Oliver Bottini

 3.9 Sterne bei 372 Bewertungen
Autor von Mord im Zeichen des Zen, Im Sommer der Mörder und weiteren Büchern.
Oliver Bottini

Lebenslauf von Oliver Bottini

Oliver Bottini wurde am 21. April 1965 in Nürnberg geboren. Er ist deutscher Schriftsteller und Journalist. Seine Jugend verbrachte Bottini in München, welches er nach dem Gymnasium und Zivildienst verließ, um sich den Traum eines anderen Lebens zu erfüllen: Für ein halbes Jahr bereiste er Australien und Neuseeland. Nach dieser Zeit fasste er den Entschluss, vorbereitend als beruflichen Weg des Autors, Germanistik, Italianistik sowie Markt- und Werbepsychologie an der LMU in München zu studieren. Seit 1995 ist er als freiberuflicher Lektor und Autor tätig und widmet sich in seiner Freizeit sportlichen Aktivitäten, wie Kung Fu und Qi Gong. 1999 und 2001 erhält Oliver Bottini erste Literaturstipendien von der Stadt München und der Bertelsmannstiftung. Um sich beruflich ein zweites Standbein zu sichern, geht Bottini 2001 einer zweijährigen Ausbildung in Familien- und Wirtschafts- Mediation nach. Der Durchbruch Bottinis kommt für ihn mit dem Kriminalroman „Mord im Zeichen des Zen“, für den er 2005 den 3.Platz des Deutschen Krimi Preises empfangen darf. In seinen Kriminalromanen entwirft Bottini die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì. Mit sehr viel Bedacht und hinreichend Zeit wachsen seine Romane, die vor Spannung, Humor und Struktur glänzen.

Alle Bücher von Oliver Bottini

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Mord im Zeichen des Zen

Mord im Zeichen des Zen

 (96)
Erschienen am 01.01.2006
Im Sommer der Mörder

Im Sommer der Mörder

 (55)
Erschienen am 14.01.2016
Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

 (43)
Erschienen am 09.08.2018
Im weißen Kreis

Im weißen Kreis

 (39)
Erschienen am 17.11.2016
Jäger in der Nacht

Jäger in der Nacht

 (30)
Erschienen am 22.09.2015
Im Auftrag der Väter

Im Auftrag der Väter

 (33)
Erschienen am 19.07.2016
Ein paar Tage Licht

Ein paar Tage Licht

 (27)
Erschienen am 17.11.2016
Der kalte Traum

Der kalte Traum

 (17)
Erschienen am 21.05.2013

Neue Rezensionen zu Oliver Bottini

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Rezension zu "Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens: Kriminalroman" von Oliver Bottini

Ein Krimi mit Tiefgang
Gwhynwhyfarvor 17 Tagen

Der erste Satz: »Sie verbrachten die Nacht auf Freitag im Haus in Prenzlin, fuhren am späten Vormittag weiter, gegen den Widerstand der Kinder, die das Haus liebten und Dänemark blöd fanden.«

Oliver Bottini ist für mich der beste Thriller- und Krimi-Schriftsteller aus Deutschland und auch mit diesem Krimi hat er mich wieder voll überzeugt. Er schreibt nicht schlicht eine Geschichte - hinter jedem Buch steckt ein gewaltiges gesellschaftliches Problem, meist eins, das man vorher gar nicht so wahrgenommen hatte. In diesem Krimi geht es um Landgrabbing – der Aufkauf von Ackern durch Agrargesellschaften. Ergebnis: Ausbeutung der Erde, Zerstörung der Natur, Arbeitslosigkeit, Landflucht.

»Zwei- dreihundert Meter vor ihnen schob sich eine haushohe sandfarbene Wolke über die Autobahn, und Winter dachte, dass es am besten wäre stehenzubleiben, aber das ging ja nicht, auf der Autobahn stehenbleiben. Dann waren sie schon mittendrin, waren von wirbelndem Sand umgeben, die Scheiben bedeckt vom Sand, er sah nicht einmal mehr das vordere Ende des Wagens, nur rote Lichter, denen sie sich rasend schnell näherten.«

2011 Mecklenburg-Vorpommern: A19 – plötzlich zieht ein Sandsturm über den Feldern auf, die Fahrer in den Autos sind machtlos, blind – Massenkarambolage. (Einen solchen Unfall hat es dort real gegeben.) Michael Winter überlebt, aber er verliert seine zwei Kinder, seine Frau. Für ihn gibt es nichts mehr, dass ihn hält und so zieht er nach Rumänien, wo sein Jugendfreund, Jörg Marthen, ihm die Betriebsleitung seines Landwirtschaftskonzerns anbietet.

»Er sah und hörte nun Gefühle und Zwischentöne, wo die 'Jungen' nur Bewegungen sahen und Wörter hörten. Sie hatten es nicht so mit Gefühlen. Mit Logik und Fakten, ja, aber Gefühle entgingen ihnen oft. Gefühle ließen sich nicht in Nullen und Einsen übertragen, waren zu schwammig für Excel-Dateien, waren da, ohne da zu sein. Sie standen dem raschen Erfolg im Weg, weil man alles vier- oder fünfmal sagen und hören und hinterfragen musste. In den Budgetvorgaben und time schedules moderner rumänischer Polizeiarbeit war kein Raum für Gefühle und Zwischentöne; in diesem Büro dagegen schon.«

2014, Rumänien, Temeswar: Ausgerechnet Ioan Cozma, der ehemalige Mordermittler, der sich bis zur baldigen Rente nur noch mit unbedeutendem Kleinkram beschäftigen soll, erhält noch einmal die Ermittlungsleitung in einem brutalen Mordfall, das höchstpersönlich von Serviciul Criminalistica, Paul Bejenaru. Cozma passt das gar nicht. Zumindest darf er seinen Freund Cippo Ruso ins Team holen. Er ist misstrauisch, noch mehr, als sich Valentina Olar der Antikorruptionsbehörde DNA sich einmischt. Die deutsche Studentin Lisa Marthen wurde erstochen, man vermutet eine Beziehungstat. Der Verdacht fällt sofort auf einen flüchtigen jungen Mann, der sich als Landwirtschaftshelfer bei Lisas Vater verdingt. Marthen, aus Prenzlin stammend, hatte Stück für Stück Landflächen von Bauern aufgekauft, in der Kornkammer Rumäniens einen landwirtschaftlichen Großbetrieb gegründet. Aber auch andere Leute sind an den Äckern interessiert, ebenso an denen von Marten: Araber, Chinesen, Holländer … Cozma und Cippo ermitteln. Der junge Rumäne scheint nach Prenzlin geflohen zu sein. War er wirklich der Mörder des Mädchens?

Jeder Protagonist hat eine interessante Vergangenheit, fein in das Handeln eingearbeitet. Cozma ist der Sohn eines jüdischen NS-Opfers, und hatte in antifaschistischer Wut in seiner Position als Polizist gegen die Handlanger von Ceausescu die Hand erhoben, in einigen Fällen gefoltert, eines seiner Opfer kam zu Tode. Nach der Aufklärung der Verbrechen unter Ceausescu sucht man heute wiederum nach Spuren der Verbrechen unter der kommunistischen Regierung - immer eine Veränderung der Machtverhältnisse. Antikorruptionsermittler sind unterwegs, denn manche Dinge ändern sich nie: in Rumänien läuft nichts ohne Bakschisch. Bisher ist Cozma nicht aufgeflogen. Und so soll es auch bleiben.

»Eine Geschichte von Gier, Wut und Panik.«

In dieser Geschichte wird es nicht bei einer Toten bleiben, ein Killer ist unterwegs. Auch hinter ihm sitzt eine bewegende Geschichte: verlassen von der Mutter, aufgezogen in grausamen Kinderheimen, von der Securitate ausgebildet zum Meuchelmörder. Rumänien gehört den Rumänen aber die Ackerflächen sind heute in der Hand von mächtigen Agrarfirmen, die auf Großflächen mit Monokultur den Boden auslaugen, die Landschaft zerstören (Ackerflächen von der Größe Portugals wurden an Investoren verhökert). Landgrabbing nennt man das. Der Krimi führt uns auch nach Mecklenburg Vorpommern. Und auch hier ist Ähnliches passiert.
Globalisierung im Turbokapitalismus, eine Entwicklung die Landschaften zerstört, Menschen die Lebensgrundlage entzieht. Landgrabbing, klar, kennt man aus Afrika, Südamerika – auch in Europa – letzteres war mir nicht so bewusst. Nach der Wende ging es in der DDR nicht zu, wie man es geplant hatte. Eigendlich war es vorgesehen, dass die LPG’s ihre Ländereien aufteilen, kleine Bauerneinheiten sollten entstehen. Firmen kamen, ihre Anwälte rechnete den Wert der Grundstücke herunter, Traktoren, Maschinen, Gebäude vergaß man schlicht einzuberechnen. Die Bauern ließen sich auszahlen, mit ein paar Mark wurden sie über den Tisch gezogen, LPG-Leiter rieben sich die Hände, gründeten Gesellschaften, die sie gewinnbringend an Firmen verkauften, unter der Hand absahnten. Viele dieser Verträge waren formaljuristisch gar nicht gültig, aber die Ostbauern hatten keine Lobby in Berlin hinter sich. Und auch hierum geht es in diesem Roman. Das Ergebnis ist in beiden Ländern gleich. Schützende Hecken und Wäldchen wurden entfernt, der Lebensraum vieler Tiere zerstört, Wind fegt die Krume von riesigen Flächen, Sandstürme entstehen. Der Boden wird ausgelaugt, schon wegen Monokultur, Dünger wird ausgefahren, Naturräume werden vernichtet. Ganze Dörfer werden in ihrer Sozialisation brüchig. Auch Marthen ist bei der Rückabwicklung der LPG wie auch die anderen Bauern 1989 übers Ohr gehauen worden, drum versucht der Landwirt aus Leidenschaft, seinen Traum in Rumänien zu erfüllen.

Oliver Bottini hat hier eine spannende Geschichte offengelegt, ähnliche Strukturen im Landgrabbing: Bauern, die über den Tisch gezogen wurden, Immobilienhaie, die Millionen verdienen, Konzerne, die nur profitorientiert handeln – und das nicht in fernen Kontinenten, wie wir es vermuten. Historisches wird eingebunden, denn Menschen sind das Produkt ihrer eigenen Geschichte. Perfekt die Figurenaufstellung und Aufblätterung der Charaktere, und sprachlich wie immer auf den Punkt gebracht, vergisst man fast den Krimi. Der dient hier letztendlich als Szenario für ein wichtiges Phänomen. Bottini schafft Stimmung durch Atmosphäre und Dialoge, es brodelt, die Anspannung ist spürbar. Er blickt tief hinein in die Menschen, zeigt keine Monster, sondern Lebensläufe, Gefühle, Gesellschaftsstrukturen, die Ohnmacht von Menschen – und er schafft dies mit schnörkelloser Sprache – präzise. Die Figuren sprechen selbst, mit allen ihren Widersprüchen. Oliver Bottinis Bücher sind politisch und gesellschaftskritisch, immer intensiv recherchiert. Für mich das Beste, was deutscher Krimi zu bieten hat.

Oliver Bottini wurde 1965 geboren. Für seine Romane erhielt er zahlreiche Preise, u. a. den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner »Krimifuchs«, den Stuttgarter Krimipreis und fünfmal den Deutschen Krimi Preis, zuletzt 2018 für diesen Roman: »Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens«. 

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Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

zu wenig Krimi....
abuelitavor 2 Monaten

Die Ermittlerin Louise Boni gefällt mir ganz gut – ihre seltsamen Alleingänge dagegen erschienen mir oft bedenklich und nicht nachvollziehbar.

Die Hauptkommissarin der Freiburger Kripo aus dem Dezernat Kapitalverbrechen ist 42 Jahre alt, geschieden, steht vor einem tristen Winterwochenende und den Schatten der Vergangenheit. Doch dann stört ein Anruf des Dezernatsleiters die Erinnerung an die Toten und Verflossenen, und Louise bekommt den merkwürdigsten Auftrag ihrer Karriere als Polizistin: Sie soll einen japanischen Mönch suchen, der in Sandalen und Kutte durch die verschneite Winterödnis östlich von Freiburg geht, und herausfinden, was er vorhat. Widerwillig macht sie sich auf den Weg. Als sie den Mönch eingeholt hat, wird ihr rasch zweierlei klar: Er ist verletzt, und er ist auf der Flucht. Mühsam kann Louise die Hintergründe aufdecken und kommt so einem schrecklichen Verbrechen auf die Spur, in dessen Sog sich auch ihr eigenes Leben entscheidend verändert. (amazon)

Erst am Ende des Buches wird eher klar, warum Frau Boni versucht, ihre Probleme in Alkohol zu ertränken. Deshalb führe ich das hier auch nicht weiter aus, um Euch die Aufklärung nicht vor weg zu nehmen. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, das ein Stück früher zu wissen….

Die Krimihandlung wird hier eher vernachlässigt – gut, es geht um Kinderhandel, das kann ich vorab sagen, aber wie gesagt, im Vordergrund steht eher das Leben der Kommissarin.

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Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

mysteriös und dramatisch
kassandra1010vor 3 Monaten

Ein mysteriöser asiatischer Mönch in Sandalen und traditioneller Robe treibt bei Freiburg durch ein Schneegestöber.

Bottinis Auftakt der Krimireihe rund um die Ermittlerin Louise Bonì startet düster. Der neue Einsatz vertreibt Louises Schatten und ganz nach ihrem Sinn muss sie sich jetzt nicht mit ihrer eigenen Vergangenheit in dunklen Wintertagen beschäftigen.

Der Mönch, verwirrt und auf der Flucht, verschwindet in den verschneiten Wäldern schneller als er wieder auftaucht und so muss Louise einiges an Mühen aufbringen, um ihn zu fassen.

Verletzt und sichtlich gehetzt kann sie ihn endlich fassen und gerät dabei in einen Strudel, dem sie nur mit sehr viel Alkohol entgegen treten kann. Das führt wiederum zu ihrer Suspension, welche aber Louise von ihrem Vorhanden, diesem mysteriösen Mönch das Leben zu retten nicht abhält.

Oliver Bottini lässt den Leser in diesem Auftaktkrimi an allem zweifeln. Der Mönch schweigt und das beharrlich. Mit unsäglicher Geduld, die Louise selbst bei sich ganz neu entdeckt, tritt sie ein in eine Welt, die ihr auch durch eigenes Desinteresse verborgen blieb.

Die Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens, der Hoffnung und der verlorenen Liebe treiben nunmehr Louise mehr an, als der Alkohol ihr sonst Auftrieb verschafft.

Der Mörder allerdings treibt weiter sein Unwesen und bringt damit Louises Kollegen in tödliche Gefahr, einzig um ein lukratives Geheimnis zu bewahren.

Mit „Mord im Zeichen den Zen“ kämpft man mit den dunkelsten Dämonen und gerät als Leser in Zugzwang. Das Buch kurz mal aus der Hand legen? Auf gar keinen Fall!

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Gespräche aus der Community

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Ein Krimi, der euch nicht mehr loslassen wird!


Oliver Bottini ist zurück! Am 8. November erscheint der neue Kriminalroman des schon vierfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichneten Autors. Seid bei unserer Leserunde zu "Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens" dabei und begleitet Kripo-Kommissar Ioan Cozma bei seinen Ermittlungen in einem brutalen Mordfall!

Mehr zum Buch:

Banat/Rumänien 2014: Ioan Cozma hat abgeschlossen mit der Welt. Der Kripo-Kommissar lebt allein, es sind nur noch ein paar Jahre bis zu seiner Pensionierung; wenn er nicht groß auffällt, wird auch niemand in seiner Vergangenheit wühlen. Es ist besser so. Doch die Welt will ihn nicht in Ruhe lassen. Ausgerechnet Cozma wird die Ermittlungsleitung in einem brutalen Mordfall übertragen: Die junge Lisa Marthen, eine Deutsche, wurde erstochen aufgefunden. Ihrem Vater gehört ein landwirtschaftlicher Großbetrieb, und der Verdacht fällt auf einen seiner jungen Feldarbeiter, der in Lisa verliebt war und seit ihrem Tod verschwunden ist. Als eine Spur nach Mecklenburg führt, macht Cozma sich auf den Weg – und muss feststellen, dass er dort nicht der Einzige ist, der für Gerechtigkeit sorgen will …

>> Leseprobe

Zusammen mit dem DuMont Buchverlag suchen wir 25 Testleser für Bottinis neues Werk! Wer sich mit Kommissar Cozma auf Ermittlungen begeben möchte, der sollte sich direkt bewerben und dabei folgende Frage beantworten:

Welche Art Ermittler gefallen euch in Krimis am besten? Wie müssen sie sein, damit es wirklich spannend wird?


Ich bin gespannt auf eure Antworten und drücke schon jetzt die Daumen!

PS: Unter allen, die bis zum 30. November auf LovelyBooks.de eine Rezension zu "Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens" schreiben, verlosen wir ein tolles Bottini-Backlist-Paket. Verlinkt uns dazu einfach rechtzeitig eure Rezension.

Bitte beachtet für eure Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden!
Zur Leserunde

Endlich ein neuer Fall für Louise Bonì!

Im sechsten Band der Krimireihe von Oliver Bottini steht wieder die Arbeit der Hauptkommissarin Louise Bonì aus Freiburg im Mittelpunkt. Der aktuelle Fall führt Bonì direkt in die rechte Szene - dabei gilt es einen geplanten Anschlag zu verhindern, doch niemand weiß, wo die Verbrecher zuschlagen werden. 
Egal, ob ihr die Vorgängerbände schon kennt oder bisher noch kein Buch dieser Reihe gelesen habt - "Im weißen Kreis" bietet Krimifans Lesespannung vom Feinsten. Lasst euch diese Lektüre nicht entgehen und bewerbt euch direkt für die Leserunde!

Mehr zum Buch:
Louise Bonì, Hauptkommissarin der Kripo Freiburg, erhält von einer Informantin den Hinweis, dass ein Mann zwei Waffen bei russischen Kriminellen gekauft habe. Besorgt geht Louise der Sache nach, um ein mögliches Gewaltverbrechen zu verhindern. Bald findet sie den Besitzer des Autos, mit dem der Käufer die Waffen abgeholt hat. Der hat für den fraglichen Abend jedoch ein wasserdichtes Alibi. Der Fahrer war ein anderer – Ricky Janisch, Neonazi und Mitglied der rechtsextremen »Brigade Südwest«. Louise und ihr Team beginnen, Janisch zu observieren, und stoßen auf weitere Mittelsmänner, die alle der rechten Szene angehören. Je tiefer sie graben, desto erschreckender wird das Szenario: Haben sie es mit einem weitverzweigten Neonazi-Netzwerk zu tun? Und wie sollen sie ein Attentat verhindern, wenn ihr Gegner ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint und sie noch nicht einmal das Ziel kennen? Da stößt Louise auf das »perfekte Opfer«. Aber vielleicht ist es schon zu spät …

Mehr zum Autor:
Oliver Bottini, geboren 1965, erhielt für seine Kriminalromane zahlreiche Preise, unter anderem viermal den Deutschen Krimi Preis, den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner ›Krimifuchs‹ sowie zuletzt den Stuttgarter Krimipreis für ›Ein paar Tage Licht‹ (DuMont 2014). Der erste Band der Louise-Bonì-Reihe, ›Mord im Zeichen des Zen‹, wurde 2014 mit Melika Foroutan in der Hauptrolle für die ARD verfilmt, weitere sollen folgen. Oliver Bottini lebt in Berlin.

Zusammen mit dem Dumont Buchverlag vergeben wir 25 Exemplare von "Im weißen Kreis" unter allen, die sich bis zum 30.09. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben*, und folgende Frage beantworten:

Könnt ihr einer polizeilichen Befragung standhalten? Welches wasserdichte Alibi habt ihr für Sonntag, den 20.09.2015?

Wir sind schon ganz gespannt auf eure Beiträge und drücken die Daumen für die Verlosung!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Oliver Bottini wurde am 20. April 1965 in München (Deutschland) geboren.

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