Oliver Pötzsch Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

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Inhaltsangabe zu „Die Henkerstochter und der schwarze Mönch“ von Oliver Pötzsch

Ein vergifteter Pfarrer. Ein geheimnisvoller Sarkophag. Ein berüchtigter Geheimorden.Der Schongauer Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon suchenden legendären Schatz der Templer – und dabei sind sie nicht allein. Denn nicht nur eine Räuberbande, auch ein unheimlicher schwarzer Mönch hat schon längst die Verfolgungaufgenommen.

Wieder ein fesselnder Krimi aus der Feder von Oliver Pötzsch

— Bellis-Perennis

spannend bis zum Schluß, toller historischer Krimi

— Gartenkobold

Noch ein Ticken besser als der 1. Teil

— tenchy

immer wieder

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Die Serie hat mich total in ihren Bann gezogen.

— ChattysBuecherblog

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    ChattysBuecherblog

    Keine Serie ist vor mir sicher!!! Egal ob im Fernsehen oder als Buch.... ich liebe Serien. Aus diesem Grund habe ich dieses Thema eröffnet, da ich mich gerne mit Gleichgesinnten zu diversen Reihen austauschen möchte. Austauschen in Form von gemeinsamen Lesen und darüber quatschen. Einfach und ganz zwanglos. Für jede Reihe (die bei mir einzieht) werde ich ein eigenes Unterthema eröffnen. Wenn ihr die Serie kennt und mitlesen oder mitquatschen möchtet, seid ihr herzlich eingeladen.

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    • 257
  • Mein Leseeindruck zu Band 2 der Henkerstochter Reihe

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    ChattysBuecherblog

    23. August 2017 um 07:32

    Ohne großes Vorgeplänkel startet der Autor auch hier, im zweiten Band der Henkerstochter Reihe, mit einem Kracher. Der Pfarrer stirbt an Schmalznudeln. Wieso fiel mir hierzu eigentlich sofort der Film "das grosse Fressen" ein?  Wahrscheinlich wegen der großartigen Personenbechreibung des Pfarrers. Seine Leibesfülle und seine behäbigen Bewegungen wurden so detailliertlliert beschrieben, dass ich sofort diese Assoziation zum Film hatte. Aber nicht nur der Pfarrer wurde so genau beschrieben. Nein, alle Protagonisten werden charakterlich und äußerlich so exakt beschrieben, dass ich mir die Personen bildhaft vorstellen konnte. Na ja, was heißt bildhaft? Sie wurden so beschrieben, dass ich mich inmitten ihrer gefühlt habe. Ich hatte also das Gefühl, sie atmen hören zu können. Sehr gut hatte mir auch die Aufklärung bzw. Erklärung zu den Templern gefallen. Interessant und doch auch lehrreich hatte der Autor die Geschichte und den Untergang der Tempelritter in den Roman eingebaut. Ob die Informationen gut recherchiert waren oder vieles auch nur aus Überlieferungen stammt, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich fand es jedenfalls sehr interessant gerade im Hinblick darauf, dass der Schatz der Templer noch immer verschwunden ist. Charakterlich hatte der Autor Magdalena in diesem Band etwas mehr Gefühlsregungen zugedacht. War doch da eine Eifersucht auf Benedikta zu spüren. Ein Gefühl, dass wunderbar ausgearbeitet wurde und den Leser sofort in die richtige Stimmung versetzt. Aber auch ihre Begegnung mit Alkohol insbesondere dem Bier, zeigt einen neuen Charakterzüge an Magdalena. Wirkte sie im ersten Band noch ganz geradlinig, so wird dieser Eindruck im vorliegenden Buch etwas relativiert. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2576
  • Mancher Schatz ist nur ideeller Natur ...

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    Bellis-Perennis

    20. July 2017 um 18:59

    Auch der zweite Fall für den eigensinnigen Henker Jakob Kuisl hat es in sich: Man schreibt das Jahr 1660 und der Pfarrer der St. Lorenzkirche ist tot. Er ist vergiftet worden, wie sich bald herausstellt. Allerdings kann er mit letzter Kraft noch Hinweise auf einen streng gehüteten, geheimen Schatz des Templerordens geben, der die Neugierigen der Familie Kuisl in die Krypta der Kirche führt.Interessanterweise will jemand, dass Kuisl diesen Mord nicht genauer untersucht. Er wird von Lechner, dem Statthalter des Fürsten, mit der Aufgabe betraut, der herumstreifenden Räuberbande den Garaus zu machen. Reiner Zufall natürlich!So übernimmt es Medicus Simon Fronwieser, gemeinsam mit der angereisten Schwester des Pfarrers, die geheimnisvollen Hinweise auf den Schatz der Templer zu verfolgen.Blöderweise ist der Mörder des Pfarrers dem Geheimnis längst auf der Spur. Auch die, von Kuisl gejagte, brutale Räuberbande hat von dem Schatz Wind bekommen. Ein gnadenloser Wettlauf um die Preziosen der Templer beginnt.Meine Meinung:Dieser Fall ist ausgesprochen fesselnd angelegt. Ich habe mich keine Minute gelangweilt, obwohl ich den Mörder und Drahtzieher der Jagd nach dem Templer-Schatz recht schnell ausgemacht habe. Witzig finde ich, dass der sagenumwobene Schatz ausgerechnet in Schongau versteckt sein soll. Aber wer weiß? Auch beim zweiten, kriminellen Handlungsstrang rund um die Räuberbande (die sich dann als zwei Banden herausstellt), bin ich dem Kopf der Räuber bald auf die Spur gekommen. Unterschätzt mir die Frauen nicht!Magdalena hat wieder einmal Zores mit ihrem Vater, weil sie partout Simon und keinen der verfügbaren Henker heiraten will. Doch Simon hat derzeit eher die Schwester des Pfarrers vor den Augen und im Schädel. Dass Magdalena die Nebenbuhlerin so gar nicht leiden mag, ist klar. Wieder werden uns die Lebensumstände der Menschen zu jener Zeit deutlich nähergebracht. Man stirbt an der Grippe, an der Syphilis und an einem Blinddarmdurchbruch. Oliver Pötzsch lässt Simon mit dem „Jesuitenpulver“ (=Chinin) und einer Pille aus Schimmelpliz (=Penicillin) experimentieren. Im Epilog erhalten wir noch einen kurzen Reiseführer, der alle jene Orte und Klöster, die in diesem Buch eine Rolle spielen, näher erklärt werden. Das lädt ein, eine Rundreise zu unternehmen, die heutzutage bequemer und vor allem ungefährlicher abläuft.Fazit:Wieder ein toller Krimi aus der Feder von Oliver Pötzsch, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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    • 2
  • spannend bis zum Schluß, toller historischer Krimi

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    Gartenkobold

    20. February 2017 um 11:27

    Klappentext: Schongau 1660: Der Pfarrer der Lorenzkirche wurde vergiftet. Mit letzter Kraft konnte er noch ein Zeichen geben, das zu einem uralten Templergrab in der Krypta führt. Dort entdecken der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon rätselhafte Hinweise auf einen Templerschatz. Der Mörder des Pfarrers ist dem Geheimnis längst auf der Spur, aber auch eine brutale Räuberbande hat davon erfahren. Ein gnadenloser Wettlauf beginnt. Dass es noch einen ersten Band zu dieser Geschichte gibt, ist mir erst aufgefallen, nachdem ich das Buch gelesen habe und ich kann nicht sagen, dass der erste Teil hätte zwingend gelesen werden müssen, um den zweiten Teil zu lesen. Vielmehr hat der Autor hervorragende Arbeit geleistet, die fehlenden Informationen sehr gekonnt in den zweiten Band einfließen zu lassen. Der zweite Teil spielt einige Jahre nach dem Ende des dreißigjährigen Krieges, der das Land schwer gebeutelt hat, viele ehemalige Söldner und Soldaten verdingen sich nun als Wegelagerer und Räuberbanden machen die Handelswege unsicher; außerdem sind einige religiöse Fanatiker übergeblieben, die auch nicht vor Mord und Brandschatzung zurückschrecken, um ihren Glauben, den sie als den einzig wahren erachten, zu verbreiten und durchzusetzen. Oliver Pötzsch, selbst Nachfahre des Henkers Jakob Kuisl beschreibt die damalige Zeit in meinen Augen sehr authentisch und die Charaktere sind recht vielschichtig. Die wenigen bayrischen Wörter sind auch für Nichtbayern sehr gut verständlich. Die Geschichte ist sehr spannungsgeladen und der zu Beginn der Geschichte aufgebaute Spannungsbogen ist durchgängig bis zum Schluss. Es kommt keine Langweile auf, der Leser ist mitten im Geschehen, sehr flüssig und an manchen Stellen ein wenig humorig. Der am Ende des Buches angehängten Reiseführer durch den Pfaffenwinkel lädt ein, seinen Urlaub im Voralpenland zu verbringen. Ein spannendes Buch, dem ich nun den dritten Teil folgen lassen werde.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1271
  • Die Henkerstochter auf Schatzsuche

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    Blackfairy71

    13. September 2016 um 16:02

    Schongau 1660. Der Medicus Simon Frohnwieser wird zum kranken Pfarrer der Lorenzkirche gerufen. Vor Ort kann er nur noch dessen Tod feststellen und anhand der Umstände vermutet er, dass der Mann vergiftet wurde. Da er nicht weiß, an wen er sich sonst damit wenden soll, ruft er Jakob Kuisl, den Henker von Schongau zur Hilfe.  Zusammen mit der Henkerstochter Magdalena untersuchen sie den Fundort der Leiche und entdecken Hinweise auf einen Schatz der Templer in der Krypta der Kirche. Es bleibt nicht bei diesem einen Hinweis und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn es sind noch andere hinter diesem Schatz her und die schrecken vor Nichts zurück.Dies ist Band 2 der "Henkerstochter"-Reihe von Oliver Pötzsch. Ich habe den ersten Teil zwar gelesen, aber eigentlich ist das nicht notwendig, um diesen hier zu verstehen. Man kann auch sehr gut direkt hiermit einsteigen.Aber so habe ich mich über ein Wiedersehen mit dem brummigen Henker Jakob Kuisl, seiner starrköpfigen Tochter Magdalena und dem angehenden Medicus Simon gefreut, der zwar seinem Vater in der Praxis hilft, aber eigentlich mit den veralteten Methoden in der Medizin nicht einverstanden ist. Das Buch ist ein historischer Kriminalroman, bei dem man merkt, dass Pötzsch den historischen Teil gut recherchiert hat. Man erfährt wieder viel über den damaligen Beruf des Henkers und was er bedeutete. Ich mag seinen Schreibstil, der sehr bildhaft ist. Außerdem ist es genau die richtige Mischung aus Spannung, Humor und Herz. Zwischendurch musste ich immer mal wieder schmunzeln, was meistens an den Bemerkungen des Henkers lag. Im Nachwort erwähnt der Autor noch einmal alle Orte, an denen dieser Roman spielt und gibt Tipps, wenn man die Schnitzeljagd bzw. Schatzsuche nachspielen möchte. Fazit: 500 Seiten die mich gut unterhalten haben. Und das Ende verspricht einen interessanten dritten Teil, den ich auf jeden Fall auch lesen werde.

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    • 7
  • Ein spannender Kriminalfall

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    wampy

    03. April 2016 um 11:54

    Buchmeinung zu Oliver Pötzsch – Die Henkerstochter und der schwarze Mönch „Die Henkerstochter und der schwarze Mönch“ ist ein historischer Kriminalroman von Oliver Pötzsch, der 2009 im Ullstein Taschenbuch Verlag erschienen ist. Dies ist der zweite Fall für den Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und den Medicus Simon Fronwieser. Klappentext: Schongau 1660: Der Pfarrer der Lorenzkirche wurde vergiftet. Mit letzter Kraft konnte er noch ein Zeichen geben, das zu einem uralten Templergrab in der Krypta führt. Dort entdecken der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon rätselhafte Hinweise auf einen Templerschatz. Der Mörder des Pfarrers ist dem Geheimnis längst auf der Spur, aber auch eine brutale Räuberbande hat davon erfahren. Ein gnadenloser Wettlauf beginnt. Meine Meinung: Es macht einfach Spass, den Kuisls und dem Simon zu folgen. Lebhaft und eindringlich beschreibt der Autor die Situation im Schongau. Obwohl der 30-jährige Krieg schon ein paar Jahre vorbei ist, leidet der Handel und der Schongau immer noch unter marodierenden Banden. Dazu kommen religiöse Eiferer, die auch vor Gewalttaten nicht zurückschrecken. Der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und ihr Freund Simon Fronwieser, der Sohn des Medicus, finden eine Spur des sagenhaften Templerschatzes. Im Laufe der Geschichte erfährt man so einiges über die verschiedenen Kirchen und Klöster im Pfaffenwinkel. Das ganze ist in einen durchaus spannenden Kriminalfall eingebettet. Magdalena ist manchmal doch arg furchtlos, weiß sich aber ihrer Haut zu wehren. Die Schwester des ermordeten Pfarrers weckt dann auch noch das Interesse Simons – da gibt es dann kein Halten mehr. Meine Lieblingsfigur ist der Henker selbst. Er ist sicher der sympathischte Henker, den es jemals in Bayern gegeben hat. Es fällt ihm schwer, die ein oder andere Strafmassnahme an Verurteilten zu vollziehen, wenn er glaubt, das dies nicht gerecht ist. Andererseits kann er auch erbarmungslos zuschlagen, wenn seine Lieben in Gefahr sind. Interessant sind auch die kleinen Exkurse in Sachen Heilmittel und Kaffee. Er, der Henker, verfügt über mehr Medizinwissen als der Medicus. Fazit: Auch dieser Fall für die Henkerstochter und ihre Mitstreiter hat mir viel Vergnügen bereitet. Der Fall war interessant und die Auflösung schlüssig. Kleine Abstriche gibt es für die furchtlosen Akteure, die manchmal doch etwas naiv in gefährliche Situationen geraten. Dennoch ist dies ein überzeugender Fall, den ich mit vier von fünf Sternen bewerte.

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  • "Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" von Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    -nicole-

    18. April 2015 um 12:44

    Schongau im Jahr 1660: Im Nachbarort Altenstadt wird der Pfarrer der Lorenzkirche tot aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass er vergiftet wurde. Der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der junge Stadtmedicus Simon gehen dem rätselhaften Fall nach und stoßen in der Krypta der Kirche auf ein geheimnisvolles Grab und Hinweise zu dem legendären Templerschatz. Hatte der Pfarrer womöglich etwas entdeckt, was niemand wissen darf? Während Simon zusammen mit der Schwester des Pfarrers den Rätseln um die Templer nachgeht, muss sich Jakob um eine Räuberbande kümmern, die seit einiger Zeit im Gebiet um Schongau ihr Unwesen treibt. Auch Magdalena lässt das Rätsel keine Ruhe. Und nicht nur sie gerät bei ihren Ermittlungen in Lebensgefahr... Doch nicht nur der Henker, Simon und Magdalena wollen das Rätsel um den sagenumwobenen Schatz der Templer lösen. Ein schwarzgekleideter Mönch hat längst die Verfolgung aufgenommen... Der zweite Teil der Henkerstochter-Saga ist eine gelungene Fortsetzung, die nur einige Monate nach dem ersten Band spielt. Neben dem Henker Jakob Kuisl rücken nun auch seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon mehr in den Vordergrund. Die drei bringen nach und nach Licht ins Dunkel der vielen Rätsel. Spannend geschrieben und mit detailreichen Schilderungen fällt es dem Leser schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen. Vielleicht ein klein wenig schwächer als sein Vorgänger, aber trotzdem fesselnd und sehr zu empfehlen!

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  • Gute, spannende Unterhaltung...

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    unclethom

    25. February 2014 um 12:45

    Der Klappentext: Schongau 1660: Der Pfarrer der Lorenzkirche wurde vergiftet. Mit letzter Kraft konnte er noch ein Zeichen geben, das zu einem uralten Templergrab in der Krypta führt. Dort entdecken der Henker Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon rätselhafte Hinweise auf einen Templerschatz. Der Mörder des Pfarrers ist dem Geheimnis längst auf der Spur, aber auch eine brutale Räuberbande hat davon erfahren. Ein gnadenloser Wettlauf beginnt. Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/buch/details/die-henkerstochter-und-der-schwarze-moench-9783548268538.html Die Autorin: Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, war jahrelang Filmautor beim Bayerischen Rundfunk und lebt heute als Autor in München. Seine historischen Romane um den Schongauer Henker Jakob Kuisl haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht. Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/nc/autor/name/Oliver-P%C3%B6tzsch.html Die Rezension: Gelesen und rezensiert von unclethom Es ist vollbracht! Nun habe ich es geschafft und alle drei Bände der Trilogie gelesen. Wieder hat es mir sehr gut gefallen, wen wunderts? Auch wenn dies, meiner Meinung nach der schwächste der drei Henkerstochter Bücher ist, dennoch immer noch ein tolles Buch. Wie üblich sind die Umgebung und die Protagonisten sehr bildhaft beschrieben. Ich fand schnell in die Story hinein und es ist dem Autor aufs Neue gelungen mich abzuholen. Gespannt las ich die ersten Seiten und war schnell mittendrin. Der Spannungsbogen ist wie immer fein gesponnen und gipfelte dann in einem hochspannenden Finale. Obwohl es in meinen Augen der schwächste der drei Bände ist, komme ich immer noch auf 4,5 von 5 Sterne, gerundet also wieder 5 von 5 Sternen

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  • Eine gelungene Fortsetzung

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    Zeilenreichtum

    17. February 2014 um 14:47

    Lange ist die letzte Rezension her, aber heute habe ich endlich wieder eine für Euch und arbeite damit sogar einen Challenge-Punkt ab und natürlich meine Februarliste. Ich habe am Wochenende das Buch "Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" von Oliver Pötzsch gelesen. Es ist der zweite Teil rund um die Henkerstochter und ihre aufregenden Ermittlungen. Magdalena ist die Tochter von Jakob Kuisl, dem Henker. Die junge Magdalena ist bekannt für ihre Neugier aber auch für ihr Talent, mit Kräutern Krankheiten zu heilen. Schon Band 1 der Serie hat es damals geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Gerade bei historischen Romanen ist das bei mir gar nicht so einfach, denn wenn die Bücher zu sehr ins Beschreibende und ins Detail gehen, habe ich oft keine Lust mehr. Herr Pötzsch jedenfalls weiß mich im alten Bayern gut zu unterhalten. Magdalena ist ein wirklich sehr interessanter Charakter. Ihre ganze Art und ihr Mut zeichnen sie aus. Als sie sich auf die Suche nach dem Templerschatz macht, bricht sie das eine oder andere Mal in Bereiche ein, die gerade in der damaligen Zeit für eine Frau sehr gefährlich werden konnten. Daher durchzieht das gesamte Buch eine angenehme Spannung, die jedoch immer genau zur richtigen Stelle ein wenig gelöst wird. Es ist, als würde der Autor immer wieder an den richtigen Fäden ziehen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Natürlich ist auch Simon Fronwieser wieder mit dabei. Der junge Medicus hilft Magdalena, ihre Fälle zu lösen und ist auch Kuisel selbst ein verlässlicher Freund. Interessant war die Entwicklung der Charaktere zu beobachten, die doch deutliche Sprünge im Vergleich zu Band 1 gemacht haben. Vor allem Magdalena rückt hier noch mehr in den Vordergrund. Auch die Beschreibung der Orte und der damaligen Zeit ist einfach wirklich toll getroffen. Der Autor hat eine unheimlich bildhafte Sprache und ich hatte das Gefühl, neben Magdalena herzulaufen und alles mit ihr gemeinsam zu erleben. Man muss auch nicht Band 1 gelesen haben, um das Buch zu verstehen. Wer also gerne historische Romane mit ein wenig Witz und sympathischen Charakteren liest, der sollte sich die Reihe nicht entgehen lassen. 5 von 5 Kleeblättern.

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  • Rezension zu "Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" von Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    maxibiene

    10. February 2013 um 21:24

    Kaum das ein Jahr vergangen ist, stürzen sich der Henker Jakob Kuisl und seine Tochter Magdalena sowie der angehende Medicus von Schongau, Simon Friesinger, in das nächste Abenteuer. Mitten im tiefsten Winter wird Simon zur Altenstadter Lorenzkirche gerufen, da es dem Pfarrer Andreas Koppmeyer gar nicht gut ginge. Obwohl Simon der Meinung war, dass sich der fette Pfarrer bestimmt wieder überfressen haben müsste, konnte er nur wenig später nur noch dessen Tod feststellen. Allerdings bemerkte er einen eigenartigen Geruch in den Resten seiner letzten Mahlzeit und glaubte, dass der Pfarrer vergiftet worden sei. Sicherheitshalber ließ er auch den Henker kommen, der sich mit Heilkräutern und Giften am besten auskannte. Kuisl konnte nur bestätigen, was Simon vermutete und erzählte ihm von Koppenmeyers letzten Andeutungen. Zusammen suchten sie des Rätsels Lösung in der anliegenden Lorenzkirche und stießen dabei auf Hinweise eines vergrabenen Schatzes. Wieder hat Oliver Pötzsch einen spannenden und fesselnden Roman, der auf historischem Hintergrund aufgebaut ist, präsentiert. Der Autor, der selbst aus der Kuisl-Linie stammt, hat seinen Roman sowohl aus Helden, die tatsächlich in der Zeit um 1660 lebten als auch mit fiktiven Figuren gespickt. Zusammen ergeben sie eine interessante, mitreißende, aber auch sehr amüsante Mischung, deren Geschichte sich flüssig und in einem Zug lesen lässt. Auch Denjenigen, denen es bisher vergönnt war, Band 1 zu lesen, werden sich ohne Schwierigkeiten schnell und unkompliziert in die Geschehnisse einlesen können. Mit viel Witz erzählt der Autor das Leben Mitte/Ende des 17. Jahrhunderts und zeigt vor allem, wie sich einige wesentliche Dinge änderten. Seine Protagonisten hat er, wie schon im ersten Teil ziemlich klar heraus gearbeitet. Der Henker wird als ein kräftiger, gebildeter und selbstsicherer Mann dargestellt, ebenso seine Tochter, die sehr eigensinnig ist und mit ihrer Herkunft sehr selbstbewusst umgeht. Simon, der Medicus wird hingegen eher als tapsig und tollpatschig demonstriert, über den man so manches Mal schmunzeln kann. Die Suche nach dem vermeintlichen Schatz wird von Pötzsch sehr rasant und spannend erzählt und man glaubt durch seine detaillierten Beschreibungen der Schauplätze unmittelbar an der Schatzsuche beteiligt zu sein. Aber Kuisl kann sich dieses Mal nicht so intensiv an der Schatzsuche beteiligen, weil ihn der Gerichtsschreiber Johann Lechner mal wieder mit einer ganz besonderen Aufgabe betraut hat. Räuber verunsichern die Umgebung von Schongau und so soll Kuisl die Räuberbande unschädlich machen. Zum einen hat Lechner den Henker dann für eine Weile los und zum anderen rechnet er wieder mit Einnahmen für die Stadt. Dass Kuisl ausgerechnet bei der Räuberbande auf wesentliche Hinweise stößt, die die Schatzsuche betrifft, kommt ihm natürlich ganz gelegen. Zudem erfährt er noch Dinge, die Simon und seine Tochter betreffen. Denn sie scheinen in höchster Gefahr zu schweben. Die Schatzsuche, die sich auf mehrere Rätsel aufbaut, wird schnell zu einer blutigen Jagd zwischen dem gebildeten Henker, seine Tochter, dem Medicus und der Schwester des vergifteten Pfarrers. Während der gesamten Handlung treten immer wieder Wendungen ein, mit denen man als Leser in keiner Weise rechnet und so wird die Jagd auf den Schatz zu einem ernsthaften Problem für die 4 Personen und schließlich zu einem noch größeren Desaster. Viel zu schnell neigte sich das Buch dem Ende zu und so kann man nur auf eine ähnlich rasante Folgegeschichte hoffen.

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  • Rezension zu "Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" von Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    TigorA

    07. February 2013 um 20:31

    Der zweite Teil der Henkerstochter-Reihe. Das bayrische Städtchen Schongau im 17. Jahrhundert wird vom harten Winter fest im Griff gehalten. Nicht nur der Winter macht den Bürgern zu schaffen, auch ein Fieber geht um und zu allem Übel lauern Räuber in der Umgebung den Händlern auf. Der Pfarrer Koppmeyer wird tot in seiner kleinen Kirche aufgefunden, die Todesursache erst einmal unklar, bis der Henker Jakob Kuisl und der Medicus Simon Fronwieser auf den Plan gerufen werden. Zusammen mit der Henkerstochter Magdalena und der gebildeten Schwester des Pfarrers hegen sie schnell einen Verdacht: Der Pfarrer wurde vergiftet weil er etwas entdeckt hatte, dass besser im Verborgenen geblieben wäre. Ein geheimer Zugang in die Katakomben der Kirche offenbaren ein Geheimnis in dem es um die sagenumwobenen Templer geht und um ihren Schatz. Eine abenteuerliche Suche beginnt die unsere Helden quer durch Bayern treibt. ~~~ Dieser Band steht seinem Nachfolger in nichts nach. Das Niveau bleibt das Gleiche, wenn auch die Story etwas abenteuerlicher und bei den Haaren herbei gezogen wirkte. Dennoch fand ich das Buch sehr interessant und unterhaltsam, auch wenn der Autor hier offensichtlich sehr bemüht war den Leser mit allem Möglichen Sinn und Unsinn bei der Stange zu halten. Die Geschichte um die Templer und das grade in dem kleinen Städtchen in Bayern solche Relikte und Schätze zu finden sein sollen, naja, ist eben zugegeben nicht sehr glaubwürdig. Muss es aber ja auch nicht sein. Für ein nettes Lesevergnügen abends vor dem Einschlafen war das ganz herrlich und es hat mich nicht großartig gestört. Die Charaktere sind durchweg sympathisch, der Schreibstil flüssig und nie wirklich langweilig. Es gibt ein paar überraschende Wendungen und genug Möglichkeiten mit den Hauptfiguren mitzufiebern. Warum allerdings die Reihe 'Henkerstochter' heißt ist mir immernoch nicht ganz klar... Auch in diesem Buch war Magdalena nur eine Hauptfigur von dreien. Ein besserer Titel wäre vielleicht gewesen: 'Der Henker, seine Tochter und der Medicus'. Aber gut, lassen wir dem Autor seine künstlerische Freiheit. ~~~ Ein netter historischer Krimi gepaart mit Mystik und Abenteuer also, der durchaus seine Vorzüge hat aber sicher nicht jedem gefallen wird. Ich für meinen Teil bin zufrieden und werde auch den dritten Teil noch lesen.

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  • Rezension zu "Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" von Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    Hasewue

    06. December 2012 um 14:28

    Schongau im Jahr 1660. Als der Pfarrer der Lorenzkirche stirbt, hinterlässt er ein Zeichen, das zu einem uralten Templergrab in der Krypta der Kirche führt. Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon Fronwieser entdecken bei ihren Ermittlungen zum unnatürlichen Tod des Pfarrers rätselhafte Hinweise auf einen Templerschatz. Doch die drei sind nicht die Einzigen, die das Rätsel lösen und den Schatz finden wollen. Auch der Mörder des Pfarrers und viele weitere dunkle und geheimnisvolle Gestalten sind ihnen auf der Spur und es entwickelt sich so nicht nur zu einem Wettlauf, sondern auch zu einem lebensgefährlichen Abenteuer. „Die Henkerstochter und der schwarze Mönch“ ist der zweite Teil von Oliver Pötzsch’ Reihe über den Schongauer Henker Jakob Kuisl, dessen Tochter Magdalena und deren Freund Simon. Im Gegensatz zum ersten Teil gab es hier keinerlei Kritikpunkte meinerseits. Ich fand das Thema sehr interessant und ansprechend und Pötzsch konnte mich von Anfang an mit seinem lebhaften Schreibstil und seinen detaillierten Beschreibungen, die eine dichte und passende Atmosphäre schufen, in seinen Bann ziehen und schaffte es auch sofort mich mit Spannung an die Geschichte zu fesseln. Mit Jakob Kuisl, Magdalena, die mir hier viel besser gefiel als im ersten Teil, und Simon Fronwieser hat er unter anderem auch individuelle und authentische Figuren geschaffen, die jede für sich eine eigene, wichtige Rolle haben und mittlerweile für mich nicht mehr wegzudenken sind. Die ganze Geschichte mit ihren zahlreichen, unerwarteten Wendungen ist einfach nur faszinierend und die Aufklärung hat mich dementsprechend sehr überrascht. Auch das Ende und der damit verbundene Showdown waren authentisch und glaubwürdig inszeniert und wie die ganze Handlung durchgehend spannend. Die „Henkerstochterreihe“ hat meine Begeisterung für historische Romane richtig gesteigert und sie zeigt, dass dieses Genre sehr spannend und interessant ist. Ich hoffe sehr, dass es noch viele „Abenteuer“ mit den dreien geben wird und dass das Niveau von Teil 2 gehalten werden kann, vielleicht sogar noch übertroffen werden kann. 5 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" von Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

    ChattysBuecherblog

    28. September 2012 um 12:51

    Beginn: 28.07.2012 - Ende: 17.08.2012 Da ich schon den ersten Teil der Henkerstochter Reihe geradezu verschlungen habe, möchte ich nun doch unbedingt wissen, wie es mit dem Sohn des Medicus und der Henkerstochter weitergeht. Leider musste ich feststellen, dass der 2. Teil nicht ganz so gut ankommt wie Band 1. Trotzallem ist es eine schöne Geschichte, von der ich unbedingt mehr wissen möchte. Ich freue mich schon auf Teil 3.

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