Oliver Bottini Ein paar Tage Licht

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 10 Rezensionen
(15)
(7)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ein paar Tage Licht“ von Oliver Bottini

Algerien: Afrikas größtes Land, mit Reichtum gesegnet, im Innersten zerrissen. Hier wird ein deutscher Rüstungsmanager entführt, angeblich von islamistischen Terroristen, so der algerische Geheimdienst. Doch für BKA-Mann Ralf Eley, an der deutschen Botschaft in Algier stationiert, passen zu viele Puzzlestücke nicht zusammen. Allerdings kann er nicht ermitteln, ohne die Ausweisung zu riskieren. Also tut er es diskret, mithilfe der algerischen Untersuchungsrichterin Amel, seiner heimlichen Geliebten. Bald wird klar, dass es um viel mehr geht als um das Leben eines Entführten. Denn zahlreiche Spuren führen nach Deutschland, zu einem schwäbischen Waffenhersteller. Und Eley begreift: Wenn er die Wahrheit ans Licht bringen will, muss er alles aufs Spiel setzen. Auf virtuose Weise verwebt Oliver Bottini das Thema (deutsche) Rüstungsexporte in einem mitreißenden Kriminalroman. Präzise lotet er die Untiefen von Macht und Unterdrückung aus und führt mit eindrucksvoller Intensität vor Augen, woran das System immer kranken wird – am Mangel an Menschlichkeit.

Anspruchsvoller, komplexer und aussagekräftiger Politthriller über Waffenhandel. Authentisch, top recherchiert und höchst spannend.

— Nisnis
Nisnis

ein großartiges Buch. Es zeigt die wirklichen Probleme in Afika: der deutsche Waffenexport. Stoppt ihn und es wird ruhiger.

— zbaubf
zbaubf

Fesselnd, realistisch, spannend, plausibel. Kurz: Tolles Buch!

— soetom
soetom

Aktuell und spannend. Manchmal ist es schwer zu erkennen wer Freund und wer Feind ist.

— Nachtschwärmer
Nachtschwärmer

Einer der besten deutschen Politthriller der letzten Jahre.

— Gulan
Gulan

Anspruchsvolle Thematik, toller Stil. Super!

— faanie
faanie

Stöbern in Krimi & Thriller

Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

Very, very british feeling! Gelungener Krimi!

skyprincess

In tiefen Schluchten

Leider für mich weit weg vom Krimi, dafür viel spannendes und interessante für die Hugenotten

isabellepf

Der Nebelmann

subtiler, spannender Thriller!

Mira20

Nachts am Brenner

spannend, fesselnd mit einer Reise in die Vergangenheit

Gartenkobold

Finster ist die Nacht

Sympathische Ermittlerin und ein gemütlicher Krimi

mareikealbracht

Die Bestimmung des Bösen

Ein spannender Einblick in die biologischen Analysen eines Kriminalfalles

Caro_Lesemaus

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die algerische Krankheit.

    Ein paar Tage Licht
    Gulan

    Gulan

    Die algerische Krankheit, hatte Amel es genannt. Fragen wurden unterdrückt, Antworten bekam man nicht. Die Wahrheit wurde für irrelevant erklärt, weil sie destabilisieren konnte. Die wenigsten Algerier wagten es, dieses System zu durchbrechen. Auch Amel nicht. Und Eley verstand sie. Ihr Vater und ihr Onkel waren 1996 von Islamisten geköpft worden. Zwei Dutzend Bärtige hatten das Dorf im Tellatlas überfallen, schwer bewaffnet, im Blutrausch. Die Bewohner wurden zusammengetrieben, anhand einer Liste FLN-Mitglieder identifiziert, darunter Amels Vater, der Bürgermeister, und ihr Onkel, der Polizist, Helden des glorreichen Befreiungskrieges der Fünfziger. In den Neunzigern knieten sie inmitten ihrer Frauen und Kinder im Staub einer Dorfstraße, eine Axt am Nacken. Starben, wie niemand sterben durfte. Ne demande plus jemais, hatte Amel gesagt. Und Eley hatte nie wieder gefragt. (S.52-53) Aus einem Gästehaus des algerischen Verteidigungsministeriums wird der deutsche Rüstungsmanager Peter Richter entführt, offiziell durch Al-Qaida. Doch für Ralf Eley, Beamter des BKA in der deutschen Botschaft, ist dies nicht so eindeutig. Eley fühlt sich für den Entführten verantwortlich, ihm sind jedoch in Algerien eigene Nachforschung untersagt. Heimlich zapft er eigene Kontakte und Quellen an und findet eine Spur zu einem Waffenhersteller in der deutschen Provinz. Autor Oliver Bottini ist vielen Krimilesern durch die Reihe um die Freiburger Kommissarin Louise Boni bekannt (bald erscheint Band 6). „Ein paar Tage Licht“ ist jedoch ein Stand Alone. Der Kriminalroman besticht vor allem durch einen sehr intelligent und realistisch konstruierten Plot und authentischen Figuren. Das komplette Buch wirkt hervorragend recherchiert, dazu trägt auch ein üppiges Glossar am Ende bei. Zwei Hauptthemen verbindet Bottini in seinem Krimi. Zum einen der instabile Staat Algerien. Die alte Eliten aus dem Befreiungskrieg gegen die Franzosen, „le pouvoir“, und die Islamisten haben sich in den 1990ern einen Bürgerkrieg mit unfassbaren Gräueltaten auf beiden Seiten geliefert. Die Nation ist immer noch traumatisiert, eine Auseinandersetzung und Aufarbeitung wird von staatlicher Seite unterbunden. „Le pouvoir“ wird vom Westen allerdings als verlässlicher Partner gegen den islamischen Fundamentalismus hofiert. Inzwischen hat sich nämlich auch Al-Qaida im Maghreb etabliert. Doch im Kampf gegen die Islamisten geraten auch die liberalen und gemäßigten Gruppierungen in Algerien unter die Räder. Inmitten dieser Konstellation versucht der BKA-Repräsentant Ralf Eley zum einen den deutschen Manager Richter aufzuspüren, aber auch die Fährte zu einem deutschen Waffendeal zu verfolgen. Zum anderen wird das schmutzige Geschäft der Waffenexporte beleuchtet. Entscheidend für die Exportgenehmigungen ist der Bundessicherheitsrat, ein Gremium außerhalb der parlamentarischen Kontrolle. Doch im Hintergrund ziehen die Lobbyisten die Fäden. Im Roman ist dies Reinhold Wegner, Lobbyist des (fiktiven) Waffenherstellers Meininger Rau. Es geht um eine Lieferung von Sturmgewehren für Algerien. Seine Gegenspielerin ist die integre Katharina Prinz, ehemalige Botschafterin in Algier und inzwischen Beauftragte für Nah- und Mittelostpolitik und Maghreb im Auswärtigen Amt. Sie will den Deal unbedingt verhindern. Hervorragend stellt der Autor dar, wie sich beide Lager einen harten Kampf um die einflussreichen Personen liefern. Das Lager der Waffenexporteure kämpft naturgemäß mit den härteren Bandagen. Erstaunlicher spielt auch die Liebe eine gar nicht so kleine Rolle im Roman. Allerdings eher die schmerzhafte Seite der Liebe, die drei der Hauptpersonen durchleiden. Lobbyist Wegner sehnt sich nach seiner Frau als Partnerin und Begleiterin, die allerdings nur noch repräsentative Pflichten wahrnimmt. Katharina Prinz wird nach zwanzig Jahren von ihrem Partner verlassen und steht nun einsam in der halbleer geräumten, viel zu großen Wohnung. Und BKA-Mann Eley liebt die algerische Richterin Amel Samraoui. Eine heimliche und riskante Liebe, ohne Zukunft. Am Ende hält Bottini für einen der drei und auch für den Leser einen Hoffnungsschimmer bereit. Oliver Bottini hat hier einen klug konstruierten Roman geschrieben, der einen glaubhaften Einblick in deutsche Waffengeschäfte gibt. Gleichzeitig zeigt er ein tief traumatisiertes Algerien. Der vielleicht beste deutsche Politthriller der letzten Jahre.

    Mehr
    • 11
  • Klasse Politthriller

    Ein paar Tage Licht
    Gwhynwhyfar

    Gwhynwhyfar

    In Algerien wird Peter Richter entführt, ein Mitarbeiter einer deutschen Rüstungsfirma. Laut der Algerischen Regierung steckt die Al Qaida-Maghreb dahinter. Ralf Eley, BKA-Mann, arbeitet in der algerischen Botschaft. Er will wissen, was passiert ist, ermittelt auf eigene Faust. Je tiefer er in die Hintergründe eindringt, umso verzwickter wird es. Eley muss seine Liebesbeziehung mit Amel Samraoui geheim halten, da sie ihrer Karriere als Untersuchungsrichterin im Wege stehen würde. Die beiden treffen sich, indem sie sich verkleiden, wenn sie sich besuchen. Sie kann ihm in diesem Fall ein paar Informationen zuschanzen. In Berlin tritt man derweil sehr leise. Man möchte keine schlafenden Hunde wecken, um die Rüstungsindustrie in den Dreck zu ziehen, die munter Waffen für alle Kriege aus Deutschland liefert. Hier wird intern gedroht und erpresst, Pfründe müssen gesichert werden, ein Einblick in die Waffenindustrie deckt Zusammenhänge auf. Die Ex-Botschafterin Katharina Prinz sitzt zwischen den Stühlen: Die Wahrheit berichten und beruflich abstürzen oder den Mund halten. Die Spuren führen allerdings nicht zur IS, sondern nach Deutschland in die Rüstungsindustrie. Eley wird klar, er muss den Entführten befreien, um die Hintergründe aufzudecken, lebend wird er sein Gefängnis nicht verlassen dürfen. Parallel wird von Youcef Benmedi berichtet, einem ehemaligen Freiheitskämpfer aus Algerien, der in Brandenburg lebt. Er erwartet seinen Enkel Djemal, der aus Algerien zu Besuch kommt. Bottini legt die Verflechtung zwischen Politik und Wirtschaft offen, die Heuchelei der Waffen-Mafia, nur an sichere Länder zu liefern. Gerade in diesem Jahr wurde durch die BRD ein ziemlich dickes Waffengeschäft mit Algerien abgeschlossen. Die Geschichte Algeriens, die besondere Beziehung zu Europa und die Infiltrierung muslimischer Extremisten in Algerien werden glaubhaft und kritisch dargestellt. Eine spannende Story wird mit Fakten gefüllt. Ein Land mit einer prallen Geschichte, jahrelanger Militärdiktatur, in dem sich die Geheimdienste tummeln. Bottini schlägt sich nie auf eine Seite. Er beobachtet und lässt seine Figuren agieren, selbst distanziert. Für Polit-Thriller-Fans ist dieses Buch eine eindeutige Empfehlung.

    Mehr
    • 2
    Arun

    Arun

    16. September 2015 um 18:56
  • Wer Filme wie Kingdom oder Rendition mag, hat Spaß an diesem Buch

    Ein paar Tage Licht
    soetom

    soetom

    28. August 2015 um 22:36

    Ich fang mal damit an, was ich an Polit-Thrillern oft nicht mag: Die Welt wird schnell schwarz-weiß, die Guten klar erkennbar und "die da oben" missbrauchen im Zweifel ihre Macht, und scheren sich nicht um die Konsequenzen der "kleinen Leute". Bottini macht nichts davon. Lieb gewordene Helden der Story scheitern und sterben. Irgendwann hat man sogar Mitleid mit einem richtigen Dreckschwein, weil man merkt, wie er sein eigenes Leben völlig verpfuscht hat. Und es gibt für die meisten kein wirkliches Happyend, ohne dass man nach der letzten Seite denkt: Scheiß Welt. Alle auftretenden Figuren habe sorgfältig dargestellte eigene Interessen, der politisvhe und kulturelle Hintergrund ist entweder sehr sorgfältig recherchiert oder zumindest sehr plausibel erdacht. Oder - meine Vermutung - eine gelungene Mischung aus beidem. Das Tempo der Story ist meistens eher behäbig. Die einen versuchen, ihren Coup zu planen und durch zu führen.  Die anderen versuchen zu verstehen, was gespielt wird. Alle versuchen dabei, mit ihrem eigenen Leben nicht unterzugehen. Schön zu lesen. Wirklich ein gutes Buch.

    Mehr
  • Wann sind Waffen in den "richtigen" Händen?

    Ein paar Tage Licht
    BeaMilana

    BeaMilana

    Algerien gehört nicht zu den Ländern, die mich besonders interessieren. Mich hat das Thema angemacht: Waffenhandel, vor allem ins krisengeschüttelte Nordafrika und die Rolle unserer Regierung bei den lukrativen Exportgeschäften. Immerhin befindet sich Deutschland unter den Top 5 der größten Waffenexporteure weltweit und Oliver Bottini nennt sie alle mit Namen. Der Plot: Ein hochrangiger deutscher Waffenexporteur names Richter wird in Algerien entführt. Lange ist nicht klar, wer die Entführer sind und was sie tatsächlich wollen. Eley, ein BKA Beamter der dt. Botschaft in Algerien, ermittelt auf eigene Faust und versucht mit Hilfe seiner Geliebten Amel die Hintergründe aufzudecken. Er gerät in den Strudel unterschiedlicher Interessen, während die Verantwortlichen in der deutschen Politik ihre Hände in Unschuld waschen. Der Hintergrund: »Algerien gehört zu jenen Ländern, die die Bundesregierung befähigen will, für «Sicherheit und Frieden» in ihrer Region zu sorgen. In einer Rede auf der Bundeswehrtagung in Straußberg im Oktober 2012 hatte Merkel erklärt, dass ihre Regierung befreundete Staaten dazu auch mit Rüstungslieferungen unterstützen wolle. Die deutsche Rüstungsindustrie profitiert von dieser «Merkel-Doktrin». Das zeigen auch die Waffengeschäfte mit Algerien. 2012 genehmigte das Bundeskabinett zahlreiche Rüstungsexporte im Gesamtwert von 287 Millionen Euro nach Algerien.« (ZEIT online, 28.3.2013) Der Krimi ist hervorragend recherchiert. Die blutige Geschichte des Landes und die Hintergründe der einzelnen Gruppierungen, vom Militär bis zu Splitter- und Terrorgruppen, gut eingebunden. Die Personen: allesamt einsame Workholics auf der Suche nach mehr Macht, Einfluss oder Rache. Die einen wollen die wahren Hintergründe und die Verstrickung zwischen Politik und Rüstungsindustrie aufdecken, die anderen suchen das zu verhindern und wieder andere versuchen sich mit Hilfe von Waffen zu befreien. Was meine Lesefreude störte, war die Sprunghaftigkeit im Ausdruck, die manchmal zu Orientierungslosigkeit führte. Zu oft verliert man den Faden, muss ganze Absätze mehrmals durchlesen, um der Handlung genau folgen zu können. Fast jeder Dialog ist mit einer Rückblende versehen, in der der Autor vorangegangenes oder geschichtliches erklärt. Dennoch ein hervorragender Politikkrimi, ohne viel Aktion, der es verdient auf den 2. Platz der ZEIT-Krimiliste geschafft hat. Mit "Ein paar Tage Licht" hat Oliver Bottini ein politisch heißes und gesellschaftlich wichtiges Thema angefasst, das sich auch international messen kann. Chapeau! (4,5 Sterne)

    Mehr
    • 3
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

    Mehr
    • 2148
  • Ein Krimi für höchste Ansprüche

    Ein paar Tage Licht
    rumble-bee

    rumble-bee

    Ein paar Tage Licht... danach sehnen sie sich alle. Der entführte deutsche Ingenieur, irgendwo mitten in der algerischen Wüste. Der deutsche Kriminalbeamte im Auslandsdienst, Ralf Eley. Die Staatssekretärin, der Waffenproduzent, die algerischen Milizen. Und vor allem die Jugendlichen, die bis heute nicht wissen, was aus ihren Vätern wurde. Selten hat ein Titel so gut gepasst. Hintergrund für diesen profund recherchierten und exzellent geschriebenen Krimi ist Algerien, ein Land, das noch auf Jahrzehnte hinaus keinen Frieden finden wird. Ich hatte zwar (durch die französische Geschichte) ein paar Vorkenntnisse, aber dennoch hat mich dieses Buch ein wenig "umgehauen". Es ist ungeheuer komplex, dicht, atmosphärisch. Und natürlich ungeheuer politisch. Dieser Krimi sprengt eigentlich die Grenzen seines Genres. Es ist für mich viel eher ein politischer Roman gewesen, der zeitgeschichtliche Hintergründe erkundet, und zugleich mit einer spannenden Handlung verbindet. Da soll noch mal einer sagen, Krimi wäre "nur" Unterhaltung! Ungeheuer gut und elegant gemacht ist zum Beispiel die Verflechtung der Handlungsstränge. Als Leser wechselt man immerzu hin und her zwischen den Perspektiven von Ralf Eley, einem deutschen Waffenproduzenten, einem Exil-Algerier, und einem algerischen Jugendlichen, der gerade dabei ist, in den Untergrund zu gehen. Ich finde, keiner von ihnen bekommt dabei zu viel Gewicht. Und gleichzeitig schreibt der Autor mit einer Liebe zum Detail, die wirklich phänomenal ist, und sehr glaubwürdig. Das Buch ist recht lang, und man muss sich schon immens konzentrieren, um die Zusammenhänge im Auge zu behalten. Doch man wird für seine Aufmerksamkeit belohnt. Alle Fäden laufen in Norddeutschland zusammen, bei einem (auch noch von der Bundesregierung genehmigten!) Waffentransport... Der Showdown war wirklich atemberaubend. Und es bleiben dennoch etliche Aspekte offen, so dass das Kopfkino eigentlich weiterlaufen kann. In Algerien gibt es eben keine einfachen Lösungen! Fulminant war auch die sprachliche Gestaltung. Eine herb-süße Mischung, die auf Pathos gänzlich verzichtet, die nah am Leben ist, und dennoch literarisch anspruchsvoll. Ich kann das gar nicht näher beschreiben! Und jede Figur bekommt auch noch ihren ganz eigenen Ton. Wirklich phantastisch. Als ich das Buch beendet hatte, musste ich einen ganzen Tag Pause einlegen, bevor ich das nächste begann. Das heißt bei mir schon was! Ich kann es wirklich jedem empfehlen. Man sollte allerdings Zeit, Geduld und Ausdauer mitbringen.

    Mehr
    • 2
  • Schmutzige Geschäfte oder Gegen Gewalt hilft nur Gewalt

    Ein paar Tage Licht
    Havers

    Havers

    20. June 2014 um 15:56

    Der mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnete Autor Oliver Bottini siedelt seinen neuesten Thriller „Ein paar Tage Licht“ in Algerien an, dem islamistischen Land im Nordwesten Afrikas. Bis 1962 französische Kolonie, steht das Land seither, obwohl auf dem Papier eine semipräsidentielle Republik, de facto unter Militärherrschaft, was auch erklärt, weshalb dort oppositionelle Bewegungen sofort im Keim erstickt werden – wenn nötig, auch mit Waffengewalt. Und da Algerien reich an Bodenschätzen ist, kann man davon ausgehen, dass auch das benötigte Kapital jederzeit vorhanden ist. Eine deutsche Rüstungsfirma möchte im Rahmen eines Joint Venture Panzer in Algerien bauen und entsendet Peter Richter, einen ihrer Top-Manager nach Nordafrika, der dort unmittelbar nach seiner Ankunft entführt wird. Der algerische Geheimdienst  schaltet sich ein und verfügt angeblich über Informationen, nach denen eine islamistische Terrorgruppe für das Kidnapping verantwortlich ist. Laut Geheimdienst fordern die Entführer nicht nur Lösegeld, sondern ihnen ist daran gelegen, dass die deutsche Rüstungsfirma ihre Zelte in Algerien abbricht und das Land verlässt. Bei der deutschen Botschaft in Algier bezweifelt derweil Ralf Eley, ein Kontaktbeamter des BKA, diese Version der Geschichte. Da ihm aber von algerischer Seite offizielle Ermittlungen untersagt werden, stellt er seine Nachforschungen im Verborgenen an – immer unterstützt von seiner heimlichen Geliebten, einer algerischen Untersuchungsrichterin. Und als ein schwäbischer Waffenproduzent in seinen Fokus gerät, wird die Situation für Eley mehr als brenzlig, denn wenn große Mengen Geld im Spiel sind, ist ein Menschenleben keinen Pfifferling wert. Oliver Bottini hat mit „Ein paar  Tage Licht“ einen gnadenlos spannenden, tempo- und facettenreichen Politthriller geschrieben, in dem er Unmengen von gut recherchiertem Material verarbeitet hat. Hintergrundinformationen zu deutschen Waffenexporten sowie Fakten zur algerischen und deutsch-deutschen Historie runden den Plot ab. Meisterhaft führt er am Ende die verschiedenen Handlungsstränge zusammen, sodass sich eine runde Geschichte ergibt, die alle Fragen, die im Verlauf der Lektüre auftauchen, beantwortet. Am Ende des Buches findet sich außerdem ein umfangreiches Glossar, das dem interessierten Leser hinreichend Material bietet, das Gelesene hinsichtlich Realität oder Fiktion entsprechend einzuordnen, und sich bei Interesse gegebenenfalls weiter zu informieren.

    Mehr
  • Komplex, realistisch und richtig richtig gut.

    Ein paar Tage Licht
    Ellen-Dunne

    Ellen-Dunne

    13. June 2014 um 16:57

    Oliver Bottini hat sich mal wieder als einer meiner liebsten deutschen Autoren bewiesen. So wie schon "Der kalte Traum" ist "Ein paar Tage Licht" ein politisch brisantes und (soweit ich beurteilen kann) extrem gut recherchiertes Buch über die Verstrickungen der deutschen Rüstungsindustrie mit der politisch fragilen Lage in Algerien, Afrikas größtem Staat.  Wer einfach nur entspannen will, wird mit dem Buch weniger Freude haben, denn es wimmelt von Namen, Hintergründen, Abkürzungen (40 Seiten Glossar!), was Ansprüche an die Konzentration stellt. Wer so etwas schätzt bzw. es tolerieren kann, auch mal eine Weile verwirrt zu sein, der hat eine sehr mitreißende, tragische und spannende Geschichte vor sich, die mit sprachlichem und inhaltlichem Niveau unterhält. Was kann es besseres geben?

    Mehr
  • Spannend, wirklichkeitsnah, lehrreich

    Ein paar Tage Licht
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    31. May 2014 um 14:14

    „In Algerien stirbt man schneller als in Deutschland. Wer hierher kommt, muss das wissen. Es ist kein Land im Frieden. Es ist ein Land der Trauer und der Schuld und des Todes. “ Woran Deutschland nicht ganz unschuldig ist. Irgendwoher müssen die Waffen ja kommen, die im zerrissenen Algerien für so viel Tod, Leid und Trauer sorgen. Da ist es fast schon folgerichtig, dass ein deutscher Rüstungsmanager, der für ein Joint Venture verantwortlich war, das Algerien den Bau von Panzern des Typs Atlas ermöglichen sollte, in Algerien entführt wird. Von islamischen Terroristen natürlich. Wirklich? Der nach Algerien entsandte BKA-Mann Ralf Eley ist sich da nicht so sicher. Allzu vieles an der Sache passt nicht zusammen. An offiziellen Ermittlungen wird er gehindert, also nutzt er seine im wahrsten Sinne des Wortes engen Kontakte zu der algerischen Untersuchungsrichterin Amel, um im Geheimen zu agieren. Als ein schwäbischer Waffenhersteller in sein Blickfeld gerät, wird es gefährlich für Ralf Eley… Dieses Buch ist so nah an der Wirklichkeit, dass einem beim Lesen ganz anders wird. Denn die im Buch erwähnten Aussagen von Merkel und Co. sind echt. Wenn es um Wirtschaftsbeziehungen und die Interessen der deutschen Rüstungsindustrie geht, wird beschönigt und vertuscht, was das Zeug hält. „Die hochproblematische Realität des Landes wurde beiseitegewischt und mit mahnenden Untertreibungen übertüncht wie der, den algerischen Frauen würden immer noch `Steine in den Weg´ gelegt.“ Menschenleben und Ethik zählen nicht, wenn es um Profit und Rohstoffe geht. „Wirtschaft, Energie – und um das zu bekommen, was man wollte, bot man fahrlässig das an, was die in Algier herrschende Clique alter Männer wollte: Rüstungsgüter.“ Aber auch die Gegenseite bekleckert sich nicht mit Ruhm. Es ist dem Autoren hoch anzurechnen, wie differenziert er die Thematik angeht. „Wenn man auf die falsche Weise für das Richtige kämpft, verliert man dann nicht den Anspruch, Teil des Richtigen zu sein?“ Einfach ist die Situation in Algerien wirklich nicht. Aber der Autor hat die unterschiedlichen Interessengruppen und Handlungsstränge so schlüssig vereinigt, dass man mit entschieden mehr Durchblick das Buch zuklappt. Dabei ist auch das ausführliche Glossar am Ende des Buches hilfreich, mit dem man nicht nur die realen von den fiktiven Charakteren im Buch unterscheiden, sondern auch Informationen über die algerische Geschichte nachschlagen kann. Eine Karte der Region findet sich ebenfalls im Anhang. Dieses Buch ist ein Paradebeispiel dafür, wie unsinnig die – typisch deutsche – Trennung zwischen „Unterhaltungsliteratur“, unter die Kriminalromane gefasst werden, und „ernsthafter Literatur“ ist. Denn dies ist viel, viel mehr als ein Krimi. Dies ist gleichzeitig ein politischer Roman, ein historischer Roman und ein Buch, das sich mit ethischen Fragen auseinandersetzt. Spannend, wirklichkeitsnah, lehrreich und lange nachklingend – besser geht es nicht.

    Mehr
  • Spannend, wirklichkeitsnah, lehrreich

    Ein paar Tage Licht
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    31. May 2014 um 14:14

    „In Algerien stirbt man schneller als in Deutschland. Wer hierher kommt, muss das wissen. Es ist kein Land im Frieden. Es ist ein Land der Trauer und der Schuld und des Todes. “ Woran Deutschland nicht ganz unschuldig ist. Irgendwoher müssen die Waffen ja kommen, die im zerrissenen Algerien für so viel Tod, Leid und Trauer sorgen. Da ist es fast schon folgerichtig, dass ein deutscher Rüstungsmanager, der für ein Joint Venture verantwortlich war, das Algerien den Bau von Panzern des Typs Atlas ermöglichen sollte, in Algerien entführt wird. Von islamischen Terroristen natürlich. Wirklich? Der nach Algerien entsandte BKA-Mann Ralf Eley ist sich da nicht so sicher. Allzu vieles an der Sache passt nicht zusammen. An offiziellen Ermittlungen wird er gehindert, also nutzt er seine im wahrsten Sinne des Wortes engen Kontakte zu der algerischen Untersuchungsrichterin Amel, um im Geheimen zu agieren. Als ein schwäbischer Waffenhersteller in sein Blickfeld gerät, wird es gefährlich für Ralf Eley… Dieses Buch ist so nah an der Wirklichkeit, dass einem beim Lesen ganz anders wird. Denn die im Buch erwähnten Aussagen von Merkel und Co. sind echt. Wenn es um Wirtschaftsbeziehungen und die Interessen der deutschen Rüstungsindustrie geht, wird beschönigt und vertuscht, was das Zeug hält. „Die hochproblematische Realität des Landes wurde beiseitegewischt und mit mahnenden Untertreibungen übertüncht wie der, den algerischen Frauen würden immer noch `Steine in den Weg´ gelegt.“ Menschenleben und Ethik zählen nicht, wenn es um Profit und Rohstoffe geht. „Wirtschaft, Energie – und um das zu bekommen, was man wollte, bot man fahrlässig das an, was die in Algier herrschende Clique alter Männer wollte: Rüstungsgüter.“ Aber auch die Gegenseite bekleckert sich nicht mit Ruhm. Es ist dem Autoren hoch anzurechnen, wie differenziert er die Thematik angeht. „Wenn man auf die falsche Weise für das Richtige kämpft, verliert man dann nicht den Anspruch, Teil des Richtigen zu sein?“ Einfach ist die Situation in Algerien wirklich nicht. Aber der Autor hat die unterschiedlichen Interessengruppen und Handlungsstränge so schlüssig vereinigt, dass man mit entschieden mehr Durchblick das Buch zuklappt. Dabei ist auch das ausführliche Glossar am Ende des Buches hilfreich, mit dem man nicht nur die realen von den fiktiven Charakteren im Buch unterscheiden, sondern auch Informationen über die algerische Geschichte nachschlagen kann. Eine Karte der Region findet sich ebenfalls im Anhang. Dieses Buch ist ein Paradebeispiel dafür, wie unsinnig die – typisch deutsche – Trennung zwischen „Unterhaltungsliteratur“, unter die Kriminalromane gefasst werden, und „ernsthafter Literatur“ ist. Denn dies ist viel, viel mehr als ein Krimi. Dies ist gleichzeitig ein politischer Roman, ein historischer Roman und ein Buch, das sich mit ethischen Fragen auseinandersetzt. Spannend, wirklichkeitsnah, lehrreich und lange nachklingend – besser geht es nicht.

    Mehr
  • Algerien zwischen Islamisten, alten Militärs und deutschen Waffenexporten

    Ein paar Tage Licht
    hproentgen

    hproentgen

    04. April 2014 um 13:12

    Djamel spielt Fußball, als sein Vater verschwindet. Die Militärs haben ihn abgeholt, er taucht nie wieder auf. Pech gehabt. Einer der hundertausende, die in den Neunzigern zwischen die Fronten von Militär und Islamisten geraten und für immer verschwinden. Berichten darf man in Algerien noch immer nicht davon.   Dann reist ein deutscher Waffenhändler an, Peter Richter, der ein Lizenzwerk in Algerien betreuen will. Das Werk liegt in Constantine und er ist begeistert über die Landschaft. Doch als er Abends die Altstadt besichtigen will, hindern ihn seine Bewacher daran. Zu gefährlich. Und dann wird er entführt. Eine unbekannte islamistische Splittergruppe übernimmt die Verantwortung. Die Islamisten sind oft der Vorwand für die Militärs, ihre Unterdrückung zu perfektionieren. Und aus Deutschland Waffen zu beziehen. Korruption munkelt man, aber Beweise hat niemand. Oder rückt sie nicht heraus.   Ralf Eley ist BKA Kontaktbeamter bei der deutschen Botschaft in Algier. Doch die algerischen Behörden verbieten ihm die Ermittlungen. Zu gefährlich sagen sie. Eley glaubt nicht an die Splittergruppe, er weiß, dass die Islamisten der alten Garde -  "le pouvoir" nennen sie die Algerier - oft als Vorwand dienen. Um sich zu bereichern, um sich an der Macht zu halten.   Djamel, nun erwachsen, will seinen Vater rächen. Und damit nimmt eine rasante Geschichte ihren Lauf. Spannend, schockierend, bedrückend.   Oliver Bottini hat sich tief in die Geschichte Algeriens eingearbeitet. Von dem Befreiungskrieg gegen die Franzosen bis heute spannt sich der Rahmen. Er schildert die Landschaften, dass man meint, sie am Fenster vorbeifliegen zu sehen, er lässt die Personen lebendig werden, der Leser begreift, warum es in Algerien keinen arabischen Frühling gegeben hat und wie Waffenexporte in Deutschland laufen.   Schwarz-weiß Malerei ist nicht sein Ding. Alle seine Personen sind in eine Geschichte verwoben, habe ihre eigenen Leichen im Keller, wir verstehen, warum sie handeln, wie sie handeln und gerade das macht den Roman so bedrückend. Ein Roman, der die Liebe zu einem großartigen Land atmet und die Verzweiflung darüber, dass es immer wieder in Blut und politischer Gewalt ertränkt wird. Danach hat man nicht nur einen superspannenden Roman gelesen, man weiß eine Menge über Land, Leute und Geschichte und auch einiges über deutsche Rüstungsexporte. Und am Ende gibt es ein ausführliches Nachschlagekapitel, das aufzählt, was im Buch erfunden und was bittere Wahrheit ist. Wäre schön, wenn auch andere Bücher dies übernehmen würden.   Ein wenig erinnert es an Yasmina Khadras "Die Schuld des Tages an die Nacht" oder an "Nacht über Algier", ebenfalls ein guter Roman über Algerien, ebenfalls ein Krimi, der dem Leser staunend und entsetzt zurücklässt.   Ach ja, das Buch stand im April auf der Krimizeit Bestenliste auf Platz 2. Verdient, finde ich.   Hans Peter Roentgen   Leseprobe: http://www.bic-media.com/dmrs/widget.do?buyButton=no&showTitle=no&lang=de&isbn=9783832196608&width=200&height=375&pageHost=www.dumont-buchverlag.de&LocalHost=http:&jumpTo=book&configUrl=http://www.bic-media.com/dmrs/widget/&startingPage=1&searchStr=&matchesStr=&&myAdress=http%3A//www.dumont-buchverlag.de/buch/Oliver_Bottini_Ein_paar_Tage_Licht/13559&widgetSource=http%3A//www.dumont-buchverlag.de/buch/Oliver_Bottini_Ein_paar_Tage_Licht/13559 Homepage des Autors: http://www.bottini.de/   Ein paar Tage Licht, Kriminalroman, Oliver Bottini, Dumont, Februar 2014 ISBN-13: 978-3832196608, gebunden, 512 Seiten, Euro 19,99 (Ebook: 14,99)    

    Mehr