Die Ludwig-Verschwörung

von Oliver Pötzsch 
4,1 Sterne bei125 Bewertungen
Die Ludwig-Verschwörung
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Hazel93s avatar

Vereint spannend Geschichte und Gegenwart um die Verschwörungstheorien zum Tod des bayrischen Märchenkönigs.

Donatas avatar

Toller Krimi rund um den Tod des Märchenkönigs.

Alle 125 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Ludwig-Verschwörung"

Steven Lukas, ein Antiquar aus München, findet in seinen Regalen ein ihm unbekanntes altes Buch. Schon bald merkt er, dass es sich dabei um das Tagebuch eines engen Vertrauten von Ludwig II. handelt, den Assistenten des königlichen Leibarztes Max Schleiß von Loewenfeld. Das über hundert Jahre alte Buch ist in einer geheimen Kurzschrift verfasst, die Lukas nur Stück für Stück entziffern kann. Der ungeheuerliche Fund könnte die wahren Umstände des Todes von Ludwig II. verraten! Doch offenbar haben verschiedene Parteien ein Interesse daran, die Veröffentlichung des Tagebuchs zu verhindern. Und ein Fanatiker geht dabei über Leichen. Gemeinsam mit der Kunstdetektivin Sara Lengfeld gelingt es Lukas, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen – eine Rätselreise, die die beiden zu sämtlichen Schlössern des Märchenkönigs führt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548282909
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:16.02.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.03.2011 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne43
  • 4 Sterne54
  • 3 Sterne24
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    Kerrys avatar
    Kerryvor 3 Jahren
    Geheimnisse um Ludwig II

    Antiquar Steven Lukas führt ein ruhiges und zurückgezogenes Leben. Der junge Mann hat sein eigenes Antiquariat in München, doch die Geschäfte laufen nicht allzu gut. Von je her waren alte Bücher seine Leidenschaft, eine Leidenschaft, die schon das gesamte Familienerbe verschlungen hat, doch er kann einfach nicht anders. Professor Liebermann war in diesem Antiquariat, kurz bevor er entführt und ermordet wurde. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnt: vor kurzem kaufte er das geheime Tagebuch von Theodor Marot, das er in genau diesem Antiquariat versteckte. An sich erscheint diese Tatsache nicht unbedingt als Mordmotiv, doch Theodor Marot war niemand anders als der Assistent des Leibarztes von König Ludwig II. Die Umstände des Todes von Ludwig II sind bis heute noch sehr mysteriös.

    Kurz nach dem Mord sucht Sara Lengfeld Steven auf. Sie ist die Nichte Liebermanns und berichtet ihm von dessen Ermordung und ihrem Verdacht, dass ihr Onkel etwas in dem Antiquariat versteckt haben muss. In der Tat ist Steven bereits auf ein Buch gestoßen, dass ihm selbst unbekannt ist bzw. von dem er genau weiß, dass es nicht zu seinem Bestand gehört. Noch ehe er und Sara sich diesem geheimnisvollen Buch widmen können, wird Steven überfallen und sein Laden verwüstet. Schnell steht fest: wer auch immer, er ist hinter diesem Tagebuch her.

    Zusammen mit Sara flieht Steven vor seinen Verfolgern, denn er ist nicht gewillt, so mit sich umspringen zu lassen und er ahnt, dass in diesem Tagebuch ein Geheimnis verborgen ist, ein tödliches Geheimnis. Tatsächlich gelingt es den beiden, nach und nach den Code des Tagebuchs zu entschlüsseln und sie tauchen in die Welt von König Ludwig II und seinem Gefolge ein und erfahren so einiges aus dem Leben des Königs, was bisher vor der Welt verborgen blieb. Doch was auch immer in diesem Buch steht, rechtfertigen diese Geheimnisse, auch über 100 Jahre nach dem rätselhaften Tod des Monarchen, Verfolgung und Tod?


    Geheimnisse um Ludwig II! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Mir hat besonders gut gefallen, dass das Buch, dank der Tagebucheinträge, in zwei Zeitebenen spielt, diese sich jedoch nicht vermischen, sondern klar voneinander getrennt sind. Ich hatte bei beiden Zeitebenen, auf Grund der realistischen Darstellung, jederzeit das Gefühl, direkt vor Ort zu sein. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Beeindruckt zurückgelassen hat mich die Figur der Sara, die wirklich mit allen Wassern gewaschen ist und auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt. Den Schreibstil kann ich nur als spannend beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    Maerchenbuchs avatar
    Maerchenbuchvor 3 Jahren
    Wahrheit und Legende

    Oliver Pötzsch erzählt in seinem historischen Thriller „Die Ludwig-Verschwörung“, eine spannende und mitreißende Geschichte über die Mysterien des Todes von Märchenkönig Ludwig II.

    Der Münchner Buchantiquar, Steven Lukas, erhält kurz vor Geschäftsschluss, Besuch von dem Geschichtsprofessor Paul Liebermann, der auf der Suche nach Literatur über König Ludwig II. ist. Als sich Steven in seinem kleinen Laden auf die Suche nach passenden Büchern begibt, verschwindet jedoch urplötzlich der Besucher. Kurz darauf, findet Steven ein mysteriöses Holzkästchen, mit geheimnisvollem Inhalt in seinen Regalen. Das verwitterte Kästchen enthält eine Haarlocke, alte Fotos, die den jungen König Ludwig zeigen, sowie ein ihm unbekanntes Tagebuch in geheimer Kurzschrift.

    Als sich Steven vornimmt, dass Tagebuch zu entziffern, beginnt für den Antiquar, eine Reihe von dramatischen Ereignissen.Auf seinem Heimweg wird Steven von dunklen Kapuzenmännern verfolgt und am nächsten Morgen findet er seinen Laden komplett verwüstet vor und muss erfahren, dass Professor Liebermann ermordet wurde.

    Liebermanns Nichte, die Kunsthistorikerin Sara Lengfeld, taucht in Stevens Geschäft auf und möchte mit Steven zusammen, dass Rätsel um das verschlüsselte Buch lösen.Der weltfremde Antiquar und die taffe Sara, finden schon bald heraus, dass es sich bei dem Tagebuch, um historisch bedeutende Aufzeichnungen eines engen Vertrauten des Märchenkönigs handelt. Sie vermuten, dass das Dokument, die Wahrheit über Ludwigs legendenumwobene Todesumstände beinhalten könnte.

    Die beiden begeben sich auf eine gefährliche Reise zu Ludwigs Märchenschlössern und entziffern während ihrem Ausflug, Stück für Stück den Inhalt des Tagebuches. Doch nicht nur Steven und Sara wollen das Rätsel um die wahre Todesursache lösen und so geraten die beiden in eine Menge Gefahren. Die Protagonisten befinden sich auf der Flucht vor dunklen Gestalten und vor den Schatten ihrer eigenen Vergangenheit.

    Der Leser kann in Oliver Pötzsch Roman, zwei Handlungsstränge verfolgen. Auf der einen Seite, begleiten wir Steven Lukas bei einer spannenden Hetzjagd durch das bayrische Land. Auf der anderen Seite, wird die Rahmenhandlung der Gegenwart, immer wieder durch Tagebuchaufzeichnungen aus der Vergangenheit aufgelockert und der Leser erfährt interessante Details aus den letzen Lebenswochen des Märchenkönigs.

    Geschickt vermischt der Autor Fiktion und Legende mit Wahrheit und historischen Fakten und schafft es so, den Leser neugierig zu machen. Spannend und rasant beschreibt Oliver Pötzsch die Fantasiewelt Ludwigs und liefert uns interessante Hintergrundinformationen. Besonders gelungen ist dem Autor die detaillierte und bildhafte Beschreibung der drei Märchenschlösser und die überzeugende Gestaltung der Charaktere.

    Der Roman, rund um König Ludwigs geheimnisvollen Tod und ein mysteriöses Tagebuch voller Codes und Verschlüsselungen, ist ein Buch zum miträtsel und macht Lust darauf, Ludwigs Märchenschlösser auf eigene Faust zu erforschen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    jenny_wens avatar
    jenny_wenvor 4 Jahren
    Etwas zu lange Verschwörungstheorie in einer tollen Story verpackt

    Inhalt:
    Ein ihm unbekannter Mann taucht in seinem Antiquariat in München auf. Steven Lukas, der Inhaber, unterhält sich kurz mit ihm, bevor dieser ihm eine Literatur heraussucht. Doch der unbekannte Mann ist nicht mehr da, als Steven wieder kommt. In seinen Regalen findet er ein ihm unbekanntes Kästchen, das ihm einerseits bekannt vorkommt und andererseits will er es aber auch wieder los werden, denn es dringen Unbekannte in seinen Laden ein und verwüsten diesen. Eine Leiche taucht auf, leider die von dem unbekannten Mann. In dem Kästchen taucht ein altes, verschlüsseltes Tagebuch auf, welches mit Geheimnissen und Rätseln gespickt ist. Gemeinsam mit Sara Lengfeld, der Kunstdetektivin, begibt sich Steven auf die Suche nach dem Geheimnis hinter dem Tagebuch. Dabei geraten sie in äußerster Gefahr, denn wie es scheint, haben nicht nur Steven und Sara Interesse an dem Tagebuch....
    Überrascht war ich, als ich das Buch anfing zu lesen. Ich hatte gedacht, es spielt zu der Zeit König Ludwig II. doch weit gefehlt. Ich als Leserin fand mich am Anfang in der Gegenwart wieder, im Oktober 2010. Im Laufe des Buches wurde immer mehr von dem Tagebuch entschlüsselt und die Geschichte spielte dann im Jahre 1884.
    Ich muss sagen, das mir das Buch sehr gefallen hat, zumal es super spannend anfing, als der für Steven Lukas unbekannte Mann in seinem Antiquariat auftauchte. Der Autor hat hier eine sehr gute Spannung eingebracht.  Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, wie ich fand. Obwohl ich sagen muss, das ich mir einen Antiquar sicherlich nicht unbedingt in Tweed und Co. vorstellen würde.
    Ansprechend fand ich, dass ganz vorn im Buch eine Karte gedruckt wurde, wo die Standorte der einzelnen Schlösser markiert waren. Danach fand ich dann Grundrisse der Schlösser. So hatte ich im Laufe des Buches dann eine Ahnung, wo genau sich die Personen gerade aufhielten. Tolle Idee.
    Nun will ich nicht nur loben, sondern auch etwas Kritik anbringen. Ich fand die "Schnitzeljagd" wie ich sie mal nennen will, spannend, aber auch ein wenig in die Länge gezogen. Es passte zwar alles super zusammen, die Story war sehr gut ausgearbeitet und recherchiert, aber dennoch fand ich es ein wenig lang.
    Mein Fazit:

    Tolles Buch, tolle Story rund um den Märchenkönig. Dennoch etwas zu lang in meinen Augen. 4 Sterne!

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    MrsFoxxs avatar
    MrsFoxxvor 5 Jahren
    Des Königs größtes Geheimnis

    Als Steven Lukas in seinem Antiquariat ein altertümliches Holzkästchen findet, staunt er nicht schlecht: jemand muss es hier deponiert haben, denn es ist ihm völlig unbekannt. Auch der Inhalt des Kästchens sorgt für Überraschungen, denn es enthält eine Haarlocke; Fotos, die ganz offensichtlich Ludwig II. zeigen und ein Tagebuch, verfasst in einer Geheimschrift von einem Vertrauten des Märchenkönigs. Steven macht sich gemeinsam mit der Kunstdetektivin Sara Lengfeld auf die Suche nach des Rätsels Lösung. Doch die beiden sind nicht allein, sie werden von Kapuzenmännern gejagt, und ein Fanatiker ist sogar bereit, über Leichen zu gehen um an das Tagebuch zu kommen... 

    Wie der Titel bereits vermuten lässt, handelt dieser Roman vom größten Geheimnis Ludwigs II., seinem mysteriösen Tod. Oliver Pötzsch hat eine bis zur letzten Seite spannende Geschichte geschrieben, deren detailgetreuer Schreibstil dafür sorge trägt, dass der Leser sich die pompösen Schlösser des bayrischen Königs und seine Zeit vor Augen führen kann. 
    Sehr gelungen finde ich die Tagebucheinträge, die immer wieder in die Geschichte eingestreut werden. Sie trugen dazu bei, das das Buch zu einem Pageturner wird. Möchte man doch unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht. 
    Passend zum Thema ziert das Buch ein düsteres Cover, das Schloss Neuschwanstein zeigt und mit Blutspuren versehen ist. 

    Natürlich ist in dieser Geschichte vieles der Fantasie des Autors entsprungen, doch erhält man auch einiges an Hintergrundwissen über den bayrischen Märchenkönig, der seiner Nachwelt bis über seinen Tod hinaus ein Rätsel geblieben ist. 

    Fazit: Absolute Leseempfehlung! Dieser packende Roman ist eine großartige Lektüre für alle Ludwig-Fans und die, die es noch werden wollen! Und ab sofort einer Favoriten.

    Kommentare: 3
    15
    Teilen
    Joshy2s avatar
    Joshy2vor 5 Jahren
    Ludwig... Ludwig

    Meine erste Begegnung mit Ludwig II. - außer mal Neuschwanstein von der Ferne gesehen. Pötzsch schafft es, den Mythos zu beleben und - was wichtiger ist- am Leben zu halten. Spannend verpackt mit Hintergrund-
    informationen zu Leben / Persönlichkeit und Schaffen von Ludwig II. Natürlich wird auch eine neue Wahrheit über den Tod spekuliert, aber da gibt es ja so viele Meinungen, wie es Bücher gibt. Wer nun am Ende Recht hat.... es bleibt wohl leider zum großen Teil ein fiktionales Werk und das soll es ja auch sein. Unterhaltsam liest es sich, auch mit Spannungsbogen, aber bissl viel Schischi und verrücktes Hin- und Her gibt es eben auch. Wie Ludwigs Leben halt...

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Henriettes avatar
    Henriettevor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Ludwig-Verschwörung" von Oliver Pötzsch

    Steven Lukas ist selbstständiger Antiquar in München. Seinem Geschäft geht es nicht wirklich gut. Eigentlich wartet er auf die Entdeckung, welche ihm finanziell guttun würde. Da entdeckt er in einem Regal ein verziertes Kästchen mit einem alten Buch. Es ist ein altes Tagebuch von dem Assistenten des königlichen Leibarztes Max Schleiß von Loewenfeld, dem Leibarzt von König Ludwig I. Doch lesen kann er es nicht, denn es ist verschlüsselt. Und er bemerkt bald, dass nicht nur er daran Interesse hat. Gemeinsam mit der Kunstdetektivin Sara Lengfeld macht er sich auf Entdeckungsreise, um das Geheimnis des Tagebuchs zu lösen. Dazu verwickelt er sich immer weiter in Abenteuer augf den Spuren von König Ludwig I.

    Nachdem ich sowieso schon begeistert die Bücher um die Henkerstochter von Oliver Pötzsch gelesen habe, war es für mich ein Muss, dieses Buch zu lesen. Und ich wurde belohnt.
    Oliver Pötzsch hat hier historisches in unsere Zeit verlegt. Es ist spannend geschrieben. Und hat damit auch mein Kopfkino erreicht.
    Schreibstil und Darstellung von Figuren und Orte wurden so beschrieben, dass ich mich fühlte, als wäre ich mitten im Geschehen.
    Wahrheiten und Sagen wurden in meinen Augen so miteinander verwoben, dass ich wirklich keine Grenzen ausmachen kann. Das ist wohl in der Realität nicht anders. Was ist Real, was sind Sagen.

    [B]Fazit:[/B] Ich habe viel Freude an dem Buch gehabt und vergebe gern fünf von fünf Sternen. Das Buch kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen.

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    shiras avatar
    shiravor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Ludwig-Verschwörung" von Oliver Pötzsch

    Ein spannender und aufwändig recherchierter historischer Thriller.
    .
    Steven Lukas, der bis vor kurzem vom Erbe seiner Eltern zehrte um sein schlecht laufendes, doch geliebtes Antiquariat aufrecht zu erhalten, findet in einem seiner Regale ein antikes Kästchen welches er nie zuvor gesehen hatte. Darin enthaten sind ein in unleserlicher Geheimschrift verfasstes Tagebuch, das angeblich Theodor Marot (im Jahre 1886 Assistent des königlichen Leibarztes) verfasst hat, sowie alte Fotos von eben jenem Marot an der Seite des bayrischen Märchen-König Ludwig II. als Beweis. Zuerst überlegend, ob der Verkauf des Tagebuchs ihn aus seinen Geldnöten befreien könnte, siegt schließlich die Neugier darüber, was die Geheimschrift verhüllen soll. Könnte es neue Aufschlüsse über den mysteriösen und bis heute ungeklärten Tod Ludwigs II. geben? Um dies herauszufinden nimmt Steven das Tagebuch mit nach Hause - und am nächsten Tag wird sein geregeltes Leben auf dem Kopf gestellt. Sein Antiquariat wird aufgebrochen und verwüstet und eine fremde Frau erklärt ihm ihr Onkel wäre der vorherige Besitzer des Kästchens gewesen und auf Grund dessen brisanten Ihnalt verfolgt, gefoltert und getötet worden. Die Geheimschrift zu entschlüsseln und herauszufinden warum diverse Verfolgergruppen hinter dem Tagebuch her sind und was diese so unbedingt versuchen zu verbergen sei Stevens einzige Chance. Als er alsbald polizeilich als Mörder und Verbrecher gesucht wird bemerkt Steven auf unangenehme Weise sehr schnell wie lang der Arm seiner Verfolger ist und welch weitgreifenden Einfluss sie besitzen - das Rätsel zu lösen und somit die Wahrheit beweisen zu können ist seine einzige Möglichkeit, aus diesem Desaster wieder herauszukommen.
    .
    Es folgt eine wilde Schnitzel- bzw. Verfolgungsjagd durch Ludwigs Schlösser, gespickt mit Passagen aus 1886, dem Todesjahr Ludwigs II., wenn Steven in dem Tagebuch liest und versucht dessen verschiedene Geheimcodes und Chiffres zu entschlüsseln. Die Vergangenheit sowie die Gegenwart sind bildhaft und schön geschrieben und stören den schnellen und spannenden Lesefluss nicht. Immer wieder gibt es Wendungen in der Geschichte und man weiß nie ganz genau, wem Steven jetzt trauen kann oder nicht. Der Leser erlebt Verschrobenheiten und Ansichten des vom Volk geliebten und vom integranten Ministerium missachteten Mondkönigs verwoben mit verschiedenen Verschwörungstheorien und eine Reise durch Bayern von einem Märchenschloss zum Nächsten. Oliver Pötzsch lässt jedoch alle Seiten offen und drängt den Leser keine bestimmte Theorie auf, am Ende des Buches sind verschiedene Verschwörungstheorien und -gesellschaften interessanterweise erläutert. Die tatsächlich dokumentierten Spuren und Ungereimtheiten um seinen Tod sowie Taten, Liebhabereien und Steckenpferde des Königs sind aufgeführt.
    .
    Mir persönlich hat das Buch so gut gefallen, dass ich sicherlich mehr von Oliver Pötzsch lesen werde - und auch über Ludwig II., unserem letzten wahren Kini von Bayern.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    kessis avatar
    kessivor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Ludwig-Verschwörung" von Oliver Pötzsch

    Was für ein Buch! Es gibt ja nun schon so einige Bücher die von Verschwörungstheorien handeln. So hab ich auch gedacht, dass dies nicht mehr so viel preisgeben kann. Aber ich habe mich geirrt.
    Steven Lukas der völlig unverhofft ein Tagebuch des  Assistenten des königlichen Leibarztes Max Schleiß von Loewenfeld findet. Zuerst muss er den Text noch entschlüsseln, da der Text in einer geheimen Kurzschrift verfasst wurde. Und das mit Sicherheit aus einem guten Grund. Es stellt sich heraus, dass es vermieden werden soll, diese Daten zu veröffentlichen. Mit der Kunstdetektivin Sara Lengfeld versucht er mit Erfolg, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Kann nun das Rätsel wie Ludwig II. zu Tode gekommen ist, gelöst werden? Ich möchte es nicht verraten.
    Mein Eindruck
    Ebenfalls habe ich die Bücher von Dan Brown gelesen. Und auch Oliver Pötzsch konnte sich von den Verschwörungstheorien inspirieren lassen. Auch das Schloss Linderhof spielt hierbei eine große Rolle. Auch die Protagonisten werden detailliert beschrieben. Der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut. Olver Pötzsch hat es geschafft die Spannung aufrecht zu halten und gibt dem Leser somit das Gefühl weiter lesen zu wollen. Was mir auch noch gut gefallen hat, ist, dass es eine Mischung aus historischen Fakten und ein Thiller ist. Man kann fast an Ludwig II sein Leben teilnehmen, da ja die Schilderungen im Tagebuch geschrieben stehen. Dieses Buch bietet also eine Spannende Unterhaltung. Darum die vier Punkte von mir.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Ludwig-Verschwörung" von Oliver Pötzsch

    Oliver Pötzsch - vielen bekannt als Autor fundierter historischer Romane - hat diesmal sein Steckenpferd mit einem Thriller verknüpft.
    Mir persönlich gefällt diese Mischung ausgesprochen gut, leider habe ich zuweilen den Eindruck gehabt das es nur mittelmäßig umgesetzt worden ist.
    Viele Stellen langweilten mich als Leser mehr als das sie mir einen Anreiz verschafften weiter zu lesen.
    Das Grundgerüst an sich hat der Autor schon gut gemacht das steht außer Frage. Auch die beiden Handlungsstränge mit dem historrischen vergangenem Teil und dem gegenwärtigen mehr thrillerlastigem Teil ist eine gut durchdachte Lösung gewesen.
    Ich habe dennoch den historischen Teil als weniger spannend teils langatmig empfunden. Ob das nun daran lag das ich oft genug in Bayern war und im Geschichtsunterricht auch aufgepasst habe kann ich nicht beurteilen.
    Die Personen im historischen Teil blieben mir persönlich auch zu ungenau und nicht tiefgründig genug. Im gegenwärtigen Teil hingegen hatten die Figuren viel mehr Potenzial und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen können auch wenn der ein oder andere Charakterzug mich dennoch überraschte.

    FAZIT: Das Buch konnte mich leider nicht durchweg überzeugen, deshalb auch nur eine durchschnittliche Bewertung.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Ludwig-Verschwörung" von Oliver Pötzsch

    Steve findet in seinem Antiquariat ein seltsames Buch, welches er ganz sicher nicht erworben hat. Hat doch der ältere Herr es heute morgen einfach ins Regal gestellt und ist verschwunden. Doch was hat es damit auf sich? In der hölzernen Kiste befinden sich Bilder und eine schwarze Haarlocke. Plötzlich erkennt Steve auf einem Bild den etwas dicklichen Mann. Es ist Ludwig der II. höchstpersönlich und dann taucht plötzlich auch noch ein sehr interessierter Mann auf, der ganz zufällig auf der Suche nach alten Büchern aus Ludwigs Regentenzeit sucht. Steve gerät mitten in die geheimnisvolle Geschichte um den Tod Ludwigs hinein und stellt fest, das er mit einem alten Chiffrier-Code das Tagebuch des engen Vertrauten Dr. Marot entziffern kann und kommt der Lösung gefährlich nahe. Spannend, etwas waghalsig geschrieben aber in einem derart guten Stil, das die Seiten fast schon zu kurz sind!

    Kommentieren0
    8
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Der ungeklärte Tod des Märchenkönigs Ludwig II.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks