Oliver Jeffers , Oliver Jeffers Das Herz in der Flasche

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Inhaltsangabe zu „Das Herz in der Flasche“ von Oliver Jeffers

Es war einmal ein Mädchen, das sein Herz an einem sicheren Ort verwahrte, damit niemand ihm etwas anhaben konnte. Es trug sein Herz in einer Flasche um den Hals. Leider wurde die Flasche mit der Zeit immer schwerer. Also beschloss das Mädchen, sein Herz zu befreien. Nur konnte es sich nicht mehr erinnern, wie … Was geschieht, wenn der Mensch, der uns die Wunder der Welt gezeigt hat, von uns geht? Wir können uns verstecken, unser Herz verschließen und erwachsen werden. Oder wir finden jemanden, der auch neugierig ist. Und wir können ihn ermuntern, den Glanz der Stern, die Freude der Farben und das Abenteuer Leben zu entdecken.

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  • Rezension zu "Das Herz in der Flasche" von Oliver Jeffers

    Das Herz in der Flasche
    Buechereckerl

    Buechereckerl

    18. June 2012 um 15:03

    Das Herz in der Flasche Oliver Jeffers Ab 5 Jahren 32 Seiten / Hardcover/ mit Leinen-Einband Aufbau Verlag ISBN 978-3-351-04136-6 14,95 € Es war einmal ein Mädchen, das sein Herz an einem sicheren Ort verwahrte, damit niemand ihm etwas anhaben konnte: Es trug sein Herz in einer Flasche um den Hals. Mit der Zeit wurde die Flasche immer schwerer. Also beschloss das Mädchen, sein Herz zu befreien. Philipp’s Meinung: Ich finde die Bilder in dem Buch wirklich sehr schön und ich konnte es auch gut lesen. Aber ganz habe ich die Geschichte nicht gleich verstanden. Ich habe es dann noch mal mit Mama zusammen gelesen und mit Mamas Erklärungen war es verständlicher. Das Mädchen erlebt ganz viel mit einem Mann, ich glaube, dass das der Opa ist und entdeckt viel Neues in der Welt. Und der Opa erklärt ihr alles, was sie wissen will. Aber irgendwann ist er nicht mehr da und sein Stuhl ist leer, vielleicht ist er gestorben. Und das Mädchen ist ganz traurig und das Herz tut ihr weh. Darum steckt es das Herz in eine Flasche, damit keiner mehr dem Herz wehtun kann. Aber sie findet die Welt dann nicht mehr schön und hat keine Fragen mehr. Mit der Zeit wird das Mädchen erwachsen und die Flasche wird immer schwerer. Aber das Herz ist geschützt. Bis sie ein kleines Mädchen trifft, dass so ist, wie sie früher war und noch ganz viele Fragen hat. Dann will sie das Herz aus der Flasche holen, bekommt es aber nicht raus. Das kleine Mädchen hilft ihr dann und sie kann das Herz wieder dahin tun, wo es hingehört. Und nun sitzt sie im Stuhl, der vorher leer war und hat wieder Freude an der Welt. Ich habe so was selber noch nicht erlebt und ich finde die Geschichte auch ein bisschen traurig, aber auch schön, weil sie gut ausgeht und das Mädchen wieder Spaß hat. Aber alleine hätte ich das nicht so gut verstanden, die Geschichte muss man mit Mama und/ oder Papa zusammen lesen. Meine Meinung: „Das Herz in der Flasche“ ist ein wunderbares Buch über Verlust und Trauer. Das Herz des Mädchens im Buch ist so verletzt, dass sie es zum Schutz in eine Flasche steckt. Solche Menschen gibt es ja wirklich, die aus Trauer oder mit verletzten Herzen eine sogenannte ‚Mauer’ um sich herum bauen. Aber das Leben geht weiter und das möchte die Geschichte aufzeigen. Das Mädchen wird erwachsen, ohne die Schönheit der Welt zu sehen und ohne Fragen und Neugier. Bis sie eines Tages ein kleines Wesen trifft, welches noch neugierig ist und Fragen zum Geschehen der Welt hat. Dieser kleine ‚Schubser’ bewegt das Mädchen nun dazu, ihr Herz wieder aus der Flasche zu holen. Das Buch ist für Kinder ab 5 Jahren geeignet. Das Buch ist wunderschön illustriert und wenn man es zusammen mit den Kindern bespricht, denke ich, können sie das auch schon ohne zu lesen ganz gut verstehen. Philipp hat solche Verluste noch nicht erleben müssen, von daher ist das Thema für ihn noch etwas schwerer zu verstehen. Aber für Kinder und auch für Erwachsene, die schon Verluste erlebt haben, finde ich dieses Buch sehr gut zur Trauerbewältigung, da es sehr sensibel mit dem Thema umgeht und würde es auf jeden Fall empfehlen.

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  • Rezension zu "Das Herz in der Flasche" von Oliver Jeffers

    Das Herz in der Flasche
    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    28. August 2011 um 10:33

    Ein traumhaftes Bilderbuch für Erwachsene, das ernste und berührende Töne anschlägt, ist »Das Herz in der Flasche«. Vielleicht kennt man die Geschichten vom Mauerbauen oder von jenen, die einsame Inseln werden wollen, doch das Bild vom Herzen in der Flasche beeindruckt besonders durch seine originelle Aussagekraft. Die Geschichte handelt von einem kleinen Mädchen das voller Wissensdurst und Lebensfreude ist, bis es mit dem Tod des Großvaters ihre Bezugsperson verliert und sich in ihrer Trauer nicht anders zu helfen weiß, als ihr Herz in eine Flasche zu stecken und so vor allem zu bewahren, was schmerzen würde. »Leider wurde die Flasche mit der Zeit immer schwerer. Also beschloss das Mädchen, sein Herz zu befreien. Nur konnte es sich nicht mehr erinnern, wie…« Kein Schütteln, kein Rütteln, kein Klopfen hilft, das Herz bleibt in der Flasche stecken. Bis sie jemanden trifft, der weiß, wie er es befreien kann, um all die schönen Dinge endlich wieder zu entdecken… Ein sehr atmosphärisches, bewegendes und tröstendes Buch, um die Angst vor Verlusten, Trauer und den Weg zurück ins Leben. (Annika Wessel)

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  • Rezension zu "Das Herz in der Flasche" von Oliver Jeffers

    Das Herz in der Flasche
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. April 2011 um 09:51

    Dieses wunderbare Bilderbuch erzählt eine Geschichte von Verlust, Trauer und der erneuten Begegnung mit dem Leben auf eine ganz sensible, künstlerische und poetische Weise. Da ist ein kleines Mädchen, sie bleibt ohne Namen, und ein alter Mann, wohl ihr Großvater. Der sitzt in einem Lehnstuhl und liest dem kleinen Mädchen vor und erschließt ihr so die Welt. Er lehrt sie so das Staunen und lässt sie die Freude erleben, neue Dinge zu entdecken. Eines Tages ist der große Stuhl leer. Das Mädchen beschließt sein Herz an einem sicheren Ort aufzubewahren, damit ihm nichts geschieht. Es steckt sein Herz in eine Flasche, was zunächst eine Linderung bringt. Doch sofort verändert sich die Welt, nachdem sie ihr Herz in Quarantäne geschickt hat. Sie sieht die Sterne nicht mehr, beachtet den Ozean nicht und die Fragen nach all den Dingen in der Welt sind aus ihrem Kopf verschwunden. „Aber zumindest war das Herz sicher.“ Das hätte sehr lange so bleiben können -und tatsächlich leben ja viele Menschen genau so, ihr Herz in der Flasche- wäre da nicht ein kleines Kind gekommen und hätte neugierig Fragen nach der Welt gestellt. Doch ohne ihr Herz fallen dem Mädchen keine Antworten ein und sie beschließt es aus der Flasche zu befreien. Zunächst vergeblich, bis sie ein am Ufer des Meeres jemand trifft, der viele kleiner und noch „neugierig auf das Wesen der Welt“ war. Diese Kleine befreit das Herz aus der Flasche und es kehrt dorthin zurück, wo sein ursprünglicher Platz war. Und der Stuhl ist auf einmal nicht mehr leer … Ein sehr empfehlenswertes Buch über die Trauer eines Kindes und seine Bewältigung.

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