Oliver Bowden Assassin's Creed

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Inhaltsangabe zu „Assassin's Creed“ von Oliver Bowden

Das einst so mächtige Rom liegt in Trümmern. In der Stadt herrschen Elend und Zerfall und ihre Bewohner vegetieren im Schatten der mächtigen Borgia-Familie. Die letzte Hoffnung der ewigen Stadt ist nun Ezio Auditore – der Meisterassassine. Doch ihn erwartet ein erbarmungsloser Gegner. Cesare Borgia – ein Mann der noch ruchloser und brutaler vorgeht als sein Vater der Papst -, wird keine Ruhe geben, bevor er nicht ganz Italien unter sein Joch gezwungen hat. In Zeiten wie diesen ist Verschwörung eine alltägliche Waffe – sogar in den Reihen der Bruderschaft der Assassinen …

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Neanderthal

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  • Assassin’s Creed – Brotherhood

    Assassin's Creed

    Icemariposa

    18. October 2017 um 08:41

    Autor: Oliver Bowden – Übersetzer: Timothy Stahl  Verlag: Panini – Seiten: 414 ISBN: 9783833222368   Rückentext: Das einst so mächtige Rom liegt in Trümmern. In der Stadt herrschen Elend und Zerfall und ihre Bewohner vegetieren im Schatten der mächtigen Borgia-Familie. Die letzte Hoffnung der ewigen Stadt ist nun Ezio Auditore – der Meisterassassine. Doch ihn erwartet ein erbarmungsloser Gegner. Cesare Borgia – ein Mann der noch ruchloser und brutaler vorgeht als sein Vater der Papst -, wird keine Ruhe geben, bevor er nicht ganz Italien unter sein Joch gezwungen hat. In Zeiten wie diesen ist Verschwörung eine alltägliche Waffe – sogar in den Reihen der Bruderschaft der Assassinen … Meine Meinung: Auch in diesen Buch hat sich Bowden strickt an die Handlung von Ubisoft gehalten. Brotherhood schließt am Ende von Renaissance an und wir erfahren die weitere Geschichte von Ezio, die sich diesmal in Rom abspielt. Das Spiel an sich, ist nicht lang und Bowden hat durch mehr Gedankengänge von Ezio und auch ein Blick in seiner Gefühlswelt, die Geschichte verlängert. Ezio der sonst immer nur ein Frauenschwarm ist, zeigt Gefühle gegenüber Caterina Sforza, die wiederum die Gefühle nicht erwidert. Hier erleben wir zum ersten Mal Ezios verletzliche Seite. Das Credo verlangt viel von ihm und er wünscht sich ab und an sein altes Leben wieder. Das Familienverhältnis zu seiner Schwester und seiner Mutter, ist auch in diesen Teil nicht besonderlich gut und wir erleben eine kleine Annährung. Diese wird im Buch besser verdeutlich als im Spiel selbst. Die Geschichte an sich, ist für mich eher langweilig. Ezio ist erneut auf Rache aus und will die Borgias vernichten. Leonardo taucht ab und an auf, wir lernen Machiavellis besser kennen und Ezio baut die Assassinen Bruderschaft weiter aus. An sich ist die Idee hinter dieser Geschichte nicht schlecht, aber das Spiel sowie das Buch konnten mich von dieser Idee nicht ganz überzeugen. Ezio befand sich des Öfteren im Zwiespalt mit dem Apfel. Sollte er diesen nutzen oder nicht? Auf Dauer wurde das reden über den Apfel langweilig und die Verfolgung von Cesare war nicht sonderlich spannend. Die ganzen Verfolgungen und das Anschleichen, wurde im Buch weniger aufgegriffen als im Spiel an sich. In Brotherhood gab es weniger Attentate und das Anschleichen bzw. Verfolgungen waren hier wichtiger. Das baute wenig Spannung auf und wurde an einigen Stellen ansträngend zu lesen. Fazit:  Das Buch kann ich nur Assassin’s Creed Fans empfehlen, die auch Ezio mögen und den Teil mit der Bruderschaft interessant fanden.  Für mich, die das Spiel schon als langweilig empfunden hat, konnte das Buch auch nicht mehr ganz überzeugen. Froh war ich über die Verbesserung von Ezios Gefühlswelt und das wir ein paar Informationen bezüglich seiner Gedanken bekommen haben. Die kleine Tatsache ändert allerdings nicht, das ich das Buch langweilig fand.  

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  • Gewinnt die 15 Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2015!

    Lua und die Zaubermurmel

    Daniliesing

    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015. Unsere Buchempfehlungen: 1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial! 3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch! 4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins! 5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen! 6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios! 7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss. 8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin! 9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt. 10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin. 11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben. 12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen! 13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell. 14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt. Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 990
  • APFEL!

    Assassin's Creed

    AnnikaLeu

    „Benutz den Apfel“ Es ist noch gar nicht so lange her, da las ich ‚Black Flag‘. Ich hatte das dazu gehörige Spiel gerade erst gezockt und wartete auf Unity. (‚Unity‘ habe ich noch nicht gelesen, aber gespielt und jetzt gerade steht der neueste Steampunktitel von AC an: ‚Syndicate‘.) Um mir die Wartezeit zu überbrücken, habe ich also das Buch ‚Bruderschaft‘ gelesen. Vor allem, weil ich die ganzen anderen AC Titel nie gespielt habe. Mich stört es nicht, dass der ganze Einschub über Abstergo fehlt und die Bücher ihr Augenmerk ausschließlich auf die Helden und deren Zeit richten. Doch was bitte ist zwischen ‚Bruderschaft‘ und ‚Black Flag‘ passiert? Liebe Kinder, macht das nicht nach! Schreibt auf keinen Fall einfach nur ab was passiert! Diese 400Seiten waren vertane Zeit, Verschwendung an Druckertinte und Papier. Es schmerzt mich das so sagen zu müssen, denn ich weiß Bowden kann es besser! Im besten Fall kann ich zu diesem Roman sagen: ein vielversprechendes Skript, welches ausgearbeitet und ordentlich 3mal durch’s Lektorat gegangen, wirklich etwas hermachen könnte. Gab es hier keine BetaLeser? Es handelt sich um den offiziellen Roman zum Spiel, Leute wo sind die Nerds - die die dieses Buch lesen und sagen: Jep - alles relevante ist drin und stimmt. Wo sind die Stimmen gewesen, bevor das hier gedruckt wurde, die korrigiert haben? Gab es das überhaupt oder wurden sie ignoriert? „Benutzt du jetzt den Apfel?“ Der Anfang war dabei sogar noch ganz gut, wenn mir auch Ezio als Charakter nicht sehr nah kam. Eine Eigenart der Assassinen ist es sich durch die Gegend zu schnetzeln, Köpfe sauber abzuschlagen und auch sonst ziemlich blutig zu Werke zu gehen. Aber ehrlich gesagt, es gibt Dinge die erwarte ich in diesem Buch einfach und es gibt Dinge die sagen einfach nur: Ja, sorry aber geschriebene Kunst war das jetzt nicht, da kann ich mir auch die Zusammenfassung auf wikipedia durchlesen und bin genauso schlau. Ich wollte die Geschichte um Ezio erleben, erfahren, mitfühlen! Wollte leiden, jubeln und auf den Fingernägeln kauen. All dies war mir nicht vergönnt. Ezio jagt Cesare Borgia, nachdem man dem Assassinen gleich zu Anfang ‚den Apfel‘ weggenommen hat. Ein mächtiges Relikt, das in den falschen Händen viel Schaden anrichtet. Leonardo da Vinci als ältester Freund Ezios bastelt ihm neue Trickwaffen und lässt sich dafür fürstlich bezahlen von ihm. Um an die benötigten Mittel zu kommen, renoviert Ezio flux ein Bordell. Eine solide Einnahmequelle für Geld und Informationen. Die Jagd an sich ist mühselig, da Cesare immer irgendwo ist und Stadtstaaten einnimmt oder dem Erdboden gleich macht. Inhaltlich alles in Ordnung. Ezio, seine Bruderschaft, die Gilde der Diebe, Söldner und andere Parteien versuchen dem Machtstreben dieses Mannes Einhalt zu gebieten. Der Assassine schreckt auch nicht davor zurück, die unterjochten Bürger Roms für sich zu gewinnen und im Gegenzug dafür Borgia-Treue unelegant aus dem Weg zu ziehen. „So kommen wir nicht weiter. Benutz this damn apple right now!“ Seite 318: RUMMS Teil 2. Was? Was für ein zweiter Teil, der Mist geht noch weiter? Die Handlung an sich war abgeschlossen. Gut es gab ein paar offene Stränge, aber hätte mich jetzt auch nicht mehr gestört. Ich breche ungern Bücher ab. Um sich ein Urteil bilden zu können, heißt es, muss man auch wissen was man da kritisiert. Also aufgemerkt: Ich übe KEINE Kritik am Inhalt (der war ohnehin vorgegeben). Was also stimmte hier nicht? Das Lesen hat keinen Spaß gemacht, so einfach. Mir fehlen an etlichen Stellen Umgebungsdetails, Bewegungen, Gedanken, Gefühle. Mir fehlt … einfach alles was das geschriebene Wort ausmacht! Hier wurde mir keine Geschichte erzählt (siehe Zusammenfassung wikipedia). Ich kann den Finger sogar ziemlich genau drauf legen: Seite 361 - Kapitel 56 - Sätze 7 - Zeilen 9 „Alles war bereit. Boten ritten täglich zwischen den Orten hin und her, an denen die Bruderschaft Stützpunkte eingerichtet hatte. Bartolomeo fing an, Gefallen an Ostia zu finden, und Pantasilea war begeistert von der Stadt. Antonio de Magianis hielt nach wie vor in Venedig die Stellung. Claudia war einstweilen nach Florenz zurückgekehrt, wo sie bei ihrer alten Freundin Paola wohnte, die ein erlesenes Freudenhaus unterhielt, dem die ‚Rosa in Fiore’ nachempfunden worden war. La Volpe und Rosa hielten in Rom die Augen offen. Es war Zeit für Machiavelli und Ezio, auf die Jagd zu gehen.“ Das ist ein als ganzes Kapitel ausgewiesener Absatz ohne jeden Sinn! Er spoilert nicht einmal! Ganz ehrlich? Dieser Absatz könnte genauso gut auf Seite 12, 123, 234 … stehen … Und so fühlte sich der ganze Mittelteil an. Der Anfang kann man noch als schriftstellerisch beschreiben, aber dann werden die Szenen einfach abgehandelt. Wenn ich hier im Hintergrund den Fernseher anhabe und kurz mal hochschaue: Oh schau: Zwei Männer die kämpfen, einer fällt um, der andere sagt lustlos: „requiescat in pace“ Abblende - und ich widme mich dann wieder etwas anderem, so ist dieses Buch. Der Diener führte die Zielperson aus dem Saal. Dann: Ezio sprang hinterher, rempelte sie um. Der Diener warf sich auf die Knie und flehte. Das Opfer zog eine Waffe. Ezio haute sie ihm weg und sagte: „requiescat in pace“. So … ihr seht, das ist jetzt nicht zitiert - wortwörtlich steht das also so nicht in dem Buch. Aber SO kommt es bei mir an. Egal worum es geht! Gespräch mit der Mutter: „Alles klar bei dir, Mom?“ - „Ja, mein Sohn.“ - „Ich muss weiter.“ - „Ist gut, mein Sohn.“ Gespräch mit einem Nebenchar: „Hast du Informationen für mich?“ - „Ja, kriegste aber nur, wenn du meine Schulden übernimmst!“ - „Kein Problem, ich schnetzel auch die Schuldeneintreiber aus deinem Weg.“ - „Danke, voll nett!“ - „Ja, so bin ich halt.“ Gespräch mit der Liebsten: „Hey Cathy - ich muss gleich los, wollen wir noch mal eben schnaxeln?“ - „Och, lass ma stecken, ich hab’ dich nur ausgenutzt!“ - „Noooooooo! Ich liebe dich doch.“ Szene Initiation: „Hier is dein Ring.“ -„Ich gelobe …“ - „So jetzt spring vom Dach da.“ - *Liste abhak’* - „Next!“ Szene auf Cesare treffen: „Du lebst noch, bastardi?“ - „Ich bring’ dich jetzt um, bastardi!“ - *Lange Nase mach’* „Meh, das denkst du!“ Szene wilde Verfolgungsjagd: „Schnell, dem Boot da nach!“ - „Bezahl’ mich!“ - *Erkenntnis!* „Hier ein Beutel Dukaten!“ - *Segel setz* Und natürlich nicht zu vergessen: „Benutz den Apfel, Ezio!“ - „Zeit den Apfel zu benutzen!“ und „Das ist ein Fall für den Apfel!“ Spoiler: „Dort fanden sie in der Gruft eine Geheimtür, hinter der ein kleines Gewölbe lag, in dessen Mitte ein Sockel stand. Auf diesen stellten sie den Kasten mit dem Apfel und zogen sich zurück. Kaum war die Tür geschlossen, war sie auch schon wie durch Zauberei nicht mehr zu sehen, (…).“ Fazit: Da ist nichts. Keine Atmosphäre, keine Welt. Rückblickend war der einzige Char, den ich ein klein wenig mochte Bartolomeo mit seiner fetten Waffe: Bianca. (aber selbst das war wahrscheinlich vorgegeben). Ich kann mir das nur so erklären, dass der Autor sich akribisch an die Vorgaben des Spiels halten musste. Erfind’ bloß nix dazu, sonst gibt’s Haue! Deswegen fehlen Emotionen, Ideen, Details, Humor und Spannung. Absolut fad und ohne Geschick, von einem Stil ganz zu Schweigen. Ich hatte mir vorgenommen alle Bücher zu lesen. Bleibe aber dann lieber auf dem Wissenstand der Comics und verzichte dankend. Urteil: requiescat in pace

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    AnnikaLeu

    10. December 2015 um 13:55
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