Den Einstieg in den Krimi fand ich absolut gelungen. Schon nach den ersten Sätzen schlug mein Kopfkino Purzelbäume und ich rechnete mit dem schlimmsten. Dann für mich der abrupte Szenenwechsel und ich befinde mich auf sicheren Terrain, wenn auch mit vielen Fragen.
Die Privatermittlerin Nika Wolf wird .von Rechtsanwalt Schwan gebeten, Ermittlungen durchzuführen. Laura, die Tochter eines wichtigen Mandanten, glaubt , ihre Mutter wolle sie ermorden. Da diese schwerwiegende gesundheitliche Probleme hat, ist dies kaum vorstellbar. In der Zwischenzeit wird Kriminalhauptkommissar Loew vom LKA Berlin zu einem Tatort gerufen. Es wurde eine weibliche Leiche gefunden und der zuständige Kollege vermutet einen Serienmörder.
Die Wege von Wolf und Loew kreuzen sich, als sie aus unterschiedlichen Gründen dieselben Zeugen befragen wollen. Sie beschließen, sich gegenseitig zu unterstützen , obwohl beide mit negativen Folgen rechnen müssen., falls es bekannt wird. Was die beiden herausfinden, ist geradezu monströs. und lässt mich am Guten im Menschen zweifeln.
Wolf geht , wie nicht anders erwartet, professionell an die Ermittlungen heran. Ich fand es beeindruckend, wie sie mit den Allüren der betroffenen Familie umgeht und eindeutige Linien zieht. Gut gemacht war erneut, dass Wolf sich zwar an die Regeln hält, die Grenzen aber falls nötig etwas mehr nach außen schiebt und so wesentlich zum Ermittlungserfolg beiträgt. Besonders gut gefallen hat mir Loew. Ich lerne ihn von einer humorvollen Seite kennen, was mich öfters zum Schmunzeln bringt.
Der Thriller hat mir sehr gut gefallen. Er war fesselnd mit einer wohltuenden Prise Humor. Den Mörder hatte ich nicht auf meiner Liste, da ich mir ein völlig falsches Bild von ihm gemacht hatte.























