London Stalker

von Oliver Harris 
3,7 Sterne bei29 Bewertungen
London Stalker
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (17):
SalanderLisbeths avatar

Im 3. Band hetzt der Autor seinen Antihelden wieder durch einen komplexen, rasanten Plot, diesmal in der Welt der Reichen und Schönen.

Kritisch (4):
Jen_loves_reading_bookss avatar

Unsympathischer Ermittler, hanebüchene Geschichte, wenig Spannung! Sehr schade!

Alle 29 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "London Stalker"

Detective Nick Belsey ist vom Dienst suspendiert, hat eine Anklage am Hals und haust im verlassenen Polizeirevier von Hampstead. Amber Knight ist Londons größtes It-Girl und lebt das glamouröse Leben eines Pop- und Filmstars. Als eines Tages eine ältere Frau Belsey bittet, ihren seit Tagen verschwundenen Sohn aufzuspüren, findet Belsey Hinweise darauf, dass er Amber Knight gestalkt hat. Belsey schmuggelt sich als Securitymann in Amber Knights Leben ein und gerät, als eine Bekannte von Amber tot aufgefunden wird, selbst unter Mordverdacht. Während er versucht, seinen eigenen Hals zu retten, Amber zu beschützen und den Vermissten zu finden, stößt Belsey nicht nur auf Reichtum, Glitzer und Glamour, sondern auch auf Obsession und Verzweiflung.
Auch in seinem dritten Fall deckt Nick Belsey auf seine gewohnt kaltschnäuzige und draufgängerische Art die Abgründe hinter Londons blitzblanker Fassade auf. Ein packender, raffinierter Thriller mit einem charmanten Ermittler, der unter seinen Fans bereits Kultstatus erlangt hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453439276
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:10.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,7 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne7
  • 4 Sterne10
  • 3 Sterne8
  • 2 Sterne4
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Das_Lisbeths avatar
    Das_Lisbethvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein solider Thriller, mir fehlt allerdings ein wenig die Tiefe. Mit den Vorgängern der Reihe kann das Buch für mich nicht mithalten.
    Solide, aber ohne Tiefe

    Das war jetzt der dritte Nick-Belsey-Roman, den ich in diesem Jahr gelesen habe, und meiner Meinung nach kann er leider nicht mit den beiden Vorgängern mithalten. 

    Darum geht's in dem Buch: Belsey ist suspendiert und übernachtet in dem vor Kurzem geschlossenen Polizei-Revier von Hampstead. Plötzlich steht eine ältere Dame vor der Tür, die ihren verschwundenen Sohn sucht. Belsey findet schnell heraus, dass der junge Mann offenbar die Sängerin Amber Knight gestalkt hat - und schafft es, sich innerhalb weniger Stunden auf seine übliche Nick-Belsey-Art (mit ein paar geschickten Lügen und Dreistigkeit) in den engsten Kreis der gefeierten jungen Musikerin vorzuarbeiten. Er begleitet sie als Security auf eine hippe Promi-Party, amüsiert sich und unterhält sich mit einer Mode-Designerin, die in der gleichen Nacht stirbt. Er findet sich daraufhin in einem immer abstruser werdenden Fall mit einer wachsenden Anzahl von Toten wieder, in der er auch selber in den Fokus der Ermittlungen gerät. 

    Das Setting und die Handlung sind nicht uninteressant, konnten mich jedoch (anders als bei London Underground) nicht so recht reinziehen und mitreißen. Mir fehlt einfach Tiefe in der Geschichte. Vieles geht einfach zu schnell. Gerne würde ich besser verstehen, was in Amber Knight und Mark Doughty vor sich geht, doch dafür bleibt gar keine Zeit, wenn Belsey im Roman von einer Wendung zur nächsten hetzt. 

    Am Ende bleiben viele Feinheiten der Auflösung der Vorstellungskraft des Lesers überlassen. Das muss nicht schlecht sein, macht die Charaktere für mich bei diesem Fall aber etwas zu oberflächlich. Trotzdem bleibt "London Stalker" ein solider Thriller. Und ich persönlich mag den eigentlichen unsympathischen kaputten Ermittler. 

    Daher mein Punkte-Fazit: drei von fünf Punkten.
    Am Ende bleiben viele Feinheiten der Auflösung der Vorstellungskraft des Lesers überlassen. Das muss nicht schlecht sein, macht die Charaktere für mich bei diesem Fall aber etwas zu oberflächlich. Trotzdem ist "London Stalker" ein solider Thriller und ich persönilDaher nur drei von fünf Punkten. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    birgitfacciolis avatar
    birgitfacciolivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Nick Belseys dritter Fall , etwas zu weit hergeholt die Story
    Nick Belseys dritter Fall

    Nick Belseys dritter Fall.

    Detective Nick Belsey ist Suspendiert und die Intere ist auch hinter ihm her.Er verkriecht sich in sein altes jetzt leeres Polizeirevier.Einen Tages steht eine alte Frau bei Ihm und bittet ihn ihren seit Tagen verschwundenen Sohn zu finden.Nick findet raus das der Sohn die prominente ,Londons grösstes IT-Girl ,Amber Knight gestalkt hat.Als eine Bekannte aus Ambers nahem Kreis ermordet wird gerät Nick unter Verdacht.


    Für mich war das Nicks 1. Fall so das ich keinen Vergleich aufstellen kann.Nick ist ein sympatischer Charakter , ein richtiges Unikum und sicher auch ein Kandidat für einen Kultstatus.

    Spannend und Unterhaltsam war der Krimi auch.Nur die Story selbst war mir zu Fantastisch im Sinne von irreal.Auch das Ende ist leider nicht nach meinem Geschmack,offen und unüberlegt hat es mich sehr irritiert,als wäre die Story noch gar nicht fertig.

    Schade aber werde es um Nick wegen noch mit einem Vorgänger versuchen :-)



    Kommentieren0
    3
    Teilen
    bookish_jessis avatar
    bookish_jessivor 5 Monaten
    Eine rasante Jagd durch London

    London Stalker von Oliver Harris aus dem Karl Blessing Verlag umfasst 368 Seiten Spannung pur! Hier erstmal der Inhalt:

    Detective Nick Belsey ist vom Dienst suspendiert, hat eine Anklage am Hals und haust im verlassenen Polizeirevier von Hampstead. Amber Knight ist Londons größtes It-Girl und lebt das glamouröse Leben eines Pop- und Filmstars. Als eines Tages eine ältere Frau bei Belsey anklopft und ihn bittet, ihren Sohn aufzuspüren, der seit Tagen verschwunden ist, findet Belsey Hinweise darauf, dass er Amber Knight gestalkt hat. Belsey schmuggelt sich als Security-Mann in Amber Knights Leben ein und gerät, als eine Bekannte von Amber tot aufgefunden wird, selbst unter Mordverdacht. Während er versucht, seinen eigenen Hals zu retten sowie den wahren Täter und den Vermissten zu finden, stößt Belsey hinter Reichtum, Glanz und Glamour auf Verzweiflung, Obsession und eine mysteriöse Organisation, die davon zu profitieren scheint...

    Ich muss vorne weg sagen, dass ich erst nach Beginn des Buches gemerkt habe dass es sich hier um einen dritten Band einer Reihe handelt. Dieser Umstand hat mich aber in keiner Weise gestört in die Story zu finden. Klar wird öfter Bezug auf Belseys Vergangenheit genommen, aber dass stellt für den Leser kein Problem dar.

    Die Story entwickelt sich so rasant und schlägt von einem verrückten Stalker plötzlich in eine ganz andere Bahn ein. Das It-Girl Amber Knight wird von einem Stalker bedroht, so scheint es. Dem Ermittler kommt nach dem Mord an einer Freundin vom Amber, die sie verleugnet, schnell das Gefühl auf, dass diese viel tiefer in der Sache steckt. Schnell wird einem klar, dass es hier um etwas viel größeres geht wie einen einfachen Stalker.

    Nick Belsey dringt tief in dunkle Abgründe ein und findet sich plötzlich mitten in einer fragwürdigen Sekte rund um das Bestreben, die Erde als höhere Wesen zu verlassen. Wie passen ein diverse Morde, ein Doppelselbstmord, der vermeintliche Stalker, ein Opfer Amber und Nicks Ex-Partner hier ins Bild?

    Beim Lesen setzt sich das Geschehnis nach und nach wie ein Puzzle zusammen bis sowohl dem Ermittler wie auch dem Leser ein Licht aufgeht!

    Zu den Charakteren muss man sagen, dass Nick Belsey nicht gerade ein Sympathieträger ist. Er ist ruppig, grob, hinterhältig und ziemlich verschlagen. Aber mit Erfolg! Vielleicht hätte ich eine engere Bindung zu ihm wenn ich die ersten beiden Bände gelesen hätte.

    Der Schreibstiel von Oliver Harris ist wirklich klasse! Trotz dessen ich leider in den letzten zwei Wochen wenig Zeit hatte bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Super angenehm zu lesen, schön flüssig und spannend aufgebaut. Und wenn man das Buch beendet hat und sich dann nochmal das Cover anschaut denkt man "aaaaah sehr clever...wirklich sehr clever". Es passt einfach wie die Faust aufs Auge! Schade fand ich nur, dass man am Ende so ein bisschen im Regen stehen gelassen wird. Es passiert so viel aber der Handlungsstrang wird einfach abgeschnitten.

    Insgesamt bin ich trotzdem sehr angetan! Ich werde mir die ersten beiden Bände auf jeden Fall noch zulegen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    tine1211s avatar
    tine1211vor 5 Monaten
    Gute Unterhaltung aber nicht mein Geschmack

    London Stalker von Oliver Harris

    Detective Nick Belsey ist nicht nur vom Dienst suspendiert, er hat auch eine Anklage am Hals und wohnt in einem verlassenen Polizeirevier in Hampstead, weil er auf der Flucht vor seinen eigenen Kollegen ist.

    Amber Knight lebt währenddessen das aufregende und glamouröse Leben als neues Sternchen am Pop-Himmel und It-Girl. Eines Tages klopft eine unbekannte Frau an die Tür von Nicks Domizil, auf der Suche nach ihrem seit Tagen vermissten Sohn.

    Nick sieht darin eine willkommene Beschäftigung und findet in den persönlichen Dingen des Vermissten Hinweise, dass dieser Amber gestalkt zu haben scheint. Nick schleust sich daraufhin als Securitymitarbeiter in Ambers Haus ein und gerät nach einem Mord in deren Umkreis selbst unter Mordverdacht. In dem Bemühen, seinen eigenen Hals aus der Schlinge zu ziehen und den wahren Täter zu finden, stößt Nick unter der glitzernden Oberfläche von Reichtum, Ruhm und Glanz auf tiefe Verzweiflung und Angst und auf eine mysteriöse Organisation, die daraus ihren Profit zu ziehen scheint.

    Zum Cover:

    Als ich das Cover dieses Buches sah, war ich sofort davon angezogen. Die Gestaltung, so düster und dramatisch, versprach einen spannenden Inhalt.

    Zum Inhalt:

    Als ich mit dem Buch begann, war mir nicht klar, dass ich den dritten Teil einer Reihe erwischt habe.

    Dieses wurde mir erst so nach und nach bewusst, als immer mehr Details zu Nicks Suspendierung zum Vorschein kamen. Obwohl in dem Buch einige Rückblenden zu der Vorgeschichte erfolgen, war mir in vielen Passagen die Geschichte nicht ganz schlüssig. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum die beteiligten Personen so reagierten. Hier hätte das Wissen der ersten Bücher sicher weitergeholfen, um dem Verlauf zu folgen.

    Die Geschichte um den gestrauchelten Detective ist grundsätzlich spannend aufgebaut. Ein cleverer Polizist, der aus seiner Situation das Beste macht und dabei auf hoch intelligente und geschickte Art und Weise vor der Nase seiner Kollegen ermittelt und ohne die vielen Hilfsmittel der Polizei dennoch immer einen Schritt voraus ist. Leider ist Nick in seiner Situation gezwungen, seine Ermittlungen auf Lügen aufzubauen, was mir die Sache nicht sehr sympathisch macht. Nick lügt, manipuliert und gerät immer wieder ins Visier seiner Kollegen, die er dann ebenfalls an der Nase herumführt. Diese Charaktereigenschaften führten leider dazu, dass ich mich mit Nick nicht wirklich anfreunden konnte. Seine gescheiterte Karriere (die ich nicht kenne), hat eine hohe Relevanz in der Geschichte und auch Nicks unsoziale Art nimmt einen hohen Stellenwert in diesem Buch ein, sodass andere Charaktere fade wirken und nicht wirklich in Erinnerung bleiben.

    So mysteriös und teils auch spannend die Geschichte erzählt ist, bleiben am Ende leider Fragen zurück.

    Fazit:

    Grundsätzlich ist die Geschichte spannend erzählt, jedoch wurde mir persönlich die Story am Ende immer surrealer und hanebüchen. Auch die mangelnde Sympathie des Hauptcharakters trug nicht viel zu einem positiven Lesevergnügen bei, was allerdings mein ganz persönlicher Geschmack ist. Das Ende ließ mich leider mehr ratlos als zufrieden zurück. Wer die ersten Teile der Reihe kennt, kann dem roten Faden des Autors folgen. Für mich war dieses Buch mit gutem Ansatz leider nur mittelmäßig.

    Erschienen 13.03.2017 Karl Blessing Verlag der Randomhouse Verlagsgruppe

    ISBN 978-3-89667-560-6

    368 Seiten

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Jen_loves_reading_bookss avatar
    Jen_loves_reading_booksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Unsympathischer Ermittler, hanebüchene Geschichte, wenig Spannung! Sehr schade!
    Nichts für mich!

    London Stalker

    von

    Oliver Harris


    Inhalt:

    Detective Nick Belsey ist vom Dienst suspendiert, hat eine Anklage am Hals und haust im verlassenen Polizeirevier von Hampstead.
    Amber Knight ist Londons größtes It-Girl und lebt das glamouröse Leben eines Pop- und Filmstars.
    Als eines Tages eine ältere Frau bei Belsey anklopft und ihn bittet, ihren Sohn aufzuspüren, der seit Tagen verschwunden ist, findet Belsey Hinweise darauf, dass er Amber Knight gestalkt hat.
    Belsey schmuggelt sich als Security-Mann in Amber Knights Leben ein und gerät, als eine Bekannte von Amber tot aufgefunden wird, selbst unter Mordverdacht. Während er versucht, seinen eigenen Hals zu retten sowie den wahren Täter und den Vermissten zu finden, stößt Belsey hinter Reichtum, Glanz und Glamour auf Verzweiflung, Obsession und eine mysteriöse Organisation, die davon zu profitieren scheint.


    Cover:

    Ich muss gestehen, dass mich das Cover sogleich angezogen hatte.
    Daraufhin habe ich mich gleich für ein Exemplar beworben.
    Alles richtig gemacht , würde ich sagen.



    Meinung:

    Der Einstieg in dieses Buch war gar nicht so uninteressant und ich dachte noch:
    Hey! Gut gewählt! Leider verliess mich diese Gefühl alsbald.
    Denn ich hatte nicht gewusst, dass dies der dritte Teil einer Reihe ist.
    Das spielt zwar für den Fall keine Rolle, aber leider nehmen Nick Belseys berufliche Probleme einen ziemlich großen Platz ein.
    Hätte ich die beiden vorherigen Teile gelesen, wäre mir vielleicht einiges klarer gewesen, was genau mit ihm und seiner Karriere eigentlich passiert und warum er reagiert, wie er reagiert.
    Das wird zwar mehrfach angeschnitten, aber so ganz habe ich die Situation, in der er jetzt steckt, immer noch nicht ganz nachvollziehen können.
    Auch gefiel mir der Protagonist Nick Belsey und die Art, wie er die Dinge angeht, nicht. Sein permanentes Lügen, weil er auf eigene Faust ermittelt muss, weil gerade ein Haftbefehl auf ihn ausgestellt wurde ,störte mich arg.
    Durch seine dämlichen Handlungen, ist er immer da zugegen, wo gerade jemand ermordet wurde und zieht damit das Misstrauen seiner Kollegen noch mehr auf sich.
    Während des ganzen Buches über, wurde ich durch dieser Art und Weise der Ermittlungsarbeit überhaupt nicht warm mit ihm.
    Auch alle anderen Charaktere bleiben blass und uninteressant.
    Niemand von ihnen besaß irgend etwas prägnantes.
    Teilweise musste ich bei den Mordopfern zurückblättern und nachlesen, wer denn da wer noch gleich war.
    Während der Fall anfangs ein wenig uninteressant dahinplätschert, Belsey diesen und jenen Hinweisen nachgeht, begann sich in mir schon erste Enttäuschung aufzubauen.
    Plötzlich gewinnt die Story an Fahrt und ich konnte bestimmt über 100 Seiten lang das Buch nicht mehr beiseite legen.
    Die Auflösung des Falls war tatsächlich an Einfallsreichtum kaum noch zu überbieten und hinterlässt einen faden Nachgeschmack.
    Das offene Ende lässt mich genauso ratlos zurück.
    Was soll das jetzt?
    Was will der Autor mir damit sagen ???
    ( Ja, ich weiß...es gibt wahrscheinlich einen vierten Fall. Aber hätte es den nicht sowieso gegeben ?)



    Fazit:

    Anfangs dachte ich, dass ich die Story nicht besonders mag, weil ich ich die vorherigen Teile nicht gelesen hatte.
    Aber ich glaube, daran lag es nicht.
    Es lag an dem Protagonisten Nick Belsey.
    Ich mag ihn einfach nicht und ich verstehe ihn nicht.
    Und der Fall ist ...sagen wir mal bestenfalls....hanebüchen.
    Kurz und bündig:
    Ich mag dieses einfach Buch nicht.
    Den Protagonisten nicht.
    Die anderen Charaktere nicht.
    Den Fall nicht.
    Das Buch hat überhaupt keine Atmosphäre.
    Hab ich nochetwas positives zu sagen?
    Durchaus.


    Den Schreibstil, den viele moniert hatten, fand ich völlig in Ordnung und fast zum Ende hin , hatte der Autor es geschafft, sowas wie Spannung aufzubauen, mit der schlußendlichen Auflösung hat er es dann doch wieder versaut.
    Okay, das war jetzt doch nicht so richtig positiv.



    Empfehlung:

    Nö!
    Nicht von mir.



    Von mir gibt's:

    2 von 5 Sternen.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    BellaSommers avatar
    BellaSommervor 6 Monaten
    Spannendes Thema aber unglaubwürdige Umsetzung

    So...wo fangen wir denn an?
    Das Buch habe ich von Randomhouse zum Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich froh bin, kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Aber dazu später mehr.

    Das Cover hat mich sehr angesprochen, da mir die Farben und eigentlich die gesamte Aufmachung super gefallen haben – da es als gebundenes Buch erschienen ist, macht es einen hochwertigen Eindruck und liegt angenehm in der Hand (ich glaube, bisher habe ich Krimis immer nur als Taschenbuchausgabe gelesen). Hinten auf dem Buch heißt es: 
    „Ein packender, raffinierter Thriller über die Obsessionen und Abgründe hinter Londons glamouröser Welt der Reichen und Schönen, und ein draufgängerischer Ermittler, der unter seinen Fans bereits Kultstatus erlangt hat.“
    Dem habe ich Glauben geschenkt, denn mit dem Zusatz „BritishNoir vom Feinsten!“ der Berliner Morgenpost klang es wie ein Roman, der mir zusagen könnte, da ich in total vernarrt in das London abseits der Touristenrouten bin und auf diesen Ermittler mit Kultstatus gespannt war.

    Ich merke an, es ist der dritte Teil der Reihe um Detective Nick Belsey und anders als bei Krimireihen, die ich bisher gelesen habe, scheinen die Teile hier sehr stark miteinander verknüpft zu sein. Falls ihr beschließen solltet, das Buch lesen zu wollen, empfehle ich euch, euch zuerst die ersten beiden Bücher vorzunehmen. Einige Dinge habe ich nämlich nicht verstanden, weil sie wohl in Belseys vergangenen Fällen thematisiert wurden und da wäre es vielleicht schlauer gewesen, nicht bei Teil Drei einzusteigen.
    Aber kommen wir nun zum Inhalt.
    Nick Belsey ist anders als die Ermittler, die ich bisher aus Krimis kenne. Er ist suspendiert, wird selber polizeilich gesucht und hält sich deshalb nicht mehr in seiner Wohnung auf, sondern lebt wie ein Einsiedler mit Campingkocher und kaum den Klamotten, die er am Leib trägt, in einer verlassenen Polizeistation. Soweit, so gut. Die Story war bis zu dem Zeitpunkt, als Belsey auf der Suche nach dem verschwundenen Sohn auf die prominente Amber Knight stößt, sehr schlüssig. Doch ab da ist es meiner Meinung nach absurd geworden. Keiner kann mir erzählen, dass das Haus von Amber einerseits so bewacht wird, dass Reporter und Fans keine Chance haben, einen Blick hinein zu werfen, aber es andererseits ein Kinderspiel für Belsey ist, sich „undercover“als neuer Securitymann auszugeben und so problemlos in der Villa und in der Nähe von Amber herumzuspazieren. Teilweise hatte ich auch echte Verständnisprobleme, weil mir das Geschehen (hauptsächlich im Haus der Prominenten) so wirr erschien. Ich weiß nicht, ob ich einfach Dinge überlesen habe, aber auch wenn ich manchmal Textpassagen nur überfliege, ist mir sowas noch nie passiert, deshalb glaube ich nicht wirklich daran.
    Im weiteren Verlauf des Romans steigt Belsey immer mehr hinein in die Welt des Glamours, unter anderem, als er von Amber gebeten wird, sie auf eine Luxus-Party zu begleiten. Im Glauben, dass der Detective ja eigentlich sehr heruntergekommen aussehen muss, habe ich gezweifelt, ob er in seinem Aufzug überhaupt auf dieses exklusive Event gelassen wird (Erinnerung: er wohnt in einem staubigen Polizeirevier und die Uniformjacke, die er zu diesem Anlass anzog, wurde auch nicht wie funkelnagelneu beschrieben, außerdem kristallisiert sich nach und nach ein vermeindliches Alkoholproblem raus, was ja ebenfalls Spuren hinterlässt). Aber ich habe mich getäuscht. Den ein oder anderen Leser wird es nicht stören, aber für mich war es ein weiterer Punkt auf meiner Liste der Unglaubwürdigkeiten.

    Dass Belsey in seiner Ein-Mann-Ermittlung mühelos und teilweise mit falschem Namen an vertrauliche Dokumente und Dateien wie zum Beispiel Überwachungsvideos kommt, ohne je seine nicht vorhandene Dienstmarke (denn er ist nun mal suspendiert) zu zeigen, wo in der Bürokratie der heutigen Welt x Durchsuchungsbeschlüsse hätten vorliegen müssen, kommt mir seltsam vor. Noch dazu kennt er scheinbar jeden Schleichweg und Hintereingang in ganz London, was ihn aus so manch brenzliger Situation rettet. Da finde ich, hat es sich der Autor eindeutig zu einfach gemacht.
    Das ist nur ein kurzer Eindruck der Dinge, die mir undurchdacht erschienen und ich könnte noch seitenlang weiterschreiben, aber das würde sicher uninteressant werden und den Rahmen sprengen.

    Die Idee der Geschichte an sich war ziemlich spannend und da ich total auf Sektenkram stehe, habe ich bis zum Schluss die Hoffnung bewahrt, es könne doch nur besser werden. Einige Szenen waren auch recht aufregend, aber das Ende hat mich nicht überzeugt.
    Leider konnte ich mich zusätzlich überhaupt nicht mit Belsey identifizieren und die Personen in seinem Umfeld wurden so eindimensional beleuchtet, dass ich keine Sympathie für irgendwen entwickelt habe. Einzig und allein eine Hackerin, die der Detective einmal besucht, hat mein Interesse geweckt, doch auch da hätte ich mir eine persönlichere Erzählebene gewünscht.

    Mir kam es fast so vor, als würde man mich durch den Schreibstil auf Abstand halten. Als würde ich auf ein Geschehen blicken, das nicht für meine Augen bestimmt war. Auch in Belseys Gedanken und Handlungen spiegelt sich die Nüchternheit der Erzählung wider, dadurch verlieren eventuell wichtige Situationen an Bedeutung – und der Charakter der Geschichte leidet.
    Schade, so groß meine Erwartungen auch waren, so mager war das Ergebnis.
    Ich empfehle allerdings, euch eine eigene Meinung zu bilden, am besten mit Bezug zu den ersten beiden Bänden der Belsey-Reihe. Vielleicht habe ich einfach nicht das nötige Input gehabt, um einen Drat zum Protagonisten herzustellen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    L
    liberumseculumvor 7 Monaten
    Rezension: London Stalker

    Inhalt

     

    Detective Nick Belsey ist vom Dienst suspendiert, hat eine Anklage am Hals und haust im verlassenen Polizeirevier von Hampstead. Amber Knight ist Londons größtes It-Girl und lebt das glamouröse Leben eines Pop- und Filmstars. Als eines Tages eine ältere Frau bei Belsey anklopft und ihn bittet, ihren Sohn aufzuspüren, der seit Tagen verschwunden ist, findet Belsey Hinweise darauf, dass er Amber Knight gestalkt hat. Belsey schmuggelt sich als Security-Mann in Amber Knights Leben ein und gerät, als eine Bekannte von Amber tot aufgefunden wird, selbst unter Mordverdacht. Während er versucht, seinen eigenen Hals zu retten sowie den wahren Täter und den Vermissten zu finden, stößt Belsey hinter Reichtum, Glanz und Glamour auf Verzweiflung, Obsession und eine mysteriöse Organisation, die davon zu profitieren scheint.

     

    Meine Meinung:

     

    Vorerst möchte ich sagen, dass ich „London Stalker“ gelesen habe, ohne die anderen zwei Bände vorher zu kennen. Für mich persönlich war es kein allzu großes Problem, doch in manchen Situationen habe ich mir gedacht: „Vielleicht hätte ich die anderen zwei vorher lesen sollen.“ Das war vor allem dann, als es um Nick und seine Vergangenheit ging und außerdem habe ich in dem Buch leider nicht erfahren, warum Nick Belsey vom Dienst suspendiert und angeklagt wird, doch ich nehme einfach mal an, dass die Geschichte von London Stalker eben teilweise an den vorherigen Band „London Underground“ anschließt, demnach ist es mein Fehler gewesen und nicht der des Buches.

    Was mir an dem Buch gut gefallen hat, war die detailreiche Erzählung. Ich kam dadurch gut in die Erzählung hinein und konnte mir die Plätze und Szenen in London sehr gut vorstellen.

    Nick Belsey war für mich ebenfalls ein Highlight des Buches. Er ist jetzt nicht der typische Polizist, der eben auf seiner Wache mit den Kollegen sitzt und einen Fall bearbeitet, sondern er erledigt das alles auf eigene Faust, ohne wirklich Hilfe anderer Leute. Er ist auch total wandelbar, schlüpft von einer Rolle zur anderen, was auch oft mit Lug und Trug verbunden ist, z.B. spielt er Amber Knight den Security-Man vor, erzählt aber anderen, dass er Polizist wäre, was ja auch zum Teil stimmt, da er ja mal Polizist war, jedoch durch die Suspendierung nicht mehr die Rechte eines Polizisten hat. Gerade diese Fähigkeit, ohne mit der Wimper zu zucken zu Lügen um den Fall zu lösen und seine eigene Haut zu retten, hat ihn für mich zu einem unverwechselbaren Charakter gemacht.

    Der Schreibstil von Oliver Harris war für mich Ok, jedoch nicht herausragend, an manchen Stellen hat sich die Geschichte ein wenig gezogen und für mich hat zwischendrin die Spannung ein wenig gefehlt, was mir verständlicherweise nicht so gut gefallen hat. Auch das Ende hat mich ein wenig verwirrt, da ich nicht genau wusste, was jetzt genau passieren sollte, weil es kein wirklicher Cliffhanger und auch kein wirklich rundes Ende, aber vielleicht wird das Ende ja noch einmal im vierten Teil aufgegriffen, falls einer erscheinen sollte.

    Zum Schluss möchte ich noch auf die Auflösung des kompletten Falls eingehen und was es am besten beschreibt ist einfach nur „Wow“. Die Auflösung hat mich komplett umgehauen, da ich überhaupt nicht damit gerechnet habe und im Nachhinein dachte ich mir, warum ich eigentlich nicht gleich draufgekommen bin. Wie gesagt, die Auflösung war für mich richtig gut und einfach nur unbeschreiblich.

     

    Fazit:

     

    „London Stalker“ ist ein Buch, das sowohl seine Stärken und seine Schwächen aufweist. Ich kann es allen Nick Belsey Fans empfehlen und auch andern Krimi, bzw. Thriller Fans, jedoch solltet ihr erst die anderen Bände lesen, weil ich glaube, dass es so einfacher ist und so einige Fragen beim Lesen nicht gestellt werden müssen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    xotils avatar
    xotilvor 8 Monaten
    Der dritte Fall

    Erst die beiden Vorgänger lesen und dann hier weitermachen.

    Sofort war man in der Story und wurde mitgerissen , da der suspendierte Detective Nick Belsey in einen Fall mit extrem Stalking gezogen wird.

    Mit der Kaltschnäuzigkeit des Dedective sollte man sich als Leser schnell anfreunden , den genau das macht Nick Besely aus .

    Der Schreibstil leicht lesbar leider an manchen Stellen zu lang an anderen hätte es ausführlicher sein können , zu den Vorgängern fehlt einfach der gewisse Pfiff .

    Die Schauplätze toll beschrieben wer schon in London war wird einiges wiedererkennen.hier hat der Autor sich richtig ins Zeug gelegt .

    Das Cover passend zu London gewählt .

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    SalanderLisbeths avatar
    SalanderLisbethvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Im 3. Band hetzt der Autor seinen Antihelden wieder durch einen komplexen, rasanten Plot, diesmal in der Welt der Reichen und Schönen.
    Die Welt der Reichen und Schönen

    „Sie haben ja keine Vorstellung“, sagte sie, „von der Situation, in der ich mich gerade befinde.“
    Belsey seufzte. Er stand auf und ging zur ihr ans Wasser. „Amber, in nicht einmal vierzehn Tagen werde ich wegen groben Fehlverhaltens im Dienst angeklagt. Ein paar Wochen später werde ich eine sieben- bis acht jährige Freiheitsstrafe antreten. Für einen Expolizisten ist das Gefängnis kein angenehmer Ort. Wir haben es also beide derzeit mit schwierigen Situationen zu tun. Sie verstehen schon. Man darf nie die Scheiße unterschätzen, in der andere Menschen stecken.“ (Auszug Seite 67)


    Ein durchgeknallter Stalker


    Im dritten Band „London Stalker“ ist Nick endgültig ganz unten angekommen. Wer die beiden vorherigen Bände gelesen hat, wundert sich nicht, dass er inzwischen aufgrund diverser Fehlverhalten suspendiert wurde und ein internes Ermittlungsverfahren vor sich hat. Er findet Unterschlupf in seinem alten Polizeirevier in Hampstead, das seit einiger Zeit leer steht. Umso überraschter ist er, als eine ältere Dame an der verlassenen Wache anklopft und explizit Nick Belsey um Hilfe bittet. Ihr 41-jähriger Sohn, der noch bei ihr wohnt, ist seit einigen Tagen verschwunden. Die Polizei will noch nichts unternehmen, doch Nick hat Mitleid mit der leicht verwirrten und verwahrlost wirkenden Frau und will sich die Sache mal angucken. Bei ihr zu Hause entdeckt der Detective Constable in Marks Zimmer eine Art Schrein für den bekannten Pop- und Filmstar Amber Knight, Englands total angesagtes It-Girl. Er findet auch Hinweise darauf, dass er es mit einem durchgeknallten Stalker zu tun hat.


    Schicki-Micki-Umfeld Hampstead


    In typischer Nick-Belsey-Manier schleust er sich als Security-Mitarbeiter in Ambers Luxus-Villa ein. Hier wimmelt es von Filmleuten, denn die bevorstehende Hochzeit von Society-Girl Amber mit einem Millionär soll medienwirksam vermarktet werden. Nick begleitet Amber als Bodyguard auf eine Party. Eine ausufernde Party mit Drogen und Alkohol, auf der sich auch Nick amüsiert und sich ein bisschen in Chloe Burlington verguckt, eine aus reichem Hause stammende Freundin von Amber. Als diese noch in der gleichen Nacht ermordet wird, gerät Nick unter Mordverdacht.

    Und wieder einmal hat der DC die eigenen Kollegen gegen sich, muss seine Unschuld beweisen und versucht weiter, den vermissten Mark zu finden. Dabei stößt er auf eine geheimnisvolle, obskure Sekte, die ihre Finger mit im Spiel hat. Hier ist der Thriller teilweise zu weitschweifig und etwas weniger pseudo-philosophische Details hätten gut getan.

    Oliver Harris nimmt uns in „London Stalker“ mit in die Welt der Reichen und Schönen und wirft einen Blick hinter die Kulissen, aber auch ärmere Ecken Londons werden gekonnt beleuchtet. Der Autor serviert uns hier wieder seinen unkonventionellen Protagonisten als Anti-Helden, der durch einen komplexen, rasanten Plot hetzt. Man erfährt einiges über Belseys Vergangenheit und er zeigt sich melancholischer und auch von seiner weichen Seite, wenn er sich zum Beispiel fürsorglich um die hilflose ältere Dame kümmert.

    Kommentieren0
    35
    Teilen
    Magicsunsets avatar
    Magicsunsetvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannender Thriller, der im London der Berühmtheiten und Influenzer spielt, mit einem eigenwilligen Ermittler.
    Nick Belsey ist mit seinem dritten Fall zurück - sehr spannend und aktuell

    „Ein kluger Mann würde Samen kaufen, Kompost in die Schubladen seines alten Schreibtischs füllen und als Einsiedler weiterleben.“ (Originalzitat)

    In diesen dritten Fall wird Detective Nick Belsey eher durch Zufall verwickelt. Er ist im Dienst suspendiert und es wird eine Anklage gegen ihn vorbereitet. Daher ist er untergetaucht, ohne festen Wohnsitz lebt er teilweise im ehemaligen, nun aufgelassenen Polizeirevier in Hampstead. Da bittet ihn Maureen Doughty um Hilfe – ihr erwachsener Sohn Mark Doughty ist seit zwei Tagen verschwunden. Als Nick Belsey im Zimmer des Vermissten Hinweise findet, dass Mark Doughty den bekannten Star Amber Knight intensiv gestalkt hat, erwacht seine Neugierde an diesem Fall. Zu diesem Zeitpunkt hat er noch keine Ahnung, welche Lawine an Ereignissen er mit seinen unverfrorenen Ermittlungen auslöst – und wie passt sein ehemaliger Mentor Detective Chief Inspector Geoff McGovern ins Bild?

    Oliver Harris behält auch in diesem dritten Band um Nick Belsey seinen lockeren, frechen Schreibstil bei und erzählt flüssig. Die Handlung ist schnörkellos spannend aufgebaut, von der ersten Seite bis zum show-down zum Ende der Geschichte. Cliffhanger hat dieser Autor nicht nötig, er packt seinen Leser, indem er bei jeder Antwort, die Belsey findet, gleichsam zwei neue Fragen aufwirft. Dies und unerwartete Wendungen machen die Geschichte sehr spannend.

    Die Welt der Stars und Starlets, IT Girls, der sogenannten Influenzer wird sehr treffend geschildert, das Ganze im Ambiente des Adels und Geldes in der Weltmetropole London. Sehr realistisch tritt im Zuge der Ermittlungen von Nick Belsey aber auch die andere, arme Seite Londons auf, oft nur durch eine Straße voneinander getrennt.

    Ein spezielles Thema ist der Hauptcharakter, Nick Belsey. An ihn muss man sich erst gewöhnen, auch wenn man als Leser Ermittler mit Ecken und Kanten, einem Eigenleben im Graubereich, bevorzugt. Dieser hier bewegt sich ausschließlich im Dunkelgraubereich, oft neben dem Gesetz, in dieser Geschichte hier auch auf der Flucht vor dem Gesetz, wobei er teilweise zu unrecht zum Verdächtigen erklärt wird, weil er bei seinen Ermittlungen mächtigen Interessen in die Quere kommt. Streckenweise wird er zum Getriebenen, der aber trotz allem zu den „Guten“ gehört.

    Was den Leser für Nick Belsey einnimmt ist die Art, wie er direkt und kompromisslos ermittelt und die Selbstverständlichkeit seines Auftretens.

    Ein Roman, ich würde sagen, Thriller, auf jeden Fall für Leser, die bereits die beiden Vorgängerromane um Nick Belsey gelesen haben. Aber auch Leser, die eine sehr spannende Geschichte lesen wollen, die ein aktuelles Thema in London spielen lässt, werden nicht enttäuscht. Ein geradliniger Thriller, mit einer großen Prise Humor viel Action. Auch wenn man die ersten Fälle „London Killing“ und „London Underground“ nicht gelesen hat, gibt der Autor genügend Hinweise, um sofort in die Handlung einzusteigen. Richtig spannende Unterhaltung, ein fesselndes Buch, das eine lesend verbrachte Nacht garantiert.

    Kommentieren0
    2
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks