Oliver Buslau Die Orpheus-Prophezeiung

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Inhaltsangabe zu „Die Orpheus-Prophezeiung“ von Oliver Buslau

Ein alter Geheimbund, eine tödliche Verschwörung und die Suche nach einem verborgenen Ort

Als die gefeierte Stargeigerin Mara Thorn mitten im Konzert vom Tod ihres Managers erfährt, gerät ihre Welt ins Wanken. Was wollte ihr John S. Gritti vor seinem Unfall mitteilen? Hat sein Tod etwas mit der geheimnisvollen schwarzen Violine zu tun, die Mara vor Jahren von einem Unbekannten geschenkt bekam? In dem jungen Wiener Antiquar Jakob Lechner glaubt sie einen Verbündeten zu finden. Doch schon bald weiß sie nicht mehr, wer wirklich auf ihrer Seite steht. Mara sieht sich im Fadenkreuz einer mysteriösen „Orphischen Gesellschaft“, deren Wurzeln weit in die Vergangenheit zurückreichen …

Fazit: Spannende wie mysteriöse Story über eine rätselhafte Geige und deren geheimnisvollen Macht.

— Bellexr

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  • Sekten, Kirchengeschichte und die Musikindustrie

    Die Orpheus-Prophezeiung

    MikkaG

    14. January 2014 um 14:42

    Pro: Das ist mal wieder ein Beispiel, wo ein schlichtes Cover wunderbar funktioniert: man sieht nur die schwarze Geige, um die es in dem Buch auch zentral geht, aber durch die dunkle Abbildung und die rotglühenden Saiten gewinnt man direkt den Eindruck, dass es hier um einen Thriller geht. Originell ist die Geschichte auf jeden Fall: Prophezeiungen, uralte Sekten, eine fast schon magische Geige... Musik, Mystik, Kirchengeschichte, aber auch durchaus moderne Thematiken und zeitlose Motive wie Habgier und Neid. Eine Mischung, die furchtbar schiefgehen könnte, hier aber wunderbar gelingt! Es fließen sehr viele Ideen und Handlungsstränge in das Buch ein, und dabei bleibt es spannend und man verliert als Leser nicht den Überblick. Besonders gut gefallen hat mir die Darstellung des Orpheus-Kults als Konkurrenz zum Christentum! Dabei kann man das Buch aber sicher auch lesen, wenn man wenig Interesse an Musik oder Religionsgeschichte hat, denn das Buch ist eben in erster Linie ein Thriller, und so verpackt Oliver Buslau alles packend und mitreißend. Mara ist keine strahlende Heldin, sondern eine junge Frau mit Ecken und Kanten. Als Jugendliche ist sie von zuhause abgehauen, weil ihre Pflege-Eltern ihre Liebe zur Musik nicht ernstnahmen. Sie hat eine Zeitlang auf der Straße gelebt, und auch jetzt, wo sie eine weltweit gefeierte Stargeigerin ist, entspricht sie nicht dem Bild, dass man sich von solchen Menschen macht. Sie wird getrieben von der obsessiven Liebe zur Musik, dem Wunsch, mehr über ihre Eltern zu erfahren... Und schon bald von der Gefahr, in der sie schwebt. Mir hat sie sehr gut gefallen, auch wenn ich ihre Motivationen nicht immer 100%ig nachvollziehen konnte. Viele der anderen Charaktere waren schwer einzuschätzen und unmöglich in die Kategorieren "gut" und "böse" einzuordnen - und auch das hat mir gut fallen, denn es machte die Geschichte für mich glaubwürdiger und interessanter. Der Schreibstil ist überwiegend sehr gut, nur selten driftet er ein wenig in klischeehafte Bilder ab. Aber das Buch ist durchweg intelligent geschrieben und ich hatte den Eindruck, dass es auch gut und tiefgehend recherchiert ist, wobei der Autor einen nicht mit trockenen Informationen erschlägt, sondern sie natürlich in die Handlung einfließen lässt. Kontra: Die ein oder andere Entwicklung erschien mir nicht ganz logisch. Zum Beispiel wird etwas aus einem Schließfach gestohlen, und der Dieb verstaut es einfach direkt wieder in einem anderen Schließfach nicht weit weg. Später wird gesagt, auf den Überwachungskameras sei der Dieb nicht zu erkennen gewesen - aber hätte darauf nicht zu sehen sein müssen, in welchem Schließfach er das Diebesgut versteckt hat? Mara überlegt sich, dass sie sich wahrscheinlich kein Konto einrichten lassen kann, weil sie keine Anschrift hat, was ja durchaus Sinn macht - aber als jugendliche Obdachlose hatte sie anscheinend ein Konto. Für Mara werden Flugtickets am Flughafen hinterlegt, und die kann sie abholen, ohne auch nur ihren Ausweis vorzeigen zu müssen. Ein Geistlicher kann ohne Probleme eine Wagenladung Dynamit von einer Baustelle stehlen - und er schafft es auch noch, einen Zünder anzubringen, der sich mit dem Handy auslösen lässt. Das stelle ich mir nicht so einfach vor! Es sind solche Details, die mich oft ein bisschen aus der Geschichte rausgeworfen haben, weil sie mir einfach nicht wirklich glaubwürdig erschienen. Manche Dinge rund um die schwarze Geige schienen mir auch etwas zu bemüht konstruiert. Zusammenfassung: Wer Thriller mag und offen ist für mysthische Elemente, sollte diesem vielschichtigen, gut recherchierten Buch eine Chance geben! Man muss kein Musikexperte oder Musikliebhaber sein, aber das macht es natürlich umso spannender.

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  • Die schwarze Violine

    Die Orpheus-Prophezeiung

    Bellexr

    31. December 2013 um 11:18

    Kurz vor ihrem Konzert in Berlin erhält die erfolgreiche Geigerin Mara Thorn einen seltsamen Anruf. Am Ende der Leitung ist definitiv ihr Manager und väterlicher Freund John Gritti. Doch außer ein paar Geräuschen und zwei Stimmen kann Mara nichts verstehen. Während der kurzen Pause ihres Konzerts erfährt Mara, dass Gritti bei einem Autounfall kurz vor Potsdam tödlich verunglückt ist. Doch Mara glaubt nach dem seltsamen Anruf nicht mehr an einen Unfall. Als Alleinerbe von John Grittis Vermögen kündigt dessen Bruder Al der jungen Geigerin schon am nächsten Tag kurzerhand alle Verträge auf. Plötzlich völlig auf sich allein gestellt, geht Mara der Frage nach Johns Tod nach. Hat dieser etwas mit ihrer schwarzen Violine zu tun, die sie an ihrem 18. Geburtstag von einem Unbekannten geschenkt bekam? Bald schon weiß Mara nicht mehr, wem sie noch trauen kann, denn ganz offensichtlich haben mehrere Personen sehr großes Interesse an ihr und ihrer Geige und plötzlich steht sie im Kreuzfeuer zweier konkurrierender Gegner.   Orpheus, der Sänger und Dichter der griechischen Mythologie und somit auch die Orphiker sind Grundlage der spannenden wie auch ein wenig mystisch angehauchten Story und natürlich spielt die Musik auch eine entscheidende Rolle. Allerdings hält sich dies alles im Rahmen. Oliver Buslau hat einen packenden Thriller geschrieben, den auch Leser mögen werden, die sich nicht sonderlich mit Musik beschäftigen. Gut dosiert, verständlich und jederzeit unterhaltsam bringt der Autor sein Fachwissen wie auch die notwendigen Informationen in die Geschichte ein. Dreh- und Angelpunkt des Thrillers sind zum einen die Parallelen von Orpheus Handlungen in Bezug auf Jesus wie auch den Einfluss, welcher die Sagengestalt für die Opernwelt hat.   Somit spielt auch die katholische Kirche eine entscheidende Rolle in der Geschichte wie auch eine mysteriöse orphische Gesellschaft. Doch der Schwerpunkt des Thrillers liegt eindeutig bei der Stargeigerin Mara Thorn und ihren abenteuerlichen Erlebnissen. Neben dem Rätsel um ihre schwarze Violine ist Mara zudem auch noch auf der Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit. Mara ist ein Waisenkind, wer ihre Eltern sind, weiß sie nicht. Doch ganz offensichtlich standen ihre Eltern in enger Verbindungen zu einer orphischen Gesellschaft. Berlin bleibt nicht die einzige Stadt, in die Oliver Buslau seine Protagonistin führt, sondern auch Wien und Italien werden zu Handlungsschauplätzen. Und diese Reise quer durch Europa, immer auf der Suche nach einem geheimnisvollen, verborgenen Ort, der all ihre Fragen beantworten könnte, gestaltet sich für die junge Geigerin ziemlich gefährlich und rätselhaft. Ihr zur Seite stehen bald der rätselhafte Orpheus, der per Chat mit ihr in Verbindung tritt und ein junger Buchhändler, der offensichtlich auch einiges über die Orpheus-Sage und um das Geheimnis ihrer Geige weiß.   So entwickelt sich die Story von Anfang an sehr mysteriös, undurchsichtig, temporeich und spannend. Ist Mara anfangs noch eine ziemlich unbedarfte junge Frau Mitte Zwanzig, deren Fokus voll und ganz auf ihrem Mentor John Gritti und ihrem eher rockigen, eigenwilligen Geigenspiel gerichtet ist, muss sie sich nach dem Tod des Managers komplett umstellen. Ihre Erfahrungen, welche sie auf den Straßen Berlins gemacht hat, helfen ihr dabei. Mara ist mit 15 aus dem Haus ihrer Adoptiveltern abgehauen, lebte bis zu ihrer Volljährigkeit auf der Straße und wurde durch ein Internet-Musikvideo von Gritti entdeckt und entsprechend gefördert. Somit ist Mara es gewohnt, mit kleinem Gepäck zu reisen, mit wenig Geld auszukommen und sich alleine durchzuschlagen; was ihr während ihres abenteuerlichen wie gefährlichen Trips sehr zugute kommt.   Fazit: Spannende wie mysteriöse Story über eine rätselhafte Geige und deren geheimnisvollen Macht.

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  • Gut, aber eben nicht mein Genre

    Die Orpheus-Prophezeiung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. December 2013 um 22:19

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Zugegeben, Thriller sind eigentlich nicht wirklich meins. Aber bei diesem Exemplar von Oliver Buslau bin ich einfach immer und immer wieder an Cover und Inhaltsangabe hängen geblieben und das solange, bis ich dann doch nicht mehr widerstehen konnte. Zum Inhalt will ich gar nicht viel sagen, ich habe das Gefühl, dass jede Beschreibung, die über die offizielle Inhaltsangabe hinausgeht, schon zu viel voraus nimmt und damit die Spannung ruiniert. Aber es geht um Musik, um Verschwörungen und Geheimgesellschaften. Eine spannende Mischung, die nicht nur (aber auf jeden Fall auch) für Musikfans geeignet ist. Buslau schafft eine detaillierte Geschichte, in deren Verlauf der Autor nicht nur eine wahnsinnige Spannung aufbaut, sondern auch immer wieder wahnsinnig interessante Einblicke in das Musikbusiness liefert. Der Erzählstil ist flüssig und fesselnd, die Handlung ein faszinierendes Netz aus facettenreichen Charakteren und deren Verstrickungen. Alles in allem hat “Die Orpheus Prophezeiung” mir, als jemandem der mit Thrillern für gewöhnlich gar nichts anfangen kann, ausgesprochen gut gefallen und ich kann das Buch nur weiter empfehlen. Den einen Stern Abzug gibt es nicht wegen irgendeiner Schwäche des Buchs, sondern weil es mir dann doch nicht so leicht gefallen ist, mich in dieses fremde Genre hineinzulesen.

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