Oliver Bowden Assassin's Creed: Revelations - Die Offenbarung

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Inhaltsangabe zu „Assassin's Creed: Revelations - Die Offenbarung“ von Oliver Bowden

Älter, weiser und tödlicher denn je begibt sich Meister-Assassine Ezio Auditore auf die gefahrenvolle Reise zu der verlorenen Bibliothek seines Vorfahren Altaïrs. Dort soll angeblich die Waffe zur Zerschlagung des Tempelordens begraben sein. In Altaïrs Bibliothek wartet also nicht nur längst vergessenes Wissen, sondern auch eines der größten Geheimnisse der Menschheit. Ein Geheimnis, das die Templer nutzen wollen, um die Erde zu beherrschen. Fünf Schlüssel werden benötigt, um die Bibliothek zu öffnen. Um diese in seinen Besitz zu bekommen, muss Ezio nach Konstantinopel reisen – in eine Stadt im Umbruch, denn von dort aus trachten die Templer danach, das ottomanische Reich ins Chaos zu stürzen. Auf den Spuren Altaïrs muss Ezio nun zum finalen Schlag gegen die Templer ausholen und es steht so viel auf dem Spiel wie niemals zuvor. Der offizielle Roman zu Ubisofts Bestseller-Game.

2,5 * - Schwächer als die Vorgänger.

— Dorina0409
Dorina0409

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  • 2014 (Oder um den Dreh!)

    Assassin's Creed: Black Flag
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    17. December 2014 um 08:28

    „That's a lie, that's a lie, that's a lie, lie, lie“ Auf dem Cover ist Edward Kenway, wie ich ihn aus dem Spiel kennen und lieben gelernt habe, allerdings nur mit drei von vier erreichbaren Pistolen und einem Säbel. Gekauft habe ich das Buch im Vorbeigehen, damit ich mir die Wartezeit zum nächsten Teil des Spiels auf der Playstation überbrücken konnte. Denn mit ‚Black Flag‘ hat mich Assassin’s Creed gekriegt. Ähnlich wie damals bei ‚Resident Evil‘, zu dem ich auch die Bücher gelesen habe, nachdem ich das Spiel kennen gelernt hatte und ja auch beim MMORPG ‚World of Warcraft‘ bzw bei den davor spielenden PC Games ‚Warcraft‘ habe ich mir die entsprechenden Romane und Comics nicht entgehen lassen. Seit Kenway bin ich im Grunde süchtig nach Shantys - und Piraten gehen ja sowieso immer, vor allem in voller Montur und mit Kanonen und ganz wichtig: Stulpenstiefeln! Und als ich dieses Buch öffnete war ich schon vom ersten Titel begeistert: „1719 (oder um den Dreh)“ (S. 7) Zu meckern gibt es wenig, denn ich habe die erste Hälfte des Buches einfach mal eben so in einem Rutsch durchgelesen und hätte wahrscheinlich auch den Rest einfach verschlungen. Allerdings gab es gerade einen Totalausfall unseres Internets. Warum mich das hindert ein Buch zu lesen, ist die Frage. Und diese ist leicht zu beantworten. Es begab sich, dass meine Schwester zu Besuch war und da wir keinen Zugriff auf das Internet und somit auf das Fernsehen hatten (denn das is bei mir voneinander abhängig) las ich Assassin’s Creed, statt mit ihr ’Sherlock’ zu gucken. Und nun ist das so gewesen, dass ich mich schon beim ersten Kapitel vor lachen kaum halten konnte und nachdem sie bis Seite 75 ständig in den Genuß einzelner Sätze oder Passagen kam, die ich ihr unaufgefordert vorlas, ging ich dazu über ein ganzes Kapitel vorzulesen. Nur um danach zu hören zu kriegen: „He du kannst jetzt nicht aufhören! Lies weiter.“ Und so wurde einmal meine Vorlesefähigkeit auf die Probe gestellt. Leider muss ich sagen, nach hundert Seiten ist meine Schwester zwar dann im Bann der Geschichte gewesen, meine Stimme aber heiser und die Sonne untergegangen. Daher bekam sie den Rest erst am nächsten Tag. „Roll boys, roll boys roll“ Die Handlung die meine Schwester so gerne dann unbedingt zu Ende hören wollte, orientiert sich sehr dicht am Spielverlauf. Teilweise wortgetreue Konversationen und Bewegungen. Alles in allem fehlt es in dem Buch natürlich an meinen ganzen stümperhaften Trödeleien. Im Buch muss Edward auch nicht auf Türme oder Kirchen klettern um zu synchronisieren. Generell fehlt der gesamte ‚Abstergo‘ Einschub der das Spiel in regelmäßigen Abständen unterbricht. Wie das in den anderen Büchern dieser Reihe ist weiß ich nicht - kümmert mich auch grad nicht, denn ich genieße es einfach die Handlung zügig herunter zu lesen und mir die von Ubisoft gebotenen Charaktere dazu vorzustellen. Anders als jedoch das Spiel ist Kenways Leben in eine Erzählung eingebettet, denn er spricht immer wieder eine Person gezielt an: „Hör’ auf zu grinsen!“ oder: „Das muss in etwa die Zeit gewesen sein, als du geboren wurdest.“ Er erzählt also jemandem seine Lebensgeschichte. Das ist sehr angenehm und lässt den Leser etwas näher an den Protagonisten heran rücken. „(…)und was unsere Aborte anging…, nun ich weiß, dass ich dich bisher auch mit den schmutzigen Details meines Lebens nicht verschont habe, aber hier ziehe ich die Grenze.“ (S. 242) Der Stil des Autors ist schnell, geradezu mitreißend. Ebenso wie Schwertführung und Schnauze des Piraten. Der eigentlich keiner sein wollte. Anders als im Spiel (dort durch Rückblenden) erfahren wir hier chronologisch richtig herum Edwards Jugend und seine Ehe mit Caroline, bis er anheuert und als Freibeuter sein redliches Leben beginnt. Geprägt ist das Buch durch viel Gewalt, brutale Gedärme verspritzende, blutige Auseinandersetzungen in all seiner leuchtenden Vielfalt. Auch fluchen kann Kenway ganz hervorragend und sich prügeln mit oder ohne Suffkopp ist ein Credo. Das kann auch mal ganz schön nerven, andererseits bin ich vielleicht auch die einzige Spielerin, die mehr Zeit in irgendeinem Gebüsch pfeifend verbracht hat, als sich einfach wild durch die angreifenden Soldaten Spaniens und Englands zu schnetzeln. Schließlich wählt sich Kenway seinen Mentor und seine spirituelle Heimat Nassau. Über die Kapitel hinweg vergisst er hier und da seine eigentlichen Beweggründe und gibt seine Beute mit vollen Händen aus, so wie ich das auch im Spiel gemacht habe. Erst mal alles in die Bewaffnung und Ausrüstung stecken. „Weigh, me boys, to Cuba! Running down to Cuba“ Schließlich aber ringen hier Templer, Assassinen, alte vergessene Völker, Motive und Energien um die Gunst der Menschen. Es geht um Macht und um Geld. Kenway hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Man merkt je weiter man liest wie Edward sich wandelt. Die ersten Kapitel sind geprägt von seinem Charme und seinen kecken Sprüchen. Aber je mehr er sich in den Mist segelt, erkennt er das Abenteuer doch nicht ganz das sind, was er sich darunter vorstellte. Er verändert sich und weiß zeitweise gar nicht welcher der ganzen Angebote er folgen soll. Das Spiel macht es einem leichter aber auch unlogischer. Man folgt der Handlung einfach. Das Buch gibt schlüssige Gründe weshalb Kenway mehr zum Assassinen denn zum Piraten geschweige denn zum Templer taugt. Alle freundschaftlichen und unfreundlich Charaktere die mir in Erinnerung geblieben sind, tauchen wieder auf. Bonnett, Adewalé, Roberts, Rogers, Torres, Blackbeard, Hornigold, Kidd. Aber die meisten Szenen wirken gelesen viel schneller, vielleicht auch weil ich schon erahne was als nächstes passiert. Ein bisschen fehlt es an Details. Das Spiel hatte ein etwas verwirrendes, wenn nicht sogar unbefriedigendes Ende. Das Buch dagegen hat einen entsprechenden Schluß, der mir persönlich ein paar Verständnislücken gestopft hat. So an einem Stück hintereinander weg gelesen, habe ich jetzt viele der Zusammenhänge noch viel besser verstehen können. Wie rum man es auch dreht oder wendet, Spiel und Buch erzählen haargenau dieselbe Geschichte. Die Charaktere sind absolut gleich (bis auf Blackbeard, den ich ein wenig biestiger und grausamer vom Spiel in Erinnerung hatte - zumal dann doch die ein oder andere Nebenaufgabe und damit verbundene Szenen des Spiels im Handlungstrangs des Buchs fehlten (zB meine verhasste Nachtjagd durch irgendeinen Sumpf). Und was einem vielleicht irgendwann so richtig zum Augenrollen bringt ist Kenways unglaubliches Talent zig hundert Männern die Kehle aufzuschlitzen. ‚Raub und Mord und Überfall sind gut.‘ Ich war nach den 400 Seiten zwar erst mal heiser aber meiner Schwester und mir hat es verflucht gut gefallen und sie konnte nichts anderes tun als mir zu lauschen und beinah mit zu heulen, als Kenway Mary auf dem Hof trug. Fazit: Inhaltlich orientiert sich das Buch also so dicht am Spiel, dass ich mich frage, war das Spiel zu erst da und Bowden hat es danach geschrieben oder ist das mehr oder weniger das überarbeitete Skript vor der Spielentwicklung? Eines ist jedoch klar, da ich die anderen Spiele nicht kenne und auch wohl nicht mehr nach holen werde, ziehe ich es definitiv in Betracht die Bücher dazu zu lesen, wenn die alle ähnlich diesem sind, bin ich danach bestens gewappnet um in etwaigen Diskussionen über Assassin’s Creed bestehen zu können. Teil Sieben werde ich aber erst lesen, wenn ich ‚Unity‘ gespielt habe- wäre mir unlieb mir den Spaß zu verderben. Die ganze Reihe ist wahrscheinlich etwas für Spieler die noch mal wissen wollen was wo passierte mit welchem der Assassinen. Und für diejenigen die (wie ich) irgendein Spiel verpasst haben. Oder eben für die, denen das Spiel im Grunde egal ist, die aber den Orden der Assassinen toll finden und rasante prägnante und verdammt sarkastische Charaktere mögen. (Soweit ich von diesem auf andere Bände schließen kann.- Vielleicht ist ja auch nur Kenway so dermaßen bissig und frech und mir daher so sympathisch.) Achtung tief fliegende Stinktöpfe! Rapp Zapp Zing- super! Titel in der Serie Assassin’s Creed: #1 Brotherhood: Die Bruderschaft #2 Renaissance #3 Der geheime Kreuzzug #4 Revelations: Die Offenbarung #5 Forsaken: Verlassen Der Untergang (Comicband) The Chain (Comicband) #6 Black Flag #7 Unity Update: Unity kann kommen. Und wie ich höre, steckt das nächste AC schon in den Startlöchern. Gut, dass ich 2Comics und 6 Bücher zum Überbrücken habe. Tipp: Als Leseprobe empfehle ich das erste Kapitel. Dank: An meine kleine Suista für's Flanieren an der Buchhandlung vorbei und für's lauschen. Und wer einfach, wie ich, nicht genug bekommen kann: . PS: Nein, ich weiß grad nicht, wieso LB die Rezi dem Buch: 'Assassin's Creed: Revelation' zuordnet, obwohl ich ganz klar 'AC: Black Flag' im Regal hab. *kopfkratz* Mysterien des Internets.

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