Oliver Lück

 4.4 Sterne bei 19 Bewertungen

Neue Bücher

Buntland
Neu erschienen am 25.09.2018 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

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Oliver LückNeues vom Nachbarn
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Neues vom Nachbarn
Neues vom Nachbarn
 (14)
Erschienen am 02.05.2012
Oliver LückFlaschenpostgeschichten: Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee
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Flaschenpostgeschichten: Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee
Oliver LückKeine Angst!
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Keine Angst!
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 (1)
Erschienen am 12.08.2010
Oliver LückBuntland
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Buntland
Buntland
 (0)
Erschienen am 25.09.2018
Oliver LückNeues vom Nachbarn: 26 Länder, 26 Menschen
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Neues vom Nachbarn: 26 Länder, 26 Menschen
Neues vom Nachbarn: 26 Länder, 26 Menschen
 (0)
Erschienen am 02.05.2012

Neue Rezensionen zu Oliver Lück

Neu
Amber144s avatar

Rezension zu "Flaschenpostgeschichten: Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee" von Oliver Lück

Schöne Geschichte
Amber144vor einem Jahr

Das Cover ist wunderschön und passt perfekt zu der Geschichte.

Die Geschichte ist wirklich interessant. Jeder hat sich doch schon einmal überlebt, was wohl passiert, wenn er eine Flaschenpost schreibt und wo sie ankommt.

Das Buch bietet sehr gute Hintergrundinformationen über die Strömungen und über viele Menschen, die schon Flaschenpost gefunden haben.
Es ist sehr interessant die verschiedenen Menschen kennen zu lernen und über die verschiedenen Flaschenpostgeschichten so viel zu erfahren.

Eine wirklich tolle Geschichte, die zeitweise aber ein bisschen langatmig war.

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Rezension zu "Flaschenpostgeschichten: Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee" von Oliver Lück

Absolute Leseempfehlung
rebigervor 3 Jahren

Facebook, Twitter, LinkedIn, XING – nahezu jeder Mensch, der im Besitz eines Computers oder Smartphones ist, hat schon einmal ein soziales Netzwerk gesponnen. Doch das Kennenlernen und Kommunizieren mit Menschen, die auf der ganzen Welt verstreut sind, ist keine Idee aus dem 21. Jahrhundert. Schon viel früher gab es diese Sehnsucht, die unter anderem per Flaschenpost gestillt werden konnte. Diesem Thema hat sich der Journalist und Fotograf Oliver Lück in seinem neuesten Buch “Flaschenpostgeschichten” angenommen.

In gewisser Weise ist dieses Buch ein Fortsetzungsroman: Oliver Lück ist ein moderner Abenteurer, ein Herumstreuner im positiven Sinn, der schon in diversen Onlinemedien und nicht zuletzt in seinem ersten Buch “Neues vom Nachbarn” (erschienen am 2. Mai 2012 im Rowohlt Taschenbuch Verlag) interessante Menschen aus ganz Europa vorstellte und ihnen wunderschöne Geschichten entlockte.

Als ich sein neuestes Werk also in den Händen hielt, fühlte es sich für mich ein bisschen so an, als käme ich nach Hause oder besuchte wenigstens einen guten Freund. Der Inhalt des Buches bestätigte dieses Gefühl.

Es beginnt mit einer alten Bekannten: Biruta Kerve aus Nida in Lettland, der Oliver Lück schon ein Kapitel in “Neues vom Nachbarn” gewidmet hatte, und die ihren Garten mit Treibgut aus der Ostsee verschönert. Ihre Geschichte wird hier ein gutes Stück weiter ausgeführt und ist der Auftakt einer kurzweiligen Reihe von Porträts über Menschen, die in ihren Grundsätzen zwar verschieden sind, die aber eines verbindet: Flaschenposterlebnisse.

Da wäre zum Beispiel Thomas Masloboy aus Sassnitz auf Rügen. Oliver Lück bezeichnet ihn als Flaschenpostspezialist, und das ist wohl nicht untertrieben: Er, Masloboy, hat im Laufe seines Lebens schon mehr als 150 Flaschen auf die Reise geschickt. Wenn man so will, ist er so etwas wie ein roter Faden, der sich eine Zeit lang durch das Buch zieht, denn die Mehrzahl der Kapitel handelt von jenen Flaschen, die von seiner Hand ins Meer befördert wurden. Eine davon landete beispielsweise auf der schwedischen Insel Ungskär, auf der ganze fünf Menschen leben – unter anderem meine Lieblingsperson im gesamten Buch, der Hafenmeister Arne Nordström. Über die Inhalte der einzelnen Kapitel, die Oliver Lück hervorragend miteinander verstrickt, möchte ich gar nicht zu viel verraten. Nur so viel: Oliver Lück versteht es meisterhaft, Orte, Begebenheiten und Menschen bis ins kleinste Detail zu beschreiben, ohne dabei unnötig viele Worte zu verlieren. Es ist, als verbrachte man selbst Zeit am kleinen Stadtstrand von Selenogradsk oder erfahre am eigenen Leib, wie sich das Leben in einem abgeschirmten Wohngebiet auf der Halbinsel Msasani in Tansania anfühlt. Und wenn der oben erwähnte Thomas Masloboy sagt, dass “der Blick aufs Wasser den Kopf frei macht”, dann ist einem dieser Mensch mit seinem Schicksal, das ihm widerfahren ist, so nah, dass man unweigerlich eine Träne verdrücken muss. Darauf muss man sich einstellen: Wer Oliver Lück liest, darf sich auf interessante und oft auch bittersüße Geschichten freuen.

Jedes Kapitel der “Flaschenpostgeschichten” besteht aus zwei Teilen. Nach einem Porträt bzw. der Geschichte über eine Flaschenpost hängt sich stets eine Information darüber an. Das kann ein Blick hinter die Kulissen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie sein, der uns zeigt, wie Sturmfluten und Gezeiten vorausgesagt werden oder die Zeilen über den schönen Versuch Oliver Lücks, einen Flaschenpostautomaten zu etablieren oder aber die wirre Geschichte um den angeblich ältesten Buddelbrief der Welt.

Es ist dem Zufall zuzuschreiben (naja, vielleicht auch meinem Mut, ihn einfach mal anzuschreiben), dass ich schon die Gelegenheit hatte, Oliver Lück ein wenig kennenzulernen und das eine oder andere Wort mit ihm zu wechseln. Und ich hoffe inständig, dass es irgendwann einmal zu dem vorgeschlagenen, gemeinsamen Kaffeegenuss kommt.

Natürlich darf dieses persönliche Erlebnis mit dem Autor nicht in meine Bewertung für dieses Buch einfließen. Es würde aber tatsächlich gar keinen Unterschied machen. Es hat Spaß gemacht, es zu lesen und nicht nur Fernweh, sondern auch wieder etwas Entschleunigung ins Leben zu bekommen. Dafür verdient “Flaschenpostgeschichten” die Höchstwertung: fünf von fünf Sternen.

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Rezension zu "Neues vom Nachbarn" von Oliver Lück

Toll! Toll! Toll!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Klappentext:
50 000 Kilometer durch Europa 20 Monate ist Oliver Lück mit seiner Hündin Locke im VW-Bus durch Europa gereist. Er traf Goldsucher, Chilibauern und den Weltfußballer Lionel Messi. Er besuchte eine Sizilianerin, die seit Jahren gegen die Mafia kämpft, und einen Engländer, der im Affenkostüm zum Bürgermeister seiner Heimatstadt gewählt wurde. Von Norwegen bis Portugal, von Irland bis in die Slowakei, von den Kanarischen Inseln bis an die russische Grenze – eine Reise durch 26 Länder zu besonderen Menschen und ihren ungewöhnlichen Geschichten.

Woher habe ich das Buch?:
Ich habe es beim Stöbern im Buchladen gefunden und habe es gleich mitgenommen, ohne den Klappentext zu lesen.


Cover und Aufmachung:
Auf dem Cover sieht man einen VW-Bus mit einem Hund darin.  Im Buch gibt es vor einem größeren Kapitelabschnitt immer eine Karte mit den nächsten Stationen, die uns erwarten. Die Kapitel selber sind mit Kilometerstand gekennzeichnet und unten rechts befindet sich immer das Land. Zu einigen Geschichten befinden sich auch Bilder dazu im Buch.


Erster Satz:
"Ein Buch braucht immer einen starken ersten Satz!"


Charaktere:
Oliver Lück und seine Hündin Locke fahren mit ihrem VW-Bus durch Europa und lernen dort viele interessante Charaktere kennen.


Meine Meinung:
Oliver Lück hat meinen Traum verwirklicht. Er hat sich seine Hündin geschnappt und ist mit ihr in einem VW-Bus durch Europa gefahren. Er lernte dort viele spannende Geschichten und die Leute dahinter kennen: der erste tschechische Heißluftballonbauer, ein Pole, der in Auschwitz Führungen durchs KZ macht, einen Schweizer, der hilft Bollywood-Filme zu drehen und den echten Lionel Messi. Das Buch nimmt einen selbst mit auf eine Reise und man möchte selbst die Leute kennenlernen, deren Geschichten in diesem Buch erzählt werden. Ich würde fast sagen, man lernt Europa in diesem Buch richtig kennen, so wie es wirklich ist.  Durch dieses Buch ist mir sogar der Weltfussballer Lionel Messi ein großes Stück sympathischer geworden. Warum? Das müsst ihr selbst rausfinden..


Fazit:
Ein wunderbares Buch über Europa, seine Bewohner und derer Geschichten. Unbedingt lesen!


Autor:
Oliver Lück, geboren 1973, arbeitet als Journalist und Fotograf. Hovawart-Hündin Locke, geboren 2007, ist im Bus aufgewachsen und mag das Meer.

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