Oliver Ménard

 4.4 Sterne bei 224 Bewertungen
Autor von Federspiel, Das Hospital und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Oliver Ménard

Federspiel

Federspiel

 (97)
Erschienen am 01.09.2015
Das Hospital

Das Hospital

 (72)
Erschienen am 01.02.2017
Der Kratzer

Der Kratzer

 (49)
Erschienen am 03.12.2018
Das Hospital (Christine Lenève 2)

Das Hospital (Christine Lenève 2)

 (2)
Erschienen am 30.03.2017
Federspiel (Christine Lenève 1)

Federspiel (Christine Lenève 1)

 (2)
Erschienen am 03.11.2016

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Oliver Ménard

Neu

Rezension zu "Der Kratzer" von Oliver Ménard

Emotionaler, packender Thriller mit grandiosem Ende
melanieliestvor einem Monat

Inhalt
Den Polizisten Tobias Dom holt die Vergangenheit ein. Der Kratzer, der ihm vor 7 Jahren schon einmal entwischen konnte, hat wieder zugeschlagen. Diesmal in Doms privatem Umfeld. Die Erste, die ihm zum Opfer fällt, ist seine Exfrau. Bei seinen Taten geht der Serienkiller äußerst brutal vor: Er ritzt den Frauen ein Wort in den Oberschenkel, bevor er sie ausbluten lässt. Als Dom sieht, dass der Kratzer das Wort "Emma" - den Namen der gemeinsamen Tochter - in den Oberschenkel seiner Exfrau geritzt hat, ist er alarmiert. Ist sie die Nächste?
Das psychologische Profil des Kratzers und somit auch ggf. wertvolle Hinweise zur Ergreifung des Täters hat ein Altbekannter aus dem 2. Teil ("Das Hospital") erstellt. Doch der möchte nur mit einer Person sprechen: Mit Reporterin Christine Lenève. Diese ist ihm aufgrund vergangener Ereignisse allerdings nicht sehr gut gesinnt. Als sie hört, dass es um das Wohlergehen Emmas geht, lässt sie sich aber auf eine Zusammenarbeit ein. Können die beiden den Kratzer nun beim zweiten Mal endlich stoppen oder geht der Albtraum weiter?

Allgemeines
Wir begleiten den Kratzer in diesem Buch hautnah, wenn er ein Opfer in seinen Fängen hat - sind also mitten im Geschehen dabei, befinden uns somit auch selbst in einem emotionalen Chaos, weil man sich Gedanken darüber macht, was man selbst an der Stelle tun würde. Diese Erzählweise war für mich sehr emotional und mitreißend. Diese Perspektive verflüchtigt sich leider im Laufe des Buches etwas, was ich sehr schade fand. Davon hätte ich mir gerne mehr gewünscht.

Weiterhin bietet das Buch einige Wendungen und ein gut konstruiertes Motiv des Täters - ich hätte nicht erraten, wer dahinter steckt.

Ungewöhnlich ist, dass es einen Showdown verhältnismäßig früh gibt. Man fragt sich anfangs, was da jetzt noch kommen mag. Es tut sich allerdings doch noch der ein oder andere Abgrund auf.

Das Ende ist für mich eines der besten Enden, die ich in einem Thriller bisher gelesen habe. Oliver Ménard schafft es hier, eine Mischung aus Happy- und Unhappy-End zu kreieren, die uns mit einem weinenden und einem lachenden Auge sowie einer emotionalen Zerrissenheit zurück lässt.

Schreibstil
Oliver Ménard hat einen leichten, aber fesselnden Schreibstil. Wir tauchen sowohl in die Täter- als auch in die Ermittlerperspektive ein. Somit wird es beim Lesen nicht langweilig.

Charaktere
Christine Lenève Eine Reporterin, die sich in die ein oder andere waghalsige Situation bringt. Nachdem sie bereits fast als Lockvogel für einen Mörder ihr Leben verloren hätte - kennt sie jedermann. Anfangs noch berechnend und distanziert, wird sie im Laufe der Reihe immer menschlicher und gewinnt ihre Fähigkeit wieder, zu lieben, geliebt zu werden und glücklich zu sein. Dass sie einen neuen Sinn in ihrem Leben findet, macht sehr viel Freude über die Zeit zu beobachten.

Albert Christines früherer Reporter-Kollege mausert sich vom Mitläufer zum ernstzunehmenden Partner. Sowohl privat als auch beruflich. Er ist der nette junge von nebenan, den man einfach gerne haben muss.

Tobias Dom zeigt sich in diesem Teil von der verletzlichen, menschlichen Seite. Während wir in den ersten beiden Bänden nur am Rande von ihm mitbekommen haben, nimmt er in "Der Kratzer" eine größere Rolle ein. Ein Familienvater, der seine Tochter beschützen möchte und alles dafür tut.

Fazit
Ein emotionaler, packender, grafischer Thriller, den man aufgrund seiner außergewöhnlichen Wendungen so schnell nicht aus der Hand legen kann.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Der Kratzer" von Oliver Ménard

Gruselig, blutig unheilvoll und vor allem sehr spannend….
martina_turbanischvor 3 Monaten

Im Jahre 2011 ist es Kriminalkommissar Tobias Dom gelungen, den Serienkiller “der Kratzer” zu stellen. Seinen Namen erhielt er, weil er seinen Opfern Botschaften in die Haut ritzt, nachdem er sie hat ausbluten lassen. Leider schaffte der Killer es, Dom und seinen Kollegen zu entwischen. Aber nun taucht er wieder auf und will ganz offenbar seine Rechnung mit Dom begleichen. Er überfällt dessen Ex-Frau und ritzt den Namen der gemeinsamen Tochter in den Oberschenkel. Er bittet die Reporterin Christine Lenève um Hilfe, auch wenn die beiden ziemliche Differenzen hatten und immer noch haben.

Kriminalkommissar Tobias Dom presste sich auf den feuchten Waldboden. Er durfte nicht entdeckt werden. Nicht jetzt. Der Kratzer, S. 5

Mein Eindruck:

Gruselig, blutig unheilvoll und vor allem sehr spannend….

Hintergründe

Um die vielen Hintergründe der Story zu kennen und zu verstehen sollte man sicherlich die ersten beiden Bände der Trilogie gelesen haben. Aber man kann sich auch  wunderbar spannend unterhalten lassen ohne dieses Vorwissen. Da wo es nötig ist, klärt der Autor einen kurz über gewisse Dinge auf und so ist man eigentlich durchaus immer auf den laufenden. Wenn man neugieriger ist - so wie ich - kann man die Teile ja auch noch später lesen :-)

Intensiv

Der Kratzer glänzt mit detaillierten Beschreibungen, die mir immer wieder eine Gänsehaut zaubern, aber nie wirklich an meine Ekelgrenze gehen. Das mag bei anderen durchaus anders sein :-) Er beschreibt Orte und Charaktere so intensiv, gerade die düsteren Szenen bzw. Typen, das mein Kopfkino kaum zu Ruhe kam. Ich fühlte mich recht schnell als Teil des Geschehens, was mich gelegentlich ein bisschen schreckhaft gemacht hat.

Unheilvoll

Aber trotz der sehr atmosphärischen Beschreibungen fehlte es auch nie an Tempo. Der Wechsel von unheilvollen Erzählen zu schnellen Ereignissen war wirklich super gelöst und machte das Buch zu einem echten Pageturner. Ich wollte unbedingt immer wissen, wie es weitergeht und vor allem wie die Geschichte endet und so habe ich das Buch beinahe ohne Pause durchgelesen :-)

Nachvollziehbar

Den Protagonisten bin ich dabei nicht so wirklich näher gekommen, aber das muss auch nicht sein. Auch wenn ich das an sich ganz gerne mag, muss ich nicht immer unbedingt jeden Buchhelden mögen. Ich fand ihre Verhaltensweise meist nachvollziehbar, da ich ja durch die vielen Perspektivwechseln immer wieder in die Gedanken der wichtigsten Personen eintauchen konnte.

Mein Fazit:

Der Kratzer ist ein wirklich spannender, mitreißender Thriller mit einem sehr überraschenden Ende. Da mir die Geschichte und auch der Schreibstil richtig gut gefallen haben, werde ich wohl auch die ersten beiden Bände noch lesen.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Der Kratzer" von Oliver Ménard

Eine sehr spannungsgeladene Thrillerreihe
tinstampvor 3 Monaten

Mit dem dritten Band rund um die Journalistin Christine Lenève hat Oliver Ménard nun den Abschlussband seiner Thriller Reihe veröffentlicht.

"Der Kratzer" - so wird der Serienmörder von den Journalisten genannt und Tobias Dom verbindet mit ihm sein unverzeihliches Versagen in der Vergangenheit. Fast überführt und verhaftet, entkommt dieser vor sieben Jahren durch seine Schuld und scheint nun Rache zu üben. Dom's Exfrau ist eine der ersten Opfer. Der Name der gemeinsamen Tochter Emma ist in ihren Oberschenke geritzt. Tobias Dom versucht über die damals hinzugezogenen Psychiater und Profiler nochmals in die Gedankenwelt des Täters durchzudringen, doch drei von zwei leben nicht mehr und der einzige Überlebende, Dr. Lindfeld, sitzt selbst in der psychatrischen Anstalt. Dieser möchte allerdings nur mit Christine Lenève sprechen, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen....

Oliver Ménard hat seinen Thriller psychologisch raffiniert aufgebaut. In wechselnden Perspektiven erleben wir die Gedankengänge von Tobias und Christine, erhalten aber auch Einblicke in die des Mörders. Gewohnt temporeich, mit knappen Dialogen und mit viel Liebe zum Detail, entführt der Autor seine Leser in die irre Gedankenweltwelt seines Täters. Christine und Tobias, die nur gezwungener Maßen zusammenarbeiten, bleibt der Kratzer lange ein Rätsel. Während Tobias Dom um seine Tochter bangt, etwas planlos ist und nur schwer einen klaren Gedanken fassen kann, kommt Christine dem Serienmörder langsam auf die Spur. Wie schon in den Vorgängerbänden ist Christine die treibende Kraft und die eigentliche Hauptprotagonistin. Tobias Dom nimmt weiterhin eine untergeordnete Rolle ein, obwohl es seinem Umfeld an den Kragen geht.
Der hohe Spannungslevel gleich zu Beginn wird fast immer gehalten und endet in einem grandiosen Finale.

Christine ist weiterhin nicht unbedingt eine Sympathieträgerin, auch wenn wir ihr am Ende des Thrillers etwas näher kommen. Sie polarisiert und arbeitet immer am Limit. Sie sucht förmlich die Gefahr und bringt sich bewusst in kritische Situationen. Einzig Albert ist ihr ruhender Pol. Dieser letzte Teil ist wohl Christines persönlichster und bringt sie zurück an die Schauplätze ihrer Vergangenheit.

Etwa hundert Seiten vor dem Ende wird der Täter gefasst. Und ich habe mich gefragt, was jetzt wohl noch kommen mag.... Mit einer absolut unvorhersehbaren Wendung hat mich der Autor danach richtig überrascht und ich habe am Ende den Thriller fassungslos zugeschlagen. Obwohl diese Wendung absolut gelungen ist, fand ich den Lauf der Dinge nicht ganz glaubwürdig. Das ist auch der Punkt, warum ich diesmal keine fünf Sterne für den Thriller aus der Feder von Oliver Ménard vergebe. Für mich waren die beiden Vorgängerbände schlüssiger. Trotzdem kann ich die Reihe allen Thrillerliebhabern, die es temporeich, blutig und fesselnd mögen, ans Herz legen.

Fazit:
Der Abschluss der Reihe steht den Vorgängerbänden in nichts nach, ist gewohnt fesselnd und mitreißend. Der überraschende und dramatische Wendepunkt hundert Seiten vor Schluss ist zwar genial ausgedacht, für mich war dieser jedoch nicht ganz schlüssig und etwas unglaubwürdig. Zugegeben....das ist meckern auf hohem Niveau. Auf jeden Fall kann ich aber die gesamte Reihe jedem Thrillerfan ans Herz legen.

Kommentare: 1
35
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Liebe Lovelybookerinnen, liebe Lovelybooker ...
EIN WICHTIGER HINWEIS ZU VERLOSUNG UND LESERUNDE: 
     
   
Das E-Book erscheint am 1. Oktober, die Printausgabe am 3. Dezember - pünktlich zum Fest. Unsere Leserunde startet ganz früh mit dem E-Book (Kindle oder epub). Das bitte ich bei euren Bewerbungen zu berücksichtigen. 
    
   
Noch Fragen? Mailt mich an. Ich sitze mit meiner dampfenden Teetasse und einem Stück Himbeerkuchen neben dem Computer ...;-)

____________________


Und das erwartet euch im Thriller  "Der Kratzer":


Alles muss enden - und das wird es - mit dem finalen Band der Trilogie um die mürrische investigative Journalistin Christine Lenève und den von ihr mit Hassliebe überschütteten Kriminalkommissar Tobias Dom.


Ein Serienmörder will Vergeltung. Ein Kommissar kämpft um sein Leben. Zwei Feinde - ein Duell.

Der Kratzer - so bezeichnet die Berliner Mordkommission den Killer, der seine Opfer ausbluten lässt und Nachrichten in ihre Haut ritzt. Vor sieben Jahren ist er Kriminalkommissar Tobias Dom knapp entwischt, nun wird Doms Ex-Frau überfallen und ein Name in ihren Oberschenkel geritzt. Der Kommissar bittet die Journalistin Christine Lenève um Hilfe. Gemeinsam folgen sie der Spur des Kratzers durch das verschneite Berlin - doch der Gejagte ist längst selbst zum Jäger geworden.


_____________________

Und das ist die Frage zur Verlosung, eben ganz frisch von mir ausgedacht: 

Wenn eine Trilogie dem Ende entgegen geht, was ist euch lieber: Happy end oder bad end? Und warum? Verratet es mir. Nur raus damit ...



Ich freue mich sehr auf die anschließende Leserunde und erwarte euch in Hochstimmung. Ich habe zwei Wochen lang Vitamine zu mir genommen und ausreichend geschlafen. Ich bin auf alles vorbereitet - vielleicht knacken wir diesmal die 10.000er Marke in den Kommentaren zum Buch. Und keine Sorge, Neueinsteiger- der Band ist in sich abgeschlossen.

Bis ganz bald!!!!

Oliver Ménard


Den Link zum TRAILER gibt es hier!
Zur Leserunde
Es ist seit vielen Jahren der heißeste Sommer in Berlin.  Unter der glühenden Sonne taucht er auf:  Der Eismann.  Smart, gebildet, gut aussehend - ein Monster. Der Eismann mordet sich durch die Frauenwelt - bis ihm die Journalistin Christine Lenève entgegentritt. Es kommt zur Konfrontation zwischen zwei Menschen, die, von Wut getrieben, wie zwei Züge in voller Fahrt aufeinander prallen. Und natürlich: Nur einer kann gewinnen. Aber jeder Sieg hat seinen Preis.

Beim Schreiben des Hospitals habe ich lange über eine Szene nachgedacht: Was muss passieren, damit eine Frau mit einem unbekannten Mann mitgeht, der sie anspricht? Das würde ich gerne von euch wissen, weil es mich wirklich interessiert. 

Aus Frauensicht: Hat euch schon mal ein Fremder angesprochen? Seid ihr mit ihm mitgegangen? Warum? Warum nicht?

Aus Männersicht: Habt ihr schon mal eine fremde Frau angesprochen, die euch interessiert hat? Wie habt ihr es angestellt? Wart ihr erfolgreich? Wie?


Fiese Fragen, oder? Wer Kapitel 11 gelesen hat, weiß, warum mich dieses Thema so brennend interessiert.

Ich freue mich sehr auf diese Leserunde, weil ich mir sehr, sehr lebendige Diskussionen erhoffe. Na los, kommt. Lasst uns anfangen ...;-))))



Letzter Beitrag von  olivermenardvor 2 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Oliver Ménard im Netz:

Community-Statistik

in 245 Bibliotheken

auf 48 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 9 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks