Oliver Pätzold Die Letzten - Zerfall

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Inhaltsangabe zu „Die Letzten - Zerfall“ von Oliver Pätzold

Eine verheerende Pandemie zerstört das Leben von Robert und seinen Kindern Hanna und Alexander. Nach wochenlanger Isolation in ihrer Wohnung werden sie gezwungen, durch ein entvölkertes Land zu ziehen, immer auf der Suche nach Lebensmitteln, Wasser und vor allem einer sicheren Zuflucht. Doch schon bald erkennen die drei, dass ihr Überleben in erster Linie nicht von einer tödlichen Seuche gefährdet wird, sondern von der Spezies, der sie selbst angehören: den Überlebenden. (Quelle:'E-Buch Text/11.05.2016')

Erschreckendes Endzeitszenario

— SillyT

Eine tolle Geschichte um ein sehr spannendes und aufregendes Thema. Ich kann dieses Buch jedem Thrillerfan und auch denen die es werden möch

— Seitenglanz

Manchmal nichts für schwache Nerven...

— Manfred_SH
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  • Themen
  • Toller Auftakt!

    Die Letzten - Zerfall

    Dinah93

    09. April 2018 um 14:13

    Inhalt: Robert ist auf den Weg zu seiner Tochter Hanna, doch ausgerechnet heute an einem weiteren heißen Sommertag steht er im Stau. Er schaut aus dem Seitenfenster, um zu erkennen was den Stau verursacht, doch er konnte nichts erkennen. Plötzlich kam ihm das genervte Gesicht seiner 14-Jährigen Tochter wiedermal ins Gedächtnis, weil er sich wieder verspätete. Nach der Scheidung ist das Verhältnis zwischen ihm und seinen beiden Kindern mehr als schlecht. Er versucht alles seine Kinder glücklich und zufrieden zu machen, doch in Hannas Augen ist er einfach an allem Schuld! … Er versuchte sie anzurufen, doch wie immer war sie nicht zu erreichen! Ungeduldig schaltet er durch die Sender des Autoradios, bis er auf die Nachrichten aufmerksam wurde, die seit gestern in Dauerschleife liefen! Die WHO haben einen globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen! Es hatte in den USA begonnen und mittlerweile spricht man auch über Asien, Afrika und die ersten Millionenstädte Europas! Man berichtet von Ausnahmezustände, Panik, die ausgebrochen ist und überfüllten Krankenhäusern. Der Sprecher des Senders weist darauf hin, große Menschenansammlungen zu vermeiden und am besten in den eigenen vier Wänden zu bleiben! Robert überkam sofort Panik! Als der Stau sich endlich auflöste, machte er sich sofort auf den Weg nach Hause, wo seine Tochter schon auf ihn wartete. Eigentlich wollten die zwei einen Film kaufen gehen, aber durch die momentanen Umstände hielt es Robert für das beste zu Hause zu bleiben. Hanna war wiedermal sauer auf ihren Vater, denn sie hielt es für lächerlich. Als Roberts Sohn Alexander plötzlich in der Wohnungstür stand, war er heil froh, dass ihm nichts zugestoßen ist. …. Über Twitter erfuhr Hanna, das es eine Pandemie sei, an der die Menschen innerhalb von 24 Stunden sterben! Sobald Menschen grippeähnliche Symptome aufweisen, soll man den Kontakt mit ihnen unbedingt vermeiden! Nun machte sich Hanna Sorgen um ihre Mutter, die sie beide übermorgen eigentlich abholen wollte! Auch Robert war leicht überfordert mit der gesamten Situation und er wusste einfach nicht, wie er seine Kinder vor der Pandemie schützen kann! Plötzlich begannen die Sirenen zu heulen und Robert war sofort klar, das ab sofort das Notstandsrecht ausgerufen wurde und sie die Bundeswehr auf die Straßen schicken! Was würdest du tun, wenn der Strom/das Wasser abgestellt wird? Wenn es keinen Handyfunk mehr gibt, um jemanden zu erreichen und die Menschen plötzlich zu plündern beginnen? Cover: Die Gestaltung des Covers finde ich wirklich gelungen, besonders gefällt mir, das ein winziger Teil es Inhaltes mit aufgegriffen wurde! Meine Meinung: Oliver Pätzold hat einen wirklich tollen und leichten Schreibstil! Wenn man einmal anfängt zu lesen, kann man nicht wider aufhören! Da ich ein wirklich großer Dystopien Fan bin, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen und ich wurde nicht enttäuscht! Ich fand die gesamte Handlung großartig, weil es für mich einfach alles so echt und nachvollziehbar war. Die Geschichte, die man zu lesen bekommt, ist in unserer Zeit gar nicht so abwegig, und hat mich einfach mitgerissen! Oliver Pätzold beschreibt und erklärt die Situationen, Handlungen und Taten der Protagonisten super ohne dabei lange abzuschweifen! Dieser erste Band hat mir wirklich gut gefallen und ich kann es jedem Dystopien Liebhaber empfehlen!

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  • Von Anfang bis Ende realistisch und spannend

    Die Letzten - Zerfall

    Brunhildi

    25. February 2018 um 08:41

    Meine Meinung:Das Cover fand ich auf den ersten Blick sehr ansprechend. Es wirkt auf mich stimmig und hat auch Bezug zum Inhalt.Der Schreibstil von Oliver Pätzold (Andreas Otter) ist wieder sehr flüssig und locker zu lesen. Die Seiten sind ziemlich schnell verflogen und es bildeten sich immer wieder automatisch die Szenen wie ein Film in meinem Kopf.Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben. Wir begleiten hier eine Familie, bestehend aus einem Vater und seinen zwei Kindern. Robert (der Vater) tut alles, um seine Familie zu schützen. Ich habe ihn als selbstbewussten, kämpferischen Charakter wahrgenommen, der mir sehr gut gefallen hat. Hanna und Alexander (seine Kinder) haben in meinen Augen auch immer ihrem Alter entsprechend gehandelt und konnten mich somit auch überzeugen.Alle Haupt- und Nebencharaktere sind sehr facettenreich und Oliver Pätzold hat sie sehr gut ausgearbeitet. Ich finde sie sehr gelungen.Die Handlung fängt von der ersten Seite an spannend an. Eine Pandemie ist in Deutschland ausgebrochen und das ganze System stürzt zusammen. Es gibt keinen Strom, kein Wasser und viele Tote. Die Endzeit-Stimmung ist Oliver Pätzold perfekt gelungen und er hat den Spannungsbogen die ganze Zeit über sehr hoch gehalten. Es gibt viele gefährliche, aber auch immer wieder emotionale Szenen und zu keinem Zeitpunkt kam Langeweile auf. Ich war so gefangen in der Geschichte, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, wenn man Endzeit-Storys mag, in denen es um das nackte Überleben geht.Fazit:"Die Letzten: Zerfall" von Oliver Pätzold/Andreas Otter ist ein Endzeit-Thriller, der in meinen Augen perfekt gelungen ist. Die Stimmung stimmt, die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet und der hohe Spannungsfaktor lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen.5/5 Punkte(Perfekt!)Vielen Dank an Andreas Otter/Oliver Pätzold zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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  • Sehr schöne Story!

    Die Letzten - Zerfall

    Seitenglanz

    08. January 2018 um 09:53

    „Die Letzten – Zerfall“ geschrieben von dem Autor Oliver Pätzold ist der erste Band der „Die Letzten“-Diologie. Oliver Pätzold ist eines der Pseudonyme von Andreas Otter. Unter seinem realen Namen veröffentlicht Andreas seine historischen Romane. Oliver Pätzold steht für seine Thriller und sein Fantasywerk kam unter dem Namen Lani Sommerfeld heraus. *zwinker* Zu diesem Thriller bin ich durch Andreas selbst gekommen. Nachdem ich mich in seinem Fantasywerk leider nicht so zurechtgefunden habe, fragte er mich, ob ich nicht mal seine Thriller lesen wollen würde. *freu* Und ich bin wirklich sehr froh, dass ich JA gesagt habe. Somit trudelten sehr schnell die beiden Bücher von „Die Letzten“ bei mir ein. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön, lieber Andreas! Die Sprache und Wortwahl war angenehm und passend für einen Thriller zu lesen. Spannend beschriebene Szenen, unerwartete Wendungen und toll beschriebene Charaktere bringen dem Leser eine gelungene Story näher. Ab und an haben sich in dieses Buch allerdings ein paar Fehlerchen geschlichen. Keine Inhaltsfehler, sondern Wortfehler. Mal fehlte etwas und mal fand ich ein paar Tippfehler. Natürlich ist kein Mensch ohne Fehler, daher nehme ich den Autoren diese auch nicht krumm. Der Lesegenuss sollte dadurch allerdings nicht zu sehr gestört werden. Doch das war hier auch absolut nicht der Fall. Außerdem habe ich im ganzen Buch keine Wörter gehabt, welche für mich unverständlich gewesen wären, somit blieben keine Fragen offen. *freu* Ein Traum! Des Weiteren war die Unterteilung der Geschichte in die einzelnen Kapitel stimmig und gut gewählt. Also, bis auf die kleinen Fehlerchen ist dieses Buch für mich von der Sprache und Wortwahl her schon mal ein gelungenes Werk. Das Thema von „Die Letzten – Zerfall“ ist total MEINS. *love* Nein, keine Zombies … *lach* ABER eine Seuche! Und ich mag Geschichten in denen Überlebende vor dem Nichts stehen und sich durchschlagen müssen. Ich finde es einfach spannend, vielleicht auch, weil man es sich in seinem normalen Leben kaum vorstellen kann, wie das Leben dann wäre. Also fiebere ich total bei diesen Storys mit. Doch kommen wir mal wieder zurück zum Buch. Es bricht also eine Seuche aus und keiner kann diese aufhalten. Es gilt sich in die Isolation zu flüchten, um einer Ansteckung zu entgehen. Genau das macht Robert mit seinen Kindern. Doch wo zuvor noch das Internet und der Fernseher über den Zustand der Welt berichtet hat, bleiben die Bildschirme bald schwarz. Kein Strom! Die Drei sind ab diesem Tag komplett auf sich alleine gestellt. Kämpfen täglich um ihr Überleben und müssen auf einmal Dinge tun, die ihnen vorher im Traum nicht eingefallen wären. Wohnungen plündern, andere Menschen beklauen, ja sogar andere in Kämpfen töten … Und die große Frage, die sie sich bei jeder Begegnung mit anderen Menschen stellen „Können wir ihnen trauen?“, wird mehr und mehr zur Qual! Nebenbei ist es für ein Elternteil mit Sicherheit die größte Aufgabe seine Kinder in dieser Zeit zu schützen. Das habe ich mir die ganze Zeit in dieser Geschichte als besonders schwere Aufgabe vorgestellt. Der Schreibstil von Oliver Pätzold ist angenehm und detailliert. Doch alles genau im richtigen Maß. Somit konnte ich anhand der Ortsangaben auch immer mal einen Blick auf die Reiseroute werfen. *freu* So was mag ich auch total, solange es wie hier nicht zu viel wird. Die Protagonisten: Robert ist zweifacher Vater und lebt getrennt von seiner Ex-Frau im schönen Grafrath. Er ist eher ein ruhiger Typ und kommt bei seinen Kindern nicht sonderlich autoritär rüber. Daher haben Hanna und Alexander auch nicht die beste Meinung von ihrem Dad. Für Hanna sind vor der Seuche ihre Freundinnen das A und O. Somit hängt sie eigentlich dauerhaft an ihrem Smartphone und bekommt von ihrer eigenen realen Umwelt nur wenig mit. Alexander kam für mich eher als ruhiger Typ, nicht schnell aufbrausend rüber. Doch ist auch er noch grün hinter den Ohren. Und wie es in normalen Familien so ist, die Geschwister haben in ihrer Selbstfindungsphase nicht sonderlich guten Kontakt zum jeweils Anderen. Das kennt doch jedes Geschwisterkind irgendwie … Doch dann kommt die Seuche! Und alle sehen, zu was sie fähig sind. Die Familie muss zusammenhalten! Fazit: Eine tolle Geschichte um ein sehr spannendes und aufregendes Thema. Ich kann dieses Buch jedem Thrillerfan und auch denen die es werden möchten sehr empfehlen. *zwinker* Mehr Buchrezensionen von mir, findet Ihr auf http://www.seitenglanz.com.

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  • Spannende Endzeit geschichte

    Die Letzten - Zerfall

    Franzis-Lesewelt

    23. July 2017 um 08:30

    Klappentext Eine verheerende Pandemie zerstört das Leben von Robert und seinen Kindern Hanna und Alexander. Nach wochenlanger Isolation in ihrer Wohnung werden sie gezwungen, durch ein entvölkertes Land zu ziehen, immer auf der Suche nach Lebensmitteln, Wasser und vor allem einer sicheren Zuflucht. Doch schon bald erkennen die drei, dass ihr Überleben in erster Linie nicht von einer tödlichen Seuche gefährdet wird, sondern von der Spezies, der sie selbst angehören: den Überlebenden. Meine Meinung Das Cover eher schlicht gehalten aber es springt dennoch ins Auge, nicht zuletzt wegen dem auffälligen roten Schriftzug. Wir finden hier ein sehr realistischen Endzeit Thriller. Er hat mich mit seiner Spannung sofort gepackt und das obwohl ich nicht sehr oft Thriller lese. Die Protagonisten Entewickel sich während des Buches schon weiter was mir Spaß machte, den oft hatte ich bei andren Trillern das Gefühl man tritt auf der Stelle. Alles in allem ein gelungener Auftakt des zwei Teilers. Ich freue mich schon den zweiten zu lesen und bin sehr gespannt ob die Charakter noch einen Sprung machen werden. Danksagung Ich habe diese Buch im Rahmen der eBook-Tüte von Manu´s Bücherregal bekommen. Danke dafür an sie und den Autor.

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  • Tolle Geschichte

    Die Letzten - Zerfall

    Emmas_Bookhouse

    17. July 2017 um 20:54

    Die Letzten – Oliver Pätzold Zerfall Taschenbuch 10,69 € eBook 2,99 €   Robert ist gerade auf den Weg nach Hause, als er im Radio von einem Krankheitsausbruch hört. Zuhause ist Hanna seine Tochter und auch Alexander, sein Sohn kommt gerade heim. Im Fernsehen hören sie gerade, dass der Notstand ausgesprochen wurde, keiner soll das Haus verlassen und andere menschliche Kontakte meiden. Robert bereitet alles für den Ernstfall vor. Manfred, Roberts Nachbar scheint erkrankt zu sein, er hält sich fern von ihm. Und Roberts Ex – Frau die dringend versucht zu Robert und den Kindern zu gelangen hat am Telefon gehustet Ist sie erkrankt?   Zuerst einmal bedanke ich mich bei Oliver Pätzold für das Rezensionsexemplar. Es gibt hier einige Abenteuer zu bestehen und es ist nicht immer einfach für Robert und seinen Kindern Ich muss sagen ich war sofort in der Geschichte drin, Oliver Pätzold schafft es, von Anfang an eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen und Spannung aufzubauen. Wir begleiten hier Robert und seine Kinder quer durch Deutschland auf der Suche nach einer Zuflucht. Die Protagonisten sind super gewählt und der Schreibstil ist auch flüssig.. Ich fühlte mich super unterhalten und werde die tage mit den zweiten Teil anfangen Ich gebe 5 von 5 Sternen

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  • Sehr gute Dystopie in einer von einem Virus zerstörten Zivilisation

    Die Letzten - Zerfall

    Sandra1978

    07. July 2017 um 18:17

    Inhalt  Eine sehr plötzlich auftretende Pandemie rafft den Großteil der Bevölkerung hin. Diese wird im Dunkeln gelassen - es gibt keinerlei zuverlässige Verlautbarungen von der Regierung und den Medien, worum es sich handelt und wie man sich schützen kann. Robert und seine zwei Kinder Alexander und Hanna sind auf sich allein gestellt und stellen sich die Frage: Wie geht es weiter? Im Haus verschanzen? Nach mehreren Tagen müssen sie einsehen, dass es sich nicht von alleine legt und sie einen dauerhaften Schutz suchen  müssen. Sie hoffen darauf, Sammelplätze zu finden, an denen die Menschen Schutz und Versorgung finden, und ziehen los.  Doch statt dessen finden Sie eine zusammenbrechende Zivilisation, falsche Informationen, Gewalt, Hunger und Tod. Nur durch ihren Zusammenhalt schaffen Sie es, sich weiter durchzuschlagen und sich einer größeren Gruppe anzuschließen, doch auch dies ist nur ein Frieden auf Zeit. Die Wochen und Monate vergehen und die wenigen verstreuten Überlebenden müssen sich eingestehen, dass das Leben, wie sie es kennen, endgültig vorbei ist.... Beurteilung  Wieder ein Selfpublisher Werk, das mich überzeugen konnte, und noch dazu in meinem Lieblingsgenre Dystopie.  Ich habe schon einige Dystopien gelesen, sowohl SP als auch Verlagsveröffentlichungen, und natürlich hat man immer wieder ähnliche Szenarien, so auch hier. Ich finde das aber nicht schlimm, denn es soll ja auch irgendwo noch denkbar sein, also tatsächlich eine mögliche Entwicklung. Hier bricht wie beschrieben das Leben durch eine Pandemie zusammen. Ich finde, der Autor hat hier aus Sicht einer einzelnen Familie sehr authentisch und echt anmutend beschrieben, wie die Situation sich von Tag zu Tag entwickelt - und zwar sowohl aus psychischer Sicht (was denkt man, vermutet man, welche Sorgen entwickelt man, welche Dinge fallen einem ein?) und den "Äußerlichkeiten" (Was passiert in der nächsten Umgebung, wie reagieren die Überlebenden, wie verläuft die Krankheit etc.). Ich finde es immer wieder erschütternd, wie schnell unsere dünne Fassade der Zivilisation zusammenbricht und man auf seine elementarsten Bedürfnisse - Nahrung, Wasser, Zuflucht, Gemeinschaft - reduziert wird.  Aber ich glaube ganz fest, dass es vermutlich wirklich sehr schnell gehen würde. Gut fand ich, das auch immer wieder das Auf und Ab der Gefühle beschrieben wurde, das die Überlebenden umtreibt - zwischen Hoffnung und Depression, Entschlossenheit und Angst.  Ich fand es sehr angenehm zu lesen, die Story entwickelt sich kontinuierlich weiter und wird nicht langweilig. Man merkt, das sich der Autor auch wirklich mit der Thematik auseinandergesetzt hat und versucht hat, sich in diese Situation vollkommen hineinzudenken.  Das Rad wurde hier nicht neu erfunden, aber es ist definitiv eine eigene Idee und kein Abklatsch einer anderen Story, nach dem zweiten Band "Verlust" auch noch offen, so dass es weitergehen kann.  Für mich gab es beim Lesen auch etwa zwischen Band 1 und 2 einen ziemlichen Schockmoment, da  für die Menschen eine Situation auftritt, an die in den ersten Monaten niemand gedacht hatte. Ich habe da richtig Gänsehaut bekommen, weil die Menschen so machtlos sind, wenn die Technik auf einmal nicht mehr oder kaum noch zur Verfügung steht. Zusammengefasst kann ich sagen: Da zeigt sich mal wieder, das der Name eines Verlags auf einem Buch kein Indikator dafür ist, ob es gut ist oder nicht! Ich fand ich beide Bücher richtig gut und kann sie uneingeschränkt empfehlen. Daher gibt es von mir alle 5 Sternchen, ich hab nix zu meckern!

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  • Endzeitroman mit Potenzial

    Die Letzten - Zerfall

    SaintGermain

    25. September 2016 um 18:16

    Sehr auffälliges Cover, das sofort neugierig macht.Der Schreibstil des Autors ist zwar primär gut, allerdings wirken sämtliche Protagonisten etwas blass, sie werden nciht ausreichend beschrieben um ihnen Leben einzuhauchen.Obwohl ich Bücher aus verschiedenen Perspektiven sehr gerne mag, ist der Perspektivenwechsel in diesem Buch zu sehr ausgereizt worden.Das Ende kommt etwas abrupt und lässt Raum für eine Fortsetzung.Das Genre stimmt für mich definitiv nicht --> Endzeit ja, Thriller nein.Leider kann auch der Spannungsbogen , der am Anfang sehr stark gespannt ist, nicht annähernd gehalten werden.Fazit: Endzeitroman mit Potenzial, allerdings muss der Autor noch einiges dazulernen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    01. August 2016 um 19:44
  • Kurzmeinung zu Die Letzten:Zerfall

    Die Letzten - Zerfall

    KruemelGizmo

    29. July 2016 um 18:22

    Eine Pandemie zerstört das Leben von Robert und seinen Kindern Hanna und Alexander. Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt 6-24 Stunden und sie endet immer tödlich. Die Menschen sollen die Wohnungen nicht mehr verlassen,  aber als die Strom- und Wasserversorgung zusammenbricht sind sie gezwungen sich Wasser und Lebensmittel zu beschaffen. Der Kampf ums Überleben zwingt sie ihr Haus zu verlassen und auf die Suche nach einer sicheren Zuflucht zu gehen. Ihre Suche führt sie durch ein entvölkertes Land in dem die pure Gewalt herrscht um zu überleben. Auch für Robert und seine Kinder gilt von nun an - überleben um jeden Preis. Der Endzeitthriller Die Letzten - Zerfall stammt aus der Feder des Autors Oliver Pätzold. In diesem Buch stehen Robert und seine Kinder im Mittelpunkt der Geschichte, begleitet werden sie dabei von ein paar Freunden im Kampf ums Überleben. Die Protagonisten blieben mir die ganze Geschichte über fremd. Ich erfuhr zu wenig über ihre Persönlichkeit, ihre Gedanken oder ihre Gefühle um wirklich einen Zugang zu ihnen zu bekommen. Auch ist der unterschied zwischen den "guten" Protagonisten und all den "bösen" anderen Überlebenden nicht allzu groß, auch sie Morden um zu bekommen was sie wollen oder brauchen. Bei der Geschichte dominieren die Kämpfe, die die Protagonisten auszufechten haben, wahrscheinlich um die Spannung hochzuhalten, mir persönlich fehlte aber eine genauere und ausführlichere Beschreibung des Leben dazwischen  um wirklich in die Geschichte eintauchen zu können. Auch hatte ich eigentlich die ganze Zeit das Gefühl etwas bekanntes zu lesen. Mir fehlte hier irgendwie was neues, was anderes oder irgendeine Besonderheit um es von den anderen Endzeitgeschichten zu unterscheiden, und um mich dann auch wirklich fesseln zu können. Mein Fazit:Ein Endzeitthriller den man gut zwischendurch weglesen kann, mich aber nicht wirklich fesseln konnte.

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    • 10
  • 2 Sterne, weil ich gute Laune habe

    Die Letzten - Zerfall

    HerrCharly

    23. July 2016 um 22:30

    Ich hab ja überlegt, ob ich echt eine Rezension dazu erstellen soll. Die Story würde mir ja total zusagen, so Endzeitroman, nur noch eine Handvoll Menschen, die ums Überleben kämpfen, etc. Aber was Oliver Pätzold daraus gemacht hat, das war nicht wirklich spannend. Was mich wahnsinnig gemacht hat, das waren die Dialoge in dem Buch. Alle, wirklich alle hatten den gleichen Sprachstil. Da sprechen Heranwachsende genauso, als hätten sie einen Duden gefrühstückt, wie auch die Erwachsenen, die Doktoren oder die Bösen. Wobei ja böse relativ ist. Wer ist dann nun böse? Müssen wir mit den Hauptdarstellern mitfiebern? Die machen bestimmt alles richtig. Ja von wegen. Dreht man die Sichtweise, sind unsere Hauptdarsteller nämlich gar nicht so nett. Wird verurteilt, dass die Gegner Menschen töten, weil sie ihr Hab und Gut, ihr Zuhause verteidigen, ist das doch völlig in Ordnung wenn das unsere Hauptdarsteller machen. Dazu kommen noch so viele ungelöste Fragen, die so eine Apokalypse mit sich bringen. Ok, der Strom ist irgendwann weg. Logisch. Aber was passiert eigentlich mit z.B. den bösen Atomkraftwerken? Kein Wort darüber. Da hat jemand mal eben einen Endzeitroman geschrieben, der sich doch im Wiederholungsfall bitte weiterentwickeln möge. Den Charakteren bitte ein Leben einhauchen, individuelle Sprachmuster zuteilen, etwas mehr Logik ins Buch bringen und Gut und Böse feinfühliger unterteilen. So war das eher nix.

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  • Erschreckend realistisch.....

    Die Letzten - Zerfall

    Schmusekatze69

    25. June 2016 um 17:05

    Was Wäre Wenn …….. Diese Frage sollte man sich lesen, immer und immer wieder stellen .Der Ausbruch eines weltweiten Virus legt das gesamte Leben lahm. Keinen Kontakt zu größeren Gruppen, am besten sollte man sich im Haus aufhalten. Keine Informationen über den Medien …..  Was ist eigentlich passiert?? Die Pandemie hat gewaltige Auswirkungen. Strom fällt aus, kein Wasser kommt mehr aus dem Hahn. Die Lebensmittel gehen zur Neige. Robert und seine Kinder Hanna und Alexander, sehen sich ungeahnter Probleme gegenüber.Wochenlang werden sie gezwungen in ihrer Wohnung zu bleiben, sich von der Außenwelt abschattend.Irgendwann sind sie gezwungen, auf die Suche nach Nahrungsmittel zu gehen. Dies ist der Punkt, an dem sie erkennen müssen, das nicht mehr der Virus ihr Leben bedroht, sondern die Überlebenden.Ständig fragt man sich, was wäre wenn…… Ein Buch, das sehr flüssig geschrieben ist, das Spass macht zum lesen, das süchtig macht, die nächsten Seiten zu erkunden. Die Spannung wird dem ganzen Buch über gehalten. Sie flaut nicht ab, manchmal hat man das Gefühl dabei zu sein. Die Frage ist: Was hat die Pandemie ausgelöst? Was passiert als nächstes?? Wer das wissen will, sollte das Buch unbedingt lesen. Ich wünsche mir vom Autor noch viele solcher tollen , fesselnden Bücher. Meine Sichtweise auf die Menschen hat sich geändert. Denn genau was in dem Buch passiert, kann jeden Moment Wirklichkeit werden. Was macht man dann????????

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  • Leserunde zu "Die Letzten: Thriller" von Oliver Pätzold

    Die Letzten - Zerfall

    AndreasOtter

    Liebe Leserinnen und Leser  von lovelybooks,aufgrund meines Thrillerdebüts "Die Letzten" starte ich eine Leserunde. Dabei verlose ich 5 signierte Taschenbücher sowie 5 ebooks im Wunschformat. Um was geht es? Um das:Eine verheerende Pandemie zerstört das Leben von Robert und seinen Kindern Hanna und Alexander. Nach wochenlanger Isolation in ihrer Wohnung werden sie gezwungen, durch ein entvölkertes Land zu ziehen, immer auf der Suche nach Lebensmitteln, Wasser und vor allem einer sicheren Zuflucht.Doch schon bald erkennen die drei, dass ihr Überleben in erster Linie nicht von einer tödlichen Seuche gefährdet wird, sondern von der Spezies, der sie selbst angehören: den Überlebenden. Die Handlung dieses Endzeitthrillers findet in Süddeutschland statt. Ich hoffe, die/den einen oder andere/n Leser/in damit anzusprechen und freue mich auf die ersten Stimmen.Bewerbungsfrist ist bis zum 5. Juni (Sonntag). Hier geht es zum Buch: https://www.amazon.de/Die-Letzten-Thriller-Oliver-P%C3%A4tzold-ebook/dp/B01FJQQ63EViel Spaß beim Lesen wüncht euch Andreas Otter/Oliver Pätzold

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    • 156
  • Interessante Erzählung mit einigen Schwächen

    Die Letzten - Zerfall

    Amychoco

    19. June 2016 um 23:02

    Ein Endzeitroman aus Deutschland! Klingt erst einmal sehr interessant, und da ich begeisterte Leserin dieses Genres bin, war ich gespannt.Zum Schreibstil kann ich sagen, dass das Buch sich flüssig liest und man schnell voran kommt. Die Story an sich ist nicht nervenzerreißend spannend, aber interessant genug, dass man weiterlesen möchte.Ein großes Manko stellen für mich allerdings die Protagonisten dar. Sie bleiben durchweg blass, man erfährt rein gar nichts über ihre Vergangenheit, was sie vor der Pandemie gemacht haben und auch nichts über ihr Äußeres. Mir hat die Individualit einer jeden Figur gefehlt, vor allem, weil alle sich größtenteils gleich ausdrücken, was besonders bei den Teenagern ziemlich unrealistisch ist.Dass innerhalb eines Abschnitts zwischen den Perspektiven so oft hin und her gesprungen wird, finde ich zusätzlich kontraproduktiv. Vielleicht hätte man auf die einzelnen Figuren besser eingehen können, ihre individuellen Ansichten besser rüberbringen können, wenn man die Perspektive nur kapitelweise oder zumindest absatzweise gewechselt hätte.Weiterhin haben mir in diesem Szenario die Details gefehlt. Ich hätte gern gewusst, wie der Alltag der Figuren aussieht, was sie im Detail tun, wenn sie wochenlang an einem Ort festsitzen, wo sie ihre Notdurft verrichten, nachdem die Toiletten nicht mehr funktionieren und außerdem hätte ich gern genauer beschrieben gehabt, wie das postapokalyptische Deutschland aussieht!Weiterhin hätte man meiner Ansicht nach auch mehr auf die Gruppendynamik eingehen können, so etwas ist bei Endzeit-Szenarien auch sehr interessant. In dieser Gruppe lief mir alles irgendwie zu reibungslos ab.Alles in allem eine interessante Geschichte, der es schlicht und ergreifend an Tiefe mangelt.

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    • 2
  • Kampf ums Überleben

    Die Letzten - Zerfall

    Frenx51

    18. June 2016 um 16:24

    Die Welt wird von einer verherrenden Pandemie befallen, die Inkubationszeit beträgt zwischen 6 und 24 Stunden, in Deutschland wird der Ausnahmezustand ausgerufen, nichts geht mehr und die Menschen sterben reihenweise. Unter Ihnen sind auch Robert und seine zwei Kinder Alexander und Hanna, die sich in ihrem Haus verschanzen und schnell merken wie sich nach einer solchen Pandemie die Welt verändert. Denn ab nun gelten andere Regeln, jeder ist sich selbst der nächste, versucht alles um zu überleben und geht dabei über Leichen. Für die Robert, Alexander und Hanna gilt von nun an ebenfalls: Überleben um jeden Preis. Die Familie, die die Hauptprotagonisten im Buch sind, gehen während ihrer Suche nach einem sicheren Ort durch Höhen und Tiefen, sie lernen neue Freunde kennen, werden immer wieder mit dem Tod konfrontiert, müssen selbst auch zu drastischen Mitteln greifen, erleben die Hölle und schaffen es dann doch irgendwie immer wieder einen Ort zu finden, an dem sie vorübergehend leben können. Man fühlt sich als Teil der Gruppe in dieses Szenario hineinversetzt, man überlegt selbst, wie man in dieser Situation reagiert hätte, wie man sich selbst verhalten würde und was eine solche Situation und die Erlebnisse ausgelöst hätten. Doch fehlte mir an vielen Stellen das gewisse Etwas. Die Protagonisten waren zwar an sich sehr sympathisch, aber ich habe zu wenig von ihnen erfahren, ich hätte gerne mehr Informationen über sie gehabt, denn so viel es mir schwer mit ihnen warm zu werden. Manche Handlungen gingen dann einfach auch zu schnell und unkompliziert von statten und auch hätte ich mir ein längeres Ende gewünscht-einen Ausblick in das zukünftige Leben der Familie. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm zu lesen und Spannungsmomente werden immer wieder aufgebaut, aber den Wechsel zwischen den Protagonisten und ihren Gedanken und Gefühlen fand ich manchmal sehr schwierig. Einfach aus dem Grund, dass der Wechsel oft zu schnell stattfand. Da hätte ich es besser gefunden, wenn der Perspektivenwechsel in größeren Abständen vollzogen wird. Ich bin kein Fan von Endzeitthrillern und muss sagen, dass dieses Buch zwar flüssig zu lesen war, doch für mich kein richtiger Thriller. Es konnten zwar Spannungsmomente aufgebaut werden aber irgendwie fehlte mir noch das gewisse Etwas.

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  • Die Welt zerfällt

    Die Letzten - Zerfall

    Ambermoon

    18. June 2016 um 08:57

    Eine verheerende Pandemie zerstört das Leben von Robert und seinen Kindern Hanna und Alexander. Nach wochenlanger Isolation in ihrer Wohnung werden sie gezwungen, durch ein entvölkertes Land zu ziehen, immer auf der Suche nach Lebensmitteln, Wasser und vor allem einer sicheren Zuflucht. Doch schon bald erkennen die drei, dass ihr Überleben in erster Linie nicht von einer tödlichen Seuche gefährdet wird, sondern von der Spezies, der sie selbst angehören: den Überlebenden....(Klappentext) ------------------------------------------------------------- Hier geht es auf den ersten Seiten sofort und ohne Umschweife los. Über Radio und diverse andere Medien wird der Ausnahmezustand ausgerufen, da eine globale Pandemie wütet. Ein unbekanntes Virus rafft die Menschen dahin. Das Einzige was bekannt ist, ist daß die Inkubationszeit lediglich 6-24 Stunden beträgt, Letalität 100%. Alle werden aufgefordert Menschenansammlungen zu meiden und sich in den eigenen Vier-Wänden zu isolieren. Mittendrin Robert und seine Kinder, die 15-jährige Hanna und der 17-jährige Alexander. Anfangs eher verwirrt und verängstigt, müssen sie mitansehen wie ihre Nachbarschaft regelrecht ausstirbt, um dann zu erkennen, daß weder Gesetze noch Moral noch von Bedeutung sind. Jeder ist sich der Nächste, Eigenleben vor Fremdleben und so müssen auch Robert und seine Kinder erkennen, daß man nur noch mit roher Gewalt auch weiterhin zu den Überlebenden zählen kann. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Man fliegt durch die Seiten und man ertappt sich immer wieder dabei sich vorzustellen wie man selbst agieren und reagieren würde. Ob man selbst dazu fähig wäre über Leichen zu gehen, um selbst nicht als solche zu enden. Es ist durchwegs eine drückende Stimmung spürbar, passend zur Thematik, die gekonnt an den Leser gebracht wird. Die Protagonisten bleiben jedoch bis zum Ende hin blass und flach. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Perspektiven ist eher verwirrend und erfolgt abrupt und irgendwie unkontrolliert. Die Perspektive mancher Charaktere empfand ich sogar als unnötig und daher störend. Des Weiteren unterescheiden sich ihre Eindrücke und Gefühle nicht wirklich voneinander, keiner weist eine gewisse Individualität auff. Obwohl man als Leser mit der Gruppe quasi zusammen isoliert lebt, erfährt man nur wenig von ihnen - als würde man außen vor bleiben. Die Spannung war anfangs sehr hoch, doch diese flacht schnell wieder ab. Hin und wieder durchlebt man durchaus spannende und nervenaufreibende Szenen, diese sind jedoch meistens eher kurz gehalten. Oft begleitet man die Gruppe ohne das etwas Einschneidendes oder Spannendes passiert. Diese Szenen sind auch sehr interessant und bedrückend, aber es fehlt einfach ein bisschen der Pfeffer. Das Ende ist schön und schlüssig, jedoch etwas zu abrupt. Lässt aber dadurch Raum für eine Fortsetzung. Fazit: Für mich war das eher ein Endzeit-Roman mit paar kurzen Thrill-Elementen, als ein Thriller. Mit den Protagonisten bin ich bis zum Schluß nicht warm geworden und die Perspektivwechsel waren verwirrdend und unkontrolliert (ohne Absatz, ohne Hinweis). Trotzdem hat mir dieser Endzeit-Roman gefallen, vor allem aufgrund des guten, angenehmen und flüssigen Schreibstils. Für ein Thrillerdebüt ist dieser durchaus gut und man merkt, daß im Autor für diese Thematik sehr viel Potenzial steckt, die jedoch noch herauszgekitzelt werden muss. Demjenigen, der eher einen ruhigen, aber trotzdem beklemmenden Endzeit-Roman sucht, kann ich eine Leseempfehlung aussprechen. Für Thriller-Fans eher weniger. Nichts desto trotz bleibt dieser Autor auf meinem Radar und falles es zu einer Fortsetzung kommen sollte, werde ich diese auch auf jeden Fall lesen. Alleine um zu sehen wie sich der Autor in diesem Bereich weiterentwickelt hat.

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