Oliver Müller

 4,8 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf von Oliver Müller

Oliver Müller, geb. 1965, Dr.rer.nat., Dr.med., Studium der Evangelischen Theologie in Heidelberg, der Physiologischen Chemie und Biochemie in Tübingen sowie der Humanmedizin in Bochum und Homburg (Saar). Er ist Professor für angewandte Medizin- und Biowissenschaften an der Hochschule Kaiserslautern.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Oliver Müller

Cover des Buches Mysteriöse Friedhöfe und Grabstätten (ISBN: 9783946381495)

Mysteriöse Friedhöfe und Grabstätten

 (6)
Erschienen am 15.10.2018
Cover des Buches Altern. Sterben. Tod. (ISBN: 9783579014715)

Altern. Sterben. Tod.

 (4)
Erschienen am 25.02.2019
Cover des Buches Molekulare Onkologie (ISBN: 9783131035134)

Molekulare Onkologie

 (0)
Erschienen am 07.10.2009
Cover des Buches Deinoid XT 4: Götterdämmerung (ISBN: 9783863052393)

Deinoid XT 4: Götterdämmerung

 (0)
Erschienen am 18.08.2017
Cover des Buches VAMPIR GOTHIC 27: Die Blutprinzessin (ISBN: B06VSW6WK8)

VAMPIR GOTHIC 27: Die Blutprinzessin

 (0)
Erschienen am 09.02.2017
Cover des Buches Deinoid XT 3: Götterflucht (ISBN: 9783863052386)

Deinoid XT 3: Götterflucht

 (0)
Erschienen am 23.06.2017

Neue Rezensionen zu Oliver Müller

Cover des Buches Mysteriöse Friedhöfe und Grabstätten (ISBN: 9783946381495)Seehase1977s avatar

Rezension zu "Mysteriöse Friedhöfe und Grabstätten" von Anna Noah

Friedhofsbesuche – Eine abwechslungsreiche Anthologie mit Gruselfaktor
Seehase1977vor einem Jahr

Verlassen liegen sie da.

Niemand hat sie seit Jahren betreten.

Kein Mensch kümmert sich mehr darum.

Alte Friedhöfe mit ihren verwitterten Grabsteinen strahlen eine unheimliche Faszination aus. Fast schon friedlich liegen die Grabsteine da, überwachsen von Moos und Efeu, manchmal kaum mehr zu erkennen. Doch jeder Friedhof und jeder Grabstein verbirgt seine ganz eigenen Mythen und Geheimnisse. Einigen davon geht diese Kurzgeschichtensammlung auf den Grund…

Meine Meinung:

Ich mag Anthologien. Das war nicht immer so. Dass ich meine Skepsis gegenüber Kurzgeschichten verloren habe, habe ich einer lieben Bücherfreundin zu verdanken. In „Mysteriöse Friedhöfe und Grabstätten“, herausgegeben von Shadodex - Verlag der Schatten, bekommt man es mit abwechslungsreichen, mysteriösen, gruseligen und sagenumwobenen Geschichten zu tun. Eine gelungene Zusammenstellung, die garantiert für jeden die passende Story zu bieten hat.

Da ist zum Beispiel die Geschichte von dem Mädchen Cora, die sich verlaufen hat und im Wald einem Mann begegnet, der Glühwürmchen in Gläsern sammelt. Er nimmt sie mit in sein Häuschen, doch der Anblick seiner Familie treibt dem Mädchen das Entsetzen ins Gesicht. 

Man erfährt von einer jungen Frau, der ein Lied einer Mundart-Band nicht aus dem Kopf geht, was sie sich selbst gar nicht erklären kann, bis der Besuch auf einem Friedhof die unglaubliche Aufklärung bringt. 

Oder aber das Erlebnis einer Frau, die auf dem Friedhof stürzt und bewusstlos wird. Ein altes Ehepaar weckt sie, kümmert sich um sie und erzählt der Frau ihre Geschichte. Als diese am nächsten Morgen auf dem Friedhof zu sich kommt, erfährt sie Überraschendes.

In dieser Anthologie schwirren zahlreiche mystische Geheimnisse umher, unheimliche Sagen und Legenden, Geister und Dämonen tun ihr übriges, um für Gänsehaut und Nervenkitzel zu sorgen. Zwar konnte mich nicht jede der Geschichte gleich gut unterhalten, manche haben mir weniger manche dafür umso besser gefallen, vor allem dann, wenn es am Ende zu einer gruseligen Überraschung kam und sich die Gänsehaut ihren Weg über den Rücken bahnte.

Mein Fazit:

Eine gelungene und abwechslungsreiche Anthologie über mystische Friedhöfe und Grabstätten, die ich sehr gerne weiterempfehle mit dem Tipp, sich die Geschichten an einem grauen und nebligen Tag zu Gemüte zu führen, das steigert den Gruselfaktor nochmal enorm.  

Kommentare: 1
3
Teilen
Cover des Buches Mysteriöse Friedhöfe und Grabstätten (ISBN: 9783946381495)Monika_Grasls avatar

Rezension zu "Mysteriöse Friedhöfe und Grabstätten" von Anna Noah

Auf zu den Friedhöfen
Monika_Graslvor einem Jahr

Nachdem ich schon die letzte Anthologie aus dem Verlag gelesen hab, mussten die Friedhöfe und Grabstätten ebenfalls einziehen und wie immer lass ich euch einen kurzen Überblick über die einzelnen Storys hier :)


Anna Noah: Die Legende der weinenden Lilien (3,5 von 5 Sternen)
Ich fand das Grundthema wirklich toll, allerdings hätte ich mir gewunschen, dass es noch etwas ausführlicher ausgefallen wäre, besonders zum Ende hin.

Oliver Müller: Das Geheimnis des Totengräbers (5 von 5 Sternen)
Die Geschichte erinnert mich an die typischen Horrorgeschichten, wie sie meine Oma gern las und ich muss sagen ich war von der ersten Seite an begeistert.

Luise Eichler: Solange es nicht dunkel ist (4 von 5 Sternen)
Hier schleicht sich der Schauder auf leisen Sohlen um die Ecke. Ich hätte mir jedoch ein wenig mehr Hintergrund zu den beiden Protagonisten gewunschen, da sie mir etwas zu schnelllebig erschienen.

Marina Heidrich: Ninna Nanna Welschenkind (5 von 5 Sternen)
Hier gefiel mir sehr, dass die Geschichte eigentlich seinen Ursprung in einem Lied findet und das macht es nochmal zu einem ganz außergewöhnlichen Aspekt.

Sandra Karin Foltin: Besuch von Richard (5 von 5 Sternen)
Besonders gut hat mir hierbei der Erzählstil gefallen. Er wirkte ungemein lebendig und keineswegs ins kitschige abgleitend.

Olaf Stieglitz: Für immer vereint (5 von 5 Sternen)
Ich muss ja sagen, bereits nach den ersten Seiten hatte ich einen Gedanken im Hinterkopf, wie die Handlung ausgehen könnte. Falsch lag ich damit nicht und dennoch konnte mich die Story an vielen Stellen noch mal so richtig überraschen.

Alexander Schwamm: Wald (5 von 5 Sternen)
Besonders gut hat mir hier der Horroransatz gefallen, der auch mit einem Bruch in der Zeit spielt, was man so nicht oft liest.

Ernst-Diedrich Habel: Totgeschwiegen (4,5 von 5 Sternen)
Die Story stellt eine ziemliche Abwechslung dar in der Reihe der Geschichten, da sie sich eher aus der ferne betrachtet mit dem eigentlichen Ort des Geschehens befasst, was letztlich auch ein interessanter Ansatzpunkt ist.


Verena Kreutz: Das Apfelblütengrab (5 von 5 Sternen)
Das war ja mal eine Horrorgeschichte. Hier hat mir wirklich alles gefallen.

Eva von Kalm: Der Pfeil (4.5 von 5 Sternen)
Interessant war hier der Ansatz zwei Welten miteinander zu verbinden und dann auch noch auf eine Art die man nicht unbedingt erwarten würde. Das Ende lässt zudem viel Raum für Spekulationen.


P. C. Thomas: Helenas Erbe (4,5 von 5 Sternen)
Die Geschichte gefiel mir ausgesprochen gut. Einziger Kritikpunkt ist, dass ich gern mehr über die Hintergründe rund um diesen bestimmten Ort erfahren hätte.

Thomas Karg: Die Wiedertötung (4 von 5 Sternen)
Ich hege bei der Geschichte gemischte Gefühle. Das liegt nicht daran, dass hier mit 2 Zeitebenen gearbeitet wurde, die man gut voneinander trennen kann als Leser. Vielmehr ist es dem Aspekt geschuldet, dass mich diese 2. Zeitebene hier und da an einen bestimmen Film erinnerte. Das Ende fand ich dafür sehr gut.

Engelbert Gottschalk: Die Friedhofswärterin (4,5 von 5 Sternen)
Bei der geschilderten Handlung musste ich gelegentlich wirklich schmunzeln. Genauso hat die Story ihren mystischen Aspekt, der sich mit einer realen Katastrophe in Verbindung bringen lässt.

Raphael Gensert: Wo nichts mehr ist (5 von 5 Sternen)
Bei der Geschichte wusste ich erst nicht recht wo die Reise hingehen sollte. Zu Beginn gab es sehr viele Wiederholungen, dafür wurde recht bald klar, warum es diese Geschichte in die Anthologie geschafft hat, denn sie verfügt über einen interessanten Ansatzpunkt.


Fazit: Blutorgien und endloses Gemetzel erwarten einen hier genauso wenig wie in der vorherigen Anthologie. Vielmehr wird mit subtilem Horror dem Leser eine Gänsehaut bescherrt, die sich wahrlich gewaschen hat.

Kommentieren0
3
Teilen
Cover des Buches Altern. Sterben. Tod. (ISBN: 9783579014715)W

Rezension zu "Altern. Sterben. Tod." von Oliver Müller

Was eigentlich passiert mit uns, wenn wir Menschen alt werden,
WinfriedStanzickvor 2 Jahren


 

Mit dem eigenen Altern, erst recht mit dem eigenen Sterben und dem eigenen Tod beschäftigt sich niemand gerne. Es sind schon lange Fragen, die in den Gesprächen, die wir mit anderen, auch unseren nächsten Angehörigen, führen, mit hohen und starken Tabus belegt sind.

Erst dann, wenn wir persönlich damit konfrontiert werden, etwa durch das Sterben und den Tod von Freunden oder nahen Verwandten, rücken uns diese Themen auf den Leib und sickern in unsere Seele. Wir können ihnen dann nicht mehr ausweichen und verdrängen doch. Es ist ganz erstaunlich, wie sehr selbst im Falle persönlicher Betroffenheit Sterbende und Angehörige nicht über das sprechen, was gerade geschieht, wahrscheinlich aus Angst den anderen zu verletzen. Ich war als Pfarrer lange der Meinung, es sei auf jeden Fall besser, immer über alles zu sprechen. Doch mittlerweile bin ich mir nach Sterbefällen in der eigenen Familie nicht mehr so sicher.

 

Das hat vielleicht auch mit dem eigenen fortgeschrittenen Alter zu tun und der langsam sich bemerkbar machenden eigenen Angst davor, irgendwann nicht mehr da zu sein, die ich vorher niemals verspürt habe.

 

Wie auch immer: es ist diese mehr oder minder stark ausgeprägte Angst vor er eigenen Vergänglichkeit und die Angst um diejenigen, die ohne mich zurückbleiben werden, die die meisten Menschen vor den Themen Alter, Sterben und Tod zurückschrecken lässt.

 

Das vorliegende Buch des Theologen, Mediziners und Naturwissenschaftlers Oliver Müller möchte hier aufklärend und unterstützend helfen. Mit einer auch für wissenschaftliche Laien meist verständlichen Sprache beschreibt er naturwissenschaftlich, was eigentlich passiert mit uns, wenn wir Menschen alt werden, wenn wir sterben und dann, wenn wir tot sind.

 

Ohne große Sentimentalität wirft Oliver Müller einen nüchternen Blick auf die Biologie alles Lebendigen, erhellend und klug. Doch er tut es nicht ohne Empathie. Er will durch Wissensvermittlung das Tabu brechen und die Angst vor dem Thema lindern. Das wirkt auch deshalb tröstlich, weil er auch die spirituelle und theologische Dimension der beschriebenen biologischen Vorgänge im Auge behält.

 

Er geht davon aus, dass man sich vor dem, was man kennt, nicht mehr so sehr fürchten muss. Ich bin jedoch sicher, es gibt Menschen, bei denen genau das Gegenteil der Fall ist.

 

Seine Zusammenfassung jedoch sollten sich alle zu Herzen nehmen, weil sie meiner Meinung nach nicht nur richtig ist, sondern der einzige Weg, die quälenden Fragen nach dem Tod durch ein eigenes gelebtes Leben zu beantworten:

„Die jedem Menschen geschenkte Zeit … ist begrenzt. Deshalb ist das eigene Leben genau wie auch das Leben jedes anderen Menschen unschätzbar wertvoll. Konsequenz dieser Erkenntnis muss eine zu jedem Zeitpunkt bewusste Lebensführung zum eigenen Wohl und zum Wohl anderer Menschen sein.“

 

 

 



Kommentieren0
6
Teilen

Gespräche aus der Community

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 14 Bibliotheken

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks