Oliver Kern Das Gewicht der Seele

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Inhaltsangabe zu „Das Gewicht der Seele“ von Oliver Kern

Zuerst ist da der Duft von Lavendel. Doch schon kurz nachdem der Kleinkriminelle Paul Tucholsky seine Arbeitsstelle als Chauffeur antritt, hüllt ihn der Hauch des Todes ein. Gemeinsam mit vier alten Damen begibt sich Paul auf eine Fahrt quer durch Europa und stößt auf eine Verschwörung, die ihren Anfang vor über sechzig Jahren fand. Paul taucht immer tiefer in die Schatten der Vergangenheit ein. Er erfährt von geheimnisvollen Seelenexperimenten, die ihm nachts den Schlaf rauben. Aber da ist noch mehr. Viel mehr.
Und Paul erkennt, wer sich auf diese Reise begibt, kann nicht nur seinen Verstand, sondern auch seine Seele verlieren.

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  • Rezension zu "Das Gewicht der Seele" von Oliver Kern

    Das Gewicht der Seele

    I_love_books

    12. December 2012 um 20:30

    Bezieht sich auf das Hörbuch: Paul Tucholsky ist ein kleiner Ganove, der im Grunde genommen seine “Brötchen” nie wirklich mit ehrlicher Arbeit verdient hat. Momentan ist er arbeitslos und hoch verschuldet, aber auch das ist nicht unbedingt ein großer Anreiz für ihn, ab jetzt die Ärmel hochzukrempeln und in die Hände zu spucken. Daher kommt ihm die Zeitungsanzeige “Chauffeur gesucht” wie gerufen: Er soll ein paar alte Damen auf unbestimmte durch Europe kutschieren, ihre Koffer tragen und dafür wird er auch noch gut bezahlt – was kann da noch schief gehen? Einiges! Hätte Tucholsky nur mal auf das winzig ungute Gefühl gehört, dass ihm kurzzeitig während des Vorstellungsgespräches beschlich: Lavendelduft kann eben nicht den Hauch des Todes, welcher die Damen umhüllt, auf Dauer überlagern. Je weiter er seine Reisegruppe in den Süden chauffiert, umso bewusster wird ihm, dass der Weg hinter ihnen mit Leichen, Nazi’s und anderen gruseligen Dingen gepflastert ist. Tucholsky ist den recht gefährlichen Rentnerinnen völlig ausgeliefert und kann keinen Rückzieher mehr machen. Will er aber im Grunde auch nicht, denn er muss unbedingt erfahren, was das Ganze auf sich hat und was Seelenexperimente sind. Mein Fazit Erstens mag ich es immer sehr, wenn Genres geschickt miteinander vermischt werden. Hier trifft Krimi auf SciFi und es ist sogar ein Funken Geschichte mit verpackt. Ich liebe es, wenn Tatsachen so gut in die Handlung eingeflochten sind, dass man Interesse daran hat, selbst zu recherchieren. So können die Grausamkeiten der SS-Diktatur nicht in Vergessenheit geraten. Denn Experimente an Kindern, z.B. Zwillingen gab es tatsächlich. Ich freue mich, dass der Action Verlag Hörbücher vertont, die anderswo in der breiten Masse vielleicht keine Chance gehabt hätten und bin gespannt, was das Verlagsprogramm noch so zu bieten hat.

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  • Rezension zu "Das Gewicht der Seele" von Oliver Kern

    Das Gewicht der Seele

    martina_turbanisch

    12. November 2012 um 14:46

    Geregelte Arbeit ist nicht Paul Tucholskys Sache, aber auch seine zweifelhafte Karriere als Kleinkrimineller gerät plötzlich ins Stocken. Notgedrungen muss er nun zusehen, dass er sich sein Geld anderweitig verdient und bewirbt sich auf eine Chiffe-Stellenanzeige. Chauffeur für wohlhabende Dame klingt gut und vor allem scheint ihm das nicht mit allzuviel Arbeit verbunden zu sein. Beim Einstellungsgespräch stellt sich heraus, dass er vier alte Damen quer durch Europa chauffieren soll. Die Bezahlung ist mehr als gut und so nimmt er den Job an in der Hoffnung, eine Urlaubstour mit vier alten Damen würde nicht übermäßig aufregend werden. Schnell stellt er fest, dass das ein Irrtum war... Mein Eindruck: Eigentlich bin ich ohne allzu große Erwartungen an das Buch herangegangen, ich kannte den Autor nicht und hatte bis dato auch nichts von dem Buch gehört. Nach den ersten paar Seiten erwartete ich eine Geschichte im Stil von "Arsen und Spitzenhäubchen", denn das die Damenrunde etwas zu verbergen hat wird schnell klar. Gott sei Dank habe ich mich aber mit "Arsen und Spitzehäubchen" getäuscht :-) Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive geschrieben und so bin ich immer, in etwa jedenfalls, auf dem Kenntnisstand von Paul Tucholsky, den die Merkwürdigkeiten im Verlauf der Reise natürlich auch immer neugieriger machen. Als die ersten Leichen im Umfeld der gar nicht immer reizenden alten Damen auftauchen forciert Tucholsky seine Recherchen und stößt auf Geheimnisse die in der Nazi-Zeit ihre Wurzeln haben. Held wider Willen Im Verlauf des Buches gewinnen die Hauptcharaktere, Paul Tucholsky und das Damenquartett, von Seite zu Seite an Kontur und es zeigen sich immer mehr Facetten ihrer Persönlichkeit.Tucholsky wird dabei nicht wirklich sympathischer, er bleibt der etwas zwielichtige kleine Gauner - trotzdem kann ich mich gut in ihn hineinversetzen, eben weil er nicht der strahlende Held ist der immer weiß, was zu tun ist - er versucht lediglich so lebendig wie möglich aus der Geschichte heraus zu kommen, versucht das Richtige zu tun und trotzdem seine Finanzen und seine Freundin im Blick zu behalten :-) Reizende alte Damen Auch die vier Damen sind nicht so wirklich Sympathieträger, aber ich kann ihren Wunsch die Dinge zu ordnen nachvollziehen. Sie merken schnell, dass ihr Chauffeur ihnen nachspioniert und tricksen ihn dann gerne mal aus. Dabei nutzen sie natürlich geschickt ihr Alter mit der einhergehenden augenscheinlichen Gebrechlichkeit aus, aber auch Tucholsky Geldgier und seinen Hang mehr zu trinken als er verträgt. Unglaubliche Erkenntnisse Aber davon lässt sich ein Mann wie Tucholsky nicht aufhalten, er sucht weiter nach Antworten und mit jedem kleinen Puzzleteil das er findet setzt sich eine schreckliche, unvorstellbare Geschichte zusammen und genauso wie Tucholsky nicht aufhören kann der Geschichte auf den Grund zu gehen, konnte ich nicht aufhören zu lesen :-) Je mehr ich dem Ende des Buches näherte, desto fantastischer, spannender und atemberaubender wurde die Geschichte um größenwahnsinnige Forscher die im Auftrage des Nazi-Regimes herausfinden sollten, wieviel eine Seele wiegt und dabei etwas viel Unglaublicheres entdecken. Zwar taucht die Frage nach dem Gewicht der Seele immer mal wieder in anderen Büchern als Randgeschehen auf, allerdings ist sie mir als Grundthema eine Buches in der Form noch nirgendwo begegnet - also endlich mal wieder eine neue Idee, die dann auch noch toll umgesetzt wurde. Temporeich, aber ohne Hektik 196 Seiten (in der Taschenbuchausgabe) sind sicher nicht viel, aber mir kam es eigentlich viel mehr vor. Nicht weil es langatmig gewesen wäre, sondern weil eben so viel Geschichte auf so wenig Seiten passte. Die gesamte Story wird schnell vorangetrieben, ohne dabei jedoch hektisch zu werden und die immer wieder eingestreuten kleinen Prisen schwarzen Humors lockern die Geschichte ein wenig auf und sorgen für so etwas wie kleine Atempausen im Geschehen. Man kann schließlich nicht permanent die Luft anhalten :-) Mein Fazit: Ein absolut spannender Roman mit einer ganz neuen Idee, die dann auch noch toll umgesetzt wurde. Ich kann Das Gewicht der Seele jedem empfehlen der spannende, gut konstruierte Geschichten liebt. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Drachen und ein gedachtes zusätzliches Sternchen

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