Oliver Peetz Katzentango

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Inhaltsangabe zu „Katzentango“ von Oliver Peetz

Der junge Iho wächst im sozialen Brennpunkt einer Großstadt auf. Jugendkriminalität, Gewalt und Drogen bestimmen in diesem Ghetto den Alltag. In einem Keller begegnet der ängstliche Junge einer Gruppe verwahrloster Jugendlicher, die sich bei einem Ritual in einen ohnmachtsähnlichen Trancezustand versetzen. Iho, der sich auf das seltsame Ritual einlässt, verliert dabei das Bewusstsein und liegt mehrere Stunden ohnmächtig auf dem kalten Boden des Kellers. Alleingelassen von der Gruppe. Als er zu sich kommt, hat sich etwas verändert. Er hat sich verändert. Er folgt der Stimme in seinem Kopf und beginnt zu morden. Als Ihos geliebte Mutter an seinem fünfzehnten Geburtstag stirbt, verbringt er noch mehrere Tage mit der Toten in der Wohnung. Der aufkommende Druck der Öffentlichkeit zwingt ihn schließlich, das Viertel zu verlassen. Zu Fuß und ohne Ziel. Nach Tagen und Nächten der Entbehrungen kommt es durch eine geheimnisvolle Katze zu einer schicksalhaften Begegnung mit einem alten Mann, der allein in einem abgelegenen Waldgebiet wohnt.

Ein interessanter Psychothriller mit Schwächen und Stärken, den man als Fan des Genres aber nicht verpassen sollte!

— wordworld
wordworld

Düster, Brutal, Dunkel, mit wichtiger Botschaft......

— Schmusekatze69
Schmusekatze69

Ein wahrer Psychothriller, der mich aber auch an manchen Stellen etwas verwirrte.

— claudi-1963
claudi-1963

Schockierend ... gut geschrieben

— Popi
Popi

Das Buch hat alles was gute Thriller braucht - Spannung, dunkle Atmosphäre und kitzelt schön auf unseren Nerven

— marpije
marpije

Mein drittes Werk.

— Oliverpeetz
Oliverpeetz

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  • "Ameisen tanzen. Tango!"

    Katzentango
    wordworld

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    28. August 2017 um 14:09

    Allgemeines: Titel: KatzentangoAutor: Oliver PeetzVerlag: Books on Demand (29. November 2016)Genre: PsychothrillerASIN: B01MQV9O85ISBN-10: 3741241695ISBN-13: 978-3741241697Seitenzahl: 216 SeitenPreis: 8,49€ (Kindle-Edition)12,80€ (Taschenbuch)Weitere Bände: Katzenpolka;Katzenwalzer  Inhalt: "...Schlafe ich etwa? Eine Katze...eine lachende Stimme...ein Mädchen...ich fliege...die Katze auch...es ist dunkel und ich höre Musik. Tango." Der junge Iho wächst im sozialen Brennpunkt einer Großstadt auf. Jugendkriminalität, Gewalt und Drogen bestimmen in diesem Ghetto den Alltag.In einem Keller begegnet der ängstliche Junge einer Gruppe verwahrloster Jugendlicher, die sich bei einem Ritual in einen ohnmachtsähnlichen Trancezustand versetzen. Iho, der sich auf das seltsame Ritual einlässt, verliert dabei das Bewusstsein und liegt mehrere Stunden ohnmächtig auf dem kalten Boden des Kellers. Alleingelassen von der Gruppe. Als er zu sich kommt, hat sich etwas verändert. Er hat sich verändert. Er folgt der Stimme in seinem Kopf und beginnt zu morden.Als Ihos geliebte Mutter an seinem fünfzehnten Geburtstag stirbt, verbringt er noch mehrere Tage mit der Toten in der Wohnung. Der aufkommende Druck der Öffentlichkeit zwingt ihn schließlich, das Viertel zu verlassen. Zu Fuß und ohne Ziel.Nach Tagen und Nächten der Entbehrungen kommt es durch eine geheimnisvolle Katze zu einer schicksalhaften Begegnung mit einem alten Mann, der allein in einem abgelegenen Waldgebiet wohnt. Bewertung: Die Kinder im Keller - ein Ritual?Der jugendliche Iho - ein Mörder?Das jüdische Mädchen - ein Engel?Der Alte im Wald - ein Nazi?Die geheimnisvolle Katze - der Schlüssel?Ein Tanz zwischen Wahn und Wirklichkeit!-Katzentango- Diese interesseweckenden Fragen zieren den Buchdeckel und umschreiben die abstruse und grausame Handlung sehr gut. Eine Geschichte voller Wahnsinn und Leid, die aber auch von der grausamen Realität einer schrecklichen Kindheit im sozialen Brennpunkt erzählt. Am Schluss bleibt die Frage, wie es zu all dem kommen konnte, nicht offen. Denn mehr als deutlich wird der Grundstein der Geschichte in Ihos Kindheit gelegt. Denn Iho, eigentlich Ignaz Horst Otto, bekommt von seinen Eltern nicht viel Liebe. Der Vater ein Säufer, die Mutter, mehr oder weniger, auf sich alleine gestellt wird er von Beginn seines Lebens mit Alkohol, Drogen, Brutalität, Mobbing, Armut und Gewalt konfrontiert. Schlüssel zu seinem Wahnsinn ist jedoch ein Ritual im Keller seines Hauses. Denn während des Rituals, durch das er einen Einblick in die Welt der Toten erhalten soll, geht etwas schief und als er aufwacht ist nichts mehr, wie es zuvor war. Die Ameisen in seinem Kopf beginnen Tango zu tanzen und er geht auf seinen ersten Beutezug... Erster Satz: "Bei der Befreiung Nazideutschlands durch alliierte Streitkräfte im Frühjahr 1945 entdeckte ein amerikanischer Soldat in einer der zahlreichen Baracken eines Konzentrationslagers eine Blechschachtel." Dieses Buch ist das dritte einer bisher dreiteiligen Reihe an Psychothrillern, in denen alle eine Katze eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Die Bücher lassen sich aber unabhängig voneinander lesen, ich kenne die anderen Bände auch nicht. Und das wird denke ich auch so bleiben. Ich fand das Buch wirklich nicht schlecht und lese gerne ab und zu mal einen Psychothriller, da sie eine dunkle Faszination auf mich ausüben. Doch irgendwie hat es mir am Ende gereicht. Denn wie bei jedem abstrusen Psychothriller, und das war dieses Buch durchaus, muss ich mir am Anfang meiner Rezension die Frage stellen: "Was bitte muss man genommen haben um sich solch eine Geschichte ausmalen zu können?!?" Abscheu, tiefe Traurigkeit, Ekel, Unverständnis und ein wenig Mitleid, das sind die Emotionen die bei mir während dem Lesen dieses grauenvollen Thrillers hängen geblieben sind. Dabei bezieht sich dieses Adjektiv gar nicht auf die Qualität des Buches, sondern mehr auf die Atmosphäre des Inhalts. In 10 kurzen Kapiteln wird die brutale Geschichte von Iho erzählt, der gedemütigte Junge, der nach einem gruseligen Ritual zum unerkannten Serienmörder wird. Anders als in anderen Psychothrillern ist man hier mit Iho unterwegs, erfährt aus der Ich-Perspektive, wie es sich anfühlt zu morden, man riecht was er riecht, man sieht was er sieht und man wird mit seinen tiefsten Gefühlen konfrontiert. "Mein Leid soll denn nun ihres sein, auf dass sie spüren, welche Qual ich leide. War mein Anspruch denn zu hoch, als ich nach nichts Geringerem als der Liebe bat? Aber jetzt bin ich ohne Seele und ihr, ihr werdet den Schmerz spüren, den ich spüre. Ihr alle. Und weinet ja nicht. Dazu ist es längst zu spät.Iho" Das gruselige ist dabei nicht nur, was sich dieser Autor für den armen Jungen ausgedacht hat, sondern auch, dass mich die dunkle Handlung - von seiner seltsamen, aus dem Ruder gelaufenen Liebe zu seiner Mutter, seinen mörderischen Beutezügen, in denen er sich wie ein Tier fühlt, sowie seine Flucht durch die eiskalte Winterlandschaft nach dem Selbstmord seiner Mutter über die eigenwillige Begegnung mit dem alten Nazi - in seinen Bann gezogen und auf seltsame Weise berührt hat. Insgesamt erschien mir die Handlung für einen Psychothriller überraschend nachvollziehbar. Kritisieren muss ich aber noch, dass mir die einzelnen Elemente nicht klar genug miteinander verbunden waren. Was genau nun die Katze, der alte Mann und das jüdische Mädchen mit Ihos Leiden zu tun haben, wurde mir bis zum Ende hin nicht ganz klar. Klar die beiden Prologe geben ein wenig Aufschluss, ein paar gezogene Verbindungen hätte ich aber schon noch erwartet! Doch erstmal noch zum Cover: Ganz in Schwarz gehalten lenkt es die Aufmerksamkeit des Betrachters sofort auf die graue Katze, welche recht mittig platziert auf etwas außerhalb unseres Blickfeldes starren zu scheint. Ihre Augen sind von einem hellen Grün, welche mit dem Titel die einzigen Farbflecke auf dem Cover bilden. Der Titel hebt sich durch ein sehr grelles Rot super vom Hintergrund ab und wirkt etwas verschmiert und fleckig. Auch die Buchrückseite wird von der Katze in Nahaufnahme geziert. Das passt natürlich, da die Katze mit den grünen Augen eines der Hauptmotive des Buches ist. Sie ist nur leider weiß und nicht grau, was aber auch an dem dunklen Licht des Covers liegen könnte. Sehr seltsam und doch eingängig spiegelt es die Grundstimmung des Buches wieder und motiviert sofort zum Lesen. Nicht so gut gefallen hat mir die auffallend große Schrift innerhalb des Buches gepaart mit den kleinen Kapitelbezeichnungen, die ich oft übersehen habe. Außerdem habe ich trotz der zwei Lektorinnen noch relativ viele Tippfehler gefunden - vor allem auf den ersten 20 Seiten. Ansonsten sind die 214 Seiten insgesamt stilvoll verpackt worden. Das Cover ist sehr hübsch anzusehen und hinterlässt gleich ein beklemmendes Gefühl und einen Hauch der Atmosphäre, die dieses Buch beherrscht. "Ich nahm es mit jeder Faser meines Körpers auf. Inhalierte es. Trank und aß dieses Gefühl.(...)Gleich. Noch zwei Meter. Sprungbereit. Noch nicht. Noch nicht! Ein Meter. Jetzt! Überraschungsmoment nutzen. Das Kleine fällt. Mit mir. Ameisen tanzen. Tango!" Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und hebt sich mit den vielen, sehr kurzen, oft auch 1-Wort-Sätzen von der großen Masse ab. Kalte, klare, prägnante Sätze, die einem beim Lesen, die Luft nehmen und Gänsehaut erzeugen, schnörkellos und direkt - die Dinge werden direkt beim Namen genannt und nicht lange um den heißen Brei herum geredet. Durch das schnelle Stakkato wird dir Handlung immer weiter vorangetrieben und zu der düsteren Atmosphäre mischt sich ein wenig Eile. Gefühle und Gedanken erhalten ihren Platz genau wie einige faktische Erläuterungen. Das Geschehen wird dabei nicht streng stringent erzählt sondern holt immer wieder in die Vergangenheit aus und springt dann etwas nach vorne. Das passt sehr gut zu dem sprunghaften Stil zu erzählen und den vielen überraschenden Wendungen in der Handlung. Auch der Hauptcharakter Iho ist interessant gezeichnet. Er leidet viel, muss einiges erdulden und einstecken, bis er schließlich seinen eigenen Rachefeldzug unternimmt. Wirklich sympathisch war er mir nicht, die Beziehung zum Leser wird eher geprägt durch eine Mischung aus Abscheu und Mitleid. Nach dem Beenden des Buches kann ich sagen, dass er ein wirklich gut gelungener Charakter ist, zwar nicht sonderlich schön zum lesen, aber definitiv authentisch, glaubwürdig und berührend. "So war das. Rad weg. Prügel bekommen. Auge dicht. Denunziert vom Vater. Meine Kindheit eben. Nicht sehr schön, aber ich dachte daran, dass irgendwo auf dieser Welt andere Kinder lebten, denen es noch schlechter ging als mir. Das half ein wenig. Ich kannte es nicht anders. Ich war so aufgewachsen." Dann ist das Buch irgendwann zu Ende und ein absolutes Scheiß-Ende folgt. Dabei meine ich noch nicht einmal die Qualität der letzten Seiten, die ich als sehr spannend und auch realistisch empfunden habe, nein, mir hat einfach der Ausgang absolut nicht gefallen. Man fragt sich durchgehend, wie Iho aus der ganzen Sache eigentlich wieder rauskommen soll und das Ende macht es sich dann sehr leicht. Gar nicht. Fazit: Schwer zu bewerten! Auf der einen Seite voll Schrecken und Wahnsinn, auf der anderen fast sensibel und einfühlsam. Ein interessanter Psychothriller mit Schwächen und Stärken, den man als Fan des Genres aber nicht verpassen sollte! Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com  

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  • Schwierige Kindheit -- Skrupeloser Mörder

    Katzentango
    Schmusekatze69

    Schmusekatze69

    05. February 2017 um 12:05

    Bei diesem Buch handelt es sich um einen Psychothriller, der düster ist und einem schon sehr zum Nachdenken anregt.Iho, ein Junge, der in einer Großstadt aufwächst, im sozialen Brennpunkt und von Beginn seines Lebens mit Alkohol, Drogen, Brutalität und Gewalt zu tun hat.Iho, eigentlich Ignaz Horst Otto, bekommt von seinen Eltern nicht viel Liebe. Der Vater ein Säufer, die Mutter, mehr oder weniger, auf sich alleine gestellt.Eines Tages muss er in den Keller und trifft dort eine Truppe Kinder, die ihm in einem Ritual, Erfahrungen mit einer anderen Welt, dem Tode nahekommend, zeigen möchte.Irgendwas läuft bei ihm schief und stellt sein bisheriges Leben somit auf den Kopf. Er hört eine Stimme, die ihn dazu bring, brutal zu morden und das noch gut findet.Mein Fazit:Katzentango ist ein fesselnder und packender Psychothriller, den man schwer aus der Hand legen kann.Das Buch findet ein abruptes Ende und man fragt sich, warum und wieso es zu dem kommen konnte.Aber das wird auch der Zweck dieses Buches sein, klar zu machen, was passieren kann, wenn in der Kindheit vieles schiefläuft.Von der Katze auf dem Cover sollte man sich nicht täuschen lassen, es ist kein Kuschelbuch. Ich vergebe 5 Sterne, weil ich die Botschaft hinter dem Buch gut und wichtig finde.

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  • So ganz anders

    Katzentango
    Mellchen

    Mellchen

    26. January 2017 um 10:33

    Oliver Peetz's drittes "Katzenbuch" - eine Herausforderung. Ich kannte bislang noch keines seiner Bücher, mit Katzentango hat sich das geändert. Es wird als Psychothriller angekündigt, dabei denkt man an Bücher wie Fitzek oder Strobel. Aber hier ist alles ganz anders. Man erfährt in einem Erzählstrang über die Kindheit von IHO, seiner seltsamen aus dem Ruder gelaufenen Liebe zu seiner Mutter sowie seine Flucht nach deren Selbstmord. Andererseits gibt es den düsteren Teil, wo IHO durch ein Ritual mit einer längeren Bewußtlosigkeit anscheinend in eine andere Welt eintaucht. Er wird zum unerkannten Serienmörder. Anders als in anderen Psychothrillern ist man hier aber mit IHO unterwegs, man riecht was er riecht, man sieht was er sieht und man wird mit seinen tiefsten Gefühlen konfrontiert. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, es zieht einen auf ganz besondere Art in seinen Bann. Ich bin froh, dieses Buch kennen gelernt zu haben.

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  • Ein Ritual mit verherrenden Folgen

    Katzentango
    claudi-1963

    claudi-1963

    25. January 2017 um 00:46

    Ein Ritual, der jugendliche Iho, ein jüdisches Mädchen, der alte Mann im Wald und eine Katze sind der Schlüssel zu Wirklichkeit und Wahnsinns! Ignaz Horst Otto genannt Iho, wächst bei seinen Eltern in der Großstadt auf, dort wo sie wohnen tobt der soziale Brennpunkt, die Kriminalität, Drogen und Gewalt bestimmen das Leben. Er wird von Jugendlichen geschlagen, aber auch vom eigenen Vater, der wenig später dann wegen einem Delikt ins Gefängnis muss. Fortan ist er mit seiner Mutter alleine und er übernimmt die Pflichten des Mannes. An einem Tag soll er für seine Mutter etwas in den Keller bringen, dort begegnet er ein paar unbekannten Kindern, die ihm von einem Ritual erzählen bei dem man dem Tode nahekommt und ein Blick in die andere Welt bekommt. Iho ist ängstlich, skeptisch, aber die Neugierde packt ihn und er macht mit. Doch dieser Versuch, der länger dauert wie bei allen anderen soll für Iho sein Leben auf den Kopf stellen. Danach ist nichts mehr wie vorher und auf einmal ist, da diese Stimme im Kopf die ihm Dinge einredet und die ihn zum Morden animiert. Meine Meinung: Ein sehr guter Schreibstil, der einen packt und fesselt, aber auch manchmal staunen und die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Bei manchen Szenen jedoch, weiß ich nicht, ist es nur Ihos Fantasie oder die Realität. Und am Ende vom Buch stehe ich im Grunde nur da und verstehe eigentlich immer noch nicht recht, wie das ganze nun zusammen passt. Klar kommt der Anfang des Buches am Ende irgendwie wieder zusammen, aber es offenbart mir immer noch nicht recht wie Ihos Handlungen, der alten Mann und das jüdische Mädchen was gemeinsames haben sollen. Auch wenn man wegen der Katze auf dem Cover vermutet, diese Story wäre etwas niedlich, verschmustes, der wird spätestens nach ein paar Seiten eines besseren belehrt. Oliver Peetz ist hier ein dunkler, düsterer und brutaler Psychothriller gelungen, auch wenn ich das Ende etwas schnell und zu abrupt fand. Ich vermute mal, der Autor wollte dem Leser zeigen, was aus einem Jungen werden kann, der in seiner Kindheit abgrundtiefes erfahren musste und da ist ihm gelungen. Für mich bekommt dieses Buch 4 von 5 Sterne.

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  • Schockierend ... gut geschrieben

    Katzentango
    Popi

    Popi

    13. January 2017 um 18:06

    KatzentangoKlappentext:Der junge Iho wächst im sozialen Brennpunkt einer Großstadt auf. Jugendkriminalität, Gewalt und Drogen bestimmen in diesem Ghetto den Alltag. In einem Keller begegnet der ängstliche Junge einer Gruppe verwahrloster Jugendlicher, die sich bei einem Ritual in einen ohnmachtsähnlichen Trancezustand versetzen. Iho, der sich auf das seltsame Ritual einlässt, verliert dabei das Bewusstsein und liegt mehrere Stunden ohnmächtig auf dem kalten Boden des Kellers. Alleingelassen von der Gruppe. Als er zu sich kommt, hat sich etwas verändert. Er hat sich verändert. Er folgt der Stimme in seinem Kopf und beginnt zu morden.Als Ihos geliebte Mutter an seinem fünfzehnten Geburtstag stirbt, verbringt er noch mehrere Tage mit der Toten in der Wohnung. Der aufkommende Druck der Öffentlichkeit zwingt ihn schließlich, das Viertel zu verlassen. Zu Fuß und ohne Ziel. Nach Tagen und Nächten der Entbehrungen kommt es durch eine geheimnisvolle Katze zu einer schicksalhaften Begegnung mit einem alten Mann, der allein in einem abgelegenen Waldgebiet wohnt. Autor:Oliver Peetz:Das dritte Werk innerhalb eines Jahres, reiht sich nahtlos in den eigenwilligen Schreibstil des gebürtigen Oldenburger Autoren Oliver Peetz ein.Sein unstetes Leben am Rande der Gesellschaft, sein Talent und seine Fantasie bilden weiterhin die Grundlage für immer neue Ideen, die er in erschreckender Ehrlichkeit "zu Papier" bringt.Der mittlerweile fünfzigjährige Autor, der mit seiner Familie in einem kleinen Ort am Rande der Lüneburger Heide lebt, arbeitet unermüdlich an weiteren Werken, in der eine Katze oft eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Meine Meinung:Verstörend. Abgründig. Dunkel. Seelenschmerz. Aufwühlend. Hoffnungslosigkeit. Hoffnung.Das sind die Worte, die bei mir hängen bleiben werden, nachdem ich dieses Buch gelesen habe.Die Geschichte von Iho, der in einem sozialen Brennpunkt heranwächst und sich seinem Schicksal beugt. Er beugt sich auf seine eigene Art und Weise und es ist erschreckend, wieviel Gefühl es in mir ausgelöst hat. „Katzentango“ ist auch mit dem selben Gefühl geschrieben worden ... und es gehört mehr dazu, als nur eine Fantasie, ein solches Buch zu schreiben. Ich kenne Oliver nicht ... aber ich kenne mich.Dieses Buch ist kein Katzenschmusebuch, im Gegenteil, es ist entsetzlich. Entsetzlich realistische Gedankengänge eines Jugendlichen, die nur wirklich verstanden werden können von Menschen, die nicht auf der Sonnenseite herangewachsen sind. Dieses Buch ist wichtig.Wichtig um zu begreifen ... wichtig um Vorurteile zu verbannen. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob diese Geschichte wirklich jeden in seinen Tiefen erreicht, ich hoffe es aber. Ich hoffe auf ein Wachrütteln eines Jeden ... ob er sich nun Betroffen fühlt oder nicht. Ich hoffe auf eine Wirkung, nicht unbedingt die Wirkung, die es auf mich hatte, nein das hoffe ich ganz sicher nicht, es würde etwas voraussetzen ... ich hoffe auf Verständnis, auf Hinsehen und auf Begreifen, wenn man jemanden begegnet, dem es nicht so gut geht wie Millionen anderen ... auf Handeln ... Naja ... die Hoffnung stirbt zum Schluss. Sorry, es ist eine etwas sehr eigenwillige Rezi, aber eben auch ... mein eigen.Und auch die kann nicht jeder verstehen ... und das ist vollkommen OK.Danke Oliver, für dieses Buch.

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  • Der Junge und die Katze

    Katzentango
    marpije

    marpije

    13. January 2017 um 16:00

    Iho ist ein Junge mit unglücklichen Kindheit - sein Vater arbeitet nicht, trinkt zu viel und er ist ein Choleriker , seine Mutter ist still und ruhig, zu Hause herrschen laute Töne, Schimpfworte und Streit , Iho sucht die Weite..., aber auf die Straßen ist nicht besser, der Junge wohnt in einem Armutviertel wo viel ausländische Familien leben , die Kinder sind oft gewalttätig und das spürt Iho auf eigenem Haut. Er ist ganz normale Junge bis zu einem Tag wenn im Keller er nimmt zusammen mit anderen Kindern an einen Ritual teil - seit dem er hört eine Stimme in seinem Kopf welche sagt ihm was er machen soll und meistens sind das schreckliche Sachen... Die Geschichte ist sehr dunkel und düster das ganze drückt , aber in eine guten Thriller , nach meine Meinung , soll so sein, ich als Leser soll erschüttert sein und das ist hier der Autor gelungen. Der Protagonist und seine Taten sind gut dargestellt , Oliver Petz hat eine Sprache gewählt welche bringt alles auf den Punkt aber ist nicht besonders brutal oder abschreckend. Die Personen haben ein genaues Riss und Charakter und die Katze ist wunderschön. Der Schreibstil ist einfach, das lesen ist angenehm , die Kapiteln sind nicht zu lang was mir hat erlaubt der Inhalt zu "verdauen ".

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  • Buchverlosung zu "Katzentango: Psychothriller" von Oliver Peetz

    Katzentango
    Oliverpeetz

    Oliverpeetz

    Mein drittes Werk.

    Die Kinder im Keller- ein Ritual?
    Der Jugendliche Iho- ein Mörder?
    Das jüdische Mädchen- ein Engel?
    Der Alte im Wald- ein Nazi?
    Die geheimnisvolle Katze- der Schlüssel?
    Ein Tanz zwischen Wahn und Wirklichkeit!

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