Oliver Pautsch Seelentöter

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Inhaltsangabe zu „Seelentöter“ von Oliver Pautsch

Kriminalhauptkommissarin Hanna Broder aus Niedersachsen hat ein Problem. Trotz ihrer Versetzung ins Rheinland wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Jemand entführt, quält und tötet Frauen im neuen Revier. Besonders Frauen, die Hanna ähnlich sehen. Die Frage ist schon bald nicht mehr, wer der Täter sein könnte – die Frage ist, wer wen zuerst erwischt: Hanna ihren ehemaligen Kollegen und Liebhaber? Oder der Sadist Hanna und ihre Familie?

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  • Und am Ende steht der Tod

    Seelentöter

    Buchwellenreiter-Martin

    07. September 2015 um 17:15

    Oliver Pautsch ist Baujahr 1965. In Hilden geboren, verbrachte er Teile seiner Kindheit in Solingen und ging in Hilden zur Schule. Heute lebt er mit seiner Frau und den Kindern in Köln und arbeitet als Autor von Romanen und Drehbüchern. Mit seinem Kriminalroman SEELENTÖTER erzeugt der Autor von Anfang an eine düstere Stimmung. Eine Stimmung, die einem vor Augen führt, wie abgründig manche Menschen sein können und wie krank ihre Phantasien. Hannah hatte ein Verhältnis mit ihrem damaligen Kollegen und hat sich auf seine Spiele eingelassen. Für dieses Verhältnis bezahlt sie nun. Wer der Täter ist, das ist ziemlich schnell klar und wird im Buch auch nicht verheimlicht. In diesem Krimi geht es nicht darum, lange mit den Ermittlern zu fiebern, wem sie Schuld nachweisen können und wem nicht. Es geht eher darum, den Täter dingfest zu machen, bevor es weitere Opfer gibt. Und die wird es geben. Solange der Sadist sein Unwesen treibt, wird er Frauen quälen, entführen und erniedrigen. Nicht selten steht am Ende der Tod. Auf den knappen 173 Seiten kann man Hannah und ihre Kollegen dabei beobachten, wie sie dem Kranken auf die Spur kommen, sich immer wieder bewusst werden, dass es alles andere als leicht wird, ihn zu fangen und seine Taten nachzuweisen. Er ist schließlich vom Fach und weiß genau, welche Knöpfe er drücken muss, um nicht direkt in die Fänge der Kripo zu geraten. Wird es ihnen gelingen? Werden alle Beteiligten diesen Fall überleben? Oder steht auch hier am Ende der Tod? Um diese Fragen zu beantworten, müsst ihr das Buch lesen. Wer einen Bestseller mit perfekt recherchierten Charakteren, à la Elisabeth Herrmann oder Arno Strobel erwartet, muss wahrscheinlich schnell erkennen, dass dieses Buch andere Ansprüche setzt. Für mich war es eher ein Happen für zwischendurch. Eine kleine Zwischenmahlzeit. Aber keinesfalls eine, die mir nicht geschmeckt hätte. Ab und zu hätte es gern mehr Tiefgang geben können. Ich hätte gern mehr in die Gedankenwelt der handelnden Personen geblickt und nicht nur in die Krankheiten des Täters. Das Ende des Krimis war für mich in keinem Fall unlogisch. Aber es war total vorhersehbar. Ich dachte mir schon ab Mitte des Buches, als ich alle Personen kennengelernt habe, dass es so verlaufen könnte. Es gab für mich nicht den Punkt, an dem ich mich von einer Wendung überraschen lassen durfte. Bei Lovelybooks bewerte ich dieses Buch mit 3/5 Sternen und würde als Fazit sagen, dass es mich unterhalten hat, dass es eine nette Zwischenmahlzeit, aber mit Sicherheit nicht mein Jahreshighlight war. Ich bin gespannt, was ich von Oliver Pautsch noch zu lesen bekomme. Wenn man sich seine Internetseite ansieht, dann findet man dort, neben kleinen Anekdoten und hilfreichen Tipps auch jede Menge Bücher, die neugierig machen. Schaut da mal vorbei. Weitere Rezensionen und Infos zu diesem und anderen gelesenen Büchern findet ihr auf meinem Blog. Buchwellenreiter.blogspot.de

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