Oliver Birkner Ihr werdet es schon sehn

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Inhaltsangabe zu „Ihr werdet es schon sehn“ von Oliver Birkner

Was macht man bloß als Fan mit einem Verein, der allenthalben als „graue Maus“ oder „Fahrstuhlklub“ gilt? Der im Ausland entweder gar nicht oder bestenfalls als „Bokum“ oder „Butschum“ bekannt ist? Der nie eine Trophäe gewann? Man verfällt ihm trotzdem. Oliver Birkner erzählt davon, mit Leidenschaft, Witz und rotzigem Revier-Charme. Ob er im Ruhrstadion seltene VfL-Siege feiert, in seiner Wahlheimat Italien einsam vor dem Internet- Liveticker hockt oder seinen kolumbianischen Schwiegereltern satte Flüche auf den BVB beibringt – Birkner gelingt es, den Fußball-Underdog als schelmischen Gewinner triumphieren zu lassen. Und er schreibt darüber so mitreißend wie nur wenige vor ihm.

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  • Rezension zu "Ihr werdet es schon sehn" von Oliver Birkner

    Ihr werdet es schon sehn

    BRB-Jörg

    13. March 2010 um 02:18

    In der "Fanbücher"-Serie des Werkstatt-Verlags erschien im Februar 2010 vorliegende Veröffentlichung über einen Fan des VfL Bochum, bekanntlich einer der grauesten aller Mäuse im Bundesliga-Alltag. VfL-Fan Oliver Birkner erzählt auf 150 Seiten seine Lebensgeschichte als Fan - von den ersten erlebten Heimspielen in den 70ern, über die Beziehung zur inoffiziellen Vereinshymne von Herbert Grönemeyer, bis hin zu traumatischen Erlebnissen wie dem verlorenen DFB-Pokalfinale 1988, manchen Abstiegen, aber auch zu zwei Auftritten im UEFA-Cup, die mit einem Drama gegen Standard Lüttich endeten. Neben den kurvenreichen Geschehnissen rund um den Verein fährt auch das Leben des Protagonisten Achterbahn, bis er schließlich nach Italien auswandert. Passenderweise nach Bologna – eine Stadt, die wie Bochum ebenfalls das „BO“ im Nummernschild trägt und über einen ähnlich mittelprächtigen Fußballverein verfügt. Von nun an verfolgt er die Geschehnisse an der Castroper Straße aus der Ferne – sei es durch Sateliten-TV, aber auch per Live-Ticker in einem hoteleigenen Internet-Café während eines Urlaubs in der Dominikanischen Republik. Was zunächst als Aneinanderreihung von schnell lesbaren und unterhaltsamen Kurzgeschichten beginnt, entwickelt sich ab dem zweiten Drittel des Buchs zur Lebensgeschichte von Birkner, die eng mit dem Schicksal seines Vereins verbunden ist. Wie einst der große Nick Hornby, stellt sich auch der Fan des Ruhrpottvereins mehr als einmal die Frage, ob sein Leben mies ist, weil der VfL gerade eine Durststrecke durchlebt – oder ob es umgekehrt ist. Dabei weiß Birkner vortrefflich zu unterhalten und brilliert mit etlichen kuriosen Gedankengängen – vom sehr gelungenen und kreativen Gebrauch der deutschen Sprache ganz zu schweigen. Immer wieder kokettiert er auch damit, wie wohl er sich eigentlich in der Rolle als Fan eines erfolglosen Underdogs fühlt. So bezeichnet er als seine schönste Saison beispielsweise eine, in der der VfL für Trainerentlassungen bei den Bayern und beim BVB sorgt, Schalke zweimal schlägt und die Torjägerkanone gewinnt, aber am Ende selbst ohne messbaren Erfolg dasteht. Und genau das ist auch eine der beiden Punkte, die ich am Buch zu kritisieren habe: Es punktet unwahrscheinlich hoch in der B-Note, aber am Ende bleibt nicht wirklich etwas hängen. Zudem ist es zwar witzig zu lesen, wie der VfL Bochum immer wieder als erfolgloser Verein beschrieben wird. Dies mag angesichts von nicht vorhandenen Meisterschaften und Pokalen zwar richtig sein. Dennoch geht der Verein im Sommer bereits in seine 35. Bundesliga-Saison und belegt in der ewigen Tabelle damit Platz 12. Angesichts von mehr als 27.000 existierenden Fußballvereinen in Deutschland ist das aber ein Jammern auf verdammt hohem Niveau – und somit für Anhänger zahlreicher kleinerer Clubs alles andere als nachvollziehbar und glaubwürdig…

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