Oliver Becker Schmetterlingstod

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Inhaltsangabe zu „Schmetterlingstod“ von Oliver Becker

John Dietz hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt und in Freiburg eine Privatdetektei eröffnet. Unterstützt von seiner rechten Hand Elvis: einem Papagei. Er hat eine Waffe, einen Computer und jede Menge Enthusiasmus - nur leider keinen Fall. Bis eine frühere Bekannte sein Büro betritt: Laura Winter. Lauras Schwester ist tot. Überfahren von einem Unbekannten. John Dietz beginnt zu ermitteln - und sticht in ein Wespennest.

Okay... aber leider auch nicht mehr

— ChattysBuecherblog
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    Schmetterlingstod
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    29. December 2015 um 08:07

    Als großer Fan der Gmeiner Krimis habe ich mich sehr auf diesen Krimi aus Freiburg gefreut. Bedingt durch das Cover und den Titel war ich sehr gespannt, welcher Fall sich in der badischen Stadt abgespielt hatte. Da ist also ein Privatdetektiv. Nicht besonders erfolgreich, um nicht zu sagen, sehr erfolglos. Jedoch macht er auch nicht den Eindruck, daran wirklich etwas ändern zu wollen. Eines Tages kommt eine Klientin, die er noch aus Schultagen kennt. Sie beauftragt ihn, Einzelheiten über ihre Schwester herauszufinden. Hier ist nicht der Tod der Schwester das Ausschlaggebende, sondern das Leben davor. Denn scheinbar hatte sie all ihren Verwandten ein anderes Leben vorgespielt. John Dietz, der Detektiv, macht sich an die Ermittlungen. Tja, und nun ..... hmmm, wie soll ich es sagen. Irgendwie ist seit dieser Erkenntnis auch schon der spannendste Teil des Krimis erzählt. Etwas zäh, emotionslos gestaltet sich nun die Ermittlung. Ich hatte nie den Eindruck, dass man wirklich den Fall aufklären wollte. Es wurden mehrere Ansätze versucht und Details gestreut, jedoch wurde vergessen, den Spannungsbogen einzubauen. Der Krimi ist einfach nur so dahin geplätschert. Der Leser wird nie zum mitdenken angeregt. Es ist einfach nur so.... ohne Ambitionen zur Spannung. Leider hat mir auch Lokalkolorit gefehlt. Wo ist der Dialekt? Wo sind die Beschreibungen der Örtlichkeiten? Oder war die Namensnennung des Turms oder der Studentenkneipe schon alles?  Auch hat sich mir der Titel des Krimis nicht erschlossen? Weshalb Schmetterlingstod? Fazit: Leider hat mich dieser Krimi nicht wirklich berührt, zum rätseln angeregt oder mir Land und Leute näher gebracht. Schade! Deshalb ziehe ich auch zwei Sterne ab. 

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  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    LimaKatze

    LimaKatze

    Der einunddreißigjährige John Dietz eröffnet eine Privatdetektei in Freiburg und von einer ehemaligen Klassenkameradin, Laura Winter, erhält er seinen ersten Auftrag. Ihre jüngere Schwester Felicitas ist tot, weil sie von einem Unbekannten überfahren wurde. Laura Winter möchte durch Dietz in Erfahrung bringen, wie das Leben ihrer Schwester in ihrem letzten Lebensjahr aussah. Beide ahnen nicht, welche kriminellen Machenschaften hinter diesem Fall stecken. *** Der sympathisch gezeichnete John Dietz stolpert sich als detektivischer Neuling zunächst noch recht unbeholfen durch seinen ersten Fall. Es macht Spaß zu lesen, wie er als Privatdetektiv seine ersten Gehversuche unternimmt. Eine große Hilfe dabei ist ihm Tante Ju, die ihm am Anfang über so manche Hürde hilft. Sie ist eine wahre Perle. John Dietz stellt seine eigene Berufswahl zwar immer wieder in Frage, lernt aber bei seinen Ermittlungen immer mehr dazu. *** Der Krimi liest sich leicht und flüssig. Eine Prise Humor und Liebe wurde auch noch hinzugefügt. Allerdings dauert es ein wenig, bis die Handlung so richtig in Fahrt kommt. Doch das Tempo nimmt im Laufe der Geschichte bis zum großen Finale immer mehr zu, so dass es doch noch richtig spannend wird. Insgesamt ein schöner Krimi mit angenehmen Charakteren, der Spass macht und zum Schluss sogar noch eine Überraschung parat hält. *** Eine Sache hat mir allerdings nicht so gut gefallen. Der Papagei Elvis wird in der kurzen Inhaltsangabe auf der Buchrückseite als rechte Hand von John Dietz angekündigt. Dies ist dann doch etwas übertrieben und weckt meiner Meinung nach vielleicht falsche Erwartungen. *** Sehr gut gefallen hat mir, mal wieder ein Buch mit Prolog und Epilog in der Hand zu halten. Der Prolog als Einstieg war spannend und machte neugierig. Und ein Epilog am Schluss einer Geschichte ist immer ein schönes Extra. *** Gerne vergebe ich für dieses Buch vier Sterne und kann mir gut vorstellen, noch einen Krimi mit John Dietz und seinem tierischen Freund Elvis zu lesen :-).

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    Arun

    Arun

    17. March 2014 um 15:24
  • Ganz schöne Geschichte

    Schmetterlingstod
    Michaelax

    Michaelax

    21. September 2013 um 15:09

    Also bei mir hat sich das Buch ganz schön gezogen, ich denke mal weil ich noch nicht so viele Bücher dieser Art gelesen habe!  Aber sonst eine ganz schöne Geschichte und kann es auch an Fans solcher Bücher weiterempfehlen :)

  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    manu1983

    manu1983

    06. January 2013 um 11:44

    Da diese Geschichte ganz in der Nähe meiner Heimat spielt, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich war positiv überrascht. Das Cover ist in Grün gehalten, darauf ist ein Schmetterling zu sehen und der Titel ist in einem weißen Kasten mit auffallend roter Schrift geschrieben. John Dietz eröffnet in Freiburg eine Privatdetektei. Seinen ersten Fall soll er für Laura Winter lösen. Ihre Schwester Felicitas kam durch einen Autounfall ums Leben und John soll nun die Hintergründe ermitteln. Die ersten Seiten lasen sich noch eher zäh und ich machte mir schon Sorgen, ob ich das bis zum Ende durchhalten würde. Doch als dann die Ermittlungen so richtig losgehen, steigt die Spannung von Seite zu Seite mehr und mir fiel es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Aus der Sicht eines Erzählers werden die Abenteuer des Detektivs beschrieben und ich fühlte mich, als wäre ich in den Fall mit eingebunden. Ich ertappte mich während des Lesens, wie ich John unterstützen wollte. Die Umgebung von Freiburg ist nicht so gut beschrieben. Sehr detailgetreu waren die vielen Cafés und Sträßchen erklärt. Ich selbst kenne die Stadt und ich kannte auch viele der genannten Straßennamen. Jedoch bin ich überzeugt, dass Ortsunkundige von den vielen Nennungen eher verwirrt sein dürften. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen und durch die Szenen mit Johns Papagei Elvis durfte auch ab und zu gelacht werden. Auch für romantische Abschnitte wurde Platz gelassen. Es war von allem etwas dabei. Fazit: Ich bin gespannt, ob es weitere Fälle von John Dietz zu lesen geben wird.

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  • Leserunde zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    Lilia

    Lilia

    Lust auf einen außergewöhnlichen Krimi? Dann mach mit bei der neuen Leserunde zu „Schmetterlingstod“ von Oliver Becker und bewirb dich für eines von 15 Testleseexemplaren. Darum geht’s in dem Buch: ELVIS LEBT. John Dietz hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt und in Freiburg eine Privatdetektei eröffnet. Unterstützt von seiner rechten Hand Elvis: einem Papagei. Er hat eine Waffe, einen Computer und jede Menge Enthusiasmus – nur leider keinen Fall. Bis eine frühere Bekannte sein Büro betritt: Laura Winter. Lauras Schwester ist tot. Überfahren von einem Unbekannten. John Dietz beginnt zu ermitteln – und sticht in ein Wespennest. Mit Draufgängertum und seiner unkonventionellen Art bringt Privatdetektiv John Dietz Schwung in die Krimiszene. Ein liebenswerter Antiheld. 15 Testleser gesucht! Wer nun gemeinsam mit anderen Lesern über dieses Buch diskutieren und es anschließend rezensieren möchte, kann sich im Unterthema „Bewerbung als Testleser“ für eines der 15 Testleseexemplare bewerben, die der Gmeiner-Verlag netterweise spendiert. Beantwortet bis Donnerstag 20.09.2012 nur eine Frage: Wie heißt John Dietz’ rechte Hand? Selbstverständlich ist auch jeder, der das Buch nicht gewinnt, herzlich eingeladen mit dabei zu sein und uns beim Lesen und dem Austausch zu begleiten! Du hast das Buch bereits? Dann bist du natürlich ebenfalls herzlich zur Leserunde eingeladen! Bedingung wie immer das zeitnahe Mitlesen in der Leserunde und eine anschließende Rezension – am liebsten auch auf Verkaufsplattformen wie Amazon und Co. Oliver Becker, geboren 1969, wuchs in Blumberg/Schwarzwald auf und lebt heute in Frankfurt am Main, wo er für eine internationale Werbeagentur tätig ist. Nach zwei erfolgreichen historischen Romanen erscheint mit „Schmetterlingstod“ der erste Kriminalroman des Autors. Bisherige Veröffentlichungen im Gmeiner-Verlag: Die Sehnsucht der Krähentochter (2012) Das Geheimnis der Krähentochter (2010) Andere Veröffentlichungen: Kleinstadtghetto Ballade (2010, Plöttner-Verlag) Kristin, wo steckst du? (2011, Satzweiss-Verlag)

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  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    13. November 2012 um 16:18

    Wieder einmal stieß ich auf einen sogenannten Regionalkrimi. Nach einigen Bayern-Krimis versetzte mich dieser Krimi, rein lesetechnisch natürlich, in den beschaulichen Schwarzwald, genauer gesagt ins schöne Freiburg. Bislang war mir der Autor Oliver Becker, oder besser gesagt eines seiner Bücher, allerdings noch nie begegnet, doch das sollte sich mit SCHMETTERLINGSTOD nun ändern. Das Cover: Grundsätzlich einmal liebe ich die Cover des Gmeiner Verlags. Durch, die für den Verlag typische Gestaltung, leicht zu erkennen mit den beiden Textfeldern (Autor und Buchtitel) und der Kombination von matten und glänzenden Elementen, was ich sehr gerne mag. Das Cover macht einfach einen hochwertigen Eindruck. Auf dem petrolgrünen, matten Hintergrund befindet sich ein weißer Schmetterling, genauer gesagt ein Kohlweißling (so meine Vermutung). Der eher schlichte Schmetterling wird durch seinen Glanz optisch hervorgehoben. Die Handlung: Nein, auf der Sonnenseite des Lebens befindet sich der Freiburger Privatdetektiv John Dietz nun wirklich nicht! Die Mutter verstorben, zum Vater, einem farbigen, ehemaligen US-Soldaten, der längst wieder im fernen Kanada lebt, hat er keinerlei Kontakt. Zudem laufen die Geschäfte bislang eher schlecht als recht! Oder besser gesagt gar nicht! Ein Auftrag ist weit und breit nicht in Sicht. Geblieben ist ihm nur der musikbegeisterte Papagei Elvis, sowie seine mütterliche Freundin „Tante Ju“, die bei dem ortsansässigen Zeitungsverlag, der Badischen Zeitung, arbeitet. Und dann taucht eines Tages eine alte Bekannte bei John in der Detektei auf - Laura Winter, eine ehemalige Mitschülerin von John. Die überaus attraktive Laura stammt aus gutem Hause und fühlt sich dementsprechend auch als etwas Besseres. Verstanden hatten sich die beiden Schulkameraden zu Schulzeiten nie, stammten sie doch aus völlig unterschiedlichen Welten. Doch nun wendet sich Laura an John, um die Todesumstände ihrer jüngeren Schwester Felicitas klären zu lassen. Die „brave“ Studentin wurde von einem Auto überfahren, der unbekannte Fahrer flüchtete und wurde nie gefasst. Und schnell stellte sich heraus, dass Felicitas in Freiburg ein völlig anderes Leben führte, als ihre Verwandten vermuteten. Ihr Studium hatte Felicitas bereits vor längerer Zeit geschmissen und den Kontakt zu Eltern und Schwester Laura, die für sie stets wie eine Freundin war, abgebrochen. Was veranlasste Felicitas, diesen Weg zu beschreiten. Und in welche Kreise geriet sie? Und dann ist da noch ein geheimnisvoller, unbekannter Mann, der von Zeit zu Zeit auftaucht und mit einer Eisenstange alles kurz und klein schlägt und dann wieder verschwindet. Meine Meinung: Mir gefiel der Krimi zwar sehr gut, doch ich habe dennoch einige Kritikpunkte: Angepriesen wird der Krimi aufgrund des Titelzusatzes EIN FREIBURG-KRIMI ja als Regionalkrimi. Es werden verschiedene Örtlichkeiten beschrieben und erwähnt, doch leider vermisse ich hierbei den einheimischen Dialekt, den ich eigentlich erwartet hatte. Dabei erwarte ich nun nicht durchgängig die Verwendung des Dialektes, was auch schwierig ist für Leser, die nicht aus Süddeutschland kommen, aber zumindest einige wenige Sätze hätte ich mir doch hin und wieder gewünscht. Der Papagei Elvis kam mir leider etwas zu selten zum Einsatz, zumal er sogar im Text auf der Buchrückseite Erwähnung fand. Eine häufigere Begegnung mit dem trällernden Elvis hätte ich mir sehnlichst gewünscht. Juliane Butzenberg, eine ältere Dame, von John Tante Ju genannt, gefiel mir sehr gut. Sie wirkt sehr chaotisch, hat etwas detektivisches Gespür und das Herz am rechten Fleck. Tante Ju leitet eine Niederlassung der Badischen Zeitung und schon die Beschreibung „ihres Reiches“ gefiel mir sehr gut – alles ist staubig, mehrere halbvolle Kaffeetassen befinden sich auf dem Tisch und trotz Rauchverbots scheint Tante Ju an ihrem Arbeitsplatz munter eine nach der anderen Zigarette zu rauchen. - Auch wenn ich diese Qualmerei (normalerweise) nicht mag, aber in diesem Fall passt dies einfach zu der älteren Dame mit Charakter. Laura Winter gefiel mir insofern, dass sie eine große Wandlung im Laufe des Buches durchmachte. Wirkte sie anfangs selbstbewusst, etwas hochnäsig und arrogant, so zeigte sie im Laufe des Buches auch ihre sanfte und durchaus auch verletzliche Seite. Und die anfangs distanziert und unnahbar wirkende junge Frau nähert sich John mit der Zeit an. John Dietz wirkt auf mich sehr sympathisch, aber aufgrund seiner Lage auch recht einsam. Und so habe ich mir während des Lesens gewünscht, dass er neben beruflichem Erfolg auch sein privates Glück findet. Witzig fand ich, dass John zwar als Privatdetektiv arbeiten möchte, aber nicht einmal ein eigenes Auto besitzt. Aber die gute alte „Tante Ju“, hilft John gerne mit ihrem „wunderbaumverseuchten“ Vehikel aus. Schön fand ich, dass es auch hier einige überraschende Wendungen im Geschehen gab, sowie einige falsche Fährten gelegt wurden, so wie man es in einem guten Krimi auch erwartet. Allgemein kann ich sagen, dass sich dieser kurzweilige Krimi flüssig lesen lässt, keine Längen enthalten sind und ich mich freuen würde auf ein Wiederlesen mit Privatdetektiv John Dietz. Noch eine kleine Anmerkung zum Cover: Ich finde das Cover zwar sehr passend, doch nach dem Lesen des Krimis hätte ich mir als Coverbild einen etwas glamouröseren Schmetterling vorstellen können. Bislang schrieb Oliver Becker historische Romane, doch das Krimi-Debüt ist ihm durchaus sehr gut gelungen, der Schreibstil ist angenehm, die Handlung liest sich flüssig und die gut dosierte Portion Humor lockerte das Geschehen noch zusätzlich auf. Von daher erhält dieser Krimi von mir 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    NiliBine70

    NiliBine70

    04. November 2012 um 16:36

    Inhalt: John Dietz, junger motivierter Privatdetektiv mit einem Papagei als Quasi-Partner hat ein Problem. Allein mit seinem guten Aussehen und dem Willen, ein guter Privatermittler sein zu wollen, lässt sich leider keine Miete und auch sonst nichts bezahlen. Er sucht krampfhaft nach einem Fall. Das Schicksal scheint es vermeintlich gut mit ihm zu meinen, als eine junge Frau aus seiner unrühmlichen Vergangenheit in seiner Detektei aufkreuzt. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass sie ihm nicht wirklich etwas zutraut, aber John scheint so etwas wie ihre letzte Hoffnung zu sein. Ihre Schwester wurde überfahren und der Fahrer ist geflohen und Laura möchte, dass John nachforscht, ob es nicht doch möglich ist herauszufinden, wer diese Schandtat begangen hat, sie glaubt nämlich, dass die ganze Aktion vorsätzlich war. In John weckt dies das urmännliche Bedürfnis, Laura zu zeigen, was er drauf hat und so drängt er sich quasi der überheblichen, herablassenden Laura Winter auf, den vermeintlichen Mord an ihrer Schwester Felicitas aufzuklären. Natürlich, John Dietz ist ja auch der Beste…. Hätte er geahnt, in welches Wespennest er damit sticht und in welche Gefahr er sich begibt, hätte er Laura schleunigst die Tür gezeigt und sich weiterhin daran erfreut, lediglich Elvis´ Gesängen zu lauschen, der augenscheinlich denkt, er wäre die Reinkarnation des toten King of Rock ´N Roll. Eine Geschichte, rund um ein Töchterchen aus gutem Hause, dass sich auf ein mehr als gefährliches Spiel einließ um aus dem goldenen Käfig zu fliehen und dadurch die Bekanntschaft mit der halbseidenen Gesellschaft der Freiburger Unterwelt machte und keine andere Lösung sah, als… Meine Meinung: One for the Money… Elvis… ein Name, dem man nur schwer widerstehen kann, der einen magisch anzieht. O.k., hier gehört dieser Name einem Papagei, einem ziemlich grässlich singenden Papagei, aber was kann der arme dafür, dass ihm das niemand richtig beigebracht hat? Und dass sein „Herrchen“ ihn so oft allein lässt? Ich gebe zu, mein Herz hat er im Sturm erobert, diese kleine, krächzende Amazone und ich hab mir so sehr gewünscht, dass er einen größeren Auftritt bekommt, in der Geschichte mein ich. Nun, er ist da, hat auch eine etwas größere Szene, aaaber… sorry, es hätte mehr sein können. So ist es ein netter Auftakt für eine feine Krimiserie rund um den wirklich sympathischen, noch ausbaufähigen Privatdetektiv John Dietz. Er ist jung, er ist euphorisch, er ist erfolglos und das ist so liebenswert, dass seine Figur einen gleich für sich einnimmt. Man hat Nachsicht mit ihm, wie eine Patentante mit dem kleinen goldigen Patenkind. Und es gibt ja auch eine Figur in der Geschichte, die uns das direkt am Mann abnimmt, dieses Umsorgen und Betüddeln: Tante Ju. Gut, dass John nicht vergisst, es spannend zu machen. Die Ermittlungen sind wirklich manchmal doch sehr nervenaufreibend, führen uns ins Rotlichtmilieu von Freiburg (so was gibt’s tatsächlich da!) und wir sind bei einigen doch recht lustigen Situationen mit dabei. Der Krimi als solches ist auch recht gut aufgebaut, also der Kriminalanteil für sich genommen. Inklusive einem echten Aha-Highlight, mit dem man so nicht rechnet. Also ich hab damit so überhaupt nicht gerechnet. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen, dass es so einen Knalleffekt dann noch gab. Genauso gut hat mir der Epilog gefallen, gibt es viel zu selten, diesen Blick in die Zukunft der Figuren mit der Hoffnung darauf, dass wir sie bald wieder sehen, ihre weitere Entwicklung auch weiterhin begleiten dürfen. Und ja, auch John noch ein bisschen weiter Hätscheln dürfen. Fazit: Alles in Allem würde ich sagen, „Schmetterlingstod“ ist ein feiner Krimi, mit Witz und Spannung, der aber noch ausbaufähig ist und ich glaube, dass der Autor das auch hinbekommt, das Potenzial ist klar erkennbar und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit John, Elvis, Laura und Tante Ju beim nächsten Mal.

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  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    Lauscherin

    Lauscherin

    02. November 2012 um 23:15

    Handlung: John Dietz, Privatdetektiv aus Verzweiflung, lebt in Freiburg und versucht sich irgendwie über Wasser zu halten. Eines Tages taucht eine ehemalige Klassenkameradin auf. Seine Rettung oder doch eher sein Verderben?! Leiden konnten sich die beiden nämlich nie. Doch es scheint, dass auch Laura Winter in ihrem geliebten Feind die letzte Hoffnung sieht. Ihre Schwester Felicitas wurde nämlich vor nicht allzu langer Zeit überfahren, wobei der Täter Fahrerflucht begann. Allerdings ist Laura nicht an der Aufklärung dieser Tat, sondern vielmehr an dem Leben ihrer Schwester interessiert, an dem das gesamte letzte Jahr nicht mehr teilhaben konnte. Beiden standen sich unglaublich nahe, doch haben sie sich aus den Augen verloren. Und es scheint, dass Felicitas nicht das Leben führte, welches sie vorgab... Kann John Licht in die Vergangenheit bringen?! Was hat es mit Felicitas Leben auf sich?! Und was hat es mit dem ominösen, alten Mann auf sich, der in Freiburg sein Unwesen treibt? John Dietz erster Fall hat es faustdick hinter den Ohren! Anmerkungen: Die ersten Seiten verkörpern sehr gut den Spruch „In der Ruhe liegt die Kraft“. Denn hier passiert wahrlich gar nichts. Der Leser wird in das ruhige Leben Freiburgs eingeführt und lernt die beiden Protagonisten John Dietz und Laura Winter kennen. Nur langsam formt dich die Handlung aus den Beobachtungen und Erfahrungen des Privatdetektivs heraus, der zumindest zu Beginn noch zahlreiche Selbstzweifel an seinen Ermittlungen hegt und nur nach Bauchgefühl handelt. Eigenschaften, die ich zwar zu Beginn verstehen konnte, aber irgendwann auch sehr hinderlich fand. Gott sei Dank ändert sich aber nach einigen Kapiteln der schleppende Stil, so dass der Leser doch noch einen guten Krimi präsentiert bekommt. Und das wichtigste: die Auflösung des Falls birgt eine überraschende Wende. Genau so muss ein Buch aufgebaut sein ☺ Fazit: Wer Krimis mit weniger Tempo mag, sei dieses Buch ans Herz gelegt. Ich fand den Anfang aufgrund des angenehmen Erzählstils nicht ganz so schlimm, wobei allerdings ein wenig mehr Spannung keinesfalls geschadet hätte. Dieses kleine Manko wird jedoch durch das klug ausgefeilte Finale mit überraschender Wende wieder wett gemacht.

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  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    Nik75

    Nik75

    30. October 2012 um 14:24

    Heute stelle ich euch den Krimi „Schmetterlingstod“ von Oliver Becker vor. In dem Krimi geht es um John Dietz, der in Freiburg ein Detektivbüro eröffnet hat. Leider hat er keine Klienten bis Laura auftaucht. Laura eine ehemalige Schulkollegin, die sich nicht mit John vertragen hat. Weil sie aber verzweifelt ist und wissen will was mit ihrer Schwester Felicitas passiert ist, engagiert sie John. Kann er ihr helfen und etwas über den Verbleib ihrer Schwester herausfinden? Meine Meinung: John Dietz ist ein erfolgloser Privatdetektiv. Irgendwie verläuft sein Leben nie so wie er es sich vorstellt. Als der seine Detektei eröffnet hat, hat er sicher nicht damit gerechnet ohne Aufträge da zu stehen. Von Laura bekommt er dann seinen ersten Auftrag und er hängt sich voll rein und verlässt siech auf seinen Riecher. Ich mag John. Er ist nett und hat sicher das Zeug zu einem tollen Privatdetektiv, denn so schnell gibt er nicht auf. Laura war am Anfang des Buches eine Megazicke, aber im Laufe des Buches verändert sie sich zum Besseren und ich mag sie. Sie lässt genau so wenig locker wie John und so sind sie ein gutes Gespann. Am Anfang scheint das Buch nicht so spannend zu werden, aber die die Spannung wird von Seite zu Seite mehr aufgebaut. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, schnell zu lesen und so war das Buch viel zu schnell ausgelesen. In die Protagonisten und in die Story konnte ich mich gut hinein leben. Mir hat es großen Spaß gemacht beim Lesen zusammen mit John zu ermitteln und bin in den Krimi komplett abgetaucht. Irgendwann kam der Punkt wo ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Der Krimi hat mich immer mehr gefesselt, besonders als sich die Lage zugespitzt hat. Da musste ich des Öfteren den Atem anhalten. Es wäre schön wenn es einen Folgeband mit John Dietz geben würde, denn ich finde er ist ein Detektiv aus dem man einen Serienbuchdetektiv machen könnte. Mich würde echt interessieren wie es im Leben von John weitergeht. Von mir gibt es 5 Sterne für den Krimi. Ich wurde sehr gut unterhalten und die Spannung kam auf keinen Fall zu kurz.

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  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    tigerbea

    tigerbea

    21. October 2012 um 18:16

    John Dietz, Freiburger Privatdetektiv, wird von seiner ehemaligen Klassenkameradin Laura Winter für seinen ersten Auftrag engagiert. Lauras jüngere Schwester Felicitas wurde von einem Unbekannten überfahren. Laura und John versuchen herauszufinden, was passiert ist und erforschen das geheime Leben von Felicitas. Sie decken Geheimnisse auf und geraten in einen kriminellen Hintergrund auf hoher Polizeiebene. "Schmetterlingstod" ist ein wunderbarer Krimi aus dem Gmeiner Verlag. Er liest sich leicht und flüssig, die Region um Freiburg wird schön beschrieben und ist eine gelungene Abwechslung zu den sonst manchmal recht übertriebenen Krimis. Durch den langsamen Spannungsanstieg hat man keine Probleme, in die Handlung zu finden, wird aber trotzdem in den Bann dieses Krimis gezogen. Ein sehr zu empfehlender Krimi!

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  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    Solifera

    Solifera

    20. October 2012 um 21:48

    John Dietz hat in Freiburg eine Privatdetektei eröffnet mit Papagei Elvis als rechter Hand. Hm, naja, wohl eher als schmückendem Beiwerk. Denn wirklich viel kann der nicht, außer Liedchen trällern und futtern. Man kann sich Herrn Dietz auch nicht so recht vorstellen. Er ist wahrhaftig eine Art Antiheld, als totaler Chaot und völlig unorganisiert. Sein Leben, oder das, was es darstellen soll, zieht einfach so an ihm vorbei, ohne das tatsächlich etwas spannendes passiert. Bis, ja bis doch tatsächlich ein Kunde in seine Detektei kommt. Ausgerechnet eine ehemalige Klassenkameradin von John, Laura Winter. Deren Schwester ist bei einem Unfall mit Fahrerflucht verstorben und sie möchte gerne näheres über ihre nun tote Schwester erfahren. Eine Studentin, die keine war und scheinbar im Rotlichtmilieu verkehrte. Es war ein recht unterhaltsamer Regional-Krimi mit einem ungewöhnlichen Titel. Positiv bewerten möchte ich noch, dass durchaus ernste Themen angesprochen wurden, Dinge, die in Realität so geschehen und es keinen kümmert. Der Roman braucht einiges an Anlauf, um so richtig in Fahrt zu kommen. Am Ende des Buchs laufen dann alle Fäden zusammen und der Schluss, bzw. der letzte Leseabschnitt hat es dann für mich wieder ein bisschen heraus geholt.

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  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    irismaria

    irismaria

    18. October 2012 um 11:51

    "Schmetterlingstod" von Oliver Becker ist ein Regionalkrimi, der in Freiburg spielt. Held ist der Detektivneuling John Dietz. John hat im Leben bisher nicht viel auf die Reihe bekommen und hofft, als Detektiv Fuß zu fassen. Doch zuerst bleiben die Aufträge aus und in seinem einzigen Auftrag – Laura, eine ehemalige Klassenkameradin von John, will herausfinden, wie es zum Unfalltod ihrer Schwester kam – kommt er nicht recht voran. Doch John bleibt am Ball und entdeckt, dass Lauras Schwester ein Doppelleben führte. Und plötzlich sind John und Laura in Gefahr… "Schmetterlingstod" ist sehr gut lesbar, allerdings zu Beginn nicht sehr aufregend. Man erlebt mit, wie der sympathische Loser John sich als Ermittler versucht und dabei an viele Grenzen stößt. Gegen Ende wird es dann spannend und überraschend.

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  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. October 2012 um 11:49

    Oliver Beckers „Schmetterlingstod“ handelt vom Freiburger Detektivneuling John Dietz. John hält sich mit kleineren Jobs in Kaufhäusern über Wasser, einen richtigen Fall hatte er nie, bis seine ehemalige und verhasste Mitschülerin Laura Winter ihn beauftragt. Ihre Schwester ist in Freiburg ums Leben gekommen. Nach deren Tod wurde Laura klar, dass vieles im Leben ihrer Schwester Felicitas nicht so verlief, wie sie dachte. Sie hat sie verloren und möchte nun wissen, wie Felicitas wirklich lebte. Unerfahren wie er ist, findet John zunächst nichts heraus. Die unfreundliche Laura entzieht ihm den Fall, aber John lässt der Fall nicht kalt, er bemüht sich weiter. Hier ist wirklich von „bemühen“ zu reden, denn besonders erfolgreich ist er zu Beginn nicht. Wenn John mal wieder von Selbstzweifeln geplagt wird oder einfach nicht mehr weiter weiß ist auf Tante Ju, seine Nachbarin, enge Vertraute und Mitarbeiterin im Zeitungsarchiv, Verlass! Langsam aber sicher entwickelt sich sein Riecher allerdings weiter, sodass er in der Unterwelt landet, wo Drogen, Menschenhandel und Prostitution herrschen. Fazit: „Schmetterlingstod" von Oliver Becker ist ein klasse Krimi, der einfach Spaß macht, zu lesen. Oliver Becker hat einfach einen tollen, flotten Schreibstil. Recht schnell kommt er auf den Punkt und man kann sich leicht in die Situation hinein versetzen. Wer allerdings auf ausführliche Landschafts- oder Personenbeschreibungen steht, wartet vergeblich. Auch kommt der Krimi ohne übertriebene Gewaltszenen aus! Zu Beginn des Buches hält sich die Spannung in Grenzen, aber immerhin lernt man den sympathischen Neuling im Detektivgeschäft und Chaoten John Dietz kennen. Das Buch wird mit den verstrichenen Seiten immer besser. Das Ende ist dann sehr spannend und hat noch eine sehr überraschende Wendung genommen! Sowohl die Kriminalgeschichte, als auch die verschiedenen Charaktere laden zum Lesen ein. „Die rechte Hand“ ist Papagei Elvis nicht wirklich, eher eine Randfigur, die ab und an in Erscheinung tritt, allerdings bleibt der Krimi so auch etwas realistischer. Was soll ein Papagei auch an echter Ermittlungsarbeit leisten? So bleibt die Handlung insgesamt logisch und nachvollziehbar, ohne direkt durchschaubar zu sein. Insgesamt kann ich das Buch wirklich empfehlen und hoffe auf einen weiteren Fall für John Dietz!

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  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    Dreamworx

    Dreamworx

    13. October 2012 um 16:40

    John Dietz hat eine Privatdetektei gegründet und hat bisher nur Kaufhausdiebe und kleine Überwachungen durchgeführt. Seinen Alltag teilt er dabei mit seinem Papagei Elvis, der leider nur am Rande immer mal wieder Erwähnung findet. Nun soll John seinen ersten richtigen Fall bekommen, denn eine ehemalige Schulkollegin von ihm, Laura, steht vor seiner Tür und beauftragt ihn mit den Ermittlungen, die zu dem mysteriösen Tod ihrer Schwester vor über einem Jahr geführt haben. Sie kann sich einfach nicht damit abfinden, dass ihre Schwester einfach nur überfahren wurde. Anfangs hat John Probleme, überhaupt an Informationen zu kommen. Doch dann nehmen die Ereignisse immer mehr Fahrt auf. Er findet sich auf einmal in der Unterwelt wieder, wo Drogen und vor allem Menschenhandel und Prostitution an der Tagesordnung stehen. Unterstützung bei seinen Nachforschungen und auch bei allen anderen Unwägbarkeiten des Lebens bekommt John von Tante Ju, seiner Nachbarin, die auch für das Archiv der örtlichen Zeitung zuständig ist. Der Schreibstil des Autors ist leicht und flüssig, so dass man das Buch gut lesen kann. John ist ein sympathischer Charakter, der noch Moralvorstellungen und vor allem jede Menge Geduld hat. Leider kann ich ihn mir als Einzigen nicht bildlich vorstellen. Laura dagegen kommt von Anfang an unsympathisch daher, manchmal möchte man sie regelrecht erwürgen. Tante Ju allerdings gewinnt auf ganzer Linie, das Buch lebt durch sie und mit ihr. Sie ist die Seele des Buches, wenn man so will. Mein Fazit: Der Bösewicht ist nach einiger Zeit zu erahnen, allerdings ist das Ende des Buches richtig dramatisch und birgt eine große Überraschung, die ich aber nicht verraten möchte. Ein schöner kleiner Krimi, wenn man was Leichtes zwischendurch lesen möchte. Bin gespannt auf den zweiten Teil, auch weil ich John gern näher kennenlernen würde und auch mehr von Tante Ju lesen möchte.

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  • Rezension zu "Schmetterlingstod" von Oliver Becker

    Schmetterlingstod
    silberfischchen68

    silberfischchen68

    13. October 2012 um 14:12

    Das Buch braucht einen ziemlichen Anlauf bevor es in Fahrt kommt. Über das erste Drittel hinaus dümpelt es in meinen Augen nur so vor sich hin. Mir fehlte definitiv etwas Neues, Innovatives, Besonderes. Der Papagei ist nicht wirklich der Bringer und schafft es das ganze Buch nur zu einer Statistenrolle, in der er ab und zu mal gefüttert wird und Elvis-Songs trällert. Ach nein, er darf auch noch einem Bösewicht in den Finger hacken. Die interessanste Figur im ganzen Buch war für mich die mütterliche Freundin von John Dietz, Tante Ju. Laura Winter, Johns Auftragsgeberin, hingegegen ist eine solche Nervensäge, dass sich der geneigte Leser fragt, warum er diese Frau nicht einfach vor die Tür setzt. Ich kam nicht umhin, Johns Geduld mit dieser Dame zu bewundern. Mein großes Problem war allerdings, dass ich mir John überhaupt nicht vorstellen konnte. Normalerweise hat man ja beim Lesen ein Bild der Figuren im Kopf..in diesem Buch hatte ich ein Bild für jede Person, nur nicht für John. Das hat mich ziemlich irritiert. Nichtsdestotrotz liess sich das Buch flüssig lesen und ich habe es nicht ungern gelesen, auch wenn der Schluss in meinen Augen einige unlogische Vorgänge mit sich brachte und ich den einen Bösewicht viel zu früh erahnt habe. Dafür hat mich der Schluss in einer anderen Hinsicht überrascht, dafür gibt es dann wieder einen Bonuspunkt..

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