Bereits in seinem Buch "Die Klavierbrücke" hat mich Oliver Fehn mit seinem schönen Schreibstil begeistert und nun war ich auf "Keiner will mehr nach San Francisco" sehr gespannt. Bei diesem Buch handelt es sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten, Aphorismen, Gedichten und Essays.
Oliver Fehn machte es mir durch seine Erzählkraft sehr leicht, gerade auch zu den Gedichten und Aphorismen einen Zugang zu finden. Diese sind mal locker und leicht, frech und wütend, oft tiefsinnig und traurig, dabei aber immer berührend. Ich hatte manchmal den Eindruck, der Autor sitzt mir gegenüber und erzählt mir in seinen Kurzgeschichten von seiner Kindheit in den USA. Gerade hierbei - und sei es auch mit etwas Fiktion - spürt man eine tiefe Wehmut über Vergangenes, aber auch die Freude, diese Dinge erfahren zu haben.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es jedem, der eine sehr stilvolle Ausdrucksweise schätzt, nur ans Herz legen.
Oliver Fehn
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Oliver Fehn
Die Klavierbrücke
Harmonielehre kompakt für Dummies
Satans Handbuch
Verfluchter Sommer
Im Schein der Schwarzen Flamme
Keiner will mehr nach San Francisco
Und möchte mit Fremden tanzen
Die Schule des Teufels
Neue Rezensionen zu Oliver Fehn
ein außergewöhnliicher Roman
Wer ist Oliver Fehn ? Als ich diesen Namen googelte erschienen schon einige Bücher, die er geschrieben hat, die mir aber nichts sagten. Das wird sich nach dem Lesen dieses Buches ändern."Die Klavierbrücke" ist ein wunderbares Buch, das eigentlich keinem Genre richtig zuzuordnen ist.Ein bisschen Krimi, ein bisschen Entwicklungsroman, ein bisschen Liebes,-bzw. Freundschaftsroman, aber durch seine wunderbare Sprache und das ungewöhnliche Umfeld, ein kleines Dorf irgendwo in nicht allzu weiter Entfernung von Frankfurt, ein außergewöhnliches Leseerlebnis, das sich vom Mainstream deutlich abhebt.
Um nicht allzu viel vom Inhalt zu verraten, was einem bei 150 Seiten schnell passieren kann ,fasse ich mich kurz und verweise auf den Klappentext des Buches, der alles wichtige sagt, ohne zuviel preis zu geben.
Der Autor findet intuitiv die richtigen Worte um Situationen zu beschreiben, lässt dem Leser aber auch Raum, um sich seine eigenen Gedanken zu machen.Wenn man diese schmale Büchlein schließt, tut man dies mit dem sicheren Gefühl, etwas Außergewöhnliches gelesen zu haben.
Was für ein Buch. Kein Krimi im klassischen Sinne aber trotzdem aufgrund der geschilderten Geschehnisse spannend und erschreckend. Es gibt Täter und Opfer. Die Sprache des Autors Oliver Fehn hat mir außergewöhnlich gut gefallen; sie erinnert mich ein wenig an den Stil von John Irving. Ein Beispielsatz: "Die Sonne holte Luft. Ich auch." Den 15-jährigen Jungen habe ich sofort ins Herz geschlossen und umso schlimmer traf es mich dann, was mit ihm und den Menschen um ihn herum passierte. Dieses Buch ist eines von denen, die man auch Tage später nicht vergessen kann...
Fazit: Außergewöhnlich und erschreckend. Bisher eines meiner Highlights 2012. Bitte lesen!
Gespräche aus der Community
Im Blog Krimi & Co von Claudia Junger gibt es ab heute drei mal 'Die Klavierbrücke' von Oliver Fehn zu gewinnen.
Originaltext: "Oliver Fehn hat mir netterweise 3 signierte Exemplare von “Die Klavierbrücke” zur Verfügung gestellt und diese werde ich dann am Samstagabend, 25.08.2012 unter allen richtigen Einsendungen verlosen und die Gewinner öffentlich bekanntgeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen."
Alles weitere im Original-Artikel
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