Inhalt (aus dem Klappentext):
Zwei Freunde entdecken in der großen Pyramide von Gizeh ein Artefakt, das gar nicht existieren dürfte. Doch das ist erst der Anfang, denn aus den Tiefen des Alls nähert sich ein Objekt, das in keine bekannte Kategorie passt. Sollte es mit der Erde kollidieren, wird es die Menschheit in den Untergang reißen.
Nach und nach enträtseln die beiden jungen Studenten die Botschaft auf dem Artefakt und langsam offenbart sich ihnen das Erbe einer uralten Zivilisation. Doch skrupellose Gruppierungen machen bereits Jagd auf die Freunde und ihren Fund. Sie sind bereit, über Leichen zu gehen. Weder die Studenten noch ihre Widersacher ahnen zu der Zeit von der nahenden Katastrophe und erst recht nicht davon, dass in der Botschaft ein unglaubliches Geheimnis verborgen liegt. Als endlich der Zusammenhang zwischen all diesen Ereignissen erkennbar wird und die Grundfesten der menschlichen Zivilisation erschüttert werden, scheint es zu spät zu sein.
Können die beiden Freunde ihren Verfolgern entkommen? Werden sie das Rätsel um das mysteriöse Artefakt und die untergegangene Zivilisation lösen? Und kann die Menschheit ihrem Schicksal entrinnen
Meinung:
Als ich dieses Buch zur Hand nahm, stellte sich mir die Frage, ob so viele Seiten lang, eine gute Geschichte auf mich wartet. Tatsächlich wird dem Leser Spannung und Unterhaltung bis zur letzten Seite geboten. Stellenweise wird es sehr technisch und ich war nicht mehr in der Lage zu unterscheiden, was der Realität entspricht und was der Fantasie des Autors entsprang. Dieses Buch erreicht sicher sehr viele Leser, da es mehrere Genres gleichzeitig bedient: Da treffen Bösewichte aufeinander, die Welt muss gerettet werden, Liebespaare finden sich, Hass, Wut und Neid werden ausgelebt, Mythen werden zur Realität, Anhänger der Ansichten eines Erich von Däniken werden bestätigt.
Der Autor scheint hier seine Fantasie in alle Richtungen ausgelebt zu haben. Lebendig und spannend führt er durchs Buch, auch wenn so mancher Zufall in der Realität sicher nicht so ablaufen würde.
Fazit:
Spannende und kurzweilige Unterhaltung. Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht. Aber man muss schon auch ein bisschen das Außergewöhnliche mögen.
Oliver Juwig

Lebenslauf
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Der Kristall
Neue Rezensionen zu Oliver Juwig
Der Kristall ist ein Science Fiction Roman von Oliver Juwig.
In diesem steht die Welt vor einer nahenden Katastrophe: Wissenschafter entdecken, dass die Erde kurz vor der Kollision mit einem Flugobjekt steht – das wäre das Ende der Erde.
Aufgrund einer Entdeckung von jungen Studenten besteht aber noch Hoffnung auf Rettung. Vor tausenden von Jahren hat eine uralte Zivilisation eine Erfindung hinterlassen, mit der man das drohende Unheil abwenden könnte…
Während man schon aufatmen möchte, setzen dunkle Kräfte alle Hebel in Bewegung um selbst an diese Entdeckung zu gelangen und eine atemlose Hetzjagd rund um den Globus nimmt seinen Lauf.
Der Roman verbindet geschickt verschiedenste Themen zu einer angenehmen Melange: Verschwörungstheorien werden mit aktuellen technisch – wissenschaftlichen Themen kombiniert. Ich war als Leser davon sehr angetan, jedoch sollte man eine gewisse Neigung für technische Themen mitbringen, ansonsten könnte man den Roman als „langatmig“ abtun.
Der Autor hat sich wirklich sehr große Mühe damit gegeben, die technischen Details auch für Laien verständlich zu erklären, die meisten unbekannten Begriffe werden mit umfangreichen Notizen erklärt.
Und ja – der Roman trieft nur so vor amerikanischen Patriotismus. Diesen Kritikpunkt habe ich aber bei einer Leserunde angesprochen und der Autor konnte mir glaubwürdig versichern, dass er die „Amis“ nur mitspielen lässt, da sie als einzige Nation über die notwendigen technischen Mittel verfügen.
Trotzdem ziehe ich dafür einen Punkt ab, es hätten auch mal die Europäer oder Chinesen „Weltenretter“ spielen können.
Angeblich soll ein Folgeroman schon in Arbeit sein – ich warte dann mal gespannt J
Eine wandernde Singularität droht die menschliche Zivilisation auszulöschen. Das Leben muss weitergehen, auch wenn keine Lösung absehbar ist. Oder vielleicht doch? Zwei Studenten entdecken in der Großen Pyramide von Gizeh ein mysteriöses Artefakt, dass sie in Karnak zu einem vermutlich abgestürzten Raumschiff bringt, in dem eine Intelligenz anwesend ist, die durchaus helfen könnte.
Ägyptische Mythologie verwoben mit einem Science Fiction Plot und anderen abenteuerlichen Szenarien, erzählt auf mehreren Ebenen, die alle miteinander verwoben und am Ende aufgelöst werden.
Der Autor spickt seinen Text mit zahlreichen wissenschaftlichen Informationen, die die Geschichte jedoch nicht verlangsamen und auch nicht als Belehrung empfunden werden, sondern eher noch Spannung hinzufügen, weil sie sich mit dem eigenen Vorwissen verknüpfen und es ermöglichen, selbst zu spekulieren, wie alles zusammenhängt.
Einzig die schnelle Abfolge der Szenenwechsel war mir ein wenig zu rasant, ich wäre gern länger im jeweiligen „Universum“ verweilt, gerade auch, weil eben auch rabiate Zeitwechsel zwischen den Ebenen vorgenommen werden.
Insgesamt jedoch ein fundiertes, spannendes Buch, das einen auf ganze neue Wege mitnimmt und sensationell unterhält.
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Zusätzliche Informationen
Oliver Juwig wurde am 08. April 1963 in Köln (Deutschland) geboren.
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