf Söldner. Durch die bildhafte Beschreibung der Geschichte kann man sich alles wirklich gut vorstellen. Die Protagonisten sind gut beschrieben und einige Charaktere waren mir sympathisch und andere wiederum nicht. Sehr gut gefallen haben mir Bernina und Nils und auch der Knecht Baldus, der Bernina nach Freiburg begleitet hat. Ich war begeistert von seinem trockenen Humor und von seiner hilfsbereiten Art. Dies war mein erstes Buch von Oliver Becker und nun bin ich neugierig geworden auf Band 1 und 2. Fazit: Ein sehr spannender und unterhaltsamer historischer Roman.

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  • Leseempfehlung!

    Die Entscheidung der Krähentochter
    unclethom

    unclethom

    22. May 2013 um 11:30

    Das Buch:  Der Schwarzwald während des Dreißigjährigen Krieges. In Teichdorf sorgt ein rätselhafter Fremder für Unruhe. Bernina, die Krähentochter , gewährt ihm dennoch Unterschlupf. Am nächsten Tag ist er verschwunden und mit ihm die wertvolle Familienchronik. Der Autor: Oliver Becker wuchs in Blumberg/Schwarzwald auf und lebt heute mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Er arbeitet in einer internationalen Werbeagentur und schreibt historische Romane, Krimis und zeitgenössische Romane Meine Rezension: Bisher war der Autor für mich ein unbeschriebenes Blatt. Bisher... Durch seine Bildhafte Sprache versteht es Oliver Becker einen direkt in die Geschichte hinein zu holen. Man wandelt auf den Höhen des Schwarzwalds, das Bombardement Freiburgs bekommt man in den Gassen der Stadt mit und auch die Protagonisten lernt man persönlich kennen. Oliver Beckers Buch hat mir viele Vergnügliche Lesestunden bereitet und ganz sicher wird dies nicht das letzte seiner Bücher gewesen sein. Ich kann ganz klar eine Leseempfehlung aussprechen. Für das Buch von mir klare 5 von 5 Sternen und das hochverdient.

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