Oliver Fehn Die Klavierbrücke

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Inhaltsangabe zu „Die Klavierbrücke“ von Oliver Fehn

Ein Dorf, in dem es scheinbar nicht mit rechten Dingen zugeht – und ein 15-jähriger Junge der dort bei seiner verschrobenen Tante Lissi wohnt und nur eins will: Hinaus in die Welt der Städte. Um seiner Langeweile beizukommen, hat er die Gabe entwickelt, sämtliche Dorfbewohner an der „Musik“ zu identifizieren, die ihre Füße auf der Klavierbrücke spielen – einem morschen Holzsteg, der direkt an Lissis Haus vorbeiführt. Als eines Nachts ein Mord geschieht, erkennt er den flüchtenden Täter an seinen Schritten – doch keiner will ihm glauben. Als dann noch sein bester Freund, der freche Rotschopf Wolfi, in Verdacht gerät, spitzen die Dinge sich zu.

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  • Rezension zu "Die Klavierbrücke" von Oliver Fehn

    Die Klavierbrücke
    robbylesegern

    robbylesegern

    10. September 2012 um 20:09

    ein außergewöhnliicher Roman Wer ist Oliver Fehn ? Als ich diesen Namen googelte erschienen schon einige Bücher, die er geschrieben hat, die mir aber nichts sagten. Das wird sich nach dem Lesen dieses Buches ändern."Die Klavierbrücke" ist ein wunderbares Buch, das eigentlich keinem Genre richtig zuzuordnen ist.Ein bisschen Krimi, ein bisschen Entwicklungsroman, ein bisschen Liebes,-bzw. Freundschaftsroman, aber durch seine wunderbare Sprache und das ungewöhnliche Umfeld, ein kleines Dorf irgendwo in nicht allzu weiter Entfernung von Frankfurt, ein außergewöhnliches Leseerlebnis, das sich vom Mainstream deutlich abhebt. Um nicht allzu viel vom Inhalt zu verraten, was einem bei 150 Seiten schnell passieren kann ,fasse ich mich kurz und verweise auf den Klappentext des Buches, der alles wichtige sagt, ohne zuviel preis zu geben. Der Autor findet intuitiv die richtigen Worte um Situationen zu beschreiben, lässt dem Leser aber auch Raum, um sich seine eigenen Gedanken zu machen.Wenn man diese schmale Büchlein schließt, tut man dies mit dem sicheren Gefühl, etwas Außergewöhnliches gelesen zu haben.

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  • Rezension zu "Die Klavierbrücke" von Oliver Fehn

    Die Klavierbrücke
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. April 2012 um 19:29

    Was für ein Buch. Kein Krimi im klassischen Sinne aber trotzdem aufgrund der geschilderten Geschehnisse spannend und erschreckend. Es gibt Täter und Opfer. Die Sprache des Autors Oliver Fehn hat mir außergewöhnlich gut gefallen; sie erinnert mich ein wenig an den Stil von John Irving. Ein Beispielsatz: "Die Sonne holte Luft. Ich auch." Den 15-jährigen Jungen habe ich sofort ins Herz geschlossen und umso schlimmer traf es mich dann, was mit ihm und den Menschen um ihn herum passierte. Dieses Buch ist eines von denen, die man auch Tage später nicht vergessen kann... Fazit: Außergewöhnlich und erschreckend. Bisher eines meiner Highlights 2012. Bitte lesen!

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  • Rezension zu "Die Klavierbrücke" von Oliver Fehn

    Die Klavierbrücke
    regina_mengel

    regina_mengel

    01. April 2012 um 13:51

    Ich habe Oliver Fehns "Die Klavierbrücke" in einem Rutsch gelesen. Es ist ein wunderbares Buch. Es in ein Genre einzuordnen würde mir schwerfallen. Es kommt ein Mord darin vor und es geht auch um dessen Aufklärung, aber das ist nur ein Teil der Handlung. Genauso geht es um den Aufbruch ins Erwachsenenleben, um die erste Liebe, die Entdeckung der eigenen Sexualität, um eine Mutter-Sohn-Beziehung, um den Verlust von geliebten Menschen, um Freundschaft, um richtige oder falsche Entscheidungen. Allerdings gibt es zwei Dinge, die ich dem Autor wirklich übel nehme: Das Buch war viel zu kurz, ich hätte noch ewig so weiterlesen können. Und es war so wunderschön und zugleich so traurig, dass ich das komplette letzte Drittel des Buches über mit den Tränen kämpfen musste. Außerdem hat es mich so nachhaltig beeindruckt, dass ich mich die ganze Nacht damit beschäftigt habe, anstatt zu schlafen. Ich mag die Sprache des Autors sehr, einerseits sind die Dialoge wunderbar auf das Alter der Protagonisten abgestimmt, schnodderig und auch mal mit einem Kraftausdruck durchsetzt, andererseits sind gerade die erzählenden Teile melodisch und voller poetischer Bilder. Hier findet sich kein überflüssiges Wort, jeder Satz klingt und schwingt und nimmt mich als Leser mit auf die Reise. Ich kann jedem, der ein außergewöhnliches Buch lesen möchte, dieses Buch ans Herz legen. Uneingeschränkt, zu 100 %. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Buch Bestsellerlistenpotential hat.

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