Oliver Bottini Das verborgene Netz

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Inhaltsangabe zu „Das verborgene Netz“ von Oliver Bottini

Der fünfte Fall für Louise Bonì Berlin: Ein Mann wird zusammengeschlagen, der Täter entkommt unerkannt. Kripo-Hauptkommissarin Louise Bonì ermittelt, denn eine Spur führt nach Freiburg. Ein beunruhigender Fall: Der Täter scheint ein Profi zu sein, das Opfer ein Geheimdienstspitzel, die einzige Zeugin weiß mehr, als sie sagt, und im Hintergrund agiert der Verfassungsschutz, verweigert aber die Kooperation. Ein ums andere Mal wird Louise Bonì ausgebremst – doch wann hätte sie sich davon je beeindrucken lassen? Sie spürt, dass sich das Netz immer enger zusammenzieht. Doch bis sie die Wahrheit entdeckt, ist es für einen der Beteiligten bereits zu spät …

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    Das verborgene Netz

    engineerwife

    16. October 2015 um 10:23

    Entgegen der Meinungen einiger Rezensenten, hat mir dieses Buch mal wieder sehr gut gefallen. Nachdem ich mich eingelesen hatte und mich wieder mit Louise vertraut gemacht hatte, konnte ich richtig gut eintauchen in die Geschichte. Mal wieder mehr oder weniger auf eigene Faust begibt sie sich auf Verbrecherjagd, wird eingesogen in der Welt der Wirtschaftsspione und des Verfassungsschutzes. Es ist erschreckend zu lesen, wie skrupellos in dieser Welt mit dem Leben eines Menschen umgegangen wird. Er wird manipuliert und wenn er nicht mehr gebraucht wird oder gar zum Risiko werden könnte, wird er im besten Falle ausgetauscht, in den meisten Fällen ausgelöscht. Es verwundert also gar nicht, dass Louise so wenig mit ihrem eigenen Leben zurechtkommt, ja, dass sie sich sogar dafür fürchtet, sich auf ein eigenes Liebesleben einzulassen. Man hat das Gefühl, sie lebt immer am Rande der Realität, ein kleiner Funken und das Pulverfass geht hoch. Einen kleinen Stern Abzug gibt es, da manche Stellen vielleicht doch etwas überzogen daher kamen, aber ich bleibe ihr und ihrem Team treu. Freue mich auf den nächsten Teil dieser spannenden Serie. 

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  • Rezension zu "Das verborgene Netz" von Oliver Bottini

    Das verborgene Netz

    Gruenente

    23. September 2012 um 10:53

    Louise Boni muss am ersten Tag, den sie nach einer Auszeit als Lehrerin an der Polizeischule wieder bei der Mordkommission ist, nach berlin. Dort wurde ein Mann brutal zusammengeschlagen. Spuren führen nach Freiburg. Der Verfassungsschutz, Wirtschaftsspione und die Kripo versuchen sich gegenseitig auszubooten. Es gibt Tote, Verletzte, Entführungen... Hier geht es um Industriespionage, das ist wohl nicht mein Genre. Boni quält sich sehr mit ihrer Sucht, den Gespenstern der Vergangenheit, einem Tinitus und den aktuellen Beziehungen. Hat mich diesmal nicht so gepackt wie sonst bei Bottini.

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  • Rezension zu "Das verborgene Netz" von Oliver Bottini

    Das verborgene Netz

    michael_lehmann-pape

    22. November 2010 um 11:18

    Schattenjagd Selten transportiert bereits die äußere Gestaltung eines Buches die innen liegende Atmosphäre in ähnlich treffender Weise wie bei diesem, dem 5. Fall der Freiburger Kriminalhauptkommissarin Louise Bonì. Das vernebelte, düstere Landschaftsbild des Umschlages, auf dem wie ein Schatten eine Frau erkennbar ist, setzt in direkter Weise die Stimmung des gesamten Romans in Szene. Vorab bereits hier ein großes Lob an den Verlag. Louise Boní, 45 Jahre alt, trockene Alkoholikerin, gerade aus einer längeren Kur entlassen, in dem ein massiver Burnout behandelt wurde, taumelt mehr denn dass sie klaren Verstandes wäre durch die Seiten. Vor allem, da bereits nach kurzer Zeit ein akuter Schlafmangel ihre Sinne mehr als in Mitleidenschaft zieht. Unverhofft nämlich stolpert sie in Berlin in einen Fall, der gar nicht für sie gedacht war und bei dem höhere Kräfte des Verfassungsschutzes umgehend alles dafür tun, dass Boní sich zurückzieht. Kräfte, die allerdings die Rechnung völlig ohne ihre Neigung gemacht haben, sich in Fälle regelrecht hinein zu verbeißen ohne Rücksicht auf die eigene Person. Wie auch, wenn das einzige, was sie mit ihren 45 Jahren im Chaos der eigenen Existenz von sich zu sagen weiß wäre, dass sie irgendwie getrieben ist. Ein Chaos, dem auch Ben, ihre neue, versuchsweise in den Raum gesetzte Beziehung, wenig Herr werden kann. Zum Glück ist Ben weit weg in diesem Roman, so das sich Boní völlig auf diesen Fall konzentrieren kann, einen Fall, der lange Zeit, wie sie selbst und wie der erwähnte Umschlag des Buches, nebulös im Schatten bleibt. Ein Mann, Journalist, wird zerschlagen in einem Hotel aufgefunden und verschwindet anschließend aus eigner Kraft umgehend aus der Ambulanz, wird aber im gesamten Buch stetig im Hintergrund zu erahnen sein. Boní macht sich auf, diesen merkwürdigen Vorfall näher zu untersuchen und findet sich auf diesem Wege lange Zeit in nebulösen Verwirrungen wieder. Erst allmählich und eine ganze Reihe von zerschlagenen, ermordeten, gerade noch vor dem Suizid geretteten Personen weiter lichtet sich das Dunkel ein wenig und ein weit reichendes Netz von wirtschaftlicher Spionage tritt ans Licht. Aber auch hier braucht es bis fast zur letzten Seite, bevor mit einem Überraschungseffekt klar wird, wer wirklich die Fäden des Netzes gesponnen hat. Olivier Bottini ist ein Meister der Verschachtelung und Irreführung, auch die bietet in eine Parallele zwischen der Geschichte selbst und den von ihm kreierten Figuren. Denn nicht nur Louise Boní ist eine hoch differenzierte, von Schwächen und Lebensverletzungen geprägte, Persönlichkeit, auch alle anderen auftretenden Protagonisten tragen Licht und Schatten zur Genüge in sich, die Guten ebenso wie die Gegenspieler. Niemand kommt unbeschadet durch die fast 320 Seiten des Buches und so gelingt es Bottini fast spielerisch aus der Kraft seiner atmosphärischen Dichte heraus, eine ganz eigene Stimmung im Buch zu erzeugen, die von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln vermag. Sprachlich in klaren Hauptsätzen, oft wirkend wie nur in Stichworten hingeworfen, erzeugt der Stil eine hohe Geschwindigkeit mit deutlicher Sogwirkung. Überzeugende, schattierte, mitgenommenen Protagonisten und ein überzeugend konstruierter Fall tun ihr Übriges dazu, um diesen Kriminalroman sich deutlich von der Masse abheben zu lassen.

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  • Rezension zu "Das verborgene Netz" von Oliver Bottini

    Das verborgene Netz

    hebersch

    17. November 2010 um 23:31

    Der Freund von Kommisarin Luise Boni hat wieder einen Job und zwar im früheren Jugoslawien. Sie ist nach ihrem letzten Fall an eine Polizeischule abgeschoben worden, wird aber wieder aktiviert. Bei einem mysteriösen Zwischenfall in einem Berliner Hotel war eine junge Freiburgerin beteiligt. Scheinbar gibt es keine Zusammenhänge, aber der Verfassungsschutz mischt auch mit. Wieder in Freiburg muss Luise alle Kraft aufbringen und wach bleiben, um die zahlreichen Fäden des Falls um Körperverletzung, Mord und Industriespionage aufzuklären. Der immer noch spanndende Rpman erreicht nicht ganz das Niveau seiner Vorgänger, ragt aber immer noch aus der grauen Masse der aktuellen Kriminalliteratur raus.

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  • Rezension zu "Das verborgene Netz" von Oliver Bottini

    Das verborgene Netz

    LxNRG

    10. November 2010 um 23:08

    Und leider hat auch ein Oliver Bottini mal einen schlechten Tag… Nein, das ist sicherlich kein schlechtes Buch, sondern eine gute Leistung mit Abstrichen. Was hier „schwächelt“ ist noch nicht einmal die Geschichte, sondern die Darstellung der Protagonistin. Die in früheren Werken oft als zerrissen und labil dargestellte Hauptkommissarin Louise Boni kommt hier einfach zu kurz. Da hätte ich mehr erwartet, gerade vor dem Hintergrund der in der Vergangenheit in den anderen Büchern aufgebaut wurde. Die sprachliche Leistung ist auch hier wieder herausragend, der lakonische Schreibstil gefällt, wie auch die Dialoge der Figuren untereinander. Insgesamt ein sehr kurzweiliger Krimi.

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  • Rezension zu "Das verborgene Netz" von Oliver Bottini

    Das verborgene Netz

    Todesrose

    06. November 2010 um 13:58

    Bis jetzt leider! der schwächste Krimi der Boni-Reihe. Und ich hatte mich so auf die neue Ausgabe gefreut. Dabei wie gehabt, spannend und aktuell. Aber diese ganz besondere Stimmung fehlte einfach. Boni innerlich zerissen, inzwischen auch fast wieder körperlich ein Wrack , super und eindringlich beschrieben. Jedoch der eigentliche Gegenpart, der ja dann fast immer mehr der "Gute" ist, auf jeden Fall von Boni wenigstens teilweise verstanden wird, bleibt diesmal erschreckend blass. Und der zweite Hauptkritikpunkt ist, das die so einzigartige Stimmung, die Bottini sonst hinbekommt, fast zur Gänze fehlt. Diese fast verzweifelte Melancholie, diese erstarrte Hoffnungslosigkeit und dann doch dieses trotzige "Jetzt erst Recht!" , all dies fehlt, oder kommt zu kurz. Rein spachlich, rein von der Spannung her, rein vom Aufbau , rein von Boni her : immer noch verdammt gut. Lesen -Nachdenken - Genießen !

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