Oliver Pötzsch Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

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Inhaltsangabe zu „Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf“ von Oliver Pötzsch

Ein Henker als Serienmörder

Der Schongauer Henker Jakob Kuisl reist im Februar 1672 mit seiner Familie zum Scharfrichtertreffen nach München. Erstmals hat ihn der Rat der Zwölf dazu eingeladen – eine große Ehre. Kuisl hofft, unter den Ratsmitgliedern außerdem einen Ehemann für seine Tochter Barbara zu finden. Barbara ist verzweifelt: Sie ist ungewollt schwanger und traut sich nicht, ihre Notlage ihrem Vater zu offenbaren. Dann kommt in München eine Reihe von Morden an jungen Frauen ans Licht, und Kuisl wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Alle Morde tragen die Handschrift eines Scharfrichters. Der Verdacht fällt auf den Rat der Zwölf ...

Der siebte Band der beliebten Henkerstochter-Serie

Wieder ein toller Roman um die Henkerstochter

— brauneye29

Bisher der beste Band der Reihe

— Liz847

Toller Historienschmöker aus Sicht der "einfachen Leute" - die Spannung blieb aber auf der Strecke!

— kreszenz

Auch der 7te Band überzeugt mich zu 100%. Die Familie Kuisl ist schon zu meiner geworden. Ein der besten historischen Kriminalgeschichten!

— Malte90

Spannender Mittelalterkrimi um die Henkersfamilie Kuisl, der schöne Lesestunden bereitet.

— Wichella

Der nächste Fall für Kuisl

— buchernarr

Ein spannender historischer Krimi mit vielen Nebenhandlungen und Einblick in die Familiengeschichte der Kuisls.

— Silbendrechsler

Der 7. Fall für die Kuisl´s

— malo2105

ein historischer Roman, so wie er sein sollte, spannend von der ersten bis zur letzten Seite

— Engel1974

Es dreht sich nicht mehr alles um Jakob Kuisl. Sehr gute Entwicklung der Charaktere. Story mit einigen Längen. Insgesamt aber gut.

— MichaelSterzik

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  • Wieder ein toller Roman um die Henkerstochter

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    brauneye29

    24. October 2017 um 20:42

    Zum Inhalt: In München kommen eine Reihe von Morden an jungen Frauen ans Licht. Kuisl wird um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten, da alle Morde die Handschrift eines Scharfrichters tragen. Der Verdacht fällt auf den Rat der Zwölf. Meine Meinung: Der mittlerweile 7. TEil der Henker-Saga und bisher der beste Teil. Man gewinnt den Eindruck, dass der Autor immer besser in die Geschichte eintaucht und auch den Schreibstil immer mehr verbessert. Wie so oft genug historischen Romanen hat einen dicken Wälzer vor dich, aber man fliegt förmlich durch das Buch, da es so gut und mitreißend geschrieben ist. Die Protagonisten, besonders Magdalena und Kuisl, gefallen mir extrem gut. Auch die Story, die Verquickung von historischem Roman und Krimi finde ich extrem gut gelungen. Fazit: Bitte mehr solcher Romane. 

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  • Höchst spannender historischer Krimi

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    Gise

    10. October 2017 um 09:47

    Der Schongauer Henker Jakob Kuisl ist in den Rat der Zwölf aufgenommen worden und reist deshalb mit seiner ganzen Familie zum Scharfrichtertreffen in München. Für seine ledige Tochter Barbara sucht er unter den Ratsmitgliedern einen Ehemann. Während der Rat der Zwölf tagt, wird eine Reihe von Morden an Frauen aufgedeckt. Sie alle sind an die Strafen der Scharfrichter angelehnt, und schnell geraten alle zwölf Ratsmitglieder unter Verdacht. Jakob Kuisl und sein Schwiegersohn Simon sollen ermitteln. Simon aber verfolgt eigene Ziele, er möchte seinen Stand als Arzt weiter festigen, indem er in München die richtigen Kontakte knüpft.Der Autor Oliver Pötzsch schöpft aus seiner eigenen Geschichte, ist er doch selbst ein Nachfahre der Kuisls, die (laut Klappentext) „300 Jahre lang die berühmteste Henker-Dynastie Bayerns waren“. Mit viel Liebe zum Detail lässt er die Zeit von 1672 in München entstehen wie auch das kleine Örtchen Schongau, in dem Jakob Kuisl mit seiner Familie wohnt. So gelingt es dem Leser sehr schnell, sich in die Welt des 17. Jahrhunderts hineinzuversetzen. Vor allem die Mentalität zur damaligen Zeit ist sehr gut nachvollziehbar, mit allen Problemen, die sich daraus (für die jeweiligen Protagonisten) ergeben. In einem Nachwort erläutert der Autor seine Recherchen zu diesem Buch und gibt weitere Hinweise auf die damalige Zeit sowie auf die Details, die er selbst in seiner literarischen Freiheit dazu geschrieben hat. Ergänzt wird das Buch um den Stammbaum der Familie Kuisl, um einen Personenregister sowie Karten von München aus der jeweiligen Zeit. Die Geschichte ist sehr spannend und flüssig geschrieben, die knapp 700 Seiten lesen sich fast von selbst. Sehr schnell gelingt es dem Leser, in die Erzählung einzutauchen und sich in die jeweiligen Familienmitglieder zu vertiefen, ihre Handlungen werden gut nachvollziehbar. Auch wenn das Buch Teil einer Reihe ist, war es für mich gut zu lesen, es ist in sich abgeschlossen - auch wenn es sicher sinnvoll ist, die Vorgängerbände zu kennen. Fazit: Ein stimmungsvoll und spannend geschriebener historischer Krimi, ein absoluter Pageturner, der das Interesse an der gesamten Reihe weckt. Absolut empfehlenswert!

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  • Serienjunkie sucht Gleichgesinnte

    LovelyBooks Spezial

    ChattysBuecherblog

    Keine Serie ist vor mir sicher!!! Egal ob im Fernsehen oder als Buch.... ich liebe Serien. Aus diesem Grund habe ich dieses Thema eröffnet, da ich mich gerne mit Gleichgesinnten zu diversen Reihen austauschen möchte. Austauschen in Form von gemeinsamen Lesen und darüber quatschen. Einfach und ganz zwanglos. Für jede Reihe (die bei mir einzieht) werde ich ein eigenes Unterthema eröffnen. Wenn ihr die Serie kennt und mitlesen oder mitquatschen möchtet, seid ihr herzlich eingeladen.

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  • Mehr Familiensoap als spannender Krimi!

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    kreszenz

    26. September 2017 um 13:52

    Nachdem er jahrzehntelang verschmäht wurde, ist Jakob Kuisls Zeit endlich gekommen: Der Schongauer Henker wird endlich in den Rat der Zwölf aufgenommen – einem Rat, in dem die zwölf einflussreichsten Henker des Kurfürstentums Bayern tagen, dieses Mal in München. Zum Einstieg, so ist es der Brauch, soll Kuisl seine komplette Familie mitbringen und vorstellen. Für Kuisl ein idealer Zeitpunkt, um seine jüngere Tochter Barbara endlich zu verheiraten. Am besten mit einem der Scharfrichterkollegen, da die Henkersfamilien als „ehrenlos“ gelten und Barbara so auf dem „normalen“ Heiratsmarkt eher schwer vermittelbar ist. Die verschiedenen Familienmitglieder kämpfen momentan aber selbst mit ihren eigenen Sorgen und Nöten. Barbara ist durch unglückliche Umstände schwanger geworden, in der damaligen Zeit eine große Schande und sie kann sich nur ihrer Schwester anvertrauen! Sohn Georg, der seine Ausbildung bei Jakobs Bruder in Bamberg macht, wird dessen Stelle nicht übernehmen können, da ihn die Bamberger ablehnen. Magdalena, Jakobs ältere Tochter und verheiratet mit Simon, der endlich offiziell zum Schongauer Stadtarzt berufen wurde, hat es in der Gesellschaft noch immer schwer und muss gegen ihren schlechten Ruf als Henkerstochter ankämpfen. Simon hingegen hat kein Ohr für ihre Probleme, da er seit Wochen an einem Traktat über Hygiene in der Medizin arbeitet. Daher ist die Reise nach München aber auch für alle mit bestimmten Hoffnungen und Sehnsüchten verbunden. Kaum angekommen im Münchener Vorort Au wird ein totes Mädchen aus der Isar gezogen. Jakob findet heraus, dass bereits seit über 20 Jahren immer wieder tote Mädchen aufgefunden wurden, die nach bestimmten Henkersrichtlinien getötet wurden. Da es sich aber immer um arme Mädchen vom Land handelte, die in der großen Stadt keine Verwandten oder Freunde hatten, macht die Stadtwache kein großes Aufsehen darum. Doch dann wird auch die Frau eines Patriziers tot aufgefunden und plötzlich sieht sie Sachlage ganz anders aus. Zwei der Toten arbeiteten in einer Seidenmanufaktur. Hat diese vielleicht etwas mit den Morden zu tun? Während Jakob befürchtet, eines der Ratsmitglieder ist für die Morde verantwortlich, ermittelt Magdalena undercover in der Manufaktur – und begibt sich somit in größere Gefahr als Jakob je geahnt hätte… Man muss dem Autor zugutehalten, dass er stets gut recherchierte Arbeit abliefert. Im Nachwort geht er genau auf die historisch fundierten Fakten ein und erläutert einige der aufgeführten Bauwerke genauer. (Aber bitte erst hinterher lesen!) Mir kam es beim Lesen aber so vor, als wollte er dieses Mal zu viele Themen unterbringen: ungewollte Schwangerschaft, Vergewaltigung, Falschgeld, Medizingeschichte und dann natürlich noch den eigentlichen Kriminalfall. Das führt dazu, dass sich in München die Familie in alle Winde zerstreut ihren jeweiligen Anliegen bzw. Problemen nachgeht, wobei sich natürlich diverse „Zufälle“ ergeben, die leider nicht immer ganz glaubwürdig sind. Durch diese Taktik gibt es also auch immer mehr verschiedene Handlungsstränge, die erst kurz vor Schluss wieder zusammenfinden. Das ist unterhaltsam zu lesen, auch informativ, aber die Spannung blieb dann doch ein bisschen auf der Strecke. Obwohl ich nicht alle Bände gelesen habe, tauche ich zwischendrin gerne in die detailreich geschilderte Welt der Kuisls ein. Oliver Pötzschs Reihe um die Henkerstochter und ihre Familie ordne ich aber eher als Familiensoap unter den historischen Romanen ein.

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  • Richtig gut

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    kuechenqueen

    15. September 2017 um 11:43

    Jakob Kuisl kommt ermalig die Ehre zuteil, in den Rat der Zwölf einberufen worden zu sein. Nun reist er mit seiner Familie nach München, wo er sich nebenbei noch erhofft, für seine Tochter Barbara einen Mann zu finden. Was er nicht weiß: Barbara ist schwanger, traut sich nicht, ihm dies zu sagen. Doch dann werden junge Frauen ermordet und Kuisl mischt wieder in einem Kriminalfall mit... Oliver Pötzsch hat hier wirklich eine meiner Lieblingsserien geschrieben. Jeder Band ist für sich neu spannend. Aber auch das Miterleben des Privatlebens eines Henkers zur damaligen Zeit ist hochinteressant und durch die tollen Recherchen von Oliver Pötzsch richtig lehrreich. Auch sein Schreibstil ist ganz toll, man kann dieses Buch lesen, ohne über irgendetwas zu holpern oder es nicht zu verstehen. Diese Serie ist einfach ein Muß für alle Fans guter historischer Romane!

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  • Die Kusils in München - Band 7 der Herkerstocher - Saga

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    Filzblume

    10. September 2017 um 13:12

    Band 7 Der Henkerstochter-Saga. Ein Mord der 20 Jahre zurück liegt, wird für die Kusil- Familie wieder zu einen Kriminalfall. Doch noch ahnen weder Magdalena, ihr Mann Simon Fronwieser, noch Jacob Kusil, Schongauer Henker, das ihre Reise nach München sie wieder in Gefahr bringt. In München tagt der Rat der Zwölf - Die Henkerszunft trifft sich dort. Jacob ist endlich Mitglied im Rat geworden. Brauch ist es, das er seine gesamte Sippe mitbringen muss, so nutzt er die Gelegenheit, eine Tochter Barbara unter die Haube zu bringen. Die ist weder begeistert noch glücklich, denn sie trägt ein Geheimnis mit sich. Simon, Magdalenas Mann möchte unbedingt ein von ihm verfasstes Traktat vorstellen. Die Kinder Peter und Paul gehen in München gar unterschiedliche Wege. Während der Rat tagt passieren weitere Morde an jungen Frauen. Und die Bevölkerung denkt, das die Morde im Zusammenhang mit den Henkern zusammenhängt, da die Morde auf Henkersart geschehen. Hinzu kommt, das in München Geldfälscher ihr Unwesen treiben. Der Schauplatz wurde von Schongau nach München verlegt. Wie immer begibt sich die Kusil Sippe in Gefahr, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Die Wahrheit ist, das dieser Band 7 einen vielversprechenden Titel hat, jedoch geht es hier am Rande wenig um der Zwölferrat. Die Handlung ist recht spannend, die Geschichte und die Dialoge hin und wieder zäh. Ich habe bisher alle Vorgängerromane gelesen, muss gestehen, das dieser hier, unterhaltsam, aber nicht so fesselnd wie alle Vorgänger ist. Der Schluß des Buches hat mich nicht überrascht, dennoch ist es Oliver Pötzsch gelungen aufbauend auf den nächsten Teil mein Interesse zu wecken. Als Fan der Saga und dem Autor bleibe ich weiter treu und freue mich auf das nächste Buch. Der „Rat der Zwölf „kann auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher gelesenen werden.3,5 Sterne.

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  • Spannender historischer Roman

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    little_devil

    27. August 2017 um 13:31

    Da ich sehr gern historische Romane lese, habe ich "Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf" förmlich verschlungen.Ich habe beim Lesen durch Zufall erst gesehen, dass dieses Buch bereits der siebte Band einer Reihe ist - allerdings konnte man dieses Buch auch sehr gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Natürlich wären einem die Charaktere vertrauter gewesen, zu Beginn wurde die Beziehung der Personen zueinander aber so gut dargestellt, dass man problemlos in die Geschichte hineinfinden kann.Das Buch handelt vom Scharfrichter Jakob Kuisl, der in den Rat der Zwölf aufgenommen wird, weswegen er mit seiner gesamten Familie zum Treffen der Henker nach München reist. Auf diesem Wege möchte er auch gleich seine jüngste Tochter Barbara verheiraten. Kaum in München angekommen, wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die offenbar hingerichtet wurde. In den folgenden Tagen tauchen immer mehr Frauenleichen auf - Kuisls Neugier ist geweckt und er macht sich gemeinsam mit seinen Töchtern, seinem Schwiegersohn und seinem Henkerskollegen Deibler auf die Spur des Mörders. Dass auch noch eine Gruppe von Münzfälschern München heimsucht, macht die ganze Angelegenheit nicht leichter. Dann fällt auch noch der Verdacht auf die Henker des Rats....Ich fand das Buch von Anfang an recht spannend, was zum einen an der vom Autor geschaffenen Atmosphäre lag, zum anderen daran, dass man immer wieder neue Details erfuhr, die einen am eigenen Verdacht zweifeln ließen. Unterm Strich muss ich gestehen, dass ich bis kurz vor Schluss nicht wusste, wer hinter den Morden steckt - besser kann es ja gar nicht sein, denn nichts ist schlimmer, als nach den ersten Seiten schon die Auflösung zu kennen. Wie in historischen Romanen üblich sind einige der Aktionen der Charaktere ein wenig zu übertrieben riskant, aber dadurch bleibt es auch dauerhaft spannend. Mir hat das Lesen jedenfalls viel Spaß gemacht und ich werde definitiv auch die anderen Bände der Henkerstochter noch lesen!

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  • Der nächste Fall für Kuisl

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    buchernarr

    19. August 2017 um 22:32

    Band Sieben der Henkerstochter Reihe und diesmal verschlägt es die Familie von Jakob Kuisl nach München, wo sie zum Rat der Zwölf gerufen werden, zu einem Scharfrichtertreffen der Oberliga. Insgeheim will er dort für seine jüngste Tochter einen passenden Bräutigam finden, doch es kommt anders als geplannt. Und obwohl die meisten Familienmitglieder anfangs eher verstimmt sind, beginnen alle eifrig sofort mit den Spekulationen als eine Reihe von Morden and jüngere Frauen die Stadt in Auffuhr bringt. Alle Frauen werden nach Henkersart ermordet somit sind die Henker als erste Verdächtige und Kuisl setzt alles drauf und dran der Täter ausfindig zu machen. Auch dieses Band der Henkerstochter Reihe macht seinem Namen alle Ehre und liest sich atemlos. Die Auflösung des Falles ist schlüssig wenn auch überraschend und die Schauplätze sind allersamt toll beschrieben, sodass man meint man ist im mittelalterlichen München present. Grosse Vorfreude jetzt schon auf dem nächsten Band!

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  • Wieder einmal herrlich!

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    Streiflicht

    16. August 2017 um 23:06

    Auf diesen siebten Band der Henkerstochter-Saga habe ich mich schon sehr gefreut. Oliver Pötzsch bietet mit seinen spannenden historischen Romanen immer wieder Lesespaß und gute Unterhaltung. Geschichtlich gut recherchiert und ausgearbeitet schreibt der Autor Krimis, die zwischen 1600 und 1700 spielen. Dabei lebt die Henkersfamilie in Schongau, wo Jakob Kuisl auch seinem Broterwerb nachgeht. Oliver Pötzsch selbst ist nicht nur Autor, sondern auch Nachfahre der Kuisls, die 300 Jahre lang die berühmteste Henkersdynastie Bayerns waren. Vielleicht wirken die Romane gerade deswegen so authentisch und lebensnah. Dieses Mal verschlägt es nach München, wo Anfang 1672 ein Scharfrichertreffen stattfindet. Kuisl ist erstmals in den Rat der Zwölf berufen und beim Treffen dabei und hofft, einen passenden Mann für seine Tochter Barbara zu finden.... Aber dann kommt alles ganz anders! Sie ist schwanger und traut sich nicht, ihrem Vater die Wahrheit zu sagen und dann gibt es auch gleich noch eine ganze Reihe von Morden... Jakob Kuisl muss mal wieder ermitteln und herausfinden, was wirklich passiert ist. Der Roman überzeugt wieder durch Authentizität, Humor, Spannung bis zur letzten Seite und einen großen Abwechslungsreichtum. Die Handlung wird aus der Perspektive verschiedener Familienmitglieder erzählt und wird dadurch umso spannender und interessanter. Wer Pötzsch bisher mochte, wird auch dieses Mal wieder begeistert sein und darf sich auf Spannung bis zur letzten Seite freuen.

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  • Das Amulett des Mörders

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    misswinniepooh

    13. August 2017 um 22:16

    Der Schongauer Scharfrichter Jakob Kuisl wird vom Rat der Zwölf zum großen Scharfrichter-treffen nach München eingeladen. Eine große Ehre für den gestandenen alten Scharfrichter und seine Familie, die mit ihm reisen wird. Den Kuisl hofft in München einen passenden Ehemann für seine jüngste Tochter Barbara zu finden. In München angekommen, wird die Familie Zeuge als die Leiche eines jungen Mädchens aus dem Auer Bach gezogen wird. Jakob Kuisl merkt sehr schnell, das die junge Frau ermordet wurde. Doch zunächst glaubt ihm keiner, erst als weitere Frauen ermordet werden, und noch eine Leiche auftaucht die offensichtlich bereits seit 20 Jahren tot ist gefunden werden, geht die Angst um in München. Noch dazu wurden alle Frauen mit Henkermethoden ermordet. Ein Henker als Mörder? Nun um das herauszufinden, muss Jakob Kuisl und seine Familie vielen gefährlichen Fährten folgen bis sie den wahren Mörder finden. Dies ist bereits der 7.Band aus der Henkerdynastie Kuisl, trotzdem kann dieser Band völlig unabhängig ohne Vorkenntnisse der anderen Bände gelesen werden. Aber glauben Sie mir, sie werden wie ich auch die Vorgängerbände lesen wollen. ;-) Der Autor Oliver Pötzsch entwirft mit bilderreichem Erzzählton und stimmig gezeichneten Figuren ein interessantes Szenario und exzellente Recherche dieser Zeit. Trotz der geballten Ladung mehrere Handlungsstränge, den jeder aus der Kuisl Familie hat in und für München eigene Träume und Wünsche bleibt der Spannungsbogen der ursprünglichen Krimihandlung mit dynamischen Wendungen erhalten. Kurz: Ein raffiniert konstruierter Krimi in historischer Kulisse mit spannender Atmosphäre, sehr gute Unterhaltung garantiert.

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  • Tolle Reihe!

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    irismaria

    12. August 2017 um 11:52

    Als Fan historischer Romane kenne ich die Henkerstochterreihe natürlich und auch den Ludwig-Roman des Autors, der aus Recherchen über seine eigene Familie im Mittelalter heraus lebendige Charaktere der Familie des Henkers entwickelt hat. So wie immer geht es auch hier um einen Kriminalfall, den der Henker lösen wird. Schon nach den ersten Seiten taucht man wieder in die lebendig geschilderte Mittelalterwelt ein und ist gespannt auf die Abenteuer, die Magdalena und ihr Vater erleben werden. Dieser Band dreht sich um eine Reise nach München, die die komplette Familie Kuisl unternimmt, da Jakob zum ersten Mal ein Mitglied des Henkertreffens Rat der Zwölf sein darf. Bei dieser Gelegenheit möchte er auch einen Mann für Barbara finden, doch die wehrt sich gegen eine Heirat mit einem anderen Henker und zudem hat sie ihrem Vater nichts von der ungewollten Schwangerschaft verraten. In München geraten die Kuisls gleich in die Ermittlungen mehrerer Fälle, einer Mordserie an jungen Frauen, Münzfälschereien und das verschwundene Hündchen der Kurfürstin. Das Team aus drei Generationen ermittelt und es gibt einige Überraschungen. Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, es ist spannend, klasse recherchiert, lebendig beschrieben und für Fans der Reihe sowieso ein Muss. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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  • Historische Spannung in Serie

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    Silbendrechsler

    09. August 2017 um 16:03

    "Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf" von Oliver Pötzsch ist ein historischer Krimi mit Spannung bis zum Schluss. Im siebten Band um die Henkersfamilie Kuisl (und meinem bisher ersten) geht es darum, dass der Schongauer Henker Jakob Kuisl endlich in den Rat der Zwölf berufen wurde. Deswegen muss die ganze Familie Kuisl nach München reisen. Doch jeder hat dabei auch seine eigenen, zum Teil geheimen Pläne im Blick. Die jüngste Tochter Barbara soll verheiratet werden, versucht dabei selbst ihre ungewollte Schwangerschaft zu verbergen, bis sie unter der Haube ist. Insgesamt wird es ein abenteuerlicher Münchenbesuch, bei dem eine Mordserie an jungen Mädchen aufgeklärt und eine Münzfälscherbande entlarvt wird. Ganz nebenbei gibt es natürlich viele persönliche Verwicklungen - positive und negative. Aber mehr soll natürlich noch nicht verraten werden. Insgesamt sei das Buch allen ans Herz gelegt, die Krimispannung und gelungene historische Settings mögen. Es war für mich auch kein Problem, dass ich die Bände 1 bis 6 noch nicht gelesen habe, ich habe alles gut verstanden und dir familiären Beziehungen ohne Probleme überblickt.

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  • Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    malo2105

    08. August 2017 um 14:06

    Der Schongauer Henker Jakob Kuisl wird erstmals zum Scharfrichtertreffen nach München eingeladen. Dies ist eine große Ehre für ihn und da es die Tradition verlangt, dass er seine Familie vorstellt, reist diese mit ihn.Zudem will er für seine Tochter Barbara einen Ehemann finden. Was er dabei nicht weiß: Barbara ist ungewollt schwanger.Gerade in München angekommen, wird die Familie Kuisl sogleich in eine Reihe von Mädchenmorde verwickelt und Jakob Kuisl wäre nicht er selbst, wenn er seine große Nase nicht in die Ermittlungen stecken würde. Da die Morde die Handschrift eines Scharfrichters tragen, geraten auch die Mitglieder des Rats der Zwölf in Verdacht.Nachdem ich alle Vorgängerromane um die Henkerstochter Magdalena und ihren starrköpfigen Vater Jakob Kuisl gelesen habe, stand natürlich Oliver Pötzschs neustes Werk schon längst auf meiner Wunschliste. Und auch wenn es sich mittlerweile um den siebten Teil dieser Reihe handelt, steht er seinen Vorgängern in nichts nach. Oliver Pötzsch versteht es ausgezeichnet Spannung zu erzeugen. Geschickt legt er falsche Spuren oder wechselt den Handlungsstrang und hält den Leser so bei der Stange und lässt ihn mitten im Geschehen sein.Aus meiner Sicht ist es für das Verständnis des Falles nicht erforderlich die Vorgängerbände zu kennen. Da sich die einzelnen Figuren aber stets weiterentwickeln und auch die anderen Bände lesenswert sind, empfehle ich die Einhaltung der Reihenfolge.Sehr gut gefallen mir zudem die Karte Münchens und die Übersicht der handelnden Personen zu Beginn des Buches So kann man, wenn erforderlich, sofort nachschauen. Ein sehr ausführliches und interessantes Nachwort sowie ein kleiner Münchner Stadtführer „Auf den Spuren der Henkerstochter“ runden den Roman ab.

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  • Sehr spannender historischer Krimi

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    specialang

    06. August 2017 um 22:34

    Inhalt:1672 findet in München ein Scharfrichtertreffen statt. Jakob Kuisl ist zum ersten Mal mit dabei. Er reist mit seiner gesamten Familie an, da es Brauch ist, diese den anderen Ratsmitgliedern vorzustellen. Die Familie kommt beim Münchner Scharfrichter Michael Deibler unter. Beim Eintreffen der Familie wird eine junge Frau aus dem Auer Bach gefischt. Diese ist anscheinend betäubt und anschließend ertränkt worden. Schnell stellt sich heraus, das dies nicht der einzige Mord ist, der nicht aufgeklärt wurde. Immer wieder wurden heiratsfähige Frauen ermordet. Die Todesarten kennt man sonst nur bei Scharfrichtern. Ist der Mörder unter den Scharfrichtern? Jakob Kuisl bleibt nicht viel Zeit, um den Täter zu überführen. Meinung: Zu Beginn findet man Karten von damaligen München. Auch die Personenliste ist am Anfang zu finden, was den Einstieg in die Geschichte sehr erleichtert. Auch wenn ich die anderen Bücher nicht kenne, war ich sofort in der Story drin. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung wird sehr schnell aufgebaut. Beim lesen taucht man regelrecht in die damalige Zeit ein und es wird alles sehr bildhaft und authentisch wiedergegeben. Die Charaktere sind alle sehr facettenreich und gut beschrieben. Jakob ist ein starker Charakter, der mir sehr sympathisch war. Seine Gedankengänge sind nachvollziehbar und ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen. Am Ende war ich doch sehr überrascht, dass die knapp 700 Seiten so schnell durchgelesen waren. Ein sehr gelungener historischer Krimi, den ich nur weiterempfehlen kann.

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  • ein historischer Roman, so wie er sein sollte, spannend von der ersten bis zur letzten Seite

    Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

    Engel1974

    05. August 2017 um 19:35

    „Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf“ von Oliver Pötzsch ist bereits der 7. Band der Erfolgsserie um den Henker Jakob Kuisl und seine Tochter Magdalena. Um was geht es? Im Winter 1672 wird Jakob Kuisl zu einem wichtigen Schafrichtertreffen in die bayrische Landeshauptstadt München gerufen. Eine große Ehre für ihn, denn er ist zum ersten Mal mit dabei. Da die Tradition es verlangt dass hier jedes Ratsmitglied seine Familie vorstellt reist er auch mit ihr an. Mit dabei sind so seine Töchter Barbara und Magdalena, sein Schwiegersohn Simon und seine drei Enkelkinder. Für Barbara erhofft er sich auf dem Treffen eine Ehe arrangieren zu können, doch diese hat ganz andere Probleme und Dinge im Kopf. Gerade als Familie Kuisl in München eintrifft und herzlich vom hiesigen Schafrichter Michael Deibler und seiner Frau Walburga in Empfang genommen werden, wird die Leiche einer jungen Frau aus dem Auer Bach gezogen. Sie scheint betäubt und ertränkt worden zu sein. Auch ist sie nicht das erste und letzte Mordopfer in der Gegend. Unter den Bewohnern geht die Angst um, und es wird vermutet, dass die Mädchenmorde auf das Konto eines reisenden Henkersgesellen oder sogar Henkers gehen. Kuisl und seine Kollegen beginnen zu ermitteln. Als einer von ihnen vergiftet wird, vermuten sie den Mörder ebenfalls in ihren Reihen. Doch wem kann man noch trauen? Meinung: Dies war mein erster historischer Roman, den ich aus der Reihe um die Henkersfamilie Kuisl gelesen habe. Da jeder Band vom Fall her in sich abgeschlossen ist, hatte ich keinerlei Probleme in die Handlung hineinzufinden. Im Gegenteil, die Protagonisten kamen mir von Anfang an sehr vertraut vor, als würde ich sie schon sehr lange kennen. Der Autor bietet seinen Lesern eine sehr geballte Handlung und ein Geflecht aus mehreren Kriminalfällen, bei dem der Täter bis zum Ende nicht zu erraten ist. So ist man zum Schluss doch sehr verblüfft, als dieser präsentiert wird. Dennoch ist am Ende alles einleuchtend und in sich stimmig. Der Schreibstil des Autoren ist sehr angenehm, gut und flüssig zu lesen. Er vermochte mich von Anfang an mitzunehmen und gut zu unterhalten. Insgesamt betrachtet gibt es an diesem Roman nichts auszusetzten, in die Protagonisten kann man sich sehr gut hineinversetzten und an Spannung mangelt es überhaupt nicht. Fazit: ein historischer Roman, so wie er sein sollte, spannend von der ersten bis zur letzten Seite

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