Oliver Pätzold

 4.2 Sterne bei 51 Bewertungen
Autor von Die Letzten: Zerfall, Die Letzten: Verlust und weiteren Büchern.

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Die Letzten: Zerfall
 (30)
Neu erschienen am 20.07.2018 als Taschenbuch bei Books on Demand.
Die Letzten: Verlust
 (21)
Neu erschienen am 20.07.2018 als Taschenbuch bei Books on Demand.

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Oliver PätzoldDie Letzten: Zerfall
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Die Letzten: Zerfall
Die Letzten: Zerfall
 (30)
Erschienen am 20.07.2018
Oliver PätzoldDie Letzten: Verlust
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Die Letzten: Verlust
Die Letzten: Verlust
 (21)
Erschienen am 20.07.2018
Oliver PätzoldDie Letzten (Verlust)
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Die Letzten (Verlust)
Die Letzten (Verlust)
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Erschienen am 15.12.2016

Neue Rezensionen zu Oliver Pätzold

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angeltearzs avatar

Rezension zu "Die Letzten - Verlust" von Oliver Pätzold

Die Letzten - Verlust
angeltearzvor 2 Monaten

Ich fand den ersten Band wirklich gut und war total gespannt, was der Autor sich noch einfallen lässt. Und ich finde, er hat sich einiges einfallen lassen, weil mir der zweite Band besser gefällt als der Erste.
Mir gefällt, dass die Geschichte in zwei Erzählstränge verläuft, da sich ein Charakter von der Gruppe entfernt. Dadurch kommt gleich ein wenig mehr Action in den Verlauf. Ich finde den Verlauf auch sehr gelungen und habe nicht damit gerechnet, dass es so weiter geht.

“…in der Hoffnung, dass so etwas niemals passieren wird”, schreibt der Autor. Ja, ich hoffe es auch sehr. Irgendwie mache ich mir schon Gedanken, was wäre wenn plötzlich eine Pandemie ausbricht. Wird es wirklich so ablaufen, wie in dem Buch? Der Menschheit wäre es ja zuzutrauen. Oder würde es doch wesentlich ruhiger und gesitteter ablaufen? Ich mag es bezweifeln.
Es ist erschreckend, wie grausam und böse die Menschen werden. Hier ein dickes Lob an den Autor, der wirklich sehr detailliert die Situationen beschreibt und trotzdem eine Realität schafft, die man ihm abkauft. Ich bin auch beim zweiten Band regelrecht begeistert darüber, wie sehr sich der Autor über die Kleinigkeiten Gedanken gemacht hat. Bei keiner einzigen Szene würde ich sagen, dass sie nicht glaubhaft wäre.
Ich hätte mir hier aber ein wenig mehr von dem nächsten unsichtbaren Freund gewünscht. Er wurde zwar ab und zu erwähnt, aber letztendlich ist er doch unwichtig für die Geschichte.

Wie ich auch schon beim ersten Band der Dilogie angemerkt hatte, ist es wirklich teilweise sehr grausam und gewalttätig. Gerade eine Szene mit Sarah ist wirklich sehr krass. Ich möchte nicht spoilern in dem ich schreibe, was passiert, aber gerade Frauen brauchen hier starke Nerven. Es ist nicht ohne!
Sarah ist ein Charakter, an dem ich leider etwas auszusetzen habe. Sie erlebt viel grausames und ich kann wirklich verstehen, dass sie ist, wie sie ist. Aber sie ist mir an einigen Stellen zu “drüber” oder eher gesagt “zu viel”. Zu kalt, zu emotionslos, zu abgebrüht. Sie ist noch sehr jung und muss viel durchmachen, aber ein wenig Schwäche hätte dem Charakter keinen Abbruch getan.
Die anderen Charaktere haben sich sehr gut gemacht. Gerade Hanna hat sich sehr verändert und das mag ich sehr an ihr. Sie musste schnell erwachsen werden und das hat sie super gemeistert.

Das Setting hat mich beim ersten Band schon beeindruckt. Es spielt im Umland von München und geht Richtung Nürnberg. Ich mag es sehr, wie der Autor die Umgebung beschreibt. Die Charaktere sind recht viel unterwegs und da finde ich es großartig, wenn man im Kopf ein Bild bauen kann.

Der Schreibstil vom Autor lässt sich gut lesen, auch wenn die Sätze teilweise recht kurz und abgehackt sind. Ich finde man konnte es dennoch sehr gut lesen. Auch in diesem Band sind wieder reichlich Schimpfwörter vertreten. Die hatte ich schon im vorherigen Band bemängelt. Ich kann verstehen, dass die Leute irgendwann so reden, aber ich finde das Buch wäre ohne auch gut ausgekommen.

Ich würde das Buch nicht lesen, ohne vorher den anderen Band gelesen zu haben.
Eine Leseempfehlung von mir für beide Bücher. Aber auch nur an diejenigen, die damit umgehen können, dass einem Menschen sehr grausame Dinge passieren.

Das Cover: Ich mag das Cover sehr. Obwohl es den geheimnisvollen unsichtbaren Feind verrät.

Fazit: Trotz kleiner Kritikpunkte gefällt mir das Buch sehr gut. Es ist großartig, wie detailliert die Geschichte und die Charaktere dargestellt werden.

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angeltearzs avatar

Rezension zu "Die Letzten - Zerfall" von Oliver Pätzold

Die Letzten - Zerfall
angeltearzvor 2 Monaten

Am Ende des ersten Bandes schreibt der Autor “…in der Hoffnung, dass so etwas niemals passieren wird”.
Da möchte ich mich direkt anschließen! Denn ich weiß nicht, ob ich eine Pandemie überleben und dann wie diese Familie leben möchte. Es ist grausam und auch irgendwie absolut traurig. Und wenn es wirklich so wäre, wie es in diesem Buch beschrieben wird, dann möchte ich es erst recht nicht. Also hoffe ich sehr, dass so etwas niemals passieren wird.

Ansonsten muss ich sagen, dass mir die Geschichte gut gefällt. Ich bin erstaunt, in welche Tiefe der Autor geht. Man hat bei Lesen den Eindruck, dass er sich wirklich sehr in die Lage der Charaktere versetzt. Was könnte passieren und wie könnte es generell ablaufen. Was sieht man, wenn man in ein verlassenes Haus geht und wie reagieren die Charaktere darauf. Er achtet auf Kleinigkeiten. Gerade bei post-apokalyptischen Büchern ist es wirklich schwierig, den richtigen Weg zu finden.
Da der Autor das Buch direkt als Thriller betitelt, sollte man damit rechnen, dass es grausam wird. Grausame Menschen tun grausame Dinge. Das sollte jedem bewusst sein, der dieses Buch liest. 

Der Schreibstil des Autors ist einfach gestrickt. Einfache Sätze, die teilweise aber leider recht abgehackt sind. Aber meinen Lesefluss hat es nicht beeinträchtigt, weswegen ich das nicht als negativ einordne. Schimpfworte werden auch sehr gerne genutzt. Ob das unbedingt sein muss, die Charaktere ständig fluchen zu lassen oder andere Menschen, böse Menschen, mit entsprechenden Wörtern zu betiteln, stelle ich in den Raum. Aber von meiner Seite aus, hätte das nicht unbedingt sein müssen, um zu zeigen, was die Charaktere von den anderen Menschen halten.
Trotzdem habe ich mich einfach mal versucht in diese Situation zu versetzen und ich würde wahrscheinlich irgendwann genauso reden. Da ist aber jeder anders.

Das Setting finde ich auch sehr gelungen. Es spielt um München herum, was ich schon mal sehr gut finde. Sonst werden oft nur die Großstädte genommen. Hier aber eher das Umland. Da die Charaktere auf der ständigen Flucht sind und wirklich viel Umgebung beschrieben werden muss, finde ich es großartig, wie der Autor es regelt. Ich hatte immer ein Bild vor Augen, wo die Charaktere gerade sind und was sie sehen.
Genauso eine Tiefe haben die Charakter generell. Jeder hat seine Eigenarten, die ich als sehr glaubwürdig empfinde. Es ist sehr interessant zu sehen zu lesen, wie die einzelnen Persönlichkeiten mit der Situation umgehen und auch im späteren Verlauf entwickeln.

Das Ende des Buches ist relativ offen, so dass ich total gespannt auf den zweiten Band bin. Ich freue mich schon drauf zu lesen, ob die Familie ein Happy End erhält und was generell noch passiert.

Dieses Buch ist nicht für jedermann gemacht. Man sollte damit umgehen können, dass es gewalttätig und grausam wird. Deswegen nur eine eingeschränkte Leseempfehlung von mir.

Das Cover: Ich mag das Cover richtig gerne. Es passt perfekt zur Geschichte.

Fazit: Es ist grausam, es ist böse, aber es ist extrem gut geschrieben. Unglaublich detailliert. Minikritik habe ich, aber die ist kaum nennenswert.

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Brunhildis avatar

Rezension zu "Die Letzten - Verlust" von Oliver Pätzold

Eine gelungene Fortsetzung
Brunhildivor 5 Monaten

Reihenfolge:
1. Zerfall
2. Verlust
Dieses Buch grenzt direkt an den Vorgänger an, weshalb ich empfehle, zuerst den ersten Band zu lesen.


Meine Meinung:
Ich finde das Cover wieder auf den ersten Blick sehr ansprechend. Es passt sehr gut zum ersten Band, wirkt auf mich stimmig und hat auch Bezug zum Inhalt.

Der Schreibstil von Oliver Pätzold (Andreas Otter) ist wieder sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Seiten sind - wie beim ersten Band auch - ziemlich schnell verflogen und es bildeten sich immer wieder automatisch die Szenen wie ein Film in meinem Kopf.

Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben. Wir begleiten hier wieder die Familie aus dem ersten Band, bestehend aus dem Vater Robert und seinen zwei Kindern Hanna und Alexander. Neben dieser Familie lernen wir auch wieder ein paar neue Charaktere kennen. Auch ein weiterer eigener Handlungsstrang wurde eingebaut, nämlich der von Sarah. Ich mochte sie total gern. Ihr werden hier immer wieder Steine in den Weg gelegt, denen sie sich stellen muss und dadurch eine enorme Entwicklung durch macht.
Alle Haupt- und Nebencharaktere sind wieder sehr facettenreich und sehr gut ausgearbeitet. Ich finde sie sehr gelungen und in meinen Augen haben sie immer authentisch gehandelt.

Die Handlung grenzt direkt an den Vorgänger an, weshalb ihr auf jeden Fall vorher den ersten Band lesen solltet. Zum Inhalt möchte ich nicht viel vorweg nehmen, der Klappentext ist zutreffend und gibt schon einen kleinen Einblick in die Handlung. Die Endzeit-Stimmung ist Oliver Pätzold wieder sehr gut gelungen, ich hätte mir aber ein wenig mehr Spannung gewünscht. Zwischendurch war diese schon ein wenig abgeflaut und es wurde recht ruhig - da hat mir der erste Band einen Tick besser gefallen. Es gibt einige gefährliche, aber auch immer wieder emotionale Szenen. Oliver Pätzold kennt hier keinerlei Tabus, was mir sehr gut gefallen hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, wenn man Endzeit-Storys mag, in denen es um das nackte Überleben geht.

Fazit:
Mit "Die Letzten: Verlust" ist Oliver Pätzold eine tolle Fortsetzung gelungen, in der es keinerlei Tabus gibt. Es gibt spannende, aber auch emotionale Momente. Die meisten Charaktere kannte man bereits, doch es gibt auch einige neue. Lediglich der Spannungsbogen hätte für meinen Geschmack ein wenig höher sein können.

4/5 Punkte
(Sehr gut!)

Vielen Dank an Andreas Otter/Oliver Pätzold zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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Gespräche aus der Community

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AndreasOtters avatar
Liebe Leserinnen und Leser von lovelybooks,

willkommen in der Leserunde des apokalyptischen Thrillers
"Die Letzten: Verlust".
Dabei verlose ich drei (auf Wunsch signierte) Taschenbücher sowie fünf Ebooks im Wunschformat.
Um das geht es:

Ein Jahr nach dem Ausbruch einer verheerenden Pandemie finden Robert, seine Kinder Hanna und Alexander sowie Sarah Zuflucht in einer Burggemeinschaft. Doch das Schicksal ist unbarmherzig: Wasser wird zur Mangelware und eine feindliche Gruppe belagert die Festung. Um dem drohenden Tod zu entgehen, müssen die Bewohner fliehen.
Während sich Hanna, Alexander und Robert auf ihrer Flucht gemeinsam durch eine sterbende Welt kämpfen, muss Sarah auf sich allein gestellt ihre größten Ängste besiegen.
Denn sie ist nicht die Einzige, die überleben will.
Und sie alle werden von einem neuen, unsichtbaren Feind bedroht …

Ich hoffe, die/den einen oder andere/n Leser/in damit anzusprechen und freue mich auf die ersten Stimmen.
Bewerbungsfrist ist bis zum 24.12. (Samstag).

Hier gehts zum Buch: https://www.amazon.de/dp/B01MRYBAYN/
Es gibt dazu eine Vorgeschichte (Die Letzten: Zerfall). Wer wissen möchte, wie alles begann: https://www.amazon.de/dp/B01FJQQ63E/

Viel Glück bei der Losfee wünscht euch
Andreas Otter/Oliver Pätzold
Zur Leserunde
AndreasOtters avatar
Liebe Leserinnen und Leser  von lovelybooks,

aufgrund meines Thrillerdebüts "Die Letzten" starte ich eine Leserunde. Dabei verlose ich 5 signierte Taschenbücher sowie 5 ebooks im Wunschformat.
Um was geht es? Um das:

Eine verheerende Pandemie zerstört das Leben von Robert und seinen Kindern Hanna und Alexander. Nach wochenlanger Isolation in ihrer Wohnung werden sie gezwungen, durch ein entvölkertes Land zu ziehen, immer auf der Suche nach Lebensmitteln, Wasser und vor allem einer sicheren Zuflucht.
Doch schon bald erkennen die drei, dass ihr Überleben in erster Linie nicht von einer tödlichen Seuche gefährdet wird, sondern von der Spezies, der sie selbst angehören: den Überlebenden.

Die Handlung dieses Endzeitthrillers findet in Süddeutschland statt.

Ich hoffe, die/den einen oder andere/n Leser/in damit anzusprechen und freue mich auf die ersten Stimmen.
Bewerbungsfrist ist bis zum 5. Juni (Sonntag).

Hier geht es zum Buch:
https://www.amazon.de/Die-Letzten-Thriller-Oliver-P%C3%A4tzold-ebook/dp/B01FJQQ63E

Viel Spaß beim Lesen wüncht euch
Andreas Otter/Oliver Pätzold
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auf 7 Wunschlisten

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