Oliver Harris

 3.7 Sterne bei 146 Bewertungen
Autor von London Killing, London Underground und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Oliver Harris

Oliver Harris, geboren 1978, hat am University College of London Englische Literatur studiert und in Psychologie promoviert. Sein Debüt London Killing, Detective Nick Belseys erster Fall, erschien 2012 bei Blessing. 2014 folgte London Underground. Oliver Harris lebt in London.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Oliver Harris

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Cover des Buches London Killing (ISBN:9783453437173)

London Killing

 (67)
Erschienen am 10.06.2013
Cover des Buches London Underground (ISBN:9783896674494)

London Underground

 (38)
Erschienen am 29.09.2014
Cover des Buches London Stalker (ISBN:9783453439276)

London Stalker

 (31)
Erschienen am 10.09.2018
Cover des Buches London Underground (ISBN:9783945986080)

London Underground

 (6)
Erschienen am 10.08.2015
Cover des Buches London Killing (ISBN:9783837113976)

London Killing

 (1)
Erschienen am 27.02.2012
Cover des Buches The Hollow Man (ISBN:9780062136718)

The Hollow Man

 (1)
Erschienen am 28.08.2012
Cover des Buches Deep Shelter (ISBN:9780099552758)

Deep Shelter

 (0)
Erschienen am 04.06.2015

Neue Rezensionen zu Oliver Harris

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Rezension zu "London Underground" von Oliver Harris

Rasanter & intelligenter Thriller - Wie ein Mix aus "Insomnia" und "Auf der Flucht"
Sjard_Seligervor 2 Monaten

Vorneweg sei gesagt: Wer sich für sowas wie unterirdische Bunkeranlagen, Staatsgeheimnisse und Verschwörungstheorien aus dem Kalten Krieg interessiert, ist hier allerbestens bedient. 

Die Geschichte an sich hat sehr oft Parallelen zu den Filmen "Insomnia" mit Al Pacino (Cop ermittelt gegen Mörder in unwegsamen Gelände, malträtiert durch Schlafentzug) und "Auf der Flucht" mit Harrison Ford (Cops ermitteln gegen ihn, muss seine Unschuld beweisen). Das stört aber nicht finde ich, sondern ergibt in diesem Fall eine interessante Genre-Mixtur.

Hauptfigur Nick Belsey ist ein etwas "anderer" Cop aus London-Hampstead, 38,  hat schon etliches auf dem Kerbholz was arbeitsrechtliche Konsequenzen betrifft und ist auch sonst nicht der aller umgänglichste Mensch.  Das macht ihn jedoch unglaublich greifbar, interessant und  eben menschlich - Sympathiepunkte hat er bei mir gewonnen. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet - wobei das auch hier wieder bis zum Übermaß ausartet, wieder zum Ende hin. Es tauchen dann wirklich unfassbar viele Personen auf, die Wichtiges zur Geschichte beitragen, und es fällt manchmal schwer, noch zu folgen und den Überblick zu behalten. Das senkt auch die Spannungskurve, die jedoch vor dem Finale zum Glück wieder deutlich ansteigt.

Der Schreibstil ist recht flott, kantig, mit kurzen, eindeutigen Sätzen und einer Prise Sarkasmus, mit zuweilen fast lakonischer Sprache. Dadurch lässt sich das Buch einerseits schön flüssig und zügig lesen... Andererseits sind die merkbar zahlreichen Dialoge doch sehr oft umfangreich und so detailliert, dass man genau lesen muss und das den Lesefluss ausbremst - vor allem zum Ende hin. Außerdem ist sehr häufig unklar, wer gerade spricht und man muss ein Stück zurück lesen, um den Anfang der Konversation zu finden. Das hätte man besser machen können. 


Bemerkenswert finde ich hier die Tatsache, dass man London mal von einer anderen, dunkleren Seite kennenlernt, die einem als Besucher sonst verborgen bleibt. London wurde nach dem 2. WK, zu Beginn des Kalten Krieges, quasi fast komplett untertunnelt und mit Bunkern und Fernmeldezentralen versehen, was Tatsache ist. Hier wurde exzellent und ausgiebig recherchiert. Man kann sich kaum vorstellen, welches Ausmaß diese Anlagen haben und sich verborgen für alle tief im Untergrund von London verstecken. 

Auch die im Buch genannten Bunkerstandorte und Gebäude existieren tatsächlich, ebenso wie Londoner Straßen. Das Dorf Piltbury existiert allerdings nicht nach meiner Recherche, jedoch die umliegenden. 


Alles in Allem ein sehr spannender, düsterer Polit-Thriller mit einer intelligenten, durchdachten Story - mit kleinen Schwächen im Schreibstil.

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Rezension zu "London Killing" von Oliver Harris

Anders als erwartet, besser als befürchtet
Schnickvor 3 Monaten

Dies wird nur eine kurze Rezension werden. Ich hatte aufgrund der Inhaltsangabe ehrlich gesagt etwas völlig anderes erwartet: mehr Humor vor allem. Deshalb war ich anfangs überrascht, einen bierernsten Kriminalroman zu lesen. Was das Tempo des Thrillers betrifft, empfinde ich "London Killing" ehrlich gesagt eher als Krimi und weniger als Thriller, obwohl es gerade zum Ende hin sicher einige Thriller-Elemente gibt.


Mir hat "London Killing" letztendlich sehr gefallen. Der Roman ist super geschrieben und hat mich oft an die Romane der so genannten "Schwarzen Serie" erinnert. Londons Finanzdistrikt ist ein Moloch und alle haben Dreck am Stecken - selbst unser Protagonist. Das hat mir sehr gefallen, zumal die Charakterisierung der im Roman auftauchenden Personen passend ist. 

Gut gefallen hat mir auch, dass die Leser*innen nicht für dumm verkauft werden und dass sich Harris Mühe mit dem Aufbau des Romans gegeben hat. Die Auflösung am Ende ergibt Sinn und auch, dass Belsey nicht plötzlich eine 180-Grad-Wende hinsichtlich seines Charakters hinlegt, hat mir zugesagt. Am Ende musste ich grinsen.

"London Killing" macht es sicher nicht allen recht: Dazu ist der Roman teilweise zu sperrig und schlicht zu unspektakulär und für viele wegen der Art des Verbrechens auch nicht so einfach nachvollziehbar wie ein simpler Mord aus Leidenschaft. Mir hat das Konstrukt aber sehr zugesagt und ich empfand die Hintergründe des Verbrechens als eine sehr angenehme Abwechslung zum sonstigen Serienmörder-Einerlei, das sonst geboten wird.

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Rezension zu "London Killing" von Oliver Harris

Großartiger Reihenauftakt ...
angi_stumpfvor 7 Monaten

Bei der wunderbaren Thrillerreihe um den Londoner Detective Nick Belsey habe ich mal etwas durcheinander gelesen. Ich habe mit Band 2 begonnen (London Underground), dann Band 3 (London Stalker) gelesen und jetzt schließlich noch den Beginn des Ganzen: London Killing. Alle drei Bände fand ich grandios!

Der Schreibstil von Oliver Harris ist mitreißend, atmosphärisch, lebendig, rasant und fesselnd. Seine Hauptfigur ist Nick Belsey, dem man bei seinem täglichen Verhalten kaum anmerkt, dass er tatsächlich bei der Polizei arbeitet. Eigentlich bewegt er sich fast immer mehr in der anderen Richtung, macht zwielichtige Geschäfte, hat beste Kontakte zu diversen Verbrechern und nutzt diese auch fleißig für eigene Zwecke.
Aber es ist immer wieder toll, wie er dann doch in einen Gewissenskonflikt gerät und am Ende das Richtige tut, natürlich auf eher unkonventionelle Weise, aber doch mit dem richtigen Ergebnis.

Es geht sehr verworren zu in diesem Thriller. Lange Zeit weiß man wirklich nicht, wer hier was plant oder in Gang gesetzt hat. Ein komplexes Geflecht aus Korruption, Lügen, Betrug und Rache. Es geht um mächtig viel Geld und einen Killer, den scheinbar niemand stoppen kann.

Ein sehr spannender, bestens durchdachter Thriller, der für einige unterhaltsame Lesestunden sorgt. Ich mag Nick und ich hoffe, dass wir bald Band 4 mit ihm genießen dürfen.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches London Killing (ISBN:undefined)
Ein Hallo an alle London-Freunde und Krimi-Fans - wir wollen ab Mitte August zusammen "London Killing" lesen. Just for Fun, deshalb wird auch nichts verlost oder gewonnen. Der Autor ist nicht beteiligt, aber jeder, der Lust drauf hat, darf einsteigen :)

Eine Kapiteleinteilung folgt noch, ich gebe mit dem Erstellen der Leserunde nur schon mal Gelegenheit, zu folgen und sich vorzufreuen. Eventuell auch, um ein bißchen über Krimis und London und Gott und die Welt zu plaudern ;)
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Letzter Beitrag von  katanvor 6 Jahren

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