Die Freunde Zaid, Freddy und Erik wollen das große Geld machen und es ist ihnen egal, dass sie sich bei ihren Geschäften am Rande der Legalität bewegen. Wenn sich die Gesetzeslage ändert, wickeln sie ihre Firma ab und wenden sich neuen Geschäften mit einer neuen Firma zu. Lange ging das gut, doch ihr Tun konnte nicht immer unbemerkt bleiben und alles läuft aus dem Ruder.
Als die drei Freunde innerhalb kurzer Zeit auf mysteriöse Weise sterben, macht sich die Frankfurter Polizistin Vera Berg nach Capri auf, um der Sache nachzugehen, denn sie war mit Zaid verheiratet, der auch der Vater ihrer Tochter Emmy ist.
Wieder einmal hat mich Oliver Bottini mit seinem Roman überzeugen können. Der Schreibstil liest sich flüssig, aber dennoch erfordert dieser Roman die volle Aufmerksamkeit, denn die windigen Geschäfte, um die es hier geht, sind nicht immer ganz einfach nachzuvollziehen.
Eigentlich ist es unverständlich, dass derartige Geschäfte überhaupt möglich sind. Die Beteiligten nutzen die Lücken im Gesetz, um zu betrügen und zu Geld zu kommen. Wie gut das aber klappen kann, wissen wir aus den Nachrichten, denn diese Geschäfte waren Realität, die teils sogar von der Politik gedeckt wurden. Notfalls kann man sich einfach nicht erinnern.
Die Handlungsorte wechseln sehr häufig und es gibt auch eine ganze Reihe von Personen.
Zaid, Freddy und Erik haben Möglichkeiten, um zu Geld zu kommen, entdeckt und sie skrupellos genutzt. Aber nicht immer ist alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Das sorgt für Spannung. Die Gier ist groß und die menschlichen Abgründe sind es auch.
Das Ende dieser Geschichte missfällt mir, ist aber passend und sicherlich auch realistisch.
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen.



























