Oliver Geissen Kokostee

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Inhaltsangabe zu „Kokostee“ von Oliver Geissen

Haben Elvis Presley und Marilyn Monroe unsere Welt vor Jahrzehnten wirklich für immer verlassen? Nicht ganz! Sie leben auf einer traumhaft schönen Insel, und es geht ihnen besser als jemals zuvor. In der Morgensonne am Strand, auf dem Weg zur Poolgymnastik, begegnen sie Michael Jackson beim Muschelsammeln. Bob Marley geht mit John Lennon auf Bootstour. Und Kurt Cobain frühstückt mit Amy Winehouse.
Butler Adschei, die gute Seele der Insel, umsorgt die prominenten Aussteiger und hält sie bei bester Laune. Mit Herz und Humor erzählt er von ihrem exotischen Leben und ihren liebenswerten Marotten - und von aufregenden Tagen, in denen das größte Geheimnis unserer Zeit aufzufliegen droht …

Oliver Geissen erkundet in seinem phantasievollen Roman die wahre Heimat des Happy Ends.

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  • Rezension zu "Kokostee"

    Kokostee

    Linker_Mops

    23. May 2017 um 10:01

    Marylin Monroe, Elvis Presley, Kurt Cobain, John Lennon, Bob Marley und Amy Winehouse sind nicht tot, sondern leben gemeinsam auf einer einsamen Insel im Indischen Ozean. Eine witzige Idee für eine Story, halten sich doch Gerüchte über das Nichtableben dieser Stars hartnäckig in der Welt.Daher hatte Oliver Geissen eine witzige Idee für sein erstes Buch. Und schlecht schreiben kann er nicht. Das Buch liest sich durch einen schönen Sprachstil in einem weg. Aber insgesamt hat mich das Buch nicht vom Hocker gerissen. Es wird ein bißchen über das Inselleben erzählt, was die Bewohner*innen so machen und es gibt auch 2-3 heikle Situationen. Aber so eine richtige Aufregung ist nicht dabei. Es plätschert vor sich hin. Und das Finale, wo der Butler erzählt bekommt, dass er eine Tochter hat, ist auch eher rangeklatscht. Witzig fand ich aber die "Forrest-Gump-Stellen", wo bspw. die Bewohner*innen ein "Facebook" sich erfunden haben. Das hatte schon etwas besonderes.Mein Fazit: Wer etwas kurzweiliges für zwischendurch haben möchte, kann gerne zu diesem Buch greifen. Die große Weltliteratur ist es aber nicht.

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  • Rezension zu "Kokostee" von Oliver Geissen

    Kokostee

    aba

    14. February 2017 um 13:30

    Wenn das Leben so einfach wäre... Ein Buch mit dem Titel "Kokostee" und so einem bunten Cover musste ich lesen. Auch die Idee, weltberühmte, bereits gestorbene Superstars wieder zum Leben zu erwecken, fand ich kurzweilig und anregend. Dass das Buch vom berühmten Moderator Oliver Geissen geschrieben wurde, hat eigentlich keine Rolle gespielt, denn der Name des Autors ist mir erst später aufgefallen, und noch viel später wurde mir klar, dass es sich um den Oliver Geissen aus dem Fernsehen handelt. Das liegt aber daran, dass ich noch nie eine ganze Sendung mit ihm gesehen habe. Also gute Voraussetzungen, um das Buch vorurteilsfrei zu lesen! Und worum geht es? Adschei hat einen ungewöhnlichen Job: Er ist der Butler von sieben Weltstars, die ein idyllisches Leben führen auf einer kleinen Insel mitten im Indischen Ozean, von deren Existenz keiner weiß. Das Besondere, eigentlich Verblüffende, ist, dass alle diese Weltstars - auch wenn sie unvergesslich sind und in den Herzen ihrer Fans ewig leben werden - tot sind. Zumindest offiziell. Aber in Wirklichkeit leben sie inmitten von großem Luxus unter paradiesischen Zuständen. Sie hatten einmal die Nase voll von Ruhm, Drogen und Showbusiness, haben ihren Tod inszeniert und leben alle zusammen weiter, isoliert, geschützt, ganz friedlich und glücklich. Genauso glücklich sind die Menschen, die ihnen dieses Leben ermöglichen, das ist die Armada von Bediensteten und Leibwächtern. Also Elvis ist nicht tot! Auch nicht Marilyn und John Lennon. Und wenn man diese Insel besuchen könnte (was selbstverständlich nicht möglich ist), würde man Bob Marley kiffend am Strand treffen. Oliver Geissen hat mit "Kokostee" ein Märchen geschrieben, das unterhaltsam und schnell zu lesen ist, und bei dem man vor allem Lust auf den Kokostee spürt, den Adschei mehrmals am Tag kocht und den er seinen Schützlingen von morgens bis abends serviert, und der bestimmt dazu beiträgt, das Glücksgefühl der Inselbewohner zu erhöhen. "Kokostee" ist nichts anderes als eine Verschwörungstheorie, die von der Versonnenheit Adscheis lebt, in der die Weltstars nur eine sekundäre Rolle spielen und nicht mehr als oberflächliche und belanglose Dialoge zu bieten haben, aber in der Adscheis Kokostee eine leckere Rolle spielt - das Rezept hätte ich gern! Eigentlich der Hauptgrund, diese wunderliche Insel zu besuchen!

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  • Die toten Stars und der weise Inder

    Kokostee

    Literaturchaos

    04. February 2017 um 16:15

    Oliver Geissen? DER Oliver Geissen?? Der Talkshow-Moderator, den man jahrelang um Hilfe bat, wenn man nicht so ganz sicher war, wer denn nun der Vater des Nachwuchses ist? Der Oliver Geissen aus der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar"? Der hat nun auch noch einen Roman geschrieben? Hmm....   ...so in etwa waren meine ersten Gedanken, als ich im Vorschau-Katalog vom Atlantik Verlag auf "Kokostee" aufmerksam wurde. Ob ich das nun gut oder schlecht finden sollte? Im Grunde genommen hatte ich gar keine Meinung dazu, denn ich gehöre nicht zu den großen Fernsehguckern und stehe somit auch dem Autor/Moderator sehr neutral gegenüber. Die Geschichte von "Kokostee" versprach jedoch sowohl spannend als auch sehr skurril zu sein - klar, dass ich da nicht wiederstehen konnte.   Die Geschichte des Romans ist schnell erzählt: Einige berühmte Stars haben dem Rummel um ihre Person den Rücken gekehrt und wohnen nun zusammen auf einer Insel im Indischen Ozean. Das Besondere dabei ist jedoch, dass es sich hier ausnahmslos um Stars handelt, die für die Öffentlichkeit tot sind. Michael Jackson, Marylin Monroe, Kurt Cobain, Amy Winehouse, Bob Marley und sogar Elvis haben die Hilfe einer geheimen Organisation gesucht, haben Drogen, Alkohol und Berühmtsein hinter sich gelassen und leben nun völlig entspannt und zufrieden und vor allem unerkannt unter Palmen.   Aber was wäre das Leben, wenn nicht mindestens einer aus der Reihe tanzen würde? Elvis hat zwar Spaß an den vielen gemeinsamen Aktivitäten, muss sich aber sogar bei der Poolgymnastik in den Vordergrund drängen. Er ist derjenige, der bewundert werden will, der es vermisst, nicht mehr von der Frauenwelt angeschmachtet zu werden,....der einen Plan schmiedet, um auf`s Festland zu kommen und sich unter die Menschen zu mischen. Der dort sogar an einem Elvis-Doppelgänger-Wettbewerb teilnehmen will.   Nun könnte man meinen, dass dieses Buch von vorne bis hinten voller Klamauk ist. Adschei sei dank ist es aber ein eher ruhiger und stellenweise nachdenklicher Roman. Adschei? Wer ist das? - Adschei ist der Diener der Stars, ein sehr stiller und weiser Inder, der nicht aus der Ruhe zu bringen ist, jeden Morgen seine Yogaübungen macht und für jedes Problem eine Lösung hat.   Adschei erzählt uns diese Geschichte in seiner ganz eigenen, ruhigen Art. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, trotzdem kommt man als Leser ins Grübeln: Warum ist man heutzutage so konsumorientiert? Warum passt man sich dieser hektischen Zeit an und wird selber genauso hektisch? Warum gibt man sich nicht einfach mit viel weniger zufrieden? Warum nimmt man sich viel zu selten bis gar nicht die Zeit, einfach mal einen Sonnenuntergang zu betrachten?   Die Stars machen es uns vor, denn sie kommen nach einem Leben in Saus und Braus mit wenig aus und sind glücklich damit. Sie haben zu einer inneren Gelassenheit und Harmonie gefunden, die sie vorher nicht kannten.   Und auch wenn das Geheimnis der Insel durch einen hochmotivierten Wissenschaftler droht, aufzufliegen, lässt sich hier niemand mehr aus der Ruhe bringen...   MEIN FAZIT: Obwohl ich nicht viel erwartet hatte, wurde ich angenehm überrascht und habe dieses Buch sehr gerne gelesen. 3,5/5 Sternen

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  • Langweilig von vorne bis hinten

    Kokostee

    Svenjas_BookChallenges

    28. January 2017 um 17:36

    Auf Oliver Geissens Romandebüt bin ich auf der Frankfurter Buchmesse aufmerksam geworden und dabei sprang mir das Buch vor allem aufgrund des Themas ins Auge. Meine Mutti und ich flapsen nämlich schon ewig herum, dass gewisse Stars (darunter vor allem Falco und Lady Di) ihren Tod nur vorgetäuscht haben und gemeinsam auf einer abgelegenen Insel leben. Ich dachte also: Cool, der Geissen hat das aufgeschrieben, was wir uns selber immer zusammengesponnen haben. Für die Idee bekommt das Buch von mir daher schon mal einen fetten Pluspunkt.Allerdings war es das dann leider auch schon mit den positiven Dingen, die ich über Kokostee sagen kann. Die grandiose Idee scheitert nämlich bravourös an der Umsetzung. Um ehrlich zu sein habe ich nicht unbedingt ein Meisterwerk erwartet, aber zumindest eine humorvolle, abgedrehte Story mit bekannten Charakteren. Allerdings schläferte mich schon die lange Vorrede durch den Ober-Butler Adschei (in der Rolle des Erzählers) ein. Seitenlang wurde über die Entstehung der Insel und ihren Aufbau schwadroniert, über das schwere Leben, das die sechs handverlesenen Stars mit ihrem vorgetäuschten Tod hinter sich ließen und über die Notwendigkeit, das alles unbedingt geheim zu halten. Außerdem gab es Einblicke in Adscheis Leben und Arbeitsalltag, die einen als Leser schlicht nicht interessieren. Schließlich will man vor allem etwas über die tot geglaubten Stars wissen.Die Stars (Marilyn Monroe, Elvis Presley, Bob Marley, John Lennon, Kurt Cobain, Michael Jackson und Amy Winehouse) spielen tatsächlich jedoch nur Nebenrollen. Dabei wirken sie ziemlich hölzern und haben keine eigenen Persönlichkeiten. Es fällt einem schwer, die Charaktere im Buch mit den echten Persönlichkeiten in Verbindung zu bringen. Im Roman werden Monroe und co. nämlich allerhöchstens als in die Jahre gekommene Lachnummern dargestellt. Der King of Rock'n'Roll als gut gelaunter Oldie bei der Wassergymnastik, Bob Marley als kiffender Gutelaune-Patenonkel für die Zwillinge von Amy Winehouse und Kurt Cobain - ja, hier bleibt man wirklich vor nichts verschont.Im Großen und Ganzen steht sowieso Butler Adschei im Zentrum der Geschichte. Die gute Seele der Insel ist mittlerweile auch schon etwas älter und sucht nun nach seinem Nachfolger - und das ist auch schon die ganze Handlung. Es passiert ..... nichts. Gar nichts. Nicht einmal der fremde Naturforscher, den man ja eigentlich für eine Gefahr hält, bringt etwas Schwung in die ganze Sache. Stattdessen wird er eben einfach kurzerhand im Seniorenheim der Stars einquartiert. Hier bleiben sowohl Spannung als auch Witz und Humor auf der Strecke. Ansonsten kann ich nicht wirklich viel über die Geschichte sagen, denn es gibt ganz einfach keine Geschichte. Kein Konzept, keinen roten Faden - lediglich die Idee, aus der Geissen aber null Komma gar nichts gemacht hat.Wäre das Buch nicht so dünn gewesen, hätte ich es sicherlich abgebrochen. Es ist einfach von vorne bis hinten langweilig - ich weiß gar nicht, ob ich jemals eine Geschichte gelesen habe, die mich so gelangweilt und eingeschläfert hat wie Kokostee. Hinzukommt, dass Geissens Schreibstil zwar alles in allem ganz angenehm, aber auch ziemlich einfach und an mancher Stelle recht unbeholfen ist. Mich hat es zum Beispiel sehr gestört, dass fast durchgehend im Präteritum und nicht im Perfekt erzählt wird, denn das lässt den Roman wie einen mittelmäßigen Schulaufsatz wirken. Es tut mir leid, aber ich kann dieses Werk leider absolut nicht ernst nehmen und weiß nicht, was ich damit anfangen soll.Mein Fazit:Kokostee von Oliver Geissen ist das erste Buch aus dem Atlantik Verlag, das mich so richtig, aber wirklich so richtig enttäuscht hat. Es gibt keine Handlung, dafür aber Stars als hölzerne, in die Jahre gekommene Witzfiguren und einen Butler, über den man eine Menge erfährt, was einen aber einfach null interessiert. Das Ganze liest sich wie der Urlaubsbericht eines Drittklässlers und abgesehen von der coolen Grundidee kann ich dem Buch absolut nichts abgewinnen. Eine Leseempfehlung kann ich guten Gewissens auf gar keinen Fall geben!

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  • Nicht jeder sollte ein Buch schreiben

    Kokostee

    seschat

    09. December 2016 um 10:54

    Ich war sehr gespannt auf Oliver Geissens erstes Buch namens Kokostee, nachdem er dieses in einer NDR-Sendung vorgestellt hatte. Gut, dass ich vorher nicht so genau wusste, worauf ich mich eingelassen hatte. Die Story klang mehr als sinnfrei, versprach aber viel Witz. Man stelle sich vor, bekannte englischsprachige Stars aus der Musik- und Schauspielbranche sind gar nicht tot, sondern leben abgeschieden auf einer Südseeinsel. Elvis, Bob Marley, Amy Winehouse, Kurt Cobain, Michael Jackson und Marilyn Monroe begehen ihren Lebensabend unter Palmen und mit viel Zeit. Keiner kennt sie und die wilden Drogentrips sind vorbei.  Eine seltsame Vorstellung, aber als Buchidee gar nicht so verkehrt. Nur die Umsetzung ließ leider zu wünschen übrig. Geissens mehrseitige Einführung schläferte den Leser derartig ein, dass der Auftritt des ersten prominenten Inselbewohners sehnlichst erwartet wurde. Aber auch dabei gab es keine Überraschungen, sieht man von der Tatsache ab, dass Winehouse und Cobain eine Familie gründen. Am lustigsten war noch Elvis' missglückte Teilnahme bei einem Elvis-Double-Wettbewerb. Die sonstigen Episoden gerieten recht banal und wenig spannend. Am nervigsten empfand ich die Szenen, an denen Inselbuttler Adschei beteiligt gewesen ist. Seine Suche nach einem Nachfolger hatte hohes Gähnpotential und war einfach nur unpassend. Damit versuchte der Autor wahrscheinlich, Buchseiten zu gewinnen, was aber der relativ überschaubaren Story den Todesstoß verlieh. Insgesamt mehr Panoptikum als lesenswerte Handlung.  FAZIT Nicht jeder "Promi" sollte ein Buch schreiben. Ich kann von der Lektüre nur abraten.

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