Oliver Buslau

 4,1 Sterne bei 129 Bewertungen
Autor von Feuer im Elysium, Der Vampir von Melaten und weiteren Büchern.
Autorenbild von Oliver Buslau (©Susanne Prothmann)

Lebenslauf von Oliver Buslau

Oliver Buslau, 1962 in Gießen geboren, wuchs in Koblenz auf und studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Bibliothekswissenschaft in Köln und Wien. Nach seinem Studienabschluss im Jahre 1990 arbeitete er bei der Kölner Schallplattenfirma EMI Classics und als Verlagsredakteur, danach als freier Autor von Texten über klassische Musik. Nach Jahren freier Mitarbeit bei verschiedenen Schallplattenfirmen und Musikzeitschriften begann Oliver Buslau 1999 Kriminalromane zu schreiben. Sein erster Krimi „Die Tote vom Johannisberg“, der 2000 erschien, war der Auftakt zu einer Serie um den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott. Der Kriminalroman „Schängels Schatten“ (2003) spielt in Buslaus alter Heimatstadt Koblenz. Das Buch handelt von dem Reiterstandbild am Deutschen Eck. 2006 kam „Das Gift der Engel“ hinzu – ein in Bonn spielender Roman um die Themen Klassische Musik und Rheinromantik. 2009 erschien „Die fünfte Passion“ – ein Thriller um Geheimnisse in der Musik von Johann Sebastian Bach, außerdem der Fantasythriller „Der Vampir von Melaten". Auch als Autor vom Kurzkrimis und Kurzgeschichten hat sich Oliver Buslau, der heute in Bergisch Gladbach lebt, einen Namen gemacht. Neben der eigenen Autorenkarriere kümmert er sich auch um die Schreibausbildung anderer: Im Jahre 2000 gründete er die Zeitschrift „TextArt - Magazin für Kreatives Schreiben“, die er bis 2016 als Chefredakteur und Mitherausgeber leitete. Als Dozent für Kreatives Schreiben gibt er selbst Kurse im Krimischreiben. Oliver Buslau ist als Bratschist Mitglied verschiedener Amateurensembles – unter anderem im Sinfonieorchester Bergisch Gladbach. 2017 veröffentlichte er den populären Musikführer „111 Werke der klassischen Musik, die man kennen muss“. Auch mehrere seiner neueren Krimis haben Bezug zur klassischen Musik, wie „Schatten über Sanssouci“ oder „Feuer im Elysium“ (2020 erschienen, ein historischer Kriminalroman über Beethoven und die Uraufführung von dessen 9. Sinfonie).

Neue Bücher

Cover des Buches Bergisches Roulette (ISBN: 9783740811129)

Bergisches Roulette

 (1)
Neu erschienen am 22.04.2021 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von Oliver Buslau

Cover des Buches Feuer im Elysium (ISBN: 9783740806163)

Feuer im Elysium

 (27)
Erschienen am 23.01.2020
Cover des Buches Der Vampir von Melaten (ISBN: 9783863586492)

Der Vampir von Melaten

 (10)
Erschienen am 29.02.2016
Cover des Buches Altenberger Requiem (ISBN: 9783863583309)

Altenberger Requiem

 (8)
Erschienen am 15.11.2013
Cover des Buches Die Orpheus-Prophezeiung (ISBN: 9783442465125)

Die Orpheus-Prophezeiung

 (8)
Erschienen am 18.11.2013
Cover des Buches Die Tote vom Johannisberg (ISBN: 9783897051690)

Die Tote vom Johannisberg

 (8)
Erschienen am 01.04.2000
Cover des Buches Bergisch Samba (ISBN: 9783897053267)

Bergisch Samba

 (7)
Erschienen am 24.10.2016
Cover des Buches Neandermord (ISBN: 9783863583316)

Neandermord

 (7)
Erschienen am 01.09.2013
Cover des Buches Das Gift der Engel (ISBN: 9783863583392)

Das Gift der Engel

 (7)
Erschienen am 01.09.2013

Interview mit Oliver Buslau

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe schon seit meiner Schulzeit, war jedoch zuerst Journalist und Sachbuchautor, bevor ich Ende der 90er mit dem Krimischreiben begann. Damals hatte ich die Idee, einen Mord in einem Konzertsaal geschehen zu lassen, kam aber erst nicht weiter, weil ich keinen Saal fand, in dem das so möglich ist, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich wurde dann in der historischen Stadthalle Wuppertal fündig. Dieser wunderschöne Konzertsaal aus dem Jahre 1900 heißt „Stadthalle am Johannisberg“. Ich habe den Mord dort geschehen lassen und dafür den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott erfunden, der dann aufgrund des Erfolges dieses Erstlings zur Serienfigur wurde. Der erste Krimi „Die Tote vom Johannisberg“ erschien im Jahre 2000. Rott hat mittlerweile (Stand 2010) fünf weitere Fälle gelöst.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Sehr viele, aus unterschiedlichen Genres. Ich kehre aber immer wieder zu Stephen King, Georges Simenon und Elmore Leonard zurück.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Für meine Bergischen Krimis um Remigius Rott brauche ich mich nur im Bergischen Land umzuschauen, um auf Ideen zu kommen. Da gibt’s jede Menge alter Mühlen, Wälder, Sehenswürdigkeiten wie das Neandertal oder den Altenberger Dom, es sind Städte wie Remscheid, Solingen oder Wuppertal, die durch ihre Schauplätze oder ihren Menschenschlag inspirieren. Besonders anregend finde ich auch kulturhistorische Rätsel – wie zum Beispiel das bei weitem noch nicht gelöste Geheimnis der verschlüsselten Botschaften im Werk von Johann Sebastian Bach, aus dem ich den Thriller „Die fünfte Passion“ gemacht habe. Zu meinem Fantasyroman „Der Vampir von Melaten“ haben mich Kölner Kirchen und natürlich der berühmte Melatenfriedhof inspiriert.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich habe eine Mailingliste, zu der man sich durch eine Nachricht an mich anmelden kann, ich pflege Internet-Netzwerke und so weiter. Wichtig ist aber auch die Bereitschaft, auf die Fragen der Leserinnern und Leser einzugehen, die ich durchaus habe. Das liegt auch daran, dass ich den handwerklichen Seiten des Schreibens gegenüber sehr offen bin. Parallel zu meiner schriftstellerischen Arbeit habe ich im Jahre 2000 die Zeitschrift „TextArt – Magazin für Kreatives Schreiben“ gegründet, die sich explizit an Menschen wendet, die das Schreiben lernen wollen.

Wann und was liest Du selbst?

Ich komme leider meist erst abends zum Lesen. Ich pendle immer zwischen aktuellen Krimis oder Büchern aus anderen Genres und Klassikern, die ich wieder oder erstmals lese, hin und her. Es geht also ziemlich durcheinander.

Neue Rezensionen zu Oliver Buslau

Cover des Buches Bergisches Roulette (ISBN: 9783740811129)katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "Bergisches Roulette" von Oliver Buslau

Haste Töne ?!
katikatharinenhofvor 23 Tagen

Remigius Rott ist gedanklich schon beim feierlichen Einzug auf dem Standesamt zu Klängen des Hochzeitsmarsches, aber die romantische Vorstellung wird empfindlich durch eine Nachricht an die Braut gestört. Wer will unbedingt verhindern, dass Remi und Wonne den Bund fürs Leben schließen ? Als würde das nicht reichen, ist am Tag der Hochzeit die Standesbeamtin spurlos verchwunden. Schönwald, Standesbeamter a.D. springt kurzerhand ein und traut die beiden Turteltauben. Aber anstatt die Flitterwochen auf den Malediven zu genießen, findet sich Remi in einem Strudel aus Mord und Erpressung wieder und wird selbst zum Verdächtigen...


Oliver Buslau hat mit "Bergisches Rouletet" eine spannende Handlung rund um die Hochzeit von Remi und Wonne gewebt, die den Leser vom ersten Buchstaben an in atemlose Spannung versetzt. Die Jagd nach dem Mörder entpuppt sich nämlich als perfekte Vorlage für ein aufregendes Denk- & Ratespiel, das Kumpel Manni im Buch gleichzeitig als  Grundidee für seinen Escape Room nutzt.  

Remi muss gegen Opladen, mit dem ihm eine Art Hassliebe verbindet, und falsche Vorwürfe ankämpfen, wird zur Schachfigur des Täters in seinem Schachspiel des Bösen und taucht gleichzeitig in die Welt der klassischen Musik ein, für die er ja normalerweise nicht viel übrig hat.

Der Spannungsbogen ist von Beginn an straff gespannt und der Schreibende führt den Leser mit abwechslungsreichen Szenen, technischen Raffinessen bei der Ermittlung und dem einen oder andern Augenzwinkern durchs Bergische Land. Man lernt ein bisschen die Umgebung kennen, hat landschaftlich reizvolle Bilder vor dem inneren Auge und bekommt diese Idylle immer wieder durch aufregende Ereignisse regelrecht zerrissen.

Die Suche nach dem Täter bietet viele Geheimnisse, verstrickte Familienbande und immer wieder die ein oder andere musikalische Untermalung,in dessen Genuss  Remi mehr oder weniger freiwillig gerät.

Zum Showdown packt Oliver Buslau nochmal eine Schippe Dramatik obendrauf und bereitet so dem Leser und beteiligten Figuren einen fulminanten Abschluss, der für unglaubliche Erkenntnisse sorgt und überraschend zu gleich ist. Haste da noch Töne ?!

Absolut Leseempfehlung für einen unkonventionellen Ermittler mit Herz und Hirn !

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Cover des Buches Feuer im Elysium (ISBN: 9783740806163)MarliesFerbers avatar

Rezension zu "Feuer im Elysium" von Oliver Buslau

Vor allem sprachlich ein Genuss
MarliesFerbervor einem Monat

"Feuer im Elysium" ist mehr als ein Krimi, mehr als ein historischer Roman - diese Geschichte fasziniert von Anfang an durch ihre Sprache. Selten habe ich einen Roman gelesen, der in früherer Zeit spielt und in dem sowohl die beschriebenen Dinge und Handlungen den Leser in frühere Erlebnis- und Erfahrungswelten versetzen als auch die Sprache  in wunderschönem Gewand daherkommt. So ist der Funke bei mir voll und ganz übergesprungen, ich habe dieses Buch sehr genossen und mir viel Zeit genommen, um es langsam zu lesen und zu genießen. Denn es fasziniert, vermittelt fundiertes Wissen über Beethoven und seine Zeit, begeistert sprachlich auf jeder Seite und ist, fast nebenbei, ein spannender Krimi.

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Cover des Buches Wahn (ISBN: 9783740801694)Thommy28s avatar

Rezension zu "Wahn" von Oliver Buslau

Regionalkrimi - eher für Einheimische aus dem Bergischen Land - ansonsten ziemlich langatmig
Thommy28vor 2 Monaten

Einen kurzen Blick auf die (ziemlich dürftige) Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist der zehnte Band der Reihe um den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius "Remi" Rott und zeigt- aus meiner Sicht - eindeutig, dass die Reihe ihren Zenit weit überschritten hat. Ich habe die Bücher immer sehr gemocht - hatten sie doch so einen besonderen Flair und haben sich durch die liebevoll und detailreich gezeichneten Figuren ausgezeichnet.

Leider ist im vorliegenden Band davon kaum noch etwas zu spüren. Das ewige Genörgel um das fehlende Geld nervt inzwischen, die angespannte Verbindung zur Freundin langweilt und an Spannung ist das Buch recht arm.

Dafür versucht der Autor dem Leser allerlei Wissen über das Bergische Land und dort insbesondere um die Wahner Heide nahezubringen. Das verquirlt mit ein wenig Geistererscheinungen und Schematismus ergibt ein ziemlich unverdauliches Gebräu. Da muss sich der Leser doch ziemlich quälen um durch das Buch zu kommen. Sehr schade um diese früher so tolle Buchreihe....!

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Gespräche aus der Community

Beethovens Neunte ist ein Mythos unter den Klassikwerken, ihre Geschichte ist aber  auch ein guter Krimistoff: Im Jahr der Uraufführung 1824 in Wien schwelte die Angst der Eliten vor einer neuen Revolution, das Kaiserreich war ein Überwachungsstaat - und mittendrin brachte Beethoven mit seiner letzten vollendeten Sinfonie die Vision die Menschheitsverbrüderung auf die Bühne ...  

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leserunde zu "Feuer im Elysium", dieser Roman hat mich lange und intensiv beschäftigt - und wenn ihr meine Bio lest, erfahrt Ihr, warum : Mich haben neben der klassischen selbst Musik schon immer die Geschichten interessiert, die es dazu zu erzählen gibt. Ich möchte sie so erzählen, dass man von Mozart, Beethoven, Bach und Co. nichts verstehen muss, um ebenfalls davon fasziniert zu sein. Beethovens Neunte ist da ein ganz besonderer Kandidat, ein echter Mythos unter den Klassikwerken, dessen Aura bis heute nachwirkt. Die Zeit, in der sie uraufgeführt wurde, ist wegen all der politischen Reibereien für das Genre historischer Krimi wunderbar geeignet. Ich würde gerne erfahren, wie das Buch bei Euch ankommt. Für mich war die "kriminelle Zeitreise" ins Wien des frühen 19. Jahrhunderts jedenfalls äußerst spannend!

96 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Oliver Buslau wurde am 21. Juni 1962 in Gießen (Deutschland) geboren.

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