Der Spielmann - Die Geschichte des Johann Georg Faustus

von Oliver Pötzsch 
4,7 Sterne bei69 Bewertungen
Der Spielmann - Die Geschichte des Johann Georg Faustus
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Düster, magisch und verzaubernd: Ein wirklich tolles Buch zum echten "Faust"

7

Das wahre Leben des J.G. Faustus? Viele Mythen und Geschichten ranken sich um diesen Charakter, diese Geschichte könnte die seine sein.

Alle 69 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Spielmann - Die Geschichte des Johann Georg Faustus"

Das älteste Spiel der Welt ist das Spiel um deine Seele.

1486: Knittlingen ist ein ruhiger Ort im Kraichgau. Bis zu dem Tag, als die Gaukler in die Stadt kommen – und plötzlich Kinder verschwinden. Johann Georg, genannt „Faustus“, der Glückliche, kümmert das nicht. Ihn interessiert nur der Spielmann und Magier Tonio del Moravia: Von dem blassen Mann mit den stechend schwarzen Augen, der Johann eine große Zukunft als Gelehrter voraussagt, geht eine seltsame Faszination aus. Johann schließt sich ihm an, gemeinsam ziehen sie durch die deutschen Lande. Der junge Mann saugt alles auf, was Tonio ihm beibringt. Doch von Tonios Lehren geht eine ungeahnte Gefahr aus, und schon bald beschleicht Johann das Gefühl, dass sein Meister mit dunklen Mächten im Bunde steht. Mächte, die Johanns ganzes weiteres Leben bestimmen werden …

Ein farbenprächtiges Abenteuer-Epos von Bestsellerautor Oliver Pötzsch

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783471351598
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:784 Seiten
Verlag:List Verlag
Erscheinungsdatum:21.09.2018
Teil 1 der Reihe "Faustus"

Rezensionen und Bewertungen

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    tenchyvor einem Tag
    Kurzmeinung: Düster, magisch und verzaubernd: Ein wirklich tolles Buch zum echten "Faust"
    Düster und verzaubernd dieser echte Faust

    Nun bin ich schon durch mit Herrn Pötzsch seinem neusten Meisterwerk.
    Und bin nun irgendwie schon etwas traurig, dass es vorerst vorbei ist. Warten ist ja nicht meine Stärke ;) nächstes Jahr im Herbst soll der 2. Teil erscheinen... ich freue mich jetzt schon!

    Der Spielmann hat mir wirklich sehr gut gefallen. In meinen Augen Herr Pötzsch sein bisher bestes Werk. Wer bisher nur Goethes "Faust" kennt, sollte unbedingt zu diesem Werk greifen. Ich selber hielt Faust nur für eine Sagengestalt aus Goethes Feder....bis jetzt!
    Denn Doktor Johann Faust gab es wirklich. Er ist in Knittlingem geboren, sein Geburtshaus steht dort mit einer Plakette versehen. Selbst ein Faustmuseum gibt es dort zu entdecken. Und wäre dies nicht schon wunderlich genug, kann in diesem Museum sogar einen echten Alchemistenschrank bewundern, den man seiner Zeit in Faust seinem Geburtshaus fand.

    Nun zum Buch: Wie schon anfangs erwähnt handelt das Buch vom unwirklichen Faust und seinem Leben (Goethe lies sich durch sein Leben inspirieren und schrieb sein Meisterwerk Faust). Wie er als kleiner Junge durch einen Zauberer fasziniert wurde und ihn dies in jungen Jahren zuerst zu einem Gaukler machte und später zu einem reichsbekannten Gelehrten. Allderings ist dieser Weg für Johann Faustus nicht einfach. Die Liebe macht ihn zu schaffen und ein dunkles Geheimnis zu seiner Geburt begleitet ihn ebenfalls bis zum Schluss.

    Ich habe die Hauptfigur einfach lieb gewonnen, wenn man manchmal auch einfach nur über Faust seine Taten und Gedanken den Kopf schütteln kann.
    Das Gauklerleben erwacht in diesem Buch ebenso zum Leben wie die dunklen Künste. Man kann wunderbar in die bunte und auch dunkle Welt eintauchen. Kann fast alles fühlen und schmecken wie es damals war. Es lässt einen für einen kurzen Moment den Alltag vergessen und auf eine Reise in die Vergangenheit gehen.

    Dieses Buch ist für jeden Faust Fan und für diejenigen, die sich mit Goethes Werk schwer getan haben oder ihn bisher noch garnicht kannten. Taucht ein in seine Welt und lasst euch verzaubern.

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    74danivor einem Tag
    Kurzmeinung: Das wahre Leben des J.G. Faustus? Viele Mythen und Geschichten ranken sich um diesen Charakter, diese Geschichte könnte die seine sein.
    Der Pakt mit dem Teufel

    Der junge Johann wird von seiner Mutter Faustus, der Glückliche, genannt. Das Glück lässt jedoch auf sich warten, Johann verliert seine Jugendliebe und findet nach dem Tod seiner Mutter heraus, dass er nicht der leibliche Sohn seines Vaters ist. Dieser vertreibt ihn von seinem Hof, von da an versucht Johann sein Glück mit einer Gauklertruppe. Doch sein immenser Drang nach Wissen und sein Anderssein bringen ihn immer wieder in Schwierigkeiten. Er gerät in den Sog eines zwielichten Gelehrten, erst in letzter Sekunde gelingt ihm die Flucht. Immer auf der Suche nach seiner Bestimmung, dabei auf der Flucht vor der Vergangenheit, wird Johann immer ernster und verbitterter. Sein Weg führt ihn weit durch das deutsche Reich, viele Gefahren lauern auf ihn und seine Gefährten. Erst als er es beinahe aufgegeben hat, an einen Sinn in seinem Leben zu glauben, findet er den einen Grund, der sein Leben lebenswert macht.

    Was ist Traum und was ist Wirklichkeit? Das Buch fesselt den Leser mit Spannung, mysteriösen Begebenheiten und unverhofften Wendungen. Gefangen in seiner Geschichte, leidet man mit Faustus, der anscheinend so gar nicht glücklich ist, bis das Ende den Leser zufriedengestellt zurücklässt. Doch der Teufel spukt auch nach dem Ende der Geschichte noch immer in meinem Kopf herum.

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    DanielaNs avatar
    DanielaNvor einem Tag
    Kurzmeinung: Packend, historisch hervorragend recherchiert, klassischer Stoff - Prädikat: lesenswert
    Die "wahre" Faust-Tragödie

    Der Titel des historischen Romans „Der Spielmann“ von Oliver Pötzsch kommt scheinbar brav daher, doch der Stoff hat es in sich: Es geht im Roman um die historische Figur Johann Georg Faustus, ein Mann, der zu Beginn der Neuzeit tatsächlich gelebt haben soll und der Goethe als Vorlage für seinen Faust gedient hat.

    Die Leser lernen Johann als kleinen Bauernjungen kennen, der schon als Kind ein Außenseiter ist, weil er klug und wissbegierig ist. Johann interessiert sich nicht für die bäuerlichen Arbeiten und die Raufereien der anderen Jungen, dafür faszinieren ihn die Spielleute und Gaukler, die in seinem Heimatort Knittlingen auftreten. Dabei lernt er auch den geheimnisvollen Magier Tonio del Moravia kennen. Als Teenager und nach einigen schrecklichen Vorfällen, die hier nicht erzählt werden sollen, muss Johann seine Heimat verlassen. Tonio del Moravia rettet ihn aus einer brenzligen Situation und bietet ihm an, ihn als Lehrjungen aufzunehmen. Bedingung: Er bestimmt, wann Johann entlassen ist. So ist der Pakt geschlossen und die beiden ziehen gemeinsam als Gaukler und Zauberer umher. Dabei lernt Johann viel von seinem Meister, erkennt aber mehr und mehr, dass er sich mit einer unheimlichen Person eingelassen hat. Dem Teufel?

    Pötzsch erzählt im Roman nicht nur die Lebensgeschichte von Johann Faustus, sondern bindet auch Goethes Fauststoff mit ein (Figur des Gretchen, Famulus Wagner, Mephisto; wörtliche Zitate wie „Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust“). Das Buch ist hervorragend konzipiert als

    - Reiseroman, in dem zahlreiche Orte Deutschlands, der Alpen und Norditaliens beschrieben sind, wie sie im ausgehenden Mittelalter aussahen bzw. welche Rolle sie damals spielten (z.B. die Fuggerstadt Augsburg, die Handelsstadt Venedig, Universitätsstadt Heidelberg)

    - Entwicklungsroman, der den Reifeprozess des Protagonisten Faustus darstellt

    - Suche nach Wissen, nach Erkenntnis, nach sich selbst, nach Liebe …

    - Liebesroman (Margarethe!)

    - Abenteuerroman (Faustus muss sich auf seinen Reisen einigen Abenteuern stellen)

    - intertextueller Roman (Goethes Faust)

    Man muss den Hut ziehen vor dieser großartigen Leistung, solch einen Wälzer (knapp 800 Seiten) mit so viel historischer Kenntnis und gleichzeitig so fesselnd zu schreiben, dass man kaum aufhören kann zu lesen. Das Buch ist absolut lesenswert für alle, die sich gern in die Welt der historischen Romane begeben und eine packende Geschichte lesen möchten. Allerdings geht es an manchen Stellen ziemlich grausam und unheimlich zu, daher kleiner Warnhinweis für zartbesaitete Gemüter!

    Einzig am Titel kann man vielleicht kritteln, denn der gaukelt eine Harmlosigkeit vor, die dem Buch nicht gerecht wird.

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    robbylesegernvor 2 Tagen
    es war ein lohnendes Abenteuer dieses Buch zu lesen

    Oliver Pötsch ist mir durch seine Henkerstochterbücher bekannt, ich habe aber auch das Buch " Die Burg der Könige " von ihm gelesen und weiß daher, dass er eine unvergleichliche Art hat alte Geschichten zum Leben zu erwecken.
    Mit seinem Neuen Buch " Der Spielmann" , das das erste Buch eine zweibändigen Geschichte ist, lässt er das Leben des Dr. Faustus vorm Auge des Lesers neu aufleben und es war für mich ein unvergleichliches Vergnügen diesem Leben zu folgen.

    Mystik, Spannung , aber auch die Welt der Gaugler und der Magie spielen in dem Buch eine große Rolle. Man folgt Dr. Fasutus durch das damalige Heilige Römische Reich Deutscher Nationen, erlebt wie beschwerlich es war dieses Reich zu bereisen, den Ständeunterschied, aber auch den Aberglauben der damaligen Zeit. Wissenschaftler, zu denen auch Dr. Faustus gehörte, hatten es schwer, denn die Kirche versuchte sich der Wissenschaft entgegen zu stellen, um die Kirche nicht unglaubwürdig erscheinen zu lassen und die Leute dumm zu halten, damit der Aberglaube weiter Bestand hatte und die Kirche dadurch ihre Macht nicht verlor.

    Sehr unterhaltsam , aber auch historisch korrekt, versteht es Oliver Pötsch diese Zeit zum Leben zu erwecken und es waren für mich wunderschöne Lesestunden mit diesem Buch. Ich bin schon jetzt gespannt auf den zweiten Teil, um zu erfahren, wie es Dr. Faustus weiter ergeht.


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    anne_lays avatar
    anne_layvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Faszinierendes Spiel um Magie, Gaukelei und das Böse
    Johann Faustus, der Glückliche?

    Johann ist ein aufgewecktes Kind, das auf dem Hof eines Großbauern in Knittlingen aufwächst. 

    Er ist anders. Äußerlich fallen seine rabenschwarzen Haare auf und dann dieser unbezwingbare Drang, den Dingen auf den Grund zu gehen. Dank seiner Mutter darf er die Lateinschule besuchen und hat auch Kontakt zum nahegelegenen Kloster. Außerdem faszinieren ihn die Gaukler, die zum Markt nach Knittlingen kommen. Von ihnen schaut er sich die ersten Zaubertricks ab, die er dann Margarete vorführt, dem einzigen Kind im Ort, das ihn nicht verachtet oder ärgert. 

    Gespannt verfolge ich gleich von Beginn an, was diesem Jungen widerfährt. Nur so viel sei verraten: Er hat es nicht leicht und so kommt es schließlich dazu, dass er sein Dorf verlässt. Er lernt auf seinem Weg vieles und verändert sich. So weit, dass ich ihn an einer Stelle gern aus dem Buch genommen und geschüttelt hätte, weil leider sehr absehbar war, dass er sich selbst Schaden zufügen wird. Zu allem Übel zieht er auch andere in sein Verderben mit hinein. 
    Doch dann nimmt die Geschichte eine Wendung und steuert auf einen großartig erzählten Showdown zu. 

    Ich habe die knapp 800 Seiten sehr gern und in kurzer Zeit gelesen. Bis auf die Phase, in der ich schwer ertragen habe, Faustus, den "Glücklichen" in sein Verderben rennen zu sehen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

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    Filzblumes avatar
    Filzblumevor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend, mystisch, gut recherchiert — für alle die eine gute Geschichte mögen und natürlich für Faustfans ein Muss.
    Eine Legende wird wahr

    Verlag: List, Ullstein Verlage GmbH 2018

    Wer kennt ihn nicht, den „ Faust“ von Goethe aus der Schulzeit? Das es diesen Faustus- so sein wirklicher Name, tatsächlich gab, beweist Oliver Pötzsch in seinem historischen Roman „ Der Spielmann“. Ich muss sagen, das es ihm meisterhaft gelungen ist, der Figur Leben und Geschichte einzuhauchen.
    Der Roman beginnt mit dem achtjährigen Johann, der in seiner Knittlinger Heimatstadt sehnsüchtig auf die Spielleute, Gaukler, Händler und deren Einzug und den damit verbundenen Trubel eine Abwechslung in sein Leben bringen.
    Vor einigen Wochen sind Kinder verschwunden, viele Spekulationen machen sich unter der Bevölkerung breit, auch Johann beschäftigt der Gedanke, was mit den Kindern passiert ist.
    Doch er ist mit seinen Gedanken bei den Musikanten. Hier fragt er sich schon: „Woher sie wohl alle kommen?“ - sein Wissensdurst scheint ihm in die Wiege gelegt worden sein.
    Seine Mutter nannte ihn Faustus - was heißt der Glückliche, er sei unter einem besonderen Stern geboren, auch sei er klüger und aufgeschlossener als andere Kinder. Das macht das Leben nicht leicht mit den anderen Kindern.
    Sein Bruder Martin und die kecke Margarethe, die Tochter des Knittlinger Pflegverwalters, sind seine einzigen Freunde.
    Margarethe zieht Johann gerne auf, auch beschützt sie ihm vor Ludwig, ihrem älteren Bruder, doch Johann muss auf der Hut sein, um nicht ständig Prügel zu beziehen. Er fühlt sich zu den Spielleuten hingezogen - auf der Bühne sah er ihn, einen Mann, der groß, hager und von einer Blässe war, die Adlernase, die unheimlichen dunklen Augen...einen Filzhut mit einer roten Feder. Dieser Mann las ihm aus der Hand und fragte nach seinem Tag der Geburt, diesen kannte Faustus von seiner Mutter. 23.4.1478 im Jahre des Herrn. Von diesem Augenblick an veränderte sich Johanns Leben. Hier beginnt die Geschichte des Faustus. Sie ist voller Spannung und Mystik. Alle Charaktere haben Profil ,sind interessant und beeindruckend. Die Reisen in die Städte sind spannend geschrieben und historisch nachvollziehbar- ich fühlte mich in die Zeit versetzt der Fuhrwerke, die durch die Alpen zogen, und, nicht alle erreichten ihr Ziel... Der erste Band beginnt mit dem Achtjährigem Faustus und begleitet ihn bis in das Erwachsenenalter. Faustus, der sich am Ende des Romans nur noch Faust nennt...mehr verrate ich nicht- hat allerhand Reifeprüfungen zu bestehen, seine Rastlosigkeit und Wissensdrang sind ihm nicht immer gute Begleiter. Ihm begegnen allerhand Menschen, er macht größere Reisen und ist einem Geheimnis auf der Spur, er muss wissen was die Initialen GDR bedeuten. Gefallen haben mir in dem Roman die versteckten Zitate aus Goethes Faust. Die hat der Autor am Ende des Buches „ Faust für Klugschwätzer„ zusammengetragen. Auch gab er den Personen bekannt Namen, wie z.Bsp. „Wagner“. In Goethes Faust sagte Wagner zu Faust: „Zwar weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen“. Ein kleiner Reisebericht zum Ende ist immer wieder ein Highlight, so wie ich es von anderen Romanen des Autors kenne. Und eine Karte mit den Reisen von Faust und Tonio. Die Geschichte geht weiter mit Band zwei, denn der Teufel ist mit Faust noch nicht fertig, gibt ihn so schnell nicht auf. „Ich bin der Geist der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles was entsteht Ist wert dass es zugrunde geht; Drum besser wär’s dass nichts entstünde. So ist denn alles was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, Mein eigentliches Element“. Absolute Leseempfehlung für diesen klugen, spannenden, grusligen und inspirierenden und gut recherchierten Roman um die Faustfigur. Auch für Nichtfaustkenner. 5 Sterne.

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    Konsumfrauvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Schön kurzweiliger Mittelalter-Schmöker mit prominentem Helden! Nicht nur für Faust-Fans!
    Zwischen dunklem Mittelalter und Neuzeit

    Oliver Plötzsch erzählt in seinem Roman "Der Spielmann" die Lebensgeschichte der historischen Figur Johann Georg Faustus, der nicht nur Goethe zu seinem berühmten Werk inspirierte. Man merkt, dass Plötzsch gut recherchiert hat, dennoch liegen viele Fakten um diesen mysteriösen Faust, der um das Jahr 1500 herum in Deutschland lebte, im Dunkeln. Und hier kommen die Qualitäten eines guten Romanautors zum Tragen, denn Plötzsch verwebt auf unterhaltsame Weise Fiktion und Realität, so dass man als Leser schnell in dieser schmutzig-schönen Welt des dunklen Mittelalters versinkt und mit dem Protagonisten mit fiebert.


    Alles beginnt mit dem kleine Jungen Johann in Knittlingen, der zwar schmächtig von Gestalt ist, aber intelligent und wissbegierig – nicht gerade die besten Voraussetzungen in einer Gesellschaft,  die eisern an den Lehren der Kirche festhält und in der Andersdenkende schnell mal auf dem Scheiterhaufen enden. Der Junge ist fasziniert von den umher ziehenden Gauklern und Magiern und geht nach einer Verkettung schicksalhafter Ereignisse selbst bei einem zwielichtigen Magier in die Lehre. So beginnt eine lange Reise, die Faust nicht nur über europäische Grenzen führt, sondern auch an seine eigenen moralischen Grenzen in der Grauzone zwischen schwarzmagischen Teufelsanbetern und freigeistigen Wissenschaftlern, zwischen Liebe, Verrat und wahren Werten. 

    Mit gefällt besonders, das Deutschland jener Zeit kennen zu lernen – dieser Flickenteppich von Herzogtümern und kleinen Königreichen mit ihren unterschiedlichen Mentalitäten und regionalen Eigenheiten. Amerika wird gerade erst entdeckt (und lange für Indien gehalten) und waghalsige Wissenschaftler stellen die Behauptung auf, die Erde sei eine Kugel ist und dreht sich um die Sonne! 

    Plötzsch erzählt sehr fließend und kurzweilig. Ich kenne weder Goethes Faust noch eine andere Interpretation des Stoffs, aber habe das zu keiner Zeit meiner Lektüre bedauert. Erst als ich schon mitten im Buch versunken war, habe ich die Handlung um Goethes Faust recherchiert und einige Parallelen, aber auch kreative Umdeutungen festgestellt. Für Goethe-Kenner ist die Lektüre von "Der Spielmann" sicherlich ein noch größeres Vergnügen. Im Anhang zeigt Plötzsch noch auf, an welchen Stellen er Goethe zitiert hat. Auch der kleine Reiseführer auf den Spuren seines Johann Faustus ist eine schöne Zugabe und macht Lust auf eine Entdeckungsreise durch Deutschland. 

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    RedCatvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Abenteuer, Liebe, Historie! Das sind ja drei Dinge auf einmal! Einfach toll! Ein Muss für jeden Goethe- und Faust-Freund!
    Immer den Teufel im Nacken

    Bahn streikt!

    Pötzsch schreibt!

    Genau, so war es. Hätten die Lokführer vor einigen Jahren - just zu der Zeit, als Oliver Pötzsch sich auf Leserreise befand – nicht gestreikt, wäre Oliver Pötzsch auch nicht in einem kleinem Ort namens Bretten (Nähe Karlsruhe) festgehangen. Und weil er als Autor rastlos ist, hat er die Zeit tot geschlagen und hat sich in der Gegend umgeschaut. So ist er durch Zufall dann auf das Geburtshaus von Dr. Johannes Faust in Knittlingen gestoßen...

    Faust! Viele Schüler kennen Goethes Faust aus dem Deutschunterricht. Aber nur wenige wissen, dass Faust tatsächlich gelebt habt. Und über diese historische Figur hat Oliver Pötzsch, den viele schon von seiner 'Henkerstochter'-Reihe her kennen, einen umfangreichen - knapp 800 Seiten – spannenden Roman geschrieben, welcher in der Übergangszeit vom späten Mittelalter zur Renaissance spielt.

    Der Hauptprotagonist in diesem Roman ist Johann Georg, der von seiner Mutter auch „Faustus“ - der Glückliche - genannt wird, weil er unter einem besondern Stern geboren wurde. Johann ist so ganz anders als seine älteren Brüder. Johann ist eher verträumt aber auch wissbegierig und will viel lernen. Bücher haben es ihm angetan. Er ist eher klein und schmächtig und somit auf einem Hof, auf dem hart angepackt werden muss, eher fehl am Platz. Johann wird von seinem Vater daher auch eher missachtet. Nur seine Mutter liebt und schätzt ihn über alles.

    Wir lernen Johann kennen als er acht Jahre alt ist und den Einzug einer Gauklertruppe in seinen Wohnort Knittlingen mit Faszination beobachtet. Die Begegnung mit dem Zauberer Tonio del Moravia prägt ihn und beeinflusst sein Leben nachhaltig. Johann ist hin und weg von der Welt der Magie und bringt sich selber Zauberkunststücke bei, mit denen er bei seiner Kinder-/Jugendfreundin Margarethe ihr Herz erobert. Doch diese Liebe darf nicht sein, da Margarethe, die Tochter des Pflegverwalters, einen anderen Mann heiraten soll. Bei einem heimlichen Treffen im Wald kommt es zu einer Katastrophe: Margarethe hat eine unheimliche Begegnung und Johanns kleiner Bruder verschwindet auf mysteriöse Art und Weise. Auf Johann lastet nun der Zorn und die Wut des Dorfes, so dass ihm nichts anderes üblich bleibt, als Knittlingen zu verlassen. Auf seiner Flucht, die er beinahe mit dem Leben bezahlt, begegnet er wieder Tonio Moravia, der sich bereit erklärt, ihn als Gefährten mit auf Wanderschaft zu nehmen. Aber nur unter einer bestimmten Bedingung: „Ich habe Dir das Leben gerettet, dafür wirst Du mir ein Jahr lang dienen, zur Prüfung und ohne Lohn. Danach sehen wir weiter. Der Pakt gilt so lange, bis ich Dich wieder entlasse“ (S. 137).

    Als kleine Gauklertruppe ziehen sie von Stadt zu Stadt und führen ihre Kunststücke vor, Tonio sagt zudem einzelnen Leuten die Zukunft voraus. Johann lernt in dieser Zeit viele Kunststücke aber auch auch viel über die schwarze und weiße Magie, gleichzeitig wird er aber von seinem Meister hart rangenommen. Nach und nach spürt Johann, dass seinen Meister etwas Düsteres, Mystriöses umgibt. Diese dunklen Mächte scheinen auch auf ihn selbst überzugreifen. Tonio ist ihm nicht mehr ganz geheuer. Und so beschließt er, sich dem Einfluss seines teuflisch wirkenden Meisters zu entziehen und flieht. Eine spannende, aufregende, unstetige, abenteuerliche und immer die Angst im Nacken habende Zeit beginnt. Er reist mit Gauklern bis nach Venedig und bekommt außerdem die Möglichkeit, in Heidelberg zu studieren.

    Und weil Oliver Pötzsch viele Parallelen zu Goethes Faust in diese Geschichte eingebunden hat, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass Margarethe wieder auftaucht, deren Herz er weiterhin erobern möchte. Weiterhin ist aber Johann von seinem besessenen Ehrgeiz gepackt, nicht nur sein Wissen zu erweitern, er möchte die Welt verstehen und hinterfragen, was in der damaligen Zeit auf wenig Akzeptanz gestoßen ist.

    Was Johann aber nie losgelassen hat ist die Antwort auf die Frage nach der Bedeutung und Wichtigkeit seines Geburtsdatums. Er setzt fast alles dran, diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen.

    Und nach wie vor hat ihn Tonio del Moravia auf dem Plan. Die Verfolgung geht weiter. Johann ist nicht sicher vor ihm und muss weiter auf der Hut sein, nicht in seine grausamen Fänge zu geraten.


    Der Roman ist äußerst spannend und vielschichtig. In meinen Augen ist es ein richtiger Pageturner.

    Der Schreibstil ist flüssig, so dass man sich richtig gut in das Abenteuer einfinden kann. Die Beschreibungen sind fantastisch, das Gelesene läuft wie ein Film vor Augen ab. Es ist schön, so unterschiedliche Charaktere im Buch zu finden – so wie es im wahren Leben auch ist. Auch wenn Johann Charakterzüge aufweist, die man nicht unbedingt schätzenswert nennt, ist man dennoch auf seiner Seite, da man ihn versteht, auch wenn man nicht immer Verständnis hat.

    Das Buch macht richtig Spaß zu lesen, vor allem, wenn man wieder Parallelen zu Goethes Faust entdeckt. Ich habe mir dann auf die Schulter geklopft und mich über dieses Aha-Erlebnis gefreut. (Oliver Pötzsch hat natürlich Goethes Faust Andeutungen extra hinten im Buch aufgeführt.)

    Dieser historische Roman ist zudem auch lehrreich. Man lernt etwas über einzelne historische Gegebenheiten, kommt der Magie etwas näher und bekommt Einblick in den damaligen Zeitgeist.

    Was der Roman noch bewirkt: Man bekommt Lust, sich auf die Spuren von Johann Georg Faustus zu begeben. Auch hier ist Pötzsch eine große Hilfe, da im hinteren Teil des Buches ein „Reiseführer auf Fausts Spuren“ angehängt ist, in dem man auch Wissenswertes über die einzelnen von Johanns bereisten Städte erfährt. Eine Karte vom Deutschen Reich um 1500 veranschaulicht dies noch mal optisch. (Den Reiseführer sollte man sich aber wirktlich – so wie es Oliver Pötzsch seinen Lesern nahe legt – nach dem Lesen des Romans vornehmen.)

    Öliver Pötzsch ist hier ein genialer Coup gelungen, dessen Fortsetzung „Der Lehrmeister“ dann im September 2019 wieder in den Regalen stehen wird.

    Oliver Pötzsch muss mit der Figur des Johann Georg Faustus ziemlich verbunden sein, denn um sich in „seinen“ Protagonisten und die damalige Zeit richtig reinzuversetzen, die nicht ohne Grund extrem authentisch rüberkommt, hat er sich unser Autor von einem Schreiner aus der schwäbischen Alb einen seinen Vorstellungen entsprechenden Schäferwagen, wie ihn wohl auch die Gaukler hatten, bauen lassen. Hier kann er sich in der Gegenwart in eine Epoche zurückversetzen lassen, die noch viele spannende Geschichten auf Lager hat und wartet, von einem grandiosen Autor geschrieben zu werden.

    Dieses Buch ist absolut empfehlenswert und hat die Bestnote ohne Einschränkung verdient.

    Hut ab und vielen Dank für das ausgesprochen hohe Lesevergnügen!


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    Lesewundervor 6 Tagen
    Kurzmeinung: toller unterhaltsamer historischer Roman, der das fiktiver Leben des Dr. Faustus erzählt
    Unter dem Glücksstern geboren ?

    Johann wird in Knittlingen als Sohn eines Bauern geboren. Seine Mutter nennt ihn Faustus- der Glückliche - und sagt ihm eine große Zukunft voraus. Sein Vater lehnt ihn ab und zieht seine älteren Brüder vor. Johann begeistert sich für Bücher und das Wissen, das sie verheißen und er liebt seine Jugendfreundin Margarethe, die einem anderen versprochen ist. Als Johanns Mutter stirbt, nimmt sein Leben eine dramatische Wendung. Er verlässt sein Heimatdorf bei Nacht und Nebel und reist mit dem Magier Tonio durch die Lande. Tonio wird zu seinem Lehrmeister und Faustus saugt das Wissen begierig auf. Doch Tonio scheint der schwarzen Magie zugewandt und in seinem Umfeld verschwinden Kinder spurlos. Faustus ist erneut gezwungen zu fliehen. Er schließt sich einer Gauklertruppe an, reist mit ihr nach Venedig und gerät dort in den Bann des Venezianers Barbarese, der ihm Zugang zu seiner immensen Bibliothek gewährt. Auch hier findet Faust kein Glück und reist überstürzt nach Heidelberg ab. Hier scheinen sich nun , seine größten Wünsche zu erfüllen. Er beginnt zu studieren und trifft Margarethe wieder. Margarethe lebt mittlerweile im Kloster, aber Faustus kann sie zur Flucht überreden. Erneut wendet sich das Glück von Faust ab. Ihre Pläne werden verraten, Margarethe wird der Hexerei angeklagt. Faustus reist als Doktor der Magie durch die deutschen Lande und erlangt eine gewisse Berühmtheit. gerade als es scheint, dass Faust zur Ruhe gekommen ist, erreicht ihn der Hilferuf eines alten Freundes aus Nürnberg. Dort wird er bereits von dunklen Mächten erwartet, die vollenden wollen, was vor vielen Jahren begann.
    Die Geschichte hat mich von Anfang an vollkommen gefangen genommen. Die bildhafte Sprache, die Vermischung von Fiktion und geschichtlichen Fakten zeichnen ein buntes Bild der damaligen Zeit. Faustus Schicksal ist voller spannender Ereignisse und unerwarteter Wendungen. Und über allem liegt der Schatten des unheimlichen Tonios, der mit dem Teufel im Bunde scheint. Fausts große Leidenschaft, sein Drang nach Wissen, wenden sich immer wieder gegen ihn. Der vorgeblich unter dem Glücksstern Geborene hat kein Glück und verliert, woran er auch sein Herz hängt. Richtig sympathisch war mir Faust nicht, da er in meinen Augen doch sehr egoistisch handelt. Allerdings muss ich ihm zu gute halten, dass er stets versucht, sich dem Bösen zu entziehen.
    Das Buch ist ein echter Pageturner und war trotz fast 800 Seiten nie langweilig.

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    ManuelaBevor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Die Geschichte rund um Dr. Johann Faust verarbeitet in einem stimmungsvollen und interessant geschriebenen Roman.
    Der Spielmann

    Der Autor Oliver Pötsch verarbeitet in seinem Roman Der Spielmann die Geschichten rund um Dr. Johann Faust der schon in einigen Romanen und Stücken eine Hauptrolle spielen dufte.


    Der Autor beschreibt Jugend und mittleres Alter von Johann Faust wie er es sich vorstellen kann, nachdem er diverse Quellen verfolgt hat.


    Der Schreibstil des Autors ist schnörkellos und gut lesbar und auch die allgemeine Spannung im Buch bleibt stets erhalten, auch wenn es um das Alltagsleben von Johann geht. Die einzelnen Charaktere werden gut ins Gesamtbild eingefügt und es entwickelt sich ein lebendiges Bild der damaligen Zeit und die Lebensumstände. Die Schicksalsschläge die Johann ereilen sind nicht immer nur von außen herbeigeführt, sondern liegen auch in Johann selbst bedingt und wie er sich und seine Umwelt sieht.


    Besonders gut gefallen haben mir die Erläuterungen des Autors zum Werk selber und seine kleiner Reiseführer durch Johanns Welt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Das älteste Spiel der Welt ist das Spiel um deine Seele ...

    Die Faust-Legende kennt jeder: Die Geschichte vom Gelehrten und seinen teuflischen Pakt mit Mephisto. Weniger bekannt ist, dass Doktor Faustus tatsächlich gelebt hat.
    Diese historische Figur stellt Bestsellerautor Oliver Pötzsch in den Mittelpunkt seines neuesten Romans  "Der Spielmann – Die Geschichte des Johann Georg Faustus" und schafft daraus ein farbenprächtiges Abenteuer-Epos! 

    Freut euch auf eine temporeiche und faszinierende Zeitreise in unserer Leserunde, für die wir 25 interessierte Leserinnen und Leser suchen!

    Zum Inhalt
    1486: Knittlingen ist ein ruhiger Ort im Kraichgau. Bis zu dem Tag, als die Gaukler in die Stadt kommen – und plötzlich Kinder verschwinden. Johann Georg, genannt „Faustus“, der Glückliche, kümmert das nicht. Ihn interessiert nur der Spielmann und Magier Tonio del Moravia: Von dem blassen Mann mit den stechend schwarzen Augen, der Johann eine große Zukunft als Gelehrter voraussagt, geht eine seltsame Faszination aus. Johann schließt sich ihm an, gemeinsam ziehen sie durch die deutschen Lande. Der junge Mann saugt alles auf, was Tonio ihm beibringt. Doch von Tonios Lehren geht eine ungeahnte Gefahr aus, und schon bald beschleicht Johann das Gefühl, dass sein Meister mit dunklen Mächten im Bunde steht. Mächte, die Johanns ganzes weiteres Leben bestimmen werden …

    >> Neugierig geworden? Hier geht es direkt zur Leseprobe für einen ersten Eindruck!

    Zum Autor
    Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist und Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Heute lebt er als Autor mit seiner Familie in München. Seine historischen Romane haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht: Die Bände der "Henkerstochter"-Serie sind internationale Bestseller und wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

    Mehr Infos unter http://oliver-poetzsch.de


    Zusammen mit dem List Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Der Spielmann" in einer exklusiven Leser-Box unter allen, die sich bis zum 26.09.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bewerben und folgende Frage beantworten:

    Die Figur des Fausts ist allgegenwärtig – ob in der Schule, im Alltag als Sprichwort oder in der Literatur – Was verbindet ihr persönlich mit Faust? 

    "Der Spielmann" erhaltet ihr in einer exklusiven Leser-Box. Über Fotos davon bei Twitter, Facebook oder Instagram freuen wir uns sehr. Gebt gerne eure Social-Media-Kanäle bei der Bewerbung an, um eure Gewinnchancen zu erhöhen!

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    Pressestimmen

    Ein farbenprächtiges Abenteuer-Epos von Bestsellerautor Oliver Pötzsch

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Galladans avatar
    Galladanvor 4 Monaten
    Ich finde die Henkerstochter gut und würde gerne mehr vom Autor lesen. Ab und zu muss es schon mal was historisches für mich sein.
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