Oliver M. Schmitt Ich bin dann mal Ertugrul

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Inhaltsangabe zu „Ich bin dann mal Ertugrul“ von Oliver M. Schmitt

In Zeiten von geführten Pauschal-Erlebnisreisen in die fernsten Winkel der Erde wagt Oliver Maria Schmitt die letzten echten Abenteuer: Er überlebt Wüstenstürme, Wasserhosen und Weinverkostungen ohne Rückschüttgefäß, reist auf Borats Spuren durch Kasachstan und mit der eigenen Mama nach Malle, sucht in Nicaragua nach Flüssiggold und in Nepal das Lächeln einer schulpflichtigen Gottheit, übernachtet in Rom im Sterbezimmer Tony Sopranos, verliert in Key West den Ernest-Hemingway-Ähnlichkeitswettbewerb und forscht in Ho-Chi-Minh-Stadt nach einem verschwundenen Van Gogh. In Finnland tanzt er mit trinkfreudigen, aber kontaktscheuen Rockern "Lufttango" (mit imaginierter Partnerin), einem Winzer in Bordeaux will er beibringen, wie man "Kalte Muschi" mischt (Hälfte Rotwein, Hälfte Cola), und in den Stromschnellen des Sambesi muss er um sein Leben paddeln ... Furchtlos, mit vollem Körpereinsatz und ohne Rücksicht auf Verluste sucht Oliver Maria Schmitt Grenzerfahrungen, in der fernsten Fremde wie im heimischen ICE und erzählt von den aberwitzigsten, verschrobensten und denkwürdigsten Reiseabenteuern, die man heute noch erleben kann.

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    Ich bin dann mal Ertugrul

    Girdie

    06. August 2015 um 21:27

    „Ich bin dann mal Ertugrul“ ist eine Sammlung von ungewöhnlichen Reiseerlebnissen des Journalisten Oliver Maria Schmitt. Titelgebend ist eine der Kurzgeschichten des Buchs für die der Autor den Nannen-Preis für seine „humorvolle Berichterstattung“ erhalten hat. Damals versuchte er Undercover auf der Frankfurter Buchmesse für sein Manuskript einen Verleger zu finden. So gibt denn auch das Coverfoto den Autor verkleidet als Ertugrul Osmanoglu wieder. Die Geschichten, die sich in diesem Band versammeln, sind keine Reiseberichte wie man sie kennt und erwartet. Statt den Ort zu beschreiben, den er gerade bereist, hat er einen besonderen Anlass, dem er nachgeht wie beispielsweise in einem Zimmer übernachten in der schon eine ganz spezielle Persönlichkeit geschlafen hat oder an einem Tangowettbewerb teilnehmen. Außerdem versucht er sich im Überlebenstraining und nimmt an der Klapprad-WM teil. 37 Kurzgeschichten auf 228 Seiten von unterschiedlicher Länge sind hier versammelt mit den unterschiedlichsten Themen, immer humorvoll. Dabei bedient sich Oliver Maria Schmitt gerne an gängigen Klischees um diese herauszustellen und vorzuführen. Er ist ein guter Beobachter und legt in seinen Erzählungen seine Finger auf wunde Punkte in unserer Gesellschaft. Und hier und da konnte ich auch noch mein Wissen erweitern. Leider kann man die Geschichten zeitlich nicht einordnen, sie finden irgendwann statt. Sie stehen einzeln und unabhängig nebeneinander. Eine Sortierfolge konnte ich nicht erkennen, die Erzählungen sind ein buntes Sammelsurium. Lediglich ein Ort ist zur groben Orientierung in den Kapitelüberschriften enthalten. Zu einigen Orten gibt es zwei Geschichten.  Das Buch ist unterhaltsam für diejenigen, die Satire mögen. Meinen Humor hat der Autor leider nicht so ganz getroffen.

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  • unterhaltsam

    Ich bin dann mal Ertugrul

    Flatter

    15. June 2015 um 19:18

    Über den Autor: Der Autor ist für seine Reisereportagen, die etwa in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», in der «Zeit» und in «Geo Saison» erscheinen, ist Schmitt bereits mehrfach ausgezeichnet worden – unter anderem mit dem Henri-Nannen-Preis 2009 für seine «herausragende unterhaltsame, humorvolle Berichterstattung.   Zum Inhalt: Klapptext In Zeiten von geführten Pauschal-Erlebnisreisen in die fernsten Winkel der Erde wagt Oliver Maria Schmitt die letzten echten Abenteuer: Er überlebt Wüstenstürme, Wasserhosen und Weinverkostungen ohne Rückschüttgefäß, reist auf Borats Spuren durch Kasachstan und mit der eigenen Mama nach Malle, sucht in Nicaragua nach Flüssiggold und in Nepal das Lächeln einer schulpflichtigen Gottheit, übernachtet in Rom im Sterbezimmer Tony Sopranos, verliert in Key West den Ernest-Hemingway-Ähnlichkeitswettbewerb und forscht in Ho-Chi-Minh-Stadt nach einem verschwundenen van Gogh. In Finnland tanzt er mit trinkfreudigen, aber kontaktscheuen Rockern «Lufttango» (mit imaginierter Partnerin), einem Winzer in Bordeaux will er beibringen, wie man «Kalte Muschi» mischt (Hälfte Rotwein, Hälfte Cola), und in den Stromschnellen des Sambesi muss er um sein Leben paddeln ...   Meine Meinung: Der Autor hat ein echtes Gespür für die Gegenden, die er bereist. Er lässt sich vollkommen auf Land und Leute und teilt seine Eindrücke und Erlebnisse auf sehr witzige und erfrischende Weise mit seinen Lesern. Er hat auch ein Talent dafür überall Neues zu entdecken. Selbst wenn man denkt, diesen Ort kennt man auch, dem Autor gelingt es diesen nochmal exotischer darzustellen. Er macht ungewöhnliche Erfahrungen und dazu hat er sich seine Ziele gut ausgewählt. Sind es Esoterikverfechter, die das Chakra durchkneten oder Schamanen, Weinverkostern und Ähnliches. Seine Erlebnisse erzählt er so bildhaft, dass man sehr oft lachen muß und die jeweiligen Situationen richtiggehend vor sich sieht. Dabei fasst er sich häufig kurz und bündig, aber der Schreib- und Erzählstil passen hervorragend zur Geschichte. Cover: Das Cover spricht mich leider überhaupt nicht an, weder die Farben noch das Bild. Fazit: Ein sprachlich sehr unterhaltsames Werk und eine tolle Urlaubslektüre.

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