Neuer Beitrag

-nicole-

vor 2 Jahren

(22)

Andechs im Jahr 1666: Die Henkerstochter Magdalena und der Stadtmedicus Simon nehmen zusammen mit anderen Schongauer Pilgern an einer Wallfahrt zum berühmten Kloster Andechs teil. Dort lernt Simon den Uhrmacher und Erfinder Frater Virgilius kennen, der sich sehr für die Wissenschaft interesiert und an einem mysteriösen Automaten bastelt. Doch bald darauf ist der Uhrmacher spurlos verschwunden und zwei Mönche -darunter Virgilius' Gehilfe- werden tot aufgefunden. Schnell ist auch schon ein Verdächtiger gefunden: Frater Johannes, der Apotheker im Kloster.
 
Doch Magdalena und Simon merken schnell, dass im Kloster rätselhafte Dinge vor sich gehen, selbst der Klosterrat verhält sich seltsam. Anscheinend versuchen sie etwas zu verbergen. Da sie von der Schuld des Apothekers nicht recht überzeugt sind, bitten die beiden Magdalenas Vater, den Schongauer Henker Jakob Kuisl um Hilfe. Zusammen versuchen sie nun Licht in den rätselhaften Fall zu bringen, der immer mysteriöser wird...

Der vierte Teil der Henkerstochter-Saga von Oliver Pötzsch. Dieser spielt vier Jahre nach den letzten Geschehnissen des dritten Teils. Magdalena und Simon sind inzwischen verheiratet und haben zwei Söhne. Zusammen mit Jakob Kuisl ermitteln sie wieder in einem neuen Mordfall, dieses Mal im berühmten Kloster Andechs. Dort scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen.

Wie schon gewohnt, legt Oliver Pötzsch auch hier wieder Wert auf Details. Die Orte sind bildreich beschrieben und auch das Leben der damaligen Zeit. Das Buch lässt sich flüssig lesen und hat nur wenige Schwächen. Ansonsten sehr spannend wie schon seine Vorgänger. Ich glaube allerdings, dass im Vergleich mit den anderen Teilen in keinem so viel geflucht wird wie in diesem Band. ;-)

Mein Fazit: Ein weiterer gelungener historischer Krimi, den man nicht aus der Hand legen kann. Sehr lesenswert!

Autor: Oliver Pötzsch
Buch: Der Hexer und die Henkerstochter
Neuer Beitrag