Oliver Jahraus

 3,7 Sterne bei 19 Bewertungen

Lebenslauf

Oliver Jahraus, geb. 1964,  ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er forscht zur Literatur-, Medien-, Kulturtheorie und insbesondere zu Kafka, Freud, Luhmann und Heidegger.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Verstrickte Philosophie. Heidegger und der Nationalsozialismus (ISBN: 9783150115749)

Verstrickte Philosophie. Heidegger und der Nationalsozialismus

Erscheint am 18.03.2026 als Gebundenes Buch bei Reclam, Philipp.

Alle Bücher von Oliver Jahraus

Cover des Buches Kafkas "Urteil" und die Literaturtheorie (ISBN: 9783150176368)

Kafkas "Urteil" und die Literaturtheorie

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Erschienen am 01.10.2002
Cover des Buches Franz Kafka. 100 Seiten (ISBN: 9783150207062)

Franz Kafka. 100 Seiten

(1)
Erschienen am 17.11.2023
Cover des Buches Kafka (ISBN: 9783150106167)

Kafka

(0)
Erschienen am 14.09.2006

Neue Rezensionen zu Oliver Jahraus

Cover des Buches Peanuts. Freunde machen das Leben bunter (ISBN: 9783150146194)
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Rezension zu "Peanuts. Freunde machen das Leben bunter" von Charles M. Schulz

dunis-lesefutter
Der Kosmos von Charles M. Schulz

Als Kind habe ich mit wenig Begeisterung regelmäßig Peanuts Zeichentrickstreifen geschaut. Es lief halt nichts anderes und da wir ja noch nicht so eine große Auswahl hatten nahm man halt was kam. Erschlossen haben sich mir die tiefere Bedeutung, die Metaebene und der Humor nicht wirklich. Ich fand sie eher ein wenig langweilig. Trotzdem kann ich mich an erstaunlich viel erinnern. Der  Reclam hat sich zur Aufgabe gemacht, mich von der literarischen Bedeutung der Peanuts zu überzeugen und mir gleich zwei Exemplare zugeschickt. Einmal ein klassisches Heftchen voller Comics und dann ein Büchlein, dass sich mit der Geschichte und Deutung der Figuren auseinandersetzt . Ich habe beides in Kombination gelesen und natürlich jetzt einen tieferen Einblick in die Welt von Charles M. Schulz. 


Es war schon sehr interessant, zu erfahren, wie die Comics aufgebaut sind. Dass es einen immer wiederkehrenden Jahreskreis gibt ist irgendwie ja logisch, mir aber so bewusst noch nie aufgefallen. Auch dass jede Figur mit einer gewissen Persönlichkeit ausgestattet ist, war mir als Kind schon klar, nur habe ich jetzt auch Worte dafür. Die Accessoires wie zum Beispiel Hundehütte, Schmuse Decke oder Mini Klavier gehören fest zu Snoopy, Linus und Schröder. Interessant fand ich das Kapitel über Religionen. Das ausgerechnet der intelligenteste von allen nämlich Linus auch der Schöpfer, der Religion des „großen Kürbis“ ist, war mir entfallen. Witzig sind natürlich die „Running Gaggs“, zum Beispiel wenn Lucy jedes Mal, wenn Charlie den Football treten möchte, die Hand weg zieht. Als Kind fand ich das allerdings ziemlich gemein. Überhaupt hat mir Charlie so leid getan.


Für mich war das die erste Berührung mit dem Alltag von Gleichaltrigen in einer amerikanischen Vorstadt. The Way of American Live kam, obwohl minimalistisch eingefügt, sehr gut rüber. Lustig im eigentlichen Sinne sind die Strips für mich immer noch nicht, wobei ich die kurzen Comics lieber mag als die animierte Version. Besonders die Tagträume von Snoopy fand ich extrem uninspirierend und ich glaube das ist immer noch so. Das Charlie, der Herr über den Hund ist, dieser ihn aber beherrscht, war mir als Kind sehr suspekt und ich mochte Snoopy überhaupt gar nicht. Am liebsten hatte ich übrigens immer Peppermint Patty – die ist gerade raus, sagt, was sie denkt und ist mir damit am ähnlichsten. Und mindestens genauso oft wie ich eckt sie damit auch an.


Die Hintergrundinformationen zu lesen, fand ich als sehr bereichernd. Auch wenn ich immer noch nicht der größte Fan von “Erdnüssen“ bin, so erschließt sich mir die Genialität dieses Kosmos schon. Eigentlich hat Charles M. Schulz unsere Gesellschaft im Kleinen hier abgebildet.

Cover des Buches Franz Kafka. 100 Seiten (ISBN: 9783150207062)
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Rezension zu "Franz Kafka. 100 Seiten" von Oliver Jahraus

bookswithjacki
100 Seiten Kafka

Ein kurzer Überblick über Kafkas Leben und sein Schreiben. Aufgrund der Kürze geht es eher in die Breite, als in die Tiefe, aber gerade deswegen ist es als Einstieg und/oder als kurze Lektüre für Zwischendurch super geeignet.                                                                                

Schnelldurchlauf

Einige der Fragen sind natürlich bewusst so gestellt, dass sie die Lücken füllen, die der Autor sieht...niemand würde diese Frage so stellen. (Funktionieren Liebestränke?) Dem Autor gelingt es aber ganz passabel, die deutsche Literaturgeschichte sinnvoll zusammenzufassen,nur ist auch hier leider wieder viel zu früh Schluss.

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