Oliver Kyr

 4.5 Sterne bei 15 Bewertungen
Autor von Ascheland, Ascheland und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Oliver Kyr

Ascheland

Ascheland

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Erschienen am 25.10.2016
Ascheland

Ascheland

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Erschienen am 05.02.2018
Der Heldenmythos

Der Heldenmythos

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Erschienen am 15.08.2012
Audrey und der Tod

Audrey und der Tod

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Erschienen am 01.05.2011
Meine Freundin Scarlett

Meine Freundin Scarlett

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Erschienen am 19.11.2012

Neue Rezensionen zu Oliver Kyr

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camilla1303s avatar

Rezension zu "Ascheland" von Oliver Kyr

Vom Kindermacher in einer Welt ohne Hoffnung
camilla1303vor 2 Jahren

Der visionäre Roman „Ascheland“ von Oliver Kyr ist 2016 im acabus Verlag erschienen.

Die Welt, wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Der ehemalige Zoowärter Zacharias Brandt wandert mit seiner dreibeinigen Hyäne Else durch Deutschland im Jahr 2023. Die wenigen Überlebenden setzen ihre ganze Hoffnung auf ihn, denn er ist der einzige Mann, der noch Kinder zeugen kann. Zacharias Brandt hadert oft mit seiner Position, da er nicht weiß, ob es sinnvoll ist Kinder in diese Welt ohne Hoffnung zu setzen.

Als Mama hat mich das Buch stellenweise sehr getroffen und ich war nicht nur einmal kurz davor, es aus den Händen zu legen. Der Schreibstil ist so bildhaft, dass mir das Schicksal der Kinder und ihr Leid, wirklich nah gegangen ist, was ich so bisher von keinem postapokalyptischen Zukunftsroman kannte.

Trotz der tollen Schreibweise und der fesselnden Geschichte blieben für mich einige Fragen unbeantwortet. Ich kann das Buch nicht mit voller Punktezahl weiterempfehlen, lesenswert ist es aber allemal und vor allem „anders“ als andere Bücher. Während dem Lesen wird man mit vielen existenziellen Fragen konfrontiert, die zum Nachdenken anregen.

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Maddinliests avatar

Rezension zu "Ascheland" von Oliver Kyr

Eine Welt ohne Hoffnung?
Maddinliestvor 2 Jahren


Deutschland im Jahre 2023. Die Welt ist nicht mehr so, wie wir sie kennen. Eine Katastrophe, die nicht näher beschrieben wird, hat annähernd die gesamte Menschheit ausgelöscht. Es gibt nur noch vereinzelt Überlebende, die meist mehr schlecht als Recht versuchen, sich in dieser neuen apokalyptischen Welt zurechtzufinden. Einer dieser Überlebenden ist der Zoowärter Zacharias. Sein Wegbegleiter ist eine dreibeinige Hyäne. Auf seinem Weg begegnet er immer wieder vereinzelte Menschen in dieser hoffnungslosen Welt. Er vermag es diesen Menschen ein wenig Hoffnung zu geben, da er der einzige zu sein scheint, der noch für Nachwuchs sorgen kann. Daher wird Zacharias auch der Kindermacher genannt. Gibt es eine Zukunft, für die es sich lohnt zu kämpfen?
Oliver Kyr hat mit Ascheland eine außergewöhnliche Dystopie geschaffen. Bemerkenswert fand ich zunächst den Ort des Geschehens, denn es handelt sich hier nicht um das spektakuläre und gern genommene Amerika sondern um den deutschen Schwarzwald. Dem Autor gelingt es mit seiner bildreichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibart ein sehr düsteres Szenario zu zeichnen. Das Kernthema des Buches ist die Hoffnung bzw. die Hoffnungslosigkeit in einer solchen Welt. Der Hauptprotagonist Zacharias hinterlässt auf seinem Weg als Kindermacher immer wieder die Hoffnung des neuen Lebens, aber die Frage, die sich ihm dabei immer wieder aufdrängt ist, mit welchem Recht er dieses neue Leben in die düstere Zukunft pflanzt. Das Buch enthält immer wieder dezente aber prägnant gesetzte Kritiken an die heutige Gesellschaftsform, so dass das futuristische Gebilde auch Authentizität besitzt. Das Buch hat mich in seiner Einzigartigkeit durchaus auch ein wenig nachdenklich zurückgelassen, was es aus der Masse der Dystopien herausstechen lässt.
"Ascheland" ist kein actiongeladener Zukunftsroman mit viel Efefekthascherei, sondern eine gar nicht so unrealistische Zukunftsvision, die zum Nachdenken anregt. Daher ist das Buch aus meiner Sicht absolut lesenswert und ich bewerte es mit vier von fünf Sternen!!!

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Aramaras avatar

Rezension zu "Ascheland" von Oliver Kyr

Eine hoffnungslose Welt voller Gedankenanstöße und Hoffnung
Aramaravor 2 Jahren

Ein postapokalyptischer Ausgang.. die Menschheit fast völlig ausgelöscht. Nur wenige haben überlebt - unter ihnen Zacharias Brandt - der Kindermacher. Der Ruf eilt ihm nach, er sei der Einzige, der noch Kinder zeugen könne, aber was wenn man selbst der festen Überzeugung ist, dass es falsch ist? Falsch, in diese von Menschenhand zerstörte Welt Kinder zu setzen. Ihnen diese Welt zu übergeben und mit ihr ein Leben ohne Hoffnung? 
Solche Fragen stellt sich Zacharias dauernd während er mut seiner Hyäne Else durch die Gegend streift, auf der Suche nach seinem Frieden - dem Steinhaus aus seinen Träumen, während er Tauschgeschäfte betreibt, um zu überleben. Tauschgeschäfte, seinem Ruf entsprechend.
Ein sehr gelungener Roman über wichtige und alltägliche ethische Fragen, die wir - die sich auf den Abgrund der Welt zubewegen - häufiger stellen sollten. Zacharias stellt ganz gezielte Fragen indirekt auch an den Leser "Warum sagen wir, dass wir unsere Kinder lieben während wir de Welt in der sie leben werden, zerstören?" So lautet es sinngemäß.
Genau diese Denkanstöße machen das Buch für mich lesenswert, weil es wirklich zum Denken anregt! Zum Handeln und bewusster Leben. Die Auswirkungen dieser inneren Konflikte werden an Zacharias wunderbar psychologisch deutlich beschrieben. Er hat seine Hochs und Tiefs und verstrickt sich immer weiter in diese Welt ohne Zukunft.
Jeder, der sich selbst schonmal solche oder ähnliche Fragen gestellt hat, sollte das Buch als klare Leseempfehlung aufnehmen! Der Autor hats verstanden und vermittelt genau das auf fantastische Art und Weise!

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Gespräche aus der Community

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acabus_verlags avatar

„Ein visionärer Roman um die Zukunft der Menschheit.“ (Südkurier) 

Deutschland, Postapokalypse, 2023
Asche bedeckt das Land...
Ein Ringen um Hoffnung, Vertrauen und moralische Verantwortung beginnt.
 

Liebe LovelyBooks-LeserInnen,
 
wir laden euch zu einer Leserunde zum Roman „Ascheland“ von Oliver Kyr ein, in der ihr mit dem Autor diskutieren, ihm Löcher in den Bauch fragen und – wer weiß – vielleicht auch etwas philosophieren könnt! 

In seinem Roman „Ascheland“ stellt Oliver Kyr, der zur Zeit mit seiner Familie als Story-Nomade im Wohnmobil durch Europa reist, immer wieder die Frage: „Wenn wir unsere Kinder lieben, warum zerstören wir dann ihre Welt?“ Das Besondere dabei: Nicht wie so oft sonst steht Amerika im Mittelpunkt, sondern Deutschland. Es gibt nicht den einen Untergang, sondern einen langsamen Zerfall der Welt durch Kriege und von Menschen verursachten Katastrophen. Keine Zombies, keine Monster, nur Fragen: Wie reagieren die Menschen auf die Folgen des Untergangs?


Zum Inhalt:
Die Sonne bringt die allgegenwärtige Asche, die weich auf dieser Welt ruht, zum Glänzen.

Deutschland, 2023, fünf Jahre nach dem Untergang der bekannten Welt: Zacharias Brandt wandert mit seiner dreibeinigen Hyäne Else durch das postapokalyptische Mitteldeutschland. Die wenigen Überlebenden sind weit verstreut und doch kennt man ihn überall. Er ist der Kindermacher, der vermutlich einzige Mann, der noch Nachkommen zeugen kann. Der ehemalige Zoowärter ist aber kein Freund der Menschen, die er für die Verwüstung der Welt verantwortlich macht. Doch wenn er etwas bekommen will, muss er auch etwas geben.
Ist es ein Fluch oder ein Segen, dass er ihnen Hoffnung geben kann? Will er ihnen wirklich eine neue Generation schenken?

Auf seinem Weg begegnet Zacharias Menschen, die ihn in seinen Ansichten bestätigen, aber auch solchen, die ihm neue Perspektiven aufzeigen und ihrerseits Hoffnung geben. Und während er ihnen eine neue Zukunft schenkt, sieht er in seinen Träumen immer wieder ein altes, efeubewachsenes Haus. Liegt dort seine Zukunft?
 

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Eine Leseprobe von „Ascheland“ findet ihr unter http://www.acabus-verlag.de/belletristik_9/literatur_2/roman_12/ascheland_9783862824489.htm 

Zur Website des Autors: http://www.oliverkyr.com/

Weitere Rezensionen und Interviews:


Voraussetzungen
 
Ihr habt Lust auf die Leserunde und möchtet euch bewerben? Dann beantwortet bitte folgende Frage:


In „Ascheland“ begleitet die Hyäne Else Zacharias Brandt bei seiner Reise durch das postapokalyptische Deutschland – Wen hättet ihr gerne an eurer Seite?*

Wir stellen insgesamt 5 gedruckte Bücher und 5 E-Books zur Verfügung. Bitte gebt dafür euer gewünschtes Format – epub, pdf, mobi oder Print – in der Bewerbung an.


Selbstverständlich sind auch alle zu der Leserunde eingeladen, die das Buch bereits besitzen und/oder gelesen haben!

Oliver Kyr wird sich ab dem 28. Januar an der Leserunde beteiligen und die Moderation übernehmen. 

Für Rückfragen schreibt uns gerne eine Nachricht oder eine E-Mail an ziegler@acabus-verlag.de

Viel Spaß bei der Leserunde!



*Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie das Schreiben einer abschließenden Rezension (hier auf LovelyBooks sowie ggf. auf weiteren Portalen) selbstverständlich dazu. Falls Ihr dies nicht gewährleisten könnt, seht bitte von einer Bewerbung ab.
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