Oliver Bottini Mord im Zeichen des Zen

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Inhaltsangabe zu „Mord im Zeichen des Zen“ von Oliver Bottini

Louise Bonì, Hauptkommissarin bei der Freiburger Kripo aus dem Dezernat Kapitalverbrechen, 42 Jahre alt, geschieden, steht wieder einmal vor einem tristen Wochenende mit den Schatten der Vergangenheit. Doch dann stört ein Anruf des Dezernatsleiters ihre Erinnerungen, und Louise bekommt den merkwürdigsten Auftrag ihrer Karriere als Polizistin: Sie soll einen japanischen Mönch suchen, der östlich von Freiburg in Sandalen und Kutte durch das verschneite Land streift, und herausfinden, was er vorhat. Als sie den Mönch eingeholt hat, wird ihr rasch zweierlei klar: Er ist verletzt, und er ist auf der Flucht. Als Louise die Hintergründe eines schrecklichen Verbrechens aufklärt, verändert sich auch ihr Leben drastisch.

Ich war vom Thema Zen Kloster Nähe Freiburg sehr angetan. Gut geschrieben Spannung geht so...

— evalitera
evalitera

Angenehm anders, spannend und schöne Sprache!

— Mono-chan
Mono-chan

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  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    Buchsucht

    Buchsucht

    04. December 2012 um 15:20

    Die Geschichte beginnt ganz kurios: Denn in einem kleinen Ort bei Freiburg taucht plötzlich inmitten eines Schneetreibens ein asiatischer Mönch auf. Das an sich wäre nichts Ungewöhnliches. Aber der Mönch trägt nur eine Robe und Sandalen. Alle schauen ihn an, alle wundern sich ob des Aufzugs und keiner kennt ihn, keiner weiß, wohin er gehen will, geschweige denn woher er kommt. Nur eins ist sicher: er ist auf der Flucht und hat zudem eine Wunde am Kopf. Und an dieser Stelle kommt die Hauptprotagonistin des Buches ins Spiel: Hauptkommissarin Louise Boni. Sie ist bei der Freiburger Kripo und wird von ihren Vorgesetzten beauftragt, herauszufinden, was den Mönch antreibt. Das versucht sie auch, kommt aber nur mäßig voran. Dann passiert ein furchtbares Verbrechen – und Louise ist mittendrin. Nun hat sie nicht nur mit sich selbst und ihrer Alkoholsucht zu kämpfen, sondern muss sich auch noch gegen Kollegen durchsetzen, die ihr direkt und indirekt die Schuld an dem Verbrechen geben. Ob es ihr dennoch gelingt, die Ermittlungen voranzutreiben? Und ob ihr der persönliche Kampf mit sich und der Sucht gelingt? Nun, das sei an dieser Stelle nicht verraten – ein bisschen Spannung soll ja erhalten bleiben. :-) Wohl aber sei verraten, dass es sich um ein sehr spannendes Buch handelt, bei dem eben nicht nur die Mordermittlungen im Vordergrund stehen, sondern auch die persönlichen Probleme beleuchtet werden, mit denen Louise Boni hadert. Beides ist sehr ausgewogen, es ist (zum Glück) nicht so, dass die privaten Dinge in den Vordergrund gerückt werden – und das finde ich gut. Die Schreibe von Autor Oliver Bottini gefällt mir ebenfalls sehr. Alles in allem kann ich sagen: ein lesenswertes und durchweg spannendes Buch, bei dem garantiert keine Langeweile aufkommt. Diesen Text veröffentliche ich auch auf meinem Weblog: www.buchsucht.twoday.net

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  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    alasca

    alasca

    29. June 2012 um 18:19

    Gut geschrieben, atmosphärisch - aber ich hab mich mit der Heldin schwergetan. Normalerweise kein Problem, in dem Fall aber bin ich mir nicht sicher, ob ich mir diese Dame noch einmal antun werde;-)

  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    gerhard_pfeiffer

    gerhard_pfeiffer

    16. June 2011 um 12:32

    Ohne große Erwartungen hab ich mich herangewagt und ich wurde daher auch nicht enttäuscht. Lediglich das Inhaltsverzeichnis in dem die Story kurz angerissen wurde, hat bei mir Interesse geweckt. Ich bin normalerweise kein Freund von deutschen Krimis. Doch bei diesem war das anders. Hier werden Figuren beschrieben, die nicht unbedingt Abziehbilder amerikanischer Vorbilder sind, aber auch nicht unbedingt als typisch deutsch einzustufen sind. Obwohl die Hauptprotagonistin als depressiv und alkohlkrank beschrieben wird, sie natürlich gegen Windmühlen kämpft, um letztlich den "Fall" doch noch zu lösen, war es trotz dieser Klischees einigermaßen realistisch beschrieben. Den Fall fand ich nicht unbedingt spannend, aber wirklich gut sind die Beziehungen der Hauptfigur beschrieben. Leider plätschert es zum Ende hin etwas zu seicht daher, aber totzdem kann ich diesen Roman empfehlen.

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  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    evalitera

    evalitera

    24. May 2011 um 16:59

    Sehr, sehr gut. Tolle Kommissarin, sehr psychologische Innenansicht,Inneneinsicht. Das mit dem Mönch wird im Nachfolge Krimi aufgeklärt.
    Der Autor kennt sich aus mit ZEN Buddhismus.

  • Wie beginnt ein spannender Krimi?

    Wienerherz
    Rafelsberger

    Rafelsberger

    Für die Krimileser/innen hier: Wie mögt Ihr den Anfang eines Krimis am liebsten? Wenn der/die Ermittler/in erst einmal in einer Szene seines privaten Alltags vorgestellt wird? Oder wenn er/sie gleich am Tatort ist? Oder wenn das Buch aus der Sicht des Täters/der Täterin beginnt? Oder aus der Sicht eines Opfers? Oder eine andere Möglichkeit? Was ist nötig, damit Ihr weiterlest? Als Autor von Kriminalromanen interessiert mich das natürlich. Demnächst werde ich hier auch die ersten Seiten meines neuen Kriminalromans „Wienerherz“ vorstellen. Bis dahin bin ich schon gespannt auf die Antworten. (Da ich die Ehre hatte, schon zum kleinen Kreis der Feedback-Geber vor der Beta-Version zu gehören und jetzt zu den Beta-Testern (als solcher stelle ich jetzt auch einmal obige „Test-Frage“), möchte ich hier dem Lovelybooks-Team zur Weiterentwicklung von Lovelybooks gratulieren. Sieht bis jetzt sehr gut aus, finde ich.)

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  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    sollhaben

    sollhaben

    08. October 2010 um 09:37

    Am Anfang habe ich mir gedacht: schon wieder ein Krimi rund um einen fertigen Ermittler bzw. eine fertige Ermittlerin. Aber mit Fortlauf der Geschichte kamen weitere Einblicke auf die Hauptfigur und ihre Seelenkonflikte. Spannend geschrieben und mit Ausblicken auf eine Fortsetzung.

  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    yoko

    yoko

    18. August 2010 um 16:56

    Atme tief ein, atme tief aus. Atme so tief ein, dass dein Bauchnabel vibriert und der Hosenknopf in Wanderlaune gerät. Hier befindet sich der Mittelpunkt des Weltalls. Hier strömt eine geballte Ladung an Energie. Lach nicht, sondern schließe deine Augen und spüre die Mitte. Atme. Und schon bald wirst du vergessen, nicht alles, aber ein bisschen. Du lächelst. Das ist schön. Kannst du jetzt an einen Krimi denken? Nein, dann lass dich vom Gegenteil überzeugen. Krimi und Zen passt das zusammen? Als ich das Buch „Mord im Zeichen des Zen“ in den Händen hielt, hatte ich zunächst Zweifel. Ein Krimi ist oft brutal und zieht die böse Fratze der menschlichen Seele an die Oberfläche. Zen hingegen hat etwas Harmonisches so wie eine Feder, die zart über eine aufgeregte Hand streicht. Oliver Bottini ist das Wagnis eingegangen. Ich bin ihm auf leisen Sohlen gefolgt. In seinem Krimi taucht eines Tages in einem kleinem Ort bei Freiburg im tiefsten Winter ein asiatischer Mönch auf. Im Gesicht trägt er Spuren von einem Kampf. Er läuft und läuft, landet schließlich auf dem Marktplatz von Liebau und zieht viele Blicke auf sich. Bald wird die Hauptkommissarin Louise Bonì dazu gerufen. Gemeinsam mit ihren Kollegen folgt sie abwechselnd dem Mönch. Sie versucht von dem Mönch etwas zu erfahren, doch vergeblich: Der Mann schweigt und läuft stattdessen im Schnee weiter. Mich hat es ebenso fast wahnsinnig gemacht wie seine Verfolger, nicht zu erfahren, was er für eine Vergangenheit in sich trägt. Wo kommt er her? Was hat er vor? Woher stammen die Verletzungen? Das fragt sich auch die eigenwillige Kommissarin, die ich schon vom ersten Moment an mag. Es ist ihre direkte Art und auch ihr Willen, die mich begeistert haben. Und da ist das Dunkle, eine Vergangenheit, die Narben hinterlassen hat. So sitzt ein Ereignis auf ihrer Schulter, eine schwere Last, die sie fast erdrückt und die an ihr haften bleibt wie eine ölige Staubschicht. Louise möchte nach vorn gehen, bleibt jedoch immer wieder mit einem Bein im Gestern hängen. Zu einnehmend ist ein Fall, bei dem sie einen Menschen erschossen hat. Sie kann nicht loslassen und kehrt immer wieder zu diesem dunklen Punkt zurück oder viel mehr taucht er plötzlich in ihrem Kopf auf. Die Jägermeister, die sie stets in ihren Jackentaschen verstaut hat, sind da so etwas wie kleine Rettungsanker. Sie zieht die Flaschen mit den Worten: „Hoppla, was haben wir denn da?“ heraus. Da schmunzelt man jedesmal automatisch, obwohl es ja eigentlich traurig ist. Diese kleinen, scharfen Tropfen wärmen Louise, betäuben ihren Geist, geben Halt und spenden stoßweise Kraft. Vor allem Kraft braucht Louise, um gegen all die Widerstände anzukämpfen, die sich beim neuen Fall vor ihr auftun. Die gibt es in dem Krimi zu genüge ebenso wie Gegensätze. Yin und Yang. Nacht und Tag. Tod und Leben. Haben und Nichthaben. Dieser Krimi ist für mich kein gewöhnlicher Krimi. Es steckt hier viel mehr drin. Vor allem die wunderbare Sprache hat mich beeindruckt. Bei Oliver Bottini werden aus „dunklen Flecken Raben, die plötzlich davonfliegen“. Der Autor verleiht der Geschichte viel Poesie, in die man sich gern fallen lässt. Die Spannung baut sich wie ein Bogen auf. Ebenfalls bemerkenswert sind die weisen Gedanken, die an einigen Stellen auftauchen und an einen Buddha erinnern. Auf den treffen wir nicht persönlich, dafür auf Menschen, die mit der japanischen Kultur verwurzelt sind und sich dem göttlichen Wesen nah fühlen. Ich blinzele immer noch entzückt, wenn ich beispielsweise an Enni denke, ein junger Mann, der in einem Sushi-Imbiss arbeitet und Louise etwas von der Kraft der Mitte im eigenen Bauch erzählt. Er nennt es den Mittelpunkt des Weltalls. Oder Richard Landen, der im Laufe der Ermittlungen ins Spiel kommt. Er ist Dozent am Südasien-Institut und verheiratet mit einer Japanerin. Richard Landen umweht etwas Geheimnisvolles, das spürt Louise relativ schnell und verfängt sich immer mehr in ihre eigenen Phantasien. Auch ich konnte mich dem Zauber nicht entziehen. Enni und Richard Landen besitzen diese besondere Weisheit, mit der sie dem Leben begegnen, eine gewisse Leichtigkeit nach der viele von uns so oft suchen. Darüber hinaus stellt der Autor eine Frage, die mir morgens in der stickigen S-Bahn eine Gänsehaut beschert hat. Eine Frage darüber, wie weit der Mensch gehen darf, um etwas haben zu wollen, was einem vergönnt ist. Was genau es ist, werde ich hier natürlich nicht verraten. Wenn ihr, liebe Leser, auf Seite 285 angekommen seid, wisst ihr, was ich meine. Der Mönch verschwindet. Und es passiert etwas Schreckliches: Ein Mord. Die Ermittlungen führen in ein Kloster. Louise und ihre Kollegen finden heraus, dass der Mönch ein Zen-Kind ist und Taro heißt. Wo er hin wollte, das kann jedoch keiner sagen. Dafür entdeckt die Kommissarin an dem Ort ein düsteres Geheimnis, das sie Stück für Stück aufdröselt… Das Buch endet anders als ich es bisher kenne. Dies gehört sich auch für einen Krimi, der kein gewöhnlicher Krimi ist. Er hat zurecht 2005 dafür den Deutschen Krimipreis erhalten. Die Geschichte bleibt an uns haften wie der eigene Atem. Der Bauchnabel vibriert, der Kopf ist frei und erfreut sich daran, Autoren wie Oliver Bottini weiterhin folgen zu dürfen.

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  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    Winterzauber

    Winterzauber

    20. April 2010 um 22:42

    Also dieses Buch ist schwierig zu bewerten, obwohl ich schon 3 Teile dieser Serie gelesen habe, bin ich mir immer noch nicht schlüssig, ob ich die Serie mag - die Hauptperson mag ich auf jeden Fall - Luise Boni ist total klasse - Alkoholikerin, alle damit verbundenen Probleme sind interessant, vor allem, wenn man bedenkt, dass dieses Buch von einem Mann geschrieben wurde. Ein etwas schwerfälliger Krimi, schlecht reinzukommen. Aber auf jeden Fall lesenswert.

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  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    Juliana

    Juliana

    26. January 2010 um 13:40

    Sehr gut geschriebener Krimi. Atmospährisch dicht. Ich werde weitere Krimis des Autors lesen....

  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    Hasewue

    Hasewue

    20. December 2009 um 19:28

    Als ein verwundeter japanischer Mönch im verschneiten Liebau, einem kleinen Ort östlich von Freiburg auftaucht, wird die Hauptkommissarin der Freiburger Kripo Louise Bonì mit der Lösung des Falls beauftragt. Zunächst kann sich niemand erklären woher der Mönch stammt und warum er verwundet ist bis die Ermittlungen Louise nach Frankreich in ein buddhistisches Zen – Kloster führen. Dort kommt sie einem furchtbaren Verbrechen auf die Spur. Oliver Bottini erzählt „Mord im Zeichen des Zen“ aus der Sicht einer alkoholkranken, geschiedenen Hauptkommissarin, die neben ihrem Kampf mit dem Vorgesetzten auch ihre Vergangenheit bewältigen muss. Dabei kommt es immer wieder zu Rückblenden bei denen Geschehnisse erläutet werden, die zu ihrer Alkoholabhängigkeit führten. In einer passend düsteren Atmosphäre skizziert Bottini Louises Kampf mit dem Alkohol, ihr Versagen und ihre Ängste in ihrem Beruf und ihre Bemühungen und den Willen diesen Fall aufzuklären. Die düstere Atmosphäre fand ich sehr stimmig und eben diese schaffte es auch Spannung aufzubauen und die Neugier am Verlauf der Handlung aufrecht zu erhalten. Dadurch, dass Louise Bonìs Privatleben eine große Rolle spielt und auch Auswirkungen auf den aktuellen Fall hat wirken sowohl Handlung als auch Charaktere sehr authentisch. Dennoch fand ich das Ende etwas enttäuschend, da trotz einiger unerwarteter Wendungen viele Fragen offen blieben und ich mir deswegen mehr Aufklärung gewünscht hätte. Alles in allem ist „Mord im Zeichen des Zen“ ein guter und stimmiger Krimi mit einer authentischen Hauptfigur von der ich gerne noch weitere Fälle lesen werde! 4 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    Chefkriminalist

    Chefkriminalist

    04. July 2009 um 21:02

    Ich war etwas enttäuscht, vor allem ab der zweiten Hälfte empfand ich es als etwas wirr. So hinterließ es trotz der tollen Atmosphäre - Schnee, Mönche, Freiburg - einen eher zwiespältigen Nachgeschmack.

  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    airedale

    airedale

    10. February 2009 um 11:46

    Das Buch fand ich nicht schlecht. Interessant wie die Geschichte sich entwickelte.

  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    sofajunkie

    sofajunkie

    20. August 2008 um 22:10

    Erst ab etwa dem 2. Drittel wird dieses Buch gut. Zu Beginn hat die Geschichte um den plötzlich auftauchenden japanischen Mönch zu wenig Hand und Fuss. Es gelingt Bottini nicht, glaubhaft zu beschreiben warum das Erscheinen des Mönches in ihren Dörfern die Bürger so aufregt und sie ihm so viel Aufmerksamkeit geben. Auch die Motive der Kommissarin etc. ihm zu folgen sind zu nebulös, zu weit hergeholt. Erst als sich langsam die Handlung entfaltet und auch die persönliche Geschichte der Kommissarin deutlicher wird, wird das Buch lesenswert. Schade, dass man sich dann schon durch nahezu die Hälfte hat durchquälen müssen. Aber dann wird die Geschichte schlüssiger, die Sprache Bottinis wirkt nicht mehr so gekünstelt abgehoben ( sondern sogar recht schön) und seine Kommissarin hört auch auf dumme überflüssige Fragen zum Thema Buddhismus zu stellen.

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  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    Jens65

    Jens65

    29. July 2008 um 17:55

    Diese Krimidebut hat mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt! Kein Wunder, dass es zusammen mit Schätzing und Paprotta den deutschen Krimipreis 2004 erhalten hat, die die wichtigste Auszeichnung im deutschsprachigen Raum darstellt. Wer nur noch die Wallanderbrille aufsetzt beim Lesen eines Kriminalromans - und dabei die häufigen Schwächen von Henning Mankell bei der Auflösung seiner Fälle in Kauf nimmt: nun, der möge bei seinen Schwedenhäppchen bleiben... Wer sich dagegen von einer ausgesprochen subtil gezeichneten Frauenfigur wie der Freiburger Hauptkommissarin Louise Boní in einen ebenso verstörenden wie spannenden Fall verwickeln lassen möchte, der wird hier sein Leseglück finden!

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  • Rezension zu "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini

    Mord im Zeichen des Zen
    Joern

    Joern

    20. April 2008 um 20:34

    Spannung kommt hier nicht wirklich auf, würde ich nicht aus Prinzip alle Bücher durchlesen, hätte ich hier nach 100 Seiten aufgehört. Wer eine Story über eine pummelige Alkoholsüchtige (Ex)Polizistin lesen will. Dann bitte. Das ende wird wenigstens noch leicht spannend.

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