Oliver Bernhardt Alfred Döblin

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Inhaltsangabe zu „Alfred Döblin“ von Oliver Bernhardt

Alfred Döblin (1878 - 1957), geboren und aufgewachsen in Stettin, studierte Medizin und war als Nervenarzt in Berlin tätig. Zugleich machte er sich als Schriftsteller einen Namen und war Mitbegründer der expressionistischen Zeitschrift ›Der Sturm‹. Berühmt wurde sein 1929 erschienener Roman ›Berlin Alexanderplatz‹, in dem er die moderne Großstadtrealität in ihrer Atemlosigkeit, Zerrissenheit und Erbarmungslosigkeit schildert. Döblin emigrierte 1933 mit seiner Familie in die Schweiz, später nach Frankreich, dann in die USA. 1945 kehrte er nach Deutschland zurück, doch konnte er nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. Heute zählen seine Werke zu den Klassikern der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts.

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  • Rezension zu "Alfred Döblin" von Oliver Bernhardt

    Alfred Döblin
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    28. September 2010 um 18:23

    Dieses Portrait von Alfred Döblin hat mich sehr beeindruckt,vor allem, weil er nur einen großen schriftstellerischen Erfolg hatte, nämlich "Berlin Alexanderplatz".Als Berliner Jude und Arzt schaute er seinen oft kleinkriminellen Patienten "aufs Maul" und hat bei diesen Milieuschilderungen um 1920 ein zeitloses Portät geschaffen von dem damaligen Ost-Berlin um den Alexanderplatz.Seine Montagetechnik beim Schreiben dieses Romas erschwert nanchmal das Lesen, aber die Figur des einfachen und naiven Franz Biberkopf habe ich sofort ins Herz geschlossen.Es ist erschütternd, wie er dann später und seinen Söhnen und seiner Frau emigieren musste und wie mühsam er überleben konnte.Schwer erkrankt sollte er noch den Literaturpreis der Bayerischen Akademie bekommen, aber er stirbt vorher.Er wird ihm posthum verliehen.Nach seinem Tod nimmt sich auch seine Frau das Leben und sie werden neben ihrem Sohn,der sich ebenfalls das Leben genommen hat, in Frankreich beigesetzt.

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