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-nicole-

vor 2 Jahren

(14)

Im Jahr 1659: In der kleinen Stadt Schongau in Bayern wird an einem Frühlingsmorgen ein schwer verletzter Junge aus dem Lech gezogen. Kurz darauf stirbt er. Aufgrund eines tätowierten Zeichens wird die Tat schnell als Hexenwerk bezeichnet. Für die Schongauer kommt daher nur eine Person infrage: Martha Stechlin, die Hebamme des Ortes. Der Henker Jakob Kuisl soll ihr nun unter Folter ein Geständnis entlocken. Doch Jakob ist fest von Marthas Unschuld überzeugt. Gemeinsam mit seiner Tochter Magdalena dem jungen Medicus Simon macht er sich auf der Suche nach dem wahren Täter. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn der Stadtrat hat in der Hebamme schon eine Schuldige gefunden...

Ein spannender historischer Krimi, indem der Schongauer Henker Jakob zusammen mit seiner Tochter und dem jungen Stadtmedicus die Unschuld der Dorfhebamme beweisen will und sich auf die Suche des wahren Mörders macht. Dabei kommt einiges ans Tageslicht. Es gibt viele interessante (und  sehr erschreckende) Einblicke in die damalige Zeit, wo das Thema Hexenverfolgung sehr aktuell war. Traurig ist ja auch, dass Magdalena, nur weil sie die Tochter des Scharfrichters ist als ehrlos gilt.

Der erste Teil der Henkerstochter-Saga hat mir sehr gut gefallen, er war spannend und macht neugierig auf die folgenden Teile. Wie auch schon öfter gelesen, bin ich auch der Meinung, dass der Buchtitel nicht ganz passt, da die Hauptfigur der Henker selbst ist und seine Tochter eher eine Nebenrolle hat. Aber davon abgesehen ist es ein sehr lesenswerter,  historischer Roman, der durch seine Krimielemente richtig spannend wird!

Autor: Oliver Pötzsch
Buch: Die Henkerstochter
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