Oliver Bottini Im Auftrag der Väter

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Inhaltsangabe zu „Im Auftrag der Väter“ von Oliver Bottini

An einem regnerischen, nebligen Wochenende im Oktober steht plötzlich ein Mann im Garten der Freiburger Familie Niemann. Er ist bewaffnet und versucht ins Haus einzudringen. Erst als die Niemanns die Polizei alarmieren, verschwindet er. In der Nacht kehrt der Mann jedoch zurück – und stellt ein merkwürdiges Ultimatum. Die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì und ihre Kollegen ermitteln unter Hochdruck. Es geht das Gerücht um, dass der Täter vom Balkan stamme. Bonìs Ermittlungen führen sie in ein gefährliches Niemandsland und zu einem Verbrecher, der zu allem entschlossen scheint.

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  • Rezension zu "Im Auftrag der Väter" von Oliver Bottini

    Im Auftrag der Väter
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    26. May 2011 um 08:35

    Der dritte Teil der Reihe „Kommissarin Boni“ beginnt mit einem spannenden Prolog, der den Leser den Atem anhalten lässt. Es beginnt alles mit einem verwahrlosten Mann, der im Garten eines Einfamilienhauses auftaucht. Statt zu reden hat er eine Pistole. Bevor jedoch die Polizei eingreifen kann, ist er spurlos verschwunden. Dafür kehrt er mitten in der Nacht zurück und die Bewohner auffordert innerhalb der nächsten sieben Tage das Haus zu verlassen. Den einzigen Hinweis den er hinterlässt ist sein russischer Akzent und die Anfänge eines Bibel-Psalms. Kommissarin Boni erhält den Auftrag den Mann aufzuspüren und gerät dabei immer mehr in die Verstrickungen von Flüchtlingen. In diesem Teil kommt eigentlich alles vor, was einen guten Krimi ausmacht. Eine interessante Kommissarin, brutaler Mord und einen Täter, den es zu fassen gibt. Dazu gibt es noch Brandstiftung und politisches Wissen, dass zusammen eine gelungene Idee ausmacht. Die Idee alleine reicht in diesem Fall jedoch nicht. Was nützt ein spannendes Thema, wenn dieses durch zahlreiche Ausschweifungen, einfach nicht spannungsgeladen vermittelt werden kann!? Es kommt leider viel zu häufig vor, dass sich die Kommissarin gerade in eine dramatische Situation begibt und dadurch den Leser regelrecht in den Bann zieht. Genau an diesen Punkten, besinnt sich die Protagonistin an frühere Fälle oder andere Situationen ihrer Vergangenheit. Zwar möchte jeder Leser eine bessere Verbindung zu einer Hauptfigur erlangen, und gerade bei einer Reihe ist es für den Quereinsteiger besonders hilfreich, wenn er noch genügend neue Informationen über die Figur sammeln kann, ohne das sich Kenner der vorherigen Teile langweilen. Es ist jedoch nicht gerade förderlich, wenn in einem mitreißenden Moment eine frühere Situation eingebaut wird, die sich über viele Seiten hinweg zieht. Oftmals musste ich überlegen, wie die Ausgangssituation war, bevor die Rückblende integriert wurde. Kurze Einblendungen über die Vergangenheit, ihre Gefühlswelt oder aktuelle Probleme wären nicht schlimm gewesen, aber durch die Masse, geht die eigentliche Geschichte deutlich unter. Die Haupthandlung zieht große Kreise und zeigt verschiedene Seiten der Thematik „Flüchtlinge“. Dabei geht Oliver Bottini auf die Flüchtlinge im zweiten Weltkrieg, aber auch auf aktuellere Ost-Flüchtlinge. Interessant versucht er diese Thematik zu vermitteln, ohne den Leser zu langweilen. Dies würde ihm gelingen, wären zwischendurch nicht wieder diese Rückblenden. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr möchte man wissen, wie es ausgeht. Auf der anderen Seite hatte ich recht häufig den Wunsch gewisse Passagen einfach zu überspringen. Da ich jedoch nichts verpassen wollte, bin ich diesem Bedürfnis nicht nachgekommen. Am Ende der Geschichte war ich allerdings der Ansicht, dass die vielen Rückblenden dem eigentlichen Inhalt und dem Schluss im Grunde nichts beisteuern. Wer mit der Protagonistin vertraut ist, kann getrost die zahlreichen Rückblenden überspringen. Mir persönlich hätte es gefallen, wenn die Rückblenden um rund 100 Seiten gekürzt worden wären. Dadurch wäre die eigentliche Handlung deutlich anregender und aufwühlender gewesen. Der leicht ausschweifende Stil lässt sich nichtsdestotrotz leicht lesen, sodass ich die Geschichte nach zwei Tagen abgeschlossen hatte. Nachdem mir der vierte Teil bis auf Kleinigkeiten sehr gut gefallen hat, fand ich diesen zweifellos extrem langatmig. Wäre dies mein erster Boni gewesen, ich hätte Zweifel daran gehabt, warum die Reihe so erfolgreich ist. Dadurch, dass ich den vierten Teil schon gelesen hatte, kann ich sagen, dass dies eher ein schwacher Bottini ist. Er gehört zur kompletten Reihe und ist alleine durch die Thematik schon empfehlenswert, aber man sollte wissen, dass es durchaus langatmig werden kann. ===Bewertung=== Eine interessante Thematik, die durch zahlreiche Rückblenden seitens der Protagonistin einfach keine Spannung aufkommen lässt. Nachdem mitreißenden Prolog geht es sichtbar bergab, sodass ich am Ende auf drei Sterne komme. Diese bekommt es für die Idee und die ausführliche Psyche der Protagonistin. Für einen Krimi jedoch schwach.

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  • Rezension zu "Im Auftrag der Väter" von Oliver Bottini

    Im Auftrag der Väter
    Winterzauber

    Winterzauber

    01. May 2010 um 23:56

    Also die Story - grauenhaft - da bringt jemand die Familie eines Beamten um, weil dieser den Antrag auf Aufenthaltsgenehmigung nicht so bearbeitet hat, wie dieser es gern gehabt hätte und kommt am Schluss auch noch ohne Strafe davon - also für mich an den Haaren herbeigezogen und absolut nicht nachvollziebar - war total enttäuscht von dem dritten Teil mit Louise Boni - vielleicht lese ich das neue Buch noch, vielleicht auch nicht !!

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  • Rezension zu "Im Auftrag der Väter" von Oliver Bottini

    Im Auftrag der Väter
    Juliana

    Juliana

    17. February 2010 um 12:58

    Ein anspruchsvoller literarischer Krimi mit viel Tiefgang und Melancholie. Vertriebene, Kriegsflüchtlinge, Spätaussiedler aus dem Osten: das ganze Thema sehr gut recherchiert und berührend. Eine Menge schwierige kraotische/ serbische Namen und ein recht komplizierter Handlungsstrang.Trotzdem sehr lesenswert - Louise Boni wächst einem mittlerweile schon an´s Herz.

  • Rezension zu "Im Auftrag der Väter" von Oliver Bottini

    Im Auftrag der Väter
    Cerepra

    Cerepra

    30. January 2010 um 10:25

    Sehr gut geschriebener Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin. Auch sie hat - wie ja nahezu jeder literarischer Ermittler - mit ihren Dämonen zu kämpfen, dabei kommt es jedoch nicht stereotyp rüber. Die Geschichte wird aus der Sicht von Louise Bonì erzählt und die Erzählweise oder besser ihre Gedanken haben mich doch sehr an Adamsberg/Vargas erinnert. Der Schreibstil/Erzählweise hat manchmal auch einen ebenso etwas poetischen/philosophischen/sphärischen Klang. Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll. Dieser Krimi war von seiner Geschichte auch ganz anders als viele andere Krimis, die ich bisher gelesen habe. Vorallem die Thematik "Spätaussiedler" und Jugoslawien fand ich sehr interessant, da sie mir ehrlich gesagt so noch nie groß untergekommen ist. Ich denke, ich werde langfristig auch die Vorgänger lesen, da diese auch häufig in der Geschichte erwähnt werden - aber ohne, dass man große Verständnisprobleme mit der aktuellen Geschichte hat - und ich nun neugierig bin. Fazit: Toller deutscher Krimiautor, den man auf jeden Fall weiterverfolgen sollte und der auch sehr gut mit Wallander/Mankell und Adamsberg/Vargas mithalten kann.

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  • Rezension zu "Im Auftrag der Väter" von Oliver Bottini

    Im Auftrag der Väter
    Olabesny

    Olabesny

    25. September 2008 um 21:35

    Die ersten beiden Romane haben mich mehr begeistert, aber schlecht war er nicht.

  • Rezension zu "Im Auftrag der Väter" von Oliver Bottini

    Im Auftrag der Väter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. December 2007 um 18:03

    Leider wurde hier die gute Idee für diesen Roman nicht so toll umgesetzt. Der Anfang ist recht stark geschrieben und die Charaktere werden sehr gut dargestellt. Da ist das Opfer, der depressive, traurige Vater.Sein pubärtierender Sohn, die Mutter die von allem nix mitbekommt, weil kaum zu Hause und eine ältere Tochter die Ihrer Wege geht. Der geheimnisvolle, unheimliche Eindringling und dann natürlich Komissarin Boni,die arg gebeutelte, trockene Alkoholoikerin. Dann beginnt Boni zu ermitteln und die Geschichte geht mit jeder Seite mehr den Bach runter. Der Autor schafft es mit unglaublicher Präzision jeden Ansatz von Spannungsbogen zu Nichte zu machen. Ständig wird sich mittendrin in Nebensächlichkeiten verloren. Die Gedanken von Frau Boni wirken mit forschreitender Geschichte immer wirrer.(Zitat: Der Täter denkt asymmetrisch...bin ich etwa selbst auch schon asymmetrisch??) Gute Frage. Immer wieder wird abgeschweift in Fr. Bonis Zeit als Trinkerin, Ihre Vergangenheit mit div. Herren und Ihre jetztige Lebenssituation. Ebenso verfährt der Autor mit den anderen Figuren, am liebsten wenns grad mal spannend wird und wenn man nach 10-15 Seiten wieder zur eigentlichen Geschichte zurückkommt, weiss man kaum noch was eigentlich Sache war und die Spannung ist auch dahin. Ein Beispiel: Fr. Boni will einen Obdachlosen verhören und sucht Ihn in der Stadt auf.Ein anderer Komissar begleitet sie und unterwegs bemerkt man, das man vor zig Jahren mal was miteinander hatte und schwelgt in Erinnerungen.Beim Obdachlosen angekommen, erzählt dieser erst nix und dann die Geschichte des Sohnes vom Komissar der überfahren wurde.Dann klingelt Bonis Handy und sie telefoniert vier Seiten lang. Nach insgesamt 13 Seiten fängt sie dann mal mit der Befragung an. Nach der Hälfte des Buches ging mir diese Schreibweise so auf den Senkel, dass ich ganze Passagen einfach überblätterte. Fazit: Der Autor hatte eine tolle Idee die sich vielversprechend anhört. Wer Bottini kennt und auch die Schreibweise toll findet wird an diesem Buch sicher Freude haben, aber von mir gibts hier nur 3 Sterne.

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