Oliver Bottini Mord im Zeichen des Zen

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Inhaltsangabe zu „Mord im Zeichen des Zen“ von Oliver Bottini

Louise Bonì, Hauptkommissarin der Freiburger Kripo aus dem Dezernat Kapitalverbrechen, 42 Jahre alt, geschieden, steht vor einem tristen Winterwochenende und den Schatten der Vergangenheit. Doch dann stört ein Anruf des Dezernatsleiters die Erinnerung an die Toten und Verflossenen, und Louise bekommt den merkwürdigsten Auftrag ihrer Karriere als Polizistin: Sie soll einen japanischen Mönch suchen, der in Sandalen und Kutte durch die verschneite Winterödnis östlich von Freiurg geht, und herausfinden, was er vorhat. Widerwillig macht sie sich auf den Weg. Als sie den Mönch eingeholt hat, wird ihr rasch zweierlei klar: Er ist verletzt, und er ist auf der Flucht. Mühsam kann Louise die Hintergründe aufdecken und kommt so einem schrecklichen Verbrechen auf die Spur, in dessen Sog sich auch ihr eigenes Leben entscheidend verändert. Louise-Bonì-Krimireihe: Band 1: Mord im Zeichen des Zen Band 2: Im Sommer der Mörder Band 3: Im Auftrag der Väter Band 4: Jäger in der Nacht Band 5: Das verborgene Netz Band 6: Im weißen Kreis

Louise Boni wie man sie kennt und liebt. Lesenswert!

— karinka
karinka

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  • Kann man lesen, muss man aber nicht.

    Mord im Zeichen des Zen
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    09. January 2016 um 19:30

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich ein paar Probleme hatte, mich mit dem Schreibstil des Autors anzufreunden. Zudem fand ich es wirklich schade, dass das Thema Buddhismus fast völlig in den Hintergrund geraten ist. Der Mönch als Charakter selbst hat mir gut gefallen und ich konnte mir bildlich vorstellen, wie er durch Schneelandschaft streift, auf der Suche nach Hilfe, obwohl er niemandem wirklich vertraut. Mit Luise Boni bin ich.. irgendwie gar nicht richtig warm geworden. Sie war mir - und irgendwie klingt das ein wenig komisch, wenn ausgerechnet ich das sage - manchmal irgendwie zu .. negativ eingestellt. Ihre Lebenskrise, ihr Alkoholproblem und ein.. nennen wir es, einen fatalen Moment während einem ihrer letzten Einsätze, Männerprobleme.. all das war mir irgendwie manchmal ein wenig .. too much. Die Storyline an sich fand ich eigentlich ganz gut, wenn auch wie gesagt, der Buddhismus keine große Rolle gespielt hat und der Titel dadurch vielleicht ein wenig irreführend ist. Es ist .. im Grund ein typischer Krimi. Eine Handlung, die zwar Spannung aufweist, aber dennoch ist es meiner Meinung nach noch verbesserungswürdig. Das letzte Drittel hat sich ziemlich gezogen und ich fand es schade, dass der am Anfang erwähnte Mönch so gut wie gar keine Bedeutung mehr hatte. Es war irgendwie eher so ein "Man will ihn nicht lesen, aber man muss." - Krimi, so leid es mri gerade tut das sagen zu müssen. Die Charaktere blieben oberflächlich und die Probleme der Hauptprotagonistin haben einen größere Rolle gespielt, als das Verbrechen an sich, zumindest was mein eigenes Empfinden angeht. Das Thema Buddhismus und Kinderhandel hätten durchaus ein wengi mehr hervorgehoben werden können. Es ist wie gesagt ein Buch, was man lesen kann, aber nicht muss oder nicht lesen will, aber lesen muss. Nehmt es wie ihr mögt oder macht euch ein eigenes Bild, ich war etwas enttäuscht und irgendwann auch einfach nur noch von der Protagonistin genervt.

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  • Louise Bonis Anfänge

    Mord im Zeichen des Zen
    karinka

    karinka

    20. December 2015 um 07:53

    Louise Boni ist eine Ermittlerin nach meinem Geschmack. Nicht aalglatt sondern mit Ecken und Kanten, deren Alleingänge schon manchmal sehr grenzwertig und kaum nachvollziehbar sind. Das hat mich neugierig gemacht und so habe ich, nachdem ich zuerst die sechste Folge der Louise Boni Reihe gelesen hatte, nun auch den ersten Band gelesen. Louise Boni, Anfang 40 und leicht übergewichtig, wird von Dämonen gejagt, die sie versucht, im Alkohol zu ertränken. Ihre Ehe ist gescheitert, sie hat kaum soziale Kontakte und ist Schuld am Tod eines Menschen. Das lässt sie nicht los und verfolgt sie bis in ihre Träume. Gut finde ich, dass diese Geschichte, die sich in Andeutungen durch das ganze Buch zieht, in Form einer Kurzgeschichte am Ende erklärt wird. Als im dichten Schneetreiben ein Mönch nur mit Kutte und Sandalen bekleidet und verletzt in der Nähe von Freiburg auftaucht, wird Louise Boni von ihrem Chef trotz ihres freien Wochenendes losgeschickt, um zu ermitteln. Nur widerwillig nimmt sie die Ermittlungen auf, um sich dann aber darin zu verbeißen und auch nach der Beurlaubung wegen ihrer Alkoholprobleme alleine und ohne Unterstützung ihrer Kollegen weiter zu ermitteln. Ich fand das Buch sehr aufschlussreich, hat es mir doch die Person von Louise Boni noch näher gebracht. Die Krimi-Handlung trat dabei für mich ein wenig in den Hintergrund, obwohl das Thema „Kinderhandel“ ganz schrecklich und immer aktuell ist. Für mich ist "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini ein sehr lesenswertes Buch für alle, die sich für die Person Louise Boni interessieren. Wirkliche Krimi-Fans kommen vielleicht nicht so ganz auf ihre Kosten. Ich werde sicherlich auch noch die anderen Bücher um Louise Boni lesen, da sie eine Ermittlerin nach meinem Geschmack ist – wie gesagt, mit Ecken und Kanten und unberechenbar. Von mir gibt es 4 Sterne.

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  • Spannender Krimi mit Kommissarin Louise Bonì

    Mord im Zeichen des Zen
    Gosulino

    Gosulino

    Nachdem ich mit dem bisher letzten Teil der Reihe gestartet bin, hält auch der erste Band was er verspricht: Spannende Unterhaltung! Bei Freiburg marschiert ein verletzter buddhistischer Mönsch in Sandalen durch die verschneite Winterlandschaft. Louise Bonì, Freiburger Hauptkommissarin wird zugeschaltet. Einen Tag und eine Nacht begleitet sie den Mönch auf seinem Weg, was hat er gesehen, ist er auf der Flucht? Wohin will er? Sie findet keine Antwort. Louise Bonì, Alkoholikerin, geschieden, einen Menschen im Einsatz getötet, kommt mit sich und der Welt nicht mehr klar. Sie wird beurlaubt, ist aus dem Fall um den Mönch Taro raus. Aber Louise, zwischen Genie und Wahnsinn, lässt sich nicht einfach aufs Abstellgleis verfrachten. Sie ermittelt alleine und kommt einem Kinderhändlerring auf die Spur. Zwischen Deutschland und Frankreich und in einem - für sie auch faszinierenden - Kloster unterwegs, jagt sie hinter einem schrecklichen Verbrechen und den Schatten ihrer eigenen Vergangenheit hinterher. Als Kollegen den Verbrechern zu Opfer fallen, stürzt sie beinahe in den Abgrund. Fast ohne Unterstützung aus eigenen Reihen gibt sie allerdings nicht auf, im Geiste die vielen Kinder vor sich sehend, mit der Gewissheit, sie niemals alle retten zu können, den Verbrecherring zu zerschlagen. Ein spannender Roman, mit ein paar kleinen Längen in der ersten Hälfte, die allerdings durch die folgende rapide ansteigende Spannung wieder wett gemacht werden. Oliver Bottini versteht es, den Leser mit den Augen seiner Protagonistin sehen zu lassen. Und am Ende legt man die Romane immer sehr nachdenklich und fassungslos den Kopf schüttelnd zur Seite. Daher wohlverdiente 5 Sterne!

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