Oliver Buslau

 4,1 Sterne bei 138 Bewertungen
Autor von Feuer im Elysium, Der Vampir von Melaten und weiteren Büchern.
Autorenbild von Oliver Buslau (©Susanne Prothmann)

Lebenslauf von Oliver Buslau

Oliver Buslau, 1962 in Gießen geboren, wuchs in Koblenz auf und studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Bibliothekswissenschaft in Köln und Wien. Nach seinem Studienabschluss im Jahre 1990 arbeitete er bei der Kölner Schallplattenfirma EMI Classics und als Verlagsredakteur, danach als freier Autor von Texten über klassische Musik. Nach Jahren freier Mitarbeit bei verschiedenen Schallplattenfirmen und Musikzeitschriften begann Oliver Buslau 1999 Kriminalromane zu schreiben. Sein erster Krimi „Die Tote vom Johannisberg“, der 2000 erschien, war der Auftakt zu einer Serie um den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott. Der Kriminalroman „Schängels Schatten“ (2003) spielt in Buslaus alter Heimatstadt Koblenz. Das Buch handelt von dem Reiterstandbild am Deutschen Eck. 2006 kam „Das Gift der Engel“ hinzu – ein in Bonn spielender Roman um die Themen Klassische Musik und Rheinromantik. 2009 erschien „Die fünfte Passion“ – ein Thriller um Geheimnisse in der Musik von Johann Sebastian Bach, außerdem der Fantasythriller „Der Vampir von Melaten". Auch als Autor vom Kurzkrimis und Kurzgeschichten hat sich Oliver Buslau, der heute in Bergisch Gladbach lebt, einen Namen gemacht. Neben der eigenen Autorenkarriere kümmert er sich auch um die Schreibausbildung anderer: Im Jahre 2000 gründete er die Zeitschrift „TextArt - Magazin für Kreatives Schreiben“, die er bis 2016 als Chefredakteur und Mitherausgeber leitete. Als Dozent für Kreatives Schreiben gibt er selbst Kurse im Krimischreiben. Oliver Buslau ist als Bratschist Mitglied verschiedener Amateurensembles – unter anderem im Sinfonieorchester Bergisch Gladbach. 2017 veröffentlichte er den populären Musikführer „111 Werke der klassischen Musik, die man kennen muss“. Auch mehrere seiner neueren Krimis haben Bezug zur klassischen Musik, wie „Schatten über Sanssouci“ oder „Feuer im Elysium“ (2020 erschienen, ein historischer Kriminalroman über Beethoven und die Uraufführung von dessen 9. Sinfonie).

Neue Bücher

Cover des Buches Morgen, Diebe, wird's was geben (ISBN: 9783746261539)

Morgen, Diebe, wird's was geben

Neu erschienen am 04.08.2022 als Buch bei St. Benno.

Alle Bücher von Oliver Buslau

Cover des Buches Feuer im Elysium (ISBN: 9783740806163)

Feuer im Elysium

 (28)
Erschienen am 23.01.2020
Cover des Buches Altenberger Requiem (ISBN: 9783863583309)

Altenberger Requiem

 (9)
Erschienen am 15.11.2013
Cover des Buches Der Vampir von Melaten (ISBN: 9783863586492)

Der Vampir von Melaten

 (10)
Erschienen am 29.02.2016
Cover des Buches Die Orpheus-Prophezeiung (ISBN: 9783442465125)

Die Orpheus-Prophezeiung

 (8)
Erschienen am 18.11.2013
Cover des Buches Die Tote vom Johannisberg (ISBN: 9783897051690)

Die Tote vom Johannisberg

 (8)
Erschienen am 01.04.2000
Cover des Buches Bergisch Samba (ISBN: 9783897053267)

Bergisch Samba

 (7)
Erschienen am 24.10.2016
Cover des Buches Neandermord (ISBN: 9783863583316)

Neandermord

 (7)
Erschienen am 01.09.2013
Cover des Buches Wupper Wut (ISBN: 9783954516780)

Wupper Wut

 (6)
Erschienen am 17.09.2015

Interview mit Oliver Buslau

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe schon seit meiner Schulzeit, war jedoch zuerst Journalist und Sachbuchautor, bevor ich Ende der 90er mit dem Krimischreiben begann. Damals hatte ich die Idee, einen Mord in einem Konzertsaal geschehen zu lassen, kam aber erst nicht weiter, weil ich keinen Saal fand, in dem das so möglich ist, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich wurde dann in der historischen Stadthalle Wuppertal fündig. Dieser wunderschöne Konzertsaal aus dem Jahre 1900 heißt „Stadthalle am Johannisberg“. Ich habe den Mord dort geschehen lassen und dafür den Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott erfunden, der dann aufgrund des Erfolges dieses Erstlings zur Serienfigur wurde. Der erste Krimi „Die Tote vom Johannisberg“ erschien im Jahre 2000. Rott hat mittlerweile (Stand 2010) fünf weitere Fälle gelöst.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Sehr viele, aus unterschiedlichen Genres. Ich kehre aber immer wieder zu Stephen King, Georges Simenon und Elmore Leonard zurück.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Für meine Bergischen Krimis um Remigius Rott brauche ich mich nur im Bergischen Land umzuschauen, um auf Ideen zu kommen. Da gibt’s jede Menge alter Mühlen, Wälder, Sehenswürdigkeiten wie das Neandertal oder den Altenberger Dom, es sind Städte wie Remscheid, Solingen oder Wuppertal, die durch ihre Schauplätze oder ihren Menschenschlag inspirieren. Besonders anregend finde ich auch kulturhistorische Rätsel – wie zum Beispiel das bei weitem noch nicht gelöste Geheimnis der verschlüsselten Botschaften im Werk von Johann Sebastian Bach, aus dem ich den Thriller „Die fünfte Passion“ gemacht habe. Zu meinem Fantasyroman „Der Vampir von Melaten“ haben mich Kölner Kirchen und natürlich der berühmte Melatenfriedhof inspiriert.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich habe eine Mailingliste, zu der man sich durch eine Nachricht an mich anmelden kann, ich pflege Internet-Netzwerke und so weiter. Wichtig ist aber auch die Bereitschaft, auf die Fragen der Leserinnern und Leser einzugehen, die ich durchaus habe. Das liegt auch daran, dass ich den handwerklichen Seiten des Schreibens gegenüber sehr offen bin. Parallel zu meiner schriftstellerischen Arbeit habe ich im Jahre 2000 die Zeitschrift „TextArt – Magazin für Kreatives Schreiben“ gegründet, die sich explizit an Menschen wendet, die das Schreiben lernen wollen.

Wann und was liest Du selbst?

Ich komme leider meist erst abends zum Lesen. Ich pendle immer zwischen aktuellen Krimis oder Büchern aus anderen Genres und Klassikern, die ich wieder oder erstmals lese, hin und her. Es geht also ziemlich durcheinander.

Neue Rezensionen zu Oliver Buslau

Cover des Buches Bergisches Roulette (ISBN: 9783740811129)Thommy28s avatar

Rezension zu "Bergisches Roulette" von Oliver Buslau

Herrlicher Regionalkrimi aus dem Bergischen Land mit viel Lokalkolorit
Thommy28vor einem Jahr

Einen ersten Eindruck vom Geschehen vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch ist noch schon der elfte Fall für den etwas chaotischen Privatdetektiv Remigius "Remi" Rott. Entgegen meiner Einschätzung zum 10. Band, dass die Reihe wohl ihren Zenit überschritten hat, kann dieses Buch doch wieder punkten.

Das Spannungsniveau ist dem Genre angemessen, d,h, nicht sonderlich hoch aber allemal ausreichend. Dafür kann der Autor mit seiner locker, leichten und super zu lesenden Schreibweise überzeugen.

Die Protagonisten sind dem treuen Reihenleser ja längst bekannt und an´s Herz gewachsen. Ich freue mich jedesmal erneut mich mit dem schusselig, chaotischen Detektiv auf Täterjagd zu gehen. Dazu kommt eine stimmige Geschichte mit ein paar schrägen neuen Figuren. Auch vergisst der Autor nicht, seine Protagonisten stetig weiter zu entwickeln. Viel Reiz liegt auch in dem reichlich vorhandenen Lokalkolorit - für Menschen die sich in der Gegend auskennen ein deutlicher Pluspunkt.

Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen und ich hoffe auf weitere Bände.....!

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Feuer im Elysium (ISBN: 9783740806163)Verena_Buchbloggers avatar

Rezension zu "Feuer im Elysium" von Oliver Buslau

Spannend bis zum Schluss
Verena_Buchbloggervor einem Jahr

Von Anfang an hat mich diese Geschichte gefangen genommen, wenn auch auf eine ruhige Art und Weise. Ich habe es ein wenig mit dem Österreichischen Gemüt verglichen, so ein bisschen gemütlich, aber durchaus erhaben! ;-) Und spannend ist es auch noch! :-)

Der Leser ahnt gleich zu Beginn, dass der Unfall mitnichten ein Unfall war und es ist interessant mitzuverfolgen, wie auch Reiser nach und nach Dinge hinterfragt, nachforscht und die losen Fäden miteinander verbindet, um am Ende dem Täter, dem Verbrecher einen Strick daraus zu drehen! :-)

Kombiniert wird diese Kriminalgeschichte mit dem aufsehenerregenden Ereignis der Uraufführung von Beethovens 9. Sinfonie im Kärntnertortheater, für die auch Reiser dank seines alten Geigenlehrers Piringer den Geigenbogen schwingt! Beethoven ist sein Idol! In einem Stück von Beethoven mitzuwirken ist eine große Ehre und eine fast nicht zu stemmende Aufgabe, denn so etwas schwieriges hat Reiser noch nie gespielt! Aber nicht jeder in Wien ist mit dieser Aufführung einverstanden.  Vermutet man doch eine geheime Verschwörung gegen das Kaiserreich! Denunziantentum ist angesagt und man fragt sich, wer hier wirklich "gefährlich" ist!

Burschenschaften treiben ihr Unwesen, doch "kämpfen" sie nicht immer auf der selben Seite. Aber würden sie soweit gehen, Morde zu verüben, nur um ihren Ansichten Ausdruck zu verleihen?

"Alle Menschen werden Brüder"

Und mittendrin Reiser. Irgendwie ein armer Tölpel, der das alles gar nicht möchte, sondern nur seine Theresia ehelichen will. Immer mehr gerät er zwischen die Fronten, bis es am Ende im Kärntnertortheater zum fulminaten Showdown kommt!...

Oliver Buslau hat mit "Feuer im Elysium" einen Kriminalroman geschaffen, den man genießen muss, wie die Sinfonien von Beethoven oder ein leckeres Stück Sachertorte! Die Bilder, die in meinem Kopf entstanden sind, klingen immer noch nach! Ebenso die Musik, die ich, wenngleich nur in Worten beschrieben, durchaus hören konnte! Etwas, dass ich in diesem Moment mit Beethoven gemein habe. ;-) Wie kann ein Mensch, der am Ende nichts mehr gehört hat, nur so Großartiges komponieren? Absolut phantastisch!! Ich gestehe, ich bin ein Klassik-Fan und besonders Beethoven höre ich sehr, sehr gerne! Ich bin quasi ein Fan-Girl! ;-) Aufgewachsen in Bonn sind wir beide ja Rheinländer durch und durch! :-)

Man erhält in diesem Roman auf jeden Fall einen kleinen Einblick in Beethovens Privatleben, eigentlich geht es ja in erster Linie um Reiser und die Machenschaften der Reichen und Adligen! Aber auch die Musik kommt nicht zu kurz! Wer sich für klassische Musik interessiert, wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen! :-)

Ich bin immer noch sehr angetan von "Feuer im Elysium", von der Sprache, aber auch von der Musik! Öfters habe ich mir schon die 9. angehört! Die Atmosphäre im Buch war aber auch einfach zu schön, ebenso die Straßen- und Platzbeschreibungen, die Szenen bei Beethoven zu Hause oder auch beim Piringer, wenn seine Frau zu Mittag gekocht hat, ganz zu schweigen von den Proben! Ich hätte ewig weiterlesen können und war wirklich ein klein wenig traurig, als es zu Ende war...

Kommentieren0
Teilen
Cover des Buches Bergisches Roulette (ISBN: 9783740811129)katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "Bergisches Roulette" von Oliver Buslau

Haste Töne ?!
katikatharinenhofvor einem Jahr

Remigius Rott ist gedanklich schon beim feierlichen Einzug auf dem Standesamt zu Klängen des Hochzeitsmarsches, aber die romantische Vorstellung wird empfindlich durch eine Nachricht an die Braut gestört. Wer will unbedingt verhindern, dass Remi und Wonne den Bund fürs Leben schließen ? Als würde das nicht reichen, ist am Tag der Hochzeit die Standesbeamtin spurlos verchwunden. Schönwald, Standesbeamter a.D. springt kurzerhand ein und traut die beiden Turteltauben. Aber anstatt die Flitterwochen auf den Malediven zu genießen, findet sich Remi in einem Strudel aus Mord und Erpressung wieder und wird selbst zum Verdächtigen...


Oliver Buslau hat mit "Bergisches Rouletet" eine spannende Handlung rund um die Hochzeit von Remi und Wonne gewebt, die den Leser vom ersten Buchstaben an in atemlose Spannung versetzt. Die Jagd nach dem Mörder entpuppt sich nämlich als perfekte Vorlage für ein aufregendes Denk- & Ratespiel, das Kumpel Manni im Buch gleichzeitig als  Grundidee für seinen Escape Room nutzt.  

Remi muss gegen Opladen, mit dem ihm eine Art Hassliebe verbindet, und falsche Vorwürfe ankämpfen, wird zur Schachfigur des Täters in seinem Schachspiel des Bösen und taucht gleichzeitig in die Welt der klassischen Musik ein, für die er ja normalerweise nicht viel übrig hat.

Der Spannungsbogen ist von Beginn an straff gespannt und der Schreibende führt den Leser mit abwechslungsreichen Szenen, technischen Raffinessen bei der Ermittlung und dem einen oder andern Augenzwinkern durchs Bergische Land. Man lernt ein bisschen die Umgebung kennen, hat landschaftlich reizvolle Bilder vor dem inneren Auge und bekommt diese Idylle immer wieder durch aufregende Ereignisse regelrecht zerrissen.

Die Suche nach dem Täter bietet viele Geheimnisse, verstrickte Familienbande und immer wieder die ein oder andere musikalische Untermalung,in dessen Genuss  Remi mehr oder weniger freiwillig gerät.

Zum Showdown packt Oliver Buslau nochmal eine Schippe Dramatik obendrauf und bereitet so dem Leser und beteiligten Figuren einen fulminanten Abschluss, der für unglaubliche Erkenntnisse sorgt und überraschend zu gleich ist. Haste da noch Töne ?!

Absolut Leseempfehlung für einen unkonventionellen Ermittler mit Herz und Hirn !

Kommentieren0
Teilen

Gespräche aus der Community

Beethovens Neunte ist ein Mythos unter den Klassikwerken, ihre Geschichte ist aber  auch ein guter Krimistoff: Im Jahr der Uraufführung 1824 in Wien schwelte die Angst der Eliten vor einer neuen Revolution, das Kaiserreich war ein Überwachungsstaat - und mittendrin brachte Beethoven mit seiner letzten vollendeten Sinfonie die Vision die Menschheitsverbrüderung auf die Bühne ...  

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leserunde zu "Feuer im Elysium", dieser Roman hat mich lange und intensiv beschäftigt - und wenn ihr meine Bio lest, erfahrt Ihr, warum : Mich haben neben der klassischen selbst Musik schon immer die Geschichten interessiert, die es dazu zu erzählen gibt. Ich möchte sie so erzählen, dass man von Mozart, Beethoven, Bach und Co. nichts verstehen muss, um ebenfalls davon fasziniert zu sein. Beethovens Neunte ist da ein ganz besonderer Kandidat, ein echter Mythos unter den Klassikwerken, dessen Aura bis heute nachwirkt. Die Zeit, in der sie uraufgeführt wurde, ist wegen all der politischen Reibereien für das Genre historischer Krimi wunderbar geeignet. Ich würde gerne erfahren, wie das Buch bei Euch ankommt. Für mich war die "kriminelle Zeitreise" ins Wien des frühen 19. Jahrhunderts jedenfalls äußerst spannend!

96 BeiträgeVerlosung beendet
Rose75s avatar
Letzter Beitrag von  Rose75vor 2 Jahren

Ich habe mehrere Anläufe für dieses Buch gebraucht. Irgendwie hatte ich das Gefühl, man braucht die richtige Stimmung beim Lesen. Es liest sich nicht so flott wie ein Krimi, sondern eher wie ein groß angelegter historischer Schmöcker. Mir hat es aber im Großen und Ganzen, recht gut gefallen.

Hier meine Rezension, die ich auch auf den gängigen Portalen teilen werde: https://www.lovelybooks.de/autor/Oliver-Buslau/Feuer-im-Elysium-2028784754-w/rezension/2634674004/


Zusätzliche Informationen

Oliver Buslau wurde am 21. Juni 1962 in Gießen (Deutschland) geboren.

Oliver Buslau im Netz:

Community-Statistik

in 134 Bibliotheken

von 42 Lesern aktuell gelesen

von 4 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks