Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

von Oliver Pötzsch 
4,9 Sterne bei66 Bewertungen
Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf
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Unglaublich spannend!

nirak03s avatar

Spannend bis zur letzten Seite

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Inhaltsangabe zu "Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf"

Ein Henker als Serienmörder

Der Schongauer Henker Jakob Kuisl reist im Februar 1672 mit seiner Familie zum Scharfrichtertreffen nach München. Erstmals hat ihn der Rat der Zwölf dazu eingeladen – eine große Ehre. Kuisl hofft, unter den Ratsmitgliedern außerdem einen Ehemann für seine Tochter Barbara zu finden. Barbara ist verzweifelt: Sie ist ungewollt schwanger und traut sich nicht, ihre Notlage ihrem Vater zu offenbaren. Dann kommt in München eine Reihe von Morden an jungen Frauen ans Licht, und Kuisl wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Alle Morde tragen die Handschrift eines Scharfrichters. Der Verdacht fällt auf den Rat der Zwölf.

Der siebte Band der beliebten Henkerstochter-Serie

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548288376
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:688 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:14.07.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.08.2018 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Nepomurkss avatar
    Nepomurksvor einem Monat
    Kurzmeinung: Unglaublich spannend!
    Unglaublich spannend!

    Ich habe in Oliver Pötzsch wohl zufällig einen neuen Lieblingsautor gefunden. „Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf“ ist zwar schon Buch Nummer 7 aus der Reihe der „Henkerstochter“ und ihrem Vater, dem ehrlosen Scharfrichter Jakob Kuisl, doch ließ es sich für mich, die noch keines der anderen Bücher gelesen hatte, super solo lesen und wird sicherlich nicht das letzte Buch des Autors für mich sein.
    Die Familie Kuisl – Vater, Töchter, Schwiegersohn und Enkel – leben im 17. Jahrhundert in Schongau, nicht weit von München. Jakob Kuisl ist dort der Ortshenker und damit ehrlos, da die Henker einem alten Aberglauben nach Unglück bringen. Doch Jakob Kuisl ist auch gut darin, verzwickte Kriminalfälle zu lösen, wobei er in unterschiedlichster Weise Unterstützung von seiner Familie erhält.
    Die Kuisls müssen in Roman Nr. 7 nach München, bzw. in einen Vorort namens Au. Dort findet der Rat der zwölf Scharfrichter der bayerischen Region statt und Jakob Kuisl soll in diesen berufen werden. Kaum angekommen, findet sich die erste Mädchenleiche. Mord, soviel ist klar. Und dabei bleibt es nicht, denn in der Au und Umgebung scheint ein regelrechter Massenmörder am Werk zu sein – seit Jahren oder gar seit Jahrzehnten. Kuisl gerät mit seiner Familie in den Fall hinein und sieht sich mir nichts dir nichts vor großen Problemen, die auch seine Angehörigen nicht verschonen. Intrigen, Gefahren und undurchsichtige Machenschaften.. Kuisl muss mit viel Unterstützung, List und einem wachen Auge recherchieren, um dem Unheil ein Ende zu setzen und die Seinen aus einer prekären, bedrohlichen Lage zu retten.
    Besonders gut gefiel mir an dem Roman, dass die Zeit und Szenerie tatsächlich greifbar und reell schienen. Man hatte alles ziemlich genau vor Augen und konnte sich sofort in die Geschichte einfühlen. Pötzsch schreibt sehr eingängig und verknüpft die verschiedenen Erzählstränge, die durchweg parallel laufen und eng miteinander verbunden sind, immer sehr gut. Ich fand den Aufbau des Roman und auch den Spannungsbogen wirklich perfekt umgesetzt und konnte das Buch, obwohl es doch mit 688 Seiten recht umfangreich ist, kaum aus der Hand legen. Ein unglaublich perfider Kriminalroman, bei dem ich immerzu überlegen musste, wer denn nun mit den grausigen Machenschaften zu tun hat und wem welche Rolle zugeordnet werden könnte – Spannung pur! Für mich ist „Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf“ wie eingangs schon gesagt definitiv nicht das letzte Buch des Autors! Absolut empfehlenswert, deshalb gut 5 Sterne!

    Kommentare: 1
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    DANTEvor einem Monat
    Oliver Pötzsch - Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    Erstmalig zum Schafrichtertreffen eingeladen macht sich Jakob Kuisl mit der ganzen Familie auf den Weg nach München, Doch die Freude auf das Ereignis und das Wiedersehen mit seinem Bruder Bartholomäus und seinem Sohn Georg wird schon bald getrübt. Kurz nach seiner Ankunft wird eine Frauenleiche aus dem Auerbach geborgen. Schnell wird klar, dass es sich hier nicht um einen Einzelfall handelt, denn schon zuvor wurden junge Frauen grausam zugerichtet aufgefunden. In Anbetracht das die Todesarten nur einem Mitglied der Henkerszunft bekannt sein dürften beginnt die Suche nach dem Mörder in den eigenen Reihen..... 

    Den siebten Band der Henkerstochter Reihe kann man, ebenso wie seine Vorgängerromane kaum aus der Hand legen. Es ist ein Vergnügen Jakob Kuisl mit seinem gewohnten Scharfsinn und Witz bei der Jagd nach dem Mörder zu begleiten! Einfach nur toll! 


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    HEIDIZs avatar
    HEIDIZvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe neulich den siebten Band der Henkerstochtersaga von Oliver Pötzsch gelesen - wirklich gelungen, rundherum spannend und authentisch
    Band Sieben der Henkerstochtersaga

    Ich habe neulich den siebten Band der Henkerstochtersaga von  Oliver Pötzsch gelesen - wirklich gelungen, rundherum spannend und authentisch lebendig. Man glaubt es kaum, aber der Autor hat wieder mal einen drauf gesetzt, nach so vielen Bänden, noch immer die gleiche Qualität zu liefern ist sicher nicht leicht, Pötzsch hat es für meine Begriffe geschafft.

     

    Leseprobe:
    ========

     

    Mit zunehmender Langeweile war Peter den Gesprächen der Erwachsenen im Opernhaus gefolgt. Als sein Vater ihm erzählt hatte, dass sie eine Art Theater erwartete, war er zunächst sehr erfreut gewesen. Peter liebte das Theater! In Oberammergau hatte er vor zwei Jahren den Proben der bekannten Passion bewohnen dürfen ...

     

    Das Buch beginnt mit einer Karte des München des Jahres 1672 - weiter geht es mit einer Karte des Münchner Vororts Au und der Auflistung der handelnden Personen.

    Abschließend gibt es noch einen Münchner Stadtführer auf den Spuren der Henkerstochter mit fünf thematisierten Tourenvorschlägen.

     

    Es geht darum, dass der Henker Jakob Kuisl Anfang 1672 zum Scharfrichtertreffen nach München reist. Es ist eine Ehre, vom Rat der Zwölf eingeladen worden zu sein. Er möchte Barbara - seine Tochter - verheiraten und hofft, unter den Männern einen Ehemann für sie zu finden. Diese aber ist schwanger, der Vater weiß nichts davon und Barbara traut sich nicht, sich ihm zu offenbaren. Außerdem lesen wir von einer Zahl Frauenmorde, die passierten und der Henker ermittelt - ein Scharfrichter wird verdächtigt ...

     

    Ich fand die Lektüre insgesamt sehr spannend und lebendig zu lesen, schön, wie weiter in die Charaktere der Handlung einzutauchen, ich bin gespannt, wie viele Bände Pötzsch noch zur Henkerstochter-Saga schreiben wird, wenn es nach mir geht, muss sie nie enden. Die Geschichte ist einfach rundherum gelungen, es passt alles und liest sich fesselnd, schwer, das Buch zur Seite zu legen.

     

    Man spürt, dass sich der Autor mit Handlung und Personen identifiziert, ich konnte mich zu 100 Prozent in die Handlung eindenken, würde mich echt wundern, wenn die Bücher nicht irgendwann verfilmt würden.

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder ein toller Roman um die Henkerstochter
    Wieder ein toller Roman um die Henkerstochter

    Zum Inhalt: 
    In München kommen eine Reihe von Morden an jungen Frauen ans Licht. Kuisl wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten, da alle Morde die Handschrift eines Scharfrichters tragen. Der Verdacht fällt auf den Rat der Zwölf. 
    Meine Meinung: 
    Der mittlerweile 7. TEil der Henker-Saga und bisher der beste Teil. Man gewinnt den Eindruck, dass der Autor immer besser in die Geschichte eintaucht und auch den Schreibstil immer mehr verbessert. Wie so oft genug historischen Romanen hat einen dicken Wälzer vor dich, aber man fliegt förmlich durch das Buch, da es so gut und mitreißend geschrieben ist. Die Protagonisten, besonders Magdalena und Kuisl, gefallen mir extrem gut. Auch die Story, die Verquickung von historischem Roman und Krimi finde ich extrem gut gelungen. 
    Fazit: 
    Bitte mehr solcher Romane. 

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    G
    Gisevor einem Jahr
    Höchst spannender historischer Krimi

    Der Schongauer Henker Jakob Kuisl ist in den Rat der Zwölf aufgenommen worden und reist deshalb mit seiner ganzen Familie zum Scharfrichtertreffen in München. Für seine ledige Tochter Barbara sucht er unter den Ratsmitgliedern einen Ehemann. Während der Rat der Zwölf tagt, wird eine Reihe von Morden an Frauen aufgedeckt. Sie alle sind an die Strafen der Scharfrichter angelehnt, und schnell geraten alle zwölf Ratsmitglieder unter Verdacht. Jakob Kuisl und sein Schwiegersohn Simon sollen ermitteln. Simon aber verfolgt eigene Ziele, er möchte seinen Stand als Arzt weiter festigen, indem er in München die richtigen Kontakte knüpft.

    Der Autor Oliver Pötzsch schöpft aus seiner eigenen Geschichte, ist er doch selbst ein Nachfahre der Kuisls, die (laut Klappentext) „300 Jahre lang die berühmteste Henker-Dynastie Bayerns waren“. Mit viel Liebe zum Detail lässt er die Zeit von 1672 in München entstehen wie auch das kleine Örtchen Schongau, in dem Jakob Kuisl mit seiner Familie wohnt. So gelingt es dem Leser sehr schnell, sich in die Welt des 17. Jahrhunderts hineinzuversetzen. Vor allem die Mentalität zur damaligen Zeit ist sehr gut nachvollziehbar, mit allen Problemen, die sich daraus (für die jeweiligen Protagonisten) ergeben. In einem Nachwort erläutert der Autor seine Recherchen zu diesem Buch und gibt weitere Hinweise auf die damalige Zeit sowie auf die Details, die er selbst in seiner literarischen Freiheit dazu geschrieben hat. Ergänzt wird das Buch um den Stammbaum der Familie Kuisl, um einen Personenregister sowie Karten von München aus der jeweiligen Zeit.

    Die Geschichte ist sehr spannend und flüssig geschrieben, die knapp 700 Seiten lesen sich fast von selbst. Sehr schnell gelingt es dem Leser, in die Erzählung einzutauchen und sich in die jeweiligen Familienmitglieder zu vertiefen, ihre Handlungen werden gut nachvollziehbar. Auch wenn das Buch Teil einer Reihe ist, war es für mich gut zu lesen, es ist in sich abgeschlossen - auch wenn es sicher sinnvoll ist, die Vorgängerbände zu kennen.

    Fazit: Ein stimmungsvoll und spannend geschriebener historischer Krimi, ein absoluter Pageturner, der das Interesse an der gesamten Reihe weckt. Absolut empfehlenswert!

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    kreszenzs avatar
    kreszenzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Historienschmöker aus Sicht der "einfachen Leute" - die Spannung blieb aber auf der Strecke!
    Mehr Familiensoap als spannender Krimi!

    Nachdem er jahrzehntelang verschmäht wurde, ist Jakob Kuisls Zeit endlich gekommen: Der Schongauer Henker wird endlich in den Rat der Zwölf aufgenommen – einem Rat, in dem die zwölf einflussreichsten Henker des Kurfürstentums Bayern tagen, dieses Mal in München. Zum Einstieg, so ist es der Brauch, soll Kuisl seine komplette Familie mitbringen und vorstellen. Für Kuisl ein idealer Zeitpunkt, um seine jüngere Tochter Barbara endlich zu verheiraten. Am besten mit einem der Scharfrichterkollegen, da die Henkersfamilien als „ehrenlos“ gelten und Barbara so auf dem „normalen“ Heiratsmarkt eher schwer vermittelbar ist.

    Die verschiedenen Familienmitglieder kämpfen momentan aber selbst mit ihren eigenen Sorgen und Nöten. Barbara ist durch unglückliche Umstände schwanger geworden, in der damaligen Zeit eine große Schande und sie kann sich nur ihrer Schwester anvertrauen! Sohn Georg, der seine Ausbildung bei Jakobs Bruder in Bamberg macht, wird dessen Stelle nicht übernehmen können, da ihn die Bamberger ablehnen. Magdalena, Jakobs ältere Tochter und verheiratet mit Simon, der endlich offiziell zum Schongauer Stadtarzt berufen wurde, hat es in der Gesellschaft noch immer schwer und muss gegen ihren schlechten Ruf als Henkerstochter ankämpfen. Simon hingegen hat kein Ohr für ihre Probleme, da er seit Wochen an einem Traktat über Hygiene in der Medizin arbeitet.

    Daher ist die Reise nach München aber auch für alle mit bestimmten Hoffnungen und Sehnsüchten verbunden.

    Kaum angekommen im Münchener Vorort Au wird ein totes Mädchen aus der Isar gezogen. Jakob findet heraus, dass bereits seit über 20 Jahren immer wieder tote Mädchen aufgefunden wurden, die nach bestimmten Henkersrichtlinien getötet wurden. Da es sich aber immer um arme Mädchen vom Land handelte, die in der großen Stadt keine Verwandten oder Freunde hatten, macht die Stadtwache kein großes Aufsehen darum. Doch dann wird auch die Frau eines Patriziers tot aufgefunden und plötzlich sieht sie Sachlage ganz anders aus.

    Zwei der Toten arbeiteten in einer Seidenmanufaktur. Hat diese vielleicht etwas mit den Morden zu tun? Während Jakob befürchtet, eines der Ratsmitglieder ist für die Morde verantwortlich, ermittelt Magdalena undercover in der Manufaktur – und begibt sich somit in größere Gefahr als Jakob je geahnt hätte…

    Man muss dem Autor zugutehalten, dass er stets gut recherchierte Arbeit abliefert. Im Nachwort geht er genau auf die historisch fundierten Fakten ein und erläutert einige der aufgeführten Bauwerke genauer. (Aber bitte erst hinterher lesen!)

    Mir kam es beim Lesen aber so vor, als wollte er dieses Mal zu viele Themen unterbringen: ungewollte Schwangerschaft, Vergewaltigung, Falschgeld, Medizingeschichte und dann natürlich noch den eigentlichen Kriminalfall. Das führt dazu, dass sich in München die Familie in alle Winde zerstreut ihren jeweiligen Anliegen bzw. Problemen nachgeht, wobei sich natürlich diverse „Zufälle“ ergeben, die leider nicht immer ganz glaubwürdig sind. Durch diese Taktik gibt es also auch immer mehr verschiedene Handlungsstränge, die erst kurz vor Schluss wieder zusammenfinden. Das ist unterhaltsam zu lesen, auch informativ, aber die Spannung blieb dann doch ein bisschen auf der Strecke.

    Obwohl ich nicht alle Bände gelesen habe, tauche ich zwischendrin gerne in die detailreich geschilderte Welt der Kuisls ein. Oliver Pötzschs Reihe um die Henkerstochter und ihre Familie ordne ich aber eher als Familiensoap unter den historischen Romanen ein.

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    kuechenqueens avatar
    kuechenqueenvor einem Jahr
    Richtig gut

    Jakob Kuisl kommt ermalig die Ehre zuteil, in den Rat der Zwölf einberufen worden zu sein. Nun reist er mit seiner Familie nach München, wo er sich nebenbei noch erhofft, für seine Tochter Barbara einen Mann zu finden. Was er nicht weiß: Barbara ist schwanger, traut sich nicht, ihm dies zu sagen. Doch dann werden junge Frauen ermordet und Kuisl mischt wieder in einem Kriminalfall mit...

    Oliver Pötzsch hat hier wirklich eine meiner Lieblingsserien geschrieben. Jeder Band ist für sich neu spannend. Aber auch das Miterleben des Privatlebens eines Henkers zur damaligen Zeit ist hochinteressant und durch die tollen Recherchen von Oliver Pötzsch richtig lehrreich. Auch sein Schreibstil ist ganz toll, man kann dieses Buch lesen, ohne über irgendetwas zu holpern oder es nicht zu verstehen.

    Diese Serie ist einfach ein Muß für alle Fans guter historischer Romane!

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    Filzblumes avatar
    Filzblumevor einem Jahr
    Die Kusils in München - Band 7 der Herkerstocher - Saga

    Band 7 Der Henkerstochter-Saga. Ein Mord der 20 Jahre zurück liegt, wird für die Kusil- Familie wieder zu einen Kriminalfall. Doch noch ahnen weder Magdalena, ihr Mann Simon Fronwieser, noch Jacob Kusil, Schongauer Henker, das ihre Reise nach München sie wieder in Gefahr bringt. In München tagt der Rat der Zwölf - Die Henkerszunft trifft sich dort. Jacob ist endlich Mitglied im Rat geworden. Brauch ist es, das er seine gesamte Sippe mitbringen muss, so nutzt er die Gelegenheit, eine Tochter Barbara unter die Haube zu bringen. Die ist weder begeistert noch glücklich, denn sie trägt ein Geheimnis mit sich. Simon, Magdalenas Mann möchte unbedingt ein von ihm verfasstes Traktat vorstellen. Die Kinder Peter und Paul gehen in München gar unterschiedliche Wege. Während der Rat tagt passieren weitere Morde an jungen Frauen. Und die Bevölkerung denkt, das die Morde im Zusammenhang mit den Henkern zusammenhängt, da die Morde auf Henkersart geschehen. Hinzu kommt, das in München Geldfälscher ihr Unwesen treiben. Der Schauplatz wurde von Schongau nach München verlegt. Wie immer begibt sich die Kusil Sippe in Gefahr, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Die Wahrheit ist, das dieser Band 7 einen vielversprechenden Titel hat, jedoch geht es hier am Rande wenig um der Zwölferrat. Die Handlung ist recht spannend, die Geschichte und die Dialoge hin und wieder zäh. Ich habe bisher alle Vorgängerromane gelesen, muss gestehen, das dieser hier, unterhaltsam, aber nicht so fesselnd wie alle Vorgänger ist. Der Schluß des Buches hat mich nicht überrascht, dennoch ist es Oliver Pötzsch gelungen aufbauend auf den nächsten Teil mein Interesse zu wecken. Als Fan der Saga und dem Autor bleibe ich weiter treu und freue mich auf das nächste Buch. Der „Rat der Zwölf „kann auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher gelesenen werden.3,5 Sterne.

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    L
    little_devilvor einem Jahr
    Spannender historischer Roman

    Da ich sehr gern historische Romane lese, habe ich "Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf" förmlich verschlungen.

    Ich habe beim Lesen durch Zufall erst gesehen, dass dieses Buch bereits der siebte Band einer Reihe ist - allerdings konnte man dieses Buch auch sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Natürlich wären einem die Charaktere vertrauter gewesen, zu Beginn wurde die Beziehung der Personen zueinander aber so gut dargestellt, dass man problemlos in die Geschichte hineinfinden kann.

    Das Buch handelt vom Scharfrichter Jakob Kuisl, der in den Rat der Zwölf aufgenommen wird, weswegen er mit seiner gesamten Familie zum Treffen der Henker nach München reist. Auf diesem Wege möchte er auch gleich seine jüngste Tochter Barbara verheiraten. Kaum in München angekommen, wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die offenbar hingerichtet wurde. In den folgenden Tagen tauchen immer mehr Frauenleichen auf - Kuisls Neugier ist geweckt und er macht sich gemeinsam mit seinen Töchtern, seinem Schwiegersohn und seinem Henkerskollegen Deibler auf die Spur des Mörders. Dass auch noch eine Gruppe von Münzfälschern München heimsucht, macht die ganze Angelegenheit nicht leichter. Dann fällt auch noch der Verdacht auf die Henker des Rats....

    Ich fand das Buch von Anfang an recht spannend, was zum einen an der vom Autor geschaffenen Atmosphäre lag, zum anderen daran, dass man immer wieder neue Details erfuhr, die einen am eigenen Verdacht zweifeln ließen. Unterm Strich muss ich gestehen, dass ich bis kurz vor Schluss nicht wusste, wer hinter den Morden steckt - besser kann es ja gar nicht sein, denn nichts ist schlimmer, als nach den ersten Seiten schon die Auflösung zu kennen. Wie in historischen Romanen üblich sind einige der Aktionen der Charaktere ein wenig zu übertrieben riskant, aber dadurch bleibt es auch dauerhaft spannend. Mir hat das Lesen jedenfalls viel Spaß gemacht und ich werde definitiv auch die anderen Bände der Henkerstochter noch lesen!

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    B
    buchernarrvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der nächste Fall für Kuisl
    Der nächste Fall für Kuisl


    Band Sieben der Henkerstochter Reihe und diesmal verschlägt es die Familie von Jakob Kuisl nach München, wo sie zum Rat der Zwölf gerufen werden, zu einem Scharfrichtertreffen der Oberliga. Insgeheim will er dort für seine jüngste Tochter einen passenden Bräutigam finden, doch es kommt anders als geplannt. Und obwohl die meisten Familienmitglieder anfangs eher verstimmt sind, beginnen alle eifrig sofort mit den Spekulationen als eine Reihe von Morden and jüngere Frauen die Stadt in Auffuhr bringt. Alle Frauen werden nach Henkersart ermordet somit sind die Henker als erste Verdächtige und Kuisl setzt alles drauf und dran der Täter ausfindig zu machen. 
    Auch dieses Band der Henkerstochter Reihe macht seinem Namen alle Ehre und liest sich atemlos. Die Auflösung des Falles ist schlüssig wenn auch überraschend und die Schauplätze sind allersamt toll beschrieben, sodass man meint man ist im mittelalterlichen München present. 
    Grosse Vorfreude jetzt schon auf dem nächsten Band!

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