Oliver Geyer Sommerhaus jetzt!

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Inhaltsangabe zu „Sommerhaus jetzt!“ von Oliver Geyer

13 Freunde, der Traum vom Zweitwohnsitz auf dem Land und jede Menge Chaos. »Wir kaufen uns ein Haus am See«, beschließen die Berliner Freunde. Denn selbst der überzeugteste Städter braucht mal eine Zuflucht im Grünen – und zusammen lässt sich dieser Luxus sogar finanzieren. Soweit der geniale Plan, der 13 Kleinkredite später seine Tücken aufweist: Linke Hände müssen es mit geplatzten Abwasserrohren aufnehmen, gut gemeinte Initiativen enden mit einem rosafarbenen Hausanstrich. 13 Geschmäcker kollidieren. Es regnet, und die Kinder heulen. Als dann auch noch die Scheune umzukippen droht, wird das Projekt zu einer handfesten Belastungsprobe. Aber wenn man wochentags davon träumen darf, an einem lauen Sommerabend vom eigenen Steg in den See zu springen, klingt es doch wieder wie eine gute Idee ...

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    Sommerhaus jetzt!
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    06. March 2014 um 21:49

    Inhalt: 13 Freunde wollen, nachdem sie im Vorjahr ihre Datsche verloren haben, wieder gemeinsam ein Sommerhaus. Warum mieten, wenn man auch kaufen kann. Und so legen alle zusammen und ein schönes Häuschen wird angeschafft. Wie das so ist bei 13 Personen, bleiben Reibereien und Meinungsverschiedenheiten nicht aus. Auch die Arbeiten am Haus gestalten sich teilweise nicht so einfach! Meinung: Ich konnte dieses Buch leider nicht am Stück durchlesen, so dass ich ziemlich lange dafür brauchte. Grund dafür ist der wahnsinnig geschraubte Erzählstil. Teilweise kam ich mir vor, wie in der Schule bei einem Textverständnistest. Herr Geyer bedient sich sehr sehr ausgewählter Sprache und springt auch immer wieder zwischen den Zeiten hin und her. Manchmal konnte ich nicht zwischen Gegenwart und Rückblende unterscheiden und das hat dann zu ziemlicher Verwirrung geführt. Auch gibt es viele Fremdwörter und Wortneuschöpfungen, die das Ganze sehr holprig machen. Die Geschichte an sich wäre wirklich nett und auch stellenweise ganz witzig, aber wie gesagt leider nicht ganz einfach zu lesen. Deshalb hab ich das Buch auch immer wieder weggelegt und etwas anderes gelesen. Wobei ich sagen muss, dass sich dieses Buch nicht als Nebenbeilektüre eignet, für mich aber auch nicht als Hauptlektüre, weil zu anstrengend. Fazit: Wer sich durch die Sprache nicht rausbringen lässt und dieser gut folgen kann, der hat bestimmt Spaß dabei.

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  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    Bellexr

    Bellexr

    18. February 2013 um 11:00

    Der Traum vom Sommerhaus am See . Mehrere Berliner Freunde beschließen, sich ein Sommerhaus im Grünen zu kaufen. Nach einigen Schwierigkeiten sind die 13 Freunde schließlich stolze Besitzer eines Sommerhauses am See, wenn da bloß nicht die Renovierungsarbeiten wären. Bei 13 verschiedenen Geschmäckern und vielen linken Händen gestaltet sich dies komplizierter als anfangs gedacht und das Haus an sich bietet in Sachen Renovierung auch noch so einige Herausforderungen, die von den Freunden gemeistert werden wollen. . Oliver Geyer ist selbst einer der 13 Freunde und erzählt in seinem Überlebensbericht über die Freuden, aber auch Schwierigkeiten, die solch ein Unternehmen mit sich bringen. Zuerst muss ja ein passendes Sommerhaus gefunden werden, dann muss die Finanzierung gestemmt werden, tja und dann sollte man auch noch Zeit finden, das Sommerhaus zu renovieren, denn irgendwann möchte man ja die Wochenenden am See genießen. Einige sind mit Feuereifer dabei, andere drücken sich vor der Arbeit, Probleme und Krach sind vorprogrammiert. Zudem hat jeder einen anderen Geschmack und logischerweise ist dann auch nicht jeder von einem rosa Anstrich begeistert. So dauert es dann auch nicht lange, bis die Ersten aus dem Projekt aussteigen wollen. . Der Autor schildert recht locker, leicht in einfacher Sprache das Projekt Sommerhaus mit 13 Freunden durchzuziehen. Natürlich geht vieles schief, schließlich hat keiner von ihnen sonderliche Heimwerkererfahrungen und stellenweise ist dies auch recht unterhaltsam zu lesen, wie sie ziemlich naiv und unorganisiert an einige Arbeiten herangehen. Meist wird erst gemacht und dann nachgedacht, was einen schon mal schmunzeln und den Kopf schütteln lässt. . Oft ist es aber auch einfach zu detailliert geschildert. Da gibt es beispielsweise seitenlangen Email-Verkehr, bei dem die einen oder anderen Empfindlichkeiten bedient werden müssen, man sich über jenes und dieses ärgert oder geklärt werden muss, wer sich denn nun endlich um die geplatzten Abwasserrohre kümmert. Gerade bei solchen Arbeiten ist der Andrang der Helfer natürlich enorm, sprich: keiner ist um eine Ausrede verlegen. Dies mag für die Mitwirkenden selbst mit Sicherheit amüsant zu lesen sein, aber als Außenstehender ist dies auf Dauer wirklich nicht sonderlich interessant und alles andere als kurzweilig. . Auch die Charaktere sind jetzt nicht sonderlich ausgereift beschrieben und ich habe die 13 Freunde ständig verwechselt. Sie werden nicht greifbar in ihren Eigenarten, nehmen kaum Konturen an und selbst der Autor, der ja einer von ihnen ist, blieb für mich sehr blass. Und auch ihre endlosen Dialoge haben hier nicht wirklich geholfen, Klarheit hineinzubringen. Und mit der Zeit nervte auch dieses ständige darauf hinweisen der Freunde, bloß jetzt nicht spießig zu werden. Dies wirkte stellenweise aufgesetzt und kleinkartiert und gerade dadurch spießig. . Fazit: Der Traum vom Sommerhaus am See gestaltet sich für 13 Berliner Freunde recht schwierig und leider auch für den Leser, hierbei bis zum Ende des Buches durchzuhalten.

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  • Leserunde zu "Sommerhaus jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    kubine

    kubine

    Träumt ihr auch manchmal von einem Häuschen im Grünen, weit weg von Stress und Hektik? Wenigstens fürs Wochenende? Oliver Geyer hat sich diesen Traum erfüllt und was er dabei erlebte, könnt ihr in seinem Debütroman „Sommerhaus, jetzt!“ lesen. Das erwartet Euch: 13 Freunde, der Traum vom Zweitwohnsitz auf dem Land und jede Menge Chaos. »Wir kaufen uns ein Haus am See«, beschließen die Berliner Freunde. Denn selbst der überzeugteste Städter braucht mal eine Zuflucht im Grünen – und zusammen lässt sich dieser Luxus sogar finanzieren. Soweit der geniale Plan, der 13 Kleinkredite später seine Tücken aufweist: Linke Hände müssen es mit geplatzten Abwasserrohren aufnehmen, gut gemeinte Initiativen enden mit einem rosafarbenen Hausanstrich. 13 Geschmäcker kollidieren. Es regnet, und die Kinder heulen. Als dann auch noch die Scheune umzukippen droht, wird das Projekt zu einer handfesten Belastungsprobe. Aber wenn man wochentags davon träumen darf, an einem lauen Sommerabend vom eigenen Steg in den See zu springen, klingt es doch wieder wie eine gute Idee … Neugierig geworden? Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.randomhouse.de/content/edition/excerpts/308277.pdf Oliver Geyer wird die Leserunde begleiten und ist schon sehr gespannt auf Eure Fragen. Gemeinsam mit dem Blanvalet-Verlag verlosen wir 25 Exemplare unter allen, die folgende Frage beantworten: Was sind eure witzigsten Heimwerker-Erlebnisse? Bewerben könnt ihr Euch bis zum 04.06.2012, am 05.06.2012 werden die Gewinner dann bekannt gegeben. Ich freue mich schon auf Eure Antworten.;-)

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  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    Haveny

    Haveny

    05. October 2012 um 21:04

    13 Freunde, der Traum vom Zweitwohnsitz auf dem Land und jede Menge Chaos. »Wir kaufen uns ein Haus am See«, beschließen die Berliner Freunde. Denn selbst der überzeugteste Städter braucht mal eine Zuflucht im Grünen – und zusammen lässt sich dieser Luxus sogar finanzieren. Soweit der geniale Plan, der 13 Kleinkredite später seine Tücken aufweist: Linke Hände müssen es mit geplatzten Abwasserrohren aufnehmen, gut gemeinte Initiativen enden mit einem rosafarbenen Hausanstrich. 13 Geschmäcker kollidieren. Es regnet, und die Kinder heulen. Als dann auch noch die Scheune umzukippen droht, wird das Projekt zu einer handfesten Belastungsprobe. Aber wenn man wochentags davon träumen darf, an einem lauen Sommerabend vom eigenen Steg in den See zu springen, klingt es doch wieder wie eine gute Idee ... Meine Meinung: Ich muss ehrlich sagen, dass dieses Buch so gar nicht mein Fall war. Das Cover ließ auf ein locker, leicht geschriebenes Buch mit einer großen Portion Humor schließen allerdings wurden meine Erwartungen in dieser Beziehung nicht wirklich erfüllt. Schon allein die große Anzahl der Charaktere bereitete mir von Anfang an Schwierigkeiten und ich konnte mich bis zum Ende nicht vollständig mit diesen arrangieren. Aber in welchem Buch begegnen einem auch schon 13 Hauptfiguren auf einem Haufen? Gut, es gab einen Protagonisten, den Autor, der die Geschichte aus seiner Sicht erzählt aber das erleichtert einem das Unterscheiden der Charaktere dennoch nicht. Nach einer Weile konnte ich sie schon einigermaßen erkennen, aber es kam dennoch häufiger zu Verwechslungen. Es waren einfach zu viele... Die Idee insgesamt fand ich gar nicht so schlecht. Denn es ist wirklich interessant zu lesen, wie sich die Freunde langsam aber sicher in ihrem Zweitwohnsitz zurecht finden, aber dennoch immer wieder neue Probleme auf sie zukommen, die es zu lösen gilt. Da kann es schon vorkommen, dass so mancher in dieser großen Familie mal die Nerven verliert und am liebsten alles hinschmeißen würde. Dennoch fand ich, dass sie sich an vielen Stellen irgendwie in die Länge gezogen hat und ich gar nicht mehr unbedingt weiterlesen wollte. Es gab jedoch, wie ich auch bemerken muss, auch ein paar Stellen an denen ich schmunzeln musste. Ein Grinsen wurde daraus jedoch nicht, obwohl ich das vom Cover her eigentlich erwartet hätte. Zudem gab es keine wirklich Spannung in em Buch, da die Geschichte mehr oder weniger nur so vor sich hinplätscherte und man ab und zu zwar mal einem Holperstein beim Projekt Sommerhaus begegnete aber das war es dann auch schon wieder. Na ja... Zum Schreibstil kann ich nur sagen, man konnte ihn lesen, aber ich fand ihn wirklich nicht besonders toll. Er wirkte meiner Meinung nach einfach zu aufgesetzt und man wurde mit zu vielen Fremdwörtern bombadiert, sodass man nicht entspannt lesen konnte, da man ständig im Lesefluss von irgendwelchen außergewöhnlichen Wörtern gebremst wurde. Ich hatte wirklich sehr mit diesem Schreibstil zu kämpfen und habe einige Zeit sogar mal darüber nachgedacht das Buch einfach nicht zu Ende zu lesen. Jedoch habe ich mich dann doch dazu durchgerungen auch, wenn es durch den Schreibstil bedingt, weiterhin nur zäh voran ging. Mein Fazit: Für mich leider ein Buch das etwas unter dem Durchschnitt liegt. Es hat mich einfach nicht richtig begeistern können und ich hatte sowohl Probleme mit dem Schreibstil als auch mit den Charakteren, weshalb es von mir nicht mehr als zwei Sterne bekommt.

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  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    Buecherwurm2punkt0

    Buecherwurm2punkt0

    04. September 2012 um 14:06

    Inhalt: »Wir kaufen uns ein Haus am See«, beschließen die Berliner Freunde. Denn selbst der überzeugteste Städter braucht mal eine Zuflucht im Grünen – und zusammen lässt sich dieser Luxus sogar finanzieren. Soweit der geniale Plan, der 13 Kleinkredite später seine Tücken aufweist: Linke Hände müssen es mit geplatzten Abwasserrohren aufnehmen, gut gemeinte Initiativen enden mit einem rosafarbenen Hausanstrich. 13 Geschmäcker kollidieren. Es regnet, und die Kinder heulen. Als dann auch noch die Scheune umzukippen droht, wird das Projekt zu einer handfesten Belastungsprobe. Aber wenn man wochentags davon träumen darf, an einem lauen Sommerabend vom eigenen Steg in den See zu springen, klingt es doch wieder wie eine gute Idee ... Meine Meinung zum Inhalt: Wer hat davon noch nicht geträumt? Einfach die allerliebsten Freunde einpacken und ab in einen wundervollen Sommerurlaub! Manch einer träumt nur davon, andere machen den Traum wahr! Auch ich war schon mit ein paar Freunden in Dänemark auf Sommerurlaub! Aber der Traum vom Sommerhaus ist bis jetzt wirklich nur ein Traum geblieben... Durch dieses Buch haben alle Träumer die Chance, denjenigen über die Schulter zu blicken, die es wirklich gewagt haben! Die Geschichte des Sommerhauses ist schnell erklärt! Nach dem die eingeschworene Gruppe aus dem alten Sommerhaus raus gepflogen ist muss ein neues her! Die Suche beginnt turbulent, mit vielen Diskussionen rund um die Finanzierung, wie ein Haus auszusehen hat und vor allem wie das Grundstück sein soll! Nach einem ersten "Fehlkauf", bei dem gewünschten Sommerhaus wurde leider vom Vorkaufsrecht des Ehemanns gebrauch gemacht, stürzen die Freunde sich auf ihr Traumhaus! Es entstehen zig Baustellen, die sich weiten teils selbst behindern oder Bauerfolge rückgängig machen! Um eine klare Linie in die Organisation zu bringen entwickelt sich die Demokratie mit vielen Zwischenstationen zu einer Art Monarchie! Aufstände bei Entscheidungen sind da nur vorprogrammiert! Am sympathischsten der Gruppe empfand ich Olli und Olli. Die beiden haben mich unglaublich an meinen Freund und seine Kumpels erinnern. Im Meckern und Mist erzählen große klasse und wenn es ums Anfassen geht, entsteht ein riesen Chaos! So hat der Autor Olli voller Begeisterung angefangen einen runden Brunnen zu Mauern! Voller Elan quatscht er mit seinem Mauerausbilder und vergisst dabei im Eifer des Gefechts rechtzeitig aus dem Loch herauszuklettern. Nach der getanen Arbeit musste er sich erstmal von seinen Kumpels retten lassen. Aber genau dieses unorganisierte und menschliche machte die Ollis für mich sympathisch! Mit dem Rest der Freunde konnte ich wenig anfangen! Es trafen einfach viele Egozentriker mit den verschiedensten Lebensansichten aufeinander! Der eine möchte günstige Farbe kaufen, der nächste brauch unbedingt Bio-Farbe, usw usf.! Leider ist das ganze Buch auf einem sehr hohen Sprachniveau. Der Autor hat vermutlich jedes fremdklingende Wort aus dem Duden mindestens zwei Mal benutzt! Dadurch ist oft die Situationskomik verschwunden, da mir als Leser erst nach dem dritten Lesen des Abschnittes der Witz aufgefallen ist! Hier mal ein kleines Zitat: "Ich sage ja, die medientechnologische Entzauberung des Menschen als Entropiemaschine provoziert revolutionsromantische Immediatutopien reziprok kommunizieren der Kollektive." Geyer, Oliver: Sommerhaus, jetzt!, März 2012, S. 150-151. Das war einer der schlimmsten Sätze des Buches! Hinzukommend, hat mich das hohe Sprachniveau stark ausgebremst. "Sommerhaus, jetzt!" ist definitiv kein Buch für nebenbei! Man sollte es lieber zu Hause auf dem Sofa in aller Ruhe lesen, anstatt in der Bahn! Fazit: Leider besticht das Buch nicht nur durch viel Situationskomik sondern auch mit einem hohen Sprachniveau!

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  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    LeseJulia

    LeseJulia

    03. September 2012 um 13:36

    Für meinen Geschmack sprachlich etwas überladen In diesem Buch werden die Irrungen/Wirrungen, Pleiten, Pannen und Kompromisse, sowoe Erfolge und komische Situationen rund um das Projekt "Sommerhaus jetzt" beschrieben. Dieses Projekt beschließen einige Berliner Freunde, welche schon gemeinsame Datschen-Erfahrung haben, und finden schließlich ein ideales Grundsstück mit ausbaufähigen Gebäuden im Brandenburger Umland von Berlin. Leider konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen, da durch die Masse an personen der Überblick schwer fiel und es für meinen Geschmack zu oft zur Verwendung von Fremdwörtern kam und gezwungen wirkender Komik. ich bin mir nicht sicher, woran vor allem letzteres lag, aber herzhaft Lachen konnte ich nie, maximal schmunzeln. Die Sprache ist wortgewand, aber wirkt für mich aufgesetzt (sorry). Dennoch hatte ich meine Freude beim Lesen. DREI Sterne von mir und danke für das Leseexemplar und die Leserunde.

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  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    glorana

    glorana

    Chaos im Zweiwohnsitz Mehrere Berliner Freunde beschliessen sich ein Haus am See zu kaufen, aber nicht weit von der Grossstadt Berlin entfernt, im wunderschönen Brandenburg. So einen Luxus können sich nicht viele Städter leisten, aber gemeinsam hat man diese Tat umgesetzt - nur hat niemand mit solch einem Chaos gerechnet. So ganz einfach ist aber die Umsetzung nicht, denn bei so vielen Leuten, ist es nicht so einfach auf einen Nenner zu kommen; viele sind nicht zu Kompromissen bereit und so entsteht eine Sommerhausgeschichte, die von Erfolg und Niederlagen gekrönt wird. Mit Witz und Humor erzählt der Autor hier eine Geschichte, die einen realen Hintergrund hat. Am Anfang war es nicht immer so einfach dieser zusammengewürfelten Gruppe zu folgen, aber im Laufe des Buches wurde man warm mit dem Wortwitz und dem Schreibstil (sehr wortgewandt) . Sehr symphatisch waren die 13 Freunde und die Dorfbewohner beschrieben; man fühlte mit Ihnen. Während des Lesens war man sich mittendrin im Sommerhauschaos und schön war es, mit zu erleben, wie die Freundchaft über den Belastungen und dem Chaos hinaus bestehen blieben. Ich empfehle dieses Buch als Sommerlektuere, egal ob Westler oder Ostler, zum Gutelaunekriegen mit Charme und Wortwitz.

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    aba

    aba

    17. August 2012 um 22:11
  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    SharonBaker

    SharonBaker

    Ein Haus im grünen hatten die Freunde schon, bis der Vermieter sie raus geschmissen hat. Also war die Überlegung zusammen ein Haus zu kaufen. Es wird also gesucht und auch etwas gefunden. Alles wird klar gemacht, jeder macht ein Kredit oder wird Mieter. Beim Notar sitzt man schnell und gründet eine GbR und unterschreibt den Hauskauf, dann kommt der große Knall! Es gibt ein Vorkaufsrecht und diese Person will das Haus. Also, alles wieder von vorne, aber schnell wegen dem Bankkredit und hier muss ich sagen: Ach du meine Güte! Wie kann man so blauäugig an die Sache ran gehen, mal eben ein Haus kaufen ohne mit einem Sachverständigen oder Architekten durch zulaufen. Man möchte einen Kiesel zum schleifen haben, es wurde aber ein Hinkelstein, denn die Probleme kommen noch und es waren nicht gerade kleine Verschönerungen. Der Kampf beginnt! Ich war sehr erstaunt wie unbekümmert und teilweise naiv die Freunde vorgegangen sind. Erst machen alle worauf sie Lust haben, jeder hat natürlich unterschiedliche Privilegien. Alles unter einen Hut zubekommen fällt am Anfang schwer, denn man möchte ja nicht spießig sein. Man macht auf lustiges Kommunenleben und spielt heile Welt, wo jeder aber seinen Teil machen muss. Für mich hat die Erfahrung von Herrn Geyer nur gezeigt, das so was für mich definitiv nichts ist, also Danke. Mich haben damals schon unsere Eigentumswohnungserlebnisse geprägt und das waren keine Freunde. Die Sprache die hier gewählt wurde war am Anfang schwierig rein zukommen, da ich das Gefühl hatte immer die Ponate verpasst zu haben und nochmals lesen musste, aber dann sind die Lacher garantiert. Außerdem fand ich es schade das soviel Weltanschauung drin war, ich hätte mir mehr von nerven aufreibender Renovierungsarbeit gefreut.

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  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    kubine

    kubine

    Ein eigenes Sommerhaus muss her und das jetzt! Diesen Beschluss fasst die Clique um Oliver Geyer, als ihnen ihr bisheriges Wochenenddomizil (selbstverschuldet) gekündigt wird. Damit man es sich nicht doch noch anders überlegt, wird neben der sofort eingeleiteten Suche nach etwas Passendem auch gleich eine GbR gegründet. So gerüstet ist auch die Finanzierung kein Problem mehr – nur ein geeignetes Objekt muss noch gefunden werden. Nach etlichen Rückschlägen findet man dann das Traumhaus – im Berliner Umland gelegen, mit eigenem Zugang zum See und jeder Menge Platz für 13 Leute. Und ganz viel Sanierungsbedarf... Oliver Geyers Debütroman „Sommerhaus, jetzt!“ beruht auf wahren Ereignissen, nur die Namen wurden geändert, manche Details dem Erzählerischen des Romans angepasst. Es ist ein intelligenter Roman, bei dem der Humor nicht zu kurz kommt. Ob ein Wasserrohrbruch, Ärger mit den Behörden, oder jede Menge Linke Hände – nichts wird ausgelassen. Wo 13 verschiedene Vorstellungen und Meinungen aufeinander prallen, bleibt auch Ärger oft nicht aus. Eine Mitstreiterin will sogar aussteigen, die Nerven liegen blank. Das Traumhaus wird zum Alptraumhaus – zumindest manchmal. Lösungen werden gesucht und gefunden. Aber einer ist immer anderer Meinung. Und trotzdem rauft man sich zusammen, diskutiert und ist unglaublich tolerant. Der Zusammenhalt der Gruppe hat mich immer wieder staunen lassen. Was Freundschaft bewirken und auf die Beine stellen kann ist schon faszinierend. Das Buch lässt sich meist flüssig lesen. Meist, weil der Autor unglaublich intelligente Wortschöpfungen aus dem Hut zaubert. Aber, und das mag für viele befremdlich wirken, die auf Grund des Klappentextes und des erfrischenden Cover mehr Leichtigkeit erwartet haben, den Lesefluss stellenweise ziemlich einbremsen. Man muss innehalten, darüber nachdenken, was genau so manche Wortkonstruktion bedeutet. Nimmt man sich aber die Zeit, muss man feststellen, dass das auch schon eine gewisse Ironie und Komik in sich birgt. Für mich war dieser Schreibstil aber auch ein Stilmittel. Auf der einen Seite die städtischen Akademiker, festgefahren in ihrem Alltag, auf der anderen Seite die frischgebackenen Hausbesitzer, die dem Landleben frönen. Dort auf dem Land, geht das Leben mit samt den Bauprojekten (trotz aller Widrigkeiten) rasant voran, und auch der Leser kann sich dem Sog nicht entziehen. Und wenn man dann mal von Oliver Geyer ausgebremst wird, um wieder Zeit für eigene Gedanken zu haben, tut das gut. Mir hat das Buch gut gefallen. Es hat mir gezeigt, was alles möglich ist, wenn man nur zusammenhält und mir so manchen Lacher entlockt. Allerdings rate ich allen Interessierten, vorher mal reinzulesen – es ist keine leichte, triviale Lektüre. Aber es lohnt sich!

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  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    Sarah_O

    Sarah_O

    13 Freunde aus Berlin suchen, kaufen und renovieren gemeinsam ein Sommerhaus an einem See in Brandenburg. Ausgehend von diesem Inhalt, dem farbenfrohen Cover und dem Untertitel "Ein Überlebensbericht" kündigt sich "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer als (teil-)autorbiographisches Heimwerkererlebnis an und lässt eigentlich auch ein wenig Humor erwarten. Wer bei diesem Buch aber eine lockere, leichte Lektüre mit viel Witz erwartet, wird - ähnlich wie ich - vielleicht enttäuscht werden. "Locker" oder "Leicht" ist an "Sommerhaus, jetzt!" nämlich leider gar nichts. Die Sprache wirkt künstlich und sehr gestelzt. Versuche, insbesondere durch Neologismen, etwas Sprachwitz zu erzeugen, scheiterten für mich an ihrer Unnatürlichkeit, dem umständlichen Satzbau und dem dadurch entstehenden mangelnden Lesefluss. Auch fehlt es der Erzählung an sich an Genauigkeit. Der aufmerksame Leser wird sich vielleicht darüber wundern müssen, dass die - wie mehrfach betont wird - zwölf Mitglieder der ursprünglichen Hauskäufer-Gemeinschaft nur elf Namen tragen und sich zu einer Gruppe von 13 Freunden aufaddieren, wenn zwei hinzukommen. Einem weniger aufmerksamen Leser könnte dies aber auch schnell entgehen, denn die Personen werden teilweise nur in ein, zwei Sätzen vorgestellt und selbst die Hauptpersonen bleiben relativ oberflächlich und ohne Hintergrund, während andere Hausmiteigentümer nach ihrer kurzen Einführung teilweise für zig Seiten wieder in der Versenkung verschwinden. Vielleicht liegt es daran, dass es einfach zu viele Personen sind, aber wirklich vorstellbar beschrieben war keine von ihnen. Abgesehen davon, dass den Charakteren bis auf ein, zwei Ausnahmen jegliches Profil fehlt (der Ich-Erzähler selbst ist übrigens keiner dieser Ausnahmen), konnte ich aber auch aus anderen Gründen nicht mit dieser Gruppe warm werden. Hauptsächlich verantwortlich für diesen Sympathiemangel war das vorherrschende - und so sehr ich mich bemühe, ich finde keine blumigeren Worte - pseudo-interlektuelle Geschwafel. Bei jeder Kleinigkeit wird in dieser zwanghaft querdenkenden Gruppe eine sinnfreie politisch-ideologische Disskussion vom Zaun gebrochen. In ihrer Fülle machen diese inhaltsleeren Dialoge einen Großteil dieses Buches aus und waren eher ermüdend zu lesen. Ein weiteres Lieblingsthema der Gruppe ist ihre geliebte "Unspießigkeit", ein Unterfangen, das mit einer solchen krampfhaften Verbohrtheit verfolgt wird, die jeden echten Spießer vor Neid erblassen ließe. Charakterlich habe ich also in diesem Buch höchstens in einigen Nebenfiguren, genau genommen den Bewohnern des Dorfes, in dem die spießigen Nicht-Spießer aus Berlin ihr Sommerlager aufschlagen, ein paar Sympathieträger gefunden. Dann kamen gelegentlich der Humor und die Lockerheit durch, die ich ansonsten in diesem Buch fast vollständig vermisst habe. Die meisten Charaktere aber, gerade unter den 13 Freunden, die sich das Haus kaufen, blieben bestenfalls nichtssagend und wirkten im schlechtesten Fall sehr steif. Auch inhaltlich hält das Bch nicht, was es verspricht. Vor allem nachdem das Sommerhaus gefunden ist, gibt es nur noch wenig interessantes oder lustiges zu lesen. Anstelle von Diskussionen und Streitereien, die bei dieser Gruppe natürlich auch wieder in sehr umständlich wirkende Fremdwort-Schlachten ausarten müssen, hätte ich mir viel mehr echte Heimwerkerberichte gewünscht, samt Pannen und Missverständnisse. Ein paar Passagen gibt es, die dann auch ganz unterhaltsam waren, aber insgesamt überwiegte für mich die Langeweile. Fazit: Wer gerne einen etwas verkrampft wirkenden Heimwerkerbericht lesen möchte, bei dem jede Diskussion in möchtegern-politisch-ideologische Grundsatzdiskussionen abschweift und wenig berichtenswertes geschieht, der kann hier vielleicht fündig werden. Für mich wirkte es zu unlocker, zu unnatürlich, die Charaktere blieben zu hintergrundslos und die Sprache war zu gewollt. Witz, der durchaus manchmal vorhanden war, ging immer mehr in der zunehmend langweiligen Handlung unter. 2 Sterne

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  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    Cellissima

    Cellissima

    13 Freunde aus Berlin haben das Leben in der Großstadt satt - sie wollen aufs Land, wenigstens am Wochenende. So überlegen sie, wo sich diese Oase im Grünen finden und wie sie sich finanzieren lässt. Schnell ist klar: Alleine kaum zu bezahlen, zusammen aber durchaus zu realisieren. So suchen und kaufen die 13 Freunde gemeinsam ein Haus am See. So weit, so schön - doch der eigentliche Spaß fängt erst an, da dieses Haus noch von seinen neuen Eigentümern renoviert werden muss. 13 verschiedene Geschmäcker, linke Hände, die üblichen Renovierungs-Katastrophen, schreiende Kinder ... Das stellt Nerven und Freundschaft auf eine harte Probe, und so sind die Freunde öfters kurz davor, alles hinzuschmeißen. Aber wenn man dann daran denkt, im Sommer abends gemütlich am Steg zu sitzen und schwimmen zu gehen, klingt es doch wieder nach einem guten Plan, den man unbedingt weiter verfolgen muss ... Oliver Geyer hat dieses Abenteuer niedergeschrieben. Gerade zu Beginn fiel es mir wirklich schwer, einen Zugang zu finden, obwohl die Idee wirklich gut ist und spannend und fesselnd klingt. Das Buch las sich aber zumindest in den vorderen Teilen sehr anstregend und verkrampft. Die Sätze schienen mir zu vollgestopft, die Wörter zu aufgebauscht. Weniger wäre da wohl mehr gewesen. Die letzten Abschnitte lasen sich besser, wobei ich nicht weiß, ob es besser wurde oder der Gewöhnungseffekt einsetzte. Es gibt zwar nette Wortspiele und viel Humor - aber leider hat mich die Geschichte nicht wirklich gefesselt. Mal war es ok, oft hatte ich aber leider das Gefühl, dass alles irgendwie vor sich hinplätschert. Auch hatte ich das Gefühl, dass das, was eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte, leider nicht im Mittelpunkt stand. Alles in allem 3 Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    Djyeti

    Djyeti

    13 Großstädter versuchen sich an dem Abenteuer Sommerhaus. Der Autor Oliver Geyer ist Teil dieser Gemeinschaft und lässt und als Leser an seinen Erfahrungen teilhaben. Dabei beruht die Geschichte wohl größtenteils auf Tatsachen ist aber hier und da natürlich ein wenig überspitzt und verfremdet um keine Personen oder Örtlichkeiten bloß zu stellen. Wenn 13 unterschiedliche Personen mehr oder weniger den gleichen Traum haben und sie diesem gemeinsam umsetzen wollen, kann das durchaus mal zu Problemen führen. Im Detail gehen nämlich die Meinungen wie dieser Traum am Ende auszusehen hat doch auch mal weit auseinander. Da trifft dann ökologisches Gewissen auf Pragmatismus. Oliver Geyer erzählt in lockerer Weise wie die 13 ihren Traum dann doch verwirklicht haben. Es macht durchaus Spaß die Erlebnisse zu verfolgen und auch das eine oder andere daraus zu lernen falls man mit dem Gedanken spielt sich auch einmal mit einem Haus zu verwirklichen. Leider konnte ich beim lesen keine besondere Beziehung zu den Hauptpersonen aufbauen. Sie blieben mir entweder zu Blass oder zu unsympathisch. Daher hat es mich am Ende durchaus gewundert das aus dem Traum etwas handfestes geworden ist. Vielleicht muss man aber auch aus Berlin kommen um sich noch mehr mit den Bewohnern zu identifizieren. Das Buch hat durchaus unterhaltsame Elemente ingsgesamt reicht es aber für mich nur zum Durchschnitt.

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  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    parden

    parden

    AKADEMISCHER HUMOR... Etwas naiv vielleicht setzen 13 Großstädter ihren Plan vom gemeinsamen Sommerhaus in die Realität um. Nicht mieten sondern kaufen, lautet die Devise, und über einen gemeinsamen Kredit führt der Weg geradewegs in die Uckermark - zu einem alten Haus auf einem riesigen Grundstück am See. Groß sind die Träume, die mit dem Erwerb des Sommerhäuschens verbunden sind. Einen Gegenpol zum Großstadtleben erhoffen sich die 13 frischgebackenen Hausbesitzer, Energietanken und eine Zuflucht im Grünen. Doch als gelernte Akademiker, die sie in der Mehrzahl sind, werden sie schnell von der Realität eingeholt und vor teilweise unüberwindbar scheinende Hürden gestellt. Gelesen habe ich das Buch im Rahmen einer Leserunde, bei der zeitweise auch der Autor einige Fragen beantwortet hat. Dem Klappentext zufolge habe ich mich auf ein äußerst amüsantes Buch gefreut, das die Tücken des Erwerbs eines mit Altlasten behafteten Hauses vor Augen führt und entsprechend der Devise: "Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung" (oder so ähnlich) den Leser aufs Vortrefflichste zu unterhalten weiß. Doch leider sah ich mich in meiner Erwartung größtenteils enttäuscht. Der Kauf des Hauses und die Gemeinschaft der 13 beruht lt. Autor auf einer wahren Begebenheit, und dementsprechend hat er nicht nur die vermeintlich witzigen Aspekte des Renovierungschaos geschildert. Diese tauchten natürlich auch auf und sorgten durchaus auch für den ein oder anderen Schmunzler, doch nahmen die Reibereien und Findungsprozesse innerhalb der Gruppe ebenfalls einen recht breiten Raum ein. Bei der Anhäufung von Problemen und einer keineswegs homogenen Gruppe können Unstimmigkeiten natürlich nicht ausbleiben, und so musste - meist per Kommunikation über E-Mail - ein möglichst haltbarer Konsens gefunden werden "zwischen Villa Kunterbunt und autoritärem Preußen", zwischen kapitalistischen und ökologischen Ansätzen sowie zwischen Eigeninteresse und dem der anderen. Diese Versuche einer Standortbestimmung fand ich teilweise recht langweilig, und manchesmal ertappte ich mich bei dem Gedanken: "ideologisch-politisches Geschwafel" - jedenfalls für meinen Geschmack ein wenig zu viel. Was mich jedoch noch deutlich mehr störte, war das Bemühen des Autoren, betont intellektuell-witzig zu sein. Als Journalist mit einem Studium der Publizistik, Psychologie und Politologie ist man vielleicht vermeintlich verpflichtet zu beweisen, wie sprachgewandt man ist, doch das Spiel mit Worten kann durchaus auch nach hinten losgehen. So fand ich die teilweise sehr geschraubten und manchmal fast gewaltsam gewollt komischen Ausdrücke und Neologismen zuweilen sehr anstrengend. "Wochenendkollektiv als Breitband-Anti-Idiotikum...", "toskaneskes Sommerfrische-Häuschen", amalgamisiert", "enthusiasmiert", "durchbetankt mit Vorfreude", "erratisch", "Elevator Pitch", jemandem liegt etwas am Bypass... - uff! Einen Ausdruck allerdings fand ich wirklich witzig, und diesen werde ich mir auch merken, denn es gibt in meinem privaten Umfeld durchaus auch Menschen, zu denen er passt, der "appleapptische Anfall" - wer kennt heutzutage nicht diejenigen, die bei jeder Gelegenheit ihr I-Phone zücken und gleich den passenden App parat haben? Insgesamt ein Buch, das phasenweise durchaus witzig ist, doch alles in allem für meinen Geschmack zu intellektuell daherkommt.

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  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    tweedledee

    tweedledee

    Ein neues Sommerhaus muss her. Diesen Beschluss fällen 13 Freunde aus Berlin, denen ihr bisheriges Wochenend-Domizil gekündigt wurde. Doch diesmal wird nicht gekleckert und nur gemietet, die Clique macht sich auf die Suche nach einer Immobilie. Nach einem Fehlschlag finden sie ihr Traumhaus in der Uckermark in Form einer alten Schäferei mit Seezugang und eigenem Steg, die jedoch einigen Sanierungsbedarf hat. Gemeinsam nehmen die Freunde einen Kredit auf und sind bald stolze Besitzer ihres Traumhauses. Jeder packt bei der Renovierung mit an, je nach Begabung und Laune wird wochenendweise gepinselt, gehämmert und Möbel geschleppt und nebenbei auch noch gefeiert und relaxt. Oliver Geyer erzählt auf unterhaltsame Art die Suche nach dem Wochenend-Traumhaus, den Renovierungsspaß, -frust, und -streß. Von unschönen Überraschungen, Pannen und ersten Krisen unter den Freunden. Klar, jeder hat so seine eigenen Ansichten wie etwas gemacht werden muss und die unter einen Hut zu bekommen ist bei 13 Individuen und unterschiedlichen Meinungen nicht immer einfach. Trotz aller Widrigkeiten und so mancher Probleme hält die Gruppe zusammen, sie setzen ihr ehrgeiziges Projekt "Sommerhaus, jetzt" um. Der Erzählstil ist flüssig und sehr lebendig. Dazu tragen vor allem auch die Dialoge in einer Mischung aus uckermärkisch/berlinerisch bei, das Erzählte kommt sehr locker rüber. Situationskomik, witzige Dialoge und schräge Charaktere sorgen immer wieder für Lacher. Man fiebert als Leser mit den Freunden mit und hat das Anwesen und die See- und Uckermarkromantilk bildhaft vor Augen. "Sommerhaus, jetzt" ist ein unterhaltsames Buch das Spaß macht und zeigt, dass man mit viel Engagement und guten Freunden auch ein solches Mammutprojekt verwirklichen kann.

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    aba

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    22. July 2012 um 12:20
  • Rezension zu "Sommerhaus, jetzt!" von Oliver Geyer

    Sommerhaus jetzt!
    annesylvia

    annesylvia

    Inhalt: 13 Berliner Freunde kaufen ein Haus am See in der Uckermark um am Wochenende dem Stadtleben zu entfliehen. Die Erwartungen sind hoch: Partys, Picknick am See, aber gleichzeitig ist keiner besonders handwerklich begabt, um Haus und Grundstück auf Vordermann zu bringen. Da prallen Meinungen und unterschiedliche Geschmäcker aufeinander und der Ein oder Andere drückt sich auch mal gerne vor der Arbeit. Meine Meinung: Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen, die Freunde und ihre Entscheidung, zusammen ein Haus zu suchen wurden vorgestellt, ab und zu musste ich Schmunzeln. Das Projekt finde ich ganz toll und auch solch einen Freundeskreis zu haben, mit dem man so etwas auf die Beine stellen kann. Den Schreibstil fand ich teilweise humorvoll, manchmal etwas anstrengend, da auch Einiges recht langatmig und ausschweifend beschrieben wurde. Aufgelockert wurde das Ganze durch den immer mal wieder auftauchenden e-mail Verkehr zwischen den Freunden. Am besten gefielen mir immer die Abschnitte, wo wirklich etwas passiert ist, wo gearbeitet wurde, wo gefeiert wurde, wo auch mal Querelen und Meinungsverschiedenheiten auftauchten und auch mal gelästert wurde. An anderen Stellen dagegen war mir zu viel politisches und akademisches Gerede, das mich persönlich weniger interessiert hat. Fazit: Das Buch war nicht ganz so witzig wie ich es mir erhofft hatte, ich habe mich aber trotzdem gut unterhalten gefühlt.

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    22. July 2012 um 12:17
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