Oliver Ménard Federspiel

(86)

Lovelybooks Bewertung

  • 99 Bibliotheken
  • 11 Follower
  • 3 Leser
  • 55 Rezensionen
(45)
(29)
(8)
(4)
(0)

Inhaltsangabe zu „Federspiel“ von Oliver Ménard

Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen.
Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die kämpft, die gewinnt, die verlieren kann - aber niemals aufgibt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR, der seine Opfer brutal zurichtete. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihrer Suche bewegt sich Christine auf brüchigem Eis ...

Realitätsnähe darf der Leser bei diesem unkonventionellen Ermittlerteam nicht zu ernst nehmen

— FrauSchafski

Leider überhaupt nicht mein Fall.

— Anni_im_Leseland

sehr spannend, allerdings hatte ich diesmal recht früh den richtigen Verdacht

— Vucha

Ein Krimi, der immer wieder spannend ist - aber auch zwischendrin diverse Längen aufweist

— sydneysider47

Spannung pur.

— CWPunkt

Sehr spannend und unterhaltsam

— hans-bubi

...überaus spannend. Die Geschichte weiß von Anfang an zu überzeugen. Tolles Debüt!

— Saari

Ein tolles Debüt mit einem innovativen Mörder!

— Landbiene

Sehr spannend, aber so ganz konnte die Heldin mein Herz erobern. Anders als die kleinen schmunzelnd sozialkritischen Seitenhiebe

— danielamariaursula

Guter Anfang, interessant erzählt. Doch zum Ende hin wurde es immer unglaubwürdiger.

— rainybooks

Stöbern in Krimi & Thriller

Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

sandrar44

Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

Lovely_Lila

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Solider Krimi mit melancholischem Touch

eleisou

Origin

Schockierende Faszination, welche zum Nachdenken anregt

JenWi90

Cyrus Doyle und das letzte Vaterunser

Klassischer Kriminalfall vor malerischer Kulisse.

Doreen_Klaus

Die Attentäterin

Top! Wieder ein klasse Silva, sehr nah an der Ralität. Der Schreibstil faszinier, man kann das Buch nicht mehr weglegen

wildflower369

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ganz schön böse und ganz schön unterhaltsam

    Federspiel

    FrauSchafski

    30. October 2017 um 09:52

    Bei manchen Büchern muss man als Leser manchmal ein paar Augen zudrücken können, was die Näher zur Realität angeht. Gelingt dies nicht, macht man sich unter Umständen den gesamten Lesespaß kaputt. Denn, das sei gleich vorweggenommen, über einen guten Spannungsaufbau kann man sich bei Médards Thriller wirklich nicht beschweren.   Der Fall ist recht schnell umrissen. Eine Frau verschwindet und Christine Lenève, eine Journalistin, wird beauftragt, sie zu finden. Recht bald kommt die Vermutung auf, dass die Vermisste Opfer eines noch zu DDR-Zeiten aktiven Serienkillers wurde, der seine Opfer tagelang foltert und anschließend ihre Asche an die Eltern schickt. Soweit die Ausgangslage und soweit auch die erste Irritation: Warum wird hier eine Journalistin beauftragt und nicht die Polizei gerufen? Rational gesehen, mag sich mir dieser Umstand nicht wirklich erschließen, andererseits würde sich sonst nicht eines der skurrilsten alternativen Ermittlerteams zusammenfinden, dem ich bisher begegnet bin. Christine selbst ist die klassische Einzelgängerin, knallhart, furchtlos und unnahbar in ihrem Verhalten. Flankiert wird sie von ihrem Computer-Nerd-Freund Albert und einem pensionierten Kommissar, der vor vielen Jahren an der Aufklärung des Ikarus-Falls gescheitert, allein und verbittert zurückgeblieben ist. Das schreit schon ein Wenig nach Klischee.   Dennoch ist der Thriller ein echter Pageturner, der keine Längen kennt und zum Ende hin mit einem überraschenden Twist aufwartet. Leider ist es dem völlig irrationalen Handeln Chistines geschuldet, die sich als Journalistin, ohne jegliche Polizeiausbildung in größte Gefahr begibt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, dass ich insgesamt nicht so richtig überzeugt bin.   Fazit: Prima Unterhaltung für ein paar Stunden und ein ungewöhnliches Ermittler-Trio. Zusammen mit dem unerwarteten Ende hat dieser Thriller eigentlich alles, was man so erwartet. Wäre da nicht die leise Stimme, die immer wieder nach der Realitätsnähe fragt. Daher werden es letztlich doch nur 3,5 Sterne.

    Mehr
  • Abstruser Thriller

    Federspiel

    sydneysider47

    12. April 2017 um 00:27

    Das Buch   Federspiel   des deutschen Autors Oliver Ménard wurde 2015 in  der Zeitschrift „Mobil“ der Deutschen Bahn besprochen. Es wurde als äußerst lesenswert dargestellt – und die abgedruckte Leseprobe weckte bei mir das Interesse an dem Buch.  Als das Buch als „preisreduziertes Mängelexemplar“ vor einigen Wochen in einer Bahnhofsbuchhandlung zu kaufen war, kaufte ich es mir – und las es sofort.  Die ersten 70 Seiten waren äußerst packend. Die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner verschwindet plötzlich spurlos. Auf die Suche nach ihr begeben sich die Journalistin Christine Lenève und der Computerspezialist Albert. Beide sind sehr sympathisch und überlegen logisch.  Sarah ist die Zwillingsschwester der vor Jahren verschwundenen Henriette Wagner. Sie wurde von einem Mörder, den alle Ermittler nur als „Ikarus“ kennen, umgebracht. Und zwar auf grausame Art. Ihre Asche und eine Feder wurde an ihre Eltern geschickt – und so geschah es noch mehr jungen Frauen.  Ikarus war ein gefürchteter Serienmörder zu DDR-Zeiten. Dass er jetzt wohl wieder aufgetaucht ist und eventuell etwas mit dem Verschwinden von Sarah Wagner zu tun hat, ruft auch Erik Bergmann auf den Plan. Er ist Ermittler im Ruhestand, der sich selbst noch nie so richtig verziehen hat, Ikarus seinerzeit nicht dingfest gemacht zu haben. Um sein Trauma zu überwinden, schaltet er sich ein in die Suche nach Ikarus, die Christine und Albert vornehmen.  Doch niemand der drei ist seines Lebens sicher – denn der Verbrecher, den sie suchen, ist äußerst gerissen und gefährlich.  Das klingt ja schon mal nach einer sehr interessanten und spannenden Handlung. Sicherlich ist es auch für einige Leser interessant, dass der Roman aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) verfasst ist. Aber zwischendrin gab es auch Längen in dem Buch – und manchmal erschien mir die Handlung zu abstrus, zu konstruiert. Ich schüttelte oft den Kopf beim Lesen und dachte: „Nee, das kann so in Wirklichkeit nicht passieren!“  Genervt haben mich auch Wendungen wie „Worte wie geschliffene Rasierklingen“ und „Unter ihren Schuhen knirschten die Cornflakes“. Die waren doch zuviel des Guten – und man hätte sie weglassen können.  Ansonsten sind Christine, Albert und Erik sehr sympathisch – und genau das hat mich an der Lektüre gehalten bis zum Schluss. Clever ist auch, dass man irgendwann an einen Punkt gelangt, an dem man denkt: „Der Mörder ist gefasst – und was kommt jetzt?“ Dann kommt noch etwas – ein Showdown, der ziemlich spannend ist.  Ich vergebe dem Buch „Federspiel“ drei Sterne. Der Krimi hat mich nicht so überzeugt, dass ich weitere Werke von Oliver Ménard lesen müsste.    

    Mehr
  • Federspiel

    Federspiel

    CWPunkt

    22. March 2017 um 21:30

    Inhalt: „Federspiel“ ist der Debütroman von Oliver Ménard und gleichzeitig der erste Teil einer Thriller-Trilogie. Die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner wurde entführt. Der Chefredakteur Breinert engagiert die taffe Christine Lenève, um nach ihr zu suchen. Zusammen mit ihrem früheren Partner Albert begibt sie sich auf die Spuren von Sarah. Gemeinsam versuchen sie den Massenmörder Ikarus zu finden und erhalten dabei Unterstützung von Erik Bergmann, der selbst ein Großteil seines Arbeitslebens mit der Suche nach Ikarus verbracht hat.Rezension:Der Schreibstil von Oliver Ménard ist sehr locker und bildhaft. Die Handlungsorte sind so detailgetreu beschrieben, dass ich direkt mit vor Ort war. Auch die Darstellung der Hauptfiguren ist sehr gelungen. Obwohl ich mich selbst nicht wirklich mit Christine identifizieren kann, so wirkt sie sehr authentisch und ich habe von Anfang an mit ihr mitgefiebert. Sie hat den Hang zu Alleingängen und hat einige Schwierigkeiten andere an sich heran zu lassen und vor allem hat sie einen messerscharfen Verstand. Albert ist ein idealer Gegenpol zu ihr. Er ist deutlich ruhiger und sich der Gefahren besser bewusst. Zusammen bilden sie ein spannendes Ermittlerteam.Beeindruckend für mich waren aber auch die Darstellungen des Täters. So berechnend so kalt kalkulierend und manipulierend.Der Thriller wechselt häufig die Sichten – Ermittler, Täter, Opfer. Dadurch steigt man sehr schnell in die Geschichte ein und die Spannung ist von Anfang an gegeben. Ich wollte das Buch gar nicht zur Seite legen.Fazit: Ein unglaublich gelungenes Debüt. Ein Thriller der mich von der ersten Seite gepackt und bis zur letzten nicht mehr losgelassen hat. Aus meiner Sicht ein Muss für jeden Thriller Fan.

    Mehr
  • Federspiel

    Federspiel

    Landbiene

    02. February 2017 um 10:02

    Eigene Inhaltsangabe: Sarah Wagner, eine Moderatorin einer Fernsehsendung, verschwindet spurlos. Um erst einmal kein Aufsehen zu erregen engagiert der Chefredakteur Breinert die Journalistin Christine Leneve Sarah zu suchen. Christine trifft in der Redaktion auf ihren alten Partner Albert, der Hacker ist. Zusammen bilden die beiden ein Team und begeben sich auf die Spuren des Entführers...   Schreibstil: Der Schreibstil von Oliver Menard lässt sich locker und flüssig lesen. Der Autor schreibt recht detailliert und beschreibt die Schauplätze seiner Geschichte sehr bildlich. Für mich persönlich könnte es weniger Genauigkeit sein, aber ich wurde auch nicht mit Details erschlagen. Es gibt zwei verschiedene Erzählstränge im Buch. Einmal die Ermittlung aus Sicht von Christine und einmal die Sicht des Opfers. Solche Perspektivwechsel finde ich persönlich sehr gelungen um die Spannung aufrecht zu erhalten. Meiner Meinung nach hätte es noch ein wenig mehr Kapitel aus Sicht des Opfers geben können, weil ich das immer besonders spannend finde. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Länge und sind nummeriert. Das Buch ist insgesamt in 3 Teile gesplittet.   Allgemeine Meinung: Mit der Journalistin Christine Leneve hat der Autor eine außergewöhnliche Hauptprotagonistin erschaffen die einem im Gedächtnis bleibt. Christine hat Ecken und Kanten ohne auf die komplett verkorkste Ermittlerin zu steuern, wie es viele Autoren inzwischen gern tun. Sie hat ein paar Probleme, aber nicht übertrieben. Sie wirkt auf mich sehr authentisch, wenn auch sicherlich nicht auf jeden sympathisch. Albert hingegen ist der "Ruhepol" und damit sehr gegenteilig. Auch alle anderen Nebencharaktere werden gut dargestellt und bleiben nicht farblos. Der Fall an sich ist spannend und innovativ. Es gibt viele Mordmethoden und Riten in Thrillern, aber etwas Ähnliches habe ich noch nicht gelesen und das hat mich sehr gefreut! Bis zum Ende habe ich im Dunklen getappt, bis der Autor das überraschende Ende gelüftet hat. Das Blatt hat sich sozusagen völlig gewendet. Wirklich großartig! Der Spannungsbogen in der Geschichte ist mal hoch und mal mäßig. Ich empfand es nicht als permanent. Das ist auch der einzige Punkt warum es nicht die volle Punktzahl gibt. Ansonsten ein tolles Debüt das man als Thrillerfan lesen muss!

    Mehr
    • 2
  • Dieses Spiel ist teuflisch

    Federspiel

    danielamariaursula

    24. January 2017 um 16:43

    Die Journalistin Christine Lenève aus Berlin, aufgewachsen bei ihrem alleinerziehenden Vater in Frankreich ist eine Getriebene. Wenn sie eine Spur aufgenommen hat, beißt sie sich fest und gibt nicht auf. Der legendäre Chefredakteur Beinert ihr den Auftrag erteilt Sarah Wagner, seine spurlos verschwundene Moderatorin eines Peoples Sendung zu suchen, ist sie er mal nicht begeistert. Dieses blonde Kunstgeschöpf ist ihr erst einmal unsympathisch. Doch je mehr sie in Sarahs Wohnung und Vergangenheit, desto mehr weiß sie, daß Sarah nicht einfach eine oberflächliche Barbie mit Vitamin B ist, sondern eine Frau in Not. Ihr ehemaliger Kollege Albert, ein hervorragender Hacker unterstützt sie, damit jemand auf sie aufpasst. Die Spuren führen zum berüchtigtsten Serienmörder der DDR, der es stets auf 16-18 jährige blonde Mädchen abgesehen hatte, welche er vergewaltigte und dann die Asche der verbrannten Leichen an die trauernden Eltern schickte. Doch Sarah ist inzwischen keine 17 mehr, wieso jetzt, wieso sie? Ein Rennen gegen die Zeit entspinnt sich, in dem Christine und Albert von dem inzwischen pensionierten Ermittler der Volkspolizei unterstützt werden, der es nie verwunden hat, daß der Mörder auf Grund des Mauerfalls nie gefasst wurde. Dieses Thriller führt in menschliche Abgründe, sowohl des Täters, des Opfers, aber auch ihrer Verfolger. Der Thriller beginnt packend und sehr spannend. Mein Problem war, daß ich mich mehr mit Albert als mit Christine identifiziert habe. Albert ist ein Schatz, den muß man einfach mögen, während Christine Verletzungen aus der Vergangenheit eine gewisse Distanz zu ihr aufbauten. Meine Ernährung ist sicher nicht vorbildlich, aber im Vergleich zu Christine könnte ich Ernährungsratgeber schreiben. Bei dem Konsum von Zigaretten und Energy-Drinks ist mir schon beim Lesen schlecht geworden. Christine versucht stets Albert nicht zu verletzen, weil auch sie erkennt, was er für ein Schatz ist. Ohne es zu wollen tut sie es dennoch. Wahrscheinlich ist das der Grund, weshalb ich nicht ganz so mitfiebern konnte, wie andere. Denn dieser Thriller hat neben der Spannung auch noch andere Stärken. Ich mochte die Seitenhiebe auf die ehrgeizigen Prenzlauer-Berg-Mütter und Menschen die sich zum Ausdruck ihrer Individualität tätowieren lassen. Die kleinen feinen Beobachtungen der Berliner und ihrer Kieze gefielen mir. Diese trafen auch bisweilen die oberen 10.000 und die, die gerne dazu gehören. Promi-Psychiater und Star-Anwälte werden von der spitzen Feder des Autors auch nicht verschont. Das machte mir sprachlich wirklich großen Spaß, ebenso wie die Einblicke in die zurückgebliebenen der DDR. Ich gehöre einer Generation an, die fast nur das Beste der DDR erlebt haben. Als Kinder haben sie nicht allzu sehr nachgedacht, wegen der wenigen Autos konnte man gefahrlos auf der Straße spielen und über Reisen und Freiheit hat man nicht groß nachgedacht. Doch für einige Ältere wurde mit dem Mauerfall quasi der Boden unter den Füßen weggezogen. Die ehemaligen Gesetzeshüter müssen sich gefühlt haben, als würde ihre bisherige Arbeit mit Füßen getreten. Als kämen da mal ein paar Entwicklungshelfer, die ihnen mal dringend zeigen müßten, wo es lang geht. Aber die Menschen im Osten waren ja nicht dümmer, sie mußten mit weniger Mitteln z.T. die gleiche Arbeit erledigen. Das machte kreativ. Einblicke in diese Behelfseinfälle bietet der 2. Teil des Buches, der sich auf die Taten in Brandenburg vor über 20 Jahren konzentriert. Diese Einblicke und Reflexionen heben diesen Thriller aus der Masse ab. Spannung setze ich bei einem Thriller voraus, den Mehrwert erhoffe ich, erhalte ihn jedoch nicht immer. Ein wirklich guter Thriller, dem ich gerne 4 von 5 Sternen gebe und wirklich zu Lesen empfehle. Ein ganz herzliches Dankeschön an den Autor, der mir umwerfender Weise ein signiertes Exemplar schickte, weil ich mich nach all den begeisterten Rezensionen mit schwarzärgerte, diese Runde verpaßt zu haben.

    Mehr
    • 2
  • Leserunde zu "Datengrab" von Christiane Bogenstahl

    Datengrab

    Bogenstahl

    Meine erste Leserunde! Ach ja und …Mein erstes Buch! :-) Liebe Leute, „Datengrab“ ist mein Romandebüt.  Seit Ende  Oktober 2016 könnt ihr den 445 Seiten starken Roman im Handel kaufen. Viele berufliche und private Erfahrungen sind hineingeflossen. Aber nein! Es war kein Alleingang. Gemeinsam mit Reinhard Junge, den einige fleißige Leser/Innen sicher kennen („Klassenfahrt“, „Ekel von Datteln“, etc.) habe ich fast ein Jahr liebevoll mit ihm gestritten, gespottet, geplottet und geschrieben. Dabei haben wir eine bereits bestehende Romanreihe ins moderne Zeitalter überführt. Worum geht’s im Buch?  (Copy & Paste ist mein Freund: Zusammenfassung frisch für euch von der Grafit-Webseite geklaut. ;-)) Machtmissbrauch, Datensicherheit und Universitätsfilz Für Kameramann Klaus-Ulrich Mager kommt es doppelt hart. Im ehemaligen Kleingarten seiner Eltern wird eine skelettierte Leiche gefunden und sein Vater ist der Hauptverdächtige. Das schädigt nicht nur den Ruf der Familie, sondern sorgt vor allem für Probleme im Job. Magers Mitarbeit beim Fernsehteam PEGASUS steht vor dem Aus. Zeitgleich ermittelt Sohn Kalle mit Freundin und IT-Expertin Simone am Kopula-Institut der Uni Duisburg-Essen: Wo ist die Doktorandin Lea Bennsdorf? Schnell zeigt sich, dass an dem renommierten Institut nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Beim Fleddern alter Datengräber schrecken Kalle und Simone einen mächtigen Gegner auf – und plötzlich müssen sie um ihr eigenes Leben bangen. Bissig, witzig, hintergründig – ein neuer Fall für das Kult-Team PEGASUS! Zum Trailer: Sieht sehr düster aus, aber es gibt doch einiges zum Lachen im Buch. Versprochen! ;-) Born to be root? Du willst teilnehmen? Die Bewerbungsaktion läuft bis zum 30.11.2016. Diejenigen von euch, die mir in einer oder mehreren der unten stehenden Rubriken etwas besonders Spannendes, Witziges oder Gehaltvolles hinterlassen, werden die auserwählte Leser, die ein Buch geschenkt bekommen. Ich werde selbst rege an den Diskussionen teilnehmen und freue mich schon sehr auf eure Kommentare. ·  Machtmissbrauch an Universitäten  ·  EDV / IT in Büchern: Top oder Flop? ·  OMG! Fragen, die man sonst nicht stellt ... Der autarke und liebenswerte Grafit-Verlag haut für diese Aktion spendabel 10 Bücher aus dem Ärmel. Der Versand erfolgt „asap“ (also; as soon as possible). Damit der mutige, kleine Verlag nicht umsonst „geschröpft“ wird, seid ihr bereit, bis zum 07.01.2017 eine Rezension zu schreiben. Und wer ist diese Bogenstahl? Shit happens! Vorname Christiane, Weihnachten 1973 geboren - und trotzdem Atheistin geworden. Im Gegensatz zu vielen anderen in meinem Alter habe ich kein Haus, kein Auto – und, ja, nicht mal Kinder. Aber dafür besitze ich 250 ccm auf zwei Rädern, habe treue Freunde und jede Menge Spaß am Leben. Ich springe freiwillig aus Flugzeugen, campe im Dschungel und esse aus Überzeugung keine Tiere. Darüber hinaus bin Fan von Mr. Spock, dem Dalai Lama und zamonischer Literatur. Wenn ich nicht gerade schreibe oder meinen Freizeitaktivitäten nachgehe, arbeite ich als IT-Projektleiterin in einem lobenswert menschenfreundlichen Unternehmen in Essen.    

    Mehr
    • 253
  • "Federspiel" - Das Thrillerdebut von Oliver Ménard

    Federspiel

    Isar-12

    15. December 2016 um 11:59

    "Federspiel" ist der erste Thriller von Oliver Ménard. Dabei ist seine Hauptprotagonistin Christine Lenève mit ihren Mitstreitern Albert und Eric einem Serienmörder auf den Fersen. Hatte ich anfangs noch ein wenig Probleme in die Geschichte hineinzufinden, wurde diese immer spannender und zog mich dann doch in ihren Bann. Obwohl ich mit der Journalistin Christine so meine Probleme hatte (Sie machte mir zu viele Alleingänge), lässt der Handlungsstrang einen nicht los. Durch einige Perspektivenwechsel sieht man als Leser immer wieder aus der jeweiligen Brille des Handelnden auf das Geschehen. Nach und nach zieht sich die Schlinge um den Serienmörder zu, bis er nach Aufbringung von großen Opfern gestellt wird. Aber da lagen noch knapp 100 Seiten vor mir und der Autor baute eine weitere Wendung ein. Diese hielt die Spannung dann weiterhin hoch, bis die Geschichte zu ihrem Höhepunkt im Finale führt. Trotz meiner kleinen Abzüge bzgl. der Protagonistin wird der Leser hier mit einem spannenden Thriller unterhalten und ich werde sicherlich auch zu einem Folgeband greifen. Dieser soll im Frühjahr 2017 unter dem Titel "Das Hospital" erscheinen.

    Mehr
    • 2
  • Federn als Mordritual

    Federspiel

    BookfantasyXY

    20. June 2016 um 15:46

    Sarah Wagner arbeitet als Fernsehmoderatorin in Berlin. Eines Tages erscheint Sarah nicht bei der Arbeit. Ihr Chef beauftragt die Kollegin Christine Lenève, die als Journalistin arbeitet. Christine holt sich den Wirtschaftsjournalisten Albert ins Boot, um Sarah zu finden. Vor vielen Jahren wurde Sarahs Zwillingsschwester Henriette auf brutale Weise umgebracht, und nun geht man davon aus, dass der damalige Mörder Sarah gefangen hält. Damals wurde allerdings nicht nur Henriette ermordet, sondern noch weitere Mädchen. Nachdem Christine und Albert die Angehörigen der Opfer kontaktiert, stellt sich heraus, dass der Mörder die Mädchen brutal behandelt hat und am Ende verbrannt hat. Anschließend legte er oder sie die Asche mit weißen Federn in eine Metallkiste. Als Christine und Albert schon tief in ihren Recherchen stecken sowie einige Sachverhalte herausfinden, und dabei deren Privatleben auf den Kopf stellt, wird Alberts Freundin Petra tot aufgefunden. Albert ist außer sich, und will Christine nicht weiter unterstützen, zumal beide ohne Polizeiunterstützung agieren. Das fatale an der ganzen Mordserie an die Mädchen in der damaligen Zeit war, dass die Öffentlichkeit nichts darüber wusste. Der DDR-Staat verheimlichte diese Morde. Man geht mittlerweile davon aus, dass der oder die Mörder/in im militärischen Bereich tätig war. Oliver Ménard veröffentlichte mit diesem Buch seinen ersten Thriller. Mit einer gewaltigen bildhaften Sprache schrieb der Autor einen Thriller, der in die DDR-Epoche zurückgeht und zum Teil im militärischen Bereich handelt. Auf der einen Seite stehen die Opfer, und auf der anderen Seite steht der große Unbekannte, der mehrere Mädchen gut geplant und ritualisiert umgebracht und beiseite geschafft hat. Christine Lenève geht volles Risiko ein, was sie zwar zum Teil unterschätzt, aber sie kann sich trotz Alberts Rückzug auf ihn verlassen. Die Geschichte wechselt in Christines und Alberts Perspektive sowie in die Perspektiven von dem oder die Mörder und der Opfer, vor allem Sarahs Perspektive. Oliver Ménard lässt die Leserschaft zappeln, was ihm gut mit seinem Schreibstil gelingt. Brutale Eindrücke wirken zwar grenzwertig da sie an Foltermethoden erinnern, aber sie wirken kurzweilig auf die Leserschaft ein. Mit dem dauerhaften Spannungsbogen fesselt der Autor an die Geschichte. Der eigentliche Plot konzentriert sich auf  Sarahs Verschwinden und die Gründe für die Ermordung von Henriette und der anderen Mädchen. Oliver Ménard bleibt länger hinter dem Berg, wer wohl der Mörder sein könnte. So hält er die dauerhafte Spannung und bleibt somit unterhaltsam. Ein Thriller so wie man ihn sich vorstellt: spannend, fesselnd und abwechslungsreich.

    Mehr
    • 10
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

    Mehr
    • 3931

    BookfantasyXY

    10. June 2016 um 13:17
    Janna_KeJasBlog schreibt ja, sei unser Ablenkungsmanöver, während wir in der kellerecke sitzen und durch die ganzen thriller bücher weitere perfide pläne schmieden - Meteorit unsere Geheimwaffe!

    Der Thriller "Federspiel" ist gut geeignet dafür!! :P

  • Ikarus

    Federspiel

    hannelore259

    Sarah Wagner, bekannte Fernsehmoderatorin wird aus ihrer Wohnung entführt und gerät in die Fänge eines Psychopathen. Ihr Chef beauftragt die Journalistin Christine Levere in dem brisanten Fall Nachforschungen anzustellen. Schon bald führt ihre Spur zu einem Serienkiller der DDR, der seine Opfer auf bestialische Art und Weise umgebracht hat, IKARUS. Mit Hilfe des damals ermittelnden Beamten Erik Bergmann und ihrem Jugendfreund Albert, einem Hacker und Wirtschaftsjournalisten versucht Christine mit ihrer ungewöhnlichen Art dem Täter auf die Schliche zu kommen und Sarah zu retten. Als sie dem Killer gefährlich nahe kommt, beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod für sie und alle Beteiligten. "In der Dachgeschosswohnung unter ihm brannte eine kleine Lampe. Sie ließ immer das Licht an. Auch wenn sie schlief. Selbst wenn sie weg war. Es gab ihr ein Gefühl von Sicherheit. Ein törichter Selbstbetrug. Er blickte durch die Glasscheibe der Luke und hauchte warme Luft gegen das Fenster. Sein Atem schlug sich auf der Scheibe nieder. Mit dem Finger zeichnete er ein Herz in das kondensierende Wasser." (S.8) Schon bei dieser Passage ist mir bald das Herz in die Kniekehlen gerutscht. Der Autor Oliver Menard erzeugt in seinem Debüt von der ersten Seite eine besondere aufgeladene Atmosphäre voller Nervenkitzel und Spannung. Man fiebert in jeder Sekunde mit und schon während des ersten Kapitels saß ich nägelkauend und vollkommen gefesset auf meiner Couch und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Nun könnte man denken, der Autor hat sein Pulver bereits auf den ersten Seiten verschossen und die Handlung dümpelt nur noch dahin, aber weit gefehlt. Ihm gelingt es den Spannungsbogen über die gesamte Handlung auf einem gleichbleibend hohen Level zu halten. Auch die Skizzierung der verschiedenen Protagonisten ist ihm sehr gut gelungen. Sie wirken authenthisch und individuell, wenn auch nicht für jeden unbedingt symphathisch. Gerade die Hauptfigur spaltet sicherlich die Geister, wirkt auf mich aber sehr überzeugend. Einen besonderen Reiz übt auch der Hintergrund der Geschichte auf mich aus. Die Passagen in denen er einen Bezug zur DDR aufbaut, haben mir sehr gut gefallen. Oliver Menard versteht es den Leser mit der Ermittlungsarbeit und den damit verbundenen Entdeckungen auf plausibel erklärte Weise zu verblüffen. Auch das Finale ist vollkommen unerwartet und spannungsgeladen gestaltet. Mit diesem Thriller hat der Autor seine Messlatte für die nächsten Werke sehr hoch gelegt und ich bin sehr gespannt wie er diesem Anspruch gerecht wird. Ich für meinen Teil freue mich schon sehr auf das nächste schlafraubende Buch  aus der Feder von Oliver Menard.

    Mehr
    • 3
  • unglaublich spannendes Thrillerdebüt

    Federspiel

    Lotta22

    Christine Lenève, ist Journalistin für besonders schwere Fälle. Sie wird auf den Fall einer spurlos verschwundenen Fernsehmoderatorin angesetzt. Ein Thrilerdebüt, dass es in sich hat. Es ist nun mal schon nicht ganz so gewöhnlich, dass eine taffe Journalistin ermittelt, statt der Polizei. Doch das gelingt Oliver Ménard außerordentlich gut.  Das Buch ist großteils aus der Sicht von Christine geschrieben, doch immer wieder kommen auch mal andere Perspektiven durch. So schafft Ménard es immer mal wieder den Leser auf eine falsche Fährte zu locken. Sprachlich lässt sich das Buch flüssig und angenehm lesen. Ich hätte mir gewünscht, etwas mehr von der Umgebung zu erfahren, doch meist ist die Beschreibung des direkten Umfeldes der Charaktere eher knapp gehalten und es überwiegen die Interaktionen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Gerade als Debüt ist es absolut überzeugend. Ich bewerte so mit 4,5 bis 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus.

    Mehr
    • 2

    Lienz

    20. March 2016 um 19:17
  • Federspiel

    Federspiel

    Seehase1977

    Klappentext: Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen. Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die unbeirrbar ihrem Instinkt folgt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR. Stets hinterließ er eine Feder am Tatort und schickte die Asche seiner Opfer an die Eltern. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihren Nachforschungen gerät Christine in ein doppelbödiges Spiel, bei dem sie ihr Leben riskiert. Zum Inhalt: Die junge und erfolgreiche Fernsehmoderatorin Sarah Wagner verschwindet spurlos. Ihr Chef, Chefredakteur eines Berliner Fernsehsenders, beauftragt die Journalistin Christine Lenève, sich dem Fall anzunehmen und das Rätsel um Sarahs Verschwinden aufzuklären. Das alles erfolgt ohne dass die Polizei informiert wird. Die Journalistin findet in der Wohnung der Vermissten auf den ersten Blick keinerlei Spuren von Gewalt, lediglich eine Feder die auf dem Kopfkissen liegt, lässt sie stutzen. Sie ahnt noch nicht, dass dieser Fund sie zurück in die Vergangenheit führt, zu einem der gefährlichsten Serienmörder der DDR… „Federspiel“ ist das hochgelobte Thriller-Debüt von Oliver Ménard in dem sich der Leser zusammen mit der unerschrockenen Journalistin Christine Lenève auf die Suche nach der verschwundenen Fernsehjournalistin Sarah Wagner und auf die Jagd nach einem gefährlichen Serienmörder macht. Ich habe nicht gleich in die Story hineingefunden, dann aber kam Spannung auf und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Ein Buch, in dem es neben der Aufklärung des Falles auch um Freundschaft, Liebe und Vertrauchen geht. Nichtsdestotrotz kann „Federspiel“ nichts wirklich Neues aufweisen und der Autor greift tief in die Klischeekiste. Mit der Hauptprotagonistin Christine wurde ich auch nicht so wirklich warm, für mich kein Charakter der Empathie auslöst. Ihr Egoismus und ihre Alleingänge sind mir auf die Nerven gegangen und auch die anderen Protagonisten kamen mir zu dünn daher. Auch hier wurde mit Klischees nicht gegeizt. Ein ehemaliger frustrierter Hacker und ein sich im Ruhestand befindender Kriminalbeamter, der an einem nicht aufgeklärten Fall zerbrochen ist und nun einsam und allein sein Dasein fristet. Das alles hört sich nicht sehr nett an, dabei meine ich es nicht wirklich böse. Da ich mit Vorliebe Krimis und Thriller lese, wird die Messlatte für eine Bewertung von mir automatisch sehr hoch angesetzt. Alles in allem ein sehr ordentlicher und auch spannender Thriller der mich gut unterhalten, aber nicht wirklich begeistert und überrascht hat.

    Mehr
    • 3
  • … Federn bescheren Alpträume!

    Federspiel

    Cridilla

    Der Autor: Oliver Ménard wurde 1965 in Berlin geboren. Er studierte Regie und Dokumentarfilm in Madrid und New York, danach folgte ein Hochschulstudium der Germanistik und Publizistik in Deutschland. Er arbeitet seit über zwanzig Jahren als Fernsehjournalist und lebt heute in Berlin. Das Buch: Er liebt junge Frauen. Er holt sie sich. Niemand kann ihn stoppen. Als die Fernsehmoderatorin Sarah Wagner spurlos verschwindet, nimmt eine Journalistin die Jagd nach dem unbekannten Entführer auf: Christine Lenève. Eine Frau, die unbeirrbar ihrem Instinkt folgt. Die Spur führt sie zurück in die Vergangenheit - zu Ikarus, dem gefährlichsten Serienmörder der DDR. Stets hinterließ er eine Feder am Tatort und schickte die Asche seiner Opfer an die Eltern. Hat der Psychopath wieder zugeschlagen? Bei ihren Nachforschungen gerät Christine in ein doppelbödiges Spiel, bei dem sie ihr Leben riskiert. Hochspannung aus Deutschland – ein überragendes Thrillerdebüt! Und diesem Satz kann ich wirklich ohne zu zögern Recht geben. Was ein Debüt; was ein fulminanter Auftakt einer vielversprechend ungewöhnlichen Ermittlerin. Sie ist keine Detektivin, keine abgewrackte Polizistin, sie ist eine toughe Journalistin mit Kanten und Ecken. Nicht immer sympathisch aber tiefgründig, auch ein kleines bisschen kaputt  mit jeder Menge Geheimissen, die es in den Folgebänden noch zu Lüften gilt. Sie hat Profilerkenntnisse, die über die eines normalen Ermittlers hinausgehen. Das hat sie ihrem Vater zu verdanken, der sie alleine aufgezogen hat. Aber ich greife fast schon voraus. Ménard zeigt auf den knapp 380 Seiten sein ganzes journalistisches Können, was er in ein imposantes Thrillerdebüt umgewandelt hat. Allein die fast schon unter der Lupe sezierte Innenaufnahme des Innenlebens des Täters zu Beginn, lässt kalte Schauer über den Rücken laufen und es hört damit nicht auf. Da ist noch Steigerung drin. Der MO (Modus Operandi) des Täters, den ehemalige DDR Ermittler den passenden Namen „Ikarus“ gegeben haben, ist schlichtweg unfassbar. Beim Lesen musste ich schlucken und Christine durfte sich den Film mit abgedunkelten Fenstern ansehen, sehr unangenehm. Aber das sind Zutaten, die einen wirklich guten Thriller ausmachen. Ich will an dieser Stelle zugeben, dass ich zuvor nur amerikanische/englische und skandinavische Thriller lesen mochte (Fitzek ausgenommen). Bei diesem Debüt wurde ich eines Besseren belehrt. Wir Deutschen können es auch, aber wie!  Alle Spieler sind außergewöhnlich gut gezeichnet, selbst die Nebenprotagonisten bekommen ihren eigenen herrlichen Auftritt; sei es die Nägel lackierende Mitarbeiterin in der Redaktion, die dabei die Aktienberichte vollständig übertüncht, oder der befreundete Kollege von Sarah, der doch sehr seinen optischen Auftritt liebt und geniest. Der Kellner im Lieblingslokal von Christine hat auch seine göttlichen Momente (ich sage nur: Eiswürfel!). Hier macht das Lesen wirklich Spaß, da kann sich so manch anderer „Neuling“ noch eine Scheibe abschneiden. Und dann wäre da noch Christine, die wie getrieben Täter jagt. Täter, die krank sind und die die Polizei nicht zu schnappen vermag. Manch einer würde sagen, dass sie den Job anderen überlassen sollte, dass sie sich unnötig in Gefahr begibt. Aber gerade das macht die Anziehungskraft für mich aus. Sie ist keine „Nette“ Person, sie kann verletzend, ungehobelt und sehr hochmütig erscheinen, aber  Durchschnittsprotagonisten und zu nette Charaktere mag ich wiederrum nicht. Also werde ich dieser ungewöhnlich ermittelnden Journalistin noch gerne über die Schulter schauen, wenn sie einen weiteren irren Killer ins Visier nimmt. Auch wenn sie dabei wieder in ein paar zwischenmenschliche Fettnäpfe tappen sollte… Stilistisch muss nichts weiter gesagt werden, Ménard versteht sein Handwerk und das lässt sich an dem  kurzen knackigen Stil festlegen. Kein Wort zu viel, keine überflüssigen Schnörkel. Harte treffende Beschreibungen, die durch manch leichte prosaische Einschübe überraschend besänftigt werden. Dieser Autor muss sich nicht mehr finden, stilistisch ist er bei sich angekommen. Allein die Tauben-Himbeerkuchen-Sequenz, fantastisch! An einer Stelle wog er den Leser in Sicherheit: ja, wir haben alles aufgelöst. Ich fragte mich schon: das war’s? Da kommt nichts mehr? Und dann machte es Bumm, und der Leser wurde aus der vermeintlichen Sicherheit herausgerissen, das war eine perfekte falsche Fährte, mit der man kaum oder gar nicht rechnete; Chapeau Herr Ménard! Auch das Privatleben von Christine blieb nicht auf der Strecke, wurde auch nicht zu sehr in den Mittelpunkt gestellt; die Jagd nach Sarah war vorrangig. Das ist schön so, dem ist nichts hinzuzufügen. Dass sie dafür ihren alten „Grey hat“ Kollegen Albert animieren muss, der etwas verschüchtert und tollpatschig daherkommt und noch weitere interessante Eigenarten hat – die ich jetzt nicht näher beleuchten werde – sei noch für das kleine wiederzusammenkommende Ermittlerduo erwähnenswert. Wer also gehobene deutsche Thrillerkost mit einer etwas anderen Ermittlerin – die auch mal aneckt – nicht scheut, ist hier sicher aufgehoben. Gerade die feinen und kleinen Momente und die heftigen Inneneinsichten eines  perfiden Serientäters machen diesen Debütroman zu einem kleinen Schmankerl in der Thrillerauswahl. Absolute Thriller Empfehlung meinerseits, nur zu gern mit allen fünf federleichten Alptraumsternen ausgestattet!

    Mehr
    • 14
  • Ein gelungenes Thrillerdebüt

    Federspiel

    Nirena

    13. February 2016 um 18:48

    Zuerst hat mich an "Federspiel" tatsächlich das Cover angesprochen - das kommt ehrlich gesagt selten vor, da sich die meisten Thrillercover doch recht ähnlich sind - in der Realität sticht der metallische Glanz der Feder mehr ins Auge als auf Bildern - der Klappentext war ansprechend, vom Autoren hatte ich noch nie gehört - was soll's. "Federspiel" ist kein Thriller, der durch durchgängige Spannung besticht, womit ich aber nicht sagen möchte, dass die Handlung langatmig ist - das ist sie nicht. Vielmehr hat Oliver Ménard in seinem Debüt viel Wert auf die Charaktere gelegt, die der Leser in gut dem ersten Drittel des Buches näher kennenlernt und die gerade durch ihre Ecken, Kanten und Macken sehr aus dem Leben gegriffen wirken. Darüber hinaus merkt man - gerade bei den Opferinszenierungen des Mörders - dass wir es hier mit einem Autoren zu tun haben, der Erfahrung mit visuellen Medien hat - ihm sind Details wichtig und so bietet er dem Leser die Möglichkeit, alles direkt im Kopf zu sehen. Im weiteren Fortschreiten der Handlung kommt auch immer mehr Spannung hinzu, sodass auch der Adrenalijunkie unter den Lesern auf seine Kosten kommt. Der Lesefluss ist durchgängig gut und was ich ebenfalls noch herausstellen möchte, sind die historischen Hintergründe, die man hier nebenbei erfährt, da Ikarus' Geschichte den Leser mitnimmt in die Vergangenheit der DDR - in der es offiziell gar keine Serienmörder gab... Alles in allem ein gelungenes Thrillerdebüt mit lebensechten Charakteren und einer ansprechenden Handlung.

    Mehr
  • Das Revival eines vergessenen Serienmörders

    Federspiel

    jenvo82

    Das spurlose Verschwinden der taffen Fernsehmoderatorin Sarah Wagner sorgt für großes Aufsehen, anscheinend wurde die junge Frau direkt aus ihrer Wohnung verschleppt und es gibt viel zu wenig Indizien, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Die wagemutige Journalistin Christine Lenève entdeckt am Tatort weiße Federn und nimmt diesen ungewöhnlichen Fund als Grundlage für ihre private Ermittlungsarbeit. Schon bald findet sie eine heiße Spur, die allerdings weit in die Vergangenheit hineinreicht. Damals agierte in der DDR der Serienmörder „Ikarus“, dessen Markenzeichen weiße Federn waren und der bereits Sarahs Schwester Henriette auf dem Gewissen hat. Wird es Christine gelingen den Täter von damals zu identifizieren und damit das Leben von Sarah zu retten – oder obliegt sie einem Irrtum und stellt den falschen Mann? Dieser Debütroman entwirft gekonnt eine spannende, temporeiche Verfolgungsjagd zwischen einem gerissenen Serienmörder und seiner hochmotivierten Verfolgerin. Wechselnde Erzählperspektiven und immer wieder überraschende Wendungen machen das Buch zu einem psychologisch-interessanten Projekt, welches man als Leser hochkonzentriert verfolgt. Sowohl die Hintergrundgeschichte des Serienmörders als auch der aktuelle Entführungsfall haben ihren Reiz, denn miträtseln macht hier richtig Spaß. Innovativ ist hier die Wahl der Ermittlerin, denn keine ausgebildete Polizistin jagt den Killer sondern eine Journalistin, die trotz einiger Handlungsfehler immer obenauf bleibt. Und so ungewöhnlich dieser Ansatz auch ist, bleibt er für mich dennoch der Hauptkritikpunkt des Buches. Irgendwie konnte ich mich mit der perfekten privaten Ermittlerin, deren Berufsbild zwar definitiv Recherchearbeit und ungewöhnliche Methoden erfordert aber längst nicht in diesem Ausmaß, nicht anfreunden. Zu Perfekt, zu schlüssig und einfach fügen sich die Puzzleteile zusammen, waghalsige Manöver mit denen selbst langjährige Polizisten Probleme haben, scheinen für Christine nur eine kleine Herausforderung zu sein. Fazit: Ich vergebe 4 Sterne für ein stimmiges, spannendes Thriller-Debüt mit einer interessanten Handlung, welches zum Miträtseln und Staunen einlädt. Über kleine Schwächen kann man hinwegsehen, denn der Roman bietet insgesamt einen tollen Plot und auch die ein oder andere Hintergrundinformation für den interessierten Leser. Prädikat: Empfehlenswert.

    Mehr
    • 9

    Cridilla

    02. February 2016 um 05:47
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks